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THEMA: Statistik zu außerirdischem Leben?

Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 08:06 #30880

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hallo

in lezter zeit wird ja eifrig nach exoplaneten und biomarkern gesucht.
es wird oft argumentiert dass die wahrscheinlichkeit relativ groß ist, weil es so viele sterne und planeten gibt.
ich bin leider anderer meinung.
punkt 1.
viele wissen hier alle was passieren würde, wenn der mond nicht da wäre wo er ist, oder die entfernung zur sonne nur leicht anders wäre.
die kleinste änderung des systems macht unseren planeten nicht mehr lebensfähig.
punkt2.
die zeitachse.
auf einer skala von mehreren Mrd jahren ist es nahezu unmöglich dass wir ausgerechnet jetzt in unserem jahrhundert oder jahrtausend etwas finden.
die lichtgeschwindigkeit limitiert unsere bemühungen extrem.
auch wenn unsere suchtechnik immer besser wird, die zeit können wir nicht austricksen.

hat das mal jemand durchkalkuliert wie die zeit uns die statistische wahrscheinlichkeit ruiniert?

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Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 10:04 #30884

Hallo 3d,

es wäre jedenfalls sehr schade, wenn nur hier auf unserem winzigen Planeten bewusstes Leben existiert, welches die Schönheit und Gesetzmäßigkeiten des Universums erkennen und auch nutzen kann.

zur Zeitachse:
ich denke die Zeitachse spielt dem Leben eher in die Karten.
Je länger das Universum existiert, desto mehr Zeit und damit steigende Wahrscheinlichkeit, dass Leben so wie wir es kennen sich entwickeln kann.

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Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 11:27 #30889

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das stimmt.
aber gleichzeitig mit der zeit sinkt die wahrscheinlichkeit dass man "sich entdeckt"
ich hoffe es ist verständlich worüber ich spreche.

wir könnten im moment umzingelt sein vom leben. bringt nur nichts wenn das signal erst in 100 000 jahren bei uns ankommt.

und auch wenn einfaches leben sich einige hundert millionen jahre halten kann ist das immer noch sehr kurz auf der kosmischen zeitachse.

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Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 11:38 #30891

Ich empfehle zu diesem Thema folgende Grundlagen zu lesen:

de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon

de.wikipedia.org/wiki/Search_for_Extraterrestrial_Intelligence

Meine Persönliche Meinung: Es gibt bestimmt unzählige Planeten mit Leben im Universum, auf denen aber vermutlich nur sehr selten intelligente, raumfahrtfähige Zivilistationen entstehen, von denen sich wiederum nicht sehr viele über einen langen Zeitraum erhalten können.

(Wir müssen auch erstmal dahin kommen die Milchstraße zu besiedeln bevor wir uns durch Entzug der eigenen Lebensgrundlage selbst ausrotten)

S = k log W

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Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 12:03 #30894

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aber ja, aber nein. 3d
Da ist etwas nicht fertig bedacht, auch unser schöne heutige Erde ist für uns, damals Tötlich. Es sind nicht viele eigenschaften nötig für Leben, und dieses past sich seiner umgebung dann schon an, wenn es ausreichend viel Zeit dazu hat, auf änderungen reagieren zu können. Auch da gibt es eine sicherheit je komplexer es ist um so länger dauert es sich an zu passen.
Nur für uns ist es zb. tötlich ohne Mond, jedoch von anfang an ohne Mond, naja also ich bin sehr sicher das auch da sich hier leben Entwickelt hätte.
3d wir sind nicht alleine da draußen, wir sind jedoch nur hier. Die dort sind bisschen anders, und da wir wegen besitz in der Lage sind zu töten habe ich auf die anderen noch keine Interesse, die sollen weit weg bleiben, bis wir so utopische Sachen auch besitzen wie eine Art Materie Sequenzer, also Beschleuniger im Taschen Format, magst du uns ein Replikator bauen?... ich Zahle wenn Funktioniert :D

Also Leben ist mittlerweile in diesem Universum so ein durchschnitt, wie unser Sonnensystem auch.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 15:40 #30904

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Ich bin der Meinung, dass es durchaus irgendwann gelingen kann, auf einem der vielen Exoplaneten eine Atmosphäre mit Ozongehalt (Nachweis der Fotosynthese)
festzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, Signale von intelligenten Wesen zu empfangen, ist jedoch nahezu Null wegen der riesigen Entfernungen und der im Vergleich kurzen Lebensdauer der Arten. Das habe ich schon in den 1970er Jahren im Buch " Brüder im All" von Heinz Haber gelesen.

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Letzte Änderung: von Lilith. (Notfallmeldung) an den Administrator

Statistik zu außerirdischem Leben? 12 Apr 2018 22:09 #30929

Es gibt nur einen einzigen Planeten im Universum, von dem wir wissen, dass es dort Leben gibt. Für eine Statistik ist die Zahl 1 als Basis nicht aussagefähig, wenn es um statistische Aussagen geht. Denn wir wissen ja auch nicht, wie wahrscheinlich es ist, dass Leben entsteht, wenn alle 'Bedingungen erfüllt sind, denn wir wissen nicht, wie es überhaupt entstanden ist. Jegliche statistische Aussagen über Leben im All sind deshalb absoluter Blödsinn.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Statistik zu außerirdischem Leben? 15 Apr 2018 08:41 #31123

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13 mrd Jahre Zeit für die Entwicklung des Lebens. Das sollte ausreichen für eine eventuelle Superzivi. Eigentlich. Und dann muss!!! man die Auswirkungen dieser Zivi bei uns mitbekommen. Aber wir sehen und hören nichts.
Das eröffnet weitere Möglichkeiten: Wir sind die ersten. oder wir sind die einzigen, oder immer ab einem gewissen Pkt die Auslöschung, oder die Gleichzeitigkeit: alle Lebensformen sind gleich in ihrer Entwicklung.

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Statistik zu außerirdischem Leben? 15 Apr 2018 18:07 #31145

Ralf schrieb:

13 mrd Jahre Zeit für die Entwicklung des Lebens. Das sollte ausreichen für eine eventuelle Superzivi. Eigentlich. Und dann muss!!! man die Auswirkungen dieser Zivi bei uns mitbekommen. Aber wir sehen und hören nichts.
Das eröffnet weitere Möglichkeiten: Wir sind die ersten. oder wir sind die einzigen, oder immer ab einem gewissen Pkt die Auslöschung, oder die Gleichzeitigkeit: alle Lebensformen sind gleich in ihrer Entwicklung.


Thomas Metzinger hat noch eine befremdlich (für Menschen) anmutende Idee für die Lösung des Fermi-Paradoxons bereit. Ab einem gewissen Entwicklungsstand und Überwindung kognitiver Defizite könnte es sein, dass eine Superzivilisation bzw. postbiologische Sekundärzivilisation (bzw. harte künstliche Intelligenz) ihre Existenz einstellt (Schopenhauer, die Buddhisten oder auch Denker wie E. Cioran und A. Carraco lassen grüßen ;) )

Die mitfühlende Superintelligenz, die Böses schafft

Könnte ja auch in den nächsten Jahrzehnten bereits hier auf Erden ein Thema werden. Also gar keine so abstrakte Fragestellung.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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