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THEMA: Die etwas andere Erkenntnistheorie

Die etwas andere Erkenntnistheorie 15 Feb 2016 13:03 #2783

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Um den Text nicht wiederholen zu müssen, hier an dieser Stelle einfach festgehalten. Er ist die Grundlage meiner Aussagen. Klingt erstmal trivial, ist es aber nicht, wenn die Folgen bedacht werden, ändert sich auch die Sicht in die Welt. Er ist allgemein und der Mensch neigt erfahrungsgemäß dazu, die Folgen der Aussagen weit zu unterschätzen.


Erkenntnistheorie nach Franz Maria Arwee
Februar 2016

Was kann ein Mensch erkennen?

Die Wirklichkeit
Wirkung bedingt der Veränderung. Von etwas Unveränderlichem kann keine Veränderung ausgehen.
Von etwas Unveränderlichem kann daher auch keine Wirkung ausgehen. Auf etwas Unveränderliches kann nichts wirken.

Im Begriff WIRKlichkeit steckt schon das entscheidende Wort, denn etwas Unveränderliches kann nichts bewirken, genausowenig wie irgendetwas auf etwas Unveränderliches wirken kann, sonst bleibt es nicht unveränderlich.
Folglich kann etwas Unveränderliches kein Ereignis bedingen, kein Zustand sein und keine Folge haben. Über das Unveränderliche gibt es kein Wissen und keine Erkenntnis, es ist nicht wahrnehmbar und nicht meßbar, es hat keinen Zustand. Etwas Unveränderliches kann nicht sein. Etwas Unveränderliches ist auch nicht erreichbar.

Das Unveränderliche könnte weder von einem Davor noch von einem Danach erreicht werden. Das Unveränderliche hätte keine Vergangenheit und auch keine Zukunft, es existierte ohne Zeit. Es wäre auch an keinem Ort, da etwas Unveränderliches nicht beobachtet, gemessen, erkannt, wahrgenommen, begriffen oder gedacht werden könnte. Gemessen an seinen nicht vorhandenen Eigenschaften ergäbe sich aus dem Unveränderlichen nur das NICHTS.

Von Nichts kommt nichts
Seiner Wirkung nach müßte das NICHTS unveränderlich sein. Zu keiner "Zeit", an keinem "Ort" dürfte sich je etwas verändern. Folglich müßte das NICHTS unendlich und ewig sein.
Das NICHTS nimmt keine "Zeit" und keinen "Raum" ein, sonst kann es nicht das NICHTS sein.
Die Konsequenz des Unveränderlichen, des NICHTS wäre, daß es keine Konsequenzen und damit keine Wechselwirkung geben könnte. Das NICHTS könnte nicht ewig unveränderlich bleiben und dabei gleichzeitig existieren.

Der Umkehrschluß bedingt, daß die Wirklichkeit folglich der stetigen Veränderung unterliegt, ewig und unendlich ist. Es gibt kein Ding an sich, kein innerhalb und kein außerhalb des Ewigen und Unendlichen. Raum und Zeit existieren nicht an sich, sie sind Bezugsgrößen. Das Erkennbare und Beobachtbare ist nur in Relativität zu verstehen. Etwas Unveränderliches kann nicht der Fall und auch nicht der Ursprung sein.

Realismus
Sprache ist nur der Informationsträger und nicht die Information selbst.

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Die etwas andere Erkenntnistheorie 15 Feb 2016 15:59 #2785

ich weiß zwar nicht genau, was jetzt deine frage ist, aber gib dir doch das hier mal:


live must be a preperation for the transition to another dimension.

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live must be a preperation for the transition to another dimension.

Die etwas andere Erkenntnistheorie 15 Feb 2016 16:07 #2787

.
Hallo Arwee
Dein Gedanke ist meiner Meinung nach relativ leicht nachvollziehbar und in sich auch logisch. Was jedoch nicht ganz herauszulesen ist, sind die Folgen dieser Erkenntnis. Was ändert sich für mich ab morgen, nachdem ich das heute gelesen habe? Was mache ich ab morgen anders bzw. inwieweit sollte ich ab morgen die Welt anders sehen als heute aufgrund dem von dir geschriebenen? Inwieweit hat sich dein Leben geändert, nachdem du zu dieser Erkenntnis gekommen bist. Siehst du die Welt jetzt anders? Verhältst du dich jetzt anders?

Ferdi Runge schrieb:

ich weiß zwar nicht genau, was jetzt deine frage ist,

Es geht mir genau so.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Die etwas andere Erkenntnistheorie 15 Feb 2016 20:48 #2802

Ein paar Gedanken, ich stimme dir nur bedingt zu....

Menschen erkennen Teile der Wirklichkeiten. Diese Wirklichkeiten sind aber nicht zwingend "real", dh objektiv und "draußen in der Welt" wahrnehmbar für jedermann.
Bedarf es einer Veränderung, um von einer Wirkung zu sprechen? Der Planck Wirkung zufolge nicht. Zeichnet sich das Unveränderliche nicht per Definition dadurch aus, dass es jedweder Wirkung widersteht? Und braucht es nicht eben darum erstmal eine Wirkung, die das Unveränderliche als solches hervorbringt?

Du sprichst von Ewigkeit. Keine Veränderung, keine Zeit. Das Unveränderliche ergibt sich also erst aus seinem Ende, der Wirklichkeit. So war es aber nie unveränderlich. Das Etwas setzt das Nichts voraus.

:whistle:

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