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THEMA: ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner

ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner 09 Okt 2015 09:20 #921

  • Kai
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Lieber Herr Gaßner,

angeregt von Ihren Beschreibungen physikalischer Phänomene und hoffend auf Ihr Ohr möchte ich versuchen, Ihnen einen Gedankengang zu erläutern und Sie bitten, mir die Frage zu beantworten, ob jener Gedankengang auf einem grundlegenden Irrtum aufliegt, oder ob an jener Überlegung doch etwas dran ist, das interessant sein könnte. Ich bin da nämlich selbst sehr verunsichert: manchmal bilde ich mir ein, dass ich - „Heureka“ -tatsächlich etwas Neues entdeckt habe, eine alternative Beschreibung neben den anderen, die deshalb nicht ungültig sind - manchmal halte ich das Ganze für völlig idiotisch, manchmal für eine Selbstverständlichkeit. Ich bin ein Laie, habe leider zu wenig vertrauten Kontakt zu gebildeten Physikern, die die freundschaftliche Geduld aufbringen, mir Ihr Ohr einmal für eine gewisse Zeit zu leihen. Irgendwie hoffe ich, von Ihnen diese Zeit zu bekommen. Vielleicht glückt es!
Im Videovortrag zur dunklen Energie erklären Sie den gewagten Schritt Hubbles, eine „Gerade in ein Diagramm zu zeichnen“ und sprechen am Ende des Vortrags die Möglichkeit aus, „vielleicht zeichnet, in diesem Moment, wieder jemand eine Gerade in ein Diagramm“. Nun, soweit möchte ich nicht gehen, dies von mir zu behaupten. Mir geht es eher um eine Unsicherheit im Verständnis. Populärwissenschaftliche Beschreibungen des Kosmos erzeugen in mir eine Vorstellung, in der ich mich schlecht orientieren kann. Vielleicht begehe ich den Fehler, die komplizierten hochtheoretischen mathematischen Modelle zu sehr zu vereinfachen und in ein naives dreidimensionales maximal vierdimensionales Bild zurückzuübersetzen, was aber so nicht geht. Andererseits sage ich mir aber, dass diese „Naivität“ doch gestattet sein müsste, denn wenn auch die theoretische Beschreibung bei der Begründung und Erschließung von Phänomenen über diesen Rahmen hinausgehen muss, so muss sie sich letztlich doch wiederum auf diesen zurückbeziehen können.

Es müssten aber, um nicht völlig naiv zu bleiben, doch die Bedingungen für diese Rückübersetzung in den dreidimensionalen+zeitdimension-Raum reflektiert werden. Und da setzt meine Idee an: Es muss doch möglich sein, eine vollkommen abstrakte (das heißt von der Empirie absehende) Beschreibung der Physikodynamik dieses Raumkonstrukts möglich sein. Worum geht es mir? Darum, in einer solchen Modellvorstellung die Begriffe, wie Ordnung, Entropie, Symmetrie und ihre Bezüglichkeit genauer zu untersuchen: denn gerade diese Begriffe scheinen die Eigenschaft zu haben, aufeinander zu verweisen und manchmal ineinander überzugehen, ohne jemals das Gleiche zu bedeuten.
Wie soll das geschehen? Nun, indem man einfach mal loslegt, und gemäß Spencer-Brown Anweisungen (für Überlegungen) zu einer Konstruktion eines solchen Modellraumes gibt. Ich versuche es mal.

1. Ein Raum ist ein Kontinuum von Zuständen (Orten, „Nebeneinanderem“). Denken wir uns ein solches Kontinuum (euklidisch), aber als leer (von Werten).

Bemerkung 1: Die Schwierigkeit liegt darin, dass ein Subjekt diese Anweisung, einen solchen leeren Raum in seinem Geist zu konstruieren, an ein anderes Subjekt weitergibt. In welcher Position befindet sich das Subjekt zu diesem Raum: es befindet sich nicht in diesem, weil er leer gedacht ist, also befindet es sich außerhalb, möglicherweise „umhüllt“ es diesen Raum. Das Problem des Beobachters in bzw. um einen gedachten Raum wird uns noch interessieren. Wichtig ist bei dieser Operation, den Raum vom Beobachter völlig zu trennen. Obwohl das wie eine paradoxe Anweisung erscheint, ist dies dennoch möglich – hoffe ich.
Bemerkung 2: Euklidisch sei der Raum gedacht. Das heißt: genau drei Achsen (Koordinaten) stehen senkrecht (orthogonal) aufeinander. Jeder Ort ist durch genau diese drei Koordinaten beschreibbar. Der Raum ist dreidimensional. Alle späteren Zustände in gekrümmten Räumen, mehrdimensionale Phänomene, nehmen Bezug auf diesen platten einfachen Raum. Der Raum scheint eine seltsame topologische Eigenschaft zu haben, verzerrbar, dehnbar usw. zu sein. Aber immer gibt es über Dimensionen irgendwie Rückübersetzungen in den Euklidischen Raum. Man könnte sagen, höhere Dimensionen können in jedem Raumpunkt eingeklappt sein, man kann aber immer drei Dimensionen euklidisch aufklappen, indem man andere einklappt. Bsp.: Die vier Dimensionen der Raumzeit: Man kann die Zeit eingeklappt lassen und die drei Dimensionen des Raumes darstellen. Aber man kann eine Raumdimension einklappen und dafür die Zeitdimension ausklappen. Dann hat man eben ein Raumzeitdiagramm mit einer Dimension Zeit, der Raum ist um eine Dimension zusammengeklappt und erscheint als Fläche. Dabei geht eine gewisse Information verloren. Aber immer kann man nach gewissen Regeln an jeder Stelle die anderen Dimensionen wieder aufklappen, wenn man dafür eine andere zuklappt. Es gibt eine Regel der Orthogonalität: Immer stehen die Achsen (und Dimensionen) senkrecht aufeinander. So kann man bestimmte mehrdimensionale Beziehungen auch indirekt untersuchen. Ein Bild für diese eingeklappten und aufklappbaren Dimensionen sind jene Kinderbücher, bei denen sich, wenn man eine Doppelseite genau senkrecht aufklappt, räumliche Szenen ergeben. Immer nur eine Szene ist aktualisiert, die andern Szenen sind in den zugeklappten Seiten versteckt. Bei mir stehen natürlich die versteckten Szenen zusätzlich mit der aktuellen in einem Verhältnis, es ist immer dieselbe Szene aus einem anderen Winkel betrachtet.
Bemerkung 3: Immer sind alle Phänomene rückübersetzbar oder vermittelt über die Euklidische dreidimensionale Koordinatenstruktur. Bsp. Gilt euklidisch Winkelsumme Dreieck 180 Grad. Auf einer gekrümmten, bspw. Kugel- oder Satteloberfläche, sind abweichende Winkelsummen möglich. Die gekrümmte Flächenstruktur lässt sich aber über einen vermittelnden euklidischen Raum darstellen, was ja bei einer illustrativen Darstellung immer auch zur Veranschaulichung von Zusammenhängen getan wird. Außerdem ist unsere Skalierung immer bezogen auf ein euklidisches Koordinatensystem, auch wenn wir andere verwenden. Immer gibt es solch eine Vermittlung. Jeder noch so verzerrte Raum kann euklidisch hingezerrt werden, auch wenn sich dann die benachbarten Dimensionen dementsprechend verzerren: Bsp.: Zwei Parallelen auf einer euklidischen Fläche kann ich „biegen“: dementsprechend verbiegt sich die Fläche. Wenn ich die eine Parallele zu einem Punkt zusammenknülle, also die Fläche um die Parallele herumkrümme oder zerre (das ist eine Operation, die über das Unendliche geht, aber trotzdem möglich ist, theoretisch), dann legt sich die zweite Parallele im Ergebnis als ein Kreis um diese zum Punkt geknüllte Parallele.
Bemerkung 4: Um Ihnen schon einmal mein absolut relationistisches Denken, welches aber naiv sich auf die euklidische Anschauung bezieht, verständlicher zu machen, möchte ich Ihnen meine Vorstellung an einem anderen Beispiel demonstrieren. Ein Mensch steht auf einer Erdkugel - vielleicht der kleine Prinz auf einem Planeten - und tanzt, indem er sich um die eigene Achse dreht. Er dreht also Pirouetten. Dabei stößt er sich immer von der Erde des Planeten ab. Wenn wir nur die beiden Systeme - Planet und kleinen Prinzen - betrachten, dann ist noch nicht entschieden, ob sich der Prinz dreht oder der Planet vom Prinzen gedreht wird. Bzw. ob eben der Prinz sich in diesem Universum um seine Achse dreht oder ob sich das Universum um die Achse des Prinzen dreht. Beides gilt und ist möglich. Nun, sagen wir, der Planet hat wohl die größere Masse und wird eher verharren. Soweit sind wir aber noch nicht mit unserer Erkenntnis! Jetzt stellen wir neben den Prinzen seine Rose, die zuschaut, wie der Prinz sich dreht. Nun, aus der Perspektive des Prinzen kann auch die Rose aktiv ihn umkreisen. Die Rose freilich, die fest auf der Erde steht, sieht etwas anderes. Aber auch sie könnte von dem Prinzen noch überredet werden. Nun aber hat sie einen Einfall: Wir nehmen mal an, auch sie hat Füße und kann tanzen und beginnt nun selbst, Pirouetten zu drehen. Jetzt behauptet natürlich auch sie, dass der Planet, das Universum und der Prinz sich um ihre Achse drehen. Jetzt erst haben wir einen Widerspruch, der die Möglichkeiten der Beschreibung einschränkt! Wichtig ist mir hierbei, dass die subjektiven ersten Beschreibungen des Prinzen und der Prinzessin durchaus gültig und richtig sind, solange nicht ihre Verschränkung mit einbezogen wird! Dann erst, in der Verschränkung, werden die Bahnen, die sie beschreiben, zu unwahrscheinlich, so dass man eine Entscheidung fällen muss: Sie stehen auf einem festen Grund und drehen sich um sich. Erst durch gewisse Verschränkungen entsteht Masse, Trägheit. Dies ist sehr wichtig. Es hat Auswirkungen für das Verständnis von Phänomen der modernen Physik. Zum Beispiel die Diskussion um die Fernwirkung: wenn also eine Spineigenschaft in einem Experiment quasi über Fernwirkung von einem Teilchen zu einem anderen übertragen zu werden scheint, dann deshalb, weil es aus seiner Verschränkung herausgeschält wurde, und zwar so, dass sie über die Spinachse verbunden blieben. Was meine ich damit: Über die Spinachse sind sie weiterhin immer noch „statisch“ verbunden, selbst über einen großen Raum hinweg! Das ist wie der Drehspieß bei einem Grill: Denken wir uns einen kilometerlangen Drehspieß und an dem einen Ende des Spießes ist eine Kurbel. Beginnt jemand den Spieß zu drehen, dann dreht sich halt der Spieß im Ganzen „sofort“, also sofort auch drehen sich beide Enden des Spießes! (Ich bin der Meinung, dass etwas wie Spinachsen auch hinter den Quarks stecken: deshalb ist ein aus drei Quarks zusammengesetztes Teilchen, als eine „Kugel“ zu denken, die sozusagen um drei orthogonal aufeinander stehenden Achsen gleichzeitig in einer gewissen Relation rotiert.

2. Betrachte ein solches Kontinuum als ein Feld, oder besser: als ein mögliches Feld. Es ist die Hohlform für alle möglichen Felder (Feld der Felder).

Bemerkung 1: Dieses Kontinuum ist als ein mögliches Nebeneinander von möglichen Zuständen (Orten), die miteinander in einer kontinuierlichen Beziehung stehen, gedacht. Noch ist dieser Raum nicht gefüllt, deshalb nenne ich ihn einen potentiellen Raum. Das Problem bei der Operation ist, dass ich ihm schon vor jeder Empirie eine Struktur zu geben versuche. Auch das ist eine paradoxe Operation. Wir werden gleich sehen, dass ich Parameter setzen werde, die aus gewissen Erfahrungen resultieren. Diese Erfahrung, vor allem die Eigenschaft des Lichtes, setze ich aber so, als sei sie eine Voraussetzung. Die Menschheit ist erst sehr spät zu der Erkenntnis der Eigenschaften des Lichts gelangt, weil es eine Eigenschaft hat, die erst aus der Wahrnehmung herausdestilliert werden musste.
Bemerkung 2: Ein leeres Kontinuum denken heißt, ein Nebeneinander zu denken, welches potentiell möglich ist. Noch aber treten die Nebeneinander als Nebeneinander nicht in Beziehung zueinander: sie sind noch isoliert. Dennoch setze ich die Möglichkeit dieses Nebeneinanders als leeren Raum.

3. Dieser Raum sei potentiell dynamisch, dynamisiert sei er durch das Licht. Das Licht sei die potentielle Möglichkeit des Kontinuums.

Bemerkung 1: Hier wird’s schwierig. Auf diesen Gedanken, der den Kern meiner Überlegung bildet, bin ich durch das Heisenbergsche Mikrowellenparadox gekommen, der ja Planck auf den Pfad der Quanten führte. Ich denke mir den leeren Raum der Möglichkeiten als ein solches Mikrowellenkontinuum, indem in LICHTGESCHWINDIGKEIT! alle möglichen Wellen aller möglichen Amplituden an allen möglichen Orten aus allen Richtungen und in alle Richtungen umherschwirren. Und zwar unabgelenkt, wenn sie also nicht interagieren immer geradlinig! Anweisung 3 bedeutet also, radikal diese Dynamik vollständig zu denken, ohne wirklich einen Ort, einen Beginn, eine Materie, eine Energie schon zu setzen. Licht, wenn man so will ohne Reflexion, ohne Materie. Eigentlich ein aktives Vakuum, NICHTS.
Bemerkung 2: Die Lichtgeschwindigkeit dabei zu denken, mag schwer sein. Ich meine aber, dass eben das Licht identisch mit dem Kontinuum zu denken ist als eben ein gleichmäßiges unentschiedenes Umherschweifen in diesem leeren Raum: das nenne ich Lichtgeschwindigkeit. Es ist damit kein konkreter Wert gesetzt, sondern nur seine absolute Konstanz. Der konkrete Wert kann erst in Relation zu etwas gesetzt werden (Das wird später in Relation zum Wirkungsquantum geschehen). Licht ist die Möglichkeit des Nach- und Nebeneinanders (die Zeitdimension als weiteren Kitt des Nebeneinanders).
Bemerkung 3: Der Raum ist zugleich dynamisiert und leer. Auch diese Operation ist paradox. Radikal fordere ich eine Vollständigkeit aller möglichen Potentiale (Tautologie). Der Raum ist also jetzt nicht mehr nur leer sondern auch absolut gefüllt mit seiner Möglichkeit (noch keine Materie, noch keine Massen, zwar auch noch keine Energie, weil die sich nur in Relation zur Masse, zur Materie, bildet (E=mc2), aber so was wie ein Äquivalent zur Energie. Sie ist kinetisch, gleichförmig, geradlinig. Ich möchte das bebildern: Ich stelle mir den Raum durchflossen vor von allen möglichen (vorerst nur geradlinigen!) Flüssen, die sich gegenseitig in ihrem Fluss (in Lichtgeschwindigkeit) nicht behindern, und die durch alle Orte und Zustände hindurchfließen, ohne diese zu affizieren. Es sind nicht nur unendlich viele Flüsse, sondern alle Flüsse, also eine Vollständigkeit ist gedacht! Die Flüsse haben eine unendliche „Breite“. Daher hat auch jeder Fluss genau ein Pendant eines Flusses, nämlich genau den Fluss, der auf derselben Linie (Richtung) im umgekehrten Richtungssinn fließt! Das ist wichtig: denn dadurch lässt sich die Vollständigkeit, obwohl sie eine unendliche und gleichzeitig in der SUMME eine NULL ist: teilen – und die Teile sind ungleich NULL! Ungeteilt heben sich Fluss und Gegenfluss an jedem Ort den sie durchqueren auf. Stilles Wasser: es ist also doch eine Beziehung schon gedacht, nämlich vorerst die der gegenseitigen Aufhebung, anderseits muss man darauf Wert legen, dass sich die Ströme noch nicht miteinander verhaken, also keine Interaktion! Keine anderswertige Beziehung ist vorerst erlaubt. (Später werden wir sehen, wie sie interagieren. Regel: wenn du Ströme herausnimmst, berücksichtige den Gegenstrom, Ströme (Strom-Gegenstrompaare), die du nicht herausnimmst, kannst du vernachlässigen. Das soll sich aus der Symmetrie ergeben. Siehe später.) Ich habe das Bild der Ströme verwendet. Genauso kann man das mit Wellen und Frequenzen beschreiben: es gibt also im Raum eine Verbreitung aller Frequenzen und Amplituden an jedem Ort oder über das ganze Kontinuum des Raumes, aber auf diese Weise heben sich alle positiven und negativen Amplituden auf. Wir denken uns diesen Mechanismus allgegenwärtig in einem unbegrenzten Raum (obwohl die Grenze natürlich das denkende Subjekt ist). Das Bild der Ströme soll uns vorerst als Werkzeug für die Entwicklung des Weiteren dienen.

Ich habe diese Konstruktion für mich tabula rasa genannt oder eben den potentiellen Raum. Mit diesem möchte ich nun operieren, indem ich weitere Anweisungen für Gedankenexperimente gebe.

1. Betrachte in dem potentiellen Raum nur ein Strom-Gegenstrom-Paar. Stell es vor als einen Fluss/Gegenfluss in einem geraden Flussbett, die Breite des Flussbettes sei beliebig, der sowohl aufwärts, als auch abwärts fließt, ohne dass Fluss- und Gegenfluss sich behindern. Summierst Du aber dennoch beide Ströme, so ergibt sich ein stilles Gewässer. Das „Wasser“ fließt konstant in einer Geschwindigkeit (Lichtgeschwindigkeit). Denke deinen Blick mitfließend mit dem einen der Ströme. In Relation zum Flussbett (als statischer Hintergrund) fließt er in Lichtgeschwindigkeit, in Relation zum Gegenfluss (als Hintergrund) in 2facher Lichtgeschwindigkeit. Paradox. Da es nichts gibt, was diese Grenzgeschwindigkeit übersteigt. Wir wissen, dass deshalb die Raum-Zeit-Koordinaten gekrümmt werden, nur um das Gesetz der konstanten Geschwindigkeit zu erhalten. Wir können jetzt behaupten, dass die Raum-Zeit-Koordinaten in diesem Fall unendlich gekrümmt sind: kein Raum, leerer Raum, nur isolierte Zustände.

2. Nun aber lass die beiden Ströme interagieren! Wie? Lass an bestimmten Orten, oder lass bestimmte Zustände zwischen Strom und Gegenstrom oszillieren. Wenn diese Oszillationen nur kurz aufflammen und sich wieder aufheben, haben wir so etwas wie Fluktuationen. Können diese sich stabilisieren? In der Konstruktion Strom-Gegenstrom können wir natürlich, wenn wir seitlichen Ausweichraum gestatten: eine Rotation einbauen, so, wie eine Rolle (Walze) zwischen zwei genau in gleicher Geschwindigkeit gegenlaufenden Schienen auf der Stelle verharrt, indem sie rotiert, können wir einen rotierenden Strudel konstruieren, der kinetische Momente der geradlinigen „Energie“ströme in sich hinein lenkt, und dadurch verharrt. Strom und Gegenstrom treffen nicht frontal aufeinander, sondern „tangieren“ um einen kleinen ZwischenRAUM. Geradlinige gleichförmige Energie wird in dieses Drehmoment umgewandelt, dass als Trägheit sich der geradlinigen Fortspülung widersetzt (Masse!).

3. Nun setze auf dieses Strom-Gegenstrom-Paar senkrecht ein zweites solches Paar. Wir hätten jetzt 4 „Vektoren“: Hoch-Runter/Rechts-Links, mit denen wir eine Rotation noch besser beschreiben können: Hoch-Rechts-Runter-Links usw. oder umgekehrt. Wie eine Boje in einem Fluss, reist natürlich dieser träge Ort einen „Trichter“ irritierter Wellen in die jeweiligen Ströme (Kann man sagen, dies verzerrt oder krümmt die Raumzeitkoordinaten). Die Boje fände ihren Halt, ihre Verankerung auf ihrem eigenen Grunde, im Zentrum ihrer Rotation: Gravitation. Jetzt kommt es weiterhin darauf an, in welchem Verhältnis „Strömung“ aus der geradlinigen (Licht)Strömung in die Rotationsströmung eingelenkt wird. Unmöglich zu denken, die Rotation „sauge“ alle Licht“energie“ auf, dass hieße, die Rotation schluckt den gesamten Raum (die Rotation um irgendeinen „Punkt“ (in welchem Radius“)) betrüge 2 Mal Lichtgeschwindigkeit. Irgendetwas sagt mir, dass ein stabiles Verhältnis zwischen Rotation und Geradlinigem Fluss da zu finden ist, wo die Grenze der Lichtgeschwindigkeit wieder eingesetzt ist und zwar für das Verhältnis von Strom und Gegenstrom und für die Rotation selbst. Das würde aber bedeuten, dass also, wenn in die Rotation genau die Hälfte jeweils der Ströme in sich hinein beugte, die Rotationsgeschwindigkeit 2 Mal ½ Lichgeschwindigkeit=Lichtgeschwindigkeit betrüge. Gleichzeitig würde die relative Geschwindigkeit von Strom und Gegenstrom ebenso auf 2 Mal Lichgeschwindigkeit /2= Lichtgeschwindigkeit „gebremst“! Kann man aus diesen Parametern den Radius der Rotation berechnen, ist das Planck? Habe ich das nur naiv nachentdeckt? Oder ist da was Neues? Oder Quatsch? Irgendetwas sagt mir auch, dass der Spin ½ (+N) der Fermionen etwas damit zu tun hat: denn jene Rotation ist eine Doppelte, je nach Beobachterposition: Nämlich kann man die Rotation einmal als Entität an sich (mit einem Bruch (des Kontinuums)) betrachten, andererseits kann man aus der Perspektive des Kontinuums jene Hineinrotation in den Ort betrachten. Eine solche Rotation wäre also als Bruch UND als Bestätigung des Kontinuums zu denken! Außerdem müssen wir nach der Anweisung: Jede Betrachtung einer Strömung fordert die Berücksichtigung der Gegenströmung - die entgegengesetzte Rotation mit einbeziehen. Jetzt ist es aber möglich bei einer Rotation, dass man einerseits die Aufsummierung der gegenläufigen Rotationen so bewerkstelligen kann, dass keine Rotation das Ergebnis ist. Aber man kann Rotation auch so aufaddieren, dass im Ergebnis 2 Rotationen herauskommen. Denn: setze einen Punkt im Norden eines rotierenden Ringes, lass diesen im Uhrzeitersinn rotieren und gleichzeitig entgegen den Uhrzeigersinn, setze dich auf den Punkt des „Halbrings“, der im Uhrzeigersinn rotiert, wenn er im Süden ankommt, ist der Nordpunkt des „Gegenstrom-Rings“ ebenfalls im Süden angelangt. Beide Nordmomente treffen im Süden aufeinander, und eine Rotation ist somit vollzogen. Nun lass sie wieder zum Norden rotieren. Zweite Rotation! Spin ½, aber irgendwie auch aufgesogen?

Bemerkung 1: Ich bin bei einem Gedankenspiel auf die harmonische Reihe (Summe=1/1+1/2+1/3 usw.) gekommen und zwar: Wenn ich von einem Punkt aus immer wieder folgende Operation durchführe: ich verschiebe um eine Längen-Einheit geradlinig von Ausgangspunkt M, danach rotiere ich von dem erreichten Punkt P um M um genau den gleichen Betrag (eine Längen-Einheit: entspricht einem Winkel 360 Grad/2Pi = ca. 57,3 Grad), jetzt verschiebe ich wieder um eine Längen-Einheit auf einem Strahl von M durch diesen zuletzt erhaltenen Punkt P‘. Danach rotiere ich wieder um eine Längen-Einheit um M usw. Ich kombiniere also geradlinige Verschiebung und Rotation auf diese Weise. Der Winkel, um den ich bei der Rotation weiter komme, verkleinert sich entsprechend und bildet die harmonische Reihe (57,3/1+57,3/2+57,3/3 usw.).
Eine andere Möglichkeit, Geradlinige Verschiebung und Rotation zu kombinieren, wäre: Verschiebe geradlinig um 1 Einheit von A nach A‘, ermittle M auf der Senkrechten auf AA‘ durch A‘, wobei gilt A’M hat auch eine Länge von 1 Einheit. Dann rotiere um M 1 Einheit und erhalte A‘‘. Nun verschiebe wieder und zwar auf der Tangente des Kreises um M wieder 1 Einheit. Ermittle M‘ auf analoge Weise wie M und setze die Operation immer weiter fort. (Es muss natürlich immer in die Gleiche Richtung rotiert werden!) Wie bei Marx macht es einen Unterschied ums Ganze aus, ob man den Zyklus …..W-G-W‘-G‘-W‘‘-G‘‘‘….. um G oder um W zentriert.

PAUSE

Ich möchte an dieser Stelle bitten, innezuhalten und sich wirklich die Dynamik dieses perpetuum mobile zu vergegenwärtigen. Ich habe absichtlich auf darstellende Zeichnungen verzichtet, damit sich die Vorstellung aus der Beschreibung entwickelt. Aber Sie können natürlich ein leeres Blatt Papier nehmen und die Konstruktion skizzieren!

Anhand dieses Modells können wir die Beziehung so grundsätzlicher Begriffe wie Ordnung, Symmetrie, Entropie untersuchen. Diese Begriffe sind ja für uns schwer zu verstehen, vor allem welche Ziele, welcher Sinn sich in ihnen verbirgt. Schwer ist nachzuvollziehen, wie Ordnung am Anfang gesetzt werden konnte, wie also der „Phasenübergang“ zur Ordnung einmal möglich gewesen sein sollte, und warum danach alles für uns in Richtung „Auflösung“, also Entropiesteigerung, abläuft. Wie können sich doch entropisch Cluster bilden? Wie konnten sich aber dennoch in diesem zerfließenden Kosmos solche Enklaven der Ordnung bilden, wie unser Lebensraum und unsere Lebensform? Aus dem Modell resultiert, dass die Leere – das Vakuum - des potentiellen Raumes vollständig gefüllt ist mit Möglichkeiten. Es ist hier wichtig, die Vollständigkeit der Leere mitzudenken. Denn diese hebt sich echt hegelisch auf – eben als Leere. Die Leere in dieser reinen Gestalt ist vollkommen symmetrisch – und auch geordnet, wobei die Ordnung der Leere eine ist, in dem der Gegensatz von Ordnung und Unordnung nicht besteht. Doch auf eine Weise ist diese Ordnung in geradezu skandalöser Weise gegeben durch die Trennung vom diese Leere denkenden (beobachtenden) Subjekt, welches sie konstruiert und nicht in ihr vorkommen darf. Wie aber kann sich dieses Subjekt in diese Leere hineindenken? Oder aus ihr heraus?

Anweisung: Denke die Leere als ein weißes Blatt Papier. Der konstante Zustand sei „weiß“. Diese Leere sei ideal symmetrisch. Setze einen schwarzen Punkt. Dieser bricht die Symmetrie, setzt einen absoluten Gegensatz, eine Ordnung. Denke ein Bestreben zur Symmetrie, diesen Gegensatz zwischen Punkt und Blatt, Weiße und Schwärze, aufzulösen. Denn Symmetrie bedeutet Vollständigkeit. Und alles strebt „zurück“ zur Symmetrie, die gebrochen wurde? Der „schwarze“ Fleck ist nicht von außen gesetzt, sondern durch eine Operation, eine redundante Substraktion, oder Reduktion entstanden: durch eine Rotation. Es gibt theoretisch zwei Möglichkeiten, den Makel der gebrochenen Symmetrie wieder wettzumachen: Der Makel wird ausradiert! Alles wieder weiß - wegfluktuiert. Oder der Makel expandiert, bis alles schwarz ist. Der Symmetriebruch erzeugt eine Ordnung durch eine Trennung. Einen Pol und ein Feld! Monopoles Feld? Oder entgeht uns der zweite Pol (eine zweite Rotation?). Die „Weiße“ ist das Licht. Die „Schwärze“ ist die Gravitation (Rotation). Der Symmetriebruch besteht in einer Setzung einer vollständigen (und stabilen) Rotation (?) – und eben nicht nur Fluktuation! Einer Veränderung mit Dauer, Zyklus – die Installation einer Rotation, mit der die Uhren zu ticken begannen. System und Umwelt. Urknall. Mit welchem Radius? Die Größen sind relational. Irgendein Radius setzte das Maß (diskret gesetzt durch die vollbrachte erste eine Rotation, oder die eine, die zu vollenden alles noch strebt?), die anderen Maße folgten folgendermaßen. Zahlentheorie, Verhältnisse, gemeinsame Teiler, Vielfache. Primsituationen dynamisieren, lassen Stabilitäten kippen, Phasenübergänge, usw.

WICHTIG ZUM MONOPOL: Wir konstruieren folgendes Feld: Ein gesetzter PUNKT auf einem unendlichen weißen Blatt! Der Punkt ist der Pol. Wir stellen uns vor, dass alle Feldlinien und Kräfte in diesen Punkt führen. Wir können aber als einen zweiten Pol konstatieren, der aber ausgedehnt ist, nämlich die Linien führen in alle Richtungen zu einem unendlichen Außen – ganz naiv wie Sonnenstrahlen. Wir denken uns den Punkt auf dem ebenen Blatt Papier von einem ins Unendliche entrückten Kreis umgeben vor, deren gesamter Umfang den zweiten Pol bildet. Er entrückt in Lichtgeschwindigkeit. Das Feld ist nicht euklidisch platt und naiv rechtwinklig, und widerspricht erst einmal dem Befund des platten Universums. Zu diesem Widerspruch komme ich noch. Wichtig ist erst einmal, dass man sich durchaus so naiv jene Spannung oder Spanne konstruieren kann, die eine Fläche, im Dreidimensionalen dann einen Raum um eine Kugeloberfläche als Pol, aufspannt. Es ist natürlich Raumzeit. Mit der Zeitdimension hat es aber noch etwas Spezielles auf sich, auf das ich zurückkommen muss und werde. Sie ist ein wichtiger Operator für die dynamische Homöostase des Systems. Der platte Lichtraum ist gravitativ angezupft, wie eine gespannte Leinwand angezupft werden kann. Die Leinwand sei elastisch. Vom Rahmen her gibt es einen Gegenzug gegen den Zupfzug. In meinem Model später ist die Leinwand wie ein Karo vierfach aufgespannt und gezupft: jeder Ansatzpunkt, an dem die Kräfte an der Leinwand ziehen, übernimmt je nach Perspektive das Gravitationszupfen oder die Rahmenspannung des Lichtfunktion.

Aber jetzt kommt noch etwas hinzu. Um dieses zu erläutern, verweise ich auf Spencer-Browns „Law of form“. Er arbeitet in seinem Kalkül mit einer Innen-Außen-Unterscheidung und später mit einem re-entry, einer Wiedereinführung der Unterscheidung auf der Innenseite. So etwas möchte ich jetzt auch machen. Denn der naiv gesetzte Punkt, von wem ist er gesetzt? Von mir, vom Beobachter, der sich dieses Modell konstruiert hat. Er ist von außen eingeführt: willkürlich. Kann ich die Setzung denn vielleicht in dem System selbst einführen und mich zurückziehen? Vielleicht indem ich in den Punkt selbst die Unterscheidung einführe, ihn differenziere. Er ist jetzt nicht mehr naiv Punkt, sondern hat selbst ein Außen und ein Innen, er ist viel komplizierter aufgebaut: ich möchte einmal den Begriff Singularität als Bezeichnung für ihn ausborgen. Der Punkt hat also doch auch einen Rand (ein Außen) und ein Inneres. Es ist ein gewisser Doppelaspekt zu beachten: wenn wir in den Punkt selbst die eben konstruierte Form wieder einführen, verkehren sich Innen und Außen und wenn wir diese Operation unendlich wiederhohlen lassen, frequentieren lassen, stellen wir ein Oszillieren der Pole, von Innen und Außen, her, und nur durch diese, erhält sich die Spannung des Raumes oder der Raumzeit in einem feinen Gleichgewichtszustand von Symmetriebruch und Symmetrie. Das Universum das Außen expandiert, erscheint im inneren als eines, in dem die Objekte zwischen den Räumen gleichmäßig schrumpfen. Der Innere Kern des einen enspricht dem äußersten Rand oder Hintergrund des anderen. Der Trick, den ich anwende, um jenes unvorstellbare doch zur Vorstellung zu bringen, ist nun der, dass ich mich selbst, als Beobachter, an diese Stelle setze, mich also auch selbst als Beobachter in das System einführe, also ein weiteres reentry bewerkstellige. Denn was bin ich denn als ein diesen Raum, dieses Modell Vorstellender, konstruierender. Und wo bin ich dabei. Einmal bin ich selbst IN dem Raum, der Raum umgibt mich, aber aus einer anderen Perspektive ist mein Geist jener Hintergrund, oder jene „Umhüllung“, die den Raum IN SICH beherbergt. Einmal expandiert der Raum um mich als „Zentrum“, ein anderes Mal senkt er sich in mich hinein, ich bin sozusagen seine Hülle sein Außen. Kann man nicht vielleicht sagen, dass ich ständig zwischen diesen beiden polaren Positionen (Zuständen) springe, und durch dieses Hüpfen das Feld aufspanne wie der Gedoppelte Igel den Kohlacker im Märchen „Hase und Igel“? Und um und in jedem Beobachter, um und in jedem Subjekt, oszilliert solch ein Feld: so können sie die Innen-Außen-Unterscheidung in sich einführen, eine Welt kopieren, ganz individuell, und doch in dieser gleichzeitig sein, in einer Umwelt sich begegnen. Auf diese Weise habe ich die Singularität vervielfacht! Trägt diese Vervielfachung vielleicht zur Verflachung des wahrgenommenen Raumes bei?

Mir erscheint also dieser PUNKT selbst gebildet aus einer Membran in Form einer Kugeloberfläche, die Innen und Außen scheidet, an der sich der Raum bricht, und zwar in einer symmetrischen Weise, so dass im Inneren, inversiv jenes sich spielgelt, was Außen „expandiert“. Diese Membran oszilliert und rotiert in einer gewissen Weise. Sie strukturiert den Übergang, die Unterscheidung von Innen und Außen. An ihr konstruiert, konstituiert sich alles. So wie man vielleicht vermuten kann, dass sich in den Synapsenspalten des Gehirns die Welt rekonstruiert, die wir sehen. Jene strukturierten aktiven, oszillierenden Zwischenräume in der Gehirnmembran bilden die eigentliche Membran der Membran. Im Inneren dieser Kugel, in seinem Zentrum, können wir diese Kugel als Mittelpunkt (Mittelkugel: Kern) immer wieder einführen. Das ergibt sowas wie eine Mandelbrotstruktur. Wenn wir uns zwischen zweier solcher Kugeln positionieren, die identisch sind, so sehen wir sie einmal unendlich klein von außen und einmal unendlich groß von innen. Dies könnten die beiden Perspektiven auf den Urknall als vergangenes Ereignis in einem vorgestellten unendlich verdichtetem Raum (mit seiner Grenze, hinter die wir nicht gelangen können) einerseits und als uns überall gegenwärtiger und umgebender Hintergrund andererseits verweisen. Wir können zeitlich und räumlich in Richtung Singularität des Urknalls nur bis zu einer bestimmten Grenze vordringen, an der wir dann aber abprallen, weil wir immer auch schon längst jenseits dieser Grenze uns befinden! Und jetzt wird es noch verrückter! Jenen Grat, den wir zu überschreiten trachten, können wir deshalb nicht überscheiten, weil wir eigentlich auf ihm schreiten! Oder: ein anderes Bild: diese Grenzmembran ist unser Ereignishorizont.

ES IST AN DER ZEIT, das heißt, an dieser Stelle ist die ZEIT einzuführen in unser Modell der tabula rasa oder des potentiellen Raumes. Die Anweisung lautet: Setze also in diesen potentiellen Raum einen (rotierenden Punkt: es rotiert der Punkt in diesem Raum sowie auch der Raum um diesen Punkt rotiert, aber das alles können wir erst einmal vernachlässigen: es ist auch besser das ganze wieder erst einmal auf einem Blatt Papier, also in der Fläche sich vorzustellen). Also: setze einen Punkt auf ein Blatt Papier von tabula rasa. Betrachte aber nun die ganze Dynamik nur auf einer Linie, einer Flusslinie, einer horizontal angelegten, die durch diesen Punkt geht. Also Fluss von links nach rechts und umgekehrt. Ich denke an die Boje, die rotierend in sich selbst den Halt findet in einem Strom-Gegenstrom (eben in dieser horizontalen Linie: oder zeichne ruhig einen breiteren Strich, der einen Fluss wirklich symbolisiert (eigentlich können wir die Linie auch unendlich verbreitern in der Vorstellung, ohne dass sich etwas wesentliches an dem Bild ändert, also mit diesem Parameter der Breite der Linie kann man in der Vorstellung ein bisschen spielen). Die Boje reißt nun wie eine Boje in einem normalen Fluss aus Wasser einen Wellentrichter irritierter Wellen hinter sich auf. Wenn jetzt die Flussgeschwindigkeit also eine als konstant vorgegebene ist (Lichtgeschwindigkeit in unserem Strom aus „Lichtwasser“), dann muss ja der Strom an der Stelle der Boje abgebremst worden sein und in der Folge also dieser Wellentrichter aus Wellen oder Zuständen oder Strudeln usw. zusammengesetzt sein, die in Relation zu dem Fluss, der diesen Trichter hinter der Boje reißt, irgendwie langsamer als Lichtgeschwindigkeit fließen. Der Widerspruch wird erst einmal auf dieser Ebene dadurch ausgeglichen, dass möglicherweise auch wieder das Licht in diesen Folgezuständen irgendwie in Rotationen eingelenkt wurde nach irgendwelchen Prinzipien und Verhältnissen. Das soll uns jetzt noch nicht interessieren! Es gibt noch viel schlimmere Widersprüche. Um das folgende nachvollziehen zu können, bitte ich Sie, mir konsequent bei den Perspektivwechseln, die ich mir gestatte, zu folgen. Wechsle ich jetzt nämlich von dem Strom, der an der Boje einen Trichter bildet (aus der Perspektive dieses Stromes: hinter der Boje), in meiner Betrachtung zu dem Gegenstrom, und betrachte den erst genannten Wellentrichter (also den des ersten Stromes), aus der Perspektive des Gegenstroms: dann sind die Zustände des Wellentrichters Eins ja über die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt! Und der Trichter des ersten Stromes bildet sich aus der Perspektive des Gegenstromes VOR der Boje. Strom und Gegenstrom können wir jeweils vertauschen, so dass wir zur komplementären Aussage kommen, wenn wir den Trichter des Gegenstromes aus der Perspektive des ersten Stromes beschreiben. Das ist ein Hammer!
Jetzt geht das Ganze aber noch viel weiter. Ich möchte den Prozess in Ihrer Vorstellung hervorrufen, deshalb verzichte ich auf Illustrationen und arbeite mit Anweisungen. Skizzieren sie also ruhig auf einem Platt Rapier: In der Mitte einen Punkt. Ziehen Sie durch diesen eine horizontale Linie. Denken Sie sich aber die Dynamik von Strom und Gegenstrom auf der Horizontalen über die ganze Breite (oder Höhe) des Blattes Papier ausgebreitet. Nun lassen sie diese Dynamik an dem Punkt sich brechen. Machen Sie ganz einfach: Zeichnen sie jeweils einen „Trichter“, dessen Arme regelmäßig im Winkel von 45 Grad von der Horizontalen abgehen, so dass die Trichter selbst einen Winkel von 90 Grad haben. Wir haben dann also mit dem Bojenpunkt als Zentrum ein schönes X-Kreuz.

Jetzt kommt noch etwas Wichtiges hinzu: Wir wollen uns die Ablenkung oder Rotation in den rotierenden Punkt als einen Bruch der Symmetrie vorstellen. Es kommt jetzt alles darauf an, die folgenden Schritte so zu unternehmen, dass wir jede Abweichung von der gedachten Symmetrie (= sich in Nichts aufhebenden Vollständigkeit) wieder irgendwie durch eine Umkehroperation ausgleichen müssen. Nichts darf vernachlässigt oder vergessen werden. (Erst später vollziehen wir eine wesentliche Reduktion ohne Umkehrungsrücksicht.) Also: der Betrag der Rotation oder Abweichung von der Lichtgeschwindigkeit spielt keine Rolle, wie auch der wirkliche Betrag der konstant gehaltenen Geschwindigkeit, die die Lichtgeschwindigkeit repräsentiert, unwichtig ist für das Verständnis des Prozesses. Nun also: Stellen wir uns jenes X-Kreuz um den Bojenpunkt in dieser auf einen Strom und Gegenstrom reduzierten Dynamik vor! Dieses Kreuz kann nur dann statisch gehalten werden, wenn wir unseren Blick auf die Boje fixieren und ihn nicht mit dem einen oder anderen Strom mitfliegen lassen! Das ist so, wie wenn ich in einem fahrenden Zug aus dem Fenster ein parallel verlaufenes Gleis verfolge. Fixiere ich einzelne Schwellen, gerät der Fluss ins Stocken oder Stottern, folgt mein Blick dem Fluss des Gleises zerlaufen die Schwellen. Aber beide Wahrnehmungen sind (real)! Wenn ich aber jetzt sozusagen von der Fixierung auf die Boje auf die Perspektive der Ströme jeweils wechsle, dann zerreißt es auch auf eine merkwürdige Weise mein X-Kreuz. Baue ich aber einen Hintergrund ein: Es sei die Boje also fixiert doch auf einem Grund, der stabil ist und die beiden Ströme fließen auf dem „ruhenden“ Hintergrund des Blattes Papier, indem nun mal die Boje verankert ist. Das heißt: ich setzte die Boje tatsächlich „ruhend“, in ihr sei jegliche Bewegung absorbiert: Geschwindigkeit = Null. Mit diesem Hintergrund hätte ich aber ein Außen eingeführt, das mir nicht gefällt. Und es ist ja auch nicht nötig, wenn wir den Grund in die rotierende Boje selbst versetzen. Und in Relation zu seinem Grund kann man tautologisch sagen, dass die rotierende Boje in sich ruht (in dieser Relation, könnte man sagen: Geschwindigkeit NULL). Aber in Relation jeweils zu den Strömen, wird sie und ihr gesamter Trichter auch immer mitgerissen und zerrissen! Jetzt müssen wir das Ganze in einem Prozess der Bildung denken! (Beträge, konkrete Maßeinheiten können wir an dieser Stelle noch gar nicht einführen, aber was wir bemerken ist, dass es einen diskreten Sprung bei der Entstehung von Werten gibt: von Null auf Eins oder Unendlich. Ganz klassisch: von Null Energie und Masse auf Eins Energie UND Masse UND einen Wert für c! Einsen oder Einheiten und Nullen werden gesetzt und relationiert, daraus resultiert ein Zählen: Interessant wäre es, c=1 zu setzen und entsprechend nun die Werte Energie und Masse umzustrukturieren, weil ja dann gelte: E=m! Wie würden die Skalierungen für Entfernung und Zeit aussehen (spinne ich hier???)?) Wir lassen also die Boje durch das Ereignis einer ersten Rotation (diskret: erste Eins!) sich bilden, in deren Folge jeweils in die Ströme diese Trichter graviert werden. Gleichzeitig aber wird die Boje und ihr von dem einen Strom gezeichneter Trichter von dem Gegenstrom auch mitgerissen. Wenn wir uns diesen Prozess auch in der Umkehrung der Ströme denken, und dynamisch symmetrisch, dann werden entlang der Horizontalen die Trichter so auseinander getrieben von jeweils einem „Pol“ der Boje, der nach rechts und nach links abdriftet, so dass die Schenkel der Trichter aufeinander weisen, wie sie sich auch entfernen, und je weiter sie gleichzeitig wachsen. Je weiter sich die Pole jeweils auf einem Strahl auf der Horizontalen nach rechts bzw. links vom ursprünglichen Ereignisort entfernen, umso größer wird jener Rhombus (in unserer Zeichnung mit 90 Grad Winkeln ist´s ein Quadrat. Ein Karo: zu Karo: vgl. auch oben: Auch dieses Modell kann gedreht werden und die Vertikale die Funktion der Horizontalen und die Horizontale die Funktion der Vertikalen übernehmen. Noch verrückter: das Ganze rotiert in sich noch einmal!), der sich aus den Trichtern mit den beiden Polen als Ecken rechts und links und dem ursprünglichen Erstereignisort als Mittelpunkt bildet. Was ist mit den beiden Ecken, die noch fehlen? Sie müssten oben und unten - senkrecht über und unter dem Erstereignisort, da wo die Schenkel der entgegengesetzten Trichter in ihrer Verlängerung aufeinandertreffen würden, sich bilden! Aber eben nicht: Die Schenkel weisen zwar auf den Punkt jeweils hin, in dem sie aufeinandertreffen würden, aber ihr aufeinandertreffen ereignet sich nicht, weil sich ja die Pole genau in der Weise vom Zentrum entfernen, wie die Schenkel wachsen. Über dem Erstereignisort oder vertikal durch ihn durch bildet sich somit eine Membran, ein kleiner Spaltzwischen den identischen gespiegelten Trichtern! In den Trichtern sind alle Ereignisse sozusagen immer in Spiegelung aufgezeichnet und sie wirken auf die Struktur dieses Spaltes ein. Irgendwie gehe ich davon aus, dass die Schenkel bis fast auf die Höhe über dem Erstereignisort vordringen, und einen solchen Spalt konstruieren. Streng euklidisch würden die Schenkel ja durch den Winkel den Spalt je weiter entfernt von der Horizontalen immer dicker werden lassen und dieser würde oben und unten ausmünden. Aber ich stelle mir den Radius groß genug vor, dass genügend Spalt übrig bleibt, oder die Inflation die das Modell „abflacht“ oder andere Prozesse. Dieser vertikale Spalt aber selbst kann als immer gegenwärtig und ursprünglich gedeutet werden, als ein Ereignishorizont!

Zeit: bedeutet: und jetzt kommt die wesentliche Reduktion zum Tragen: Kein zurück: die Festlegung von Wesen, Dingen, Etwas, die zeitlich sind, so dass sie festgelegt sind auf einen Strahl, dem Zeitstrahl und so als Existenz die Symmetrie brechen, auch wenn sie sie in sich wieder, je einzigartig, individuell, aber doch in regelhafter Kombination, reproduzieren. Diese Strukturanforderung gilt für alle Dinge, die sind, ob sie nun belebt oder unbelebt sind, für das Universum, wie für jeden einzelnen Menschen. Es gibt Hierarchien von Elementar- und Kombinierten Systemen, Verschachtelungen: Emergenz, Emanationen. Also z.B. könnte man die Geburt eines Menschen auch als ein Erstereignis in mein Modell einzeichnen (nicht nur die des Universums). Dann meinetwegen wird das neue Wesen nach rechts in Richtung Zukunft unerbittlich fortgetrieben. Aber, die Eigenschaft von Existenz ist, nicht sofort zu vergehen, also zu dauern, eine Gegenwart gegen den Zeitstrom entgegenzusetzten. Nun: Zwar wird der Körper, der eine Pol, ohne Rückkehr in die Zukunft getrieben, gleichzeitig aber installierte sich durch einen verrückten Widerstand, eine Rotation, ein Gegenpol, besser: eine Gegenordnung aus Pol und Gegenpol, eine umgekehrte, gespiegelte Symmetrie in dem Organismus mit seiner eigenen Zentrierung und Reflexion, die übrigens nicht der Kosmischen Zeitforderung widerspricht, ihr nur durch eine Verlagerung widersteht und sie doppelt: indem sie einen Innenraum konstruiert, der außerhalb des anderen ist und sich ihm entzieht. Dieser Widerstand, diese Rückbindung an den Gegenstrom, ohne, dass allerdings der Zusammenbruch oder Zusammenstoß erreicht wird, weil sich alles im letzten Moment entzieht und immer ein Zwischenraum und eine Zwischenzeit bleibt, ein Zwischenraum, der immer auch gedoppelt ist als Innenraum und Außenraum eines Existierenden (Raum zwischen Innen und Außen, am Ereignishorizont, diesen konstituierend und perpetuierend?). Eben der RAUM hält Organisationsstrukturen, Systeme, Organismen, Biotope im Gegenwartshorizont zurück, aber eben auf eine sehr dynamische Weise, so dass diese Systeme gezwungen sind zu wachsen, zu stoffwechseln, zu interagieren mit der Umwelt, Materie oder Energie zu binden, um sich zu erhalten, also das kritische dynamische Gleichgewicht ihrer Existenz zu erhalten oder zu vergehen. In gewisser Weise sind wir biologischen alle Außerirdische. Nun reflektiert der kosmische Ereignistrichter und der „Innere“ (vielleicht die Gravur im Gehirn) am Ereignishorizont, so dass mittels dieser Reflexion der Blick zurück, auf Vergangenes möglich ist, ohne den Zeitpfeil umkehren zu müssen? Eine Ordnung, eine Entropieumkehr konstituiert die Existenz im Universum als jeweiligen Gegenpol: Polypolarität der Existenzen im Universum: Polare Dopplungen und Verschachtelungen, Hierarchien der Polaritäten: Plus-Minus, Männlich-Weiblich, Linear-Zyklisch usw. Kausalitäten und Wechselwirkungen gehen sowohl vom Ursprung aus als auch vom Jetzt.

………..

Hier möchte ich abbrechen und fragen, ob sie noch folgen können oder wollen?

Haben Sie Interesse an dieser Interpretation, melden Sie sich. Bitte auch, wenn das Unsinn ist. Damit ich Bescheid weiß. Ich würde dann fortfahren, denn dieses Modell ermöglich für die Kosmologie eine alternative Beschreibung, was Expansion, Urknall, Dunkle Energie, usw. betrifft.

Mit freundlichen Grüßen Kai

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 10 Okt 2015 14:35 #928

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Hallo also schöne abstrakte Sache ist das, und ja es wird erlaubt in alle möglichen Kaputten Denkrichtungen zu Arbeiten aber vorab mal ein, Perpetuum mobile ist nicht machbar, ohne die gegebenen Naturgesetze lokal zu verändern.
Und kannst du etwas genauer beschreiben was du damit meinst?

Kai schrieb: ... (Lichtgeschwindigkeit in unserem Strom aus „Lichtwasser“)...


Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 11 Okt 2015 11:23 #935

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Hallo Chris:
„Lichtwasser“ ist natürlich eine Metapher, einfach eine Einladung, sich tatsächlich einen Fluss, den Rhein, die Elbe, vorzustellen und diese Vorstellung mit zur Hilfe zu nehmen. Deshalb rede ich ja auch von „Bojen“. Ich schlage ja ein „Panta rhei“ ganz im Sinne Heraklits vor. Und der Zwist oder der Dialog (Zwist und Dialog: Zweifel und Dialektik), den man zwischen Heraklit und Parmenides aufgespannt sieht, bildet auch den Hintergrund meiner Diskussion. Die Konstanz des Lichtes (der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum – im Raum) scheint Parmenides Argument zu sein? Aber das Licht entwischt unserer Vorstellung, „flutscht“ (fließt) aus der Hand, entgegnet Heraklit.

Ich muss etwas klarstellen. In meinem Beitrag spreche ich vom Heisenberg „Mikrowellenparadox“. Das ist unverständlich und ungenau. Was ich meine ist der „Maxwell Backofen“, den Brian Green in „Das elegante Universum“ (Deutsche Ausgabe (2006): Goldmann Taschenbuch, München: S. 112) beschreibt. Ein Backofen, in dem noch ungequantelt alle möglichen Frequenzen von Energiewellen an allen Orten zu unendlichen Energiewerten hochpuschen. Sie puschen sich unendlich auf, aber ebenso heben sie sich auf (zu Null!), weil an jedem Ort auch die entgegengesetzten Amplituden mit gedacht werden müssen. Und an dieser Stelle greift Planck ein und schnürt seine Pakete. Der Welle-Teilchen-Dualismus und die Unschärferelation bilden natürlich den Hintergrund. Nun, ich mache folgendes: Ich will vorschlagen, den Backofen vorerst noch einmal vollständig zu denken: Meine Gleichsetzung von Vollständigkeit mit Leere und Symmetrie meint: Ich denke mir den Raum vollständig nur mit ungequantelten Energiewellen (Energieströmen) gefüllt vor. Diese Energie aber realisiert sich noch gar nicht, nirgendwo, an keinem Teilchen oder Quantum! Deshalb ist sie in gewisser Weise noch gar nicht! Ich erlaube mir, diese Deduktion einmal zu denken und auszuprobieren. Man suchte nach dem Äther und fand das Licht! Das war nicht der Äther, wie man ihn sich vorstellte, aber mit dieser komischen Eigenschaft der Lichtgeschwindigkeit hatte das Licht doch etwas ätherartiges an sich. Man korrigierte die Modelle. Relativitätstheorie und Quantenphysik resultierten. Ich nehme die Ergebnisse, soweit sie mir bekannt sind auf, verallgemeinere (induziere) und versuche, diese Verallgemeinerungen (Gesetze) wieder am Gegenstand auszuprobieren (experimentierendes Deduzieren).
Nun- was machte Planck, als er das Paket schnürte: Er schnitt etwas aus! Moment: der Teilchencharakter von Photonen war eine empirische Beobachtung, nicht er schnitt etwas aus! Okay: die „Natur“ schnitt etwas aus! Ich erlaube mir, es umzukehren: Wir schneiden ständig etwas heraus. Das ist auch erlaubt! Die Natur macht es uns ja vor. Nur eben: sei uns eins nicht erlaubt, wenn wir das Ganze denken wollen: Abfall zuzulassen! Der Rest soll mitbedacht sein!
Also: Jetzt noch einmal zu dem potentiellen Raum möglicher Nebeneinander: diese stellen wir uns einmal vor als Punkte. Was sind Punkte, wie sind sie geordnet? Nun Punkte sind erst einmal unausgedehnte – tja was – Entitäten. Auf der Punktebene allein lassen sich Punkte nicht denken. Ich muss erst eine Dimension höher steigen, auf die Linie (Gerade), um Punkte rückwirkend und nachträglich zu definieren als: Schnittstellen von Geraden. Diese Nachträglichkeit ist von immenser Bedeutung für unser Erklären und Beschreiben! Alles vollziehen wir nur nachträglich. Jetzt kehre ich aber das Ganze um und sage: dennoch sind die Punkte (oder ihre Möglichkeit), Voraussetzung für die Geraden (Eindimensional die Gerade, Nulldimensional der Punkt): Geraden kann man festlegen durch zwei Punkte. Geraden wiederum sind Schnitte (mindestens) zweier Flächen, Flächen analog Schnitte zweier Räume. Immer wird die Struktur eines Objekts in n-Dimension durch einen Schnitt von Objekten der (n+1)-Dimension konstituiert. Immer aber sind die Objekte der n-Dimension irgendwie auch vorausgesetzt. Wie kann man sich das Ganze aber „räumlich“ denken oder etwas Ausgedehntes dahinein konstruieren? : Ein Punkt hat keine Ausdehnung: Wenn wir aber mal einen Strahl konstruieren und sagen: gesetzt sei ein Punkt als ein Schnittpunkt aller möglicher Geraden durch diesen Punkt P, von diesem Punkt gehen Strahlen aus, die auf diesen Geraden liegen. Nun setzen wir als nächstes eine Strecke PA, legen einen Wert fest: sagen wir platt: Eine Längeneinheit! Und diese Strecke PA kopieren wir jeweils auf die Strahlen, die von P ausgehen, die auf den Geraden liegen: so ergibt die Summe aller A eine Kugeloberfläche im Raum, also haben wir um P so eine Kugel konstruiert: etwas Ausgedehntes um diesen unausgedehnten Schnitt. Den reinen geometrischen Raum der Schnitte (Schnittpunkte) beschreiben wir ideal euklidisch: orthogonales Koordinatensystem, Kubische „Gitter“. Wenn wir aber ausgedehnte Objekte in den Punkten vermuten: (Kreise, Kugeln): kommen wir auf eine hexagonale Struktur. In den kubischen Gittern allerdings ist die hexagonale Struktur versteckt angelegt. Wenn wir nämlich ein dreidimensionales kubisches Gitter mit einer Fläche schneiden, in einem bestimmten Winkel von 45 Grad, dann bildet sich auf dieser Fläche eine hexagonale Wabenstruktur ab. Wir haben ja dann auch im dreidimensionalen hexagonale und kubische Kugelpackungen als die beiden Alternativen.
Ich meine, wir haben zwischen der idealen orthogonalen euklidischen Struktur des leeren Raumes, und der Struktur der wirklich möglichen ausgedehnten, körperlichen Objekte in eben diesem Raume und der Ordnung, die diese implizieren, nicht nur einfach einen Widerspruch, sondern eine operierende - und operationalisierbare – universale Dialektik (im Sinne Gotthard Günthers) am Werke, die, ein bisschen poetisch formuliert, sich auch in der Liebe zwischen Quadrat und Kreis zeigt, dem ewigen Begehren der Beiden zueinanderzufinden, aber jenen Akt, jene Quadratur des Kreises niemals vollständig vollziehen zu können: immer purzeln wieder neue Objekte (Kinder) aus dem Versuch ihrer Vereinigung heraus! Das meine ich mit perpetuum mobile.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 11 Okt 2015 15:22 #939

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Ok lasse es purzeln: finde heraus wie oft der Durchmesser in dem Umfang rein passt und schon ist Akt und Rest beendet, sogar das was man sich dazu denken muss. Bei der anderen Sache nun setze mal dein Model mathematisch um und schon kannst du sehen ob es passt.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 11 Okt 2015 21:25 #943

Hallo Kai
Ich vermute (und das ist jetzt eine reine persönliche, subjektive Vermutung von mir) dass das, was du da alles in deinem Text eingepackt hast, den Rahmen dieses Forums bei weitem übersteigt. Herr Gaßner ist ein empirischer Wissenschaftler, der in der Öffentlichkeit steht. Wenn er dir eine Antwort gibt, dann muss diese Antwort Hieb und Stichfest sein. Wenn ich dir als Privatperson eine Antwort gebe, die nicht passend ist, nur weil ich deinen (schon sehr umfangreichen) Text nicht ausreichend genug gedeutet habe, dann kratzt das keinen Hund. Selbst dann nicht, wenn meine Antwort ein kompletter Unsinn ist. Für Herrn Gaßner als ein in der Öffentlichkeit stehender empirischer Wissenschaftler jedoch gelten andere Gesetze als für uns Privatpersonen. Also, ich würde dir empfehlen, die Quintessenz deines Textes in einigen Zeilen herauszuarbeiten und diese dann nieder-zuschreiben und daran die Frage knüpfen, ob das nachvollziehbar erklärt ist oder nicht. Wenn das schwer zu verwirklichen ist, dann gibt dir Albert Einstein einen Rat:

Wenn du es nicht einfach erklären kannst,
dann hast du es selbst noch nicht richtig verstanden.

Zitat Albert Einstein (ungefähr wiedergegeben)

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 12 Okt 2015 00:28 #946

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1.) Herr Badhofer,
Ich bin kein Physiker und Mathematiker. Ich halte es aber als denkender Mensch für legitim zu denken und nachzudenken. Wir leben in einer arbeitsteiligen Welt mit einem hohen Spezialisierungsgrad. Unsere Erkenntnis von der Welt ist eine gemeinschaftliche und gesellschaftliche Leistung. Es muss nicht jeder bis ins Detail in die schwierigsten Operationen hinein die Beweisführungen von Aussagen der theoretischen Physik nachvollziehen können, um sich über die Ergebnisse und die daraus resultierende Fragestellungen äußeren zu dürfen. Gerade ein solches Forum sollte ja offen sein für eine weiter gefächerte Diskussion, für ein Probieren mit Gedanken und Vorstellungen. Ich kann von mir sagen, dass ich mir meinen Beitrag nach meinen Möglichkeiten durchdacht habe, und nach eigener Prüfung für wert erachte, sich einer öffentlichen Prüfung im Rahmen eines solchen Forums zu stellen. Ich möchte aber eine redliche Diskussion um die Sache führen. Mein Ansatz ist philosophisch und zielt auf eine Synthese von theoretischen Modellen. Ich möchte den Horizont öffnen. Es geht mir nicht wenig um Selbsterkenntnis.
Theoretische Wissenschaftler greifen selbst zu einfachen Bildern, wenn sie dem Laien die Ergebnisse ihrer Forschung präsentieren. Diese „Übersetzungen“ darf man aber auch ernst nehmen. Sie produzieren Vorstellungen bei den Rezipienten. Ich bin der Meinung, dass wir gemeinsam, wenn wir über die Welt nachdenken und diskutieren, an eine Sache bauen, die dazu dient, uns zu orientieren. Ich biete eine Konstruktion an, ein Objekt, und wünsche mir Partner, die sich darauf einlassen, über diese Sache zu reden und zu diskutieren. Das kann ich natürlich nur wünschen. Auch ich lasse mich auf die Objekte anderer ein. Ich halte solche autoritären Schnellschüsse, wie Sie es sich erlauben, Herr Badhofer, für unangebracht. Sie dürfen ja meinen Text ignorieren! Aber was soll das? Sie erlauben sich sogar, im Namen des Forums zu sprechen und fast sogar für Herrn Gaßner zu reden. Hat er Sie dazu bevollmächtigt?
2.) Lieber Chris,
Sie schrieben: Ok lasse es purzeln: finde heraus wie oft der Durchmesser in dem Umfang rein passt und schon ist Akt und Rest beendet, sogar das was man sich dazu denken muss. Bei der anderen Sache nun setze mal dein Model mathematisch um und schon kannst du sehen ob es passt.
- das ist ja die Crux: Aber da sehe ich doch das Problem: Wir haben Pi, wir haben die Differenzial-, die Integralrechnung. Wir haben aber nur Annäherungen an die Realität: Mit einem Tachometer lässt sich eine Augenblicksgeschwindigkeit immer problemlos genau MESSEN. Aber wir werden Schwierigkeit haben eine Augenblicksgeschwindigkeit einer nicht einfachen Bewegung genau zu berechnen – wenn wir es ganz genau haben wollen! Die Techniken, die wir entwickelt haben, um dennoch möglichst genaue und brauchbare Ergebnisse zu erzeugen genügen für die meisten Fälle in der Praxis. Dennoch bleibt eine Lücke. Ich bin nun aber der Auffassung, dass es mit dieser Lücke etwas sehr Wesentliches auf sich hat. Diese Lücke in der geometrischen Struktur wirbelt nämlich Staub auf, den Staub, aus dem wir sind. Sie schafft eine Dynamik, indem sie die Strukturen in andere Dimensionen treibt, in denen die Widersprüche gelöst scheinen, aber nur zu dem Preis, dass sich neue Widersprüchen auftun, die das Ganze noch weiter treiben. Die Frage ist die, ob es ein offener Prozess ist, oder ob es eine Redundanz gibt?
In meiner ersten Antwort an Sie, lieber Chris, habe ich ein Beispiel für die Konstruktion einer kleinen Kugel um einen Schnittpunkt gegeben. Ich habe dabei eine wichtige zweite Setzung vergessen! Nämlich, dass ich für den Akt der Verschiebung von P zu A auch eine feste Zeiteinheit setze. Denn: wenn ich einen Raum konstruiere, muss ich mich in ihm auch bewegen können! Wenn ich also eine Zeiteinheit und eine Längeneinheit für diesen Akt der Bewegung gesetzt habe, dann habe ich eine Geschwindigkeit gesetzt. Ich kann die Geschwindigkeit minimieren, indem ich Umwege, Kreise usw. einbaue, aber ich kann sie nie überschreiten!
Herr Badhofer hat natürlich Recht, wenn er nach der einfachsten Beschreibung verlangt. Ich bemühe mich auch darum. Aber ich habe noch keine einfacheren als die, die ich benutze, weil mir dazu noch das Verständnis fehlt. Deshalb habe ich mich ja auch an das Forum gewandt. Aber mir ist jetzt eine noch eingefallen – und zwar für die Behauptung, dass also die Lichtfunktion für eine Raumkonstruktion unabdingbar ist:
Punkt sei unausgedehnt im Raum – Dimension Null. Eine Gerade ist eine Ausdehnung im Raum in einer Dimension. Denke sie Dir als eine Dynamische Verschiebung des Punktes in der ersten Dimension: Verschiebung in Lichtgeschwindigkeit. Eine Fläche ist eine Ausdehnung in 2 Dimensionen. Denke sie Dir als dynamische Verschiebung einer Geraden in die 2. Dimension. Oder eine dynamische Verschiebung des Punktes in 2 Dimensionen. Der Raum ist eine dreidimensionale Ausdehnung: also eine dreidimensionale Verschiebung des Punktes. Oder eine Verschiebung einer Geraden in die zwei folgenden Dimensionen oder eine Verschiebung der Fläche in die dritte Dimension.
Auf einer Gerade gibt es nur eine Richtung und zwei Richtungssinne für die Verschiebung. Denke Dir eine solche Gerade als solch einen „Leiter“ des Lichtes. Das Licht ist nichts anderes als diese dynamische Verschiebung. Alle parallelen Geraden können gemeinsam einen Strom bilden. In der Fläche sind natürlich die Möglichkeiten für Verschiebungen erhöht, erst recht im Raum. Aber es gibt natürlich auch dort Möglichkeiten für Parallelstrukturen. Nun kann man an den einfachen Grundstrukturen spielen, sie verformen: z.B. parallele Geraden bündeln und dann verknoten, oder einen Zopf flechten oder verweben usw., aufwickeln. Das erinnert an die Denkweise der Stringtheoretiker. Hier stelle ich mir die Frage, sind alle Lokalitäten letztendlich irgendwie doch kontinuierlich verwoben, verbunden, oder gibt es abgekapselte Bezirke, die zwar wieder irgendwie in einem Kontinuum sich befinden, aber dennoch so abgekapselt sind, dass sie wie kleine Perltropfen auf einer Wasserabweisenden Oberfläche aufliegen, oder eben durch eine Membran völlig isoliert in einer Trägersubstanz schwimmen?
3.) Noch ein Versuch, etwas deutlicher zu werden:
Entropie im Kosmos! Das Leben, die Evolution, eine Gegenbewegung, die aber natürlich dem Kosmischen Entropieverlauf nicht widerspricht. Okay! Aber dennoch ist da was: Wir höchstentwickelten Organismen legen in unserem Geist eine Kopie des Kosmos an, jeder sein Modell von Raum und Zeit, dennoch können wir kommunizieren und unsere Abbilder genauer einstellen lernen. Dennoch bleiben wir in unseren individuellen Räumen gefangen. Ich stelle mir die Frage, wie sie sich auch, ich glaube, Roger Penrose stellt, ob da nicht irgendwo an der Kontaktstelle zwischen kosmischer Welt und unserer Wahrnehmung und Vorstellung (Perzeption und Apperzeption), eine Region gibt, an der wir vielleicht einmal registrieren können, wie sich die Vorzeichen umkehren, weil unsere Gravur vielleicht die Antimaterie ist? Können wir für die Innere Vorstellung von der äußeren Realität und diese Realität selbst einen Gemeinsamen Hintergrund auffinden, indem sich diese beiden Prozesse als gegenläufige und gespiegelte wiederfinden? Deshalb kann sich Leben gegen den Strom des Vergehens eine Weile gegenwärtig halten. Und wir sind ja selbst in einem solchen Organismus eingekapselt, deshalb sprach ich von uns als Außerirdischen, aber natürlich in Kontakt mit der äußeren Realität an einer so genannten Kontaktschranke (Penrose verdächtigt die Mikrotuboli). Da aber beide Spiegelungen sind, scheinen sie identisch und kongruent, wenn man sie übereinander kippt. Der entgegengesetzte Zeitpfeil geht in dem einen Pfeil auf? Gibt es eine Möglichkeit, das zu überprüfen, damit es nicht nur Mythos ist? Das ist ja meine Frage an die Wissenschaft.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 12 Okt 2015 10:34 #948

Zitat Kai

Ich halte solche autoritären Schnellschüsse, wie Sie es sich erlauben, Herr Badhofer, für unangebracht. Sie dürfen ja meinen Text ignorieren! Aber was soll das? Sie erlauben sich sogar, im Namen des Forums zu sprechen und fast sogar für Herrn Gaßner zu reden. Hat er Sie dazu bevollmächtigt?

Das stimmt, es steht mir in keinster weise zu. Es war ein Fehler, das zu schreiben.
Entschuldigung an das Forum und Herrn Gaßner und natürlich auch an Herrn Kai.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 13 Okt 2015 09:30 #952

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Nichts für ungut, Lieber Herr Badhofer, ich möchte auch Ihren Hinweis zur Vereinfachung berücksichtigen. Es war nur so, dass ich meine Vorstellungen bis ins Detail nachvollziehbar herleiten wollte. Vielleicht habe ich zu sehr dabei das Pferd von hinten aufgespannt. Ich möchte es noch einmal von vorne versuchen.
Also: Ich habe über Geometrie nachgedacht. Ich habe versucht, in die Geometrie eine Dynamik mit hinein zu denken. Dabei habe ich auch Aussagen der Kybernetik, Systemtheorie und Erkenntnistheorie mit einbezogen. Namen sind: Maturana/Varela, Heinz von Förster, Gotthard Günther – und diese Richtung. Wichtig erscheint mir auch Roger Penrose (Computerdenken).
Der Grundgedanke ist der: Es gibt einen Beobachter. Er ist in die Konstruktion des Raumes einbezogen. Der Raum konstruiert sich durch das In-Beziehung-Setzen der Nebeneinander. Wir haben da einige Paradoxe und Widersprüche in der Struktur des Raumes. Schlicht: Wie passen die idealen Körper (platonischen) in den idealen Raum? Da gibt es Lücken.
Die Nebeneinander werden in Beziehung gesetzt durch eine (gedankliche oder reale) Bewegung. Hier vermute ich als einen Parameter eben die Lichtfunktion. Daraus resultieren wieder Widersprüche, die lokal nur dialektisch oder dynamisch gelöst werden können. Also ganz einfach: Figur und Hintergrund Problematik. Irgendwo bringen Sie in einem Beitrag im Forum das Beispiel von Motor und Generator. Das hat damit auch was zu tun, was Sie da beschreiben: Es ist das Problem von Beweger und Bewegtem. Also das Paradox, dass in Lichtgeschwindigkeit aneinander Vorbeischwirrendes ihre Bewegung aus einer Gesamtbetrachtung aufhebt, aber relativ zueinander verdoppelt, hat mit dieser Problematik zu tun. Dualistisch sind die Positionen immer umkehrbar. Es muss mindestens etwas Drittes hinzukommen (vielleicht sogar etwas Viertes), um zu entscheiden. Ränder und Kontaktstellen (Kontaktschranken) sind Orte der Entscheidung. Im Universum haben wir Urknall und Hintergrund als solche verdächtigen Orte. Je nachdem, wie wir die Vierdimensionale RaumZeit schreiben, ist unser Universum aus dem Ereignis entsprungen oder sind wir von dem Ereignis umgeben, also in das Ereignis eingesenkt. Beide Beschreibungen sind konsistent. Das ist vergleichbar mit unserer jeweils eigenen Raumkopie als biologische Systeme. Wir sind in dem Raum und der Raum ist in uns. Ich vermute also in der Ontogenese eines jeden Menschen ähnliche Vorgänge, Vorgänge, die eine Beziehung zum Urknall haben.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 13 Okt 2015 10:44 #953

Na ja, so schlimm fand ich jetzt den Beitrag von Hr. Badhofer nicht, dass es gleich einer Entschuldigung bedurft hätte - aber Sie haben sich ja schon geeinigt.
Zu Ihrem Weltbild selbst kann ich als Wissenschaftler leider konkret nichts beitragen. Ich versuche kurz darzulegen, warum: Wissenschaftlich formulieren wir Hypothesen und überprüfen sie anschließend anhand von Beobachtungen oder Experimenten. Nur diejenigen Hypothesen, die sich als verträglich erweisen oder entsprechend modifizieren lassen, verfolgen wir weiter. Es ist also nicht entscheidend, eine Hypothese zu formulieren, die innerhalb ihrer Definitionen keine Widersprüche produziert, sondern die Konfrontation mit der Erfahrungswelt trennt die Spreu vom Weizen. Ohne diesen entscheidenden Schritt fehlt die tragende Basis der empirischen Wissenschaft.
Die entscheidende Frage fehlt in Ihren Überlegungen: Was kann Ihre Hypothese erklären, was bislang nicht oder nur weniger sparsam erklärt werden konnte? Erst mit der Antwort darauf lässt sich sinnvoll eine wissenschaftliche Einschätzung vornehmen.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 13 Okt 2015 15:33 #955

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Kai schrieb: ...: Wir haben Pi, ....

??
also letzte Rechnung ist von 2013 mit 12.100.000.000.050 Dezimalstellen; Berechnung: Chudnovsky-Formel, Verifikation: Bellards Formel. Rechenzeit: 82 Tage. 2011 waren es 2.100.000.000.050 Dezimalstellen weniger. mal schauen was noch kommt.


Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 14 Okt 2015 10:51 #957

  • Kai
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Lieber Herr Gaßner (und natürlich alle Anderen im Forum),
Ich bin bemüht, in mein Weltbild Erkenntnisse der Naturwissenschaft, experimentell verifiziertes, einzubauen, und dann zu überprüfen, inwiefern diese Daten mein Weltbild bestätigen, modifizieren oder umkippen. Ich kann natürlich als Philosoph nicht konkret ein Experiment vorschlagen. Dazu bin ich in den jeweiligen Disziplinen viel zu wenig beschlagen. Ich kann nur nach Analogien schauen und überlegen, wo Anschlüsse zwischen Forschungsfeldern möglich sind. Ich möchte nachfragen und orientieren, wo können Forscher vielleicht bei anderen Forschern andocken? Ich wollte auch einfach mal nachfragen, wie weit Sie, die sich mit speziellen Themen beschäftigen, in andere Richtungen schauen. Ich bin außerdem bemüht, meine Hypothesen so zu formulieren, dass sie nicht schon auf den ersten Blick unhaltbar sind. Also ich möchte eigentlich gar nicht die Frage vorerst beantwortet haben: Wie kann ich etwas beweisen? Sondern: Gibt es schon gewichtige Antworten, die diesen Traum schon völlig ausschließen? Mein Versuch ist der, über die Einzeldisziplinen ein Gesamtbild zu zeichnen, welches den Aussagen in den Einzeldisziplinen nicht in den Grundannahmen widerspricht. Meine Frage an die Einzeldisziplin ist die folgende: ist meine Deutung möglich? Kann man das so sehen, bzw. können Sie schon konkret sagen, dass man das so nicht sehen kann. Wenn Sie nämlich zu einigen Hypothesen sagen, so kann man es absolut nicht sehen, dann muss ich diese Hypothese fallen lassen oder umformulieren. Ich denke, dass praktische konkrete Überprüfungen erst in der Diskussion entstehen können. Also was ich jetzt konkret auch wissen wollte, ist: Ist meine Interpretation des Raumes für Mathematiker oder Theoretische Physiker zu naiv, oder könnten sie diese Laienübersetzung, naja – zähneknirschend und im Groben – tolerieren? Wenn sie nämlich absolut nicht machbar ist, dann muss ich sie wegwerfen.
Ich gehe ja mit diesem Weltbild schon einige Jahre schwanger, und beobachte, soweit es mir möglich ist – also sehr selektiv, nach Widerlegungen. Bisher habe ich immer eine Wendung gefunden, die Aussagen zu integrieren. Mir ist leider also noch keiner gekommen, der mir die Illusion verscheuchen konnte. Meine Frage lautet also, kann ich vorerst in dieser Weise weiterverfahren und weiterträumen – Ihrer Meinung nach. Und vielleicht Hinweise, wo ich suchen kann, mich bilden kann, wo ich vielleicht Antworten auf meine Fragen finden könnte.
WAS BISHER ERST WENIGER SPARSAM ERKLÄRT WURDE? : Wie rezipiert unser Geist seine Umwelt? Gibt es eine Verbindung zwischen der Konstruktion des Geistes und der Konstruktion des Universums? Das sind natürlich ganz alte Fragen. Können wir sie mittels der gegenwärtigen Erkenntnisse neu formulieren, so dass wir Antworten und weitere Fragen eingrenzen können? Gibt es grobe Orientierungen und Favoriten? Usw.?
Ich versuch es konkret: Es gibt für alle Individuen ein System, oder Objekt, welches sich in absoluter Ruhe befindet: das ist das eigene Koordinatensystem. Jeder Mensch baut um sich selbst ein Feld auf, dessen Ursprung, man kann sagen: dessen Koordinaten, in ihm, an irgendeinem Ort (?) gründen. Irgendwo hinter den Augen, zwischen den Ohren? Sind die Koordinaten irgendwie aufgespult, ineinander verknotet in diesem Ursprung? Wie ist es möglich, dass aus diesem Ursprung heraus die einfachen Koordinaten des Raumes sich ausspulen können, vielleicht aufgespannt durch unser Sensorium, das in den äußeren Raum hineintastet, lauscht, schaut. Welche Räder rotieren hier. Im Gleichgewichtsorgan haben wir mit den drei Bogengängen eine hervorragende Konkretisierung der Abstraktion! Mit der Schnecke im Ohr haben wir eine weitere interessante Struktur. Im Buch von Stephen Hawking „Die illustrierte kurze Geschichte der Zeit“ ((1997) Reinbeck: Rowohlt, S. 74) haben wir eine faszinierende Fotografie von Lichtreflektionen in Seifenblasen, die Strukturen bilden, die an die Pupille und Regenbogenhaut (Iris) des Auges erinnern. In dem Ort (Punkt, Zustand) in uns, indem wir das Auge des Auges, das Ohr des Ohres, die Koordination aller Daten der Umwelt, zu der auch unsere Körper selbst gehört, vermuten müssen und die Synthese, treffen wir selbst auf all die Fragen und Ungereimtheiten, die ich bezüglich des Raumes formulierte. Wie verarbeitet dieses System die Daten? Gibt es Parallelen zu der Art und Weise, wie das Universum als System die Daten verarbeitet – als autopoietisches System? Dazu noch ein Beispiel: Das Menschliche Auge (ich meine damit das ganze komplexe System unseres Sehsinns) greift sich ein Spektrum der elektromagnetischen Strahlung heraus, um es besser zu differenzieren: das sichtbare Licht, es wird nach Farben strukturiert. In der Farbenlehre haben wir nun wieder jene seltsame Eigenschaft des Lichtes: die der Aufhebung in der Vollständigkeit: die Komplementärfarben heben sich in Weiße auf. Wir haben aber noch ein frappierendes Phänomen, von dem bisher vielleicht noch nicht gesprochen worden ist: Die Komplementarität eines Gegensatzpaares, nämlich des Gegensatzpaares von Rot und Grün hat sich biologisch verstofflicht, nämlich in dem Gegensatzpaar von CHLOROPHYLL und HÄMOGLOBIN! Mit den Prozessen der Photosynthese und Atmung sind die pflanzlichen und tierischen Prozesse der Assimilation und Dissimilation miteinander verschränkt. Die Moleküle sind fast identisch unterscheiden sich nur im Radikal: es sind auch Farbstoffe. Das Interessante ist, dass auch die Farbbotenstoffe, das Rhodopsin, mit dem Hämoglobin und Chlorophyll verwandt sind (Detlef Ganten, Klaus Ruckpaul: Molekular- und Zellbiologische Grundlagen, Springer S. 120). Das Rot-Grün-System des Farbensehens ist stammesgeschichtlich das tiefste. Photosynthese und Atmung sind chemisch gegenläufige Prozesse und im Pflanzen-Tierkreislauf miteinander verkoppelt, so in einer Art der Negation der Negation. Hier gäbe es Forschungsansätze.
Ich möchte deshalb noch eine gewagte Vermutung aufstellen, nämlich, dass man jedem biologischen System, also auch dem Menschen, als System, einen eigenen Zeitpfeil individuell zuordnen kann, und die Dynamik des Zeitpfeils hat etwas sehr störrisches an sich, nämlich irgendwie etwas, was mit dem Licht und der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu tun hat! Irgendwie ermöglicht diese Dynamik aber auch eine Reproduktion der Umwelt als Raum in dem jeweiligen System. Die Zeitpfeile von Menschen sind je individuell aber verlaufen parallel. Deshalb können Menschen kommunizieren, also sich erreichen und verständigen.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 14 Okt 2015 14:33 #960

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Zu sparsameren Erklärungen zu kommen, ohne die Daten zu ignorieren, ist angesichts des Anwachsens an Information in der Wissenschaft, wie Sie in ihrem Buch selbst beschreiben, schwer, vor allem dann, wenn versucht wird, über Einzelmodelle ein allgemeines Modell anzupeilen. Dazu bedarf es gewisser Perspektivwechsel, Umkehrungen, die auf den ersten Blick verkomplizieren und deren Sinn nicht durchsichtig ist. Es bedarf dann wiederum einer Konstruktion eines Gegenstandes, der wie eine Schnittstelle von theoretischen Modellen fungiert, wobei natürlich auch selektiert wird – ausgeschnitten wird. Die Frage ist die, ob und wie dieser Gegenstand tatsächlich händelbar ist, ob und wie das Konstrukt Forschungsprogramme und experimentelle Überprüfungen erlaubt. Es erscheint beispielsweise abstrus, die Expansion des Universums, das heißt, die „Ausbreitung des Nichts“ zwischen den Objekten, umzudeuten in eine „Schrumpfung“ oder Einziehung der Objekte. Das erscheint auf den ersten Blick komplizierter, zumal diese Objekte irgendwie koordiniert schrumpfen müssten. Also wem soll ich die Vorstellung als vernünftig und nützlich klarmachen können, dass wir alle zu jeder Zeit gemeinsam ganz rasant schrumpfen, Du und Ich, wir das aber deshalb nicht bemerken, weil wir so koordiniert schrumpfen, und damit unsere Skalen, dass sich das zwischen uns im Alltag nicht bemerkbar macht. Und all die anderen entfernten Galaxien und Objekte schrumpfen ebenso koordiniert. Unsere Messgeräte sind erweiterte Sinnesorgane, wir verarbeiten die Daten und konstruieren mit ihrer Hilfe ein Weltmodell. Nichts aber schützt uns vor Sinnestäuschungen, die allerdings erst dann als Täuschungen erkannt werden oder überhaupt erst zu Täuschungen werden, wenn andere Daten, die nicht mit der Konstruktion vereinbar sind, stören, uns verwirren und irritieren. (Die Täuschungen sind nicht absolut: Die Weltmodelle, die sich als Täuschungen erwiesen sind keine vollkommene Täuschungen sondern nur relative. Die Illusion war immer, dass sie für die letzte und endgültige Erklärung gehalten wurden.)Da ist es schon einmal von Wert, alternative Interpretationen in der Rückhand zu haben. Lese einer einmal Edgar Allen Poes Poem „Heureka“, eine dichterische Vision. Das Provokative an dem Gedankenexperiment der Inversion der Objekte als Alternative zu Expansion des Universums ist, dass hierbei unsere Vorstellungen vom ganz Großen und ganz Kleinen arg strapaziert werden. Es findet auch eine Umkehrung von Innen und Außen statt. Man müsste in gewisser Weise alle Parameter, auch die Zeit (?), umkehren! Also, ich möchte das gar nicht vorschlagen! Das wäre absolut vermessen und wahnsinnig! Die Standardmodelle gelten und sind ein solch faszinierendes Zeugnis des menschlichen Geistes. Ich bin ein kleines Licht in Relation dazu und wage es doch mit jenen ernsten Gegenständen der Großen Geister zu spielen. Es ist ein bisschen wie Gotteslästerung. Es liegt mir also fern zu behaupten, sie täuschen sich alle, sondern ich möchte nur fragen, ob eine Umkehrung der Perspektive theoretisch möglich ist? Nicht würde das bisherige Modell dadurch umgestürzt. Es wäre vollkommen integriert. Doch stoßen wir ja auf Grenzen, wenn wir allein diese Perspektive einnehmen. Was ich vorschlage ist ein Perspektivwechsel, der nichts an dem Gegenstand aus der bisherigen Perspektive ändert, aber eine andere Perspektive eröffnet, so dass durch diesen Wechsel Fragen, auf die wir bisher keine Antwort finden, eine andere Richtung bekommen und wir so vielleicht Ideen entwickeln können, um einer Antwort näher zu kommen. Physik betrachtet ihr Objekt von außen, und auch wenn der Beobachter dabei längst mit ins Spiel gebracht ist, diese Position wurde beibehalten: das muss wohl auch so sein – methodisch – sonst wäre es keine Physik! Wenn sie sich aber den ganz kleinen Dingen zuwendet, so erreicht sie eine Grenze, ich möchte mal sagen, angelehnt an die schöne Metapher „Kollaps der Wellenfunktion“, sie kollabiert. Das ist natürlich ein ganz heldenhaftes Kollabieren, gar nicht ehrrührig. Was verfehlt diese Physik? Welche Frage, die sie aber dennoch beschäftigt und treibt, stößt hier an eine Schranke? (Man kann sagen: Gott sei Dank, dass sie sich daran stößt, sonst wäre Schluss!) Was treibt ganz im Inneren das Alles an? Und eben, dieses kleinste Innere, den Antrieb, sucht die Physik. Und hat schon fast alles gefunden! Fast! Planck und Heisenberg haben ganz klar berechnet, wo die Grenze ist! Mein Perspektivwechsel nun will zu der Versuchung verführen, die Grenze auf eine andere Weise zu unterlaufen! Hase und Igel: Ich bin schon hier! Was wäre, wenn wir in dem sogenannten Erkenntnis- oder Wahrnehmungssubjekt ein Objekt finden, das wir auch physikalisch untersuchen können. Und zwar als einen eigenen Gegenstand, der noch zu konstruieren ist! Also: wir gehen nicht von außen, sondern von innen an diesen Gegenstand heran. Uns helfen dabei natürlich die Erkenntnisse der Naturwissenschaften, die Physik (die äußere), Chemie, Molekularbiologie usw., diesen Gegenstand zu konstruieren. Aber es werden für die Konstruktion dieses Gegenstandes kluge Umformulierungen notwendig und ein Zusammentreffen der klassischen Naturwissenschaften mit den Geisteswissenschaften. Tja: Ich halte eine Diskussion mit einer gewissen Linie der Psychoanalyse für möglich, vor allem mit jenen Ansätzen, wie Freud sie an der Grenze zur Neurobiologie anfertigte (Untersuchungen zu Aphasie, Aus den Anfängen der Psychoanalyse) und natürlich die Weiterentwicklungen in den Konstruktivistischen, Kybernetischen, Neurowissenschaftlichen Studien. Aber auch solche Theoretiker wie Lacan könnten einen Wert in der Diskussion haben.
Ich machte mir ja in meiner Konstruktion die Mühe, bestimmte Gegenstände, Theoriebausteine, zu ignorieren: Beispielsweise ignorierte ich ganz bewusst das Higgsfeld. Es hat für die „äußere“ Konstruktion des Gegenstandes seine Bedeutung und Richtigkeit. Für meine Innenperspektive ist es eher störend. Ich möchte die Trägheit zur Beschleunigung vielmehr aus einem Gegensatz von gleichmäßiger geradliniger Bewegung und gleichförmiger Rotationsbewegung erklären: Das Drehmoment widersetzt sich einer anderes gerichteten Kraft- oder Energieeinwirkung von außen. Deshalb verflüchtigen sich die „Massen“ der Teilchen, je tiefer in die Kleinheit wir blicken, weil unsere Blicke den Rotationbewegungen folgen und deren Masse sozusagen auflösen, indem sie die Verschränkung der Rotationen auseinander nehmen. Denn Masse ist tatsächlich auch Bindungsenergie! Eine komplexe Verschränkung oder Verschachtelung der eingefangenen, vernetzten, stabilisierten Rotationsmomente! Das Higggsfeld gilt für die Außenperspektive. Für die Innenperspektive sind aber eben beschriebene Dynamiken von Bedeutung, um später zu rekonstruieren, wie sich um ein Erkenntnissubjekt ein Feld, ein Raum und die Zeit, eine Raumzeit(kopie), konstituiert und mit den anderen Feldern kommuniziert und einen gemeinsamen „äußeren“ (?)(intersubjektiven(?)) Raum konstruiert. Unterscheidung von innerem, äußerem und intersubjektivem Raum wird wichtig sein.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstuktion: Fragen an Gaßner 19 Okt 2015 12:27 #988

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1.) Zur Dialektik zwischen Hexagonaler und Kubischer Raumanordnung: Wellen verhalten sich kubisch, Teilchen stehen mit der hexagonalen Struktur in Beziehung: Kombination: Quarks, die 1/3, 2/3 – Ladung, verweist sie auf eine hexagonale Struktur (ebenso die Colors, die Flavors eher kubisch(?)): Winkel der hexagonalen Kugelpackung 120 Grad? Ich sehe hier eine „Spannung“ zwischen der hexagonalen und kubischen Struktur, durch die möglicherweise Lücken entstehen und die einen Drang, diese Lücken zu schließen, zu überbrücken, erzeugt.
2.) Die „Farben“ der Quarks. Deshalb ist die Metapher der Farbe korrekt, weil tatsächlich jene Eigenschaft der Aufhebung der Momente in der Summe in der Quantenchromodynamik von Bedeutung ist. Auch wenn Herr Gaßner Vorsicht gebietet, sich von der Quantenwelt Bilder zu machen, weil dies meist zu falschen Vorstellungen führt, halte ich die Analogie zu den „Drehmomenten“ der 3 orthogonalen Achsen eines Koordinatensystems im kubischen Raum für bedeutsam! Ich habe auf einer Boule-Kugel einmal die drei Achsen aufgetragen und dann versucht, sie GLEICHZEITIG um alle drei Achsen zu rotieren. Natürlich geht das nur, indem ich die Gesamtrotation aufspalte in die drei Einzelrotationen und sie dann kombiniere. Vielleicht kann man sich verschiedene Verhältnisse denken, in dem die Rotationen miteinander kombiniert sind. Es kommen dann als Resultate verschiedene Formen von Rotieren oder Eiern oder nur Zittern oder vermeintlichem Stillstand vor. Könnten wir uns die Achsen, die sich in einem Koordinatenursprung treffen, als rotierend vorstellen, so dass sie sich in diesem Ursprung auf eine merkwürdige und komplizierte weise (miteinander) verknoten?
3.) Casimir-Effekt: Die Quantenfluktuationen üben also auf einen begrenzten Raum einen Druck aus, der umso höher ist, je kleiner der Raum ist, eine Beziehung in Fünfer-Potenz. Kann man sich vorstellen, dass dieser Druck auf einen nahezu unendlich kleinen Raum(punkt) diesen zum Kollabieren bringt, so dass die Kräfte, die den Druck auf diesen ausüben, irgendwie durch diesen hindurch in Expansionskräfte sich verwandeln (als Druck hinein als Sog hinaus!: Bei Alan Guth ist sehr eingehend dargestellt, wie das Gravitationsfeld als Feld negativer Energie aus den Schrumpfen einer Kugel entsteht. Zum Monopol muss noch was gesagt werden: Der zweite Pol ist es selbst von der anderen Seite, nach einem gedanklichen Quantensprung (siehe oben)). Die Größe dieses Raumes ließe sich nur nachträglich ermitteln - eingrenzen, für die Relationen der Werte, die wir wahrnehmen und messen. Eine Größe als ein Wert entsteht ja erst, wenn eine Beziehung entsteht. Die Festlegung der Größe einer Entfernung von zwei Raumpunkten ist nicht möglich, solange wir außer diesen zwei Raumpunkten nichts Weiteres angeben. Zwischen zwei Punkte kann man bekanntlich wieder unendlich viele Punkte dazwischen setzen. Deshalb ist, wenn über das Moment des Urknalls beispielsweise nachgedacht wird, ein Maß nicht zu finden. Wir nähern uns im Nachhinein diesem Moment stetig aber approximal an. Aber können wir aus der Struktur, die sich im Nachhinein ergibt, dennoch Schlussfolgerungen ziehen für die Relationen, die aus dem Kollaps resultieren, für die Relationen des „Gitters“, das sich über dieses Ereignis legt und es sozusagen verschließt, zu verschließen sucht. Und jetzt können wir doch wiederum in einem Umkehrschluss genaueres über das Ereignis sagen. Denn es bricht immer aus und deshalb ist dieses Verschließen ein dynamisches Glätten (Blubbern): pulsierendes Gewebe (Herzschlag). (Dazu die Versuche der Gittereichtheorien und jener Transformationen durch Wick-Rotation, Wilson-Loop oder Wilson Line). Wechselwirkung: Kontinuierlicher Raum/ Diskreter Raum) Wie sich „darüber“ die Strukturen verhalten MÜSSEN?
Bemerkung 1: In diesen Kontext gehören auch die Gell-Mann-Matritzen. Quantenelektrodynamik (QED): Eichgruppen U(1), SU(2) Spin-Gruppe, Quantenchromodynamik (SU(3)). Standardmodell: Eichgruppen: U(1)xSU(2)xSU(3): Color, Flavor, Electrical Charge! Die Lambda-Matritzen sind hermetisch(Eigenwerte), orthogonal (Frobenius-Skalarprodukt), spurlos! Drehgruppe SO(3) (Lie-Gruppe). In der Physiologie: DreiFarbenTheorie (Farbzellen!) plus VierFarbenTheorie (Gegenfarben:Botenstoffe): auch kombiniert! Kombination von Paaren (Dipolaritäten) und Triplets (Komplementaritäten(?))! Probleme: Chiralität(!): Masse (Lösung: Higgsfeld) und Hierarchieproblem: Wo setzt der Sprung zu Masse und Energie an? Verweis auf die operationale Dialektik Gotthard Günthers? Zwei, Drei? Ich meine es also ERNST!
4.) Leben, Bewusstsein: Können wir ein Modell konstruieren, das die Erkenntnisse der Physik, Erkenntnistheorie, Mathematik, Biologie usw. integriert? Ein Vorschlag: Wir verlegen den Koordinatenursprung für den subjektiven Raum, das, was Lacan als Blinden Fleck bezeichnet, irgendwo zwischen die Ohren, hinter die Augen. Wir konstruieren irgendeinen Wirbel, in dem die (x (?))-Dimensionen der Raumzeit (?) in Kontakt zueinander stehen und jenes Kontinuum (?) produzieren, „verkleben“(?), das jenes kohärente Bewusstsein erzeugt. Jetzt können wir versuchen, in jenes Modell die Daten, die wir kennen, einzubauen: Mathematische (Perspektive: vor allem), Physikalische, Molekularbiologische – usw. Widerspruch: kontinuierlicher Raum/diskreter Raum: jeder subjektive Raum ist kontinuierlich und diskret: diskret, weil ein Raum genau eines Subjektes! Aber natürlich auch verortet in einem Raum, den es mit den anderen teilt, konstruiert, aber in dem es auch wirklich lebt.
5.) Welche Fragen würden in diesem Modell eben die Grundlagenphysik berühren? Könnten wir eine Hypothese aufstellen, was den gedachten Ort, den Verknüpfungspunkt, betrifft, diesen berührt. Könnten wir für seine paradoxe Situierung dennoch physikalische Aussagen machen – Vermutungen anstellen? Mittels des Organismus, um den sich das Subjekt organisiert, nimmt das Subjekt wahr: der Organismus ist Medium, Messinstrument des Subjektes: aber mehr: er konstruiert es. Dennoch ist das Subjekt selbst nicht der Organismus. Ich möchte eine Vermutung aufstellen. Die Strukturen der komplexen Wahrnehmungsapparate: Auge, Ohr vor allem – Schnecke, Spirale, Bogengänge: fungieren sie als Übersetzungsorgane? (Periodizität der Töne, Farbensehen). Die Theorie der Besetzungsenergie, der Libido! Könnte man so etwas wie ein Skalares Feld konstruieren, durch das beschrieben werden kann, wie das Subjekt seine Umwelt besetzt. Neurobiologie, jene Vorgänge, wie das Gehirn getaktet wird, wie das Gedächtnis arbeitet usw. Vermutung: könnten wir das Eindringen des Raumes in das Subjekt in den Begriffen der Inversion oder einer CPT-Symmetrie beschreiben (die ich auch bei der Erfindung der Inversion eines Universums der Schrumpfenden Objekte statt des Expandierenden Universums „missbrauchte“)? Die Frage stellte sich mir, weil ich mir überlegte: Wie sind wir in der Lage, obwohl die Zeit doch nur vorwärts geht in unserem Universum, dass wir uns dennoch an Vergangenes erinnern können? Wie können wir als lebende Subjekte, wenigstens für die Zeit unseres Lebens, den Augenblick, die Gegenwart so einfangen, dass wir für einige Jahre überdauern? Irgendwie hat ja die Zeit etwas mit dem Licht zu tun und ich vermute hinter der „Geschwindigkeit“ der Zeit als ihren letztendlichen Taktgeber wieder einmal das Licht - allerdings Licht, das in unserem Universum schon in einem Gitter eingefangen ist. Aber irgendwie bricht es auch an ganz bestimmten, sensiblen Orten, in fruchtbaren Momenten aus. Haben wir in uns eine Dynamik, die für eine gewisse Zeitdauer, jenen Lichtpfeil einfängt und neutralisiert und aufhebt, ihm entgegenströmt, so dass wir überhaupt erst eine Zeit strukturieren können, die sich dann tatsächlich in der Umwelt bestätigt und betätigt? Die Maße und das Maß, das wir suchen, wird also an dieser Stelle gesetzt? Die um einen (gegenläufigen, aber als gegenläufigen den kosmischen in sich aufnehmenden, spiegelnden und je individuell reproduzierenden) Zeitpfeil (Lichtstrahl?) sich organisierende Struktur ist homöostatisch gewachsen in einer mittleren Klimazone des Universums (zu einer Mittleren Zeit): die Mitte ist nicht nur Anthropozentrisch! Denn beispielsweise die Mittlere Position des Kohlenstoffs im Periodensystem der Elemente als die wesentliche Komponente für Organisches Leben ist eine objektive. Die gleiche Spannung und der gleiche Tanz um eine Vermittlung und ein Gleichgewicht, die das Universum strukturierten und dynamisieren, sind in der den Lichtstrahl isolierenden Substanz des Organismus wirksam. Dieser hat sich unter günstigen Bedingung und konsequenter Ausnutzung von Zufällen, die nacheinander sich ereigneten, gebildet. So zufällig – so konsequent – denn er ist nur die Verwirklichung einer Struktur, die als Möglichkeit, wenn auch sehr unwahrscheinlich, angelegt war. Aber jedes zufällige Ereignis reduzierte ebenso den Möglichkeitsraum, wie es die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Ereignisse erhöhte – sicher nur in einem Zeitfenster und räumlich begrenzt: Wie vermutlich jene dünnen Molekülwolken im All, in denen Atome genug Raum und Zeit hatten, ihr wahres Genie zu entfalten und die Grundbausteine des Lebens zu ertüfteln (Winnewisser). Dann hatten sie das Glück, auf einen fruchtbaren Boden zu fallen, mit Wasser und einer Atmosphäre, der sie ihr Leben einhauchen konnten. Ergebnis war eine sehr verschachtelte Dynamik: konsequent und konsistent. (Deshalb sind Träume vom Schlüpfen durch Wurmlöcher oder Beamen nicht zu realisieren, weil die feine Membranstruktur dieses hochsensiblen den Lichtstrahl isolierenden biologisch-mentalen Systems dabei aufgelöst würde: der (als Leben gerichtete) Lichtstrahl würde dann ebenso sich verflüchtigen. Lichtverarbeitend ist der Organismus, wie er vom Licht strukturiert und organisiert ist. So organisiert er ein skalares Feld um sich (oder ein Komplex von Feldern), das (die) er energetisch besetzt. Treibende Kraft ist das Licht, Polarisation (auch die in Männlich und Weiblich): Reorganisation – GeneRation. Geronnenes Licht und lebendig.
Was sich wie Poesie und Religion anhört: das mag es ja sein. Aber ich möchte doch behaupten, dass manche durchdachte Phantasie, eben science fiction, durchaus orientiert und zu konkreten Fragestellungen führen kann. Kann man nicht einiges überprüfen?
6.) Schauen wir uns das Zeit-Raum-Diagramm unseres Universums an, so wie von Ihnen im Buch auf Seite 109 dargestellt: Eine Glocke, oder ein gebogener, verzerrter Trichter? Wenn wir nun die Krümmung am Ende weiterziehen, weiterverfolgen, mündet sie in einer Flachheit? Wenn dem so wäre, würden die Enden aber auch in eine Tiefe sinken? Denn meiner Vorstellung nach müssten wir sowohl an der Spitze der Quantenfluktuation ein gespiegeltes Universum ZEICHNEN, wie wir auch das Universum an einer Vertikalen am anderen Ende, am sich öffnenden Rand, spiegeln müssten. (Eine Dritte Spiegelung wäre die Inversion in den „Ort“ des Quantenfluktuationskollaps hinein; also unterhalb der Planckgrößen: Nach innen.) Wenn wir nun die Spiegelung an der Vertikalen an den Rändern weiterdenken und die Dynamik einer sich verschärfenden Krümmung (Expansion), dann könnten wir einen Zwischenraum skizzieren entlang der vertikalen Symmetrieachse: Die Krümmungslinien jeweils von Universum und gespiegeltem Universum nähern sich entlang der Vertikalen an. Sie bilden gemeinsam dann auch so etwas wie einen Trichter (zum Schluss eine Glocke?). Von unserer Perspektive aus nähern sie sich dem Licht, aber von einer um 90 Grad gedrehten Perspektive aus, zielen sie gemeinsam auf eine Singularität! Was mir da vorschwebt als Bild ist so etwas wie das Karo auf dem Französischen Blatt. Unser Universum beginnt dabei von einer Ecke (links) aus und wir befinden uns irgendwo in dem Viertel, das zu unserer Ecke gehört: das gespiegelte Universum beginnt von der Ecke (rechts) gegenüber. Die Ausläufer beider Universen münden aber selbst in die obere und untere Ecke. Auf den Raum übertragen sind es dann sechs solcher Glockenröhren (vorn und hinten kommen noch dazu (nebenbei, schauen wir als Subjekte nicht vielleicht auch selbst aus solch einer Ecker heraus auf unsere Modelle?)). Ihre Ursprungsorte als Singularitäten mit ihrer Quantenfluktuation liegen auf einer Kugeloberfläche. Das Problem der schwarzen Energie könnte man dann dadurch lösen: dass die Kräfte, die bezüglich des eigenen Universums als Schwerkraft wirken, bezüglich der anderen Universen als Spannkräfte wirken!

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner 29 Okt 2015 22:38 #1042

Lieber Kai,

Womöglich wäre es eine gute Idee, Ihre Ausführungen (die mir momentan etwas unübersichtlich vorkommen) besser zu gliedern, mit erläutertenden Skizzen zu versehen und, vorausgesetzt es findet sich ein Verleger, als Buch herauszugeben. Oder von mir aus im Web einen Blog zu erstellen. Da wird sich dann nahezu sicher eine Comunity finden, die alle Thesen oder Hypothesen im Einzelnen mit Ihnen diskutiert. Sie haben zwar in der Überschrift explizit Herrn Gaßner nach seiner Meinung gefragt und nicht mich, allerdings geht man in einem öffentlichen Forum allgemein davon aus, im Rahmen der Forenregeln mitreden zu dürfen. Ich beispielsweise konnte also Ihren Ausführungen ehrlich gesagt nicht mal lange genug folgen um a) zu ermitteln, auf was Sie hinaus wollen oder mir b) nach gefühlten 27 Seiten voller methaphorisch zweckentfremdeter Begriffe einen roten Faden zu behalten. Zumal Sie, zumindest meines Erachtens, Ihre Argumentation durch die vorliegende Struktur teilweise verblüffend einer losen Blattsammlung ähneln lassen. Tut mir also leid, wenn ich zumindest mich nicht besser oder näher damit beschäftigen möchte. Mir vorzustellen, wie ein Physik Professor oder Astronom sich in seiner Freizeit da stundenlang hineindenkt, fällt mir bei allem Respekt allerdings ebenfalls schwer.
Schon zu Alpha Centauri Zeiten haben die Leute dem guten Harry stapelweise ihre Version demnächst (oder so) allgemeingültiger Weltbilder geschickt und waren am Ende lustigerweise völlig überrascht, um nicht zu sagen perplex, wenn keine eigene Sendung darüber entstand. Was sage ich: Sendereihe! Besser noch ne Brieffreundschaft mit Herrn Lesch, die man in 100 Jahren in Auszügen in den Geschichtsbüchern vorfinden wird ;)
Gruß,
Anco
Nachtrag: Ich bitte Sie, persönlich nun keinen Anstoß zu nehmen an meiner burschikosen Art. Ich werde mich auch hüten, hier im Namen Anderer zu sprechen. Ich sehe es nunmal so, dass die heute gängigen Modelle und Theorien nicht nur gut genug sind um Grundlagenforschung zu betreiben. Sie sind gut genug um es zu verdienen, so wie sie sind einem populärwissenschaftlich interessierten, breiten Publikum so gut es eben machbar ist in Kürze unterhaltsam dargelegt zu werden. Urknall, Weltall und das Leben ist dazu eine unglaublich liebevoll und toll gemachte Platform. Und es würde mich nicht wundern, wenn die Seite und ihre Macher sich selbst so verstehen, nicht mehr und nicht weniger.

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner 31 Okt 2015 18:10 #1071

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Es war ja mal einen Versuch wert, mich hier aus zuprobiern und es hat mir den Anreiz gegeben, tatsächlich noch einmal genauer in mich zu gehen und die Formulierungen zu sortieren und zu präzisieren. Das war ja auch Sinn und Zweck der Veranstaltung. Ich hatte natürlich mehr erhofft an inhaltlicher Auseinandersetzung. Aber womöglich liegt es wirklich daran, dass meine Formulierungen noch nicht reif genug sind, wenn leider keine Inhaltlichen Diskussionen entstanden sind. Ich werde weiter büffeln und recherchieren, ich bin ja kein Fanatiker, vielleicht eher ein Phantast.

Ich danke dem Forum und möchte aber schon ankündigen, dass ich nochmals eine Präzision ausprobieren werde. Vielleicht fange ich ja doch noch ein Fischlein, das mit mi diksutieren möchte. Alsdann werde ich doch noch mal an der Darstellung arbeiten. (Dass ich Begriffe zweckentfremde allerdings ist mir bewusst, aber wenn ich das mache muss ich dieses natürlich besser begründen und transparenter machen, warum ich das so tue. Ein Freund hat mal meine Diskussion angehört und gemeint, dass ich Begriffe wie Skalarfeld und Vektorraum nicht auseinanderhalte und nur so mit mathematisch etablierten Begriffen herumwerfe, ohne davon eine Ahnung zu haben. Vielleicht hat er recht. Aber ich weiß nicht, so ganz überzeugt bin ich von seiner Argumentation doch nicht. Ich dachte, es ist ersichtlich, dass ich die Mathematische Auseinanderlegung (Analysis) genügend Philosophisch unterwanderte, und eine andere Perspektive durchschimmerte? Aber da habe ich mich wahrrscheinlich geirrt. Gruß Kai

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner 01 Nov 2015 22:27 #1084

  • Kai
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Also hier noch ein bisschen Spinnerei, vielleicht bereiten einem ja manche Sätze auch ein Vergnügen:

Das ist natürlich starker Tobak und nicht sehr ermutigend, mir weiter zu folgen. Deshalb muss ich die Figur präzisieren. Davor aber möchte ich begründen, warum ich solche Konstruktionen überhaupt anstelle. Es geht mir um die Integration des Lebens und schließlich des Bewusstseins in ein noch als physikalisch durchgehendes Erklärungsmodell (?), das möglichst die wesentlichen wissenschaftlich-methodischen Ansätze derer berücksichtigt, die sich an diese Themen herangearbeitet haben (sowohl natur- als auch geisteswissenschaftlich). Noch einmal: Deshalb der Perspektivwechsel! Von außen nach innen und umgekehrt. Von innen her den Raum befragt, geht es darum zu ergründen, warum und wie er um das Subjekt aufgespannt ist (bzw. dieser das Subjekt einspannt): Da ist der biologische Organismus, der physikalisch ein komplexes Messsystem ist und einen bestimmten Kollaps der Wellenfunktion erzeugt, so dass eine Umwelt in einem euklidischen Raum und in der Zeit (und damit die Raumzeit: bitte Minkowski und Euklid immer zusammen denken! Im Euklidischen ist die Zeitdimension dynamisch versteckt (eingeklappt), im Minkowski-Raum ist sie aufgeklappt, dafür eine Raumdimension zugeklappt.) erscheint in diesem Subjekt und um dieses Subjekt! Geometrisch-zeitdynamisch oder ästhetisch (?) stelle ich mir dies als eine (inverse) Spiegelung der Abläufe in der äußeren Raumzeit an einer Symmetrieachse, die senkrecht auf der Zeitachse steht und die sozusagen Innen und Außen trennt und verbindet, vor: Jeder Punkt im (inversen) Spiegelbild kann über gewisse Operationen einem Punkt des AußenRaumes (der Raumzeit) zugeordnet werden (CPT-Symmetrie?). An der Achse der Spiegelung oder Unterscheidung von Innen und Außen spiegelt sich auch der Zeitpfeil. Es gibt einen äußeren, kosmischen Zeitpfeil und einen (den kosmischen individuell spiegelnden) nach innen zum Subjekt als Zentrum gerichteten Zeitpfeil. Wo ist die Grenze? Wo gehen sie auseinander? Da es aber Spiegelungen sind, können die inneren Formationen doch als Abbilder der äußeren angenommen werden. Sie ermöglichen dem Subjekt eine Orientierung im äußeren Raum – einfach dadurch, dass das innere Abbild wiederum gespiegelt und über das Außen gelegt wird. Doch wo ist die Grenze? Was ist die Grenze? War sie zuerst als eine Symmetrieachse gedacht, erscheint sie nach dem Umkippen des Spiegelbildes (wiederum an der Symmetrieachse) und dem Übereinanderlegen von „Original“ und „Bild“ wie eine Membran zwischen den übereinandergelegten Schichten. Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf den Spiegel richten: dieser ist Symmetrieachse UND Schicht (beschichtet), denn er reflektiert mehrdimensional! Dieser ist nicht statisch (es ist ja eine Spiegelung der Zeit)! Das macht das ganze sehr kompliziert. Der Spiegel ist strukturbildend, er hat Übersetzungsfunktion, er ist möglicherweise halbdurchlässig, semipermeabel. Und damit überlagern sich Innen und Außen jeweils und das erzeugt Doppelbilder und Verzerrungen (Spannungen, Verwischungen)! Mit denen müssen wir noch zurechtkommen.
[Zur Inversion: Neben diesem „flachen“ Modell müssen wir noch ein „tiefes“ stellen: Denn die Subjekte tragen ihre „Räume“ im Geiste mit sich, ohne den gemeinsamen äußeren Raum damit zu verdrängen: Ihre Körper nehmen dort Raum ein und stoßen sich: Nicht aber ihre Raumkopien. Deshalb, um sie dennoch irgendwie in den euklidischen Raum, bzw. in die Raumzeit einzutragen, müssen wir noch die Inversion, das bedeutet die Einsenkung des inneren Raumes (der Raumzeit) in eine „Furche“ oder ein „Loch“ der Äußeren dazu nehmen. Wir konstruieren deshalb das Subjekt als ein Zentrum, das ähnlich wie das Urknallereignis ein „Kügelchen“ (Planck-Kügelchen) bildet, an dessen rotierender Membran eben Innen und Außen sich trennen, reflektieren. Inversion meint also: dass sich diese Raumzeitkopie innerhalb dieser Begrenzung, im „innerplanckschen“ Zwischenraum konstituiert, und dadurch nichts verdrängt. Sie entzieht sich dem äußeren Raum durch ein Einziehen oder Einsenken in eine eigene Dimension (Jeder Mensch beherbergt eine eigene (Zeit)Dimension.) Um das zu verstehen, muss ich bitten, diesen Text mindestens zweimal zu lesen. Ich werde diese Inversion weiter unten noch einmal beschreiben. Ich kann nur Nacheinander entwickeln, was miteinander so verwickelt ist, dass es sich linear nicht einfach darstellen lässt. Bei einem zweiten, dritten Lesen können sich die Stücke im Leser dann besser zusammenfügen. (Noch etwas ist wichtig: Man kann sich fragen, ob alle lebenden oder anderen Systeme solche Subjekte konstituieren, oder nur der Mensch durch seinen Geist erst ein solches „Ding“ rekonstituiert? Es ist, glaube ich nur eine Beschreibung für die „äußerste“ Innenperspektive, also für die des ICHs des psychischen Systems, des Menschen, des Du. Erst dieses Subjekt, das derart schnell und komplex denken kann, kann das Konstrukt durch sein Denken nachvollziehen und rekonstituieren.)]
Wie sortieren wir das? Nun erst einmal gibt es Systemgrenzen. Wir können uns die Organismen von außen anschauen und schauen, wie sie sich als Systeme konstituieren (Maturana). Was liefert die Molekulare Zellbiologie zur Beantwortung der Frage, wie sich diese Systeme in einer Umwelt erzeugen und behaupten. Stichworte sind das aperiodische Kristall! Aber dieses allein ist es noch nicht! Es ist ein Glied in komplizierten Reaktionsketten oder –ringen, Wechselwirkungen zwischen Enzymen (Proteinen) als Katalysatoren und Aufschreibstrukturen und -systemen, Kodierungen (RNS, DNS). In der Industrie gibt es derzeit einen Paradigmenwechsel von zentral gesteuerten Arbeitsprozessen hin zu vom Werkstück gesteuerten Arbeitsprozessen. Vielleicht so etwas ähnliches hier! Bei der Wechselbeziehung zwischen Genotyp (DNS) und Phänotyp (Proteine, Enzyme)? Wo stehen die RNS, die Aminosäuren (vgl. Christian de Duve (1997) „RNA ohne Protein oder Protein ohne RNA“ in Murphy, O’Neill (1997): „Was ist Leben? Zukunft der Biologie“ Berlin, Heidelberg: Spektrum)? Enthalpie und Entropie?
Mein Vorschlag, die Perspektive zu wechseln im Gedankenexperiment, begründet sich aus der Erkenntnis, dass die Dinge, Systeme, Strukturen aus einer Reduktionsleistung resultieren: Ich möchte fast sagen: aus einer Ignoranz, einem Entzug: Etwas in der Gesamtstruktur Mögliches möchte sich verwirklichen und in dem es sich verwirklicht, reduziert es das Mögliche und fordert die Gesamtstruktur heraus! Diese behauptet sich auch immer wieder, indem sie das einzelne Ereignis wieder einrechnet. Aber es wird immer komplexer. Es werden Kompromisse gebildet, Organisationen. Die Struktur verdinglicht sich selbst. Lässt sich hinter all den Dingen und konkret verdinglichten Strukturen eine Kongruenz (Konvergenz) der Struktur, eine nicht dingliche Metastruktur ableiten? Ist der Mensch dazu in der Lage? Dazu muss er die konkreten Strukturen vergleichen, übereinanderlegen, übertragen. Ich denke hierbei auch an die Versuche der Kategorienmathematik, Abstraktionen herauszuarbeiten. Die Geometrie spielt dabei die herausragende Rolle, als ein Medium, jedoch bedarf es auch einer Sprache. Ich glaube, dass die natürliche Sprache die geeignete ist, was heißen soll: Wir müssen uns bemühen, die speziellen Erkenntnisse in die natürliche Sprache zurück zu übersetzen und zu schauen, wie wir zu transdisziplinären Modellen kommen, die wir dann in unseren Fachdisziplinen und Fachsprachen überprüfen, wobei wir dabei eben auch unsere Fachsprachen renovieren. Es geht um eine Orientierung. Und um eine ethische Verständigung: Babel droht. Denken wir an den Kollaps der Wellenfunktion. In sich können die Fachdisziplinen Modelle entwickeln, Realitäten erzeugen, die eben in sich konsistent sind, weil vom fachidiotischen Beobachter strukturiert. Methodische Eingrenzungen sind auch notwendig und immer ist es auch wichtig, eine Zeit lang ignorant genug zu sein, um etwas umso stringenter zu verfolgen. Ein zweiter (staatsmännisch/frauischer) Blick sollte neben dem durchaus legitimen idiotischen Blick dennoch immer auf die Anderen, das Andere gerichtet sein – und beobachten, wie diese sich dazu verhalten - von Zeit zu Zeit.
Um zu kombinieren. Wie holen organische Systeme Energie aus der Umwelt, und bilden Strukturen? Wie hängen die Strukturen und die Systeme zusammen, wechselwirken. Roger Penrose‘s und Hammerhoffs Vorschlag einer zweifachen Wahrheit, der der U-Beschreibung (QED) und der der C-Beschreibung (Klassische Physik einschließlich Relativitätstheorie), die durch eine gewisse Reduktion (R) erst zur Deckung gelangen, der Einfluss einer verschränkten Umwelt daran, scheint ein interessanter Zugang zu dem Problem. Wenn wir einen invers in das System gespiegelten und auf das die Grundoperation des operativ geschlossenen (aber thermodynamisch durchlässigen) Systems antreibende Zentrum gerichteten Zeitpfeil annehmen, so stellen wir uns diesen Zeitpfeil als eine (diskrete? und verkehrte) Abzweigung von dem einen alle Systeme im Kosmos zusammenschließenden kosmischen Zeitpfeil vor. Vielleicht sollten wir statt von Spiegelungen von radikalen Brechungen sprechen? Diese Abzweigungen stehen natürlich in der Schuld des kosmischen Pfeils. („Woraus aber den Dingen das Entstehen ist, dahinein ist ihr Vergehen nach der Notwendigkeit, denn sie zahlen einander Strafe und Buße für ihre Ungerechtigkeit nach der Ordnung der Zeit“ (Anaximander).) Aber die Systeme kreditieren sich gegenseitig. Und auch der Kosmos ist ein System. Lässt sich Energie als ein Kredit (Schuldschein) der Materie (Masse) lesen? Und die Natur verwaltet mit einer doppelten Buchführung? Vielleicht haben wir es hier mit keynesianischen Krisen zu tun, der ewigen Diskussion um Kreislauf- und Wachstumswirtschaft, Kapitalakkumulation und Kapitalkreislauf. Die Krise wird dann eklatant, das System stößt an Grenzen, wenn es nur noch sich selbst akkumuliert, sprich zu abgeschlossen, isoliert ist. Das Nichts, ist es ein abgeschlossenes oder angeschlossenes oder offenes oder Übergangssystem? (Vgl. Kauffman: Was ist Leben - Hat Schrödinger recht. in Murphy, O’Neill (1997): die Fließsysteme?) Guth: Gravitation als negative Energie und dann der negative Druck. Penrose: Gravitations-Selbstenergie (vgl. z.B. Penrose „Warum wir zum Verständnis von Geist eine neue Physik brauchen“ in Murphy, O’Neill (1997)). Was ist Energie? Bindungsenergie? Was ist eine Bindung? Selbstbindung? Was ist Masse? Es ist die Masse-Energie-Beziehung zu überdenken: Kontoführung und Saldo: Digital: Sollen und Haben: 0=Rotation, 1=Geradlinig. 1+(-1)=0. E=mc². c²=E/m. 0=E/m-c². 1=mc²/E. 0=E/m-E/m. 0=E/m+((-E)/m) usw. (Das war klassisch. Auf der anderen Seite, einen Quantensprung entfernt: „h“ lauert.)
[Im Kontinuum und als Brechung: gewickelte Energie, eigentlich jetzt erst Energie, weil Saldo, jetzt erst kräftig, gespannt: muskulös. Durch welchen Trick aber kann die Wicklung SPONTAN sich ereignen? Wie lässt sich das in die Energie(und Masse-)bilanzen eintragen? In meinem Modell des Potentiellen Raumes finden sowohl die geradlinigen „Ströme“ als auch die „Rotationen“ virtuell statt, aber sie kommunizieren vorerst nicht miteinander: Punktrotationen, Strömungsstränge (Parallele Strömungsstränge bilden Balken von Strömungs„wellen“: dadurch Flächen und ergo Raum). Alles konstantiert. Erst wenn sie sich verhaken, entsteht Unruhe – Ungleiches! Beide Momente sind von ihren idealen Zuständen abgelenkt: beiden aber haftet eine „Trägheit“ an, von diesem idealen Zustand nicht ohne weiteres abzugehen. Wenn sie sich verhaken, dann nur durch lokale Ereignisse, die etwas von subtrahierender Addition und additiver Subtraktion, von dividierender Vervielfachung (Multiplikation) und multiplizierender Division an sich haben. Die Punktrotation wird aus ihrer Bahn gerissen, so wie die Geradlinige Form aus ihrer Bahn abgelenkt wird. Beide Momente ziehen aneinander. Insofern müssen wir die Bilanzen (von Masse und Energie) immer symmetrisch denken. Wenn wir aber sehen, dass in unserem Kosmos eine Richtung eindeutig bevorzugt ist: jene der Entropie, dann ist das eine lokale Entscheidung des kosmischen Systems, dann müssen wir suchen, wo die Gegenrechnung aufgestellt wird (Wo ist Enthalpie so absolut: in Bewusstseinsbildung?) und ob sie sich finden lässt in unserem Kosmos. Ich vermute sie in den Systemen selbst wirksam (Vielleicht als Chiralität?[Die Chiralität führt uns zu der Diskussion eines Symmetriebruchs, einer Entscheidung, und damit eines Verwerfens von Information: Es geht um die Diskussion von Rotation und Aufwicklung: Man kann an sich nicht entscheiden, in welchem Drehsinn ein Rad, eine Scheibe, eine Kugel rotiert, denn der Drehsinn ist abhängig vom Standpunkt des Beobachters – von welcher Seite er auf das Rad zum Beispiel schaut. Wenn man diesen Beobachterstandpunkt festlegt, ist eine Entscheidung getroffen. Bei einer anderen Struktur, nämlich der Spiralstruktur ist die Entscheidung des Drehsinns (und damit eine gewisse Verwerfung von Information (siehe unten, was damit gemeint ist)) in dem Gegenstand selbst festgeschrieben – eben als Chiralität. Wir sehen das an Spiralfedern oder eben einer Helix: sie ist rechtgängig oder linksgängig. Egal von welcher Beobachterposition wir darauf schauen, die Gängigkeit scheint festgelegt. Allerdings ist diese Gängigkeit nur eine halbe Festschreibung von Soetwas wie einem Drehsinn. Wenn wir eine Spirale auf einen Stab wickeln und auf diese Wicklung jeweils aus einer Position auf der Verlängerung des Stabes darauf schauen, sehen wir aus beiden möglichen Positionen, dass die Aufwicklung identischen Richtungssinns ist. Aber wir können an der Spirale mit dem Finger hoch oder runter fahren und hätten dann zwei Richtungssinne der Rotation zur Auswahl. Es ist also wiederum zu entscheiden, in welche Richtung die Spirale „wächst“ entlang des Stabes und wie herum der Stab rotiert! Eine Wicklung stabaufwärts mit einem Drehsinn „A“ ergibt dieselbe Gängigkeit der Wicklung wie die Wicklung stababwärts mit einem entgegengesetzten Drehsinn „B“ des Stabes. Nehmen wir einen langen Faden und fixieren eine Stelle in der Mitte des Fadens auf einen Stab, drehen wir diesen Stab und wickeln die eine Fadenseite stabaufwärts, die andere stababwärts, so bekommen wir entgegengängige Spiralen, die sich an einem Knick genau an der Fixierung spiegeln. Jetzt wickeln wir in einem zweiten Versuch einen zweiten solchen Faden an der gleichen Stelle und wickeln auf gleiche Weise die beiden Fadenenden auf. Wir bekommen wieder eine gespiegelte Version des ersten Fadens. Wenn wir jetzt beide Fadenstrukturen um einen einzigen Stab projizieren und verbinden, haben wir an der Fixierungsstelle eine Kreuzung zweier Spiralen, einer rechts- und einer linksgängigen. Die gleichgängigen Spiralen gehen über Kreuz ineinander über. Bspw. die rechtsgängige ist ein Kreuzungsprodukt aus Aufwicklung „A“ Oberstab und Aufwicklung „B“ Unterstab, die linksgängige aus Aufwicklung „A“ Unterstab und Aufwicklung „B“ Oberstab. Spiralen sind Kombinationen aus geradlinigen Verschiebungen und Rotationen. Erst durch ihre Kombination ist ein Richtungssinn festgeschrieben: eine Wachstumsrichtung: eine Zeitrichtung (?). Wir sehen aber auch eine gewisse Kombinatorik und binäre Logik in der Aufwicklung entwickelt, z.B.: Wenn Aufwicklung „A“ nach Oberstab, dann: Aufwickung „A“ nach Unterstab = nein, Aufwicklung „B“ nach Oberstab = nein, Aufwickung „B“ nach Unterstab = ja.]). Die Gravitation hatte bei der ersten Entscheidungsfindung, bei den hohen „Geschwindigkeiten“, bei den Nahzuständen an den idealen Formen, eine bedeutende Einflussnahme für die Ausrichtung. Sie, die königliche Kraft, zog sich dann aber in die großen Formgebungszonen zurück und überließ seinen drei Töchtern das Geschehen in den mittleren und kleinen Distanzen? Nicht ganz: aber lassen wir es mal so stehen – vorerst (vielleicht ist die Elektromagnetische seine Gemahlin und die Kinder sind die starke und die Schwache Kernkraft? Oder noch etwas anders?). Punktrotation vs. geradliniges „Feld“ gehen eine Beziehung ein. Tja: Was rotiert? Der Punkt im Feld oder das Ganze Feld um den Punkt? Beides denkbar (meine ich). Zur Konstituierung des Punktes als einen noch gar nicht als ausgedehnt gedachten Ort müssen wir sogar das zweite Bild favorisieren! Und überall rotieren diese Felder um die Punkte? Das scheint unmöglich, zumal wenn wir bedenken, dass die Felder in konstanter Geschwindigkeit rotieren müssen. Aber jeder weiß, dass mit dem Radius der Umfang wächst, die Rotationsgeschwindigkeiten der punktnahen und punktfernen Feldbereiche können nicht identisch sein. Doch so etwas schlage ich vor! Aus diesem Grunde „kollabieren“ die Felder am/in den Punkt: Das ist die Punktrotation! Den gleichen Widerspruch haben wir ja bei den postulierten geradlinigen Strömen! Sie heben sich auf. Dieses virtuelle Geschehen lässt sich nur postulieren, nie direkt messen, weil jede Messung eine Störung verursacht: Vakuum messen ist ein Widerspruch in sich. Aber indirekt ist das Moment ja immer in allen Messungen enthalten. Masse resultiert aus den Punktrotationen, Energie aus den Feldern (Wie das sich auf die Wechselwirkungen verteilt, muss diskutiert werden: Ich denke, das konkret diskrete Werte (aus Erfahrung gewonnene) eingesetzt werden müssen. Ein Quantum Trost für Quarks, Bosonen und Gluonen und die ganze Standardreihe. Aber noch eins: Punktrotationen korrelieren mit den Selbsterhaltungstrieben, Felder mit den Sexualtrieben.) Was für ein Chaos! Oder eine Ordnung?] Das Problem ist doch ein Ordnungsproblem, oder ein Problem unserer Vorstellung von Ordnung. Wir lassen das Universum in einem hoch geordneten Zustand starten, einer fast gleichmäßigen Verteilung der „Elemente“ nach der Inflationsphase in einem „kleinen“ (abgeschlossenen?) thermodynamischen System. Es expandiert aber dann – wohinein: ins Nichts? Wir haben kleine Schwankungen, Ungleichgewichte, so dass es zu Clusterbildungen kommt, zu lokalen Strukturen usw. Vielleicht wegen der schwierigen Entscheidung, wie sich die Strukturen ordnen sollen im Raum: hexagonal oder kubisch? Die Prognose für die letzte Phase des Universums stellte Gerhard Börner folgendermaßen: Alles versinkt in riesigen Schwarzen Löchern, die in einem dunklen Universum immer weiter auseinandertreiben. Es wird kälter. Zum Schluss strahlen mit den Hawkingstrahlen auch diese Schwarzen Löcher ab. „Wie zu Anfang, so besteht also auch am Ende das Universum aus Strahlung, allerdings mit Temperaturen, die nur unmerklich über dem absoluten Ursprung liegen“ (Börner (2012): Die Entwicklung des Kosmos. in Hacker (2012): Was ist Leben? Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft). Das interessante ist, dass der Kosmos mit einem hohen Maß an GLEICHVERTEILUNG beginnt, die aber zu Beginn als Ordnung apostrophiert ist, und ebenso in ein hohes Maß an GLEICHVERTEILUNG mündet, welches aber diesmal maximale Entropie bedeutet. Zwischen diesen Zuständen ist das Universum expandiert und hat dabei Strukturen (Cluster) gebildet, sicherlich hatten sie ihre zeitliche Begrenzung und historische Epoche (so vom Resultat aus betrachtet). Ein absolutes (geschlossenes) Gleichgewichtssystem (Nebenbei: „gleich“ und „gewichten“ schließen sich aus: was gleich ist, kann nicht gewichtet sein.) kann es aber nicht geben, es würde in sich kollabieren, und dadurch sich also öffnen (das kann durchaus dadurch geschehen, dass es sich abschließt, nämlich vor etwas! Und dadurch eröffnet es ja doch dieses etwas) bzw. ungleich werden. Es ist aber interessant, unter diesen Voraussetzungen das Verhältnis von Chaos, Struktur und Ordnung zu denken. Stuart A. Kauffman stellt in seiner Auseinandersetzung mit Schrödingers Postulaten des aperiodischen Kristalls und der „Ordnung aus Unordnung“ aufgrund seiner Erkenntnisse aus der Erforschung der Bedingungen für den Anfang des Lebens einige interessante Hypothesen auf (vgl. Kauffman (1997): „Was ist Leben?“- hatte Schrödinger recht? in: Murphy, O’Neill (1997)). Ordnung oder Konvergenz können nur in offenen thermodynamischen Systemen entstehen. Der Grund ist, dass in einem abgeschlossenen System keine Information verworfen wird. Ich möchte einen kurzen Abschnitt zitieren: „Nehmen wir … an, daß der Fluß des Systems im Phasenraum es dem anfänglichen Phasenvolumen erlaubt, sich progressiv bis auf einen einzigen Punkt oder ein kleines Volumen zu kontrahieren. Dann würde das spontane Verhalten des Systems zu einer einzigen Konfiguration oder einer kleinen Anzahl von Konfigurationen fließen. Ordnung würde entstehen! Eine solche Konvergenz kann natürlich nicht in einem abgeschlossenen thermodynamischen Gleichgewichtssystem auftreten, denn dann würde die Entropie nicht zu- sondern abnehmen“ usw. (ebd. S 103f). „Der entscheidende Unterschied zwischen einem abgeschlossenen System im Gleichgewichtszustand und einem nicht im Gleichgewicht befindlichen offenen System ist der folgende: In einem abgeschlossenen System wird keine Information verworfen. Das Verhältnis des Systems ist letztlich reversibel. … In offenen Systemen geht Information an die Umwelt verloren, und das Verhalten des jeweils interessierenden Teilsystems ist nicht reversibel“ (ebd. S. 102f). Der Artikel ist sehr interessant: er erläutert Boolesche Netzwerke und sog. chaotische, geordnete und komplexe Regimes. Kauffman hegt die Vermutung, dass Lebensentstehung etwas mit „Booleschen Gitternetzwerken am Rande des Chaos“ zu tun haben. Es ist hier mal erlaubt, etwas naiv (Schrödinger bezeichnete sich selbst als „naiven Physiker“) über das Verhältnis von Formation (Struktur) und Information noch einmal nachzudenken. Wenn Formation (etwas Geordnetes, Struktur) durch Verwerfung von Information nur möglich wird, tja was ist dann eigentlich eine Information in einem (und für ein) System, das sie nicht verwerfen kann? Tautologie? Null-Information? Chaos? [Vgl. auch bspw. Eigen in: Stufen zum Leben Kap. Zu Information und Komplexität: mögliche Varianten bei 4 Symbolklassen für ein „Gen“ mit Tausend Stellen: 4hoch1000 oder 10hoch602Varianten.]Die Reversibilität ist ein anderer Aspekt dieser Tautologie oder Nullität! Ist Information denn nicht erst als verworfene sinnvoll? Und sinnvoll ist sie dann, wenn sie durch etwas konvergiert oder gerichtet oder entschieden wird. Durch ein Ereignis (siehe zu „Ereignis“ auch Hannah Arendt in „Vita activa“ das Kapitel: 6) Das Entstehen der Gesellschaft!!!) Immer ist ja auch ein Blick, selbst auf ein sogenanntes abgeschlossenes System, gerichtet. Wie kann man aber aus dem Urzustand des Nichts (Vakuums) ein offenes System machen? Nun: es öffnet sich selbst, das heißt es richtet sich (aus). Kann es sich in sich selbst auf sich selbst hin öffnen? Es entscheidet sich für eine Ausrichtung und wird Ausrichter eines Universums, eines Wechselspiels geöffneter (sich ausrichtender/aufrichtender) Systeme – Systeme die zueinander hin geöffnet sind. Die Systeme richten sich aus dem Nichts heraus auf und richten sich gegenseitig aus! Es ist eine Möglichkeit möglich, dieses aus dem Nichts heraus zu denken, wenn wir den/das/die Denkende (Existierenden) als zum Anderen Teil des Nichts (dem nicht Realisierten, dem Verworfenen?) hin geöffneten Teil(/Teile(?)) (des Nichts) denken. Eine Reduktion. Der/die/das Denkende ist in dieser Formulierung sehr weit gefasst! Das/die/der Denkende selektierte Möglichkeiten, verwarf Informationen und Wahrscheinlichkeiten [Aus den 10 hoch xxxx Varianten möglicher Symbolisation generierte dieser denkende (und seiende) Prozess (das Denken und Sein der Dinge) eine Sprache wirklicher Symbolisation (Bedeutung/Redundanz/Bezüglichkeit) dadurch, dass er die Dinge geschehen ließ , die sich Verwirklichenden interagieren ließ, indem diese Dinge einfach miteinander kommunizierten (sich aufeinander bezogen, aufeinander rekurrierten) mittels ihrer jeweils verwirklichten Möglichkeiten in einer nur durch sie gemeinsam ermöglichten Wirklichkeit (Phäno) und Sprache (Geno) .], steigerte damit Wahrscheinlichkeiten, durch die Etablierung seiner selbst als einer HISTORIE: das heißt Zeit, einer Reihenfolge, einer Ausrichtung: Ereignis! Eines Geschehens, einer DYNAMIK! (Dynamo!). Irreversibilität (aber: das Andere (STATISTISCH Mögliche) reflexiv (im Nachhinein) einbeziehend (hineinziehend): Reflexibilität. Denke an die berühmten 90 % Hirnmasse, die angeblich nicht genutzt seien. 90% der DNS, behaupten manche, seien Unfug.Siehe Video hier von Fischer.) Das geschieht durch Inversionen. Die Systeme bilden Löcher (Furchen, Gruben, Nischen, Versenkungen) im Kontinuum, eigentlich sind sie Außerhalb, am Rande des Kontinuums (Milieu) situiert, sie schließen zwar an es an, aber da gibt es auch eine Trennung – aber ebenso sind sie geöffnet (semipermeabel). Ebenso ist das Kontinuum durch diese „Löcher“ geöffnet - ein Zwischenraum entsteht. Und das Ganze geschieht am Rande des Chaos, also am Rande des Gleichgewichts: Es ist ein Oszillieren an diesem Rande. Das Ganze besteht aus Rändern. (Dennoch ist es ein Ganzes: Das ist schwierig zu denken und die Frage ist: Wie können wir den Satz von der Erhaltung der Energie in diesem Modell integrieren, verankern? Irgendwie so: dass mit der Setzung von den Planckwerten auch für unser Universum eine maximale Gesamt-Energie = Masse gesetzt ist: von Null auf Eins?) So metaphysisch die Behauptung auch klingt, so glaube ich doch, dass wir so weit sind, Experimente zu kreieren, um dieses Konzept naturwissenschaftlich, und damit auch experimentell, zu überprüfen. (Vielleicht haben wir die nötigen Einzelexperimente schon durchgeführt: Wir müssten die Ergebnisse nur noch zusammentragen und interpretieren?) Bspw. tauchte vor etwa 4 Mrd. Jahren das Leben auf. Meine Hypothese ist, dass seine Ausrichtung umgekehrt der kosmischen Zeitrichtung gerichtet ist (CPT-Symmetrie) – in den lebenden Systemen. Das hat immense Konsequenzen für das Verständnis von Energiebilanzen und Reaktionen, die wahrscheinlich und spontan ablaufen können. Dennoch ist es in Wechselwirkung mit dem kosmischen Universum. Wir haben also eine Widersprüchlichkeit: wir können das ganze auch nur von außen, von kosmischer Seite (Perspektive) aus vernünftig skalieren, beschreiben: weil wir ja kommunizieren (uns austauschen, metabolisieren, „Stoff wechseln“) müssen über dieses Außen. Und wir verstehen auch langsam, wie es das Leben macht, die kosmische Thermodynamik auszutricksen ohne sie zu verletzen. Der Lebensfaden zieht sich nun schon 4 Mrd. Jahre hin: Ich möchte ihn so einzeichnen. Vor 4 Mrd. Jahren entwickelte sich ein dynamischer Prozess, der gewisse Strukturprobleme des Raumes und der Materie dynamisch löste. Dass überhaupt eine Problematisierung dieser Strukturparadoxa möglich war, resultierte aus der relativ günstigen Umgebung und Ruhe der Umwelt. Man kann fast sagen, das Leben entstand als Zivilisationskrankheit des Universums – als Luxusproblem, so wie sich bestimmte psychische Erkrankungen nur die wohlhabenden Gesellschaften in größerem Umfange leisten können. (Thomas Mann spricht im Zauberberg vom „Fiber der Materie“.) Es bildete strukturell (operativ) geschlossene aber thermodynamisch offene Subsysteme, die mit dem kosmischen interagieren. Das alles kann man noch gut von außen beschreiben. Aber bei den höheren Lebewesen und letztendlich beim menschlichen Geist findet ein Quantensprung statt. Jetzt nämlich hat es dieses Leben in einigen (einer) Spezies geschafft, einen inneren Raum, und eine Innere Zeit zu kreieren, die ganz nah die Prozesse des Kosmos spiegelt. Die höheren Lebewesen etablieren in ihren Subsystemen ein Subjekt. Was zeichnet das Subjekt aus: Nun - es löst für eine Dauer Paradoxa der Struktur: vor allem das Paradox der Gegenwärtigkeit im Fluss. Es ist gewissermaßen ein Fließgleichgewichtparadoxon, das durch Zeit gelöst wird; durch Taktung. Wenn wir jetzt einmal rückblickend auf unsere Herkunft aus dem Lebensprozess schauen. Dann könnten wir vielleicht sagen, das Leben hat sich seit 4 Mrd. Jahren gegenwärtig gehalten, indem es sich differenzierte, katalytisch entfaltete, selektierte, verdoppelte, vervielfachte, rückkoppelte usw. Ich würde mal es so veranschaulichen: Dass wir den Stammbaum im Ursprung vor 4 Mrd. Jahren beginnen lassen (auf der Zeitdimension tragen wir dieses Datum ein). Die kosmische Zeit floss dahin und riss dieses Ereignis mit sich – bis heute (Außen). Aber in entgegengesetzter Richtung hielt sich das Leben in der Gegenwart, indem es in den kosmischen Strom als Gegenströmung seinen Stammbaum in entgegengesetzter Richtung eingravierte, und so das Ereignis konservierte. Jetzt, nach 4 Mrd. Jahren haben wir eine Stammbaumentwicklung erfolgreichen Gegen-den-Strom-Schwimmens. Das Leben hat 4 Mrd. Jahre die Gegenwart eingefangen (freilich, indem es den Staffelstab immer emsig weiterreichte). Auf unserem Diagramm ist also die Differenzierung des Lebens entgegen der Kosmischen Zeit ausgerichtet. Erst am Ende kippen wir oder spiegeln diesen Prozess, um ihn mit der kosmischen Entwicklung zu parallelisieren. Das meine ich mit Inversion. Das ist das flache Modell (das „Karo“). Das „tiefe“, nach innen gerichtete Modell dieses Vorgangs habe ich oben beschrieben – für das Subjekt (Individuum): Wie es die Raumkopie in sich versenkt. [Wir können die nach innen gerichtete, „tiefe“ Inversion (Das „flache“ Modell (Karo) beschreibt die Nischen- oder Furchenstruktur, stellt also eher noch den Anschluss der Formen an das Kontinuum dar. Das „tiefe“ Modell will eher den Einschluss des Kontinuums im (oder den einschließenden Ausschluss am) Inneren selbst darstellen.) noch einmal am Urknall darstellen: Urknallereignis. Nach außen hin Expansion, von der Planck-Kugel ausgehend, nach innen eine Furchung des Urkügelchens, zu dessen Zentrum das Ereignis (dabei wieder eine kleine Kugel in der kleinen Kugel bildend) vom Rande aus schrumpft: Wichtig ist: wir trennen auf: Die Urkugel bleibt in ihrer Größe, von ihr löst sich aber eine Kugel ab und schrumpft nach innen und zieht von innen an dieser Oberfläche der Planck-Kugel: Und es gelingt ihr auch, sie teilweise einzufurchen. Das erzeugt eine Spannung zwischen dieser schrumpfenden Kugel und der als Grenze feststehenden Planckkugeloberfäche (Grenze zwischen Schrumpfung und Expansion (Innen und Außen): die beide Spiegelungen an dieser Grenze sind.).Diese Schrumpfung geht so rasant vor sich, dass es wie ein Geschoß aussieht, das hinter sich als eine Spur eine Zerklüftung des Raumes und des Randes erzeugt. Es „schrumpft“ und furcht (gräbt, graviert) sich das Ereignis in diesen kleinen inversen Raum hinein. Aber man könnte eine weitere Kugel in dem kleineren Kügelchen konstruieren, indem sich diese Struktur wiederholt usw. Wie Wiederholungen der Tonleiter auf kleineren Wellenlängen. Eine mandelbrotsche infinite Struktur: So auch nach außen hin hinter unseren Grenzen (dem Hintergrund). Wir dazwischen. Das ist ein anderes Modell, in eine andere Richtung (in die „Tiefe“) gezeichnet als die „flache“ Karostruktur, die ich beschrieben habe…] Den Lebensprozess können wir als einen vieldimensionalen Zustand auffassen, der sich an der einen Dimension der Zeit – der Eigenzeit – ausrichtet. Mit Eigenzeit ist hier gemeint, dass eine Entität selbst für sich eine Zeit generiert, indem sie Veränderungen misst. Platt kann man sagen, sie entwickelt ein eigenes Zeitgefühl. Insofern integriert dieser Zustand selbst Zustände zu einem Zustand (Wie beim Problem der White box: into a white box there are two black boxes (Glanville: Objekte), gibt es eigentlich nur einen Zustand aus Zuständen – einen Zustandsraum.). Er generiert die Eigenzeit durch Veränderungen im (Innen- und Außen-)Raum – eigentlich durch die Differenzierung v. Innen- und Außenraum, Innen- und Außenzeit). Die Zeit entparadoxiert die Paradoxa der Raumstruktur (wie die Systemtheorie es formulieren würde). Wir denken dabei an die Wick-Rotation: Wie Statische Probleme in n-Dimensionen mit dynamischen Problemen in (n-1) Dimensionen verknüpft sind. Die Eigenzeit ist der Kosmischen Zeit entgegengesetzt, sie setzt sich quasi der (kosmischen) Zeit entgegen – graviert sich in diesen Strom. In dem invertierten Urknall-Kügelchen ist auch die Zeit umgekehrt, so als habe der Kosmos selbst eine Eigenzeit, alle äußeren Zustände wiederholen sich als innere Zustände. So ist die Unterscheidung zwischen Innen und Außen immer nur eine relative, auf das System bezogene: Z.B.: Der Organismus hat eine Eigenzeit, seine Organe seien innere Zustände in seinem Kreislauf. Man kann aber auch jede Zelle und jeden Kreislauf, jedes Organ separat (mit eigener Eigenzeit versehen) betrachten. Diese interagieren miteinander, informieren. Ebenso kann man die gesamte Biosphäre mit seinen Biotopen und Organismen als innere Zustände des Lebens (mit einer Eigenzeit: denke an Freuds, Weismanns: Keimplasmahypothese) deuten, aber auch jedes Individuum, jede Gattung. Das Konzept der Eigenzeit kann man bei trivialen Phänomenen vernachlässigen, bei nichttrivialen Systemen hat es aber Bedeutung. Wenn wir uns mit dem Geist beschäftigen oder dem Bewusstsein, dann ist es unabdingbar. Der Lebensprozess operiert mit n-Variablen in n-Dimensionen, aber er dynamisiert Paradoxa, er übersetzt die Statik in eine Dynamik, er operiert mit der Rotation (Wick-Rotation). Er frequentiert, taktet, integriert, konvergiert. Alles wird zeitlich aufgearbeitet, in Zyklen. Dabei errichtet er einen Raum, eine Raumzeit sogar, n-dimensional vielleicht: man kann sagen: unter dem zeitlichen Lebensstrom tabliert eine Primärstruktur, ein zeitloses Feld, das aber historisch beackert wurde und auf dem durch diese Bearbeitung ein Gedächtnisraum eingetragen ist. Der Organismus operiert den Sekundärprozess (der an die Zeit gebunden ist) auf diesem Feld, in diesem (an sich zeitlosen) Gedächtnisraum. Aber er aktualisiert nur Nacheinander im euklidischen Raum, oft sehr simultane Prozesse, die irgendWANN ineinander greifen und immer, zu jeder Zeit wird entschieden: dann! Jetzt nicht – jetzt! Ja-Nein! Hier- nicht hier! [Diese Verzeitlichung könnten wir durchaus mit dem Sekundärprozess bei Freud vergleichen: Es ist noch nicht bewusste Vernunft – aber schon Vernunft. Je mehr die Prozesse sich in der Zeit stabilisiert haben, umso tiefere Spuren tragen sie in die Matrix des zeitlosen Feldes, in den Gedächtnisraum (der dadurch kartografiert wird), ein, die dann wiederum die Basis für weitere Operationen im Sinne des Sekundärprozesses liefern. Sekundärprozesse sind erst einmal nichts anderes als (übergeordnete) logische Typen (vgl. Russell und Bateson usw.), die wiederum als „primäre“ Anlagen (Ausgangslagen) für weitere Sekundär-Prozesse dienen können. Manfred Eigen fasste eine solche Entwicklung einmal so zusammen: „Evolution auf der Basis von Selektion bedarf ständiger mutagener Reproduktion von Informationen, die als „Schriftsatz“ in unseren Genen niedergelegt ist. Mit der Ausbildung von Zellstrukturen und Netzwerken sind neue Formen der Kommunikation zwischen den Zellen entstanden, zunächst vermittels chemischer Signale, die von spezifischen Rezeptoren eingefangen werden, schließlich durch elektrische Signale, die über die Synapsen empfangen und weitergeleitet werden. Dadurch konnte sich ein korreliertes Gesamtverhalten des differenzierten Zellsystems entwickeln … Selektion hat sichergestellt, daß diese Anlage sich zum Vorteil des Gesamtorganismus auswirkt. Das schließt aus, daß einzelne Zellen oder Zellsysteme gegeneinander arbeiten. … In den Zentralnervensystemen hat sich diese Kommunikation zwischen Zellen zu einer inneren Sprache entwickelt, die das Verhalten, Emotionen, Affekte und Gefühle steuert. … Der Mensch hat auf diesem Wege eine spezifische, von den übrigen Primaten abweichende Anlage entwickelt, die es ihm gestattete, zu einer FORMALISIERUNG der inneren, primär in Entladungen von Nervenzellen codierten Sprache zu gelangen. Diese Formalisierung erleichterte nicht nur die Kommunikation zwischen Artgenossen, sondern begründete die Fähigkeit zu denken. … Das bedeutet eine neue Ebene der Informationsvermittlung, ähnlich der primären Ebene der genetischen Information, die der Chemie eine ganz neue Qualität hinzufügte. Auf der Ebene des menschlichen Geistes kann eine neue Form von Evolution stattfinden, die kulturelle Evolution der Menschheit“ (Eigen (1997) ebd. S. 33).Das ist eine gute Beschreibung der Abfolge von Primär- und Sekundärprozessen. Das Interessante daran ist, dass das Handeln und Denken der Menschen wiederum wie ein Primärprozess fungiert für einen Sekundärprozess der sozialen Systeme. Man kann die Kommunikation der Gesellschaft im Sinne von Luhmann dann als einen darauf aufbauenden Sekundärprozess deuten. Deren Vernunft geht uns Menschen nur nicht auf. Wir sind ja auch eine Ebene drunter. Die Entitäten schaffen durch ihre Besetzungen selbst den Raum. Dieser Raum ist nicht euklidisch, sondern perspektivisch zentriert (Skalarfeld?). Der euklidische Raum entsteht erst als ein statistischer Durchschnitt (Konvention, Eichung, Skalierung) der Perspektiven. Er ist eigentlich ein Zwischenraum – ein logisches Konstrukt. Ebenso ist der kosmische Zeitpfeil ein (negativer?) statistischer (genormter) Durchschnitt der Eigenzeiten der Formationen (mit flüchtiger oder stabilerer Existenz), die miteinander interagieren, sich verschränken. Ohne diese Entitäten würde er nicht resultieren können. Insofern müssen wir die Entitäten außerhalb des gemeinsamen Raumes und der gemeinsamen (objektiven) Zeit situieren. Sie sind kein Teil des Systems, sondern lehnen nur daran an (sind gekoppelt). Sie messen in eigenen Skalen! Erst durch Kommunikation generieren sie „objektive“ Skalierungen, gemeinsame Geltungsbereiche: Anpassungen der Skalen. [Die Verobjektivierung und Vereinheitlichung der „privaten“ Skalen zu einer objektiven Skalierung ist aber eine notwendige BEDINGUNG für die Existenz der DINGE in einem gemeinsamen Raum. Ich meine nur, dass sie nicht vorausgesetzt werden muss, sondern dass sie notwendig resultiert, wenn die Entitäten einen gemeinsamen Raum konstituieren. Da sie diesen Raum nur konstituieren können, wenn sie kommunizieren, müssen sie ihre „Sendefrequenzen“ aufeinander abstimmen, aus dem Rauschen gemeinsame Töne filtern, aus dem Licht ein Spektrum und Farben. Die Bedingung ist also nicht notwendig eine Ursache, sondern kann ebenso als Folge interpretiert werden: als Verdinglichung durch die Dinge selbst!] So, wie psychische Systeme zwar kein Teil sozialer Systeme sind, aber mit ihnen gekoppelt sind, sind die Entitäten mit der Physik gekoppelt, die Physik mit den Entitäten. Natürlich kann man bei einfachen Problemen von einer Berücksichtigung dieses Faktors absehen, aber immer auch bleibt ein nichttriviales Moment des Selbstverhaltens. Denn schon die einfachsten Strukturen sind selbst komplexe Strukturen, die in komplexe Strukturen eingebettet sind. Denn ihre Existenz (die Dauer ihrer Existenz, ihr Überleben) hängt davon ab, dass ihre Einfachheit der Komplexität der Umwelt nicht widerspricht. Bei all dem: die „klassische“ Physik bleibt für ihre Fragen gültig! (Aber man kann natürlich den Sinn mikroskopischer und mikrozeitlicher Existenz virtueller Entitäten in aufwändig isolierten und beschleunigten Zuständen hinterfragen! Sie sind, weil sie beobachtet sind, weil ein Beobachter sie konstruieren konnte.) Die Eigenzustände also ziehen sich aus dem Kosmischen Prozess heraus, indem sie Eigenzeit der kosmischen Zeit entgegensetzen. Sobald die Eigenzeit mit der Kosmischen kollabiert, ist für diesen Eigenzustand alles mehr als zu Ende, sowohl die kosmische als auch die Eigenzeit sind für ihn kollabiert. Wenn allerdings dieser Zustand in einem höheren integriert ist, ist sein Moment aufgehoben in diesem höheren Zustand, die Zeit bleibt erhalten. Die kosmische Zeit resultiert aus den Eigenzeiten, aus der Spannung mit den Eigenzeiten. Nun können Zustände Zuständen folgen. Insofern sie so selbst wieder in einem Zustand integriert sind, können sich biographische Zeiten der Zustände oder eine Historie der Zustände etablieren. Somit wird auch die Kosmische Zeit als eine überindividuelle, allgemeine etabliert. Man kann natürlich fragen, wer dieses Integral aller Zustände selbst hervorbringt – als seine/ihre Eigenzeit? Wiederum muss ja ein/e Beobachter/in diese kosmische Zeit feststellen und integrieren! Und diese/r muss ebenso über eine Eigenzeit verfügen. Je komplexer die Entität aufgebaut ist, umso filigraner wird die Taktung, umso feiner die Raum- und Zeitstruktur. Bei Amöben möge das „Zeitgefühl“ noch ein sehr dumpfes und dunkles sein. Und der Raum endet fast schon wieder an der Membran. Viren können zwar sehr hinterhältig sein, aber ihre Umwelt reicht vielleicht nur bis zu den Nachbarmolekülen, von denen sie nur dumpf Bindungsstellen „wahrnehmen“ (noch nicht mal das: sie sind viel passiver, als man gemeinhin denkt). Je komplexer aber die Organisationen (Organismen) sind, umso mehr Zyklen integrieren sie in ihrem Metazyklus (Metabolismus). Es überlagern sich die Dimensionen (und Austauschfunktionen), die verarbeitet (integriert) werden müssen. Das verfeinert die Musik: die Rhythmisierung, Taktung, Melodie. Der menschliche Geist ist in der Lage, die abstraktesten Metastrukturen zu reflektieren, weil seine Feinstrukturen selbst so entwickelt sind. Es stellt sich die Frage, wie und wo er die Zustände integriert. An welchem Faden fädelt er das alles auf. Ich bin überzeugt davon, dass alles was Dauer hat als eine Entität, sich entlang oder um eine Dimension auf- und entwickelt: die Zeit. Und diese ermöglicht einen Raum heraus zu entwickeln. Wo wird das koordiniert? Penrose favorisiert die Mikrotubuli des Cytoskeletts: „Mikrotubuli bestehen aus einem erdnußförmigen Protein, dem sogenannten Tubulin (etwa 8 Nanometer x 4 Nanaometer x 4 Nanometer groß), wobei die Tubulineinheiten in einem leicht schraubenförmigen hexagonalen Gitter angeordnet sind. Jedes Tubulin ist ein „Dimer“ aus zwei Untereinheiten, dem alpha-Tubulin und dem beta-Tubulin. Ein Tubulindimer kann in (mindestens) zwei Zuständen vorliegen – sogenannten „Konformationen“. Hamerhoff und Watt haben vorgeschlagen, daß diese Konformationen den einzelnen Mikrotubuli computerartige Eigenschaften verleihen … … … Trotzdem brauchen wir noch etwas mehr, nämlich einen Raum für einen nicht-rechnerischen Vorgang; einen Vorgang, der nur auftreten könnte, wenn ein makroskopischer, im Quantenbereich kohärenter Zustand in einer isolierten Umgebung genügend lange gehalten werden kann, so daß der Quantenzustand (oder mindestens Teile davon) selbst-kollabieren kann statt aufgrund der Verschränkung mit der Umgebung zu kollabieren. … Es sei daran erinnert, daß Mikrotubuli Röhren sind. Es besteht die Möglichkeit, daß eine Art Quantenoszillation innerhalb der Röhren oder der Tubulindimere stattfindet“ (Penrose (1997) Warum wir zum Verständnis von Geist eine neue Physik brauchen. in Murphy, O’Neill (1997), S. 147f). Das würde aber bedeuten, dass sich dieser Zustand dem Licht (der Kosmischen Zeit) entzieht und eine Eigenzeit aufbaut („lange genug“). Eine Zeit rückwärts gemäß der CPT-Symmetrie, um eben der Verschränkung zu entgehen. Dadurch, dass der Zustand in eine eigene Dimension aus dem Raum flüchtet – schnell wie das Licht: der Organismus liefert die Energie, bzw. seine ganze Leistung besteht darin, den entfliehenden Lichtstrahl vor der Verschränkung abzupuffern, abzufedern. Und eben darin besteht seine ganze Organisation, er spiegelt und integriert im Makrobereich diesen Vorgang dynamisch. (Dimensionen (Sinne): haptisch, optisch, akustisch usw. starke, schwache Wechselwirkung, mit und ohne Fernwirkung. Als erweiterte Sinnesorgane: Teleskope aber auch Teilchenbeschleuniger.) Zur Information: Kauffman: Informationen verwerfen, um Ordnung zu generieren! Die Paradoxa, Probleme, Irritationen, mit denen Strukturen laborieren! [Von außen! Metastrukturen… Wechselwirkung: Biotope, Metaorganisationen (Symbiose) Symbiogenese. Vergesellschaftung.] In Relation zu den Formationen (Entitäten) mit ihren Ausrichtungen (Konvergenzen) sind diese Irritationen: Informationen! Sie informieren sie! Wichtig ist: ein Datum ist nur dann eines, ein Unterschied, wenn die Formation den Unterschied wahrnimmt, registriert, alles andere ist nicht: Information erfordert „Vorrichtungen zum Lesen der Symbolsequenzen“ (Eigen (1997): Was bleibt von der Biologie des 20. Jahrhunderts. in Murphy, O’Neill (1997), S. 21). Nun wird die Irritation eine Information, indem das System sie als Information verarbeitet - verwirft? Wir müssen uns den Begriff der Information genauer anschauen! Wenn Kaufmann von Verwerfung von Informationen spricht, dann muss man sehen, dass dieses Übermaß an Informationen in sich Tautologie ist – Unentschiedenheit! Diese verwirft die Formation! Das ist ganz wichtig in Bezug auf den aller ersten Anfang: die Unentschiedenheit wird verworfen. Dadurch etabliert sich eine Ausrichtung und durch diese eine Form oder Formation, und nur in Relation zu dieser können wir von Information sprechen. Die verworfene Information ist also im Nachhinein - durch das Ausschließen wird sie Information! Ein Beobachter kann bei einem anderen Prozess jenes Ausgeschlossene selbst als Information unterscheiden! Deshalb spricht Kauffman und die Physik zurecht von verworfener Information. Aber an sich ist Information nichts, sie ist nur in Relation zu einer Formation als Irritation, die verworfen wird. Diese irritiert die Formation, die sich dadurch verändert: umformt, umformiert, entscheidet, die Tautologie aufbricht, und dadurch Information generiert – und so was wie Anti-Information verwirft. Auf diese Weise gelingt es ihr, die Irritation zu neutralisieren und zu integrieren, was aber auch bedeutet, dass sie die Irritation eben spaltet: verwirft. Die Irritation oder Information wird sozusagen aufgespalten: in einen integralen und einen verworfenen Aspekt. Das kann immer wieder erfolgen, eine Irritation kann permanent sein oder immer wiederkehrend. Dann wird sie immer wieder verworfen, verarbeitet und verwertet im Sinne der Bildung von Ordnung, im Sinne der Konvergenz. Verwertungszyklen. Information wird generiert: Das ganze wird feinsinniger, sensibler. Information wird komplexer. Es scheint draußen immer mehr Möglichkeiten zu geben. Es wird, verwirrender, je feiner das System unterscheidet und Informationen verarbeitet: es wird möglicherweise chaotischer und das System bricht zusammen, wird wahnsinnig usw. Chaos spricht!

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ÜberLichtEnergieSymmetrie - Eine Konstruktion: Fragen an Gaßner 02 Nov 2015 00:36 #1086

;) Lieber Kai...
Ich bewundere Deine (Können wir uns bitte Dutzen?) Entschlossenheit. Ehrlich, ich persönlich bin nicht dazu im Stande und auch nicht Willens, wie Du weißt, einer weiteren Diskussion um Deine Beiträge hier beizuwohnen. Ich wünsche Dir jedoch von Herzen, dass einer hier zufällig lang kommt, sich das aus Versehen alles durchliest und Deinen Worten zu folgen vermag. Meine Achtung und meinen Respekt hast Du Dir jedenfalls verdient, falls das für Dich überhaupt eine Rolle spielt.
Im weiteren Verlauf wünsche ich Dir angenehme, fordernde Diskussionsteilnehmer und natürlich eine schöne Zeit bei der Recherche hier im Forum über Urknall, Weltall und das Leben.
Gruß,
Anco

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