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THEMA: Sender Radiowelle und seine Temperatur

Sender Radiowelle und seine Temperatur 02 Jun 2017 21:53 #15160

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Hallo,

es gibt ja Frequenzen bei der Radiowelle. Ich möchte wissen, ob es zwischenfrequenzen gibt. Dabei stelle ich mir den Sender bei -50° und +100° C vor.
Kann ich das beim Empfänger der Antennenanlage erkennen?

Wir hätten dann mehr Frequenzen zum Verkauf.

Daselbe beim Laser. Der Feststofflaser hat ja nur ein gewisses Spektrum und wird gekühlt. Ist es da auch so?

Gruß 1234

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 03 Jun 2017 12:35 #15163

Natürlich gibt es Zwischenfrequenzen.

Ob sich die ausgesandten Frequenzen bei unterschiedlichen Temperaturen des Senders verändern, halte ich für wahrscheinlich, daher baut man Schaltungen ein, die genau DAS verhindern, sobald sich die Temperatur ändert, denn man will eine möglichst exakt definierte Frequenz aussenden, je exakter und schmalbandiger, umso weniger Störungen auf anderen Nachbarfrequenzen, desto mehr Funkteilnehmer können untergebracht werden.

Im übrigen wäre der Aufwand, um einen Sender auf Minus 50° C herunterzukühlen und diese Temperatur möglichst exakt beizubehalten, ebenso illusorisch wie das Erreichen von 100° C.

In beiden Fällen benötigte man eine Klimaanlage mit Heizfunktion, die enorm viel Leistung benötigt, was soll das?

Frequenzen gibt es genug für alle möglichen Anwendungen, schon mal überlegt, dass alle europäischen Handies entweder im 900 MHz-Band oder im 1800 MHz-Band arbeiten? Schon mal darüber nachgedacht, wieso trotz der Verwendung gleicher Frequenzen ein einzelnes Handy beispielsweise in einem Fußballstadion mit 80.000 Zuschauern dennoch zielgerichtet angefunkt werden kann?

Das ist überhaupt kein Problem, denn dieser Funk ist digital, also kodiert. Und jedes Handy bzw. jede SIM-Karte hat seinen/ihren eigenen Code, der mit übermittelt werden muss, ist der nicht dabei im Funk, passiert nichts. Erst, wenn genau DIESER Code ausgestrahlt wird, fühlt sich das entsprechende Handy auch angesprochen und reagiert.

Aber schön, dass du dir mal darüber Gedanken gemacht hast.


Grüße
Udo

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 03 Jun 2017 20:16 #15173

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Hallo Udo,

mir geht es darum, beim Laser und der Radiowelle spezielle Frequenzen und Spektren zu erreichen. Nuancen, die keiner sonst bemerkt.

Im Grunde hast Du ja recht..

Gruß 1234

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 04 Jun 2017 14:02 #15188

Worauf willst du eigentlich hinaus?
Udo schrieb ja schon das man eine möglichst exakte Trägerfrequenz möchte um Sender auf benachbarten Frequenzen nicht zu stören und beim Empfänger die nötige Trennschärfe zu erreichen. Sendersignale haben eh schon eine bestimmte nicht zu vermeidende Bandbreite die durch die Modulation verursacht wird...

Wenn man bei Radiosendern eine andere Frequenz möchte reicht es den Oszillator anders abzustimmen, Das mit Kühlung oder Heizung zu machern wäre wie von hinten durch die Brust ins Auge geschossen^^

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 04 Jun 2017 15:47 #15190

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Hallo Merilix,

es geht mir hier um die Grundlagenforschung.
Als Beispiel nehme ich mal die Glühfarben von Eisen. Dabei wird das Eisen von der Farbe her immer heller, je heisser es ist.
Das Ganze hat was mit Photonen im System zu tun. Das sollte also beim Laser bei der Rekombination genauso sein. So kann man das Spektrum erweitern.

So stelle ich mir das auch bei der Radiowelle vor. Kann man ganz feinabgestimmte Radiowellen produzieren?

Das mit der Temperatur kann bei der Radiowelle überflüssig sein. Beim Laser auch. Ich bin mir aber nicht sicher.

Gruß 1234

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 05 Jun 2017 21:13 #15236

Glühendes Eisen, Sterne und das mit Plasma gefüllte Universum vor der Recombination sind thermische Strahler.
Radiosender und Laser aber sind alles andere als das! Die beiden Arten von Strahlung sind so nicht vergleichbar.

Selbstverständlich lassen sich Radiosender sehr fein abstimmen. Ansonsten wäre Rundfunk wie wir es kennen nicht möglich.
Im UKW Bereich wird zum Beispiel die Trägerfrequenz mit dem Sprach/Musiksignal fein abgestimmt und so übertragen (Frequenzmodulation)
Oder man denke mal an Amateurfunk; Bei CW (d.h. morsen) arbeitet man Empfängerseitig mit Bandbreiten <200 Hz. Das sollte die Trägerfrequenz beim Sender schon recht genau gehalten werden.


Nachtrag:
Die Temperatur spielt bei Laser bzw. Radio nur insofern eine Rolle als die Kennwerte der verwendeten Bauteile beeinflusst werden.
Die Kapazität eines Kondensators könnte temperaturabhängig sein und den Schwingkreis bei einem Radiosender dadurch verstimmen.
Inwiefern ein Optischer Resonator durch Temperaturschwankungen beeinflusst wird weis ich nicht. Das halte ich aber bei Wellenlängen im Nanometerbereich durchaus für sehr wahrscheinlich.

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 05 Jun 2017 21:25 #15238

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Hallo Merilix,

wenn ich 2000 sendente Handys habe sind die Bauteile nicht alle gleich. Der eine würde mit 0.5° C eine Nachjustierung vornehmen.

Ich glaube, das Ganze sollten sich Wissenschaftler überlegen, ob das Ganze sinn macht. Mit Temperatur plagen die sich ja schon lange.

Gruß 1234

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 06 Jun 2017 13:38 #15253

Hallo 1234,

Die 2000 Handys senden nicht alle zur gleichen Zeit! Das geht garnicht. Auf jeder Trägerfrequenz darf es zu einem bestimmten Zeitpunkt nur einen Sender geben um ungestört empfangen zu werden!

Du sprichst oben von "spezielle Frequenzen und Spektren". Inwiefern speziell? Eine benutzte Frequenz ist ansich schon speziell aber egal wie die erzeugt wird, sie kann nur einmal genutzt werden.

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 06 Jun 2017 15:31 #15255

Merilix schrieb: Hallo 1234,

Die 2000 Handys senden nicht alle zur gleichen Zeit! Das geht garnicht. Auf jeder Trägerfrequenz darf es zu einem bestimmten Zeitpunkt nur einen Sender geben um ungestört empfangen zu werden!


Das stimmt überhaupt nicht mehr für die heutige Zeit, in der wir den Digitalfunk haben.

Nochmal das Beispiel mit den Handies:

Heute besitzt jeder ein Handy, sogar Kinder. In Deutschland gibt es mehr Mobilfunkverträge als es Einwohner gibt, das ist Fakt.

Gehen wir davon aus, dass in einer Millionenstadt es auch ständig Millionen empfangsbereite Handies gibt.

Und alle empfangen/senden entweder im 900 MHz-Band oder im 1800 MHz-Band. Preisfrage: Wie viele Frequenzen sind da in den beiden Beiden ständig frei? Antwort: Keine! Alle Frequenzen sind ständig in Benutzung. Trotzdem klappt das Telefonieren ganz wunderbar. Nach Deiner Aussage geht das doch gar nicht? Wie ist das nur möglich? Ein Wunder?

Warum das geht, habe ich in meinem Beitrag weiter oben beschrieben.

Jedenfalls stimmt deine Aussage nicht.


Grüße
Udo

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 06 Jun 2017 16:08 #15256

udogigahertz schrieb:

Merilix schrieb: Hallo 1234,

Die 2000 Handys senden nicht alle zur gleichen Zeit! Das geht garnicht. Auf jeder Trägerfrequenz darf es zu einem bestimmten Zeitpunkt nur einen Sender geben um ungestört empfangen zu werden!


Das stimmt überhaupt nicht mehr für die heutige Zeit, in der wir den Digitalfunk haben.

Nochmal das Beispiel mit den Handies:

Heute besitzt jeder ein Handy, sogar Kinder. In Deutschland gibt es mehr Mobilfunkverträge als es Einwohner gibt, das ist Fakt.

Gehen wir davon aus, dass in einer Millionenstadt es auch ständig Millionen empfangsbereite Handies gibt.

Und alle empfangen/senden entweder im 900 MHz-Band oder im 1800 MHz-Band. Preisfrage: Wie viele Frequenzen sind da in den beiden Beiden ständig frei? Antwort: Keine! Alle Frequenzen sind ständig in Benutzung. Trotzdem klappt das Telefonieren ganz wunderbar. Nach Deiner Aussage geht das doch gar nicht? Wie ist das nur möglich? Ein Wunder?

Warum das geht, habe ich in meinem Beitrag weiter oben beschrieben.

Jedenfalls stimmt deine Aussage nicht.


Hallo Udo!

Die Zauberworte hier heißen TDMA, FDMA, CDMA und SDMA.

Und "Frequenzband ist ständig frei" ist auch nicht das Gegenteil von "nicht alle senden zur gleichen Zeit". Es kann ja sein, dass nur ab und zu jemand sendet.

Drittens. Der Plural von "Handy" ist "Handys".

Viele Grüße
Reisender

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Sender Radiowelle und seine Temperatur 06 Jun 2017 19:52 #15265

Udo,
Reisender hat ein paar Abkürzung genannt. Das Zauberwort heist Multiplex.
Kleiner Auszug aus Wikipedia:

Wikipedia schrieb: Zeitmultiplexverfahren (TDMA)
Beim Zeitmultiplexverfahren (Abk. TDM für Time Division Multiplex oder TDMA für Time Division Multiple Access) werden in bestimmten Zeitabschnitten (Zeitschlitzen) die Daten (Signale) verschiedener Sender auf einem Kanal übertragen. Das Zeitmultiplexverfahren unterscheidet zwischen dem synchronen und asynchronen Verfahren.


Ob Digital oder Analog ist egal, die physikalischen Gesetze lassen sich nicht umgehen. Die Digitaltechnik erlaubt nur Informationen in recht kurze Datenpakete zu verpacken und die Sendefrequenz sofort wieder freizugeben. Das einzelne Handy sendet eben nicht dauernd sondern nur wenn es dran ist.


Nachtrag:
Im Artikel Global_System_for_Mobile_Communications Abschnitt Physikalische Übertragung über die Funkschnittstelle wird das sehr schön erklärt.

Noch ein Nachtrag:
Interessant in dem Zussammenhang ist das den Handys entsprechend ihrer Entfernung zur Basisstation gesagt wird um wieviel sie etwas früher senden sollen damit das Signal wegen der Laufzeit in den zugeordneten Zeitschlitz von nur 0,577 ms Dauer passt.

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