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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 17:34 #68943

Ich hatte doch lediglich das fett markierte zusammengefasst und unter einen Hut gebracht. Wo bitte sieht man da Satire?

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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 17:34 #68944

ClausS schrieb: Unabhängig davon was ich denke, ist der Begriff "Dunkle Materie" inzwischen so eingebürgert, dass der Name in jedem Fall bleiben wird.

Ich sehe das eher als Platzhalter wie die hohen Elemente zB Ununpentium → Moscovium
wiki:
Nach der Entdeckung bekam das Element zunächst den systematischen Namen Ununpentium (chemisches Symbol Uup), eine Bildung aus lateinisch unum für ‚eins‘ und altgriechisch πέντε, pénte für ‚fünf‘, entsprechend der Ordnungszahl 115. Es wurde auch als Eka-Bismut bezeichnet, zusammengesetzt aus Sanskrit एक eka für ‚eins‘ und Bismut, mit Bezug auf seine Einordnung im Periodensystem ‚eine Stelle unterhalb des Bismuts‘. Am 30. Dezember 2015 wurde die Entdeckung des Elements von der IUPAC offiziell anerkannt und der Arbeitsgruppe des Vereinigten Instituts für Kernforschung Dubna, Russland, dem Lawrence Livermore National Laboratory, Kalifornien, und dem Oak Ridge National Laboratory, Oak Ridge, Tennessee das Recht auf Namensgebung zugesprochen.[6] Am 8. Juni 2016 gab die IUPAC bekannt, dass für das Element der Name Moscovium (Mc) vorgeschlagen wurde, die Widerspruchsfrist dazu endete am 8. November 2016.[7] Zuvor wurde dieser Name in den Medien teilweise für das Element 118 Oganesson verwendet, für welches der Name den Berichten zufolge ursprünglich vorgeschlagen werden sollte. Am 30. November 2016 wurde die endgültige Namensvergabe veröffentlicht.[8]

....aber das obliegt dann dem Benennungsberechtigten. Vor allem wird es eine lange Übergangszeit geben, in der geprüft wird, ob das Neuentdeckte überhaupt die DM ist. Allein schon von daher wird es sich anbieten, einen neuen Namen zu vergeben. DM bezeichnet ja eher die Funktion als das Unbekannte. selbst.

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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 17:46 #68946

Wenn man ein DM-Teilchen findet, wird man diesem Teilchen einen Namen geben. Ob man deswegen DM als Sammelbegriff umbenennt, ist eine ganz andere Frage.

Nach den Erfahrungen mit sichtbarer Materie ist ja durchaus zu erwarten, dass es mehr als 1 DM-Teilchenart gibt.

Die Namen verwandter Teilchen können ja sehr unterschiedlich sein, z.B. Elektron, Myon, Tauon.

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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 17:50 #68947

borgi64er schrieb: Ich hatte doch lediglich das fett markierte zusammengefasst und unter einen Hut gebracht. Wo bitte sieht man da Satire?

Ob gewollt oder ungewollt......mancher mag es auch ganz anders verstanden haben.
ClausS schrieb: Wenn man ein DM-Teilchen findet, wird man diesem Teilchen einen Namen geben. Ob man deswegen DM als Sammelbegriff umbenennt, ist eine ganz andere Frage.

Ja genau, so meinte ich das.

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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 21:53 #68957

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Ich denke, dass ich ausführlich erläutert und begründet habe, worum es mir bei der Benutzung von Begriffen in der Naturwissenschaft geht. Dass ich dennoch von einigen Foristen mißverstanden wurde, ist halt schade und die Diskussion ist irgendwie unerquicklich gewordenen.

Vielleicht lassen sich über die Diskussion der Begrifflichkeit aber neue Erkenntnisse und Theorien ausmachen.
Noch einmal, ich weiß, dass Begriffe in der Naturwissenschaft ( leider) vielfältig und mehrdeutig benutzt werden. Begriffe brennen sich oft ein und ra-raisch hat Recht, sie werden nicht ersetzt sondern immer weiter benutzt., obwohl sie eigentlich nicht wirklich passend sind. So wie der "Schraubenzieher" mit dem man keine Schrauben zieht und eigentlich benutzt niemand das Wort Schraubendreher. So bleibt natürlich auch für mich die DM ein gebräuchlicher Begriff. Ich vermeide aber die Assoziationen zu dem, was ich mit den Begriffen dunkel und mit dem Begriff Materie aus der beobachtbaren Erfahrungswelt verbinde.
Daraus entwickle ich eher meine Fragen an das beobachtete Phänomen, das ja weder sichtbar noch dunkel erscheint:
- Welche Zustände müssen herrschen, damit unsere Materie kontinuierlich und sichtbar erscheint?
- Was muss passieren, damit die sichtbare Eigenschaft verschwindet?
- Masse ist sowohl in der DM als auch in der sichtbaren Materie eine konstante Größe. Was können wir über die Verteilung der Masse in der DM im Vergleich zur sichtbaren Materie sagen?

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Eigenschaften von Materie 19 05. 2020 23:50 #68960

Jo52 schrieb: - Welche Zustände müssen herrschen, damit unsere Materie kontinuierlich und sichtbar erscheint?
- Was muss passieren, damit die sichtbare Eigenschaft verschwindet?

Das ist schnell gesagt, die helle Materie reagiert mit Photonen, die DM hingegen nicht.

Es wird insoweit gar über dunkle Photonen nachgedacht, die wir nur im Falle der Kopplung mit hellen Photonen sehen könnten.
de.wikipedia.org/wiki/Dunkles_Photon

Jo52 schrieb: - Masse ist sowohl in der DM als auch in der sichtbaren Materie eine konstante Größe. Was können wir über die Verteilung der Masse in der DM im Vergleich zur sichtbaren Materie sagen?

Darüber können wir fast gar nichts sagen, außer die schwache Annahme, dass DM aus schweren Teilchen besteht, sofern es eben überhaupt Teilchen sind.

Nochmals zum Teilchencharakter:
Wenn DM keine Teilchen sondern eher etwas wie Strahlung wäre, dann hätte die Expansion des Universums dieses wie die CMBR rotverschoben, es hätte an Bedeutung verloren, daher ist die Annahme von Teilchen schon naheliegend.

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Eigenschaften von Materie 20 05. 2020 20:47 #68982

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Die Annahme von Teilchen in der DM würde ich auch überhaupt nicht ausschließen, also eine interessante und naheliegende Hypothese.
Wenn wir nun zunächst davon ausgehen, dass in der DM Teilchen vorliegen, dann wäre die Frage, warum sich diese Teilchen nicht - wie wir es von der Materie kennen - zu kontinuierlichen sichtbaren Aggregaten und Klümpchen anordnen? Die Anordnung der Teilchen ist schließlich entscheidend für die Eigenschaften von Stoffen in unserer sichtbar beobachtbaren Welt. Welche Bedingungen müssen im Raum vorhanden sein, damit diese Aggregation in der DM verhindert wird? Vielleicht gibt es Versuchsanordnungen unter Vakuumbedingungen im Labor, um Bedingungen für diese Art von "Mikogravitation" und Verklumpfung nachzustellen und näher zu untersuchen? Das wäre eine konkrete und interessante Frage an die Experimentalphysiker.

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Eigenschaften von Materie 20 05. 2020 21:57 #68983

Jo52 schrieb: Die Annahme von Teilchen in der DM würde ich auch überhaupt nicht ausschließen, also eine interessante und naheliegende Hypothese.
Wenn wir nun zunächst davon ausgehen, dass in der DM Teilchen vorliegen, dann wäre die Frage, warum sich diese Teilchen nicht - wie wir es von der Materie kennen - zu kontinuierlichen sichtbaren Aggregaten und Klümpchen anordnen?


Die Verklumpung von "normaler" Materie erfolgt wegen der elekromagnetischen Wechselwirkung. DM-Teilchen unterliegen ihr nicht und verklumpen daher nicht.

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Eigenschaften von Materie 20 05. 2020 22:03 #68984

Jo52 schrieb: Welche Bedingungen müssen im Raum vorhanden sein, damit diese Aggregation in der DM verhindert wird? Vielleicht gibt es Versuchsanordnungen unter Vakuumbedingungen im Labor, um Bedingungen für diese Art von "Mikogravitation" und Verklumpfung nachzustellen und näher zu untersuchen? Das wäre eine konkrete und interessante Frage an die Experimentalphysiker.

Wir hatten das schon öfter hier im Forum:

Neutrinos klumpen auch nicht, weder miteinander noch mit heller Materie. DM ist nicht anders. Neutrinos sind genauso dunkel.

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Eigenschaften von Materie 21 05. 2020 11:47 #68994

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Ob man den Fokus auf Neutrinoarten setzt? Die Frage nach der Teilcheneigenschaft ist ja noch völlig unklar. Zunächst ist ja die Frage, weshalb diese Teilchen - wenn es denn welche sind - sich nicht anziehen und warum sie sich vielleicht sogar abstoßen (Thema " dunkle Energie") Hier gibt es wohl im Vorwege noch viel zu messen D.h. großen Grundlagen -Forschungsbedarf.

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Eigenschaften von Materie 21 05. 2020 12:13 #68997

Jo52 schrieb: Ob man den Fokus auf Neutrinoarten setzt?

Klar, ein viertes Neutrino, schwer und langsam, wäre ein guter Kandidat. Die Suche danach war bisher erfolglos. Ich frage mich aber, wie man es denn überhaupt detektieren will....naja durch den spurlosen Energieverlust.

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Eigenschaften von Materie 21 05. 2020 12:14 #68998

Jo52 schrieb: Ob man den Fokus auf Neutrinoarten setzt? Die Frage nach der Teilcheneigenschaft ist ja noch völlig unklar. Zunächst ist ja die Frage, weshalb diese Teilchen - wenn es denn welche sind - sich nicht anziehen und warum sie sich vielleicht sogar abstoßen (Thema " dunkle Energie")


Keine elektromagnetische Wechselwirkung --> keine Anziehung und keine Abstoßung
Nur schwache Wechselwirkung --> Nur Wechselwirkung bei direktem Kontakt (sehr geringe Reichweite dieser Kraft)

Welches Teilchen welcher Wechselwirkung unterliegt, ist eine Beobachtungssache. Eine warum-Frage macht für mich hier keinen Sinn.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 12:25 #69023

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Dieser Schluß bleibt mir jetzt verborgen. Für mich ist die Frage nach dem Warum entscheidend, wenn sich das Teilchen in der DM anders verhält als in der sichtbaren Materie, es sei denn, es ist nicht die Teilcheneigenschaft selbst, die verhindert, dass sich die Teilchen zu einer kontinuierlich sichtbaren Materie anordnen oder sogar abstoßen.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 14:25 #69027

Jo52 schrieb: Dieser Schluß bleibt mir jetzt verborgen. Für mich ist die Frage nach dem Warum entscheidend, wenn sich das Teilchen in der DM anders verhält als in der sichtbaren Materie, es sei denn, es ist nicht die Teilcheneigenschaft selbst, die verhindert, dass sich die Teilchen zu einer kontinuierlich sichtbaren Materie anordnen oder sogar abstoßen.


Claus hat das doch sehr gut beschrieben. Es ist eine Teilcheneigenschaft. Und zwar genau die, dass die Teilchen nicht elektromagnetisch wechselwirken. Die Frage nach dem Warum ist genauso sinnvoll wie die Frage, weshalb baryonische Teilchen dieser Wechselwirkung unterliegen. Also gar nicht sinnvoll, da nicht beantwortbar. Außer wir finden heraus, dass die elektromagnetische Wechselwirkung auf etwas noch Fundamentaleres zurückzuführen ist. Aber dann kannst du wiederum die Frage nicht beantworten, weshalb das noch Fundamentalere so ist, wie es ist.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 18:00 #69031

Jo52 schrieb: Dieser Schluß bleibt mir jetzt verborgen. Für mich ist die Frage nach dem Warum entscheidend, wenn sich das Teilchen in der DM anders verhält als in der sichtbaren Materie, es sei denn, es ist nicht die Teilcheneigenschaft selbst, die verhindert, dass sich die Teilchen zu einer kontinuierlich sichtbaren Materie anordnen oder sogar abstoßen.

Wenn Du mir sagst, warum das Neutrino nicht mit Photonen wechselwirkt, warum das Neutrino nicht klumpt, etc, sage ich Dir, warum es die DM nicht tut. Die Antwort ist vorerst lakonisch, dass die beiden nicht derartig koppeln. Aber das mag bezüglich DM natürlich auch anders sein, wie bei einem SL vielleicht, es reagiert zwar, aber man sieht nichts davon. Oder es ist ganz anders.

wiki:
Das Neutrino erwies sich als „Linkshänder“, sein Spin ist seiner Bewegungsrichtung entgegengesetzt (antiparallel; siehe Händigkeit). Damit wird eine objektive Erklärung von links und rechts möglich. Im Bereich der schwachen Wechselwirkung muss demnach beim Übergang von einem Teilchen zu seinem Antiteilchen nicht nur die elektrische Ladung, sondern auch die Parität, also der Spin, vertauscht werden. Die schwache Wechselwirkung unterscheidet sich also von der elektromagnetischen Wechselwirkung durch die Verknüpfung des schwachen Isospins mit der Rechts- oder Links-Händigkeit eines Teilchens:

Sag mir doch einfach, "warum" das Neutrino Linkshänder ist. Natürlich sind das alles interessante Fragen, nur leider vorerst ohne Antwort.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 18:57 #69035

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Ich habe schon verstanden was Clauss sagen möchte. Da sind wir aber dann auch wieder beim Thema, das einigen von euch nicht schmeckt, letztlich aber von fundamentaler Bedeutung ist. Für mich ist die Schlussfolgerung von Clauss absolut unzulässig! Daraus, dass die sichtbare Materie elektromagnetsch wechselwirkt, ist nicht auf die gleiche Eigenschaft eines einzelnen Teilchens zu schließen. Es ist eher keine Eigenschaft des einzelnen Teilchens sondern des Kontinuums.( aller Teilchen in bestimmter Anordnung) Warum ordnen sich die Teilchen in der sichtbaren Materie zu kontinuierlichen Aggregaten zusammen aber in der DM nicht? Die Frage ist erst einmal grundsätzlich zu erforschen und ganz sicher nicht so einfach zu beantworten.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 19:42 #69038

Jo52 schrieb: Es ist eher keine Eigenschaft des einzelnen Teilchens sondern des Kontinuums.( aller Teilchen in bestimmter Anordnung) Warum ordnen sich die Teilchen in der sichtbaren Materie zu kontinuierlichen Aggregaten zusammen aber in der DM nicht? Die Frage ist erst einmal grundsätzlich zu erforschen und ganz sicher nicht so einfach zu beantworten.

Das ist relativ einfach zu beantworten:

Die Teilchen sind mikroskopisch (Atomhülle) und makroskopisch (Moleküle, Festkörper) durch em.Kräfte verbunden und im ganz Großen (Gebirge, Planet, Galaxie) durch Gravitation. Und submikroskopisch (Atomkerne, Quarks) ist es die starke Kenkraft.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 19:49 #69039

Beispielsweise die Erde hat sich nur gebildet, da die entsprechenden Atome und Mpleküle der elektromagnetischen Wechselwirkung unterliegen. Auch ein Stern kann sich nur bilden, wenn die entsprechenden Teilchen durch eletromagnetischer Wechselwirkung ihren Drehimpuls aufeinander übertragen können.

Ob ein Teilchen / eine Teilchenart elektromagnetisch wechselwirkt, ist eine Eigenschaft dieser Teilchenart. Was ist daran unzulässig?

Neutrinos, die nicht elektromagnetisch wechelwirken, können auch nicht klumpen.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 20:28 #69042

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Das ist ja gerade der Irrtum, nicht die Atome und Moleküle sind für sich allein sichtbar! Erst durch eine große Anzahl der Atome in bestimmter Anordnung ergibt sich das Bild von der Materie als Kontinuum, wie Planeten, Sonnen und Galaxien!

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 21:05 #69043

Jo52 schrieb: Das ist ja gerade der Irrtum, nicht die Atome und Moleküle sind für sich allein sichtbar! Erst durch eine große Anzahl der Atome in bestimmter Anordnung ergibt sich das Bild von der Materie als Kontinuum, wie Planeten, Sonnen und Galaxien!

Klar, weil wir einzelne Punkte nicht sehen können. Natürlich wäre es auch eine andere Wellenlänge. Was hat Physik-Können aber mit Physiologie-Können zu tun? Schau Dir das Blau des Himmels und das Rot der Morgenröte an, es ist die Farbe der Moleküle, insofern, dass blaues Licht anders abgelenkt wird als rotes Licht.

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 21:06 #69044

Jo52 schrieb: Daraus, dass die sichtbare Materie elektromagnetsch wechselwirkt, ist nicht auf die gleiche Eigenschaft eines einzelnen Teilchens zu schließen.


Doch natürlich. Die elektromagnetische Wechselwirkung ist eine der vier fundamentalen Wechselwirkungen, und solche Wechselwirkungen finden gerade auf Teilchenebene statt, daher werden sie ja auch durch das Standardmodell der Elementarteilchenphysik beschrieben...

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 21:49 #69046

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Leider nichts verstanden, da kann ich auch nichts mehr machen. Die Bedeutung der Trennung der Ebenen ist für das Verständnis der Dinge nun einmal entscheidend. Sonst bewirken Denkbkockaden den Weg zur Erkenntnis

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 21:53 #69047

Jo52 schrieb: Leider nichts verstanden, da kann ich auch nichts mehr machen


Wenn alle anderen in die falsche Richtung fahren... Wäre ggf. interessant, wenn du deine Meinung durch ein Paper oder einen seriösen Artikel belegen könntest. Bisher hört sich das sehr alternativ an...

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Eigenschaften von Materie 22 05. 2020 22:10 #69049

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Es ist ganz entscheidend, dass man versteht, dass Atome ganz andere Eigenschaften haben als die Materie, die aus diesen Bausteinen in spezieller Anordnung aufgebaut ist. Wenn man nicht mehr fragt, warum eine DM im Gegensatz zur sichtbaren Materie nicht sichtbar ist, wenn man die Sichtbarkeit fälschlicherweise den einzelnen Teilchen zuordnet, wird man nie Experimente für diese Frage erdenklich können, nie eine Hypothese für den Teilchenaspekt richtig deuten können.

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Eigenschaften von Materie 23 05. 2020 00:25 #69058

Jo52 schrieb: Wenn man nicht mehr fragt, warum eine DM im Gegensatz zur sichtbaren Materie nicht sichtbar ist, wenn man die Sichtbarkeit fälschlicherweise den einzelnen Teilchen zuordnet, wird man nie Experimente für diese Frage erdenklich können, nie eine Hypothese für den Teilchenaspekt richtig deuten können.

Das ist natürlich möglich, dass die DM nur makroskopisch unsichtbar ist, alledings ziemlich unwahrscheinlich. Denn die Fähigkeit em.wechselzuwirken geht nunmal von den Elementrateilchen aus und nicht von Strukturen.

Tatsächlich ist es auch ziemlich unwahrscheinlich, dass DM große makroskopische Strukturen bildet, denn deren Schatten sieht man nirgends. Überall wo man genauer hinsieht, kann man in immer größerer Ferne (in immer kleinerem Blickwinkel) Objekte sehen. Insbesondere in den Gravitationslinsen, wofür die DM ja die Ursache sein soll, sind keine Schatten. Würde DM klumpen, dann wäre das wie eine Verschmutzung einer Linse, wie Milch in Wasser....aber auch wenn Du diese Fehlbilder nicht magst,,,wie soll ich das sonst beschreiben?

Große Strukturen der DM könnten natürlich durchsichtig sein, wie Glas. Ist das die Lösung? Es ist sauber geschliffenes Glas, oder gar Diamanten? :woohoo: Am Ende gar die Schalen des Firmaments...
Nein, Du hast natürlich Recht, dass es viele Möglichkeiten gibt. Doch wie stellst Du Dir die Suche vor? Wenn man etwas sucht, konzentriert man sich gewöhnlich auf ein Areal.

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Eigenschaften von Materie 23 05. 2020 07:05 #69059

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Wenn wir die Hypothese des Teilchencharakters der DM weiter aufrechterhalten wollen, müssen wir diese durch Experimente ( im Beschleuniger, im Experimentallabor unter Vakuumbedingungen) stützen oder ausschließen. Dazu ist es tatsächlich nötig, die Teilcheneigenschaften, die wir in der DM vermuten, viel genauer kennenzulernen.
- Welche Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass sich Teilchen zu sichtbaren Aggregaten zusammenschließen?
- Können wir im Experimentallabor Bedingungen schaffen, die eine Aggregation verhindern?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wenn es in der DM Teilchen gibt, müssen diese andere Eigenschaften haben als die der sichtbaren Materie. Die zweite Möglichkeit geht davon aus, dass nicht das Teilchen selbst, sondern der umgebende Raum (Felder) dafür verantwortlich ist, dass sich die Teilchen in entsprechender Weise anordnen oder eben nicht.
Wenn beide Möglichkeiten ausgeschlossen werden, ist auch die Hypothese, dass DM Teilchen enthält eher unwahrscheinlich. Also, da liegt noch viel Arbeit vor uns, ehe wir hier etwas ausschließen. Sicher finden auch einige helle Köpfe hier im Forum kreative Experimentalideen mit speziellen Versuchsanordnungen dazu!

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Eigenschaften von Materie 23 05. 2020 09:58 #69063

Jo52 schrieb: Es ist ganz entscheidend, dass man versteht, dass Atome ganz andere Eigenschaften haben als die Materie, die aus diesen Bausteinen in spezieller Anordnung aufgebaut ist.


Chemisch ist das so. Cl2 und Na haben ganz andere Eigenschaften als NaCl.

Physikalisch möchte ich da widersprechen. Ein Na-Kern bleibt beispielsweise der selbe, egal in welcher chemischen Form das Natrium vorliegt.

Zudem ist (abhängig von der Genauigkeit des Experiments) ein einzelnes Atom "sichtbar". Man muss es z.B. mit passendem Licht bestrahlen oder sonst wie anregen und dann das emittierte Photon messen.

Sichtbar (durch Photonen) sind genau alle Teilchen, die der elektromagnetischen Wechselwirkung unterliegen. Das ist eine grundlegende Eigenschaft und muss daher experimentell ermittelt werden. Fragen wie warum es genau Elektronen, Myoenen und Tauonen gibt und warum sie genau diese Massen haben, kann die Physik nicht beantworten. Physik ist eine beschreibende Wissenschaft.

Neutrinos unterliegen nicht der elektromagnetischen Wechselwirkung und können damit durch Photonen nicht sichtbar gemacht werden. Was gibt es da zu hinterfragen?

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Eigenschaften von Materie 23 05. 2020 10:08 #69064

Jo52 schrieb: - Welche Eigenschaften sind dafür verantwortlich, dass sich Teilchen zu sichtbaren Aggregaten zusammenschließen?

Da Du die bereits zigfach gegebene Antwort nicht hören willst, warum fragst Du immer wieder?

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Eigenschaften von Materie 23 05. 2020 10:10 #69065

Jo52 schrieb: Wenn wir die Hypothese des Teilchencharakters der DM weiter aufrechterhalten wollen, müssen wir diese durch Experimente ( im Beschleuniger, im Experimentallabor unter Vakuumbedingungen) stützen oder ausschließen. Dazu ist es tatsächlich nötig, die Teilcheneigenschaften, die wir in der DM vermuten, viel genauer kennenzulernen.


Hallo Jo52,

vielleicht liege ich völlig falsch. Ich habe jedoch den Eindruck, dass es hier mehr um Begriffsdefinition als um Physik geht.

In der aktuellen Physik wird nach meinem – laienhaften – Kennnisstand alles als Teilchen benannt, das nicht zum Raum oder seinen Eigenschaften gehört.
Dies sind der Raum selbst, die Zeit, die Expansion und die Gravitation (dazu gibt es allerdings bereits auch andere Denkmodelle).

Alles andere sind Teilchen in 2 Gruppen: Bosonen und Fermionen.
Darin enthalten ist jede Form von Materie und auch Licht.
Ob diese sich – womit auch immer – verbinden, ist eine Frage der Wechselwirkung.

Es ist die Grundannahme , dass die DM nicht oder kaum wechselwirkt, da sie sonst bereits detektiert worden wäre. Dass es Teilchen sind, ist davon nicht abhängig.

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Eigenschaften von Materie 24 05. 2020 07:40 #69102

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Lieber Clauss,
nein, lieber Clauss, so richtig hast du noch nicht verstanden, was ich mit dem Beispiel verdeutlichen wollte. Das hat auch nichts mit chemisch oder physikalisch zu tun sondern nur mit der Gleichsetzung der Ebenen. Chlor und Natrium haben eben nicht die Eigenschaften verändert, sie sind vielmehr vernichtet!!!. Man darf diese Eigenschaften nicht 1:1 auf Teilcheneigenschaften herunterbrechen! Auf Teilcheneigenschaften betrachtet sind aber bestimmte Eigenschaften wie z.B. Masse von Natriumatomen erhalten geblieben, die nicht der beobachtbaren Eigenschaften eigen sind, da hast du Recht aber diese spielten scheinbar nur eine untergeordnete Rolle für die Eigenschaften von Chlor oder Kochsalz. Die unterschiedlichen Eigenschaften von Chlor und Kochsalz sind also nicht gleichzusetzen mit den Eigenschaften der Teilchen aus denen sich diese Materie zusammensetzen. Die Eigenschaft der Materie ( ob sichtbar oder nicht) muss also eher mit der Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen selbst erklärt werden und nicht mit den Eigenschaften der sich zusammengesetzten Materie, nicht darin, dass man den Teilchen fälschlicherweise Materieeigenschaften zuschreibt. Es geht hier auch überhaupt nicht um Begriffdogmatismus sondern um eine falsche Zuordnung ( und damit Schlussfolgerung) und unzulässiger Übertragung von Eigenschaften und damit um ein völlig falsches Verständnis. Und deshalb ist die Frage sehr berechtigt, wie die Teilchen sich in der DM anordnen und wechselwirken und warum sie sich vielleicht entgegen der bekannten Gesetzmäßigkeiten so verhalten. Da könnte man z.B nach den Verantwortlichen suchen.
Wenn man angeblich schon alles aus den Beobachtungen der sichtbaren Materie und deren Aufbau weiß und die DM mit einer makroskopischen "Eigenschsftsänderung" erklärt, landet man in der Sackgasse. So sind auch die Eigenschaften der Materie, wie wir sie von Planeten, Sonnen und Galaxien beobachten können im " schwarzen Loch" vernichtet (!!), Masse bleibt aber auch hier erhalten. Wir sehen gerade an diesem Phänomen, wie absurd es ist, die sichtbaren Eigenschaften auf die Teilcheneigenschaften herunterzubrechen. Das ist nicht möglich!!!

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