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THEMA: Wenn sich das "Nichts" teilt...

Wenn sich das "Nichts" teilt... 03 Sep 2015 06:10 #749

  • jörg
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Ich würde gern folgende Hypothesen zur Diskussion stellen:

1. Raum ist Maß für die Anzahl der Teilchen im Verhältnis zur Zeit, das Streben nach maximaler Information. Als Energie beschrieben diejenige, die die maximale Dichte von Teilchen anstrebt. Man könnte Raum daher auch als „Aktion“ oder als „Starke Kernkraft“ bezeichnen.

2. Zeit ist Maß für Veränderung der Teilchen im Raum, das Streben nach geringster Information. Als Energie beschrieben diejenige, die die maximale Streuung der Teilchen anstrebt. Man könnte Zeit daher auch als „Reaktion“ oder als „Elektroschwache Wechselwirkung“ bezeichnen.

3. Gravitation im Sinne der Relativitätstheorie ist kein Maß, Gravitation beschreibt die Verbindung von Raum und Zeit. Gravitation ist „Verbindung“ oder „Gleichzeitigkeit“ und entzieht sich daher dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Ursache und Wirkung setzen Raum und Zeit voraus. Physikalisch – also als Beschreibung von Ursache und Wirkung - kann Gravitation nicht als „etwas“ beschreiben werden (Daher wird die Suche nach Gravitonen vergeblich bleiben). Man könnte Gravitation daher auch als „Interaktion“ bezeichnen.

4. Ich kann Raum und Zeit aus „Starker Kernkraft“ und „Elektroschwacher Wechselwirkung“ nicht extrahieren (herausdenken), weil sie Ursache und Wirkung voraussetzen. Wenn ich Raum und Zeit von der Gravitation (Interaktion) extrahiere, verbleibt eine unstabile „Verbindung“. Sie ist unstabil, sie schwingt, weil sie nichts verbindet. Interaktion ist "etwas was verbindet", ein Band was von beiden Seiten "gehalten" werden muss - lässt eine Seite los, verliert sie ihren verbindenden Charakter. Interaktion setzt Gleichzeitigkeit voraus, also, dass etwas da ist, was verbunden werden kann. Ist nichts da, was verbunden werden kann, ist Interaktion als „Energie“ nicht stabil. Wenn man Interaktion und Raum als konstante definiert, dann „schwingt“ die Zeit. Wenn man Interaktion und die Zeit als konstante definiert, dann „schwingt“ der Raum.

5. Beobachtung stellt Verbindung her und „gebiert“ notwendigerweise „etwas“, was verbunden wird. Deswegen kann auch der Dualismus von Welle und Teilchen nicht „gemessen“, als Ursache und Wirkung beschrieben werden. Sobald wir eine Welle beobachten, nageln wir sie als Teilchen an die Wand (siehe Unschärferelation).

6. Wenn E = 0, dann mc2 = ∞ . Wenn mc2 = Null, dann E = ∞. Daraus folgt: Null ist nicht nichts, Null ist notwendiger Bestandteil, Null ist die Verbindung, die „Interaktion“ von -1 und +1, Null ist der Schritt von ganzen Zahlen zur Unendlichkeit oder die Verbindung von negativer und positive Unendlichkeit. Die maximale „Ausdehnung“ von 0 = 10 -34 - (5.391 x 10 -44 ).

7. Wenn sich das Nichts teilt, entstehen Aktion, Reaktion und Interaktion. Weitere Vereinheitlichungen dieser drei „Grundkräfte“ machen daher keinen, jedenfalls keinen physikalischen Sinn und führen ins unstabile Nichts:-)

8. Zentren der Aktion/Raum/starken Kernkraft (z.B. Galaxien) beschleunigen (nach innen). Wenn Reaktion/Zeit/Elektroschwache Wechselwirkung im gleichen Maße wie Aktion/Raum vorhanden ist, was aufgrund der Interaktion/Verbindung/Gravitation notwendigerweise der Fall ist, und Interaktion (Verbindung von Raum und Zeit) konstant ist, dann muss sich die Geschwindigkeit der Ausdehnung (Reaktion/Zeit) in (ungefähr) gleicher Weise beschleunigen wie die Zentren von Aktion/Raum. Daraus folgt: Wenn die Planckschen Konstanten korrekt sind und man die bekannte Materie (irgendwas zwischen 31% – 1/3 der gesamten Energie) ins Verhältnis zu der wahrscheinlichen Beschleunigung der Ausdehnung des Universums mathematisch in Bezug setzt, dann müsste der Mittelwert von 5.391 x 10-44 und 10-34 herauskommen. Und die Differenz zwischen diesem Mittelwert und den Planckschen Konstanten beschreibt die Amplitude der Schwingung des Nichts.

Einfacher ausgedrückt: Fliehkraft setzt ein nicht beschleunigtes Bezugssystem voraus. Wenn das Bezugssystem für die Geschwindigkeit der sich am Rande einer Galaxie bewegenden Sterne aber nicht kontant ist sondern sich beschleunigt ausdehnt, dann werden sie auch nicht aus der Bahn geworfen. Die Beschleunigung der Ausdehnung des Universums müsste dafür ca. 1/3 der gesamten Energie entsprechen.

9. Wenn sich die Beschleunigung der Ausdehnung des Universums (nach außen) auf 1 - 10-34 und die Beschleunigung der Massezentren (nach innen) sich auf 1 - 5.391 x 10-44 erhöht hat, dann ist die absolute Verteilung der Teilchen quasi „0“ oder „das Nichts ist entstanden“. Man könnte auch sagen, dann ist das Universum 1 - 10-34 „alt“ und 1 - 5.391 x 10-44 „dicht“. An diesem Punkt ist die Gravitation/Verbindung/Interaktion nicht mehr stabil und „reißt“ (zweidimensional ausgedrückt). Wenn man sich das dreidimensional vorstellt, dann könnte man es auch als „in sich aufplatzen“ des Universums beschreiben. Es gibt also keinen Anfang;-( Es gibt also kein Ende;-)

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