27.11.2015
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Das Leben geht an Land | Anthropozän (8)

Die Bewegungen der Kontinentalplatten trocknet Ozeane aus und zwingt Lebewesen in ein neuartiges Habitat: an Land! In der Folge lässt ein Sauerstoffgehalt in der Atmospäre von 35 Prozent skurrile Lebensformen entstehen, deren Rückstände wir heute als Steinkohle abbauen.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 27
  • Format/Stil: Harald Lesch solo
  • Astronomie: Unser Sonnensystem
  • Leben: Das Rätsel des Lebens, Leben auf dem Planeten Erde, Anthropozän
  • Serien: Anthropozän

Personen in dieser Konversation

  • Lieber Harald,
    sie sich zeigt sind Deine astrophysikalischen Kenntnisse unbestreitbar großartig. Aus den Beiträgen gibt es viel zu lernen. Allerdings gehen einige Schlussfolgerung über den vorgegebenen Rahmen hinaus.

    Richtigerweise bis Du begeistert davon, das Menschen beginnen über künftige Auswirkungen heutiger Handlungsweisen nachzudenken und Du beschreibst ein Universum und eine Umwelt, die Entwicklungsreihen auf allen Ebenen aufweist.

    Es gibt Entwicklungsreihen die sich aufgrund von Gesetzmäßigkeiten zwangsläufig ergeben und es gibt Entwicklungsreihen von denen man dies gewiss nicht sagen kann.

    Als überzeugter gläubiger Christ halte ich vor, das der Mensch von Beginn an mit schöpferischen, kreativen, und vielen andern Fähigkeiten ausgestattet wurden – eben „im Bilde Gottes“. Das sind Eigenschaften, die Mensch und Tier unterscheiden! (Ich räume ein, das man solches leider nicht bei allen Menschen feststellen kann, was mit der Freiheit des Willens zusammen hängt der wiederum untrennbar an Rechenschaftspflicht gekoppelt ist).

    Leben hat sich nicht selber aus toter Materie entwickelt. Weder hat tote Materie noch haben Tiere 'sich' letztlich zum Menschen hin entwickelt. Dies so sinngemäß im naturwissenschaftlichen Sinn auszusagen ist unhaltbar. Auch die stereotype Wiederholung „hat sich entwickelt“ ersetzt nicht den Beweis dafür.

    Alle biologischen Entwicklungsreihen weisen auf einen Entwickler hin. Zugleich gilt das nicht nur für einzelne Arten sondern ganze Ökosysteme.

    Auch das Entwicklungen aus bestimmten Gründen verworfen werden widerspricht dem nicht.

    Kein Autoingenieur erfindet bei jedem Modell das Rad neu. In diesem Sinn sind im gesamten Schöpfungswerk zahlreich Entwicklungsreihen erkennbar.

    Die Bibel sagt dazu stark vereinfachend folgendes:

    Hebräer 3:4 Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott.

    Wirklich „alle Dinge“?

    Johannes 1:1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.. . .

    Nicht „ein Ding“!

    Dazu gehören auch Raum, Zeit, Materie und die Naturgesetze.

    Daher ist es verkehrt den Schöpfer aller Dinge als Bestandteil dieser Schöpfung zu sehen. Dieser sag von sich selber:

    2. Mose 33:20 . . .denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“

    Das es diesen lebendigen Gott gibt zeig dessen Schöpfung und zeigt erfüllte Prophetie. Kein Mensch kann über Jahrhunderte Voraussagen was geschehen wird, aber genau solches ist in seinem Wort zahlreich und beweiskräftig festgehalten.

    Dies als Anregung die Sache einmal aus der "kreativen" Sichtweise zu sehen.

    Mit besten Grüßen

    Jens