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THEMA: Die Ausdehnung seine Ziele und danach.

Die Ausdehnung seine Ziele und danach. 17 Jan 2018 22:56 #26139

Hat es denn überhaupt ein Ziel? oder hat es auf danach keine Bock(Energie) mehr?
Q1:Verbraucht das Universum Energie um sich auszudehnen?

Q2:Wie weit dehnt sich das Universum den aus?

Q3:Und wenn wir am Ende angekommen sind, was macht es danach? Im nichts Ruhen?

Q4: Kann Energie einen Zustand einnehmen, indem es sich nicht mehr bewegt?

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Die Ausdehnung seine Ziele und danach. 17 Jan 2018 23:59 #26144

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Hallo, ja ok kein bock mehr, wenn du es so möchtest.
A1: Es wird kälter da größer. Nö
A2: immer weiter.. dann weiter und weiter... ich würd ja weiter schreiben aber naja wozu es ist einfach immer weiter.
A3: Die Messung wird dann am Ende vorgenommen, bitte um etwas Geduld bis das Ergebnis vorliegt.
A4: Zb als Lageenergie also die potentielle kann diese sein, da ist eine Bewegung nicht notwendig.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Die Ausdehnung seine Ziele und danach. 18 Jan 2018 15:56 #26181

Vielen dank erstmal für die Antworten.

Q1:Wie kann man sich das vorstellen verdampfen die Sonnen alle und das Universum wird grösser?:cheer:
1.1:Irgendwo müssen doch Kräfte aufgewendet werden, wenn es sich sogar beschleunigt.
1.2:Um so kälter um so mehr Raum?

1.3:Wird der Raum mehr oder wird der Raum nur gezogen?

Q2: Das müssten wir genauer anschauen, so unendlich kann es ja nicht sein.

Q3: ok, dass sollten wir auf ein andermal verschieben und erstmal das innere verstehen.

Q4:ok, die Atome spielen doch immer noch verrück oder?

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Die Ausdehnung seine Ziele und danach. 18 Jan 2018 19:01 #26190

Wir wissen derzeit nicht, was für die Beschleunigung des Universums verantwortlich ist. Daher können wir den "Endzustand" des Universums nicht vorhersagen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Die Ausdehnung seine Ziele und danach. 25 Feb 2018 03:18 #28568

Hallo, das Thema ist gegenstand aktueller Forschung/Diskussion und kann in einigen Monaten/Jahren wieder ganz anders aussehen. Das soll mich aber nicht davon abhalten, die aktuell in der Wissenschaft favorisierten Ideen so gut ich kann wieder zu geben.
Mein (Laien-)Kenntnisstand muss natürlich nicht aktuell und schon gar richtig sein!
Zu den ursprünglichen Fragen:
A1: Man geht davon aus, dass die sog. "Dunkle Energie" (DE) die Expansion verursacht. Nach einem viel versprechendem Modell (Lambda-CDM) ist DE überall und gleichmäßig im Universum verteilt. Außerdem ist die DE pro Volumen konstant. Da das Universum sich ausdehnt, also immer mehr Volumen hat, steigt auch die "Menge" an Dunkler Energie. :ohmy:
A2: Das Universum dehnt sich nicht nur aus, es dehnt sich immer schneller aus, schlimmer noch, seit "kurzem" wird das Schneller-Werden immer schneller (beschleunigte Beschleunigung). Möglicher Grund: "Früher" konnte die Gravitation das Universum noch habwegs zusammen halten, irgendwann war dann aber die Materie so dünn verteilt und inzwischen so viel DE da, dass die Gravitation den Kampf verlor und die DE im Wesentlichen "machen kann was sie will". Im Moment scheint es keinen Hinweis darauf zu geben, dass sich das jemals ändern wird. Das Universum wird sich also bis in alle Ewigkeit immer schneller und schneller und schneller verdünnen und ausbreiten. Und danach noch schneller weiter machen...
A3: Wie gesagt, kein Ende, aber: Zur Zeit scheint die Expansion Galaxien, Sonnensysteme, Planeten nicht auseinander zu treiben, sie werden also noch irgendwie zusammengehalten. Ob das mit immer schnellerer Expansion so bleiben wird, ist unwahrscheinlich: es wird dunkel! Der Abstand zu allen (nicht lokalen) Galaxien vergrößert sich ja. Irgendwann expandiert das Universum so schnell und der Abstand zwischen den Galaxien wird so groß, dass zunächst die weit entfernten Galaxie vom Himmel "verschwinden", dann immer nähere und irgendwann sehen wir nur noch die Milchstraße. Das "Unangenehme" ist, dass bei ausreichend großem Abstand die Strecke, die ein Photon von Punkt A bis Punkt B zurücklegen muss, schneller als die Lichtgeschwindigkeit wächst, d.h. die "Reststrecke" wird größer. :ohmy: Das gilt mit zunehmender Expansionsgeschwindigkeit für immer kleinere Abstände. Also irgendwann für Abstände wie z.B. den Abstand zwischen Sonne und Proxima Centauri (unserem nächsten Nachbarsystem), dann auf Skalen wie dem Abstand Sonne-Erde, irgendwann aber auch Abständen wie zwischen Elektron und Atomkern -- die 4 Kräfte (Gravitation, Elek.-Mag., Starke- und Schwache-Wechselwirkung) werden ja nur mit Lichtgeschwindigkeit kommuniziert! Am Ende besteht das Universum also aus lauter einsamen Teilchen die zu weit von einander entfernt sind um miteinander wechselwirken zu können*. :(
A4: Der absolute Nullpunkt (0K oder -273,15°C) ist ein theoretischer idealer Zustand der nicht erreicht werden kann. Wir kommen aber sehr nah dran: für Quantencomputer wurden einzelne Teilchen schon auf einige milliardstel Kelvin (10-9K) gekühlt.
Zu den neuen Fragen bleibt noch zu beantworteten:
A1.2: Die "normale" Energie bleibt konstant (Energieerhaltungssatz), verteilt sich also auf immer mehr Raum, wodurch pro Raum weniger Energie da ist und das nennt man kälter.
WICHTIG: "Dunkle Energie" klingt zwar so ähnlich wie "Energie", ist aber (wahrscheinlich zumindest ein bisschen) komplett anderes! (und man hat eigentlich absolut keinen blassen Schimmer, was sie ist.)
A1.3: Der Raum wird mehr, d.h. der Abstand zwischen zwei Punkten wird größer, ohne dass sich die Punkte bewegen. :ohmy:

* (Zusatz zu A3) Es gibt da evtl. noch "lustige Effekte" wenn wir uns gedanklich den Quarks (Bausteine der Protonen/Neutronen) nähern. Die Starke-Wechselwirkung (die, die immer 3 Quarks zu einem Proton/Neutron zusammen hält) wird nämlich mit zunehmendem Abstand stärker. Wenn die Expansion also Quarks trennen will, braucht sie, je weiter sie sie trennt, mehr Energie. Irgendwann sagt sich das Universum aber "Also Leute, was soll das? Das wird mir viel zu viel Bindungsenergie hier. Energetisch ist es günstiger wenn ich statt dessen einfach neue Quarks erschaffe und die so zu den "einzelnen" packe, dass es wieder schöne Dreier-Päckchen gibt". Gesagt - Getan - E=mc2. Am Ende könnte (recht spekulativ, denn das ist , meine Meinung nach, so wie Aussagen über das innere eines Schwarzen Loches zu treffen/zu versuchen -- da wissen wir noch zu wenig) das Universum also voller Protonen/Neutronen sein, die laufend zerrissen werden und an jedem Bruchstück bildet sich ein neues Proton/Neutron, das zerrissen wird usw... so oder so ähnlich oder auch anders ;-)

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