02.11.2019
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Hawking-Strahlung - experimenteller Nachweis in Bose-Einstein-Kondensat | Andreas Müller

Stephen Hawking hat 1974 aus der Quantenmechanik geschlossen, dass man Schwarzen Löchern eine Temperatur zuordnen kann und sie dementsprechend strahlen - die sog. Hawkingstrahlung. Die Überlegung basiert auf virtuellen Teilchen/Antiteilchen-Paaren am Ereignishorizont.
Bislang konnte diese Strahlung nicht experimentell nachgewiesen werden. Allerdings konnte eine israelische Forschergruppe um Steinhauer und Kollegen im Labor ein akustisches Pendent zu einem Ereignishorizont eines Schwarzen Loches erzeugen. Dabei werden etwa 8.000 Rubidium-Atome zu einem Bose-Einstein-Kondensat abgekühlt. Ein Lasers erzeugt eine Überschallzone und in Folge einen Schallhorizont. Andreas Müller erläutert die Zusammenhänge.

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