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THEMA: Frage zu schrödlingers Katze

Frage zu schrödlingers Katze 28 Feb 2017 18:43 #12341

Also ich denke ich verzichte auf die Eklärung was Schrodlingers Katze ist weil ich denke fast alle hier wissen was das ist. Meine Frage ist folgende: Wenn die Kiste mit der Katzte geschlossen ist ist sie gleichzeitig tod und lebendig aber sobald man hineinschaut ist die Katzte endweder tot oder lebendig ok meine genaue frage ist ist da nicht der Gift auch der Beobachter? warum entscheidet sich die Welt wenn ich drauschaue aber das gilt nicht für das Gift den im Prinzip besteht das Gift auch aus den gleichen atomen wie ein Mensch. gibt es dazu eine Eklärung oder ist meine Frage falsch?? wenn ja dann bitte ich um Verzeihung auch wegen mögliche rechtschreib Fehler

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Frage zu schrödlingers Katze 28 Feb 2017 19:21 #12343

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Mal vorne weg: Meines Wissens nach soll das Gedankenexperiment von Schrödinger ja genau das zeigen, dass eine Übertragung der quantenmechanischen Gesetzmäßigkeiten in die makroskopische Welt, die wir direkt sehen und erfahren können, zu Widerspüchen führt.
Sonst, auch nach meinem Verständnis, befindet sich alles in dieser Kiste in Superposition, solange man nicht reinschaut, also "misst", wenn man eben die Quantenmechanik auf dieses makroskopische System anwenden will: Der Atomkern ist zerfallen und nicht zerfallen, der Geigerzähler hat ausgeschlagen und nicht ausgeschlagen, der Hammer ist runtergefallen und nicht runtergefallen, der Glasbehälter ist zerbrochen und nicht-zerbrochen, die Katze tot und lebendig.

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Letzte Änderung: von Rupert. Begründung: Ergänzung (Notfallmeldung) an den Administrator

Frage zu schrödlingers Katze 28 Feb 2017 20:10 #12347

Auf die Gefahr hin, dass ich mich völlig irre: Für den Kollaps einer Wellenfunktion müsste doch völlig egal sein, wer der Beobachter ist. Daher ist für mich die Katze der Beobachter (auch wenn sie den Versuchsaufbau nicht versteht). Die Konsequenz wäre, dass zum Zeitpunkt des Öffnens die "Entscheidung" schon gefallen ist - auch wenn wir sie nicht kennen.

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Frage zu schrödlingers Katze 28 Feb 2017 21:05 #12352

Die Katze kann eigentlich nur wissen ob sie lebt. Wenn sie tot ist weis sie das nicht.^^

Naja, man sollte vielleicht nicht zuviel in die Metapher hineininterpretieren.
Selbstverständlich ist die Katze entweder tot oder lebendig aber nicht beides.
Die Metapher ist deshalb so gut weil sie die Verrücktheit der Vorgänge aus der Welt der Quanten auf eine anschauliche und emotionale Ebene hebt. Wen interressiert schon ob ein Elektron Spin-Up oder Spin-Down hat... außer Physikern wohl niemanden aber bei der armen Katze in der dunklen Kiste ist das anders.

Gruß
Merilix

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Frage zu schrödlingers Katze 28 Feb 2017 21:09 #12353

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Ich denke, so kann man's auch sehen, mal so als kompletter Laie gesprochen, wenn man die Katze zum Messenden macht, ob das statthaft ist: Keine Ahnung.
Laut Kopenhagener Deutung kollabiert die Wellenfunktion genau im Zeitpunkt der Messung.

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Frage zu schrödlingers Katze 01 Mär 2017 00:47 #12368

so weit ich weiss ist die arme Katze wirklich gleichzeitig tot und lebendig laut der kopenhagener Deutung und das ist keine Methapher aber es ist für uns bedeutungslos weil wir erst die Kiste öffnen mussen wir sehen praktisch nur entweder Tote oder lebendige Katze. Der irrsin der Katze die gleichzeitig tot und lebendig ist ist zwar da aber niemand wird so was je zu Gesicht bekommen.

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Frage zu schrödlingers Katze 01 Mär 2017 03:18 #12369

Wieso müssen sich alle Leute auf irgend ein Gespräch berufen das schlaue Menschen vor hundert Jahren mal in Dänemark geführt haben?
Ich für mein Teil benutze da meinen gesunden Menschenverstand und der sagt mir: Das Atom mag ja in einem Überlagerungszustand existieren, die Katze tut das sicher nicht. Denkt man das nämlich zuende müsste man die Realität insgesamt in Frage stellen.

Gruß
Merilix

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Frage zu schrödlingers Katze 01 Mär 2017 07:46 #12370

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Vielleicht wird die Katze fortan eine Zwei-Wege-Strategie fahren. :)
de.m.wikipedia.org/wiki/Viele-Welten-Interpretation
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Frage zu schrödlingers Katze 01 Mär 2017 07:52 #12371

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Ob Schrödingers Kätzchen auch Angst vor Gurken hatte?

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Frage zu schrödlingers Katze 01 Mär 2017 12:17 #12376

der gesunde Menschenverstand nützt hier leider nicht viel einerseitst ist eine Katze die gleichzeitig lebedidig und tot ist NICHT MÖGLICH andereseits kann mann nicht wirklich sagen dass so eine Katzte überaupt nicht existieret wenn man das Gedankenexperiment zu Ende denkt. diese unbestimmtheit ist so was wie Grundgesetzt der Quantenmechanik. Man kann z.B sagen das die Katze nur in Gedanken existieret oder virtuell aber ich früchte nach Kopenhagener Deutung ist diese Aussage falsch
Die andere interpretation der QM sagt dass es vielle Welten gibt in unsere welt ist die Katze lebendig in eine anderen ist sie tod aber soweit ich weiss zeigen die experimente dass die Kopenhagener Deutung die Richtige ist aber bitte korrigire mich falls ich mich irre

Neugierig

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 09:09 #12390

neugierig schrieb: andereseits kann mann nicht wirklich sagen dass so eine Katzte überaupt nicht existieret wenn man das Gedankenexperiment zu Ende denkt.

Du bist da ein bisschen auf dem Holzweg, aber bevor ich mich in langen Erklärungen ergehe: Schon dies Video angekuckt?


Andreas.

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 10:02 #12391

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Böse Untote Katze. Das ist ja Filmreif,... aber glaube da gab es in den 80´ge schon was derartiges auf der Leinwand.
Es ist so das die Katze zwei Positionen nicht einnehmen kann da es ein Mehrteilchen System ist, Superposition ist nicht möglich egal ob eine Optische abfrage erfolgt oder nicht.
Also die Katze ist immer entweder Tot oder Lebendig. Beides geht nicht, das ist der Grund dieses Gedanken Experimentes von Herrn Schrödinger.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 10:39 #12393

Merilix schrieb: Selbstverständlich ist die Katze entweder tot oder lebendig aber nicht beides.

Gruß
Merilix


Doch, sie ist beides gleichzeitig .......... so lange, bis man nachschaut.

Genau DAS sagt doch das Gedankenexperiment aus, deshalb hat Schrödinger dieses ja erdacht, um die "Superposition" in der Quantenmechanik zu verdeutlichen.

Offensichtlich hast du den Sinn dieses Gedankenexperimentes nicht verstanden, es ging doch niemals darum, genau zu wissen, WANN die Katze tot ist oder OB sie es ist, so lange man nicht nachschaut kann sie beides sein.


Grüße
Udo

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 11:45 #12394

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Udo damit bin ich so nicht zu 100% einverstanden, oder ich hab dich missverstanden, es ist immer noch Bezug auf das eine einzige ding, das zerfallener Atom welches die Katze da ändert, aber es wird so beschrieben als sei die Katze das eine einzige etwas was ja nicht Stimmt die Katze besteht als vielen Teilchen. Die Beschreibung der Dekohärenz ist da glaube ich als zutreffend und kann bei einer Katze nicht angewendet werden da es ein Viele Teilchen System ist. Es ist so wie ClausS das beschreibt, bei diesem Experiment zerstört das Ergebnis die Katze selbst, indem sie selbst hin schaut. Wieso vermischt man da die Quantenmechanik mit Thermodynamik bei diesem Experiment? es wird nicht möglich sein das die Katze eine wellen Funktion einnehmen wird.

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 13:46 #12398

ganz klar gibt es keine Katze die tod und lebendig ist aber in der Quantenwelt gibt es die schon und dadurch dass wir "messen-beobachten" hollen wir sie aus der quantenwelt heraus in die Wirklikheit in unsere welt so zu sagen und bei uns kann sie entweder tod oder lebendig. sein. diese quantenwelt kann aber nicht nix sein weil schon im Smartphone steckt Quantenmechanik

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 13:55 #12399

Chris, es ist doch völlig egal, aus wie vielen Teilen eine Katze besteht, glaubst du, dem Herrn Schrödinger war das etwa nicht bekannt, als er dieses Gedankenexperiment erfand?

Es ist doch nur ein Gedankenexperiment, niemand hat je ein solches Experiment real durchgeführt, es soll doch nur die Gleichzeitigkeit zweier an und für sich unvereinbaren Zustände (Tod oder Leben) verdeutlichen, so lange niemand nachsieht kann die Katze gleichzeitig tot oder lebendig sein.

Grüße
Udo

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 14:17 #12402

Genau Hr. Schrödlinger wollte nur damit verdeutlichen wie unsinig die Gesetzte der Quantenmechanik sind wenn man sie auf unsere Masstäbe übertägt.

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Frage zu schrödlingers Katze 02 Mär 2017 16:53 #12407

neugierig schrieb: Genau Hr. Schrödlinger wollte nur damit verdeutlichen wie unsinig die Gesetzte der Quantenmechanik sind wenn man sie auf unsere Masstäbe übertägt.

Nö, immer noch auf dem Holzweg. Die Katze ist nur psychologisches Beiweg, die kann ich auch weglassen und mich fragen:
Sterbe ich wenn ich die Kiste aufmache und tief einatme...?

Ich bring mal einen alternativen Gedanken ins Spiel und gehe zurück in der Zeit vor Schrödinger, als die Welt noch in Ordnung war, wo Teilchen noch Teilchen waren und Wellen noch Wellen.

Und dann wurde man hartnäckig und versuchte das Lichtspektrum der Atome zu erklären, also nicht nur warum es an Silvester so schön bunt leuchtet sondern noch genauer, die Fraunhoferlinien . Die kannte man schon 100 Jahre und keiner konnte erklären woher diese komischen schwarzen Striche im Licht kommen.

Dann kam Niels Bohr 1913 und sagte das die Teilchen sich auf Kreisbahnen bewegen und dabei nur auf ganz bestimmten Bahnen kreisen und hin und her springen (also tatsächlich von der einen verschwinden und in der anderen wieder auftauchen). Krude Idee, aber das Modell war beim Wasserstoff schon mal ganz gut, aber ansonsten...

Dann kam Louis de Broglie 1923 und meinte die Teilchen sind gar keine, sondern es sind rund gebogene Wellen, wobei diese geschlossen sein müssen, also einmal Wellenberg und Wellental rund um den Atomkern wäre dann die niedrigste Bahn. Geht es eine Bahn hoch, dann kommt eine Schwingung dazu. Eine prima Idee, schon besser und wir erleben den Anfang der Hauptquantenzahlen.

1926 kam Erwin Schrödinger und entwickelte seine berüchtigte Gleichung.

Aber da gab es ein Problem:

Wenn so ein Teilchen eine Welle ist (verschmiert im Raum), und wir zupfen es mal vom Atom und lassen es geradeaus fliegen: Warum zerbricht es dann nicht wenn es auf ein Hindernis trifft und zerstreut sich in alle Richtungen? Und wenn es auf eine Wand trifft, warum misst man nur einen Stoß und nicht die einzelnen Wellen? Und wie soll sich eine Welle mit einer Welle streuen?

Und dieses Dilemma setzt sich bis zum heutigen Tage fort, niemand weiß genau was ein subatomares Teilchen wirklich ist!

Max Born schlug dann vor das diese Welle nur die Wahrscheinlichkeit angibt wo das Teilchen sich aufhalten könnte... der Rest ist Geschichte, wir nennen das heute Quantenelektrodynamik, kurz QED.

Somit "erklärt" sich warum sich einerseits ein Teilchen als Welle verhalten und im Doppelspaltexperiment durch 2 Spalte gehen kann.
Andererseits verhält sich die Welle als Teilchen und erklärt so den Zusammenstoß mit einem anderen Teilchen.

Wenn die Wellenfunktion nicht kollabiert, dann funktioniert das ganze nicht. Aber wann aus einer Welle ein Teilchen wird oder anders herum, darüber kann man vortrefflich nachdenken wenn das Zeug mit einer Katze in eine Kiste packt. Aus die Maus. :lol:

Andreas.

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Frage zu schrödlingers Katze 03 Mär 2017 02:27 #12417

ok dann bin ich auf dem Holzweg und ich bin wirklich für Kritik dankbar denn nur die bringt einen weiter. Ich habe zwar nicht die Deteilkenntnise aber ich hoffe dass ich wenigstens ein wenig die Grundprinzipien der QM verstanden habe.
Bei Dopelspalltexperiment ist die spannende Frage warum der Spalt selbst nicht die Welllenfunktion zestört sondern der Detektor dahinter?

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Frage zu schrödlingers Katze 03 Mär 2017 12:05 #12420

neugierig schrieb: ok dann bin ich auf dem Holzweg und ich bin wirklich für Kritik dankbar denn nur die bringt einen weiter. Ich habe zwar nicht die Deteilkenntnise aber ich hoffe dass ich wenigstens ein wenig die Grundprinzipien der QM verstanden habe.

Naja, Kritik ist da aber ein hartes Wort... so soll das was ich hier schreibe generell nicht rüberkommen. Falls dem so war, bitte ich um Entschuldigung.

Quantenmechanik ist ein sehr weites Feld und leider noch komplexer als ART, weil die beinhaltet auch die SRT und fast alles ist völlig abstrakt.

Leider sind die meisten Bücher über Quantenmechanik vollgestopft mit höherer Mathematik, für uns "Normal-Sterbliche" unzugänglich.
Interessanter Weise kommen verschiedene Autoren für das gleiche Problem auf verschiedene Formeln, bitte nicht fragen warum, diesen Details kann auch ich nicht folgen, da lese ich geflissentlich drüber weg. :-)

Die meisten allgemein-verständlichen Bücher erzeugen meist ein großes Mysterium und ergehen sich im "Viele Welten" Theorem und die Sache mit der Katze. Ist schön zu lesen, meistens ist man hinterher mehr verwirrt als vorher.

Wenn Du Dich mal in QED richtig reinknien möchtest, dann empfehle ich Dir das Buch "Moderne Physik" von Prof. Randy Harris, Pearson Verlag, ISBN-10: 3868941150

Das kommt mit einem Mindestmaß an Mathematik aus, die ist leider unverzichtbar, aber man kann dem Ganzen auch als "Normal-Sterblicher" ganz gut folgen. Die Schrödinger-Gleichung findest Du darin in div. Varianten, z.B. zeitunabhängig / zeitabhängig und auch verschiedene Herleitungen.

Sehr schön finde ich das es auch einige erklärte Anwendungsbeispiele gibt und ausgeführte Berechnungen, sowie auch Lösungen für einige Übungsaufgaben.

Ideal für das Selbststudium. Und das alles ganz ohne die Katze oder den Doppelspalt, die braucht man zum Verständnis der QED gar nicht. ;)

Andreas.

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Frage zu schrödlingers Katze 03 Mär 2017 13:37 #12422

neugierig schrieb: Bei Dopelspalltexperiment ist die spannende Frage warum der Spalt selbst nicht die Welllenfunktion zestört sondern der Detektor dahinter?


Wer diese Frage richtig, erschöpfend und nachprüfbar beantworten kann, dem dürfte der Nobelpreis ziemlich sicher sein.

Das ist bis jetzt noch ein ziemliches Mysterium.

Ich habe zwar nicht die Deteilkenntnise aber ich hoffe dass ich wenigstens ein wenig die Grundprinzipien der QM verstanden habe.



Kommt darauf an, was man unter "Grundprinzipien" versteht, wie sagte mal ein namhafter Wissenschaftler sinngemäß? "Wer behauptet, die Quantenmechanik verstanden zu haben, hat sie nicht verstanden."


Ich denke mir, dass man grundlegende neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Aufbau unseres Universums auch und vor allem im Bereich der Quantenmechanik machen wird, man muss immer tiefer in den Bereich des Allerkleinsten vordringen, um Erkenntnisse über das ganz Große zu gewinnen.


Grüße
Udo

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Frage zu schrödlingers Katze 03 Mär 2017 16:14 #12423

neugierig schrieb: Bei Dopelspalltexperiment ist die spannende Frage warum der Spalt selbst nicht die Welllenfunktion zestört sondern der Detektor dahinter?


Das Durchfliegen eines Doppelspaltes ist keine Messung. Der Detektor dahinter führt dagegen in der Tat eine Messung durch.

Die Wellenfunktion kollabiert genau dann am Doppelspalt, wenn dort eine Messung gemacht wird, durch welchen Spalt das Teilchen fliegt.

Wie Frage nach warum ist denke ich prinzipiell unbeantwortbar. Warum werde ich von der Erde angezogen? Warum stoßen sich zwei Elektronen gegenseitig elektromagnetisch ab? Diese Fragen können wir ebensowenig beantworten. Sie betreffen nur "Alltagserlebnisse", die wir weniger hinterfragen.

Hier haben wir denke ich prinzipiell ein Problem. Die Frage "Warum werde ich von der Erde angezogen?" kann man natürlich mit der Gravitationskraft beantworten. Die darauf folgende Frage "Warum gilt die Gravitationskraft?" kann man schon nicht mehr so leicht beantworten - und irgendwann gibt es auf solche Fragen keine Antwort mehr.

Physik ist nach meinem Verständnis eine beschreibende Wissenschaft. Die Frage nach einem Urgrund kann sie nicht stellen. Das einzige, was sie kann, ist einen Vorgang aus einem grundlegenderen Gesetz abzuleiten.

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Frage zu schrödlingers Katze 03 Mär 2017 17:11 #12426

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Wie es der Rainer Blatt mal sagte: Die Frage des Physikers ist nicht das "Warum" sondern das "Wie" :-)

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Frage zu schrödlingers Katze 05 Mär 2017 16:34 #12451

Ok dann vergessen wir mal für Augenblik den Spalt Das Photon fliegt doch durch die Luft und die müsste doch die Wellenfunktion zestören??? Ich habe gerade auf Youtube Hr Gassner angeschaut und der hat gemeint dass JEDE Wechselwirkung die Welenfunktion zestört. Der Mond ist auch da wen keine hinschaut weil Strahlung drauf einwirkt
Anderes Thema
Die Katzte ist weder tod noch lebendig so lange keine hinschaut das ist mein neueste wissenstand.

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Frage zu schrödlingers Katze 05 Mär 2017 19:37 #12453

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Meines Wissens ist die Streuung, die ein Photon an den Teilchen in der Luft erfahren würde, vernachlässigbar unter normal-atmosphärischen Bedingungen.

Was die physikalische Erklärung dafür ist, weiß ich allerdings nicht - da wäre ich für eine Antwort auch dankbar.

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Frage zu schrödlingers Katze 06 Mär 2017 09:16 #12460

neugierig schrieb: Das Photon fliegt doch durch die Luft und die müsste doch die Wellenfunktion zestören???
Die Katzte ist weder tod noch lebendig so lange keine hinschaut das ist mein neueste wissenstand.

Aber natürlich macht "die Luft" das.

Wenn wir ein Photon erzeugen dann bewegt es sich (aus Sicht der QED) als Wellenfunktion durch den Raum. Trifft es auf ein Atom, dann muss die Wellenfunktion kollabieren, andernfalls könnte das Atom nicht die Energie aufnehmen und in einen angeregten Zustand übergehen.

Und vergiss einfach mal die Katze, im Grunde geht es eigentlich dabei nur darum zu verstehen das die QED keine reale Beschreibung ist was passiert, sondern wir können nur das Resultat mit einer Wahrscheinlichkeit vorhersagen.

Noch einmal:
Sie "erklärt" warum sich einerseits ein Teilchen als Welle verhalten und im Doppelspaltexperiment durch 2 Spalte gehen kann.
Andererseits verhält sich die Welle als Teilchen und erklärt so den Zusammenstoß mit einem anderen Teilchen.
Wenn die Wellenfunktion nicht kollabiert, dann funktioniert das ganze nicht.

Andreas.

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Frage zu schrödlingers Katze 06 Mär 2017 12:00 #12464

@ Andreas Bei alllen notigen Respekt irgendwie ist dein Beitrag wiedersprüchlich . Meinst du dass die Wellenfunktion ist erfunden damit man erklären kann warum das Photon durch 2 spalte gehen kann??? Habe ich das jetzt richtig verstanden?? naja die wellenfunktion des Elektron eklärt aber warum alles überhaupt da ist sonst würde alles augenbliklich zerstrahlen

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Frage zu schrödlingers Katze 06 Mär 2017 12:31 #12468

neugierig schrieb: Meinst du dass die Wellenfunktion ist erfunden damit man erklären kann warum das Photon durch 2 spalte gehen kann??? Habe ich das jetzt richtig verstanden??

Nein, nicht nur, der ganze Sachverhalt geht wesentlich weiter.

In der QED betrachtet man einen Potenzialtopf in dem sich das Teilchen bewegt. Hat dieser unendlich hohe Wände, dann beginnt und endet die Wellenfunktion an den Wänden. Dadurch werden Wellenfunktionen mit anderen Formen ausgeschlossen => Casimir-Effekt. Hat er endlich hohe Wände dann erstreckt sich die Wellenfunktion auch bis hinter die Wände => Tunneleffekt.

Das ist jetzt nur eine grobe eindimensionale Darstellung, so fängt das Buch das ich empfohlen hab an.

Und nochmal: Beiß Dich nicht an dem Doppelspalt fest, das Ding zeigt uns nur das unsere Physik ein Teilchen als Welle und eine Welle als ein Teilchen auffassen kann. Was in Wirklichkeit passiert weiß niemand.

Ich weiß aus eigener Erfahrung das man an seinem Verstand / Weltbild zweifelt wenn man dem Ding begegnet. Und der Doppelspalt-Versuch wurde schon in zig Varianten durchgeführt, z.B. auch mit einem "Quantenradierer". Aber egal wie, das Resultat ist immer das gleiche:

Sobald wir das Teilchen messen, dann verhält es sich wie eines. Wenn wir es nicht messen, dann verhält es sich wie eine Welle.

Im Übrigen kann man da auch auf andere Ideen kommen wie das gehen könnte, ich bin jetzt mal Angeber: Mir als Startrek-Fan kam sofort in den Sinn das sich der Doppelspalt auch erklären läßt wenn das Teilchen unser "Raumzeitkontinuum" verlässt, durch den Subraum ohne Zeitverlust wandert und an anderer Stelle wieder eintritt. Da war ich (mal) ganz stolz drauf. :)

Wenig später hab ich dann gelesen das auf diese Idee der Nicht-Lokalität auch schon der Herr Bohm lange vor mir gekommen ist => Bohmsche Mathermatik. Die Idee wurde verworfen. Später hat ein Herr Nelson das ganze nochmals aufgegriffen, dran rumgestrickt... wurde als mathematische Kuriosität verworfen. Selbst heute gibt es z.B. noch Herrn Prof. Fritsche der das Verhalten durch "Streuung an den Quantenfluktuationen" erklären möchte... auch seine Theorie ist nicht vollständig.

Das was wir heute als Quantenmechanik bezeichnen ist echt ein abgefahrenes Zeugs, das kann man nicht mit ein paar Youtube-Videos lernen. Kauf Dir das Buch was ich empfohlen hab, es ist sein Geld wert. Danach hast Du eine ganz andere Sichtweise der Dinge.

Andreas.

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Frage zu schrödlingers Katze 06 Mär 2017 19:04 #12474

Ich habe nur Dopelspaltexperiment erwähnt weil ich dadurch meine Frage eklären wollte weil ich glaube dass ist ein Riesenproblem in der QM warum die Natur hier sich so verhält denn streng genommen dürfte das Photon nicht mal auf die Idee kommen sich wie wellenfunktion ze verhalten denn sobald er "geboren" ist wechselwirkt es mit der Luft wenn man von den Spalt abseht oder liege ich mal wieder falsch wenn ja ist es ok bitte drauf hinweisen.

Neugierig

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Frage zu schrödlingers Katze 07 Mär 2017 09:16 #12488

neugierig schrieb: streng genommen dürfte das Photon nicht mal auf die Idee kommen sich wie wellenfunktion ze verhalten denn sobald er "geboren" ist wechselwirkt es mit der Luft wenn man von den Spalt abseht

Ja, das stimmt, nun stimmt Deine gedankliche Richtung. Aber dennoch musst Du akzeptieren das man ein Photon sowohl als Teilchen als auch als Welle auffassen kann. Vereinfacht gesagt: Es ist beides zur gleichen Zeit.

Die quantenmechanischen Details sind da schon ein wenig vertrackter. Wenn das Photon durch den Raum fliegt, dann trifft es irgendwann auch auf ein Atom in der Luft. Nun gibt es 3 Möglichkeiten:

a) Das Atom absorbiert das Photon und geht in einen angeregten Zustand über. => Wärme entsteht
b) Das Photon stößt z.B, einem Elektron zusammen, prallt von ihm ab und fliegt in eine andere Richtung weiter. Dabei geht ein Teil der Energie auf das Elektron über. => Lichtbrechung / Reflexion
c) Das Photon wechselwirkt nicht mit dem Atom.

Andreas.

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