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THEMA: Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung

Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung 13 Sep 2018 21:26 #42083

Hallo,
Herr Gaßner sagt ja, dass z.B. die "Welle" eines Photons zusammenbricht sobald es mit irgendetwas Wechselwirkt, da sich hier die Natur für einen Zustand entscheiden muss. Soweit so gut, nur habe ich leider nicht verstanden, warum eine Interferenz zweier Wellen keine Wechselwirkung sein soll, wie es zum Beispiel beim Doppelspalt der Fall ist. Wenn die Welle Interferiert dann ändern sich ja Wahrscheinlichkeiten wo das Teilchen ist, also Wechselwirken die Teilchen ja in gewisserweise.

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Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung 13 Sep 2018 22:52 #42090

Die Wellenfunktion ist nicht das Teilchen sondern seine Aufenthaltswahrscheinlichkeit , aber das ist schwer vorstellbar . Vor allem da sie mit sich selbst interferiert was man prüfen kann wen man immer nur ein einzelnes Photon nimmt , mit der zeit entsteht das gleiche Verteilmuster wie es entsteht wen man alle Photonen auf einmal durch den Doppelspalt fliegen lässt .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung 14 Sep 2018 09:52 #42099

Koruna schrieb: Soweit so gut, nur habe ich leider nicht verstanden, warum eine Interferenz zweier Wellen keine Wechselwirkung sein soll, wie es zum Beispiel beim Doppelspalt der Fall ist.

Die Interferenz in einer Welle ist noch keine Wechselwirkung, da dort noch keine Energie übertragen wird. Erst wenn der Energieübertrag erfolgt, hat man eine Wechselwirkung und die Welle bricht zusammen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung 15 Okt 2018 22:12 #43593

Wellen die mit Wellen interferieren wechselwirken nicht. Die WW geschieht erst auf dem Schirm wo sich das interferenzmuster zeigt.

Wenn man das doppelspalt Experiment mit einzelnen photonen macht und sich nach einer Zeit denoch das Muster zeigt, dann muss man hier das teilchen eben als Welle betrachten!

Das ist dieser welle-teilchen dualismus, das hat noch nicht mal was mit der wellenfunktion also mit einer aufenhaltswahrscheinlickeit zu tun.
Manche Effekte beschreibt man eben einfacher mit dem Wellen und andere mit dem Teilchen Model des lichts

Viele Grüße
Der Olly

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Wellen-Interferenz keine Wechselwirkung 21 Jan 2019 04:21 #47451

Koruna schrieb: Herr Gaßner sagt ja, dass z.B. die "Welle" eines Photons zusammenbricht sobald es mit irgendetwas Wechselwirkt, da sich hier die Natur für einen Zustand entscheiden muss. Soweit so gut, nur habe ich leider nicht verstanden, warum eine Interferenz zweier Wellen keine Wechselwirkung sein soll, wie es zum Beispiel beim Doppelspalt der Fall ist.


In der Minimalinterpretation sind zwei Varianten der Evolution der Wellenfunktion vorhanden: Einmal die Evolution nach der Schrödingergleichung, und dann das, was passiert, wenn das Quantensystem gemessen wird, also mit einem Messgerät wechselwirkt, dessen Zustand selbst klassisch beobachtbar ist. Dabei wird aus einer reinen Wellenfunktion ein Zustand, der keine reine Wellenfunktion mehr ist, sondern der mit verschiedenen Wahrscheinlichkeiten durch verschiedene Wellenfunktionen beschrieben wird, und wo man das Messeergebnis kennen muss, um dem Quantenzustand wieder eine wohlbestimmte Wellenfunktion zuordnen zu können. Dies nennt man Kollaps. und kann es natürlich auch mit "Zusammenbruch" beschreiben. Es ist qualitativ was ganz anderes als die Evolution mit Hilfe der Schrödingergleichung, deswegen verwendet man dazu eine andere Bezeichnung.

Den Unterschied zwischen beiden ist, dass es beim einen nur Wechselwirkungen innerhalb des Quantensystems selbst gibt, beim anderen Wechselwirkung mit einem klassischen (mit klassischen Mitteln beobachtbaren) Gerät. Es geht also nicht so sehr um Wechselwirkung überhaupt, sondern um Wechselwirkung mit einem klassischen (makroskopischen) Messgerät.

Die einfache Interferenz zweier Wellen wird jedoch schon erfolgreich durch die Schrödingergleichung beschrieben. Da spielt also höchstens Wechselwirkung zwischen Teilen des Quantensystems eine Rolle.

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