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THEMA: Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden

Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 13 Nov 2019 21:40 #60859

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Der gleiche Fehler, denn man bei AKWs gemacht hat, nämlich sie in Betrieb zu nehmen, ohne zu wissen, wie der Abfall entsorgt werden kann, wird scheinbar bei den E-Autos wieder gemacht.

tvthek.orf.at/profile/Aktuell-in-Oesterr...CTA5nL6s5fqSJj3OMtoA
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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 13 Nov 2019 22:44 #60866

1.7.19 www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/elek...tesla-shanghai-2019/
In einem Parkhaus in Shanghai brannte ein Tesla plötzlich ab – jetzt ist die Ursache geklärt. Im Mai 2018 brannte ebenfalls ein Tesla Model S bei einem Unfall in der Schweiz komplett ab, der Fahrer kam ums Leben. In den Niederlanden versenkte die Feuerwehr einen rauchenden BMW i8 kurzerhand in einem Tauchbecken.
Der Brand soll von einem einzelnen Batteriemodul rühren. Dies sei bei der Analyse der Batterie, der Fahrzeughistorie, der Software und der Herstellungsdaten herausgekommen. Das Modul saß im Bereich der Vorderseite des Model S. Als Gegenmaßnahme hat Tesla ein Software-Update für die Einstellungen der Batterieladung und des Wärmemanagements veröffentlicht. Dieses Update hatte der kalifornische Elektroautohersteller bereits im Mai angekündigt, nachdem ein Model S in Hongkong Feuer gefangen hatte. Dieses Update kündigte der kalifornische Elektroautohersteller bereits im Mai an, nachdem ein Model S im März 2018 in Hongkong Feuer gefangen hatte. Das Feuer im Hongkonger Model S brach aus, nachdem es eine halbe Stunde auf seiner Parkposition neben einem Einkaufszentrum stand. Überwachungskameras zeichneten drei Explosionen auf.


Wie wurden die denn damals entsorgt?

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 13 Nov 2019 22:47 #60867

Versteh ich nicht wirklich.
Man kann doch einfach die Leitungen von und zur Batterie kappen, sie herauslösen und einer Recyclingfirma zuführen , um die Wertstoffe wieder herauszuholen.

Wenn man diesen Prozess nicht beherrscht, verbieten sich in Österreich Unfälle mit E-Autos.
Ob das realistisch ist?

Ist das Problem jetzt technisch bedingt, rechtlich, psychologisch oder gar politisch?

Wenn keines davon, kümmert sich im Laufe der Zeit, wie immer in solchen Fällen, die Natur darum.
Die macht das dann aber mit einer Zuverlässlichkeit, die uns Menschen scheinbar nicht gegeben ist.

Thomas

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 17 Nov 2019 15:54 #61058

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Hi,

badhofer schrieb: .
Der gleiche Fehler, denn man bei AKWs gemacht hat, nämlich sie in Betrieb zu nehmen, ohne zu wissen, wie der Abfall entsorgt werden kann, wird scheinbar bei den E-Autos wieder gemacht.


Logisch. Da man weiter auf die bewährte Strategie setzt:

Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. :-)


Im Westen nichts Neues... möchte man sagen ... oder doch lieber ... Beim Mensch nichts Neues .... Grübel ....


@Thomas: Ja, ein Unfallverbot ist längst überfällig! (was machen die Politiker eigentlich den ganzen Tag lang ... )


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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 18 Nov 2019 15:35 #61113

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Thomas schrieb: Versteh ich nicht wirklich. Man kann doch einfach die Leitungen von und zur Batterie kappen, sie herauslösen und einer Recyclingfirma zuführen , um die Wertstoffe wieder herauszuholen. Wenn man diesen Prozess nicht beherrscht, verbieten sich in Österreich Unfälle mit E-Autos.
Ob das realistisch ist?
Ist das Problem jetzt technisch bedingt, rechtlich, psychologisch oder gar politisch?

Das Problem ist mehrschichtig:
  1. Der Fahrer war unaufmerksam und ist von der Straße mit hoher Geschwindigkeit in einen Baum gerauscht. Wenn er ein Verbrennerfahrzeug gefahren hätte, wäre er wahrscheinlich tot gewesen, da dann der Motor in den Fahrgastraum eingedrungen wäre.
  2. Der Brand ist mit größter Wahrscheinlichkeit durch Entzündung des Kältemittels entstanden (die Batterien haben gar nicht gebrannt!).
  3. Zuständig für die Entsorgung ist nicht Tesla, sondern die von ihnen genannte Entsorgungsfirma (nur hatte die noch keine Lizenz dazu...)
  4. Die Entsorgungsfirma ist diese Firma, die auf den Seiten des zuständigen Bundesministeriums genannt ist. Das Problem ist nur, dass dort eben Tesla gar nicht angeführt wird. (entweder von Tesla noch nicht offiziell genannt oder eben noch nicht zertifiziert)
  5. Und Entsorgungsfirmen von LiIo-Batterien sind es gewohnt diese ganz normal abzuschrauben/herauszunehmen bevor sie sie entsorgen können. Nur sind durch die große Hitze viele verschiedene Materialen miteinander "verbacken" worden. Originalzitat: "Wir wissen nicht wo die Batterien anfangen und wo sie aufhören..."

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 20 Nov 2019 01:11 #61205

Wie ich gerade recherchiert habe, wird das Lithium (bisher) kaum recyclet, weil die Bodenschätze um 4/5 billiger sind als das Recyclen und der Anteil sowieso nur 10% beträgt. Andere Metalle werden jedoch aus den Batterien recyclet.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 20 Nov 2019 07:02 #61207

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PS:
Nach derzeitiger gesetzlichen Lage in Österreich hat die Entsorgungsfirma bis zum Ende des darauffolgenden Kalender für die Entsorgung Zeit. Sprich das Auto muss erst bis Ende 2020 entsorgt werden.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 21 Nov 2019 18:31 #61296

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Batterie wurde mittlerweile von einem Mitarbeiter-Team der Fa. Tesla ausgebaut, womit einer Entsorgung nunmehr nichts im Wege steht:

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 21 Nov 2019 19:49 #61301

die ist doch noch gut

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 22 Nov 2019 19:03 #61346

Dennoch erschreckend viel Aufwand für ein einzelnes Fahrzeug... Es wird noch lange Zeit Unfälle geben, bei denen Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in einen Baum rauschen. Wenn dabei jedes Mal ein solcher Aufwand entsteht... Momentan kann einen Autobrand jede Feuerwehr löschen, und das Fahrzeug ortsnah und unkompliziert entsorgt werden. Dahin müssen wir wieder kommen, und der Weg dorthin scheint mir steinig zu sein.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 00:51 #61368

Das ist wie beim Wechseln einer Scheinwerferlampe, das habe ich früher mit der linken Hand gemacht, heutzutage muss man dafür schon mal auf einen freien Termin in der Werkstatt warten und kann den Wagen abends wieder abholen. Seien wir froh, dass die Birnchen überhaupt noch ereneuert werden können und nicht der ganze Scheinwerfer ersetzt wird. Beim Außenspiegel ist es ja schon so weit, wenn das Glas gebrochen ist oder eine Sollbruchstelle dies verhindert hat.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 09:41 #61373

Defekte Scheinwerfer und Außenspiegel sind aber nur gefährlich, solange du das Auto bewegst. Ein brennendes Auto ist ein anderes Kaliber.

Davon abgesehen: Viele LED-Scheinwerfer müssen bereits heute komplett ausgetauscht werden. Bei meinem Schwiegervater war es nach 4 Jahren soweit. Bei seinem VW waren so viele LEDs im Scheinwerfer ausgefallen, dass der nicht mehr hell genug war... War ziemlich teuer. Und natürlich gab es keine Kulanz...

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 11:00 #61375

Arrakai schrieb: Davon abgesehen: Viele LED-Scheinwerfer müssen bereits heute komplett ausgetauscht werden. Bei meinem Schwiegervater war es nach 4 Jahren soweit. Bei seinem VW waren so viele LEDs im Scheinwerfer ausgefallen, dass der nicht mehr hell genug war... War ziemlich teuer. Und natürlich gab es keine Kulanz...

Stimmt, da haben wir ja schon den Salat.

Arrakai schrieb: Defekte Scheinwerfer und Außenspiegel sind aber nur gefährlich, solange du das Auto bewegst. Ein brennendes Auto ist ein anderes Kaliber.

Es ging aber nicht um Brennen sondern um Recycling bzw verschrotten.

Dass die Akkus brennen können liegt ja wohl nur an der Erwärmung beim Laden/Entladen und das gibt es auch bei Bleiakkus zB bei Kurzschluss oder zu rasantem Laden, da kann dann sogar die Säure zu kochen beginnen, das Problem haben Lithium Akkus wohl nicht.

Der Unterschied ist natürlich die viel größere Kapazität bei E-Autos. Auslaufendes Benzin soll aber auch entzündlich sein, habe ich mal gehört.....und da stellt sich mir schon die Frage, ob ich lieber in brennendem Benzin bade oder neben einem brennenden Akku stehe. Wenn man im Auto sitzen bleibt, ist beides etwa gleich lustig bzw gibt es da auch noch Explosionsgefahr.

Dann bleibt noch die Frage der Gefährlichkeit, also wie oft passiert das Eine und wie oft das Andere, und die unterschiedlichen Gefahrenfolgen, statistisch gesehen, getrennt nach Fahrer, Beifahrer und unbeteiligten Dritten..... Die Sentsationsmeldungen sollte man nicht überbewerten, ein normaler PKW-Brand schafft es wohl nicht einmal in die BILD, sonst wäre da kein Platz mehr für Fahrradunfälle...
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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 11:53 #61378

ra-raisch schrieb:
Das ist wie beim Wechseln einer Scheinwerferlampe, das habe ich früher mit der linken Hand gemacht, heutzutage muss man dafür schon mal auf einen freien Termin in der Werkstatt warten und kann den Wagen abends wieder abholen. Seien wir froh, dass die Birnchen überhaupt noch erneuert werden können und nicht der ganze Scheinwerfer ersetzt wird. Beim Außenspiegel ist es ja schon so weit, wenn das Glas gebrochen ist oder eine Sollbruchstelle dies verhindert hat.

Ein sehr großer Posten sind auch überhöhte Reparaturen, die nur deshalb durchgeführt werden, weil es die Versicherung zahlt. Ein Kratzer in der Stoßstange, der mit Schleifpapier und Spray zu 90% repariert werden könnte oder in der Lackiererei zu 99% repariert werden könnte, wird in die Vertragswerkstätte gebracht und die komplette Stoßstange ausgewechselt. Zahlt eh die Versicherung, was allerdings gar nicht stimmt, denn die Versicherung zahlt den Schaden mit den Versicherungsbeiträgen, also zahlt man in Wirklichkeit den Schaden eh selbst. Die Umweltbelastung durch den überhöhten Ressourcenverbrauch zahl niemand. Handelt es sich um ein japanisches Auto, ist beim überhöhten Ressourcenverbrauch dieser Reparatur auch noch die Schiffsreise der Stoßstange von Japan nach Europa miteinzurechnen .

Arrakai schrieb:
Defekte Scheinwerfer und Außenspiegel sind aber nur gefährlich, solange du das Auto bewegst. Ein brennendes Auto ist ein anderes Kaliber.

ra-raisch schrieb:
Es ging aber nicht um Brennen sondern um Recycling bzw verschrotten.

Eigentlich ging es bei dem Video darum, dass ein Auto zum Verkehr zugelassen wurde und nach 4 Jahren noch immer nicht geregelt ist, wie man in so einem Schadensfall vorgeht, obwohl man weiß, dass Autos brennen können und das auch manchmal tun.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 11:53 #61379

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Über geplante Obsoleszenz die Welt zernutzen

Hi,

Arrakai schrieb: ... Davon abgesehen: Viele LED-Scheinwerfer müssen bereits heute komplett ausgetauscht werden. Bei meinem Schwiegervater war es nach 4 Jahren soweit. Bei seinem VW waren so viele LEDs im Scheinwerfer ausgefallen, dass der nicht mehr hell genug war... War ziemlich teuer. Und natürlich gab es keine Kulanz...


Das ist m.E.n. alles geplante Obsoleszenz.
Denn LEDs könnten deutlich länger halten, wenn auch nicht ewig...

Man kann den Preis einer solchen Reparatur dann mal mit dem herkömmlichen Lampenwechsel gegenrechnen, der zwar mehrmals im Jahr sicher auch etwas nervig war, aber sich eben preislich nicht von einem Hamburger-Konsum unterschied, und aufwandsmässig wie ra-raisch schreibt, auch nicht. :-)
Als Fakt bleibt: deutlich teurer, vmtl. in Richtung einer Zehnerpotenz oder noch mehr ...
Und der Weg in die Werkstatt. (Stress im Alltag)
Und die sagt heute eh bei 'jedem Mist' - wie ein Sprechroboter: "Gib mir tausend, nochmal tausend ...." oder so ähnlich .... :-)

Vielleicht erledigt sich so auch das Autoproblem für die Welt, weil diese Abzocke können sich immer weniger leisten ....
... ich erinnere mich an Ägypten, da fahren fast alle Fahrzeuge nur mit ca 50% Licht, weil ihnen die normalen Lampen schon zu teuer sind, so ne crazy-gestylte LED-Armada-Platine für 500 oder 1000 € auswechseln käme für die niemals in Betracht, die binden dann vmtl. irgendwelche Taschenlampen ran ...


mvg Philzer

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 12:58 #61383

Sportwagen mit 1115 PS, von 0 -100 in 1,9 Sek.

Bei einer neuen Technologie, bei der man noch nicht auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann, sollte man eigentlich ganz klein anfangen. Bei diesem Sportwagen geht es wohl in erster Linie darum, dass man eine Käuferschicht anspricht, bei der der Preis keine Rolle spielt und dadurch einen ungleich höheren Gewinnanteil auf den Verkaufspreis aufschlagen kann. Da wird auf Teufel-Komm-Heraus auf nichts Rücksicht genommen.

futurezone.at/produkte/0-auf-100-in-19-s...twagen-vor/400681967
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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 13:19 #61384

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badhofer schrieb: Bei einer neuen Technologie, bei der man noch nicht auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann, sollte man eigentlich ganz klein anfangen.
.


Ranga Yogeshwar hatte das schon vor über 10 Jahren als Thema.
Er sagte sinngemäß, dass ein E-Auto quasi von grundauf neu konstruiert gehört.
Genau dies passiert aber nicht, vmtl. weil die Industrie noch soviel alte Technologie wie möglich mit vernutzen will. (?)

Ich frage mich, warum es nicht längst einige Kleinstwagen gibt, wie Smart, welche die Motoren nur noch im Rad haben, und wären es dann auch nur 30 PS gesamt (Masseproblem), vollkommen ausreichend für Stadt und Kurzstrecken ... nee nee der Wachstumswahn ist nicht aufhaltbar ...


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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 13:43 #61387

Philzer schrieb: Vielleicht erledigt sich so auch das Autoproblem für die Welt, weil diese Abzocke können sich immer weniger leisten ....

Die Krise der Autoindustrie begann doch lange bevor sich jemand außer dem Club of Rome ernstahft für den Klimawandel interessierte. Ich erinnere mich da an eine Abwrackprämie.

wiki:
Die Umweltprämie sollte zum einen die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen fördern und damit der Automobilindustrie helfen, die zusammen mit den mit ihr verbundenen Händlernetzen infolge eines dramatischen Rückgangs der Verkaufszahlen von Neuwagen während der Finanzkrise 2007 global in existenzbedrohende Turbulenzen gestürzt war.
Zum anderen sollte die Umweltprämie dazu beitragen, die Fahrzeugflotte zu erneuern und damit die Schadstoffbelastung der Luft senken. Die Auswirkungen der Umweltprämie auf beide Ziele sind umstritten.

Philzer schrieb: Ich frage mich, warum es nicht längst einige Kleinstwagen gibt, wie Smart, welche die Motoren nur noch im Rad haben, und wären es dann auch nur 30 PS gesamt (Masseproblem), vollkommen ausreichend für Stadt und Kurzstrecken

Im Prinzip gibt es diesen Markt schon immer:
Microauto, Kabinenroller, Ape, Quad, Tuk Tuk etc

Die Antriebstechnik ist dabei für die wenigen (!) Käufer sekundär, wobei natürlich die gesamte Technik (Klimaanlage, Knautschzone, ABS etc) in Kleinstwagen immer problematisch und somit nachfragedämpfend ist.

Philzer schrieb: ... nee nee der Wachstumswahn ist nicht aufhaltbar ...

Liegt aber eher am Käufer als am Hersteller, siehe oben.
Allerdings lassen sich Technik und hohe Gewinne leichter in einem Großprotzauto vermarkten. Wer kauft schon eine Konservendose, die kaum billiger als ein Schmuckstück ist.
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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 13:54 #61389

ra-raisch schrieb:
Liegt aber eher am Käufer als am Hersteller, siehe oben.

Das hat aber schon 2 Seiten. Produziert wird nur das, was auch gekauft wird,
gekauft kann jedoch nur das werden, was produziert wird.
Wenn keine SUV produziert werden, kann auch keiner gekauft werden.
So wie die Werbebranche aggressiv wirbt könnte man schon vermuten,
dass sehr viele Produkte produziert wird, die nur dadurch verkauft werden können,
weil man den Käufern einredet, dass sie diese Produkte brauchen.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 13:56 #61390

badhofer schrieb: die nur dadurch verkauft werden können,
weil man dem Käufer einredet, dass er dieses Produkt braucht.

Daran glaube ich nicht, Werbung lohnt nur, wenn sie sich lohnt. Natürlich probiert der Hersteller gerne einmal etwas Neues aus, Angebot belebt die Nachfrage, aber wenn das nicht anläuft, stirbt es schnell wieder aus. Da ist es einfcher alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen: wieviele Bezeichnungen gibt es wohl schon für den Caravan? Dass die Hersteller nicht alles produzieren, was der Markt vielleicht gerne hätte, ist auch klar. Dass Bezinsparer und Umweltschoner ein Kassenreißer wären, wissen alle Hersteller, es geht halt wohl doch nicht so einfach, siehe Tesla.

wiki:
Andere Bezeichnungen für Kombi
Viele Automobilhersteller haben eigene Verkaufsbezeichnungen für den Begriff Kombi. Schon in den 1960er-Jahren bezeichneten In Deutschland beispielsweise Ford und Opel ihre Kombiwagen als „Turnier“ (Ford) und „CarAVan“ (Opel). VW verwendete die Bezeichnung „Variant“. Später zog Audi mit der Bezeichnung „Avant“ nach. Vermutlich soll dies Assoziationen zum Nutzfahrzeug vermeiden und andere Zielgruppen (neben den Handwerkern) ansprechen. Auch kann der Begriff „Kombi“ markenrechtlich nicht geschützt werden. Dem Beispiel von Alfa Romeo mit dem Sportwagon folgten weitere Marken und setzten das „Sports-“ mit Kombi gleich.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 14:04 #61392

ra-raisch schrieb:
Daran glaube ich nicht, Werbung lohnt nur, wenn sie sich lohnt.

Für wen lohnt, für den Produzenten oder für den Käufer?
Alle Werbung, die ich z.B. über Spam-Mail erhalte,
lohnt sich höchsten für den Verkäufer und nicht für den Käufer.

Im russischen Fernsehen wird Hundefutter aus Deutschland beworben.
Lohnt sich das für die Produzenten, Importeure und dem Handel oder für die russischen Hunde :(

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 14:06 #61393

badhofer schrieb:

ra-raisch schrieb:
Daran glaube ich nicht, Werbung lohnt nur, wenn sie sich lohnt.

Für wen lohnt, für den Produzenten oder für den Käufer?

...komische Frage.
Natürlich für den, der die Werbung schaltet, also für den Verkäufer. Aber: es lohnt sich eben nur, Werbung zu schalten, wenn sie zu einer deutlichen Umsatzsteigerung führt, und das liegt allein am Verbraucher. Und da wo wenig ist, lässt sich auch nur wenig steigern.

Wenn das mit der Werbung so einfach wäre, und "alles" gekauft wird, könnte man ja das Abfallproblem schnell lösen....zumindest Recycling wäre einfach....naja vieles ist ja Schrott, was manche so kaufen ....... "Geiz ist geil"

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 14:14 #61395

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Naja, ob nun Käufer oder Hersteller, haben wir hier nicht das Henne/Ei-Problem?

Ich denke das entscheidende ist das Bewusstsein, und das ist eben auf beiden Seiten kompatibel. (opportunistisch)

Dialektische Einheit von Volk und Herrscher

Richtig und wichtig ist noch was ra-raisch erwähnt:

ra-raisch schrieb: wobei natürlich die gesamte Technik (Klimaanlage, Knautschzone, ABS etc) in Kleinstwagen immer problematisch und somit nachfragedämpfend ist.


Ja, es ist das Kampfmoment, und wenn bei mittlerem/höherem Tempo Kleinstwagen und Offroader kollidieren, ist wohl klar wer dann vor wessen Grab steht ... o.s.ä.

D.h. hat eine Seite die größere 'Waffe' eingeführt, zwingt dies die anderen zur 'Mitrüstung' o.s.ä.


Adorno:

Es gibt kein richtiges Leben im falschen


SCNR


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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 14:16 #61396

Philzer schrieb: D.h. hat eine Seite die größere 'Waffe' eingeführt, zwingt dies die anderen zur 'Mitrüstung' o.s.ä.

Naja, es gibt auch LKW und Brückenpfeiler, ABS bezieht sich auf Glatteis, und neben der Sicherheit den Komfort: Fensterheber, Klimaanlage, Schiebedach...naja für städtische Kurzfahrten nicht ganz so wichtig, dann sind wir wieder beim Zweitauto.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 18:23 #61412

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Arrakai schrieb: Dennoch erschreckend viel Aufwand für ein einzelnes Fahrzeug... Es wird noch lange Zeit Unfälle geben, bei denen Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in einen Baum rauschen. Wenn dabei jedes Mal ein solcher Aufwand entsteht... Momentan kann einen Autobrand jede Feuerwehr löschen, und das Fahrzeug ortsnah und unkompliziert entsorgt werden. Dahin müssen wir wieder kommen, und der Weg dorthin scheint mir steinig zu sein.

Der Vorteil eines verbrennenden Verbrennungsfahrzeug ist, dass ein Brand da sehr nachhaltig ist. Spätestens nach einer Viertelstunde ist der Brand vorbei und es bleibt fast nichts mehr von dem Fahrzeug über. Zumeist ist der Brand sogar noch vor Eintreffen der Feuerwehr vorbei. Und dann kann man die traurigen Reste ohne Probleme entsorgen, sprich in eine Presse verfrachten, dann schreddern und dann war's das. Bei einem Brand eines Elektrofahrzeuges brennen nur die Kunststoffteile, Kabeln und die Aluminiumteile ab, sonst nichts. Und wenn die Batterie zu brennen anfängt, brennt diese langsam innerhalb zwei bis zehn Stunden aus (eine Zelle nach der anderen). Und dadurch muss man wirklich jedes einzelne Teil herauslösen und einzeln entsorgen, was natürlich einen größeren Aufwand verursacht.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 18:33 #61413

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Philzer schrieb: Ich frage mich, warum es nicht längst einige Kleinstwagen gibt, wie Smart, welche die Motoren nur noch im Rad haben, und wären es dann auch nur 30 PS gesamt (Masseproblem), vollkommen ausreichend für Stadt und Kurzstrecken ... nee nee der Wachstumswahn ist nicht aufhaltbar ...

Sorry, aber exakt dies widerspricht den derzeitigen wissenschaftlichen Studien. Ein Kleinwagen mit kleinen Batterien mit geringer Reichweite (z.B. BMW i3) ist wesentlich unrationeller, als ein schwerer Wagen mit viel Batteriekapazität.und großer Reichweite. Sowohl vom Verkaufswert als auch im Sinne der Co2 Belastung.
Bezüglich Radnabenmotoren: das ist eine Technologie von vor 120 Jahren. Mittlerweile ist der Antrieb einer einzelnen Achse wesentlich rationeller als der eines einzigen Rades (sorry ausgebessert!). Ein neuartiger Elektromotor ist viel effizienter und beinhaltet mittlerweile auch in dem Motor zahlreiche Computerplatinen.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 18:43 #61414

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badhofer schrieb: Eigentlich ging es bei dem Video darum, dass ein Auto zum Verkehr zugelassen wurde und nach 4 Jahren noch immer nicht geregelt ist, wie man in so einem Schadensfall vorgeht, obwohl man weiß, dass Autos brennen können und das auch manchmal tun.

Das hängt damit zusammen, dass Elektroauto eben weniger brennen als Treibstoffautos und ohne wirtschaftlichen Druck es eben keine Initialzündung für die Durchsetzung von vorgesehenen und gesetzlich geregelte Maßnahmen gibt. Die Regelung war immer da, nur hat sich keiner darum gekümmert, da keine Notwenigkeit dafür vorhanden war. Tesla hat eine Firma zur Entsorgung genannt, nur hat sich diese Firma nicht um die Zertifizierung gekümmert (keine Schulung bei Tesla durchgeführt, kein Eintrag auf der Seite des BM beantragt,...). Letztlich haben das die Spezialisten von Tesla selbst lösen müssen.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 23 Nov 2019 18:49 #61415

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badhofer schrieb: Sportwagen mit 1115 PS, von 0 -100 in 1,9 Sek.
Bei einer neuen Technologie, bei der man noch nicht auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen kann, sollte man eigentlich ganz klein anfangen. Bei diesem Sportwagen geht es wohl in erster Linie darum, dass man eine Käuferschicht anspricht, bei der der Preis keine Rolle spielt und dadurch einen ungleich höheren Gewinnanteil auf den Verkaufspreis aufschlagen kann. Da wird auf Teufel-Komm-Heraus auf nichts Rücksicht genommen..

Wenn man von Null anfängt, wie beispielsweise Tesla, muss man schauen, dass man schnell in die Gewinnzone kommt. Deshalb muss man zuerst die hochbetuchte Prämienklasse bedienen. Erst wenn man dann ein gewisses Grundkapital geschaffen hat, kann man sich darum kümmern auch den Consumer-Markt zu bedienen. Deshalb wurde das Model 3 erst heuer in Europa ausgeliefert und Preissenkungen bei der Topklasse S und X vorgenommen.

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 24 Nov 2019 06:06 #61434

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Hi wlo1,

wl01 schrieb: Sorry, aber exakt dies widerspricht den derzeitigen wissenschaftlichen Studien. Ein Kleinwagen mit kleinen Batterien mit geringer Reichweite (z.B. BMW i3) ist wesentlich unrationeller, als ein schwerer Wagen mit viel Batteriekapazität.und großer Reichweite. Sowohl vom Verkaufswert als auch im Sinne der Co2 Belastung.


Das Fazit Deines Postes lautet also alle 10 Milliarden Individuen müssen/werden in Zukunft mit 3 oder 6 Tonnen-Monstern zur Arbeit und in den Supermarkt um die Ecke fahren?
Wenn dem so ist, gehört der E-Motor verboten. :-)
Auch widespricht diese Darstellung genau der Aussage vieler Theoretiker und Tester, dass eben der E-Motor gerade in der Stadt besonders effizient sei ...?

wl01 schrieb: Bezüglich Radnabenmotoren: das ist eine Technologie von vor 120 Jahren. Mittlerweile ist der Antrieb einer einzelnen Achse wesentlich rationeller als der einer einzigen Achse. Ein neuartiger Elektromotor ist viel effizienter und beinhaltet mittlerweile auch in dem Motor zahlreiche Computerplatinen.


Ok, da fehlt mir jetzt das Detailwissen, werde mich informieren.


mvg Philzer

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Verunglückter Tesla kann vorerst nicht entsorgt werden 24 Nov 2019 10:55 #61440

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Philzer schrieb: Hi wlo1,

wl01 schrieb: Sorry, aber exakt dies widerspricht den derzeitigen wissenschaftlichen Studien. Ein Kleinwagen mit kleinen Batterien mit geringer Reichweite (z.B. BMW i3) ist wesentlich unrationeller, als ein schwerer Wagen mit viel Batteriekapazität.und großer Reichweite. Sowohl vom Verkaufswert als auch im Sinne der Co2 Belastung.


Das Fazit Deines Postes lautet also alle 10 Milliarden Individuen müssen/werden in Zukunft mit 3 oder 6 Tonnen-Monstern zur Arbeit und in den Supermarkt um die Ecke fahren?
Wenn dem so ist, gehört der E-Motor verboten. :-)
Auch widespricht diese Darstellung genau der Aussage vieler Theoretiker und Tester, dass eben der E-Motor gerade in der Stadt besonders effizient sei ...?

Nein, nicht 3 bis 6 Tonnen, sondern 1,8 bis 2,2 Tonnen gegenüber 1,7 bis 2,0 Tonnen. Der Unterschied ist da nicht so groß. Die Tendenz geht derzeit eben von 28 kWh Akkus zu 80 bis 100 kWh Akkus. Denn das einzige Problem der Elektroautos derzeit ist das Reichweiten- und Betankungszeitproblem. Und diese Probleme kann man am Besten mit größeren Batterien lösen. Einen Großakku kann man (mit hohen Ladeströmen) eben rationeller (schneller) auffüllen, als einen Kleinakku. Und was man nicht vergessen darf, auch wenn man nur kurze Strecken fährt, Kleinakkus haben eine wesentlich geringere Anzahl an Ladezyklen als größere Akkus.

Dass E-Fahrzeuge in der Stadt besonders effizient sind, ist richtig, weil der Verbrennermotor im niedrigen Drehzahlbereich am unrationellsten ist und dort am meisten Schadstoffe pro Kilometer ausstößt. Ein Elektromotor arbeitet in allen Drehzahlbereichen mit der gleichen Effizienz. Bei höheren Geschwindigkeiten kommt allerdings dann langsam auch die Windschlüpfrigkeit zum Tragen und dann zählen eben kWh, die Rekuperationsfähigkeit und die aerodynamische Form des Autos. Diese drei Dinge gehen eben leichter bei größeren Autos mit größerem Akku (also über 4,5m und 80kWh-Akkus).

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