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THEMA: Frage zu Video Antropozän 4

Frage zu Video Antropozän 4 18 Sep 2015 15:32 #787

  • Chris
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Hallo. Schon sehr lange bin ich der Ansicht das Pangaea von diesem "teil da" kommt, also Theia. Damals war es nur etwas sehr Großes. Erst als ich vor paar Jahren das mit Mond Bildung erfahren habe komme ich davon nicht mehr los. Und das der Kern in die noch recht flüssige Erde leicht rein ist erscheint logisch. Aber es ist unmöglich das er die Erde Zentral getroffen hat, und ich kann es mir kaum vorstellen das bei so einem Massen Verhältnis ein Krater entsteht oder ALLES abprallt und Mond Bildet, also muss das doch irgendwo hin. Kann es sein das Pangaea der Rest ist? Ich komme einfach nicht davon weg,

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Frage zu Video Antropozän 4 17 Okt 2015 01:44 #972

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Hallo erneut ....bitte hier Wilson-Zyklus berücksichtigen, welchen Namen die Superkontinente davor gehabt haben ist nicht bekannt, mir geht es dabei um den ersten wohl paar Milliarden Jahre vor Pangaea, das diese es erst vor etwa 300 bis 150 Millionen Jahren gab ist mir bekannt. Hat man es eventuell deswegen Ignoriert?... Pangaea und Mond ist in der tat nicht leicht zusammen zu bringen aber mir geht es um den Superkontinent selbst.
Ist von den Mond entstehung Simulationen möglich etwas darüber zu erfahren? wo komme ich da am besten dran?... Die wo bei Wikipedia ist ergibt kein sin, die bahn von Theia erinnert mich an Epizykeltheorie.

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Frage zu Video Antropozän 4 17 Okt 2015 09:07 #973

Ich glaube, Harry wird im weiteren Verlauf der Reihe "Anthropozän" noch auf die Kratone eingehen.

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Frage zu Video Antropozän 4 17 Okt 2015 09:32 #974

Die äußeren festen Gesteinsschichten unseres Planeten festigen sich statisch, vergleichbar mit einem Gewölbe. Das bedeutet, dass sich in diesem Bereich der Druck durch die Gravitation sich Richtung innen nicht weiter oder zu mindestens beschränkt fortpflanzt. Nachdem die Gravitation durch die weniger werdende Masse, wenn man sich Richtung Mittelpunkt bewegt, abnimmt, während die Gravitation der äußeren Masse, je mehr man sich dem Mittelpunkt nähert, zunimmt, beträgt die Gravitation im Mittelpunkt Null. Durch die Gewölbebildung wird jedoch das Verhältnis nach außen verschoben. Würde das nicht bedeuten, dass die Gravitation der äußeren Masse dazu führt, dass im Mittelpunkt das Bestreben herrscht, ein Vakuum zu bilden? Zumindest rechnerisch. Vakuum wird sich wohl keines bilden, denn wo sollte den die Masse hinkommen? Doch zumindest müsste dort ein negativer Druck herrschen?
Ist die Frage verständlich erklärt und kann man die beantworten?

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Frage zu Video Antropozän 4 18 Okt 2015 11:54 #981

Die Gravitationskraft, die von einer Kugelschale ausgeübt wird, hebt sich im Inneren der Kugelschale weg. Wenn Sie also die Erde aus Kugelschalen zusammensetzen, ist auch die Summe der Gravitationswirkung aller Schalen im Inneren null. Entscheidend ist somit lediglich die Vollkugel, die sich noch unterhalb von Ihnen befindet, falls Sie nicht im Mittelpunkt der Erde stehen. Exakt im Mittelpunkt ist die Gravitationiswirkung wieder null.
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Frage zu Video Antropozän 4 18 Okt 2015 16:19 #982

Vielen Dank für die Antwort. Nachdem ich meine Frage nicht ausreichend genug formuliert habe, bin ich mit der Antwort noch nicht ganz zufrieden.

Im Mittelpunkt der Erde ist die Gravitationswirkung NULL. Das liegt daran, dass sich die von allen Seiten wirkenden Kräfte sich gegenseitig aufheben und nicht gegenseitig vernichten. Dazu ein symbolisches Beispiel: Wenn ich mich von 4 Pferden vierteilen lasse, und alle Pferde ziehen mit der gleichen Kraft, dann vernichten sich die Kräfte gegenseitig nicht, sondern sie heben sich nur auf. Aufgrund dessen werde ich zerrissen. Würden sich die Kräfte gegenseitig vernichten, würde mir nichts passieren. So wie schon gesagt, ist im Mittelpunkt nicht die Gravitation NULL sondern lediglich die Gravitationswirkung.

Nehmen wir nun ein theoretisches Beispiel an: Der Mittelpunkt der Erde ist kein Punkt, sondern kugelförmig mit 1 km Durchmesser und darin befindet sich Luft. Der Rest der Erde besteht aus einem Material, das es ermöglicht, ein Gewölbe rund um die Luft zu bilden. Luft lässt sich komprimieren und auch verdünnen. Was würde nun passieren. Durch die Gravitation, die von allen Seiten wirkt, würde die Luft sich an der Außenseite der 1 km großen Kugel komprimieren, während sie sich nach innen verdünnen würde unter Umständen bis zu einem Vakuum. Nur das eine Luft-Molekül, das sich genau in der Mitte befindet, würde aufgrund gleichwertiger Entscheidungsmöglichkeiten in der Mitte bleiben. (Mexican Hat, das habe ich von Herrn Gaßner gelernt und hoffentlich auch richtig verstanden).

Unsere Erde ist jedoch anders beschaffen und verhält sich daher auch anders. Die Kräfte, die da wirken, müssten sich jedoch genauso verhalten, nur eben aufgrund der anderen Beschaffenheit der Erde sich anders (wesentlich schwächer) auswirken. Meine Frage lautet deshalb:
Befindet sich aufgrund dessen in der Mitte der Erde ein Vakuum oder zumindest ein Unterdruck?

Ergänzung:
Die Frage bezieht sich rein auf den Druck. Wenn ich zwischen Pferde gespannt werde, kann mit mir alles geschehen bis auf eine Ausnahme, ich kann nicht erdrückt werden. Ich verspüre in dieser Situation keinen Druck, sondern ein Unterdruck. Dasselbe geschieht mit mir im Erdmittelpunkt. Ich werde nach allen Richtungen gezogen aber nicht erdrückt. Da der Druck nach innen sich durch die „Gewölbebildung“ der festeren Massen nicht proportional mit der Gravitation verhält, müsste diese Situation nach innen hin noch verstärkt werden ???

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