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THEMA: Warum wird die Zeit beeinträchtigt?

Warum wird die Zeit beeinträchtigt? 03 Dez 2017 18:02 #23619

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Hallo,

vorne Weg ich hatte schon immer etwas Probleme bei Formulierungen aber ich hoffer der Text ist soweit verständlich.

irgendwie habe ich ein Porblem mit diesen Lichtuhren die sehr oft bei dieser Problematik zu Erklärungszwecken verwendet werden.

Würde die "bewegte" Zeit nur deswegen langsamer vergehen weil das Photon der Lichtuhr einen längeren Weg hat als das Phton der "ruhigen" wäre der Effekt doch bei einer Mechanischen Uhr doch nichtmehr vorhanden sobald sich die "bewegte" gleich förmig weiterbewegt ohne zu beschleunigen. Soe wie der Kaffeetasse im Zug während der Fahrt sollte ja auch der Mechanik der Uhr das Tempo egal sein.

Ist das nur einer der so häufigen vereinfachungen wie beim Atommodell?

Wenn ich es mir so überlege sollte ja nicht die Lichtgewschwindigkeit (im Vakuum) absolut sein sondern viel mehr müste man es doch Informationsaustauschgewschwindigkeit nennen die Absolut ist und die Photonen bewegen sich da Masselos eben mit dieser... im Vakuum aber nicht in Flüssigkeiten oder Gasen

Folge ich diesem Gedanken richtung Higgsfeld würde ich bei immer höherer Geschwindigkeit immer Stärker damit Wechselwirken wenn ich es mir wie eine art Magnetfeld vorstelle da ich die Kraftlinien des Feldes immer mehr zusammenstauche bis zu einem Punkt wo einfach Ende ist, sprich besitzt etwas Masse komme ich damit nicht auf c, ähnlich wenn ich die Schallmauer durchbrechen will je näher ich mich dem Durchbruch nähere desto kraftaufändiger wird das beschleunigen, nur mit dem Unterschied das ich nie zum durchbruch komme.
Das diese Argumentation ein paar Lücken hat und vermutlich falsch ist, ist mir bewusst da ich ja sonst als bewegter meinem Massezuwachs bewusst wäre ( was ich jedoch nur bei einer Beschleunigung bin... glaub ich ... jetz werd ich verwirrt...)

Das sich die Längen verkürzen würde ich mir dadurch erklären das die Austauschteilchen der Atombautsteine (Quarks ?) durch die Hohe Gewschindigkeit des Ursprungs (z.B. 60%c ) sich die Austauschteilchen(100%c ) ja nur mit 40% c effektiv entfernen kann da ja die Basis hinterher düst, also nicht so viel Abstand schaffen können bis sie Zerfallen oder von anderen Teilchen aufgenommen wurden. Durch diesen effekt würde die "Bis hierher und nicht weiter"-Linie näher am Ausgangs-Atom sein, folglich könnten die Atome dichter zusammen ohne das der Nachbarschaftskrieg wegen zu enger Bebaung beginnt, da ja jeder meint seine "Komm nicht näher"-Warunung wurde weit genug entfernt aufgestellt worden sind. Auch würde hier der Lorenzfaktor berücksichtigt da sich der Effekt mit der Geschwindigkeit des Ursprungs skallieren läst.
Somit würde aus einem Orangenförmigen Gegenstand sowas wie eine gepresster Kartoffelchip da nur die Länge kompakter wird aber nicht die Breite. Extern Beobachtet

Aber warum die Zeit? Gibt es Theorien zu einem Austauschteilchen das die Zeit darstellt bzw die Grenze von Jetzt zur zum folgenden Jetzt (quasi Zukunft) darstellt (Plank Zeit?). Sinnbildlich schlägt es auf die die Atomaren Bestandteile und da nicht jedes Teilchen gleichviel einstecken kann gehen manche früher, manche später Kaputt (unterschiedliche durchschnittliche Zerfallzeiten), daher würde ich je schneller ich mich bewege immer weniger mit diesen Schlägertypen interagieren müssen bzw alle involvierten Teilchen lassen sich mehr zeit um zu Reagieren da sie einen Anreiz brauchen um zu Handeln (den schlägertypen).
Wurde die Zeit nicht auch abgezogen bei der Invarianten berechnung? Daher würde das ja sogar passen.
Deutet sich da eine Art Zeitfeld an oder rätsel ich zuviel herum oder ist dies einer dieser Leeren Seiten im Physik buch?

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Warum wird die Zeit beeinträchtigt? 03 Dez 2017 18:59 #23620

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Kite schrieb: Aber warum die Zeit?

Die Frage nach dem "Warum" kann niemand beantworten. Es sind Beobachtungen. Wir beobachten, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum einen konstanten Wert hat. Wir beobachten, dass schnell bewegte Uhren aus unserem Blickwinkel langsamer ticken. Wir beobachten, dass Teilchen Strecken überwinden, die sie innerhalb ihrer kurzen Lebensdauer nur deshalb überwinden können, weil die Strecken aus ihrer Sicht verkürzt sind.
Wenn die Lichtgeschwindikeit konstant ist und wenn und wenn sich zugleich Längen aufgrund hoher Relativgeschwindigkeiten ändern, dann müssen sich auch die entsprechende Zeitspannen mit ändern. Andernfalls bräuchte man ein neues Gesetz: \(v=s/t\) müsste durch irgendwas anderes ersetzt werden.

Würde die "bewegte" Zeit nur deswegen langsamer vergehen weil das Photon der Lichtuhr einen längeren Weg hat als das Phton der "ruhigen" wäre der Effekt doch bei einer Mechanischen Uhr doch nichtmehr vorhanden sobald sich die "bewegte" gleich förmig weiterbewegt ohne zu beschleunigen. Soe wie der Kaffeetasse im Zug während der Fahrt sollte ja auch der Mechanik der Uhr das Tempo egal sein.

Bei der mechanischen Uhr ist der Effekt genauso vorhanden. Bei der Pendeluhr etwa schwingt das Pendel nicht nur hin und her. Für den äußeren Beobachter bewegt sich die Uhr mitsamt ihrem Pendel auch noch fort. Der Uhr selber ist das freilich egal. Sie geht so langsam oder schnell wie immer. Aber der Außenstehende beobachtet etwas anderes.

Wenn man den Begriff "Lichtgeschwindigkeit" durch den Ausdruck "Informationsaustauschgeschwindigkeit" ersetzt, hat man nicht viel gewonnen. Dafür hat man sich ein Wortungetüm eingehandelt.

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Warum wird die Zeit beeinträchtigt? 03 Dez 2017 21:06 #23622

Kite schrieb: Aber warum die Zeit? Gibt es Theorien zu einem Austauschteilchen das die Zeit darstellt bzw die Grenze von Jetzt zur zum folgenden Jetzt (quasi Zukunft) darstellt (Plank Zeit?). Sinnbildlich schlägt es auf die die Atomaren Bestandteile und da nicht jedes Teilchen gleichviel einstecken kann gehen manche früher, manche später Kaputt (unterschiedliche durchschnittliche Zerfallzeiten), daher würde ich je schneller ich mich bewege immer weniger mit diesen Schlägertypen interagieren müssen bzw alle involvierten Teilchen lassen sich mehr zeit um zu Reagieren da sie einen Anreiz brauchen um zu Handeln (den schlägertypen).
Wurde die Zeit nicht auch abgezogen bei der Invarianten berechnung? Daher würde das ja sogar passen.
Deutet sich da eine Art Zeitfeld an oder rätsel ich zuviel herum oder ist dies einer dieser Leeren Seiten im Physik buch?


Da hauste aber einiges quer durcheinander. Es gibt keine Austauschteilchen für Längen. Warum auch? Was soll das sein? Längen sind anders definiert. Es gibt für jede Fundamentalkraft, außer Gravitation, ein masseloses Teilchen, dass diese Fundamentalkraft überträgt. Für Elektromagnetische Kräfte - und damit für alles womit wir in der Regel was anfangen können - ist das das Photon. Das Photon schert sich dabei nicht so sehr um Zeit und Raum. Es fliegt in A los, und kommt in B an, und hat keinen Blick für Rechts und Links, Heute, Morgen oder Gestern.
Für uns fliegt ein Photon aber immer mit c. Das heißt, wenn eine mechanische Uhr zum Beispiel über eine Feder funktioniert (Pendeluhren sind bei Experimenten im freien Raum gaaaaaaaaanz mies - noch schlimmer sind sie nur, wenn ihr auch noch beschleunigt) dann funzt die Feder, weil Eisenatome und ihre Elektronenhüllen elektromagnetische Kräfte mit ihren Nachbarn in Form von Photonen austauschen. Wenn du jetzt im Vergleich zur Feder wirklich fix unterwegs bist, dann hast du das übliche Problem einer Lichtuhr. Der Austausch funktioniert nicht mehr richtig, also langsamer, weil die Photonen ziemlich lange unterwegs sein können. Bis die dann zurück kommen ist entsprechend viel Zeit vergangen, und in der ganzen Zeit konnte die Feder nicht weiter Federn, weil die beteiligten Elektronen und Protonen keine Rückmeldung bekommen haben, also nicht "rechtzeitig" wussten, was in der Nachbarschaft abgeht, und also auch überhaupt nicht eingesehen haben, warum sie sich jetzt im Sinne der Feder zucken sollten.

Das selbe Spiel gilt für alles was Elektromagnetische WW benutzt. Also zum Beispiel chemische Bindungen und Reaktionen, Kompassnadeln, Impulsantriebe ... was du willst. Und es gilt mit dem selben Argument, aber für andere masselose Wechselwirkungsteilchen, auch für Atomzerfall und ähnliches (Starke und Schwache WW).

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Warum wird die Zeit beeinträchtigt? 03 Dez 2017 21:14 #23623

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Hallo Kite und stm!
1. Natürlich hat das Photon der bewegten Lichtuhr einen längeren Weg und braucht deshalb MEHR Zeit – genauso überdeutlich sagt das Prof. Gaßner in einer der AzS Videos. Sehr gut, Kite! (Wieso Drachen?)
2. Bohrs Atommodell ist keine Vereinfachung, natürlich schon, aber es ist auch eine Ableitung. Bohr stellte sich Bewegungen von Quanten analog wie ein Sonnensystem vor. Ich schätze solche Analogien SEHR! Weil, führt zu weit. -
Aber warum die Zeit? – a) Das „Warum“ kann niemand beantworten? b) Es sind Beobachtungen.

Weil - Einstein die Lichtgeschwindigkeit als konstante Geschwindigkeit in seine beiden Relativitätstheorien eingeführt hat, nachdem Experimente dies zu belegen schienen. c knapp 300.000 km/s. Die Relativbewegungen „v“ sind „bekannt“. Das heißt: Der letzte relevante Term in Einsteins Gleichungen ist t, die Zeit – Sie ist deshalb individuell erfahrbar/variabel. (Uhren bewegter Systeme/Rakete, relativ zum Beobachter auf der Erde, gehen langsamer, der Astronaut altert weniger im Vergleich zu seinem Zwilling auf der Erde.
b) Es sind Gedankenexperimente. Keine Beobachtungen. Ein Astronaut kann nicht mit nahe Lichtgeschwindigkeit fliegen.
Informationsaustauschgeschwindigkeit – WOZU? Information kann max. mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden, Lichtgeschwindigkeit, nach Einstein, ist konstant.

Siehe Aristoteles bis Stringtheorie Videos/Wissensbox/Wiki

Schönen 1. Advent, wer feiert,
Chalawan

PS: Du weißt sicher, dass wahres und biologisches Alter deutlich unterschiedlich sein kann. Wer nur im Bett liegt, dem vergeht die Zeit in "einer Einheit" - wer spielt und lernt und verschiedene Strukturen im Tagesverlauf "lebt", hat nicht nur mehr zu erzählen, sondern bleibt jünger. Natürlich, man kann Sport auch übertreiben. Brainfood - statt Junk ist auch wichtig.

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