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THEMA: zu: Urknall - der Tag ohne Gestern

zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 06 Feb 2018 15:05 #27369

Werter Herr Gaßner,

ich habe letzten Samstag mit meinem Sohn Ihren Vortrag in Freising besucht und wir waren restlos begeistert. Mein Sohn fasste es auf dem Heimweg recht gut zusammen: "Du weisst jetzt, warum ich Mathe und Astrophysik studieren werde!".

Danke für den tollen Tag!

Eine Frage kam später auf: Sie haben die Heisenbergsche Unschärferelation angesprochen und mit der Hüllkurve die Ortsunschärfe dargestellt. Woher kommen die zusätzlichen Einzelsignale (rechter Teil Ihres Bildes)?

Viele Grüsse und bis Bald - Bernd Glückert

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 06 Feb 2018 19:35 #27399

Welches Bild ist da gemeint? Ich war auch auf dem Vortrag, kann mich aber anhand der Beschreibung an die entsprechende Folie erinnern.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 06 Feb 2018 19:42 #27400

Das Bild war zweigeteilt, links oben waren einige Sinuskurven und als Resultierende eine recht breite Hüllkurve darunter, die die Aufenthaltswahrscheinlichkeit darstellen sollte. Rechts waren mehr Sinuskurven zu sehen und darunter eine schmälere Hüllkurve. Daher meine Frage: Wo kommen diese zusätzlichen Ursprungskurven her?

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 06 Feb 2018 20:14 #27407

Ich erinnere mich ein wenig an die Bilder, aber im Moment nicht mehr an den genauen Kontext. Ziel war die Unschärferelation zu verdeutlichen.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 07 Feb 2018 17:19 #27494

Ja, das Bild sollte veranschaulichen, dass bei der Überlagerung von verschiedenen Impulsen (dargestellt als Wellen unterschiedlicher Wellenlänge) sich eine Kurve ergibt, die mittels Einhüllender als "Aufenthaltswahrscheinlichkeit für den Ort" identifiziert werden kann. Je mehr Impulse ich nun zulasse - in Form zusätzlicher Wellen - umso schärfer wird die Einhüllende lokalisiert. Mit anderen Worten: Je weniger genau ich den Impuls festlege, umso genauer wird der Ort und umgekehrt...
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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 01:01 #28024

Die Theorie der Zeit

Früher war die Zeit schneller und je weiter man zurückdenkt desto schneller war die Zeit.
Durch die Ausdehnung der Zeit wurde sie auch langsamer, langsam genug um im Mikrowellenbereich zu strahlen. So entstand die Hintergrundstrahlung, die heute
schwächer ist durch die Verlangsamung der Zeit.
Dann dauerte es noch etwas bis die Zeit noch langsamer war, langsam genug um das sichtbare Licht für uns sichtbar zu machen, langsam genug damit sich die Teilchen
verbinden konnten.
Heute schauen wir durch das Teleskop in die Vergangenheit und sehen die damals schnellere Zeit das Lichtspektrum ins rote verschieben.
Die gesamte Masse befindet sich heute in der gleichen Zeitlinie und der Raum fließt mit der Zeit mit. Da Massen sich langsamer durch die Zeit bewegen, bewegt
sich der leere Raum relativ zu der Masse schneller in der Zeit. Dadurch entsteht eine Blase um die Masse und gibt der Masse noch mehr Schwerkraft.
Je langsamer die Zeit durch die Masse desto mehr Schwerkraft durch die langsame Zeit. Ist wunderbar im Linseneffekt zu beobachten.

Durch den Zeitunterschied und da die Zeit fließt beginne die Galaxien zu rotieren und die Begleiter in der Umgebung. Die Mehrheit der Galaxien sollten sich im Uhrzeigersinn drehen solange die Masse schön verteilt ist, da die Zeit auch nur in einer Richtung fließt.

Die vier Grundkräfte vereinen geht nur wenn die Zeit früher schneller und schneller war, dann bekommt man ein beschleunigtes, heißes und lineares System,
ohne Strings oder die unglaublichen Phantasie Dimensionen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Universum entstanden ist, ist nicht mehr so gigantisch sondern nur eine Frage der Zeit.
Wann ist die Zeit langsam genug damit es entstehen kann auch ohne Paralleluniversen!


PS: Wäre die Beobachtung von Hubble nicht falsch interpretiert, hätte auch Einstein nicht die Formel anpassen müssen.
Warum sollte sich ein Man der mit allem Recht hatte, sich beim statischen Universum irren.
Der Gesamte Raum bewegt sich in der Raumzeit mit, aber die Materie ist relativ statisch.

Ich gehe soweit und behaupte damit die Antimaterie erklären zu können. Am Anfang dehnet sich die Zeit in zwei Richtungen auch, in der
anderen Richtung dehnet sich auch die Zeit aus und wird immer langsamer aber alles ist andersherum. Die Galaxien drehen sich in der anderen Richtung,
der Atomkern ist negativ geladene usw.

Man könnte es so vereinfachen um es sich vorstellen zu können. Stellt ein Glas mit Wasser zugedeckt durch ein Blatt verkehrt auf dem Tisch, dann
hebt das Glas auf das Wasser fließt in aller Richtungen erst ist es schnell und je weiter es sich ausdehne wird es langsamer.
So verhält sich es sich mit der Zeit, nur das die Zeit sich in Zwei gegengesetzten Richtungen ausdehnte. Aber das liegt an der Materie Antimaterie.

Die Zeit ist nicht ein Effekt der Raumausdehnung sondern der Raum ist ein Effekt der Zeitausdehnung und jetzt ist es eine Raumzeit.

Man könnet ein Buch schreiben um alles zu erklären aber die Zeit habe ich nicht!

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 09:09 #28031

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Ich gehe soweit und behaupte damit die Antimaterie erklären zu können.

Ok. Aber geh damit doch erstmal in den passenden Forenbereich (..einen Schritt nach dem andren :-) ), nämlich den für Hirngespinster und Privatphysik namens „Alternative Weltbilder“

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 10:59 #28039

Der Zerfall von Cobalt 56 zu Eisen 56 dauert heute 77 Tage. Die folgende Skala beweist das es früher weniger Zeit nach
der heuteigen sichte benötigt hat. Also der Zerfall dauerte immer gleich lange nur früher war die Zeit schneller also
sehen wir den Zerfall kürzer.
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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 11:24 #28044

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daniel g. schrieb: Der Zerfall von Cobalt 56 zu Eisen 56 dauert heute 77 Tage. Die folgende Skala beweist das es früher weniger Zeit nach
der heuteigen sichte benötigt hat. Also der Zerfall dauerte immer gleich lange nur früher war die Zeit schneller also
sehen wir den Zerfall kürzer.

Hallo daniel g.,
Darüber haben wir in einem Fred nebenan erst kürzlich gesprochen.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 15:47 #28064

daniel g. schrieb: Der Zerfall von Cobalt 56 zu Eisen 56 dauert heute 77 Tage. Die folgende Skala beweist das es früher weniger Zeit nach
der heuteigen sichte benötigt hat. Also der Zerfall dauerte immer gleich lange nur früher war die Zeit schneller also
sehen wir den Zerfall kürzer.


Das denke ich nicht. Früher ist die Zeit genau so schnell vergangen wie heute, andere Erkenntnisse haben wir nicht.

Der Effekt ist, dass sich das Universum ausdehnt, so dass das am zweiten Tag ausgesandte Licht mehr Weg zurücklegen musste als das am ersten Tag ausgesandte Licht.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 17 Feb 2018 16:49 #28067

Ich meine auch, dass ich in einem Video (leider waren es in letzter Zeit recht viele und ich finde das entsprechende nicht mehr. Ich meine es war auch von Herrn Gassner) gesehen habe, dass man eben diesen Zerfallsprozess betrachtet hat und dort Auffälligkeiten feststellte. Wenn der Zerfall vor vielen milliarden Jahren 77 Tage dauerte und dieser „77-Tage Ereignis-Stream jetzt eine Weile unterwegs ist dann kann natürlich das Ereignis selbst durch Expansion später bei uns ankommen. Diese 77 Tage können sich aber maximal somweit verlängert haben, wie sich diese 77 Tage im Verhältnis geändert haben (also in der Grössenordnung, in der sich diese 77 Lichttage im Raum expandiert haben).

Ich hatte auch im Gedächtnis, dass man hier eben Abweichungen festgestellt, die mit der Raumexpansion alleine nicht erklärbar waren. Das hatte ich vorher auch schon in diesem Thread angesprochen habe mir aber sagen lassen, dass ich das falsch verstanden haben muss (siehe einige Postings weiter oben). Danach expandiert eben dann doch nur der Raum und alle Effekte gehen darauf zurück...

Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
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Doch bin ich beides und auch beides nicht.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 13 Apr 2018 21:36 #31026

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Erst einmal möchte ich mich bei Herrn Gaßner, und bei dem für mich unsichtbaren Team, für das große Engagement der vielen informativen Videos bedanken. Viele interessante Stunden theoretischer Physik liegen nun hinter mir. Zuletzt der Video-Vortrag über "Urknall-Hypothese". Ich bin kein Wissenschaftler und trotzdem habe ich nun mehr Fragen offen als Fragen beantwortet. Zur Urknall-Hypothes fiel mir nachträglich ein: Ist das noch empirische Physik oder ist es Meta-Physik? Ob nun ein "Nichts" vorhanden ist, vor dem Urknall, bedeutet doch: Das Nichts ist Etwas auch wenn der Zustand zeitlos sein sollte. Wäre "Raum" nicht das zutreffendere Wort? Nachdem daraus alles entfernt wurde? Raumzeit passt nicht, weil es ein zeitloser Raum ist. Somit wohl auch ohne Gravitation, die heutzutage sowieso noch niemand erklären kann. Gravitation als Eigenschaft der Raumzeit, wobei sie auch noch die Zeit beeinflusst. Quanten-Fluktuation, dass klingt für mich nach "Gott", der in der empirischen Physik nicht gerne eingeplant wird. Wenn tatsächlich ein Universum entstand, und dass ist nun einmal Fakt, wo kommt der Bauplan her, wenn nicht genau dorther wo auch der Plan für die Naturgesetze und ein denkender Geist herstammt. Intelligente Materie aus E=MC2 ist harter Tobak, ohne Plan dahinter. Auch dieses Higgs-Feld kommt mir vor wie früher diese Theorie vom Äther.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 13 Apr 2018 21:59 #31028

.

Praesolar schrieb: wo kommt der Bauplan her, wenn nicht genau dorther wo auch der Plan für die Naturgesetze und ein denkender Geist herstammt.

Und wo ist dieses "genau dorther?
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 13 Apr 2018 22:36 #31031

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Im Mittelpunkt des Universums, also Überall. Genau wie der Urknall nicht lokalisiert werden kann.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 13 Apr 2018 22:36 #31032

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Bezug nehmend auf einen Symmetrie-Bruch (oder einer Quanten-Fluktuation) im leeren Raum (dem Nichts) habe ich folgendes Bild vor Augen. Sicherlich hinkt es an vielen Stellen und ich frage darin auch nicht nach einem „Warum“.
-
Das Bild einer absolut glatten Wasseroberfläche in dem ein Tropfen Öl hinein fällt. Der Tropfen Öl verdrängt das Wasser und wird durch die Oberflächenspannung des Wassers nach allen Seiten gleichzeitig gezogen. (Natürlich stimmt das physikalisch so nicht, es dient mir hier nur zur besseren Veranschaulichung.)
-
Das „Öl“ ist unser Universum welches expandiert. Das Wasser vertritt hier die Symmetrie.
Man könnte dieses „Öl“ auch durch: „Sehr heiße Raumzeit“ ersetzen.
Die Wasserfläche als: Ich mache etwas Platz für den neuen Raum und ziehe ihn überall auseinander. Ich mache dem „Öl“ so viel Platz wie es benötigt und mir zusagt. Das Wasser hat die Eigenschaften: Raumzeitlos, Kreativ, potentielle Naturgesetze. Temperaturlos. (Und wer weiß was sonst noch...)
-
Das „Öl“ bekam die Eigenschaften vom „Wasser“ verliehen: Raumzeitlich, Kreativ, Naturgesetze. Temperatur.
Das Universum wird also in diesem Vergleich nach außen gezogen und die noch immer vorhandene Symmetrie stellt die Masse dar, die gravitativ auf das „neue Universum“ anziehend wirkt. Somit wäre die Richtung des Universums die Richtung: Symmetrie.
Entropie ist der Zeitpfeil, ja aber... Sind Strukturbildung und durch Gravitation gerichtete Materie, mit dem Hang zur Evolution, Entropie?

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 14 Apr 2018 07:58 #31071

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Ein „Raum“ erhält seine Bedeutung doch nur mit seiner umschließenden Begrenzung. Ohne Begrenzungen ist es kein „Raum“. Die Ausdehnung des Universums, also dass sich Entfernen der Galaxien voneinander, in einer Raumzeit, ist nicht unendlich. Ein unendlicher Raum, also ohne jedwede Grenze, wäre kein Raum mehr. Die Grenzen dieses Raums werden täglich verschoben aber sie sind per Definition nicht unendlich.
Die Entfernungen der „Inhalte dieses Raums“ voneinander werden immer größer. Der kausale Zusammenhang bleibt der Raum an sich. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis ein Lichtstrahl oder eine Wechselwirkung jene Grenze erreicht, die zuvor die Grenze der Ausdehnung war. Natürlich immer zu spät, weil die Lichtgeschwindigkeit es verhindert. Somit hat ein Beobachter eine scheinbare Unendlichkeit. Selbst in einer späteren Beobachtung wäre der Raum nie unendlich sondern wird nur ständig größer.
Wenn alle Sterne verbrannt wurden, dass Universum dunkel wird, alle Materie auseinander gedriftet ist, bleibt nur leerer Raum. Für einen internen Beobachter nicht mehr feststellbar als Raum und ebenso Zeitlos geworden.
Vorstellbar wären auch weitere Quanten-Fluktuationen, neue Universen, in dieses bestehende Universum hinein. An welcher „Stelle“ des bestehenden Universums und in welcher Zeit auch immer. Das kann am Rand und an jeder anderen beliebigen Stelle geschehen. Morgen, übermorgen oder in einer Million Jahre. Was spräche dagegen? Selbstverständlich ist es Spekulation.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 14 Apr 2018 12:10 #31079

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HardyG schrieb: Ich meine auch, dass ich in einem Video (leider waren es in letzter Zeit recht viele und ich finde das entsprechende nicht mehr. Ich meine es war auch von Herrn Gassner) gesehen habe, dass man eben diesen Zerfallsprozess betrachtet hat und dort Auffälligkeiten feststellte.


Ich denke, du meinst das hier: Geht's auch ohne Urknall? Lichtermüdung und statisches Universum - Stand 2015 . Gaßner betont darin ganz explizit, dass nicht alleine der Raum expandiert, sondern die Raumzeit, wodurch die Abweichungen der radioaktiven Zerfallszeiten erklärt werden, eine Erklärung, die die Lichtermüdungstheorie nicht anbietet.
Folgende Benutzer bedankten sich: HardyG

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 15 Apr 2018 20:07 #31151

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Gerade sah ich den Video-Vortrag: "Unser Kosmos im Mikrowellenlicht" Ehrlich gesagt war ich enttäuscht darüber das die Ergebnisse (der Messungen) der Sonde statistisch untermauert werden mussten, extrapoliert beschrieben wurden und dann ein wages Ergebnis lieferten, dass mir unter dem Strich aussagt: "Mehr" richtig "als" falsch aber genau "wissen" tun wir es noch immer nicht. Wissenschaft die Millionen Euro verschlingt und Theorien aus Theorien entwickelt, Statistik hinzufügt und ein Ergebnis postuliert: "Kann so sein aber kann auch anders sein". Die theoretische Physik lebt von Theorien, selbstverständlich aber was bleibt an empirisch verwertbaren Ergebnissen davon übrig? Ökonomisch ist das schon lange nicht mehr. Soviel Geistespotential bewegt sich und was kommst dabei heraus? Eine bessere Welt? Nun ja... Vielleicht stelle ich zu hohe Ansprüche. Wissenschaft ist nur ein Blick auf die Wirklichkeit, ich sollte besser von ihr keine "Wahrheiten" erwarten.
Trotzdem bedanke ich mich für den Vortrag.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 15 Apr 2018 20:46 #31152

Praesolar schrieb,
Wenn alle Sterne verbrannt wurden, dass Universum dunkel wird, alle Materie auseinander gedriftet ist, bleibt nur leerer Raum. Für einen internen Beobachter nicht mehr feststellbar als Raum und ebenso Zeitlos geworden.
Vorstellbar wären auch weitere Quanten-Fluktuationen, neue Universen, in dieses bestehende Universum hinein. An welcher „Stelle“ des bestehenden Universums und in welcher Zeit auch immer. Das kann am Rand und an jeder anderen beliebigen Stelle geschehen. Morgen, übermorgen oder in einer Million Jahre. Was spräche dagegen? Selbstverständlich ist es Spekulation.


so ähnliche Gedanken gingen mir auch schon durch den Kopf,
wenn eine neues Universum plötzlich entstehen würde, keiner würde aber seine Entstehung von Außen beobachten können.
Es würde uns plötzlich überkommen, nähmlich dann, wenn es in seiner Expansion unseren Raum erfasst. dann wären wir plötzlich in Ihm.
Denn auch in diesem Universum würde es ein Grenzgeschwindigkeit geben, und da Diese die Expansionsgeschwindigkeit nicht überschreiten kann wäre es auf einen Schlag für uns Realität.

Wenn die Naturgesetze diese anderen Universums unsere Existenz zuließen.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 15 Apr 2018 22:15 #31153

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Nun ja, wenn Hypothesen eine Inflation "einbauen" um Gleichmäßigkeit in der späteren Verteilung zu erklären aber eine Vermessung der Hintergrundstrahlung auch nur statistische Aussagen trifft: "Kann sein..."; dann können wir glauben was wir wollen. Meine persönliche Meinung dazu ist: Wenn ich "glauben" will gehe ich in die Kirche, wenn ich "wissen" will gehe ich zur Wissenschaft. Ich will es von daher schon genauer erfahren.
Ob in einem weiteren Universum, dass in unser bestehendes Universum, irgendwann und irgendwo, hinein expandiert, gleiche Naturgesetze gelten wie die die uns jetzt hier begegnen ist wohl zu vermuten. Diese Universen würden ja wechselwirken. Vorstellbar wären auch Kaskaden von Universen. Ein Pulsieren von Entstehen und Expandieren. Aber: Raumzeit ist mir einfach nicht griffig genug in meiner Vorstellung. Ich bin Erdbewohner.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 15 Apr 2018 22:37 #31155

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Quantisierung scheint in der heutigen mathematischen Sicht der theoretischen und praktischen Physik der "Stein der Weisen" zu sein. Sobald dieses duale System aber einer Unschärfe begegnet, war es das schon... Dualität ist notwendig. Leider gibt es mehr als diese..., deswegen ist man ja ratlos. Kann ein Physiker über diese Dualität hinaus? Erst einmal nicht, er kommt auf die duale Idee: Da muss es eben mehrere Dimensionen geben. Oder: Wir stellen eine Hypothese auf, ist ja egal, die Raumzeit ist so unscharf, da kann alles passieren, es ist nur eine Frage der Zeit. (Bezug nehmend auf einen Schimpansen, der irgendwann einmal auf einer Schreibmaschine zufällig einen Klassiker tippt.)

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 16 Apr 2018 00:57 #31164

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Praesolar AUF etwas endlosem ist eine Grenze nicht nötig. Die Wissenschaft die Wissen Schaft ist wohl nur bei Pädagogen, hier geht man nur mit ausschließen vor. Ja wer glauben möchte soll sich mit Theologie befassen, hier spricht man mehr von einer Vermutung, und das sind so die gängigen:
Raumzeit betrachte ich auch gern als eine Art Bühne auf der alles Fliest, Fällt, sich entladet, seine Form ändert, und am anderen stellen nicht, oder was sonst so Universum macht wenn es sich unbeobachtet fühlt, es ist etwas was an jedem Ort vorhanden ist und wir werden ohne diesem nicht existieren können, also nicht das da auf die Idee kommst es auch noch zu verlassen, und das meine ich nicht dual, jedoch du hebst bald ab :D denn ist es wirklich Zufall das der Schimpanse diese Schreibmaschine besitzt?

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 16 Apr 2018 08:49 #31171

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Eine Definition für "Etwas" (hier der Raum) festzulegen bedeutet, dass Parameter gesetzt sind. Man kann dann nicht einfach etwas weglassen oder hinzufügen oder relativieren. Zudem weiß ich grundsätzlich keine Definition für "Zufall".
Das Beispiel mit dem Schimpansen stammt von Herrn Gaßner selbst, siehe seinen Video-Vortrag: "Urknall-Hypothese".

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Letzte Änderung: von Praesolar. (Notfallmeldung) an den Administrator

zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 16 Apr 2018 09:32 #31173

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...jedoch du hebst bald ab :D denn...

Wohl kaum... Ich kann auch nicht nachvollziehen warum du dies von mir denkst.
Raum ist definiert mit Länge mal Breite mal Höhe. 3 Dimensionen. Die hinzugefügte "Zeit" als 4. Dimension ist schon schwer genug verdaulich.

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 16 Apr 2018 12:31 #31180

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Die Frage nach dem: „Was war vor dem Urknall“ ist die gleiche Fragestellung wie nach dem: „Was war mit mir vor meiner eigenen Existenz“.
-
Die Physik kann mir auf beide Fragen keine kausal zusammenhängenden Antworten geben, weil:
1. keine Physik vor dem Urknall existierte und 2. es keine Existenz von mir, vor meiner eigenen Existenz gab.
-
Des weiteren soll ich der Physik glauben: „Energie hat die Eigenschaft, aus sich selbst heraus, Materie und Intelligenz zu erzeugen und hat dafür eine Blaupause (Naturgesetze und Evolution).“
-
Materie (Bindungsenergie), die mich (körperlich) ausmacht, entstand aus Energie unbekannter Herkunft, die in Sonnen erbrütet wurde und dann später heraus in eine Raumzeit geschleudert wurde, sich noch später dann zusammen klumpt, sich weiter atomar verbindet, nun komplexe Moleküle ausbildet und lebendig wird, wenn die umgebenden Bedingungen geeignet für Leben sind.
-
Leben = (E = MC2) mal Blaupause
Sehr merkwürdig...

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zu: Urknall - der Tag ohne Gestern 27 Aug 2018 19:02 #41084

Praesolar schrieb: Sehr merkwürdig...

In der Tat, das ist alles sehr merkwürdig, beinahe unglaubwürdig.

Und dennoch ist es so, der Beweis ist unsere Existenz.


Uns erscheint das alles sehr merkwürdig, weil wir ja längst noch nicht alles wissen, wir wissen zwar schon recht viel vom Universum, was angesichts unserer doch sehr bescheidenen Mittel hier auf der Erde schon ungewöhnlich ist, leider aber tun sich mit jedem gelösten Rätsel gleich drei neue auf.

Ergo: Weiter forschen, weiter lernen, weiterhin neugierig bleiben.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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