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17.12.2017
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Allgemeine Relativitätstheorie • Shapiro-Effekt, Pound-Rebka-Experiment • AzS (21) | Josef M. Gaßner

Von Aristoteles zur Stringtheorie - Folge 21:
Welche konkreten Nachweise gibt es zur Allgemeinen Relativitätstheorie? Josef M. Gaßner stellt verschiedene Messungen und Beobachtungen vor: Von der Sonnenfinsternis 1919, der Periheldrehung des Merkurs, dem Shapiro-Effekt bis zum relativistischen Dopplereffekt im Pound-Rebka-Experiment.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 14
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Grundlagen: Allgemeine Relativitätstheorie
  • Serien: Von Aristotheles zur String-Theorie
  • Weiterführende Links:
    Homepage von Irwin Shapiro

Personen in dieser Konversation

  • Hallo UWL-Team,

    kurz vorweg, für mich persönlich gestaltet sich der Veröffentlichungszeitpunkt der Videos am Sonntagabend doch immer etwas ungünstig. Mir fehlt es an innerer Ruhe am Sonntagabend – zu sehr strahlt schon der Montag aus, Kind muss ins Bett, weil montags wieder Schule, Arbeitswoche will vorgeplant sein usw.
    Freitags ist/war zumindest für mich optimal, da war man/frau von der Arbeitswoche her abgeschaltet und trotzdem geistig noch auf Hochtouren. Aber sei’s drum, es ist wie es ist – `s passt scho‘!

    Schade fand ich dieses Mal, dass die Beweiserklärung mittels der Experimente recht kurz kam. Die verschiedenen Experimente zum Nachweis der ART kannte ich schon, wie man es aber im Detail gemacht hat und wie genau man Messen konnte wäre interessant für mich gewesen. Die Erläuterungen fielen aber zu knapp aus, um sich eine wirkliche Vorstellung vom Experiment machen zu können. Klar kann man dies irgendwo im Internet nachlesen, doch im Video hätte ich mir es kompakt erhofft und wäre damit eine zentrale Informationsquelle gewesen. Interessiert hätten mich schon die Dinge und Überlegungen hinter den Experimenten vor allem beim „Pound-Rebka-Experiment“. Warum zum Beispiel wurde Eisen-57 eingesetzt? Mir sind oftmals die Überlegungen, die hinter einem Experiment stecken wichtiger als das Experiment selbst. Weil ich mir anhand der Überlegungen ein Bild machen kann, wo und wie solche relativistischen Dingen auch in anderen Umgebungen wirken könnten und wo nicht.
    Nun gut es ist Vorweihnachtszeit – das Prof-Team hat bestimmt Massen an Bücher zu signieren und auch die neue ICE Strecke München-Berlin hinterlässt prägend den Geschwindigkeitsrausch den die Vorweihnachtszeit ausmacht. Keiner hat Zeit, oder anders gesagt im Umkreis (meist Vorfeld) von großen (massiven) Ereignissen vergeht die Zeit viel schneller als weiterer weg von solchen Großereignissen. Ob das als Falsifizierung für die ART durchgeht? Interessanterweise einen relativistischen Effekt gibt es schon. Man sprich ja gern von „Weihnachten naht“ – kurz: Weihnachten kommt auf einen zu. Somit hat man eine relativistische Blauverschiebung bis zum Eintreffen an Weihnachten, nach Weihnachten die relativistische Rotverschiebung. Blauverschiebung weil einem die Zeit zur Besorgung von Geschenken immer und immer knapper wird. (Bem.: Rotverschiebung nicht nur wegen der zahlreichen Glühweinportionen an Weihnachten.) Der Heilige Abend ist dann unabwendbare Schwarzschildradius des Ereignisses. Wer bis dahin nicht alle Geschenke beisammen hat, dem droht ein schlimmes Ende ?.

    Ein besonderes Schmankerl an der Sache „Weihnachten“ ist der Beobachter-Selektionseffekt:
    Für Kinder zum Beispiel vergeht die Zeit bis Weihnachten quasi unendlich langsam, Die Zeit verläuft irgendwie bis ins unendliche entschleunigt. Für Erwachsene hingegen verhält sich der Effekt genau anders herum. Erwachsene verwenden dafür den physikalisch nicht erklärbaren Effekt: Große Ereignisse werfen ihre Schatten „voraus“. Ich meine alles relativ: die Zeit ist wie sie ist, nur vom Standpunkt des Beobachters ergeben sich unterschiedliche Beobachtungsergebnisse. Damit ist alles wieder gut: Gültigkeit der ART bewiesen!