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Interferenzmuster am Doppelspalt 07 09. 2020 20:36 #75948

Hi folks!
Ich verstehe nicht, dass immer dasselbe Interferenzmuster letztendlich auftaucht. Vor dem Zusammenbruch der Wellenfunktion sind alle Wege gleichwahrscheinlich.
Dementsprechend müsste sich das Interferenzmuster auch etwas ändern, z.B. eine Verschiebung nach links oder rechts vorweisen. Der Doppelspalt kann doch nicht
für ein vorhersagbares Muster genommen werden. Das zeigt doch gerade das Interferenzmuster. Gibt es also bevorzugte Strecken? Selbst die Feynmansche Erklärung der sich auslöschenden Wege und der möglichst kurzen Wege zum Ziel müsste - meiner Meinung nach - auch andere Interferenzmuster anzeigen lassen.

Gruß

Klaus

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Interferenzmuster am Doppelspalt 07 09. 2020 21:15 #75954

Bassbrain schrieb: Doppelspalt kann doch nicht
für ein vorhersagbares Muster genommen werden.

Doch natürlich, es ergibt sich aus Breite, Abstand der Spalten, Abstand zum Schirm und Frequenz.

Bassbrain schrieb: Gibt es also bevorzugte Strecken?

Ja natürlich, das sind die Maxima.

Bassbrain schrieb: Vor dem Zusammenbruch der Wellenfunktion sind alle Wege gleichwahrscheinlich.

Nein, das sind sie nicht, es gibt auf Grund der Interferenz unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten. Daraus ergibt sich ja genau das Muster.

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Interferenzmuster am Doppelspalt 07 09. 2020 21:40 #75960

Bassbrain schrieb: Ich verstehe nicht, dass immer dasselbe Interferenzmuster letztendlich auftaucht.

Wie meinst du das denn? Das Interferrenzmuster, speziell die ABstände hängen natürlich von der Wellenlänge des Lichts und dem Abstand der Spalten ab.

Bassbrain schrieb: Der Doppelspalt kann doch nicht für ein vorhersagbares Muster genommen werden. Das zeigt doch gerade das Interferenzmuster. Gibt es also bevorzugte Strecken?

Na klar ist das Muster vorhersagbar aus der Wellenlänge, dem Spaltabstand und dem Abstabd zum Schirm.

Falls deine Englischkenntnisse ausreichen hilft vieleicht Walter Lewin weiter

assume good faith

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assume good faith

Interferenzmuster am Doppelspalt 08 09. 2020 11:29 #76002

Ich habe mich nicht ordentlich artikuliert. Die mathematische Abhandlung ist mir sehr wohl bekannt.
Mich treibt jedoch die Frage um, warum kein tunneln der Photonen stattfindet. Falls dies der Fall sein sollte, wäre der
Doppelspalt mit seinen Parametern (Abstand ect.) eher unwichtig. Einzig und allein wäre die Lichtfrequenz interessant (wg. der Energie).

Die Frage anders gestellt: Warum wird der Bildschirm nicht komplett hell (nach einer bestimmten Zeit)? Die Photonen müssten doch auch auch eine solche Barriere tunneln.
Wie würde das Interferenzmuster aussehen, wenn wir es nicht messen (beobachten) würden? Wie das Interferenzmuster einer Wasserwelle?

Der mathematische Unterbau ist mechanistisch geprägt. Wo bleibt nun - neben dem quantentheoretischen Einfluß - der relativistische? Ein Photo bewegt sich ja auch mit c.

Und schlussendlich: Sehen WIR die Welt immer nur "gemessen", niemals unbeobachtet - was eigentlich trivial sein müsste - egal, wie wir messen, ob mit einer automatisierten Kamera ohne menschlichen Einfluss oder mit menschlichem Einfluss? Messen wir dann nicht nur einen "eingefrorenen" Zustand zur Zeit der Messung?

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Interferenzmuster am Doppelspalt 08 09. 2020 11:50 #76005

Bassbrain schrieb: Mich treibt jedoch die Frage um, warum kein tunneln der Photonen stattfindet.

Warum sollten sie nicht?

Strahle einen Laser mit 1 mW 1 Jahr lang auf eine 1 m dicke Metallplatte und es wird sicher das eine oder andere Photon auf der anderen Seite ankommen... es gibt sicherlich eine günstigere Versuchsanordnung.

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