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THEMA: Laienfrage: Schlussfolgerungen zu einzl. Messwerten / bspw. O³

Laienfrage: Schlussfolgerungen zu einzl. Messwerten / bspw. O³ 15 Mär 2018 21:25 #29417

Hallo,

als interessierter Laie tue ich mich manchmal schwer damit zu folgen, wenn bestimmte Messergebnisse zu relativ eindeutigen Schlussfolgerungen führen. Beispielsweise ist es auch für mich nachvollziehbar, wenn bspw. die Relativitätstheorie innerhalb von diversen Messungen ganz unterschiedlicher Phänomene immer wieder Bestätigung findet. Im Gegensatz finde ich es aber schwer verständlich, wie man beispielsweise bei der Analyse des Lichtes welches einen unglaublich weit entfernten Planeten streift, dabei dann "nur" das Licht betrachtet, welches durch dessen Atmosphäre lief, dort per Spektralanalyse nach O³ sucht und dabei sicher ist relevante Schlüsse ziehen zu können.
Für mich als Laien scheint dabei der Ausschnitt, den man betrachten so unglaublich klein und die Messung so isoliert auf einen Wert. Könnte man dabei nicht auf ganz andere Phänomene stoßen, die ein ähnliches Ergebnis produzieren, oder die Messwerte verzerren, aber einen ganz anderen Ursprung haben?
Ich möchte mit meiner Frage nicht die Erkenntnisse und Theorien in Zweifel ziehen, sondern lediglich die Probleme eines Fachfremden darlegen, der Beweisführung zu folgen :-)

Viele Grüße
Thomas

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Laienfrage: Schlussfolgerungen zu einzl. Messwerten / bspw. O³ 15 Mär 2018 22:32 #29421

Hallo,

soweit so gut, vor noch gar nicht allzu langer Zeit wurde überhaupt erstmals Planeten bei anderen Sternen gefunden.
Bei der Erde spricht man wohl von einer Höhe der Atmosphäre von 80km.
80 / 12742 = 0,006% von Durchmesser. Und darauf wenden wir jetzt eine Spektralanalyse an.
Dass man optisch das Licht eingrenzen kann, verstehe ich. Dass man das bei einer Spektralanalyse dann einen bestimmten Wert erhält und den mit mehreren Messung verifizieren kann, verstehe ich auch. Aber das was wir da betrachten scheint mir so klein und so isoliert auf einen Wert...
Woher so sicher, dass es nicht durch nicht berücksichtigte Umgebungsvariablen zu diesem Wert kommt?
Das ist vielleicht für jemanden, der sich mit Spektroskopie auskennt und auch ein Gefühl für die Messwerte und deren Gewinnung hat, leicht zusammen zu bringen. Für mich ist das halt ein Sprung..

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Laienfrage: Schlussfolgerungen zu einzl. Messwerten / bspw. O³ 16 Mär 2018 19:44 #29431

Wieso sollte es im Weltall Ozon-Wolken geben? Und warum sollte die eine Halbwertszeit haben?

Freier Sauerstoff (O2) kommt auf Planeten nur vor, wenn er ständig neu gebildet wird. Ozon (O3) entsteht durch Trennung von O2 durch hochenergetische Photonen.

Jeder Stoff (auch Ozon) hat charakteristische Absorptions- und Emissionslinien. Wenn in dem Spektrum einer Sonne bei diesen Energien ein geringfügiger Abfall ist und dies genau zu der Zeit als der Planet vor der Sonne durchgeflogen ist, dann wissen wir, dass auf diesem Planeten Ozon existiert.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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