21.02.2017
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Gravitationswellen Vortrag 3/3 | Andreas Müller

Im astronomischen Kolloquium der FH Rosenheim berichtet Andreas Müller von der Jahrhundertsensation: Erste direkte Messung von Einsteins Gravitationswellen.

Im dritten Teil seines Vortrages interpretiert Andreas Müller die detektierten Messergebnisse.

Zu den Messergebnissen erzählt er die Geschichte zur Entdeckung am 14. September 2015 und der fast ein halbes Jahr späteren Veröffentlichung der Messergebnisse, und welche weiteren Untersuchungen daraufhin angestellt wurden. Ein Blick auf zukünftige Projekte zur Detektion von Gravitationswellen und den dabei erwarteten Ergebnissen darf natürlich nicht fehlen.

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Personen in dieser Konversation

  • Sander Deichweg 5, 21037 Hamburg, Germany

    Danke Perfekt

  • Sehr geehrtes UWuL Team,
    sehr geehrter Herr Müller,

    herzlichen Dank für die fesselnde "Trilogie" zum Thema Gravitationswellen.
    Ich kann mich meinem Vorredner (olir) nur anschließen und möchte Ihnen für die lebendige Wissensvermittung
    komplexer naturwissenschaftlicher Inhalte danken. Auch ich als "Land-Ei" schätze diese Art der Präsentation sehr ! ;-)

    -Anregung-

    In der Tat ist es schwierig, Kommentare bzw. Antworten aus dem Publikum (akustisch) verständlich zu präsentieren...
    Mein erster Gedanke dazu war, die Antworten in Form eines "Untertitels" einzublenden.
    Ich störe mich zwar nicht an diesem Punkt, wäre aber bestimmt eine "Bereicherung" für manchen Zuhörer/Zuseher.

    Ich fand den Beitag sehr lebendig und flüssig vorgetragen...
    Klar gibt es immer etwas zu "verbessern". Aber nicht Jeder geht als GROSSER Redner in die Geschichte ein (oder wird als solcher geboren).
    ...Wenn ich da an meine eigene Hochschulzeit zurückdenke - ohhhjeee ! ;-)

    In diesem Sinne - Weiter so und viel Erfolg für die Zukunft !

    Herzlich,

    Sir Toby

  • Hallo UWuL Team,

    da lag ich doch in meiner Recall Entscheidung richtig ;-). Am Wochenende Teil 2 & 3 gesehen und man merkte eine kleine Entspannung beim Dr. Müller.
    Es ging flüssiger und leichter als im Teil 1. Sogar ein paar (wenn auch große) Gadgets waren mit im Spiel.

    Eine kleine Sache hätte ich doch noch.
    Im Video klappt das mit den Fragen in/aus das/dem Publikum eher suboptimal. Die Sprecher aus dem Publikum sind nicht zu hören. Klar - technisch ist das ohne vollflächige Aufzeichnung im Publikumsbereich nicht zu realisieren. Mikrophone rumreichen ist gleichfalls nicht zielführend (umständlich und dauert zu lange). Daher sollte man sich überlegen, wie man solche (auflockernden) Elemente besser im Video einbinden kann. Bei Fragen aus dem Publikum ist das recht einfach, durch die Wiederholung der Frage durch den Vortragenden zu lösen, bei Antworten aus dem Publikum auf Fragen des Vortragenden hingegen ist es wohl eher "eigenartig", wenn der Fragende die Antwort auf seine eigene Frage nochmals wiederholt. Vielleicht fällt der "Aufnahmeleitung" für zukünftige Vorträge eine gute Lösung ein...

    Summa Summarum finde ich die Sache mit den Vorträgen eine sehr gute Idee. Ich finde es immer wieder Spitze, wenn ich schön gemütlich und völlig entspannt zum Beispiel am Sonntagabend vom Wohnzimmer Sofa aus solche Vorträge auf dem TV Gerät genießen kann. Für mich sind neben der wissenschaftlichen Informationsübermittlung folgende Dinge daran besonders erwähnenswert:

    (1) Bedingt durch meinen Wohnort in ländlicher Lage und die große Entfernung zu den großen kulturellen/wissenschaftlichen Zentren in Deutschland, ist es mir nicht (immer) möglich derartige Vorträge persönlich zu besuchen. Zumindest nicht ohne großen Aufwand (mehr als 2-4 Stunden Fahrtzeit – eine Tour - mit PKW). Damit ist natürlich einiges an Kosten und Zeitaufwand verbunden (sprich die Kosten für Zeit-/Fahrtaufwendungen übersteigen etwaige Unkostenbeiträge zur Veranstaltung wesentlich). Von der deutlich höheren Gefährdung bei Fahrten mit PKW und der damit verbundenen Umweltverschmutz gar nicht zu reden. So stehen mehr als 3-4 Stunden Gesamtfahrzeit zu einem Vortrag mit ca. 90-120 min. Dauer in keinem akzeptablen Verhältnis (mal ausgenommen ein Vortrag einer ganz bedeutenden Persönlichkeit und höchsten Interesse).
    (2) Die Videovorträge können hingegen zu (1) unabhängig von Zeit und Ort angesehen werden. Der effektive Zeitaufwand ist quasi auf den Vortrag an sich begrenzt. Zudem wähle ich den Zeitpunkt des Ansehens so aus, dass er für mich optimal ist. Damit dreht sich das Verpflichtungsverhältnis um. Der Zeitpunkt ist daher ein für mich optimaler Zeitpunkt der Wissensaufnahme (daher zumindest für deutlich effektiver im Lernprozess).


    Daher für mich gerne weitere Vorträge.