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THEMA: Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns???

Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 27 Okt 2016 00:13 #9109

Was hat die Wissenschaft nicht alles herausgefunden, wie weit sind wir gekommen?
Aber was haben wir letztendlich davon?
Schöne Theorien, wie wir in der Zukunft leben werden, was uns in der Zukunft erwartet.
ABER können wir das alles noch erleben???
Millionen von Autos bekommen jedes Jahr neue Reifen - wo bleibt der ganze Abrieb?
Millionen von Autos bekommen jedes Jahr neue Bremsen - wo bleibt der ganze Abrieb?
Tausende von Tonnen fein gemahlenem Gift, welches vom Regen in unser Grund- und Trinkwasser gespült wird.

Können wir ernsthaft noch 100 Jahre existieren????

Ich bin auch nur so ein durchschnitts- Erdennutzer, der die meisten Annehmichkeiten der modernen Zivilisation nutzt,
darum frage ich die Intelligenten hier, ob eine Rettung der Menschheit überhaupt möglich erscheint..

Gruß Jürgen Hönes

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 27 Okt 2016 07:48 #9111

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Hallo Jürgen
Durch deinen letzten Satz fühlte ich mich naturgemäß direkt angesprochen :D
Man könnte meinen, dass zu diesem Thema in diversen Threads schon alles gesagt worden ist. Von der Belastung durch Abrieb von Gummi und Bremsen war allerdings dann doch noch nicht die Rede hier im Forum (soweit ich mich erinnere)
Ich lebe ja auf einer Nordseeinsel, auf der es außer Krankenwagen und Feuerwehr keine Autos gibt. Ja, selbst die Müllabfuhr wird per Pferdewagen bewerkstelligt und der Transport von Baumaterial wird auch komplett mit Pferden geregelt. Daran sieht man, es geht auch ohne viel Abrieb :D

Ansonsten würde ich sagen, rückblickend auf die schon geposteten Kommentare zu diesem Thema – der Grundtenor ist - wir fahren den Karren mit Hurra vor die Wand. Dass die Spezies Mensch in 100 Jahren nicht mehr da sein könnte halten die meisten für unwahrscheinlich. Es wurden hier schon sehr düstere Zukunftsvisionen dargelegt und ich wäre damit zufrieden, wenn die nun nicht alle wiedergekaut werden.
Schöne Grüße

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 27 Okt 2016 14:50 #9119

"Uns" im Sinne von Homo Sapiens Sapiens wird es in 100 Jahren mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch geben.

Wie viele von "uns" ist dagegen eine unklare Frage. Vielleicht wachsen wir noch weiter, vielleicht auf 12 Mrd. vielleicht auf 15 Mrd, aber ich denke, die Chancen für einen Kollaps stehen 'so gut wie nie'. Will sagen, ich kann mir viele sehr realsitische Szenarien ausdenken auf Grund derer die Zahl der Menschen auf der Erde stark und plötzlich schrumpfen wird. Reifen- und Bremsbelagabriebe habe ich in diesen Szenarien noch nicht mit eingebaut, aber wenn man den Überbegriff Umweltverschmutzung und Wasserknappheit durch die selbige nimmt, passt es auch schon wieder.

Das entscheidende Wort in deinem Beitrag ist "Erdennutzer" - ich finde das klasse! Denn das sind wir, und wir können sie nicht in unbegrenzter Zahl nutzen. Gerade aktuell zum Thema:

Living Planet Report 2016

Frustrierend finde ich nur, dass es uns wider besseren Wissens nicht gelingt das Ruder herumzureißen. Und auch das mag in unserer Natur liegen, leider sind bei unser Spezies die rücksichtslos gierigen per Definition häufiger in Machtpositionen, und leider vermehren sich die gut ausgebildeten und vernünftigen im Schnitt weniger häufig, und leider fällt es uns zwar oftmals nicht schwer globale Zusammenhänge zu denken, dafür umso schwerer danach zu handeln.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 29 Okt 2016 21:29 #9155

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Madouc99 schrieb
Und auch das mag in unserer Natur liegen, leider sind bei unser Spezies die rücksichtslos gierigen per Definition häufiger in Machtpositionen, und leider vermehren sich die gut ausgebildeten und vernünftigen im Schnitt weniger häufig, und leider fällt es uns zwar oftmals nicht schwer globale Zusammenhänge zu denken, dafür umso schwerer danach zu handeln.

Und umso drastischer, je mehr die Globalisierung um sich greift. Es bleibt dem Einzelnen immer weniger Entscheidungsfreiheit.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 31 Okt 2016 14:00 #9197

Ralf schrieb: Und umso drastischer, je mehr die Globalisierung um sich greift. Es bleibt dem Einzelnen immer weniger Entscheidungsfreiheit.


Globalisierung spielt hier meiner Meinung nach keine negative Rolle, es wäre völlig egal ob wir 8 Mrd moderne Menschen sind, vernetzt oder 8 Mrd. Menschen die gerade den Ackerbau und die Viehzucht entdeckt haben, solange wir 8 Mrd sind die sich ausreichend ernähren, kleiden und Wohnraum beanspruchen, haben wir schon automatisch ein Problem. Wir verhalten uns als Gesamtheit wie Viren, und da wir sämtliche natürlichen Feinde sowie die meisten Krankheitsfaktoren eliminiert haben setzen wir einer Virenpopulation noch einen oben drauf.

Die Globalisierung ist in diesem Fall sogar eher eine Chance, denn wir können globale Probleme nicht lokal lösen, und müssten die Sache tatsächlich global angehen, so ganz idealistisch, alle an einem Strang, alle zum Wohle aller, kein Gewinn außer dem Erhalt unseres Lebensraums, nur Investitionen usw. usf.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 31 Okt 2016 14:42 #9198

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Nun, eine Änderung muss in erster Linie bei jedem einzelnem anfangen. Man kann es natürlich auch so sehen, dass wir uns irgendwann wie ein Ameisenstaat verhalten, sicher auch eine Lösung. Aber nicht für uns Menschen, denke ich.
Eine Globalisierung, welche ehrlich und zukunftsorientiert stattfinden würde, wäre eine Lösung. Aber die Art Globalisierung, welche heute stattfindet, macht alles in die andere Richtung.
Und eben eine "gute" Globalisierung, die könnte hilfreich sein, aber eine solche Globalisierung fängt individuell an. Wir sind sehr weit entfernt davon.
Aber wir geben die Hoffnung nicht auf!

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 31 Okt 2016 20:41 #9203

Die Inhomogenität der Welt ist keine Chance sondern mit das größte Problem. Selbst wenn eine Gesellschaft wie die unsere etwas Richtiges erkannt hat, bringt dies global wenig (Beispiel: der beschlossene deutsche Ausstieg aus der Atomkraft). Jede Gruppe, jede Nation und jede Kultur schaut erstmal auf sich und seine Interessen.

Die Interessen könnten dabei nicht verschiedener sein, reiche Industriegesellschaften und arme Entwicklungsländer, viele Kulturen mit sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen, dazu viele Diktatoren die sich nur für ihre Macht und ihren persönlichen Reichtum interessieren.

Das einzige, wo die Welt halbwegs schnell und gut reagiert hatte, war die Verbannung der FCKW. Da waren die Auswirkungen unumstritten und alle wären die Verlierer gewesen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 31 Okt 2016 22:53 #9207

Ich glaube dir frage ist nicht "ob", 100 Jahre ist keine lange Zeit, es wird dem Menschen weiterhin möglich sein, mit all seinen Annehmlichkeiten, hier zu leben.
Die Frage nach den nächsten Jahrtausenden ist da schon interessanter, wir beschäftigen uns derzeit mit zwei, höchstens drei Generationen (und allein in diesem Gedankenexperiment gibt es schon eine unfassbar Anzahl an Variablen), aber eigentlich sollte man doch mal versuchen zu überdenken, ob es den Homo Sapiens Sapiens auch noch in Tausenden, gar Millionen Jahren gibt, bzw. wo er dann stehen könnte?!

Wie sieht eine Zivilisation des modernen Menschen aus, wenn er erst einmal gelernt hat seine kleine, beschauliche Welt zu verlassen?
Werde wir es überhaupt schaffen so weit in die Zukunft zu reichen, oder werden wir vorher mit unserem Schiff untergehen?

Ich glaube es gibt eine Menge Dinge, die über genau diese Fragen in den nächsten Jahrhunderten entscheiden werden.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 07:37 #9212

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Ich sehe das genauso. Ähnlich wie es dem Leben auf der Erde erging. Es ist entstanden und anschließend durch vielerlei Umstände und Katastrophen fast wieder ausgelöscht worden. Werden aus den 7 oder 8 Mrd. Menschen eines Tages wieder nur noch eine Population von wenigen Tausend. Ein Flaschenhals, den die Menschheit durchlaufen muss, um einsichtig zu werden? Um es danach besser zu machen? Oder bleibt ihnen dann gar keine andere Wahl?
Oder war es das dann für immer? Ein "Geistesblitz" des Universums, ein Fehlversuch? Das glaube ich eher weniger.
Eine ferne Zukunft in Millonen von Jahren ist mir in ihrer Weise nicht vorstellbar. Eine durch und durch technisierte Gesellschaft, die alles im Griff hat, inclusive sich selber?
In ihrer Weisheit allmächtig? Denn wenn man die heutige Entwicklung anschaut und sie linear verlängert, dann sollte es wohl so sein. Es wird eher eine potentielle Verlängerung werden.
Rein theoretisch, also wenn man den Egoismus des Menschen einmal wegnimmt, ist das wohl möglich. Eine Gesellschaft, welche sich allein darauf bezieht, allen Menschen das zu geben, was für sie wichtig ist, nicht was sie für wichtig erachten (in der heutigen Zeit).
Das Land der Träumer.
Ich hoffe es.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 12:53 #9222

keyken schrieb: Ich glaube dir frage ist nicht "ob", 100 Jahre ist keine lange Zeit, es wird dem Menschen weiterhin möglich sein, mit all seinen Annehmlichkeiten, hier zu leben.
Die Frage nach den nächsten Jahrtausenden ist da schon interessanter, wir beschäftigen uns derzeit mit zwei, höchstens drei Generationen (und allein in diesem Gedankenexperiment gibt es schon eine unfassbar Anzahl an Variablen), aber eigentlich sollte man doch mal versuchen zu überdenken, ob es den Homo Sapiens Sapiens auch noch in Tausenden, gar Millionen Jahren gibt, bzw. wo er dann stehen könnte?!

Wie sieht eine Zivilisation des modernen Menschen aus, wenn er erst einmal gelernt hat seine kleine, beschauliche Welt zu verlassen?
Werde wir es überhaupt schaffen so weit in die Zukunft zu reichen, oder werden wir vorher mit unserem Schiff untergehen?

Ich glaube es gibt eine Menge Dinge, die über genau diese Fragen in den nächsten Jahrhunderten entscheiden werden.


In diesen Zeiträumen gedacht haben wir nur die Option zunächst einmal unseren Bestand auf unserem Planeten zu konsolidieren, und dann heißt es Expandieren. Erst das Sonnensystem bevölkern, Mond, Mars, Titan, Raumstationen und dann irgend wann einmal interstellare Expansion zu neuen Systemen. Der Mensch hat im darwinistischen Sinne als einzige uns bekannte Spezies die Fähigkeit sich sogar an kosmische Katastrophen wie Asteroiden-Impakt (> Abwehrmaßnahmen) und den Lebenszyklus unserer Sonne und das damit verbundene Schicksal unserer Erde (> Exodus) anzupassen, und die Art darüber hinaus zu erhalten - theoretisch zumindest.

Die Ideen sind da.

Wir könnten nachhaltig Wirtschaften, wir könnten Permakulturen anlegen, wir könnten unser Wachstum kontrollieren und unsere Zahl sogar langfristig wieder reduzieren, wir könnten von der Erde aus expandieren und uns in der Galaxie verbreiten. Wenn wir heute damit beginnen würden, und alle 100 Jahre ein Generationenschiff losschicken, die wiederum ihrerseits Generationenschiffe bauen und losschicken sobald sie ein Habitat bevölkern konnten, hätten wir in etwa einer Million Jahren die Milchstraße besiedelt, kosmologisch gesehen ein Wimpernschlag.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 13:04 #9223

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Und warum hat genau das bis jetzt noch keine Zivilisation im Universum getan? Weil es keine anderen als uns gibt? Oder alle im gleichen Entwicklungsstatus sind?
Oder die Entfernungen dennoch zu groß sind?
Es ist eine schöen Idee, wenn wir das Universum so besiedeln könnten. Dann aber bitte unter besseren Vorzeichen, als wie wir es mit unserer schönen Erde getan haben.
Aber vielleicht ist ja genau das unsere Aufgabe.
Es gibt viel zu tun, packen wirs an.

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Letzte Änderung: von Ralf. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 13:10 #9225

Ralf schrieb: Und warum hat genau das bis jetzt noch keine Zivilisation im Universum getan? Weil es keine anderen als uns gibt? Oder alle im gleichen Entwicklungsstatus sind? .


Tatsächlich gibt es nur zwei oder drei vernünftige Antworten darauf, bezogen auf unsere Milchstraße:

1.) Es geht nicht, kein organisches Leben wird jemals interstellare Reisen überleben können
2.) Wir sind tatsächlich die ersten/einzigen in der Milchstraße die soweit sind
3.) Es ist schon längst geschehen, doch wir erkennen es nicht.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 13:44 #9226

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Hallo Madouc99
Die 3. Antwort gefällt mir sehr gut. Das ist Stoff zum diskutieren. Vielen Dank! Ich werde mal meinen Gedanken dazu freien Lauf lassen.

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Die Welt in 100 Jahren. Ohne uns??? 01 Nov 2016 16:36 #9235

Ralf schrieb: Hallo Madouc99
Die 3. Antwort gefällt mir sehr gut. Das ist Stoff zum diskutieren. Vielen Dank! Ich werde mal meinen Gedanken dazu freien Lauf lassen.


Ich halte Option 2.) für das wahrscheinlichste Szenario. Und falls es nicht so ist, bitte nicht als erneute "Kränkung der Menschheit" aufzählen, ich sehe das rein mathematisch und nicht als anthropozentrisches Weltbild, die Chance, dass wir tatsächlich die ersten in der Milchstraße sind, oder andere maximal gleichweit sind, halte ich für relativ groß und realistisch.

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