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THEMA: ALMA

ALMA 27 Jun 2017 15:29 #16245

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Mithilfe der Teleskopanlage ALMA in Chile hat ein Forscherteam vier Nachbargalaxien von Quasaren (SL) entdeckt, die bereits weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall hundertmal schneller Sterne produziert haben als unsere Milchstraße.

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Galaxien-Entwicklung verläuft also zeitlich gesehen sehr unterschiedlich. Wie kommt das? Spielt DM dabei eine Rolle? Was sonst? Apropo DM - wie sähe unser Universum aus, bestände es nur aus DM? Hat jemand eine Simulation?

THX!10,
Chalawan2000

Informatione
Diese neu entdeckten Galaxien weisen eine sehr hohe Sternentstehungsrate auf – hundert Sonnenmassen pro Jahr. In der Milchstraße entsteht dagegen nur etwa ein neuer Stern pro Jahr. Außerdem zeigen die ALMA-Beobachtungen eine Galaxienkonfiguration, bei der es sich offenbar um das früheste bekannte Beispiel für zwei miteinander verschmelzende Galaxien handelt.
Quelle
www.weltderphysik.de/gebiet/astro/news/2...das-junge-universum/

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ALMA 01 Jul 2017 17:08 #16450

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Bislang war unklar, ob und wie sich so kurz nach dem Urknall (1,5 Mrd. Jahre) massereiche Galaxien bilden konnten.
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Welche Rolle können oben genannte entdeckte Galaxien dabei spielen.
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Extrem massereiche Sterne (Sehr große Rote Riesen) "fakeln" ihren Brennstoff schneller ab als unsere Sonne.
Wie entstehen solch unterschiedliche Sterne bzw. s.o. Galaxien, in einem homogen Universum?

THX!10,
Chalawan2000

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ALMA 02 Jul 2017 19:15 #16502

Meines Wissens bestand die erste Sterngenaration aus durchschnitlich deutlich größeren Sternen aus die heutigen Sterngenerationen. Die sind dann auch vergleichsweise sehr schnell ausgebrannt und haben den Weg für die Nachfolge-Generationen frei gemacht.

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ALMA 02 Jul 2017 19:21 #16503

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War oder ist es nicht so, dass am Anfang der Entwicklung des Universums weniger höherwertige Elemente vorhanden waren. Mit zunehmendem Alter des Universums kommt es vermehrt bei der Sternentstehung von Anfang an mit schwereren Elementen. Kann es sein, dass diese Sterne, zu denen wahrscheinlich auch unsere Sonne gehört, nicht so groß werden wie Sterne, welche fast ausschließlich Wasserstoff verbrennen?

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ALMA 02 Jul 2017 20:16 #16511

Ich zitiere hierzu www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/extr...ration-13115916.html :

Weil anfangs nur die beiden Elemente Wasserstoff und Helium existierten, müssen die ersten Sterne deutlich mehr Masse in sich vereint haben als etwa die Sonne, um überhaupt entstehen zu können. Da Wasserstoff allein die bei der Kontraktion einer Gaswolke anfallende Wärme wesentlich schlechter abstrahlen kann als andere, schwerere Elemente, konnten sich nur ziemlich massereiche Gasansammlungen zu Sternen verdichten. Ob damals auch Sterne mit mehr als der hundertfachen Sonnenmasse entstanden sind, war bislang allerdings unklar. Solche extrem massereichen Objekte könnten dann am Ende ihres kurzen Daseins zu massiven Schwarzen Löchern kollabiert sein, die vielleicht zu Keimzellen für die Schwerkraftfallen wurden, die man in den Zentren der meisten Galaxien antrifft.


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ALMA 02 Jul 2017 21:09 #16516

Die Kühlmechanismen beim Kollaps der ersten Sterngeneration waren weniger effektiv - deshalb war mehr Material notwendig für den gravitativen Kollaps.
"Moderne" Wolken kühlen effektiv, indem sie Staub anregen und anschließend Photonen freigesetzt werden beim Übergang zurück in den Grundzustand. (Es gibt auch noch weitere Mechanismen z.B. durch Bremsstrahlung) Je mehr Möglichkeiten zur Anregung bestehen - beispielsweise durch verschiedene Rotationsbanden unterschiedlicher Bestandteile - umso effektiver ist der Kühlmechanismus. Ergo: Je höher die Metallizität umso effektiver die Kühlung und damit der Kollaps.
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