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THEMA: Mehr Licht

Mehr Licht 24 Aug 2015 15:02 #697

Sehr geehrter Herr Lesch, Herr Gaßner, liebe Gäste,

2015 Jahr des Lichts. Seit nunmehr 5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema und konnte trotz hervorragender Referenz ungenügend Diskussion oder Kommunikation erroieren um wirklich daraus "schlau" zu werden. Ich komme nun zu einer Vielzahl an Fragen und Erkenntnissen die selbst den "großen Rahmen" bereits in diesem kurzen Anriss sprengen werden. Ich bitte Euch dennoch das Thema wissenschaftlich und tolerant zu betrachten, da ich in der Vergangenheit oftmals an Esoteriker und Negierer gestoßen bin die meine Fragen offensichtlich als Überzeugung sahen gegen die meine Diskutanten vehement mit ihrem Schulbuchwissen zu negieren wussten und dies als Überzeugung sahen. Hinsichtlich dessen konnte ich jedoch bereits große Erfolge verzeichnen und diskutierte bereits unter Anderem mit Hans Peter Beck (Uni Bern / CERN) Steven Goldfarb (CERN), George F. Smoot, Benjamin Wandelt, (ESA) Joe Incandela,Fabiola Gianotti (beide CERN) und mit Felix Mackenroth (MPI Heidelberg) über "Urknall", Licht, Gravitation und das verflixte Higgs. Zwar bin ich jemand der mit solch ordinären Gedanken ganztags aufsteht, ins Bett geht und sogar davon träumt, aber ich bin keinesfalls ein Fan von Behauptungen die ich nicht beweisen kann oder gar jemand der dahinter ein höheres Wesen gefunden hat. Der große Baumeister aller Welten bleibt ein Konstrukt außerhalb meiner persönlichen Wissenschaft. Lieber Herr Gaßner, Sie haben mich aufgefordert meine Gedanken zu teilen. Für die Wissenschaft ist es für den Fortschritt äußerst notwendig sich auszutauschen. Hiranya Peiris sagte einmal, dass es sogar wichtiger ist während einer Suche nichts zu finden, als nicht gesucht zu haben. Die logische Konsequenz ihres Buches ist die vorhergehende Wissenschaft der vergangenen Jahrtausende. Von Plato über Ptolemäus, die Behauptung im Mittelalter wir stünden im Mittelpunkt und nun schauen wir uns immer weiter um und erkennen, dass es noch viel größere und kleinere Welten als Unsere gibt. Ich finde es fantastisch den Fortschritt deren Entwicklung und die Hinsicht auf ein toleranteres Weltbild, auf dem Weg zur Wahrheit zu sein. Deswegen möchte ich kein Miesepeter sein und alles was falsch sein könnte als absolut falsch ankreiden sondern als wichtigen Schritt zu neuen Erkenntnissen. Ihr Buch sowie auch viele von Kaku, Smollin, Randall, Greene, Bojowald, letztendlich Heisenberg, Schrödinger, Einstein und Hawking haben schon lange meinen Lieblingsplatz in meiner persönlichen Sammlung gefunden, sowie zahlreiche DvD´s über Quantenphysik, Universum, Mysterien des Weltalls u.s.w. In einem Ihrer Referate erwähnten Sie die Leute mit den Fragen dahinter worauf man noch gar keine möglichen Antworten gefunden hat. Leider bin ich so einer weswegen meine Texte auch ziemlich langatmig sind. Ich hoffe dennoch zu einer positiven Diskussionsatmosphäre zu gelangen sodass wir alle uns an unserer gemeinsam geteilten Faszination erfreuen können.

Nun möchte ich gern zu meinen Fragen kommen.

1. Welle Teilchen oder Beides?
Forscher konnten über ein besonderes Bildgebungsverfahren erstmals Licht als Welle und Teilchen aufzeichnen. Unter den vielen Kommentaren in englischsprachigen Boards brachte mich ein hervorragender Physikstudent auf die Erkenntnis, dass man Wellen ohne Energie nicht einfangen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass immer eine "Masse" vorhanden sein muss die eine Schwingung transportiert. Somit kann man unmöglich bestimmen ob das Licht nun Beides sei.

2. Wellen
Was mir schon immer Kopfzerbrechen bereitet seitdem ich die Animation vom Doppelspaltexperiment sah ist das Wellen sich nie geradlinig auf eine Projektionsfläche ausbreiten und ihr typisches Muster mit, und oder ohne "Spalt" zeigen. Wellen breiten sich immer rundherum aus. Nur strahlt ihr Bündel (sofern äquivalent Richtfunk) auf die Projektionsfläche stärker. Dennoch kann man sie im gesamten Raum wahrnehmen und aufzeichnen. Warum bildet die Geometrie eine Welle immer 2 Dimensional ab, obwohl in unserem Zeitalter und technischer Möglichkeiten den Verlauf 5 dimensional durch ein Video abbilden könnte. Dabei könnten die 3 geometrischen Achsen als räumliche, der Verlauf durch die Zeit sowie die kausalen darauf folgenden Ereignisse als zeitliche Dimensionen zur Verfügung stehen. Über große Skalen hinweg könnten wir somit zum Beispiel den Kepplerschen Irrtum aus den Weg räumen, dass die Planeten kreisförmig um die Sonne kreisen, obwohl wir bereits wie bei Laniakea schon größere Dynamiken im Geiste haben. Es brennt mir richtig in der Seele dass quasi in jedem Astronomiebuch für Anfänger immer noch die Sonne als Mittelpunkt dargestellt wird. Denn die Sonne bewegt sich doch ebenfalls mit 240 km/s um die Milchstraße. Würden wir eine Grafik erzeugen die z.B. einen Zeitzraum von 250 Millionen Jahren zeigt wie die Erde sich um die Sonne sowie die Sonne um die Milchstraße bewegt würden wir uns visuell klar machen, dass wir auch wenn relativ konstant wir uns um unsere Galaxie wie ein dreiteilig verzahntes Schneckenradgetriebe bewegen. Zurück zu den "Wellen" und somit auch zum Licht

3. Was ist Licht?
Ist Licht nicht einfach gesehen der Grundbaustein von allem? Ich war numehr 3 Mal am CERN gewesen und habe auch unzählige Litaratur über die Faszination um das Higgs Teilchen sowie alle gängigen und esoterischen Themen gelesen. Stanford Lectures, Berkeley und andere Universitäten bieten sogar MOOC´s zu diesem Thema frei erhältlich an. So lernte ich zum Beispiel die Grundlagen über Quantenmechanik von Leonard Susskind an der Stanford Understanding Einstein am MIT und informative systematische Logik in Philosophie bei Hannes Leitgeb an der LMU München zu Hause oder in der Nachtschicht direkt von meinem Computer aus nur um ein paar wenige Beispiele zu nennen. Nebenher habe ich auch erkannt, dass der LHC Teilchenbeschleuniger stark vereinfacht nichts weiter ist als ein Materie zui Licht Umwandler und die 3 großen Detektoren nichts weiter sind als riesige Digitalkameras sind. Mit der Unterstützung der Onlinekurse bin ich auch vielleicht sehr nah dran das zu verstehen, doch durch dieses Thema angefixt reicht die Sprache und der Rahmen schon fast gar nicht mehr aus mich auszudrücken. Keine Sorge mir geht es dennoch hinsichtlich dazu gut. Weil ich selber schreibe gelingt es mir vielleicht sogar ansatzweise dieses Verständnis zu sammeln und wiederzugeben. Dass ich dennoch in einem solchen Forum schreibe bleibt eine Ausnahme, obwohl mein Geist danach dürstet dieses Wissen in gepflegter Diskussionskultur auszutauschen.

Felix Mackenroth vom Max Planck Institut ist mit einer Idee auf dem Wege den Prozess eines Teilchenbeschleunigers umzukehren und versucht Licht in Materie mittels starkem Licht und Fotoluminessenz zu erzeugen. Meine jüngste "Milchmädchenrechnung" ergab Folgendes. Ich las einen Artikel über den stärksten Laser der Welt. Dieser erzeugt 2 Petawatt in einer Picosekunde. Wenn man die Wattsekunde in Elektronenvolt umrechnet sofern das möglich ist erzeugt die Leistung dieses Lasers 0,0000007 Nanogramm Ruhemasse (Materie) Wir reden hierbei von so kleinen Zahlen, um ein Gramm Materie zu erzeugen müsste dieser Laser 4,5 Millionen Jahre stabil leuchten. Von wegen Licht wiegt nichts? Natürlich muss Materie im Spiel sein wo etwas leuchtet. Jetzt kommen wir zu weiteren unmöglichen Fragen. Ich gehe davon aus, dass wir an jedem theoretischen Punkt im Universum mit bloßem Auge Leuchtquellen (z.B. Sterne, Gaswolken, Quasare etc) wahr nehmen können. Das bedeutet im Umkehrschluss es müssen sich dort Photonen aufhalten, auch wenn wir nicht dort sind. Mich würde es interessieren wenn wir über die "Milchmädchenrechnung" die ich oben angeführt habe von Elektronenvolt zu Kilogramm ^xx wieviel echte Masse sich in dem behaupteten "leeren" Raum aufhält. Könnten wir somit dunkle Materie / Energie auf diesem Wege rechtfertigen? Durch die Kurse sowie eigene Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Ort im Universum gibt der zu 99,999999% "leer" wäre, denn überall wo diese Leere herrscht ist immer da noch irgendwo ein nachweisbares Feld hier und da eine elektromagnetische Welle und ein wenig Energie, die in der Summe tatsächlich sehr groß sein könnte. Dabei fällt mir mit einem Schmunzeln Heisenberg ein. Messen wir dann nur etwas weil wir ein Messgerät aufstellen oder ist das Gemessene auch ohne Messgerät vorhanden?

4 Urknall?
Während der letzten TEDx Konferenz diskutierte ich mit Gian Giudice, theoretischer Physiker am CERN über die Entstehung des Weltalls. Er führte 2013 ein Referat vor, dass wir haarscharf an Messers Schneide stehen. Jüngste Berechnungen ergaben, dass die Gravitation in einem Apfelsinengroßen Babyuniversum zu einem sofortigen Kollaps geführt hätten. Thermodynamik und Elektromagnetismus wären für eine Expansion nicht stark genug. Die Stütze zu dieser vagen Vermutung ist die Bestätigung zur Entdeckung des Higgs Teilchens. Benjamin Wandelt ist an der ESA beschäftigt die Planck Satellitendaten auszumessen. Seine Hauptaufgabe ist es nachzukommen einen Temperaturabsturz im Billionstel Bereich nachzuweisen, denn das würde die Urknalltheorie unterstützen. Doch leider ist es seit Beginn der Messungen nicht einmal vorgekommen, dass die mittlere Temperatur des Universums unter 2,7 um irgendeinem "Wert" gesunken wäre. Mit leichtem Schmunzeln kann ich mich noch an BIZEP2 erinnern. Wenn das Universum vor 13,7 Milliarden Jahren so heiß gewesen ist müsste die mittlere Temperatur doch Jahr für Jahr wenn auch nur für einen winzigen Wert abkühlen. Die gängigen Verlautbarungen sagen jedoch genau das Gegenteil. Kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass wir statt Behauptungen aufstellen nicht einfach sagen, dass wir mit der "Hintergrundstrahlung" nicht einfach nur den weit entferntesten Teil unserer technischen Möglichkeiten aufzeichnen und visuell darstellen? Das größte Problem hierbei sehe ich die Angst des Bewusstseins der Unendlichkeit.. Die Behauptung in 10^27 Jahren sei es möglich, dass ein Daniel hier in diesem Forum etwas schreibt und das immer und immer wieder in einem ständigen Zyklus von Entstehen und Vergehen aufgrund der Verteilung der Materie sowie über einen unendlichen Raum hinaus halte ich auch für unmöglich, weil es aus meiner Überzeugung nur einen 3 dimensionalen Raum ohne theoretische "Wurmlöcher" Branen, Parallel- oder Multiversen gibt der sich mit einem universalen Zeitpfeil ohne Rücksicht fort bewegt und niemals wiederholt. Es hört sich vielleicht ziemlich kühl an, aber ich bin der festen Überzeugung nach Descartes und Laplace, dass Kausalität nur die mechanische Folge der Ereignisse von der Platzierung der gesamten Materie im Raum zu einer einzigen Realität führt die sich unwiederruflich nicht wiederholt. Ich halte es dennoch für wahrscheinlich, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Anordnung aller Materie sich irgendwann wiederholen könnte (Ein späteres ich, hier, jetzt) Interessant sind hierzu die Studien die Hannes Alfven verfolgte, die ihm leider nicht zu diesem Thema den Nobelpreis 1971 gebracht haben. Als ich angefangen habe mich für dieses Thema zu begeistern glaubte ich noch jede Möglichkeit zu Rosen, Wheeler, Hawking, Misner, Thorne. Um auf den Punkt zu kommen, was für uns wahrscheinlich auch nicht für unsere Augen und Ohren gedacht ist, dass die Existenz an sich nicht wirklich entropisch sondern vielleict sogar tatsächlich deterministisch ist. Ich möchte dazu anmerken, was mir in vielen Formeln aufgefallen ist. Die Sekunde funktioniert nur auf der Erde gut und das Wesen der Zeit, selbst die Frage danach was das überhaupt ist können wir mit unserem Verstand nicht stellen. Fehlt nur noch die 5. Dimension zu erklären (Was in dieser Zeit passiert) Es gelingt uns nicht einmal mit dem bloßen Auge 3 Dimensionen wahr zu nehmen. Aus diesem Grund werden Raum und Zeit für uns "Trockennasenaffen" leider immer nur bildlich Bowlingkugeln die auf Gummimatten liegen bleiben, oder zumindest noch für eine sehr lange Zeit. Wie können wir uns noch auf die Urknalltheorie stützen nachdem wir Dinge wie Quantenschleifengravitation, Branen, 0 dimensionale plasmatische Fäden oder Ähnliches in Betracht ziehen? Oder viel besser noch ein Higgsfeld was in meinen Augen ein modernerer Name für den Äther ist.

5 Materie?
Zu meinen ältesten Überlegungen oder Ideen zählt die Frage nach dem Stoff. In vielen mathematischen Gleichungen und Theorien sehen wir häufig einen Sombrero Effekt. Das bedeutet ein kurzzeitiges Erreichen unter dem "Nichts" Ich finde derart viele Formeln nicht allzu elegant, die nur so sind wie sie sind damit sie eine nachvollziehbare Gegenrechnung bestätigen. Grob fahrlässige Beispiele halte ich zum Beispiel das Hantieren mit Wurmlöchern, oder die Notwendigkeit von 11 dimensionalen- ineinander unerklärlich verwurstelten Dimensionsgedöns. Wie bereits gesagt vergeht die Sekunde nur auf der Erde gut. Im Weltall ist die Vorstellung von "unserer" Zeit völlig unbrauchbar. In einem schwarzen Loch sind die Atome derart zusammen gepresst, dass "dort" keine Zeit vergeht. Nur weil keine Cäsiumatome in schwarzen Löchern schwingen heißt es dennoch nicht, dass dort keine Zeit verginge. Unsere Milchstraße kollidiert dennoch relativ gesehen bei einer Kollisionsgeschwindigkeit von 450 Km/s irgendwann mit der 2,5 Millionen Lichtjahre entfernten Andromeda Galaxie. Selbst wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen würden kämen wir aufgrund der Raumausdehnung erst in 3 Millionen Jahren an. Ich vermute nicht nur, sondern ich bin mir absolut sicher, dass wir auch bezüglich der Urknalltheorie den einen oder anderen Parameter einfach nicht berücksichtigt haben.Im Standartmodell der Quantenmechanik hat alles eine bestimmte Ordnung aufgrund der tatsächlich gemessenen Testreihen ständig reproduzierbarer Ereignisse. Im frühen Universum sei alles superheiß, ultrakompakt, hauptsache Superlativ unglaublich fantastisch gewesen. Wie wollen wir das denn beweisen ohne unser Sonnensystem jemals verlassen zu haben? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber in allen Büchern die ich populärwissenschaftlich oder Fachliteraisch gelesen hab steht überall nur geschrieben dass es so gewesen sein muss, ohne Erklärung dahinter als hätte jemand 50 Seiten aus einem Buch gerissen was die 300.000 Jahre nach der Hintergrundstrahlung passiert sein muss. Je mehr ich doch nachlese komme ich dabei mehr und mehr zu der Idee, dass Materie wie schon die Frage nach dem Wesen des Lichts nicht ein Gewirr von Wellen ist, die es aufgrund ihrer Lokalität, Komplexität oder ihrer hohen Energie es nicht mehr schafft sich auszubreiten. Das Fermiteleskop hat leicht aufflackernde Gammablitze an Stellen gemessen wo es im Grunde genommen nichts geben dürfte. In verschiedenen Vakuumexperimenten konnte man unter Anderem auch das Erscheinen winziger Signaturen messen wo nichts vermutet war. Um dieses Thema mit der vorhergehenden Frage zu verknüpfen. Das Standartmodell der Elementarteilchen widerspricht sogar dem Kosmologischen hin und wieder. Ich hoffe sie verstehen mich noch was ich damit sagen möchte. Leider weiß ich es selbst nicht... nur so eine fixe und unreife Idee.

6 Kommen wir zum Leben.
Das Leben ist auf unserem Planeten nur möglich weil unsere Sonne auf die Atmosphäre prallt und tonnenweise kosmische Strahlung in der richtigen Dosis mit den uns vorhandenen Elementen interagiert. Kurzlebigen Myonen, Baryonen und Mesonen interagieren quasi mit allem. Zeitrafferaufnahmen machen das Entstehen und Vergehen über sehr kurze und auch über längere Zeiträume für unser Auge sichtbar. Wir können nur ansatzweise erahnen wie wir zu unserem Erdöl gekommen sind. Das unser Planet überhaupt so einzigartig zusammen gesetzt ist erscheint uns schon wie ein Wunder. Wie wir zu unserem Erdöl ekommen sind kann ich nur stark vereinfacht wiedergeben. Die sonne scheinte viele Millionen Jahre auf diesen Planeten Kohlendioxid und Meteoriteneinschläge, sowie einfache Aminosäuren ließen zuerst ganz langsam dann explosionsartig in jedem Winkel der Erde Pflanzen wachsen. Pflanzen so wissen wir brauchen Sonnenlicht zur Fotosynthese. Wenn ihre zeit gekommen ist verwelken sie und bildeten den Nährstoff (Erde) für neue Pflanzen. Eiszeiten und tektonische Plattenbewegungen wälzten dieses Material immer und immer wieder um bis letztendlich die Organismen in einer öligen Schicht tief in die Erde gelangten und weitere Verwesung und Vergasung die Stoffe in Gase und Öle voneinander trennten. Die darin enthaltene Energie kam jedoch damals von der Sonne. Im Prinzip ist alles was wir als Brenn- und Rohstoff zur Verbrennung nutzen gespeichertes Sonnenlicht. Diese Prozesse haben Millionen von Jahren gedauert und wir schaffen es innerhalb kürzester Zeit dieses gespeicherte Sonnenlicht als Rohstoff anzusehen der uns bald ausgehen könnte. Seit fast 200 Jahren nutzen wir das Prinzip des Verdampfens. Wir erhitzen etwas Wasser wodurch Schaufelräder bewegt werden, die Energie erzeugen. Dieses Prinzip gilt sogar noch in jedem Atomkraftwerk. Ich verwende liebevoll den Ausdruck "getunte Dampfmaschinen" dafür. Der Wirkunsgrad den wir aus Wassergefällen, Windenergie oder Solarzellen ist jedoch grob, schlecht umgesetzt und zu gering für unseren Bedarf.

Resummé
Für Viele mögen diese Gedanken weit und ausgedehnt erscheinen. Ich habe mich jedoch "nur" einen Vormittag hingesetzt und einfach die Finger über die Tastatur treiben lassen. Ich kann das aber nur sagen weil ich bereits schon so viel geschrieben und schon so viel nachgedacht hab. Wahrscheinlich ist es für mich sogar schwieriger eine attraktive Frau auf der Straße anzusprechen, weil ich einfach keine Übung darin habe. Pickt Euch bitte irgendetwas heraus und wir reden gern darüber.

Es ist weder Ruhm noch Preis den ich erwarte. Was ich damit erreichen möchte ist etwas völlig Anderes. Ich möchte, dass wir mit unseren gewonnenen Erkenntnissen den "leeren" Raum der im Grunde genommen gar nicht so leer ist, die Schwingungen die darin enthalten sind verstehen. Ich möchte mich mit meinen Ideen austauschen, ein Vorbild sein, mich laut machen und Gedanken die uns vielleicht zu toleranteren und liberaleren Menschen machen könnten, ein Teilnehmer und Wegbegleiter der Wissenschaft sein. Womöglich werde ich nie Antworten auf meine "speziellen" Hintergrundfragen das Warum des Warums bekommen. Wir müssen wieder objektiver werden und zu Menschen, die nicht gleich alles negieren und aus den Fehlern unserer Ahnen glänzen. Wir können uns heutzutage, zu Zeiten von Vernetzung und Big Data gar nicht mehr erlauben wie Max Planck es damals sagte um eine neue Theorie zu entwickeln mindestens zwei Generationen aussterben zu lassen. Fortschritt bedeutet darüber hinaus zu wachsen. Wenn wir es irgendwann schaffen neue Materie zu erzeugen wo einst bloß Schwingungen waren dann können wir in vielleicht 300 Jahren die Exploration ins Weltall wagen. Ob gängige Behauptungen richtig sind oder nicht dafür müssen wir sehr weit ins All hinaus.

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Mehr Licht 24 Aug 2015 21:36 #700

Lieber Herr Wehlmann, erschöpfend werde ich Ihre Anmerkungen / Fragen sicher nicht beantworten können. Sie suchen nach einem schlüssigen, alles umfassenden Weltbild und eben das haben wir noch nicht. Wir verfügen lediglich über Modelle, die im ein oder anderen Falle sehr erfolgreich sind, anderswo aber leider versagen. Damit wären wir schon bei Punkt 1): Welle- und Teilchenbild sind sehr erfolgreiche Modelle zur Beschreibung des Lichts, beide Modelle entsprechen jedoch nicht der Realität. Licht ist weder Welle noch Teilchen, sondern etwas, das wir mal so und mal so erfolgreicher interpretieren können. Witzigerweise wissen wir bis heute nicht, was Licht wirklich ist.

Zur Darstellung unserer realen Bewegung, die Sie unter 2) angesprochen haben möchte ich anmerken, dass man diesen Gedanken immer weiter fortführen könnte. Auch die Milchstraße bewegt sich in Richtung Virgohaufen und der wiederum Richtung Großer Attraktor usw... Aus meiner Sicht macht in diesem Durcheinander nur ein Bezugssystem Sinn und das ist die Bewegung relativ zur Kosmischen Hintergrundstrahlung. Die Relativgeschwindigkeit der Milchstraße zum Kosmischen Hintergrund beträgt 627 km/s.

Zum Thema Higgsfeld und LHC wollte ich fragen, ob Sie unser Video "Higgsfeld, Higgsteilchen und der LHC" gesehen haben. Darin gehen wir auf viele Fragen ein.
Grundsätzlich können Sie Energieformen wie eV und J umrechnen, 1 eV entspricht 1,6 10^(-19) J. Allerdings handelt es sich beim Rekordlaser der Universität Osaka (Japan) um einen Lichtpuls - das lässt sich nicht beliebig skalieren. Der Grundgedanke ist unabhängig davon natürlich richtig - jede Bewegung, auch von ruhemasselosen Teilchen - entspricht einer Masse. Zur Erklärung der Dunklen Materie taugt es allerdings leider nicht, weil wir in der Frühphase des Universums eine Materieform benötigen, die NICHT elektromagnetisch wechselwirkt (Stichwort Silkdämpfung). Im Video "Dunkle Materie - Stand 2015" bin ich darauf eingegangen. Vereinfacht gesagt brauchen wir etwas, dass gravitativ wirkt, gleichzeitig aber nahezu ruht. Aus diesem Grund fallen auch Neutrinos aus. (Stichwort: Cold Dark Matter)

Den Einwand unter 4) konnte ich nicht nachvollziehen. Die Dichte- bzw. Temperaturschwankungen in der Kosmischen Hintergrundstrahlung betragen 10^(-5) und sind seit Jahrzehnten vermessen. Meinten Sie vielleicht Defekte in der Polarisation?

Bei 5) ist mir ein Detail aufgefallen: Der Zahlenwert 450 km/s bezieht auch die Bewegung der Sonne und unseres Planeten mit ein - unsere Bahn in der Milchstraße weist derzeit in Richtung Andromedagalaxie. Die tatsächliche Relativgeschwindigkeit der Galaxien selbst beträgt nur 114 km/s.
Zum Mexican Hat Potential ist zu sagen, dass es sich um ein frei gewähltes Potential handelt, dass exakt das notwendige Verhalten liefert, das die Beobachtungen vorgeben. Der Zeitraum der ersten 380.000 J kann übrigens mittels Primordialer Nukleosynthese erforscht werden. Diese erste Fusion im Universum fand bereits nach 100 Sekunden statt, ihre theoretische Beschreibung ist sehr erfolgreich (weil Kernphysik) und die Resultate können noch heute beobachtet werden. Im Downloadbereich finden Sie eine Publikation, in der wir (Gaßner, Lesch und Arenhövel) daraus sogar die Schwankungen des Higgs-Vakuumerwartungswertes berechnen konnten.

Beim Thema Leben sind wir sehr nahe beieinander. Ich würde unser Verhalten auf diesem Planeten mit den Worten von Szent-Györgyi beschreiben: The crazy ape.
Puh - ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen - wie eingangs erwähnt gibt es auf manche Ihrer Fragen leider noch keine Antwort.
Josef M. Gaßner
Folgende Benutzer bedankten sich: Daniel Wehlmann

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Mehr Licht 25 Aug 2015 04:12 #702

Vielen lieben Dank Herr Gaßner für die so rasche Beantwortung und Berichtigung meiner Daten.

Da ich diese Themen nur autodidaktisch erlernt und nie einschlägig studiert habe weichen unsere Antworten etwas voneinander ab oder unsere relativen Bezugssysteme und oder Größen dazu waren anders gewählt. Ich freue mich wenn meine Behauptungen darin gebremst werden und durch neuen Input ersetzt werden. Natütlich verfolge ich wissbegierig ihre Faszination über "Urknall Weltall und das Leben". Im deutschsprachigen Bereich zeugen Eure Aussagen von ziemlich hoher Qualität ohne dabei in die Esotherik abzurutschen. Noch immer befinde ich mich auf Arbeitssuche mit einem verwandtem Thema zu unserer geteilten Faszination auf diesen breiten Gebieten, was sich jedoch leider sehr schwierig herausstellt, da mir als Gastzuhörer stets die Zettel mit den Stempelchen und Empfehlungen dazu fehlen werden. Darum lass ich mich gern berichtigen wo ich es nur kann. Zu Punkt 1 freue ich mich schon riesig auf die bald geplante Woche des Lichtes im September in Jena teilzunehmen und mich austauschen zu können. Wahrlich in der Alltagswelt kann man sich in meiner Heimat nicht so oft austauschen wie man das gern haben möchte.

Wie wir uns untereinander bereits einig sind spielen Relativität und Bezugspunkte in unserer Vorstellung stets eine sehr wichtige Rolle. Leider geraten wir mit unserem aktuellem Weltbild dabei derart an Grenzen ("...die nie ein Mensch zuvor gesehen hat..."), sodass wir uns ständig von alten Strukturen lösen und zu völlig neuen Dimensionen hervor wagen müssen um an Antworten zu gelangen. Jede noch so winzige Annäherung auf die Fragen "Was ist Licht?"/ "Was ist Zeit?" sind gewaltige Tore die vorerst bereit sein müssen verstanden zu werden. Ich weiß nicht recht wo ich anfangen kann um zu sortieren und einen roten Faden in unser Gespräch zu bringen.

Ach, bleiben wir beim Higgs. Natürlich sind mir die Diskussionen und Youtubevideos bezüglich des Higgs bekannt. Ich fasziniere mich seit der ersten Stunde dafür und diskutierte bereitsausgiebig Jahre vor seiner Entdeckung mit Prof. Hans Peter Beck um an neues Wissen zu gelangen. Dabei erinnere ich mich immer wieder an die Beschreibungen, der Widerstand, die veröffentlichten CERN Document Server Daten sowie Einsteins Behauptung "nichts könne sich schneller bewegen als das Licht" an den Äther, den bereits Descartes aufgezeichnet hat, sowie die Kräfte die an Coulomb, Faraday Maxwell, Newton u.V.m. in Magnetfeldern erinnern. Ich meine wir haben den Äther seit der Einführung und Bestimmung der Quantenmechanik über 80 Jahre eliminiert um ihn im Juli 2012 wieder neu einzuführen und einen neuen Namen zu geben. Ein Feld welches verhindert, dass eben doch nicht alles ungebremst durch das Weltall fliegt, welches hohen Energien ihre Masse verleiht. Selbst das Licht hat bei "c" sein Nullpotential, sondern vielmer eine Geschwindigkeitsbegrenzung erreicht. Inwiefern ist es Ihnen bekannt Maxwell hätte einmal augerechnet, dass ohne Widerstand sich das Licht mit einer Geschwindigkeit von 310.000 km/s bewegen würde, oder was können Sie dazu sagen?

Allein schon dahingehend bereitet es mir stets Unbehagen im Weltall von relativen Bewegungen zu sprechen. Wir wissen nicht was Licht ist, dennoch ist es für das Verständnis unser wichtigstes und gleich das präziseste Werkzeug. Eben weil die Entfernungen von unglaublichen Dilatationen abhängig ist. Ich ziele auf den Begriff der Standartkerzen hin weswegen Perlmutter 2011 seinen Nobelpreis erhalten hat. Wir orientieren uns an Sternenexplosionen in x Lichtjahren Entfernung als Fixpunkt und immer wieder fällt mir dabei auf die gesamte Bewegung nicht zu kennen. Das wurmt mich immer wenn ich über die einschlägigen Themen stolpere. Als Helené Coutois mit einem Supercomputer Laniakea kartografierte sind meine Fragen diesbezüglich stichwörtlich explodiert. Hier nochmal einen Link dazu. Cosmography of the local Universe

Nehmen wir einmal an wir hätten ein Raumschiff, welches sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt. Wir möchten eine Galaxie bereisen die 1 Milliarde Lichtjahre entfernt ist. Man nimmt an mit unserer Geschwindigkeit erreichen wir diese Galaxie nach dem "Standartkerzenmodell" in einer Milliarde Jahren. Wir könnten uns allein an der Unsicherheit der "Hubble Konstanten" extrem verspäten oder auch an unserem Ziel gewaltig vorbei schießen. Stark vereinfacht bekommt Tower Control auf der Erde womöglich erst nach 3 Milliarden Jahren eine Antwort von uns weil während der Nachrichtenübermittlung der Raum auch nun wieder ein Stück voneinander- auseinander bewegt hat. Nur um zwei Satellitendaten zu nennen rede ich von z.B. Chandra mit 77 km/s pro Mpc und Planck mit 67 km/s pro Mpc. Wie kann man da noch von einer Konstanten reden wenn die am weitesten auseinander entfernten Daten so voneinander abweichen? Was ich damit sagen möchte muss mit unseren bisherigen Erkenntnissen überhaupt vorerst konstruiert und erdacht werden bevor wir uns ein Bild davon machen können. Was sagt uns nicht, dass diese "Mauer" aus Mikrowellenhintergrundstrahlung lediglich eine Grenze für unsere optischen Messgeräte ist? In meinem Kopf ist zu diesem Thema eine fixe Idee, oder gewissermaßen eine Teilantwort zu dessen ich die Frage nicht einmal ausreichend kenne. Diese Konflikte wurmen mich einfach. Aus diesem Grund bin ich mit der Urknallbehauptung stets unzufrieden, weil ich davon überzeugt bin dass es allen so geht. Irgendwo fehlt irgendetwas, irgendetwas haben wir übersehen oder können einfach nicht richtig liegen. Ich befürchte die Behauptungen von Lemaitre sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Gleichfalls halten wir uns dennoch an einen "Beginn" derartig fest, dass Vermutungen nach links und rechts ständig unterdrückt werden und uns nicht im Einklang sind. Ich verfolge daher schon seit längerem das Tauziehen zwischen Hawking und Susskind und fühle mich unwohl dabei irgendeinem nach ihren Behauptungen Recht zu geben.

Unter Punkt 4) war es vielleicht falsch gewesen Bizep2 mitzuerwähnen. Ich teile mit Ihnen die Freude an den defekten Polarisationsdaten wie ich mich noch an ihr Youtubevideo dazu erinnern kann, respektiere dennoch deren Arbeit aber das geört vielleicht auch nicht in die Kategorie Urknall hinein. Wie gesagt, bei einem Speed Dating während der Origins 2013 Veranstaltung am Cern kam ich ins Gespräch mit Benjamin Wandelt von der Esa. Wir haben uns über die Temperaturdaten unterhalten. Offiziell halten wir immer noch an dem Dogma fest, dass es "damals" sehr heiß gewesen sein muss und sich "seitdem" abkühlt. Nach den Jahrzehnte gemessenen Temperaturdaten sollte zumindest etwas kühler geworden sein als berechnet, was aber leider nicht bestätigt werden kann, weil die Daten einschließlich ihrer Schwankungen ziemlich konstant bleiben. Demzufolge kann es "damals" entweder nicht so heiß gewesen sein wie angenommen oder nicht so dicht oder oder oder.... Wir wissen es leider nicht und müssen wie mit allen Daten und vorhergehenden Behauptungen Stück für Stück vorsichtiger umgehen, als die jungen Pioniere es noch taten. Wir stehen vor einer Schwelle voller Ungewissheit der Pilosophen, die sich Kopfzerbrechen über die Zeit machen. Die eine Partei behauptet "...am Anfang als es noch keine Zeit gab...." und gegenüber steht das Paradox des unbewegten Erstbewegers. Demnach bin ich für mein Gewissen eher ein Verfechter, dass Zeit keine Wurst mit zwei Enden ist, sondern unabhängig von Beobachter, Obekt oder Raum schon immer war und immer ist. Ich rede hierbei nicht von Vorstellungen wie "Vor 13,7 Milliarden Jahren", oder der Sekunde die wir uns gerade so vorstellen können, sondern von der universellen Zeit ebenfalls wie von unserem Universum. Unabhängig davon welcheTheorie richtig sein mag, ob Branen, unendlich, Eins, oder wie viele Dimensionen und Multiversen existieren ist das Universum als Wort nicht spaltbar oder noch weiter hinterfrag- oder superlativierbar. Dennoch müssen wir dringend eine Grenze zwischen lokaler und der generellen Zeit ziehen, vielleicht sogar beide als gegenüber, getrennt oder unabhängig voneinander betrachten. Ich möchte keiner Haare spalten sondern lediglich aus meiner Perspektive behaupten, dass der Raum Raum und die Zeit Zeit ist. In den letzten 10 Jahren in denen ich darüber nachdenke glaubte ich schon viele Dinge, aber wohin soll sich der Raum denn ausdehnen wenn nicht in den Raum selbst und die generelle Zeit der unerbittliche Diktator ist/ schon immer war?

Wichtig ist es seit einiger Zeit überhaupt geworden sich tief in die Quantenmechanik zu wagen bevor wir Vermutungen über das Weltall treffen können. Ganz wichtig ist es wieder geworden die Philosophie wieder mit einzubeziehen ohne dabei religiös oder esotherisch zu wirken. Daher halte ich es schon bald für möglich, sogar unablässig Quantenmechanik für jeden Astrophysiker vorauszusetzen. (Rein bildungstechnisch nur am Rande) Warüber ich fasziniert bin und mir ein wenig Angst macht ist, das die Religionen mit ihren Behauptungen mit den neusten Erkenntnissen so nahe liegen, dass ich mir die Frage stelle ob unsere Antworten darauf psychologisch gesehen über Jahrtzehnte und Jahrhunderte hinweg vielleicht gewollt sind weil wir unseren Geist mit Daten füttern, die auf diese Einigkeit gezielt hinaus laufen. Drohen wir dann nicht in die Gefahr zu laufen die Wahrheit zu negieren? Zeitlich gesehen ist es schon fast ein Augenzwinkern her als wir noch gedacht haben die Erde sei eine Scheibe, im Verhältnis dazu als wir noch glaubten wir würden auf einer riesigen Schildkröte durch das All treiben. Und jetzt sind wir schon derart weit, können uns dennoch nicht an einer absoluten Sicherheit erfreuen.

Natürlich werde ich mir Ihre empfohlene Publikation zu Herzen nehmen und vielleicht können wir darüber reden. Vielen herzlichen Dank. Ganz sicher konnten Sie mir weiter helfen und zu neuen Gedanken anregen. Ich wusste dass nicht alles beantwortet werden kann. Hoffentlich konnte ich Ihnen ebenfalls mit meinen Gedanken etwas gutes tun. Wegen mir können wir hier noch weiter schweifen und uns tragen lassen.

Ich freue mich schon auf eine baldige Antwort. Bis dahin recht herzlich.

Daniel Wehlmann

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