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THEMA: Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes

Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 31 Okt 2016 19:38 #9202

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Der beste Vortrag, den ich jemals gehört habe.
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Zitat Josef Gaßner: „Jetzt kann ich ihre Software nicht umschreiben“
Natürlich geht das nicht, es ist auch gar nicht erforderlich. Es bedarf nur eines Impuls. Dieser muss einfach, scharf und kräftig sein. Der Impulserhaltungssatz erledigt dann das Umschreiben selbst. Nämlich genau so, wie es bei jedem einzelnen in seine Hardware passt. Denn keine Hardware gleicht einer anderen. Jede Hardware unterscheidet sich von allen anderen Hardware um mindestens eine Ausnahme. Darum kann man seine eigene Software nicht auf irgendjemanden anderen überschreiben. Es bedarf nur eines ausreichenden Impuls.

Minute 14:39
Wenn ich mir den Gesichtsausdruck von den vorderen drei rechts ansehe, dann glaube ich, da ist der Impuls gesetzt. Der Impulserhaltungssatz macht dann alles Weitere. Er wird von sich aus wieder Impulse setzen. Er kann nämlich gar nichts anders als sich selbst erhalten.

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 31 Okt 2016 20:58 #9205

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Josef Gaßner scheint sich in der Frisur ein bisschen in Richtung Doc Emmett Brown zu entwickeln! :) :)
Geht da bald was Richtung Flux-Kompensator?

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 31 Okt 2016 22:04 #9206

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Min 16:54 – 17:00 Wir werden erst dann eine wichtige Rolle spielen, wenn es uns gelingt, uns selber nicht mehr so wichtig zu nehmen.

Das kommt schon in der christlichen Mythologie so vor mit dem Gast, der sich bei einem Hochzeitsmahl ganz vorne hingesetzt hatte, er aber dann vom Bräutigam nach rückwärts gesetzt wurde. Und ein anderer, der sich ganz nach rückwärts gesetzt hatte, vom Bräutigam nach vorne geholt wurde (der Bräutigam symbolisiert die Naturgesetze) Wenn wir die Natur erheben, erhebt die Natur uns. Drücken wir sie zu Boden, drückt sie uns auch zu Boden, denn wir selbst sind auch Natur und wir unterliegen unseren eigenen Naturgesetzen. Meine persönliche Meinung dazu: Es gibt ohnehin nur ein einziges Naturgesetz, nämlich die Unvollkommenheit. Alle anderen Naturgesetze sind nur Fassetten davon. Aber, wie schon gesagt, das ist meine persönliche Meinung und hat jetzt mit dem Inhalt des Filmes nichts zu tun.

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 01 Nov 2016 08:26 #9213

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Mir fällt in diesem Zusammenhang der gute alte Odysseus ein. Am Tor zur Unterwelt wird ihm die Unsterblichkeit angeboten. Doch er lehnt ab: Als Mensch geboren zu werden, zu leben und als Mensch zu sterben.
Der Mensch über den Göttern. Eine schöne Metapher.

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 01 Nov 2016 23:24 #9251

badhofer schrieb: .
Min 16:54 – 17:00 Wir werden erst dann eine wichtige Rolle spielen, wenn es uns gelingt, uns selber nicht mehr so wichtig zu nehmen.


Nicht, dass ich dem nicht voll und ganz zustimmen würde, und auch dem was du geschrieben hast badhofer, aber mir geht das nicht weit genug. Uns nicht wichtig nehmen reicht nicht aus.

Das Beispiel mit der Software ist grandios, und trifft genau. Was uns in den letzten beiden Dekaden von der Verhaltenspsychologie, Gehirnforschung und Anthropologie an neuen Erkenntnissen vermittelt wurde beinhaltet meiner Meinung nach das Problem, aber auch die Werkzeuge und Methoden die Lösung zu finden.

Es kann nur so gehen. Jeder Mensch muss aufgeklärt werden, darüber warum und wieso er in welchen Situationen wie reagiert. Warum pumpen so viele den Ballon auf bis er platzt, warum nehmen viele lieber 5 Euro jetzt geschenkt als 50 Euro in 14 Tagen, warum ist es trotzdem so, dass es uns Freude bereitet zu geben, zu teilen. All diese Antworten sind da, ihr kennt sie sicher alle, das waren jetzt nur 3 der populärsten Studien von denen man überall lesen kann. Die Antwort ist immer, frei nach Gaßner: "Unsere Software!" - So ticken wir eben. Doch wenn man es weiß, wenn man sich der Mechanismen bewusst wird, dann kann man sie ändern, in den Griff bekommen, anders handeln.

Das ist der eine Teil, wir bleiben 'relevant' wenn wir lernen unsere Verhalten bewusst zu korrigieren, und das muss bei mindestens 90% der Weltbevölkerung geschehen, dann haben wir eine echte Chance mehr als nur eine Episode in der Erdgeschichte zu sein. Doch das ist nur das eine Standbein, neben der individuellen Anstrengungen muss es auch globale politische Initiativen geben, die dafür sorgen, dass auch Gesellschaften, Industrien und Staaten auf der Metaebene nach dem selben neuen Parametern des Softwareupdates handeln!

Und da, Herr Gaßner, sehe ich Leute wie Sie und Harald Lesch und Kollegen, sie alle leisten schon großartige Aufklärungsarbeit. Doch ich denke, dass alle Professoren aller Fakultäten (außer Theologie) alle Lehrer und alle Erzieher hier eine wichtige missionarische Aufgabe haben, diese Erkenntnisse mindestens in die Hirne ihrer Studenten zu transportieren, doch viel wichtiger auch das Wissen - in feinster Hawkinscher Pop-Science Manier - in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Scharen Sie noch viel mehr Gleichgesinnte um sich, und verbreiten die Botschaft.

S = k log W

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 09:07 #9265

5.000 Views in den ersten 24 Stunden, das ist für einen deutschsprachigen Talk schon mal ein Achtungserfolg. Die Verantwortlichen der TEDxTalks in New York haben uns angeboten, englische subtitles in den Vortrag einzupflegen. Ist vielleicht hier im Form jemand, der sich an diesem Projekt beteiligen möchte und eine englische Übersetzung erstellt? Und wenn wir schon dabei sind vielleicht auch jemand für eine spanische Version?
Selber schaffe ich es nicht - ich bin mit meinem Arbeitspensum bereits seit Monaten absolut am Anschlag.
Vielleicht haben wir ja Glück...
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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 12:16 #9271

Ich mach das (Englisch).

Mein Spanisch reicht leider nur für Speisekarten und billige Actionfilme.

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 12:47 #9275

Das wäre super! Bitte ein kurzes Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit den Kontaktdaten, dann besprechen wir alles Weitere telefonisch. Am besten wir warten noch ein paar Tage, vielleicht finden wir ja noch ein paar Leute mehr und können den Aufwand auf mehrere Schultern verteilen.
In jedem Fall schon mal vielen Dank im Voraus!

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 14:55 #9277

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Grüße also ich bin dafür die meiste Arbeit eine Maschine zu überlassen, www.languagetool.org/ Die grammatische nach Korrektur erfolgt dann auch nur mit ein paar Klicks, also so gesehen braucht es nur einem wo die letzten Feinheiten durchführt, nach der Übersetzung die woanders erfolgen muss. Besteht Interesse nur Englisch und Spanisch? Habe hier die Möglichkeit ins Polnische und eventuell Türkisch und Russische genau so ins Tschechische und Slowakische zu übersetzen.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 16:29 #9278

Ich hab's schon fertig, Herr Gaßner: Sie haben Post

Falls jemand drüber lesen will [ Zum Anzeigen klicken ]

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 18:40 #9284

Um es mit den Worten von Pep Guardiola zu sagen: Super super super!
Dummerweise war ich erst vor ein paar Wochen in Hamburg - aber in Norddeutschland bin ich öfters zu Vorträgen. Natürlich haben Sie freien Eintritt - wann immer und so oft Sie zu öffentlichen Vorträgen kommen wollen!
Nochmals danke!

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 02 Nov 2016 18:58 #9285

Pep Guardiola schrieb: Super super super!

"Dann geh und hol dir doch 'nen Teller"
- Atze Schröder

:cheer:

Das Angebot nehme ich gerne an, sobald Sie mal wieder in der Gegend sind!

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 06 Nov 2016 00:08 #9375

Na, hats schon jemand auf spanisch hingekriegt?
Danke an Madouc99 fürs englische, wirklich erstaunlich?
Grüße
Thomas

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 06 Nov 2016 11:52 #9379

Die Forderung von Hr. Gaßner nach Software-Update wird bei einigen auf fruchtbaren Boden fallen, was ohnehin schon geschieht. In Bezug auf das gesamte Kollektiv der Menschheit halte ich sie für wünschenwert, aber leider auch für rein illusorisch.
Meine Prognose für dieses Jahrhundert: Ressourcenknappheit, Umweltschäden durch Emissionen aller Art, nicht zu bewältigende technische Komplexität und eine sich steigernde Schieflage zwischen reichen, industrialisierten und armen, unterentwickelten Ländern werden aller Voraussicht nach zu Katastrophen ungeahnten Ausmaßes führen.
Auch eine von der NASA in Auftrag gegebene Studie kam zu einem düstern Ergebnis:
NASA-Zukunftsprognose
Mehr als eine Randnotiz in der Presse wurde daraus nicht. Und wen kümmert das wirklich? Viel wichtiger ist den Leuten z.B., wenn Manuel Neuer bei einem wichtigen Länderspiel verletzt ist.
Schon der Philosoph Günther Anders hat vor ca. 50 Jahren auf dieses sich immer weiter verschärfende Ungleichgewicht zwischen unserer Unvollkommenheit und der weiterschreitenden Perfektionierung der Technik hingewiesen, das gerade aufgrund seiner Ambivalenz äußerst brisant ist, weil es uns einerseits ungeheuer nützt, aber uns auch in existenzielle Nöte stürzt. Anders nannte es das promethische Gefälle.
Weil es ungeheuer wichtig ist, diese Zusammenhänge zu verstehen, um zu begreifen, wohin die Reise gehen wird, kopiere ich hier eine Stelle aus dem Wiki-Link zu Günther Anders rein:

Technikphilosophie
Seine Kritik an der Zivilisation in der Mitte des 20. Jahrhunderts setzt am Gefälle zwischen der Unvollkommenheit des Menschen und der immer größer werdenden Perfektion der Maschinen an. Dieses Phänomen nennt Anders prometheisches Gefälle. Hiermit verknüpft er die prometheische Scham, d. h. die von dem Wunsch, selbst wie eine Maschine zu sein, erzeugte Scham des Menschen angesichts der eigenen Unterlegenheit gegenüber seinen technischen Schöpfungen.
Die Diskrepanz zwischen der Leistungsfähigkeit des Menschen und der seiner Geräte werde größer, seit das Werkzeug als Verlängerung und Verbesserung menschlicher Organe durch die Maschine mit ihrer Eigendynamik ersetzt werde; dies sei der Beginn der Antiquiertheit des Menschen gewesen. Das Mensch-Sein – im Grunde das Leben überhaupt – erscheine nun als antiquierte Daseinsform; der Mensch erzeuge Produkte, mit denen er sich selbst überflüssig mache. Das benannte Gefälle zwischen dem, was der Mensch sich vorstellen, und dem, was er herstellen kann, legt eine weitere Bedeutung des Ausdrucks Antiquiertheit des Menschen nahe: Der Mensch ist Anders zufolge in seinen Möglichkeiten des Denkens, des Vorstellens antiquiert, d. h. rückständig gegenüber dem, was er herzustellen imstande ist.
Techniken sieht Anders nicht als wertneutrale Mittel zum Zweck: Durch die Vorgabe der Geräte sei ihre Anwendung bereits festgelegt. Spezifische ökonomische, soziale und politische Verhältnisse produzierten Maschinen, die ihrerseits spezifische ökonomische, soziale und politische Veränderungen nach sich zögen; Technik werde so vom Objekt zum Subjekt der Geschichte. Der Mensch aber könne die strukturelle Macht der Geräte nicht mehr erkennen, Sachzwänge emotional und kognitiv nicht mehr bewältigen und empfinde sich als mangelhaft. Die strukturelle Überlegenheit der Geräte habe sowohl positive Folgen, z.B. Erleichterung der Arbeit, als auch negative, z.B. das Verschwinden der Zielgerichtetheit von Arbeit. Der Mensch sei nunmehr ein für die Wartung zuständiger Objekthirte der Geräte geworden.


Damit ist eigentlich schon auch begründet, warum ich in früheren Threads und Posts hier immer wieder darauf hinweise, dass parallel zu der oben grob skizzierten düsteren Prognose eben auch der Transhumanismus, wie ihn populäre Vertreter wie Ray Kurzweil (Singularity University in Silicon Valley, gleichzeitig Entwicklungsleiter bei Google) propagieren, nicht aufzuhalten sein wird. Neben den sich abzeichnenden Katastrophen wird sich meiner Einschätzung zufolge parallel dazu eine rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, der Gentechnik, des Neuro- und Bioenhancement einstellen. Mensch und Maschine werden regelrecht miteinander eine Symbiose eingehen. Was die Naturgesetze zulassen, wird kommen, denn moralische Grenzen sind fließend und nur zeitbezogen.
Insofern wird es nach meiner Überzeugung durchaus einen Software-Update geben, aber auf eine ganz andere Weise, wie sich das Hr. Gaßner in seinem Vortrag wünscht. Sein Vergleich mit Hard- und Software des Computers hinkt ohnehin. Die Software des PC kann ich vollständig löschen, die Festplatte formatieren und neu aufspielen. Der Mensch ist jedoch eine Einheit, die das begriffliche Denken in die künstlichen Begriffe Geist, Seele und Körper zerlegt. Letztlich werden diese Begriffe nie ganz der Realität gerecht. Jedenfalls dürfte es nicht so leicht möglich sein, das Denken und die Einstellungen des Großteils der Menschheit zu ändern, ohne transhumanistische Veränderungen zuzulassen. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse erschweren den Umbruch, das Umdenken ohnehin. Wer bereits wie wir in reichen Industrienationen materiell saturiert ist, der kann leicht über Formen eines neuen Wirtschaftsmodells philosophieren, das auf immaterielles Wachstum setzt. Aber was halten davon Milliarden von Menschen in Entwicklungsländern, die in tiefster Armut in Dasein fristen, täglich von Hunger, Krankheit bedroht und keinen Zugang zu frischem Wasser haben?
Nach meiner Einschätzung wird das transhumanistische Experiment nicht aufzuhalten sein. Sicher wird es nicht von Europa oder gar Deutschland seinen Ausgang nehmen, da man hier dem Gedanken sehr ablehnend und skeptisch gegenübersteht. Aber die USA und vor allem asiatische Länder und die dortigen Eliten bewerten die Angelegenheit aufgeschlossener.
Freilich wird völlig offen sein, ob die Welt in 100 oder 200 Jahren besser, friedlicher und insgesamt lebenswerter sein wird. Auch das Gegenteil kann der Fall sein. Mit Recht wirft z.B. Steven Hawking die Frage auf, ob eine uns weit überlegene extraterrestrische Existenzform automatisch friedlicher sein muss.
Aber sicher scheint mir, dass das transhumanistische Experiment stattfinden wird - einfach weil es die Naturgesetze nicht verbieten. Nur die Zeitschiene ist offen.
Nach meiner Einschätzung wird es in 100-200 Jahren deutlich weniger als 1 Milliarde transhumanistisch nicht veränderte Menschen geben.....abhängig vom Wohlwollen der neuen Herren des Planeten (Menschen 2.0 oder gar schon 3.0 oder auch einer Form Künstlicher Intelligenz --> hochinteressant die Überlegungen und Prognosen von Nick Bostrom in seinem Buch "Superintelligenz - Szenarien einer kommenden Revolution")

Grüße Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 08 Nov 2016 00:01 #9400

Du siehst also die Verschmelzung von Mensch und Technologie als nächste Stufe unserer Evolution?

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 08 Nov 2016 00:03 #9401

Thomas schrieb: Na, hats schon jemand auf spanisch hingekriegt?
Danke an Madouc99 fürs englische, wirklich erstaunlich?
Grüße
Thomas


Was soll das "?" bedeuten?

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 08 Nov 2016 08:58 #9408

Das ? war ein Tippfehler. Es hätte ein Ausrufezeichen werden sollen. Da sieht man, mit welchen Kleinigkeiten man für Verwirrung sorgen kann.
Grüße
Thomas

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 08 Nov 2016 10:30 #9409

Ja genau!

Ich hab überlegt ob du damit wirklich etwas "erfragen" wolltest, war mir aber nie sicher ob Frage oder Tippfehler. Meist sind sie ja lustig diese kleinen verflixten Fehlerchen. Meine Frau hatte vor Jahren einmal in einem ICQ Chat einen Freund von mir fragen wollen ob er Angst hätte und tippte das geflügelte Wort: "Hast du etwa die Hoden voll?" S-D liegen ja nebeneinander auf der Tastatur :D

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Josef Gaßner: Unser Universum, eine Orange & die Crazy Apes 10 Nov 2016 10:32 #9473

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