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THEMA: Die Krümmung des Raums durch einen Himmelskörper

Die Krümmung des Raums durch einen Himmelskörper 26 03. 2020 11:14 #66749

Hallo
Ich muss vorraus schicken, dass ich ein absoluter Laie bin, deshalb folgendes Problem zur Krümmung im Raum durch einen Stern oder einen Planeten. Also das wird immer mit einem Trichter dargestellt, in dem der Stern so quasi drin liegt. Meine Frage ist, müssten da aber nicht überall solche Trichter sein ? Ich meine rund um den Stern, also mehr oder weniger unendlich viele, durch die eine flächendeckende Verzerrung rund um den Stern existieren müsste. Die Verzerrung durch das Gewicht des Sterns müsste doch in jede Richtung wirken. Wenn da nur ein Trichter wäre, müsste das Universum ja ein Oben und Unten haben und es gäbe dann eine art universelle Gravitation die das ganze Sternensystem in eine Richtung, also nach unten zieht (da dieser Trichter meist unter dem Stern dargestellt wird). Wenn das so wäre, dass diese Krümmung überall ist, also rund um den Stern und dieser eine Trichter als Einzelner so nicht existiert, wie entsteht dann die Umlaufbahn eines Planeten oder eines Mondes, die ja angeblich entlang dieser Krümmung kreisen ? Dann müsste doch z.Bsp. ein Planet in alle Richtungen um einen Stern Kreisen. So wie Elektronen um einen Atomkern.

Schon jetzt besten Dank für die Antwort/en.

Gruss Marco

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Die Krümmung des Raums durch einen Himmelskörper 26 03. 2020 11:52 #66750

marco3575 schrieb: Die Verzerrung durch das Gewicht des Sterns müsste doch in jede Richtung wirken.

Bin auch nur interessierter Laie, aber soviel weiß ich sicher:
Ja, die Raumkrümmung durch die Masse (nicht das Gewicht) eines Sterns existiert in alle Richtungen. Meistens wird das aber nur mit einem Gummituch dargestellt, also quasi zweidimensional, weil die dreidimensionale Darstellung etwas verwirrend aussieht. Ich habe dazu auch mal eine Frage gestellt und beantwortet bekommen.

marco3575 schrieb: Dann müsste doch z.Bsp. ein Planet in alle Richtungen um einen Stern Kreisen. So wie Elektronen um einen Atomkern.

Denke nein: Ein Planet ändert seine Richtung nicht einfach ohne Grund (Kraft). Seine Bahn liegt in einer Ebene mit dem Zentralgestirn, wenn das einzige, was auf ihn einwirkt, die Gravitation des Sterns ist. Bei mehreren Planeten spielt auch die Gravitation der anderen noch eine Rolle, was dann auch zu Änderungen der Bahnen führen kann. Mit der Zeit bilden sie dann eine sog. Akkretionsscheibe , d.h. alle Planetenbahnen laufen mehr oder weniger in der gleichen Ebene, wie in unserem Sonnensystem oder in Spiralgalaxien wie unserer Milchstraße. Bei Wikipedia heißt es dazu: "Der Akkretionsfluss muss zu einer Scheibe abflachen, weil dieser Zustand energetisch günstiger ist und von der Drehimpulserhaltung diktiert wird. Die Scheibenform bzw. Achsensymmetrie ist gerade die korrespondierende Symmetrieeigenschaft zum erhaltenen Drehimpuls." So ganz verstanden habe ich letzteres aber auch noch nicht. Immerhin gibt es ja auch Kugelgalaxien, die keine Scheibe ausbilden, sondern eben kugelförmig sind.

Nachtrag: Das Bohrsche Atommodell, nachdem sich Elektronen um einen Kern bewegen wie Planeten um eine Sonne ist wie das Gummituch nur eine Analogie, damit man sich es sich ungefähr vorstellen kann. Tatsächlich ist es aber nicht so. Wie es wirklich im Atom aussieht, wenn man hineinsehen könnte, weiß wohl niemand so genau. Dafür gibt es nur mathematische Beschreibungen, aber die passen eben gut zu der Vorstellung, dass da etwas um einen Kern kreist.

Die Summe der Zahlen des Himmels und der Erde ist 55. Dies ist es, was die Veränderungen und Umgestaltungen vollendet und Dämonen und Götter in Bewegung bringt. (I Ging)
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