Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA:

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 00:22 #76417

Ich mache mal für die Beiträge aus dem Thread "Die Condensed-Matter-Feldtheorie von Robert A. Close" die dann doch nichts mehr mit Close zu tun haben, sondern meine Theorie betreffen, einen eigenen Thread auf. Hab überlegt, das an die alten Threads www.urknall-weltall-leben.de/forum/aktue...-aether.html?start=0 anhefte, aber da geht es ja um den Lorentz-Äther und seine Verallgemeinerung zur Gravitationstheorie, nicht um das Zellgittermodell für das SM. Beides passt zwar konzeptionell zusammen (also im Prinzip ein Kandidat für eine "Theory of Everything"), aber es sind halt doch immer noch verschiedene Theorien. Die veröffentlichte Arbeit zum Zellgittermodell ist

I. Schmelzer, A Condensed Matter Interpretation of SM Fermions and Gauge Fields, Foundations of Physics, vol. 39, nr. 1, p. 73 (2009), resp. arxiv:0908.0591.

Mein unvollkommener Versuch, das etwas populärer darzustellen, findet sich auf meinen Webseiten unter
keinerlei Links zu persönlichen Websites hier.
Mustafa


Hier nun meine Antwort zu dem was im Thread zu Close gefragt wurde.
Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Wenn die Wellenlänge da also gegen unendlich geht, ist es lokal gesehen faktisch nur eine Verschiebung.

Also eine Dichteverschiebung? Mit unendlicher Wellenlänge? Die Messung am LIGO spricht eigentlich dagegen. Dort wurde eine Quadrupolwelle mit konkreter Wellenlänge gemessen.

Das war nur eine Erläuterung wieso die Wellen, die von den bevorzugten Koordinaten beschrieben werden - also die, die im ART Grenzwert einfach unbeobachtbar sind - genau in die Definition akustischer Wellen fallen, die dann im Quantenfall akustische Phononen liefern. Die aktuellen Phonen haben natürlich endliche Wellenlänge. Aber wenn der Gitterabstand im Vergleich dazu die Plancklänge ist, ist der Grenzwert schon eine ganz gute Näherung. .
Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Die Fermionen und Eichfelder des SM sind in meinem Äthermodell ja alle erfasst, und genügend weitere skalare Freiheitsgrade gibt es auch, so dass Higss-ähnliche Felder zu finden auch nicht so problematisch sein dürfte.
keinerlei Links zu persönlichen Websites hier.
Mustafa

.

Das reicht nicht. Dann bitte Prinzip-Skizzen oder Animationen der einzelnen Teilchen liefern. Wie sieht ein Fermionisches Teilchen inklusive Wechsel von SpinUp/SpinDown aus?

Ich bin Wissenschaftler, nicht Entwickler von Trickfilmen.
Michael D. schrieb: Bitte ein testbares Modell liefern, damit man es potentiell falsifizieren kann.

Falsifizierbar ist es schon. Es liefert ja die Fermionen und Eichfelder des SM, und nichts anderes. Einfach eine vierte Generation zu finden reicht beispielsweise aus, mein Modell bringt nur 3 Generationen, und das ist sehr fest verdrahtet, denn die 3 kommt einfach nur aus der Dreidiminensionalität des Raumes.
Michael D. schrieb: Nimm bitte Stellung zu folgender Animation:

Stellst Du Dir so ein Elektron im Potentialtopf vor?

Nein, so stelle ich mir einen etwas extravaganten Screensaver vor. Für mich ist es völlig wertlos, weil ich nicht weiß, was genau wie dargestellt wird.
Michael D. schrieb: Und hier haben wir ein Phonon:

Welchem Teilchen soll das Deiner Meinung nach entsprechen? Du weisst, dass Phononen nur mit massebehafteten Atomrümpfen funktionieren. Was soll das entsprechende Teilchen im Äther sein? Was sollen also Gitterpunkte sein?

Es ist ein Phonon in einem einfachen Gitter. Da mein Gittermodell doch etwas komplexer ist, die Grundbausteine sind ja nicht punktförmige Atomkerne, sondern Elementarzellen, und außerdem gibt es Material zwischen den Zellen, entspricht dieses Phonon keinem Teilchen meines Modells. Ok, die Atomkerne sind ja nicht als Punkte dargestellt, man könnte die Kugeln also auch als Elementarzellen ansehen, und ein Material dazwischen können wir uns hinzudenken. Also versuchen wir mal, das so zu interpretieren, und das Phonon zu identifizieren.

Die Elementarzellen selbst sind als solche undeformiert, und eine Rotation ist auch nicht zu sehen. Also sind es einfach nur verschobene Zellen. Damit gehören sie erstmal zum leptonischen Sektor, oder zum gravitativen. Das Material zwischen den Zellen (und wie es sich bewegt) ist nicht dargestellt, davon hinge es ab. Würde sich das Material dazwischen genauso bewegen wie die Zellen selbst, wäre es gravitativ, wäre es eine Bewegung der Zellen relativ zu einem fixen Hintergrund des Materials dazwischen, wäre es leptonisch. Nehmen wir letzteres an. Die Gitterstruktur selbst ist intakt, also keine elektroschwachen Eichbosonen. Das Potential, in dem sich die Zellen bewegen, sieht nach einem normalen Potential aus, mit einem Minimum in der Ruhelage. Die Potentiale, die ich brauche, sind jedoch degeneriert, es gibt also in jeder Richtung zwei Minima. Wir können jedoch annehmen, dass wir hier ein sehr grobes Bild haben, so grob, dass die Unterschiede zwischen den beiden Minima einfach nicht mehr sichtbar sind. Damit ist es kein Fermion, sondern das zu jedem elektroschwachen Fermionenpaar gehörende skalare Feld. Davon gibt es für jede der drei Generationen eins, also haben wir drei solche Freiheitsgrade. Was den drei Freiheitsgraden von Phonen in einem einfachen Gitter ja auch entspricht.

Das Phonon ist also in meinem Modell eines der zusätzlichen skalaren Teilchen. Es gehört zum leptonischen Sektor. Es ist massiv, mit einer Masse deutlich größer als die Masse der Fermionen, zu denen es gehört, also in diesem Fall der Leptonen. Da ein solches Teilchen immer zum Paar Lepton-Neutrino gehöhrt, wäre die dabei relevante Masse die des Leptons. Also deutlich schwerer als irgendeine Linearkombination von Elektron, Myon, und Tauon. Es würde nur gravitativ wechselwirken, also zur dunklen Materie gehören.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Verwandte Themen

Betreff des ThemasDatum des letzten Beitrages
49 StandardmodellDienstag, 08 Oktober 2019
Und immer dieses StandardmodellMontag, 12 Oktober 2015
Teilchenphysik sehr schön erklärtFreitag, 22 Dezember 2017
Wann platzt die Forschungsblase Teilchenphysik?Montag, 22 Juni 2020
Eine (wahrscheinlich falsche) Alternative zum StandardmodellSonntag, 13 Januar 2019

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 01:36 #76420

Bitte keinerlei Links zu anderen Websites, es sei denn,
zu den großen Medien wie YouTube oder die der öffentlich anerkannten Wissenschaftswebsites.

Bitte beachten.

Danke.

Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 09:45 #76424

Schmelzer schrieb: Aber wenn der Gitterabstand im Vergleich dazu die Plancklänge ist, ist der Grenzwert schon eine ganz gute Näherung.

Was soll dieser unendliche Grenzwert denn aussagen?

Die Fermionen und Eichfelder des SM sind in meinem Äthermodell ja alle erfasst, und genügend weitere skalare Freiheitsgrade gibt es auch, so dass Higss-ähnliche Felder zu finden auch nicht so problematisch sein dürfte.

Das werden wir sehen. Wir werden das Modell simulatorisch prüfen.

Ich bin Wissenschaftler, nicht Entwickler von Trickfilmen.

Du wirst Dich daran messen lassen müssen.

Falsifizierbar ist es schon. Es liefert ja die Fermionen und Eichfelder des SM, und nichts anderes.

Glaub ich nicht. Du machst es Dir zu einfach. So wird das nichts.

Einfach eine vierte Generation zu finden reicht beispielsweise aus, mein Modell bringt nur 3 Generationen, und das ist sehr fest verdrahtet, denn die 3 kommt einfach nur aus der Dreidiminensionalität des Raumes.

Das reicht nicht. Das Modell muss mit dem Computer im Detail simulierbar und animierbar sein.

Nein, so stelle ich mir einen etwas extravaganten Screensaver vor. Für mich ist es völlig wertlos, weil ich nicht weiß, was genau wie dargestellt wird.

Enttäuschende Aussage. Zu sehen sind Gitterverdichtungen, ein gekoppeltes Vektorfeld und das Spin1/2-Verhalten. Es ist besser als all das, was Du geliefert hast. Mach doch eine Prinzipskizze eines Fermions, dann werden wir ja sehen.

Es ist ein Phonon in einem einfachen Gitter. Da mein Gittermodell doch etwas komplexer ist, die Grundbausteine sind ja nicht punktförmige Atomkerne, sondern Elementarzellen, und außerdem gibt es Material zwischen den Zellen, entspricht dieses Phonon keinem Teilchen meines Modells.

Waraus bestehen die Elementarzellen? Kantenlänge?Woraus besteht das Material zwischen den Zellen? Warum ist Material zwischen den Zellen? Warum sind die Elementarzellen würfelförmig?

Ok, die Atomkerne sind ja nicht als Punkte dargestellt, man könnte die Kugeln also auch als Elementarzellen ansehen, und ein Material dazwischen können wir uns hinzudenken. Also versuchen wir mal, das so zu interpretieren, und das Phonon zu identifizieren.

Na also, geht doch. Woraus soll das Material zwischen den Zellen bestehen? Eigenschaften?

Die Elementarzellen selbst sind als solche undeformiert, und eine Rotation ist auch nicht zu sehen. Also sind es einfach nur verschobene Zellen. Damit gehören sie erstmal zum leptonischen Sektor, oder zum gravitativen.

Bitte beides durch Prinzipskizzen unterscheiden.

Das Material zwischen den Zellen (und wie es sich bewegt) ist nicht dargestellt, davon hinge es ab.

Welche Eigenschaften soll es haben? Elastisch? komprimierbar? Viskos?

Würde sich das Material dazwischen genauso bewegen wie die Zellen selbst, wäre es gravitativ, wäre es eine Bewegung der Zellen relativ zu einem fixen Hintergrund des Materials dazwischen, wäre es leptonisch.

Bitte Prinzipskizzen liefern.

Nehmen wir letzteres an. Die Gitterstruktur selbst ist intakt, also keine elektroschwachen Eichbosonen.

Was heisst "intakt"? Warum elektroschwach? Skizze?

Das Potential, in dem sich die Zellen bewegen, sieht nach einem normalen Potential aus, mit einem Minimum in der Ruhelage. Die Potentiale, die ich brauche, sind jedoch degeneriert, es gibt also in jeder Richtung zwei Minima. Wir können jedoch annehmen, dass wir hier ein sehr grobes Bild haben, so grob, dass die Unterschiede zwischen den beiden Minima einfach nicht mehr sichtbar sind. Damit ist es kein Fermion, sondern das zu jedem elektroschwachen Fermionenpaar gehörende skalare Feld. Davon gibt es für jede der drei Generationen eins, also haben wir drei solche Freiheitsgrade. Was den drei Freiheitsgraden von Phonen in einem einfachen Gitter ja auch entspricht.

Prinzipskizzen dürften kein Problem für Dich sein.

Das Phonon ist also in meinem Modell eines der zusätzlichen skalaren Teilchen.

Welche? Gibt es die schon? Oder ist es eine Voraussage des Modells?

Es gehört zum leptonischen Sektor. Es ist massiv, mit einer Masse deutlich größer als die Masse der Fermionen, zu denen es gehört, also in diesem Fall der Leptonen. Da ein solches Teilchen immer zum Paar Lepton-Neutrino gehöhrt, wäre die dabei relevante Masse die des Leptons. Also deutlich schwerer als irgendeine Linearkombination von Elektron, Myon, und Tauon. Es würde nur gravitativ wechselwirken, also zur dunklen Materie gehören.

Eine Beschreibung mit Worten nutzt uns nicht viel. Wir brauchen jetzt einen Skizzen-Baukasten mit all den Teilchen, die Dein Modell liefert. Dann sehen wir weiter. Fangen wir einfach an. Modellierung eines Vektors aus einer Elementarzelle:



Ist das in etwa so Deine Vorstellung? Vektorisierung durch Streckung/Verformung der Elementarzelle? Soll das Volumen der Zelle dabei konstant bleiben?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 11:14 #76428

Michael D. schrieb: Enttäuschende Aussage. Zu sehen sind Gitterverdichtungen, ein gekoppeltes Vektorfeld und das Spin1/2-Verhalten. Es ist besser als all das, was Du geliefert hast. Mach doch eine Prinzipskizze eines Fermions, dann werden wir ja sehen.


Also ehrlich gesagt sehe ich da auch nur bunte Linien, die sich bewegen. Damit auch andere das sehen, was da angeblich zu sehen sein soll, wäre etwas mehr Erläuterung hilfreich.

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 11:25 #76429

Arrakai schrieb:
Michael D. schrieb: Enttäuschende Aussage. Zu sehen sind Gitterverdichtungen, ein gekoppeltes Vektorfeld und das Spin1/2-Verhalten. Es ist besser als all das, was Du geliefert hast. Mach doch eine Prinzipskizze eines Fermions, dann werden wir ja sehen.


Also ehrlich gesagt sehe ich da auch nur bunte Linien, die sich bewegen. Damit auch andere das sehen, was da angeblich zu sehen sein soll, wäre etwas mehr Erläuterung hilfreich.


Es ist die räumliche Diskretisierung der Drehung der Gruppe SU2 auf den 3D-Raum als Gitterschwingung gemappt. Gezeigt wird eine Ebene aus der 3D-Schwingung im Potentialtopf. Berechnet mit Hilfe eines Quaternions. Spin1/2-Verhalten erhält das ganze durch eine zusätzlich passende Auf- und Abschwingung (SpinUp/SpinDown) alle 720°. Weiterhin empfehle ich die Lektüre folgenden Threads .

Weitere Möglichkeiten der Darstellung:







Da fällt mir gerade an eine Frage an Schmelzer ein: Soll eigentlich im Schmelzer-Modell eine Elementarzelle einem Teilchen entsprechen?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 09. 2020 23:01 #76462

Michael D. schrieb: Da fällt mir gerade an eine Frage an Schmelzer ein: Soll eigentlich im Schmelzer-Modell eine Elementarzelle einem Teilchen entsprechen?

Nein, die Teilchen des SM entsprechen alle irgendwelchen Phononen, also diskreten Energiezuständen von Wellen. Die Elementarzelle entspricht den Atomkernen im Gitter.
Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Aber wenn der Gitterabstand im Vergleich dazu die Plancklänge ist, ist der Grenzwert schon eine ganz gute Näherung.

Was soll dieser unendliche Grenzwert denn aussagen?

Er soll eine gute Näherung für das sein, was wir beobachten können, wenn die Gitterabstände etwa Plancklänge sind.
Michael D. schrieb:

Die Fermionen und Eichfelder des SM sind in meinem Äthermodell ja alle erfasst, und genügend weitere skalare Freiheitsgrade gibt es auch, so dass Higss-ähnliche Felder zu finden auch nicht so problematisch sein dürfte.

Das werden wir sehen. Wir werden das Modell simulatorisch prüfen.

Klingt fast wie "esoterisch prüfen". Also ich ziehe vor, es ganz klassisch zu prüfen. Rauskriegen, was aus dem Modell mathematisch folgt, und das mit dem Experiment vergleichen. Als Ersatz für das Experiment dient mir das SM der Teilchenphysik.
Michael D. schrieb:

Ich bin Wissenschaftler, nicht Entwickler von Trickfilmen.

Du wirst Dich daran messen lassen müssen.

Ne. Wenn Sie mich daran messen, wie gut ich Trickfilme oder Screensaver machen kann, ist mir das egal, ich erhebe ja keinen Anspruch, sowas zu können.
Michael D. schrieb:

Falsifizierbar ist es schon. Es liefert ja die Fermionen und Eichfelder des SM, und nichts anderes.

Glaub ich nicht. Du machst es Dir zu einfach. So wird das nichts.

Eine Publikation in Foundations of Physics ist es schon geworden.
Michael D. schrieb:

Einfach eine vierte Generation zu finden reicht beispielsweise aus, mein Modell bringt nur 3 Generationen, und das ist sehr fest verdrahtet, denn die 3 kommt einfach nur aus der Dreidiminensionalität des Raumes.

Das reicht nicht. Das Modell muss mit dem Computer im Detail simulierbar und animierbar sein.

Natürlich ist ein Gittermodell simulierbar und animierbar. Ich wüsste allerdings nicht, wieso ich mich nun mit der Herstellung von Animationen oder Anime oder was auch immer befassen sollte.
Michael D. schrieb:

Nein, so stelle ich mir einen etwas extravaganten Screensaver vor. Für mich ist es völlig wertlos, weil ich nicht weiß, was genau wie dargestellt wird.

Enttäuschende Aussage. Es ist besser als all das, was Du geliefert hast. Mach doch eine Prinzipskizze eines Fermions, dann werden wir ja sehen.

Da ich bisher keine Screensaver geliefert habe, ist es natürlich ein besserer Screensaver alls alles was ich geliefert habe und liefern werde, ich plane ja nun nicht, Screensaver zu programmieren. Und nicht mal, dazu irgendwelche Prinzipskizzen zu erstellen, was immer das sein soll.
Michael D. schrieb: Waraus bestehen die Elementarzellen? Kantenlänge? Woraus besteht das Material zwischen den Zellen? Warum ist Material zwischen den Zellen? Warum sind die Elementarzellen würfelförmig? Woraus soll das Material zwischen den Zellen bestehen? Eigenschaften? Welche Eigenschaften soll es haben? Elastisch? komprimierbar? Viskos?

Die Zellen sind würfelförmig, weil mir das erlaubte, die Vorlagen für einen Würfel im Malprogramm, welches ich verwendet habe, zu verwenden. Ansonsten dürften es gerne auch Tetraeder oder noch was anderes sein. Für das Modell selbst ist dies völlig unwichtig, wichtig ist nur, dass der Zustand der Zelle durch eine affine Transformation beschrieben wird. Die konkrete Form der Zelle ist also egal.

Material ist zwischen den Zellen weil es ansonsten keine starke Wechselwirkung gäbe, keine Gluonen. Gluonen beschreiben Eigenschaften dieses Materials. Das SM liefert uns also, neben der Gruppenstruktur SU(3) und deren Wirkung auf die Fermionen, die das Modell ohne jede Voraussetzung über die Materialeigenschaften eindeutig voraussagt, nur eine einzige Zahl, die Wechselwirkungskonstante. Wieso erwarten Sie, dass ich aus dieser Zahl irgendwelche komplexeren Materialeigenschaften herausbekommen könnte? Allerdings könnte man ganz pauschal annehmen, dass das Zeug elastisch und kompressibel ist, weil ja der Äther als Ganzes elastisch und kompressibel ist.
Michael D. schrieb:

Die Elementarzellen selbst sind als solche undeformiert, und eine Rotation ist auch nicht zu sehen. Also sind es einfach nur verschobene Zellen. Damit gehören sie erstmal zum leptonischen Sektor, oder zum gravitativen. Würde sich das Material dazwischen genauso bewegen wie die Zellen selbst, wäre es gravitativ, wäre es eine Bewegung der Zellen relativ zu einem fixen Hintergrund des Materials dazwischen, wäre es leptonisch.

Bitte Prinzipskizzen liefern.

Wüsste nicht was da irgendwelche "Prinzipskizzen" (was immer das sein soll, ich kenne mich in der Trickfilmproduktion nicht aus) bringen sollten. Ich halte die verbale Beschreibung für verständlich genug. Wenn die Zellen sich relativ zum Material dazwischen bewegen, gehört es zum leptonischen Sektor, wenn das Material dazwischen sich genauso bewegt wie die Zellen (so dass man die Geschwindigkeit des Materials aus den Geschwindigkeiten der Zellen in der Nähe interpolieren kann) dann ist es gravitativ.
Michael D. schrieb:

Nehmen wir letzteres an. Die Gitterstruktur selbst ist intakt, also keine elektroschwachen Eichbosonen.

Was heisst "intakt"? Warum elektroschwach?

"Intakt" heißt dass ich keine Gitterdefekte sehen kann. "Elektroschwache Eichbosonen" beschreiben im Modell Gitterdefekte.
Michael D. schrieb:

Das Phonon ist also in meinem Modell eines der zusätzlichen skalaren Teilchen.

Welche? Gibt es die schon? Oder ist es eine Voraussage des Modells?

Voraussage des Modells. Da die Eigenschaften dieser vorausgesagten Teilchen aber recht gut zu denen von dunkler Materie passen, könnte es natürlich sein, dass sie dunkle Materie beschreiben, und es sie in diesem Sinn schon "gibt".
Michael D. schrieb: Eine Beschreibung mit Worten nutzt uns nicht viel. Wir brauchen jetzt einen Skizzen-Baukasten mit all den Teilchen, die Dein Modell liefert. Dann sehen wir weiter. Fangen wir einfach an. Modellierung eines Vektors aus einer Elementarzelle:

Ist das in etwa so Deine Vorstellung? Vektorisierung durch Streckung/Verformung der Elementarzelle? Soll das Volumen der Zelle dabei konstant bleiben?

Wie kommen Sie darauf, dass ich Elementarzellen irgendwie vektorisieren will? Der Zustand einer Elementarzelle wird durch eine affine Transformation beschrieben, die Verschiebung, Drehung und Streckung/Stauchung in den verschiedensten Richtungen beschreibt. Das ist eine Matrix 3 x (1+3) und kein Vektor. Was die tiefe Bedeutung des Bildchens sein soll erschließt sich mir auch nicht.

Wenn ich dürfte, hätte ich hier ein paar Verweise auf Bildchen auf meiner Webseite eingefügt, in der Hoffnung, dass die vielleicht weiterhelfen, darf ich aber leider nicht. Pech.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Seite:
  • 1
Powered by Kunena Forum