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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 07 10. 2020 17:44 #77459

RayLight schrieb: Ich habe mir ihr Modell mal angesehen, der Vorteil ihres Äthermodells liegt meiner Mng. nach in der Erklärungskraft bzgl. der Anzahl von Fermionen, der Eichfelder und ihrer Wechselwirkung. Das tut das SM nicht.
Wäre die Generation von Fermionen, oder die Quarkfarben >, würde ihr Modell komplett zusammenbrechen. Ist diese Einschätzung aus ihrer Sicht korrekt?
.

Korrekt.

RayLight schrieb: Nur mal nebenbei, die Forderung nach Illustrationen ist fehl am Platze.

Danke.
seb110 schrieb: am meisten Kopfschmerzen macht mir "und außerdem gibt es Material zwischen den Zellen,"
Ist mit diesem "zwischen" der ca 26%ige Zwischenraum einer dichtesten Kugelpackung gemeint? die restlichen 74% füllen die Elementarzellen auf?

Nein, das wäre viel zu konkret.

Ich gehe davon aus, was mir eine Implementierung der SM-Gleichungen auf einem Gitter an Informationen liefert. Da sind bei Wilson-Eichfeldern die Fermionenfelder in den Gitterknoten und die Freiheitsgrade für die Eichfelder sitzen auf den Kanten. Viel mehr an Informationen liefert das SM halt nicht.

ghostwhisperer schrieb: Hallo!
Eines hab ich nicht ganz verstanden. Die Darstellung x+ i p.. klar, in der QM gibt es generalisierte Koordinaten. Aber müsste ich die nicht erstmal in eine Einheit umschreiben und dann erst verquicken? Wie geht das? Danke!


Das geht mit einfacher Faulheit. Die theoretischen Physiker verwenden, wenn sie nicht konkrete Zahlenwerte ausrechnen wollen, gerne Einheiten mit \(\hbar=c=1\). Man lässt, mit anderen Worten, Faktoren der Form \(\hbar^mc^n\) einfach weg. Wenn man sie dann für praktische Rechnungen doch braucht, kriegt man die richtigen Faktoren schon raus.

Für einen harmonischen Oscillator (so ungefähr das wichtigste für Feldtheorie) mit Hamiltonian
\[{\displaystyle {\hat {H}}= {\frac {{\hat {p}}^{2}}{2m}}+{\frac {1}{2}}m\omega ^{2}{\hat {x}}^{2}\,,}\]
sind die komplexen Operatoren beispielsweise
\[{\begin{aligned}a&={\sqrt {m\omega \over 2\hbar }}\left({\hat {x}}+{i \over m\omega }{\hat {p}}\right)\\a^{\dagger }&={\sqrt {m\omega \over 2\hbar }}\left({\hat {x}}-{i \over m\omega }{\hat {p}}\right)\end{aligned}}\]

Für ein einfaches Forumposting ziehe ich natürlich \(\hbar=c=m=\omega=1\) vor und die Normierung mit \(\sqrt{2}\) vergesse ich dann auch noch.

Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/ .

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 10 10. 2020 03:45 #77594

Michael D. schrieb: Nö, muss ich nicht. Wir sind hier ein Forum von weitgehend Hobbyphysikern, mit sehr unorthodoxen eigenen Methoden.

Ja gut, Sie können gerne Ihren sehr unorthodoxen Methoden folgen. Sie sollten dann allerdings nicht erwarten, dass die Ergebnisse irgendjemand ernst nimmt.
Michael D. schrieb:

LOL. Ihre Animation gibt gar nichts her. Es ist einfach nur eine Animation. Von was auch immer.

LOL. Das hättest Du wohl gerne. Wir werden ja sehen, wer am Ende Recht behält. cool)

Wie kommen Sie darauf, dass ich irgendwie an Ihren Misserfolg interessiert wäre? Ich sehe lediglich für Sie keine Chance, das ist alles.
Michael D. schrieb: Abwarten. Wer als Erster die präzisen Ruhemassen der Elementartelchen berechnen kann, fährt nach Stockholm. :)

Mir ziemlich egal ob ich da irgendwann mal zusammen mit irgendeinem Massenmörder Friedensnobelpreisträger Knete kriege. Ich komme auch ohne die Knete einigermaßen hin.
Michael D. schrieb: Ich habe keine Probleme mit komplexen Zahlen. Ich will sie nur als Freiheitsgrade möglichst vermeiden.

Die Frage wäre, warum.
Michael D. schrieb:

Darum geht es gar nicht. Es betrifft die ganz normale quantisierte Condensed Matter Theorie ganz genauso.

Die daher auch ihre Schwächen hat.

Das was Sie angesprochen haben ist keine Schwäche der Theorie, sondern so ist Quantenmechanik nun einmal.
Michael D. schrieb: Ansonsten habe ich keine Fragen mehr an Dich. Dein Modell ist ganz einfach uninteressant für mich. Sollen sich andere damit auseinandersetzen. Ich steck da keine Zeit mehr rein. Daher bin ich jetzt raus.

Dagegen kann man natürlich nichts machen. Für 99,999% der Weltbevölkerung ist fundamentale Physik sowieso uninteressant.
Michael D. schrieb:

RayLight schrieb: Ich habe mir ihr Modell mal angesehen, der Vorteil ihres Äthermodells liegt meiner Mng. nach in der Erklärungskraft bzgl. der Anzahl von Fermionen, der Eichfelder und ihrer Wechselwirkung.

Das können andere Modelle auch. Zum Beispiel das E8-Modell von Garrett Lisi.

Nein. Lisi hat, wie alle GUTs, nur das SM in was größeres reingepackt. Das Größere, wo es reingepackt wurde, hat eine ziemlich hohe Symmetrie, was es für Mystiker attraktiv macht. Aber aus E8 kann man natürlich das SM nicht einfach berechnen. Man muss noch alles mögliche dazuerfinden, damit wir nicht E8 beobachten können sondern nur das SM. Also eine riesige, wenn auch für Mystiker ansprechende Gruppe, dazu aber eine Menge, was dazuerfunden werden muss, um das SM zu bekommen.
Abgesehen davon wurde das Modell kritisiert, dass da irgendeine Darstellung falsch ist. Hab aber nicht weiter verfolgt, ob Lisi das Problem irgendwie lösen konnte. Wenn nicht, ist das eh tot.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 10 10. 2020 10:50 #77600

Tja, so ist das. Die einen werden nicht ernst genommen, die anderen von der Fachwelt kaum beachtet. Fakt ist, das derzeitige Spielfeld ist hier im Forum. Und die Frage ist: Dreht sich beim Fermion wirklich was oder nicht? Die Wellenfunktion kann ja offensichtlich mit Bahndrehimpuls L im Kreis propagieren (s-Orbital). Warum sollte es beim Elektron selbst anders sein, vor allem, wenn man es als Entität mit Ausdehnung betrachtet?

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 10 10. 2020 13:49 #77611

Michael D. schrieb: Und die Frage ist: Dreht sich beim Fermion wirklich was oder nicht? Die Wellenfunktion kann ja offensichtlich mit Bahndrehimpuls L im Kreis propagieren (s-Orbital). Warum sollte es beim Elektron selbst anders sein, vor allem, wenn man es als Entität mit Ausdehnung betrachtet?

Nunja, diese Frage müssen Sie mit Leuten diskutieren, die Elektronen für irgendwelche real existierenden Teilchen halten.

Für diejenigen, die Elektronen für Pseudoteilchen ähnlich den Phononen in der Condensed Matter Theorie halten, ist die Frage einfach nicht besonders sinnvoll. Dreht sich irgendwas bei Phononen?

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 10 10. 2020 20:49 #77642

Naja, Phononen, wie ich sie bisher kenne, sind longitudinale Gitterschwingungen. Am ehesten dreht sich was, wenn man auch Scherschwingungen betrachtet. Zumindest annähernd.. Die Tatsache, daß Elektromagnetische Wellen Transversalschwingungen sind, war einer der Gründe, der der ursprünglichen Äthervorstellung so ziemlich den Todesstoß versetzte?
Hat dein Ansatz das gelöst? Wie wird das jetzt erklärt, wenn dein Äther-Modell des SM die Eichkräfte ableitet?
Hat der neue Äther Scher-Modul-Eigenschaften? Wenn das überhaupt eine zulässige Frage darstellt...
Grüsse, Torsten

MfG Ghosti
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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 11 10. 2020 09:39 #77661

ghostwhisperer schrieb: Naja, Phononen, wie ich sie bisher kenne, sind longitudinale Gitterschwingungen. Am ehesten dreht sich was, wenn man auch Scherschwingungen betrachtet. Zumindest annähernd.. Die Tatsache, daß Elektromagnetische Wellen Transversalschwingungen sind, war einer der Gründe, der der ursprünglichen Äthervorstellung so ziemlich den Todesstoß versetzte?
Hat dein Ansatz das gelöst?

Nicht wirklich. Es mag eine Rolle gespielt haben, wichtiger war wohl dass die normale Materie nicht als zum Äther gehörig betrachtet wurde. Daher stellte sich die Frage, wie das Zeug da unbehindert durchfliegen konnte ohne irgendwas zu merken. Das sieht natürlich anders aus wenn das, was da durchfliegt, auch nur Ätherwellen sind.

Dann hatte man wohl noch versucht, irgendwelche Werte auszurechnen, habe ich nicht nachvollzogen wie, aber wenn man dazu das verwendet hatte, was man von anderen Materialien wusste, ist klar, dass da Größenordnungen falsches rauskommen musste, schließlich unterscheiden sich die Gitterabstände ja auch um Größenordnungen (beim Äther erwarte ich Plancklänge, im Gegensatz zum Atomabstand in Festkörpern).

ghostwhisperer schrieb: Wie wird das jetzt erklärt, wenn dein Äther-Modell des SM die Eichkräfte ableitet?
Hat der neue Äther Scher-Modul-Eigenschaften? Wenn das überhaupt eine zulässige Frage darstellt...

Scherkräfte hat er. Das sind die üblichen Gravitationswellen. Die Eichfelder sind Schwingungen von inneren Freiheitsgraden, genau wie die Fermionen selbst, die allgemeinen Wellen, wie sie in allen Festkörpern vorkommen können, werden vom Gravitationsfeld beschrieben.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 11 10. 2020 11:14 #77664

Schmelzer schrieb: Dreht sich irgendwas bei Phononen?

Durchaus denkbar. Es müsste eine Verdichtungswelle sein, die sich wie eine Helix fortpflanzt. Damit könnte man Spin1/2 und Chiralität modellieren. Im Prinzip so wie in meiner Animation. Und mit einem zusätzlichen Vektor an jedem Gitterpunkt kann man dann Ladung und Kopplung ans EM-Feld modellieren.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 12 10. 2020 22:03 #77754

Schmelzer schrieb: schließlich unterscheiden sich die Gitterabstände ja auch um Größenordnungen (beim Äther erwarte ich Plancklänge, im Gegensatz zum Atomabstand in Festkörpern).


Die Frage ist, wie die Plancklänge zu interpretieren ist.. Ihre Implementierung zum Beispiel in Doppelt-SRT führt zu einigen Unstimmigkeiten.. Die Loop-QGT kann den Limes zur ART aufgrund Komplexität und seiner "Sprunhaftigkeit" nicht sauber herleiten. Und das alles nur, weil die Plancklänge in allen mir bekannten Arbeiten als dreidimensionale Konstante aufgefasst wird. Dabei gibt es einige Gründe sie als Vierer-Invariante im Rahmen der SRT zu sehen. Finde ich.

Gibt es irgendeine Arbeit die so argumentiert? Eine die die Plancklänge als allgemeinen Eintrag eines Vierer-Abstands-Vektors behandelt? Ich finde keine.


Bis denn!
Torsten

MfG Ghosti
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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 14 10. 2020 11:07 #77829

ghostwhisperer schrieb: Die Frage ist, wie die Plancklänge zu interpretieren ist.. Ihre Implementierung zum Beispiel in Doppelt-SRT führt zu einigen Unstimmigkeiten.. Die Loop-QGT kann den Limes zur ART aufgrund Komplexität und seiner "Sprunhaftigkeit" nicht sauber herleiten. Und das alles nur, weil die Plancklänge in allen mir bekannten Arbeiten als dreidimensionale Konstante aufgefasst wird. Dabei gibt es einige Gründe sie als Vierer-Invariante im Rahmen der SRT zu sehen. Finde ich.

Die Plancklänge ist eine Länge, in m, die Planckzeit eine Zeit in s, die SRT ist da völlig irrelevant, außer dass c dabei halt auch als Konstante verwendet wird und in den Planckschen Einheiten eben 1 ist.

Von Doubly Special Relativity halte ich nichts, es sieht für mich wie ein Versuch aus, so zu tun als käme man ohne ein bevorzugtes Bezugssystem aus, wo es faktisch one ein solches nicht geht.

Dass LQG nichts herleiten kann verwundert mich nicht, mit der Plancklänge hat das aber nichts zu tun.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 14 10. 2020 13:18 #77834



Die Darstellung zeigt einen Zeitpunkt aus einer propagierenden Wellenfunktion aus dem folgenden Video (ab 7:45):



Gemäss Quantenmechanik gibts dabei auch eine komplexe Drehung, mit der Chiralität und Drehsinn modelliert werden kann. Diese Drehung könnte man statt der Verwendung von imaginären Ebenen auch rein 3-dimensional modellieren, so wie in der Animation.

Frage an Schmelzer: Wie geht Dein Modell damit um? Hat die komplexe Amplitude bei Dir eine reelle 3-dimensionale Ausdehung oder nicht?

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 14 10. 2020 18:49 #77847

Sorry Michael!
In der Grundlagen-Physik, insbesondere in der Feld-Physik hat keine Amplitude, gleich welcher Art, eine Ausdehnung..
Wir zeichnen Vektor-Pfeile nur, um sie überhaupt darstellen zu können..

MfG Ghosti
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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 14 10. 2020 21:47 #77854

Schmelzer schrieb: Mir ziemlich egal ob ich da irgendwann mal zusammen mit irgendeinem Massenmörder Friedensnobelpreisträger Knete kriege. Ich komme auch ohne die Knete einigermaßen hin.

Sie gefallen mir , sehr sogar :)

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 15 10. 2020 10:57 #77865

ghostwhisperer schrieb: In der Grundlagen-Physik, insbesondere in der Feld-Physik hat keine Amplitude, gleich welcher Art, eine Ausdehnung. Wir zeichnen Vektor-Pfeile nur, um sie überhaupt darstellen zu können..

Das ist klar. Aber Dir ist schon bewusst, dass wir uns hier in einem Thread über eine Condensed-Matter-Theorie befinden? Phononen sollten in einer CMT eine echte Amplitude mit Ausdehnung besitzen:


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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 15 10. 2020 20:03 #77876

Dann müsste es mMn maximal der Gitterabstand sein. Zumindest bei einer Analogie zu Gitterschwingungen in Kristallen usw.

MfG Ghosti
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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 15 10. 2020 21:38 #77878

Michael D. schrieb:

Gemäss Quantenmechanik gibts dabei auch eine komplexe Drehung, mit der Chiralität und Drehsinn modelliert werden kann. Diese Drehung könnte man statt der Verwendung von imaginären Ebenen auch rein 3-dimensional modellieren, so wie in der Animation.

Frage an Schmelzer: Wie geht Dein Modell damit um? Hat die komplexe Amplitude bei Dir eine reelle 3-dimensionale Ausdehung oder nicht?


Die Wellenfunktion, die hier versucht wurde, für ein Teilchen darzustellen, noch dazu eindimensional, wäre in jeder Feldtheorie ein Objekt welches auf einem Raum mit einer viel zu hohen Dimension existiert. Wenn das Gitter \(N^3\) Knoten hat, ist die Wellenfunktion eine Funktion auf dem dazu gehörigen \(N^3\)-dimensionalen Konfigurationsraum. Irgendwas auf einem so hochdimensionalen Raum graphisch darstellen zu wollen macht niemand, weder in der Quanten-Festkörperphysik noch in der Quantenfeldtheorie (die ja im Prinzip sogar einen unendlichdimensionalen Konfigurationsraum hat), und auch ich mache das für mein Modell nicht.

In allen anderen Fragen ist mein Modell ganz normale Quantenmechanik, die Wellenfunktion und ihre Amplitude hat also dieselbe Bedeutung wie in der Quantenmechanik, für verschiedene Interpretationen ist sie also auch verschieden.
Ansonsten ist, was die Feldtheorien betrifft, ein komplexes Feld einfach nur zwei reelle Felder, und mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 16 10. 2020 13:53 #77901

Schmelzer schrieb: Die Wellenfunktion, die hier versucht wurde, für ein Teilchen darzustellen, noch dazu eindimensional, wäre in jeder Feldtheorie ein Objekt welches auf einem Raum mit einer viel zu hohen Dimension existiert.

Und was willst Du jetzt damit sagen?

Wenn das Gitter \(N^3\) Knoten hat, ist die Wellenfunktion eine Funktion auf dem dazu gehörigen \(N^3\)-dimensionalen Konfigurationsraum.

Warum sollte das so sein? Die Anzahl der Knoten bestimmt doch nicht die Anzahl der Dimensionen. Was ist denn nun ein "Knoten" in Deinem Klötzchenmodell genau?

Irgendwas auf einem so hochdimensionalen Raum graphisch darstellen zu wollen macht niemand, weder in der Quanten-Festkörperphysik noch in der Quantenfeldtheorie (die ja im Prinzip sogar einen unendlichdimensionalen Konfigurationsraum hat), und auch ich mache das für mein Modell nicht.

Ja, und deswegen driftet das Ganze ohne Mehrwert ins Abstrakte ab.

In allen anderen Fragen ist mein Modell ganz normale Quantenmechanik, die Wellenfunktion und ihre Amplitude hat also dieselbe Bedeutung wie in der Quantenmechanik, für verschiedene Interpretationen ist sie also auch verschieden.

Da ist sie wieder, diese universelle Beliebigkeit.

Ansonsten ist, was die Feldtheorien betrifft, ein komplexes Feld einfach nur zwei reelle Felder, und mehr ist dazu nicht zu sagen.

Also besitzt jetzt jeder 3D-Gitterpunkt zusätzlich einen Z2-Freiheitsgrad mit komplexer Drehung oder nicht? Es ist alles so schwammig in Deinem Modell.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 16 10. 2020 19:19 #77922

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Die Wellenfunktion, die hier versucht wurde, für ein Teilchen darzustellen, noch dazu eindimensional, wäre in jeder Feldtheorie ein Objekt welches auf einem Raum mit einer viel zu hohen Dimension existiert.

Und was willst Du jetzt damit sagen?

Dass Versuche, die Wellenfunktion graphisch darzustellen, also das zu tun, was in dem Video für eine ganz andere Situation getan wurde, von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.
Michael D. schrieb:

Wenn das Gitter \(N^3\) Knoten hat, ist die Wellenfunktion eine Funktion auf dem dazu gehörigen \(N^3\)-dimensionalen Konfigurationsraum.

Warum sollte das so sein? Die Anzahl der Knoten bestimmt doch nicht die Anzahl der Dimensionen.

[/quote]
Stimmt, das gilt nur im allereinfachsten Fall, ein einfaches skalares Feld auf dem Gitter. Mit zwei skalaren Feldern hätte man schon einen \(2\cdot N^3\)-dimensionalen Konfigurationsraum. Das ist einfach so, weil dies nun einmal der Konfigurationsraum ist.
Michael D. schrieb: Was ist denn nun ein "Knoten" in Deinem Klötzchenmodell genau?

Der Konfigurationsraum in einem Knoten ist Aff(3), definiert durch 12 reelle Parameter. Das wäre also ein \(12\cdot N^3\)-dimensionaler Konfigurationsraum auf dem Gitter.
Michael D. schrieb:

Irgendwas auf einem so hochdimensionalen Raum graphisch darstellen zu wollen macht niemand, weder in der Quanten-Festkörperphysik noch in der Quantenfeldtheorie (die ja im Prinzip sogar einen unendlichdimensionalen Konfigurationsraum hat), und auch ich mache das für mein Modell nicht.

Ja, und deswegen driftet das Ganze ohne Mehrwert ins Abstrakte ab.

Mit dem, was nun einmal so ist wie es ist, muss man sich halt abfinden und sehen, was man draus machen kann. Man studiert die eigentlichen Quanteneffekte in den allereinfachsten Fällen, da gibt es genug Sachen die auch im Eindimensionalen schon kompliziert genug sind. Und wo die Dimensionen zu hoch sind, kann man immer noch eine klassische Näherung dazu verwenden, sich ein Bild zu machen.
Michael D. schrieb:

In allen anderen Fragen ist mein Modell ganz normale Quantenmechanik, die Wellenfunktion und ihre Amplitude hat also dieselbe Bedeutung wie in der Quantenmechanik, für verschiedene Interpretationen ist sie also auch verschieden.

Da ist sie wieder, diese universelle Beliebigkeit.

So gehe ich als Wissenschaftler halt ran. Ich kümmere mich um das, was für mein Modell wichtig ist, und die Fragen, die schon woanders diskutiert werden, wie welche Interpretation der QT die beste ist, klammere ich dann einfach aus. Beliebigkeit ist das keineswegs, ich ziehe auch bestimmte Interpretationen vor und lehne andere ab, many worlds sogar in recht grober Form. Nur hat die Diskussion darüber in der Diskussion über mein Äthermodell nichts zu suchen.
Michael D. schrieb:

Ansonsten ist, was die Feldtheorien betrifft, ein komplexes Feld einfach nur zwei reelle Felder, und mehr ist dazu nicht zu sagen.

Also besitzt jetzt jeder 3D-Gitterpunkt zusätzlich einen Z2-Freiheitsgrad mit komplexer Drehung oder nicht? Es ist alles so schwammig in Deinem Modell.

Schwammig ist da überhaupt nichts, ein klassischer \(\mathbb{Z}_2\)-Freiheitsgrad wird quantenmechanisch zu einem QBit. Das ist ganz elementare QT.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 10. 2020 10:43 #77951

Schmelzer schrieb: Dass Versuche, die Wellenfunktion graphisch darzustellen, also das zu tun, was in dem Video für eine ganz andere Situation getan wurde, von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.

LOL. Was maßt Du Dir an! Wir werden noch sehen, was zum Scheitern verurteilt ist.

Das ist einfach so, weil dies nun einmal der Konfigurationsraum ist.

Ein abstrakter Konfigurationsraum in einem klassisch mechanischen Phononen-Modell? Siehst Du jetzt, was ich mit Hybrid-Modell meine? Immer wenns klassisch schwierig wird flüchtest Du Dich in die quantenmechanische Abstraktion.

Der Konfigurationsraum in einem Knoten ist Aff(3), definiert durch 12 reelle Parameter. Das wäre also ein \(12\cdot N^3\)-dimensionaler Konfigurationsraum auf dem Gitter.

Also ist das "Material" dazwischen überflüssig. Der ganze anisotrope Ansatz macht nicht wirklich Sinn.

Mit dem, was nun einmal so ist wie es ist, muss man sich halt abfinden...

Ne Du. Hier im Forum finden wir uns mit gar nichts ab. Nicht wenn einer daherkommt und den grossen Wurf einer TOE verkündet. Da erwarte ich ein bischen mehr als das, was Du "hergeleitet" haben willst.

....kann man immer noch eine klassische Näherung dazu verwenden, sich ein Bild zu machen.

Genau das versuchst Du ja krampfhaft zu verhindern.

So gehe ich als Wissenschaftler halt ran. Ich kümmere mich um das, was für mein Modell wichtig ist, und die Fragen, die schon woanders diskutiert werden, wie welche Interpretation der QT die beste ist, klammere ich dann einfach aus.

Genau das erwartet man aber von einer TOE. Nämlich die Beantwortung der Frage, welche Interpretation die richtige ist. Es kann ja nur eine richtig sein, oder?

Beliebigkeit ist das keineswegs, ich ziehe auch bestimmte Interpretationen vor und lehne andere ab, many worlds sogar in recht grober Form. Nur hat die Diskussion darüber in der Diskussion über mein Äthermodell nichts zu suchen.

Aber sicher. Ich erwarte Antworten darüber von Deinem Modell.

Schwammig ist da überhaupt nichts, ein klassischer \(\mathbb{Z}_2\)-Freiheitsgrad wird quantenmechanisch zu einem QBit. Das ist ganz elementare QT.

Klassisch ist was anderes. Klassisch wäre ein Ansatz wie bei den Maxwellschen Gleichungen oder wie in der Strömungsmechanik. So wie bei Close beispielsweise. Ohne Quantenmechanik. Quanteneffekte sollten sich daraus ergeben.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 17 10. 2020 13:36 #77969

Michael D. schrieb: LOL. Was maßt Du Dir an! Wir werden noch sehen, was zum Scheitern verurteilt ist.

Sie werden das sehen. Ich wüsste nicht, warum ich mir sowas ansehen sollte.
Michael D. schrieb: Ein abstrakter Konfigurationsraum in einem klassisch mechanischen Phononen-Modell?

Nein, es gibt keine klassischen mechanischen Phononen-Modelle, es gibt nur klassische Gittermodelle dazu.
Michael D. schrieb: Siehst Du jetzt, was ich mit Hybrid-Modell meine? Immer wenns klassisch schwierig wird flüchtest Du Dich in die quantenmechanische Abstraktion.

Erstens flüchte ich mich nicht, ich erläutere nur die Fakten, zweitens habe ich ja gerade ein klassisches Modell konstruiert welches dann bei der Quantisierung Fermionen gibt. Andere prominente Leute haben behauptet, sowas ginge prinzipiell nicht, sowas wären reine Quanteneffekte ohne klassischen Grenzwert oder klassisches Analogon. Also hab ich mich dem Problem gestellt und es gelöst statt zu flüchten.
Michael D. schrieb: Also ist das "Material" dazwischen überflüssig. Der ganze anisotrope Ansatz macht nicht wirklich Sinn.

Sie fragten "Was ist denn nun ein "Knoten" in Deinem Klötzchenmodell genau?" und haben eine Antwort auf diese Frage bekommen. Vom Material dazwischen war nicht die Rede. Ihre Kritik am anisotropen Ansatz ist es, die keinen Sinn macht. Und das gar nicht erst versucht, weil sie gar keine Argumente bringt, die diese These stützen könnten.
Michael D. schrieb:

Mit dem, was nun einmal so ist wie es ist, muss man sich halt abfinden...

Ne Du. Hier im Forum finden wir uns mit gar nichts ab. Nicht wenn einer daherkommt und den grossen Wurf einer TOE verkündet. Da erwarte ich ein bischen mehr als das, was Du "hergeleitet" haben willst.

Wenn Sie die Herleitung nicht verstanden haben sollten, lesen Sie den Artikel oder meine Webseite. Wenn Sie sich nicht damit abfinden wollen, dass die Sprache der Physik nun einmal sehr abstrakt-mathematisch ist, ist das Ihre freie Entscheidung.
Michael D. schrieb:

....kann man immer noch eine klassische Näherung dazu verwenden, sich ein Bild zu machen.

Genau das versuchst Du ja krampfhaft zu verhindern.

Nein. Ich hatte im Thread sogar explizite Vorschläge gemacht, wie man klassische \(\mathbb{Z}_2\)-wertige Wellen darstellen könnte. Aktuell diskutieren wir jedoch ein Video, welches eine quantenmechanische Wellenfunktion für einen eindimensionalen Konfigurationsraum darstellt, und inwieweit man sowas auch für mein Äthermodell machen könnte. Selbst das versuche ich nicht zu verhindern (warum sollte ich, es täte mir nicht weh), sondern mache Sie lediglich auf die Chancenlosigkeit aufmerksam.
Michael D. schrieb: Genau das erwartet man aber von einer TOE. Nämlich die Beantwortung der Frage, welche Interpretation die richtige ist. Es kann ja nur eine richtig sein, oder?

Richtig, es gibt nur eine richtige Interpretation. Allerdings hat diese Frage trotzdem nichts mit der TOE zu tun. "TOE" ist ein Begriff, der als solcher natürlich viel zu diffus und großsprecherisch ist, er hat allerdings in der Physik eine sehr wohldefinierte aber stark eingeschränkte Bedeutung. "TOE" ist nämlich eine Theorie, welche sowohl alle fundamentalen Felder der Teilchenphysik (also das SM) als auch die Gravitation beschreibt. Sie muss dabei weder die Theorien der Chemie, Biologie, oder der Gesellschaftswissenschaften enthalten noch unter den Interpretationen der Quantenmechanik die richtige heraussuchen.

Erwartungen, dass ich mich zu Interpretationen der QM äußere, sind durchaus gerechtfertigt, nur halt dort, wo sie on-topic sind. Hier wären sie off-topic.
Michael D. schrieb: Klassisch ist was anderes. Klassisch wäre ein Ansatz wie bei den Maxwellschen Gleichungen oder wie in der Strömungsmechanik. So wie bei Close beispielsweise. Ohne Quantenmechanik. Quanteneffekte sollten sich daraus ergeben.

Die Hoffnung, Quanteneffekte aus klassischer Theorie ableiten zu können, sollten Sie besser aufgeben. Ich kenne keinen Wissenschaftler, der auf sowas hofft.

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Schmelzer schrieb: Sie werden das sehen. Ich wüsste nicht, warum ich mir sowas ansehen sollte.

Um eine Vorstellung von dem zu entwickeln, was man sich da zusammenmodelliert hat.

Nein, es gibt keine klassischen mechanischen Phononen-Modelle, es gibt nur klassische Gittermodelle dazu.

Also tauchen bei Dir keine mechanischen Druck-, -Zug oder Scherkräfte auf?

Also hab ich mich dem Problem gestellt und es gelöst statt zu flüchten.

Falsch. Du behauptest, es gelöst zu haben. Allerdings konntest Du die Fachwelt nicht wirklich überzeugen. Auch hier im Forum hast Du noch nicht überzeugt.

Sie fragten "Was ist denn nun ein "Knoten" in Deinem Klötzchenmodell genau?" und haben eine Antwort auf diese Frage bekommen.

Die Antwort war unzureichend.

Wenn Sie die Herleitung nicht verstanden haben sollten, lesen Sie den Artikel oder meine Webseite.

Nö, hier spielt die Musik. Du musst hier überzeugen. Dabei tust Du Dich schwer.

Nein. Ich hatte im Thread sogar explizite Vorschläge gemacht, wie man klassische \(\mathbb{Z}_2\)-wertige Wellen darstellen könnte.

Link? Skizze?

...sondern mache Sie lediglich auf die Chancenlosigkeit aufmerksam.

Das kannst Du Dir sparen. Ich mache es so wie ich es mache.

"TOE" ist nämlich eine Theorie, welche sowohl alle fundamentalen Felder der Teilchenphysik (also das SM) als auch die Gravitation beschreibt.

Genau das leistet ja Deine Theorie nicht. Kein Higgsmechanismus, keine Berechnung der Elementarteilchenmassen usw.

...noch unter den Interpretationen der Quantenmechanik die richtige heraussuchen.

Widerspruch. Das wäre schon wünschenswert.

Erwartungen, dass ich mich zu Interpretationen der QM äußere, sind durchaus gerechtfertigt, nur halt dort, wo sie on-topic sind. Hier wären sie off-topic.

Das bestimmst nicht Du allein, was hier off-topic ist.

Die Hoffnung, Quanteneffekte aus klassischer Theorie ableiten zu können, sollten Sie besser aufgeben. Ich kenne keinen Wissenschaftler, der auf sowas hofft.

Was ich aufgeben sollte, das überlass mal lieber mir. Hab ich das übrigens richtig verstanden? Du willst uns eine Condensend-Matter-Theorie als nicht-lokale Theorie mit N-dimensionalem Konfigurationsraum verkaufen? Ist das Dein Ernst?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 00:47 #78025

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: ...

Die Hoffnung, Quanteneffekte aus klassischer Theorie ableiten zu können, sollten Sie besser aufgeben. Ich kenne keinen Wissenschaftler, der auf sowas hofft.

Was ich aufgeben sollte, das überlass mal lieber mir. Hab ich das übrigens richtig verstanden? Du willst uns eine Condensend-Matter-Theorie als nicht-lokale Theorie mit N-dimensionalem Konfigurationsraum verkaufen? Ist das Dein Ernst?

Was ist Quantisierung klassischer Feldtheorien in diesem Zusammenhang?
In Gründler: Grundlagen der Relativistischen Quantenfeldtheorie steht unter 14.1.1:

Es seien qj und pj mit j= 1,2, ... ,3N die verallgemeinerten Koordinaten und die zu ihnen kanonisch konjugierten Impulse eines klassisch beschriebenen Systems von N Punktteilchen. Man definiert die Poisson1-Klammern für beliebige Größen A und B durch ...

Ist das ein Ansatz zur "Herleitung von Quanteneffekten aus klassischer Theorie"?

Können Planckobjekte, mit einfacher Wechselwirkung bei Berührung, diskrete Erweiterungen der Standardphysik vereinfachen?

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Können Planckobjekte, mit einfacher Wechselwirkung bei Berührung, diskrete Erweiterungen der Standardphysik vereinfachen?

Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 10:29 #78031

Michael D. schrieb: Um eine Vorstellung von dem zu entwickeln, was man sich da zusammenmodelliert hat.

Mein Vorstellungsvermögen ist auch so ganz gut, ohne das hätte ich es vermutlich gar nicht geschafft, aber die reine Mathematik plus theoretische Physik waren da viel wichtiger.
Michael D. schrieb:

Nein, es gibt keine klassischen mechanischen Phononen-Modelle, es gibt nur klassische Gittermodelle dazu.

Also tauchen bei Dir keine mechanischen Druck-, -Zug oder Scherkräfte auf?

Wie kommen Sie darauf? Phononen sind reine Quanteneffekte, Energieniveaus von Wellen. Das klassische dazu sind klassische Wellengleichungen auf dem Gitter. Da gibt es keine Phononen. Die mechanischen Druck- Zug- und Scherkräfte werden allerdings im wesentlichen durch das Gravitationsfeld beschrieben.
Michael D. schrieb: Du behauptest, es gelöst zu haben. Allerdings konntest Du die Fachwelt nicht wirklich überzeugen. Auch hier im Forum hast Du noch nicht überzeugt.

Ignoranten kann man nicht überzeugen. Jeder äthertheoretische Ansatz wurde und wird von der Fachwelt einfach ignoriert, ganz systematisch. Und dies wird auch so bleiben, wenn kein Wunder geschieht, solange die, die potentiell bereit sind, Neues auszuprobieren, also junge Leute, wissen, dass sie alle zwei Jahre einen neuen Grant oder Job brauchen, und bis dahin irgendwas publizieren müssen, weil sie ansonsten raus sind. Denn damit zwingt man sie, brav dem Mainstream zu folgen, und schließt aus, dass sie langfristige Projekte starten.
Michael D. schrieb: Die Antwort war unzureichend.

Nein, war sie nicht, der Konfigurationsraum der die Elementarzellen selbst beschreibt ist vollständig beschrieben worden.
Michael D. schrieb:

Wenn Sie die Herleitung nicht verstanden haben sollten, lesen Sie den Artikel oder meine Webseite.

Nö, hier spielt die Musik. Du musst hier überzeugen. Dabei tust Du Dich schwer.

Müssen muss ich überhaupt nichts. Ich stelle hier mein Modell vor, wer Interesse zeigt, kann Fragen stellen, die beantworte ich. Ob ich damit jemanden überzeuge oder nicht, ist ziemlich egal, ich rechne ja sowieso nicht damit, dass während meines Lebens irgendwelche professionellen Physiker dieses Modell aufgreifen werden. Ziel meinerseits ist also lediglich, zu erreichen, dass das Modell nicht völlig in der Vergessenheit verschwindet, was ein sehr wahrscheinliches Szenario ist, angesichts der heutigen Situation des völligen Fehlens von jeglicher Unabhängigkeit für junge Wissenschaftler.

Also, was passiert im Idealfall? Zwei oder drei stille Mitleser werden in ihrem Bekanntenkreis als nette Absurdität am Rande (stell dir vor was es so alles gibt) davon erzählen, dass da ein Äthertheoretiker behaupten würde, SM und ART aus einem einfachen Äthermodell herleiten zu können, und der das sogar publiziert gekriegt hätte. Dieser Bekanntenkreis enthält 5 oder 6 Physiker, die so überhaupt davon erfahren, dass es sowas gibt, von denen 2 oder 3 sich zu den Quellen durchgoogeln und einer davon das so interessant findet, dass er beschließt, in seiner Freizeit (in der Arbeitszeit muss er natürlich die Stringtheorie weiterentwickeln) da was weiterzuentwickeln, und dann auch was dazu findet. Nach zwei Jahren schreibt er dazu sogar eine Arbeit, die er nach weiteren zehn Jahren sogar veröffentlicht kriegt. Der wird dann bis zur Rente in seiner Freizeit in der Richtung forschen, und danach dann Vollzeit, und alle zehn Jahre eine Arbeit veröffentlichen können. Und vielleicht hat sich bis zu seinem Tod das Finanzierungsmodell für die Wissenschaft verändert und junge Wissenschaftler können unabhängige langjährige Projekte starten. Dann gibt es vielleicht eine Chance, dass ein paar junge Physiker beginnen, das Modell mit etwas mehr Manpower auszuarbeiten.

Und selbst dieses optimistische Szenario setzt voraus, dass es Wissenschaft noch länger gibt. Das ist fraglich, was ich augenblicklich sehe ist ein sich aktuell sogar noch beschleunigender Zerfall.
Michael D. schrieb: Link? Skizze?

Dieser Thread, ansonsten eigene Skizzen darf ich ja nicht verlinken, zumindest ist das meine Interpretation der Regeln und angezählt wurde ich ja schon wegen böser Links, weswegen ich da auch nicht experimentieren werde.
Michael D. schrieb:

...sondern mache Sie lediglich auf die Chancenlosigkeit aufmerksam.

Das kannst Du Dir sparen. Ich mache es so wie ich es mache.

Was Sie in einem Thread zu meinem Modell ansprechen werde ich auch kommentieren. Es steht Ihnen natürlich frei, meine Empfehlungen zu ignorieren.
Michael D. schrieb:

"TOE" ist nämlich eine Theorie, welche sowohl alle fundamentalen Felder der Teilchenphysik (also das SM) als auch die Gravitation beschreibt.

Genau das leistet ja Deine Theorie nicht. Kein Higgsmechanismus, keine Berechnung der Elementarteilchenmassen usw.

Es leistet es zu sehr erheblichen Teilen. Klar, einiges ist noch zu tun. Aber möglicherweise wird der Wunsch, die Elementarteilchenmassen zu berechnen, dasselbe Schicksal erleiden wie der, die Radien der Planeten auszurechnen. Kepler hat das ja versucht, aber war damit dann doch nicht erfolgreich.
Ich würde bei einem Äthermodell erwarten, dass es viele verschiedene mögliche Modelle vom selben Typ gibt, die sich durch verschiedene Parameter voneinander unterscheiden. Was die Äthertheorie dann im besten Fall leisten kann, ist, den Typ des Äthers festzustellen, und dann die Parameter des Äthermodells mit den Parametern des SM zu verbinden. Die Massen wären dann Funktionen der unbekannten und beliebigen Materialparameter des Äthers. Dann wäre die Frage, wie groß die Zahl dieser Parameter ist.
Michael D. schrieb:

...noch unter den Interpretationen der Quantenmechanik die richtige heraussuchen.

Widerspruch. Das wäre schon wünschenswert.

Die Frage ist nicht, was wünschenswert ist, sondern ob das zur TOE gehört.
Michael D. schrieb:

Erwartungen, dass ich mich zu Interpretationen der QM äußere, sind durchaus gerechtfertigt, nur halt dort, wo sie on-topic sind. Hier wären sie off-topic.

Das bestimmst nicht Du allein, was hier off-topic ist.

Wer auch immer das bestimmt, es bleibt trotzdem off-topic.
Michael D. schrieb: Hab ich das übrigens richtig verstanden? Du willst uns eine Condensend-Matter-Theorie als nicht-lokale Theorie mit N-dimensionalem Konfigurationsraum verkaufen? Ist das Dein Ernst?

Nein. Erstmal, der Konfigurationsraum für die 0815 Gittertheorie mit einem kubischen Gitter und einem punktförmigem Atom in den Gitterknoten hat auf einem \(N\times N \times N\) Gitter hat bereits die Dimension \(3\cdot N^3\). Das ist bedeutend größer als N. In meinem Modell ist in den Knoten nicht nur ein punktförmiges Teilchen, sondern eine Elementarzelle die durch ein Element der dreidimensionalen affinen Gruppe beschrieben wird, und außerdem kommen die Materialien zwischen den Zellen mit weiteren auf den Kanten lokalisierten Freiheitsgraden hinzu.
Ansonsten, als Theorie im Konfigurationsraum ist Quantentheorie lokal. Nur, was im Konfigurationsraum lokal ist, ist im dreidimensionalen Raum nichtlokal.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 10:39 #78032

Struktron schrieb: Was ist Quantisierung klassischer Feldtheorien in diesem Zusammenhang?
In Gründler: Grundlagen der Relativistischen Quantenfeldtheorie steht unter 14.1.1:
...
Ist das ein Ansatz zur "Herleitung von Quanteneffekten aus klassischer Theorie"?

Nein, es ist ein grobes Rezept wie man für eine gegebene klassische Theorie eine Quantentheorie konstruiert oder besser errät, deren klassischer Grenzwert dann die vorgegebene klassische Theorie ist.

Es sind in jedem Fall verschiedene Theorien. Man kann also nicht aus einer Theorie Effekte der anderen Theorie herleiten. Was man herleiten kann (wenn einem dabei die gewählte Interpretation kein Bein stellt) ist der klassische Grenzwert \(\hbar\to 0\) einer Quantentheorie. Umgekehrt geht auch keine Herleitung, weil durchaus verschiedene Quantentheorien denselben klassischen Grenzwert haben können.

Normalerweise ist diese Nichteindeutigkeit der Quantisierung jedoch recht unwichtig.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 10:44 #78033

Nur so als Zwischenbemerkung: ich lese sehr interessiert mit, und ich habe mich sogar dazu überwinden können, eine QM Lecture (Stanford) (ja ich mache auch die Hausaufgaben :-)) zu besuchen, damit ich (hoffentlich) irgendwann mal besser mitreden kann (und in der Freizeit) selber daran forschen kann. Also nicht aufgeben!
Einige der Fragen hier habe ich Close geschickt, der dann diese wiederum in einem anderen Forum gepostet hat, und das hat inzwischen eine interessante Diskussion ausgelöst. In dem Forum sind viele "echte" Physiker dabei (also nicht nur Hobbyphysiker). Hier ist der Link (mittendrin im Forum):
groups.google.com/g/nature-of-time/c/IKlOTrrcVS0/m/nMX-UNT3AAAJ
(Der Titel ist zwar das Thema Zeit, aber die Diskussion ist längst abgedriftet :-).
(Ilja, bist Du da auch dabei? Falls nicht, könnte das interessant sein für Dich. Ich kann Dir die Email schicken von Richard, falls Du dort beitreten möchtest)

If you would be a real seeker after truth, you must at least once in your life doubt, as far as possible, all things.
René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 13:03 #78039

Schmelzer schrieb: Phononen sind reine Quanteneffekte, Energieniveaus von Wellen.

Nein. Phononen sind doch longitudinale Schallwellen, hast Du doch gesagt. Also aufgrund von Kräften. Oder etwa nicht?

Das klassische dazu sind klassische Wellengleichungen auf dem Gitter. Da gibt es keine Phononen.

Wieso? Bei Cooper-Paaren in der Supraleitung läuft das doch genau so.

Die mechanischen Druck- Zug- und Scherkräfte werden allerdings im wesentlichen durch das Gravitationsfeld beschrieben.

Ach da jetzt doch wieder Kräfte? Hybridmodell? Was denn nun jetzt?

Ignoranten kann man nicht überzeugen. Jeder äthertheoretische Ansatz wurde und wird von der Fachwelt einfach ignoriert, ganz systematisch.

Es sei denn, man kann überzeugen. Beispielsweise durch die Berechnung der Teilchenmassen oder der Feinstrukturkonstanten. Ich kann die Fachwelt verstehen.

Denn damit zwingt man sie, brav dem Mainstream zu folgen, und schließt aus, dass sie langfristige Projekte starten.

Klingt ein bischen nach Verschwörungstheorie.

....der Konfigurationsraum der die Elementarzellen selbst beschreibt ist vollständig beschrieben worden.

Also eine nicht-lokale Condensed-Matter-Theorie? Wobei ich Deine Theorie da inzwischen gar nicht mehr sehe. Sieht eher wie eine komplett abstrakte Theorie wie Lisi's E8-Gruppentheorie aus.

...ich rechne ja sowieso nicht damit, dass während meines Lebens irgendwelche professionellen Physiker dieses Modell aufgreifen werden.

Stimmt. Dem Modell fehlt der Knalleffekt, der in der Fachwelt wie eine Bombe einschlagen würde. Wie zum Beispiel die Berechnung der Teilchenmassen.

Ziel meinerseits ist also lediglich, zu erreichen, dass das Modell nicht völlig in der Vergessenheit verschwindet, was ein sehr wahrscheinliches Szenario ist, angesichts der heutigen Situation des völligen Fehlens von jeglicher Unabhängigkeit für junge Wissenschaftler.

Immerhin dürfen wir hier Dein Modell diskutieren. Dafür bin ich allerdings dankbar.

...dass er beschließt, in seiner Freizeit (in der Arbeitszeit muss er natürlich die Stringtheorie weiterentwickeln) da was weiterzuentwickeln, und dann auch was dazu findet.

Oder ganz neu zu entwickeln. Ohne zweites "Material" beispielsweise. Ich glaube, der Haken liegt in Deinem Modell selbst. Daher denke ich, dass eher eine komplette Neumodellierung zum Erfolg führen wird.

Dann gibt es vielleicht eine Chance, dass ein paar junge Physiker beginnen, das Modell mit etwas mehr Manpower auszuarbeiten.

Ich prognostiziere eher, dass ein ganz neues Modell aufgesetzt wird, als dass Deines weiterentwickelt wird.

Was Sie in einem Thread zu meinem Modell ansprechen werde ich auch kommentieren. Es steht Ihnen natürlich frei, meine Empfehlungen zu ignorieren.

Wie gesagt, für mich spielt nur hier die Musik.

Ich würde bei einem Äthermodell erwarten, dass es viele verschiedene mögliche Modelle vom selben Typ gibt...

Ich erwarte eher, dass es schonmal ein Modell ohne zweites "Material" wird. Damit wäre der Typ Modell schonmal raus.

Die Massen wären dann Funktionen der unbekannten und beliebigen Materialparameter des Äthers.

Ne, die Massen ergeben sich erwiesenermassen durch den Higgsmechanismus. Es ist Dein Problem, dass Du ihn nicht eingebaut hast.

Die Frage ist nicht, was wünschenswert ist, sondern ob das zur TOE gehört.

Es gehört dazu.

Wer auch immer das bestimmt, es bleibt trotzdem off-topic.

Nenn es wie Du willst. Ich nehms auf jeden Fall weiterhin in den Thread rein, wenn ich der Meinung bin.

Das ist bedeutend größer als N. In meinem Modell ist in den Knoten nicht nur ein punktförmiges Teilchen, sondern eine Elementarzelle die durch ein Element der dreidimensionalen affinen Gruppe beschrieben wird, und außerdem kommen die Materialien zwischen den Zellen mit weiteren auf den Kanten lokalisierten Freiheitsgraden hinzu.

Also eine gruppentheoretische Hybrid-Zelle mit "Material"?

Ansonsten, als Theorie im Konfigurationsraum ist Quantentheorie lokal. Nur, was im Konfigurationsraum lokal ist, ist im dreidimensionalen Raum nichtlokal.

Da ist es wieder, das Hybrid-Modell.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 18:16 #78044

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Phononen sind reine Quanteneffekte, Energieniveaus von Wellen.

Nein. Phononen sind doch longitudinale Schallwellen, hast Du doch gesagt. Also aufgrund von Kräften. Oder etwa nicht?

Ich sehe ein "Nein", dann irgendeinen anderen davon völlig unabhängigen Satz (trivial richtig aber völlig irrelevant). Ich versuchs mal zu erklären.

In der klassischen Theorie gibt es eine Trajektorie im Konfigurationsraum \(q(t)\in Q\). In der Quantentheorie wird keine Trajektorie ausgerechnet, sondern nur eine Wahrscheinlichkeitsverteilung \(\rho(q)=|\psi(q)|^2\ge 0\), auf demselben Konfigurationsraum \(Q\). Aus der Schrödingergleichung folgt dabei für diese Wahrscheinlichkeitsverteilung auch eine Kontinuitätsgleichung \(\partial_t \rho(q,t) + \nabla(\rho(q,t) \vec{v}(q,t)) = 0\), was de Broglie und Bohm verwendet haben, um auch für die Quantenmechanik eine Trajektorie \(q(t)\in Q\) zu definieren, die sich mit der Geschwindigkeit \(\vec{v}(q,t))\) bewegt, während andere realistische Interpretationen diese Geschwindigkeit nur als mittlere Geschwindigkeit interpretieren. Das, was zumindest in diesen Interpretationen real existiert, ist also erst einmal dasselbe, nämlich eine Trajektorie im selben Konfigurationsraum \(q(t)\in Q\). (Evtl. kommt dann noch die Wellenfunktion hinzu, aber das ist nicht der Punkt hier.)

Was die Quantentheorie von der klassischen Theorie unterscheidet, ist also nicht so sehr was existiert (das kann in beiden die Trajektorie sein), sondern was über die Trajektorie vorausgesagt wird. Was dabei die Quantenmechanik zur Quantenmechanik macht, und ihr den Namen gab, ist, dass es immer nur wenige diskrete Energieniveaus sind, die möglich sind. Diese Energieniveaus teilen in der Quantenfeldtheorie zufällig einige Eigenschaften mit Teilchen, und wegen diese oberflächlichen Ähnlichkeit wurden sie Phononen genannt. (Sehr viel mehr als dass der n-te Energiezustand zufällig die Energie \(\hbar n\omega + E_0\) hat, also dieselbe Energie wie n Teilchen mit Energie \(\hbar \omega\), ist da nicht dahinter.)

Klassisch gibt es diese Energieniveaus gar nicht, alle Energien sind klassisch völlig gleichberechtigt. Die klassische Physik kennt nicht einmal die Konstante \(\hbar\). In der klassischen Physik von solchen Energieniveaus zu reden ist also völlig sinnlos. Deswegen gibt es dort auch nichts, was man "Phonon" nennen könnte.

Aber natürlich gibt es auch eine klassische Lösung mit genau derselben Energie wie diese quantisierten Energieniveaus. Weswegen man halt, wenn man in einem Forum drauflosquatscht, auch ein Phonon mit dieser konkreten klassischen Lösung beschreiben kann. Das sind halt die Ungenauigkeiten der Alltagssprache der Physik.
Michael D. schrieb:

Die mechanischen Druck- Zug- und Scherkräfte werden allerdings im wesentlichen durch das Gravitationsfeld beschrieben.

Ach da jetzt doch wieder Kräfte? Hybridmodell? Was denn nun jetzt?

Ganz normale Quantenmechanik. Die Kräfte gibt es dort ganz genauso.
Michael D. schrieb:

Ignoranten kann man nicht überzeugen. Jeder äthertheoretische Ansatz wurde und wird von der Fachwelt einfach ignoriert, ganz systematisch.

Es sei denn, man kann überzeugen. Beispielsweise durch die Berechnung der Teilchenmassen oder der Feinstrukturkonstanten. Ich kann die Fachwelt verstehen.

Ich nicht. Die Stringtheorie kann im Vergleich gar nichts. Die hatten ihre erste große Stringrevolution und konnten danach noch nicht einmal überhaupt irgendwelche Fermionen beschreiben, das schafften sie erst nach der zweiten großen Stringrevolution mit den Superstrings. Und nach der gefühlt fünften großen Stringrevolution haben sie immer noch null komma gar nichts über das SM ausgerechnet. Hauptkonkurrent LQG versucht das erst gar nicht, die versuchen lediglich, die ART zu quantisieren, und scheitern schon daran, während das für den Äther ein Verweis auf die Schulbücher zur Quantenfestkörperphysik ist.
Michael D. schrieb:

Denn damit zwingt man sie, brav dem Mainstream zu folgen, und schließt aus, dass sie langfristige Projekte starten.

Klingt ein bischen nach Verschwörungstheorie.

Nur in der CIA-Bedeutung des Wortes, also eine Theorie, die der offiziellen Theorie irgendwie widerspricht. (Ausgedacht von der CIA zur Diskreditierung von Zweiflern an der offiziellen Version des Kennedy-Mordes, was aus inzwischen veröffentlichten CIA Dokumenten dazu hervorgeht.)

Ansonsten fehlt der Theorie das Wichtigste, nämlich eine Verschwörung. Reine Ökonomie. Jeder rechnet sich aus, was er tun muss, um in zwei Jahren wo auch immer in der Welt den nächsten Grant kriegen zu können. Das sind viele Publikationen auf einem Gebiet, wo viel geforscht wird, also auch viele Stellenangebote zu erwarten sind. Und jeder zieht, ganz allein, ohne jede Verschwörung, die Schlussfolgerungen daraus.
Michael D. schrieb:

...ich rechne ja sowieso nicht damit, dass während meines Lebens irgendwelche professionellen Physiker dieses Modell aufgreifen werden.

Stimmt. Dem Modell fehlt der Knalleffekt, der in der Fachwelt wie eine Bombe einschlagen würde. Wie zum Beispiel die Berechnung der Teilchenmassen.

Die Berechnung der Eichgruppe des SM sowie der drei Generationen von Fermionen samt deren Ladungen ist Knalleffekt genug. Würde ein Stringtheoretiker das hinkriegen würde er sofort nach Stockholm eingeladen.
Michael D. schrieb: Immerhin dürfen wir hier Dein Modell diskutieren. Dafür bin ich allerdings dankbar.

Ich auch. Dass das hier erlaubt wird, ist eine große Ausnahme. Viele Foren erlauben sowas gar nicht, andere stellen dazu irgendeine Abfallhalde zur Verfügung, und schließen den Thread dazu zwangsweise und automatisch nach 30 Tagen, egal was Stand der Diskussion ist. Wobei sich die "Kritiker" solcher Theorien auf diese Regel insofern eingestellt haben, dass 29 Tage niemand was schreibt und dann in den letzten Stunden vor Ablauf der Frist 3 Postings mit irgendwelchen Einwänden gepostet werden, die man natürlich nicht mehr rechtzeitig beantworten kann.
Michael D. schrieb:

Dann gibt es vielleicht eine Chance, dass ein paar junge Physiker beginnen, das Modell mit etwas mehr Manpower auszuarbeiten.

Ich prognostiziere eher, dass ein ganz neues Modell aufgesetzt wird, als dass Deines weiterentwickelt wird.

Das Endergebnis dürfte für Sie vielleicht so aussehen wie "ganz neu" im Vergleich zu meinem, während ich vermutlich einige technische Elemente die wir hier noch gar nicht diskutiert haben (die Rolle der affinen Gruppe Aff(3), die Zusammenfassung der elektroschwachen Paare zu einer Einheit samt Interpretation als dreidimensionales externes Bündel, mit der Interpretation von Spin plus Isospin als Operator für die geometrische Drehung, die starke Wechselwirkung als Wilson-Eichfeld, die Erweiterung der Eichgruppe zu \(U(3)_c \times U(2)_L \times U(1)_R\)) vermutlich wiederfinden werde.
Michael D. schrieb:

Ich würde bei einem Äthermodell erwarten, dass es viele verschiedene mögliche Modelle vom selben Typ gibt...

Ich erwarte eher, dass es schonmal ein Modell ohne zweites "Material" wird. Damit wäre der Typ Modell schonmal raus.

Die Natur ist jedoch nicht verpflichtet, sich nach Ihren Erwartungen zu richten. Deshalb ist der Typ Modell erst dann raus, wenn ein anderes Modell bessere Ergebnisse bringt.
Michael D. schrieb:

Die Massen wären dann Funktionen der unbekannten und beliebigen Materialparameter des Äthers.

Ne, die Massen ergeben sich erwiesenermassen durch den Higgsmechanismus. Es ist Dein Problem, dass Du ihn nicht eingebaut hast.

Erwiesen ist im Higgssektor überhaupt nichts. Ansonsten verlagert der Higgsmechanismus das Problem nur, aus all den Massen werden einfach Wechselwirkungsstärken mit dem Higgsfeld.
Michael D. schrieb: Also eine gruppentheoretische Hybrid-Zelle mit "Material"?

Die Gruppentheorie hilft hier lediglich bei der Beschreibung der möglichen Zustände der Zellen. Wann immer sie "hybrid" verwenden liegen sie falsch. Es zeigt nur dass sie informelle Beschreibungen wie sie in einem Forum gegeben werden missverstanden haben.

Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/ .

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 18:48 #78047

Tja, bleibt nur ein Achselzucken :unsure: Ich hab meine Fragen gestellt. Der Leser mag sich ein eigenes Urteil bilden. Für meinen Geschmack ist das Modell für eine CMT zu abstrakt. Ein zweites "Material" halte ich für problematisch. Die Ergebnisse des Modells überzeugen mich auch nicht. Mein Interesse lässt jedenfalls deutlich nach. Sollen erstmal andere hier weitermachen. :)

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 19:05 #78049

korosten schrieb: Hier ist der Link (mittendrin im Forum):
groups.google.com/g/nature-of-time/c/IKlOTrrcVS0/m/nMX-UNT3AAAJ
(Der Titel ist zwar das Thema Zeit, aber die Diskussion ist längst abgedriftet :-).
(Ilja, bist Du da auch dabei? Falls nicht, könnte das interessant sein für Dich. Ich kann Dir die Email schicken von Richard, falls Du dort beitreten möchtest)

Ja, das wäre nett. Auf den Link habe ich jedenfalls keinen Zugriff.

Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/ .

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Schmelzers Zellgittermodell für das Standardmodell der Teilchenphysik 18 10. 2020 21:37 #78063

Schmelzer schrieb:

Michael D. schrieb: Immerhin dürfen wir hier Dein Modell diskutieren. Dafür bin ich allerdings dankbar.

Ich auch. Dass das hier erlaubt wird, ist eine große Ausnahme. Viele Foren erlauben sowas gar nicht, andere stellen dazu irgendeine Abfallhalde zur Verfügung, und schließen den Thread dazu zwangsweise und automatisch nach 30 Tagen, egal was Stand der Diskussion ist. Wobei sich die "Kritiker" solcher Theorien auf diese Regel insofern eingestellt haben, dass 29 Tage niemand was schreibt und dann in den letzten Stunden vor Ablauf der Frist 3 Postings mit irgendwelchen Einwänden gepostet werden, die man natürlich nicht mehr rechtzeitig beantworten kann.

Anfangs hatten wir Bedenken, aber es läuft hier sehr wissenschaftlich ab, soweit ich das beurteilen kann.
Wir überlegen allerdings tatsächlich, einen "Sandkasten" einzurichten. Würde dann aber nicht anders ablaufen als hier, nur eben für jeden gleich ersichtlich.

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