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THEMA: Video: Neutrino-Oszillationen

Video: Neutrino-Oszillationen 05 Dez 2015 09:41 #1512

Herzlichen Dank für das außerordentlich inspirierende Video!
Mir gefällt die Tafel (ich leide immer noch darunter, dass es bei uns nur noch Smart-Boards gibt)! So können auch etwas komplexere Zusammenhänge dargestellt werden, die rein verbal schwer zu fassen sind.
Ich finde, es wurde der perfekte Schwierigkeitsgrad getroffen - für interessierte Laien verständlich und doch voller Appetizer für mehr. :)
Leider fehlt mir die Zeit, mich tiefer mit dem Begleitmaterial zu beschäftigen.

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Video: Neutrino-Oszillationen 05 Dez 2015 13:00 #1520

  • Chris
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Hallo Heitron, und willkommen.
Also ich finde es eine Fantastische Sache so eine Tafel. was mich aber an dieser sehr stört ist das sie eindeutig viel zu klein ist für Herr Gaßner seine Ansprüche.
Und ich wage es leicht zur behaupten so eine große Tafel, gibt es noch nicht :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Video: Neutrino-Oszillationen 05 Dez 2015 22:28 #1535

Bei dem Video fand ich die Tafel auch sehr gut. Das hat für mich vieles veranschaulicht, das sonst nur sehr schwer erklärbar gewesen wäre.

Das Video zeigt für mich auch, dass Neutrino Oszillationen nicht so leicht anschaulich mit dem Teilchenbegriff vereinbart sind, wie man sich Teilchen für gewöhnlich vorstellt.

Wieso oszillieren offenbar nur Neutrinos und nicht auch Elektronen, Myonen und Tauonen?

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Video: Neutrino-Oszillationen 08 Dez 2015 05:21 #1562

  • Chris
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Hallo ClausS, also Plasmon macht scheinbar auch so ein Wandel durch und der ist in Metallen vorhanden, ich sage es ja diese Schwankungen sind Omnipräsent.
Und Ob der Plasmon nicht NUR dazu da ist damit das Neutrino nicht so alleine da ist, muss man auch noch feststellen. ;)

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Video: Neutrino-Oszillationen 16 Dez 2015 13:01 #1624

Danke, super erklärt und die Tafel ist Klasse!

Ich frage mich nur, was mit den ganzen Abertrillionen von Neutrinos geschieht.
Wenn sie kaum einer Wechselwirkung unterliegen, bleiben sie immer bestehen oder werden sie doch durch Gravitationskräfte abgebremst und eingefangen ?
Und jetzt wo wir wissen, dass sie definitiv eine Masse besitzen können, wo bleibt diese? Kann dass mit der dunklen Materie zu tun haben? Oder wäre die gesamte Masse aller je emittierten Neutrinos immer noch zu klein ??

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Video: Neutrino-Oszillationen 16 Dez 2015 13:56 #1628

Wenn wir Neutrino - empfindliche Augen hätten, würden wir die Sterne, die Sternexplosionen auch sehen können. Denn die Neutrinos entstehen immer dort, wo Atomkerne miteinander wechselwirken und das tun sie im Inneren von Sternen. Wir könnten plötzlich ins Innere von Kernkraftwerken sehen und den Brennstäben bei der Arbeit zusehen. Auch die Teilchenbeschleuniger, die auf der Erde in Betrieb sind, würden sich durch die Neutrinos zu erkennen geben. Wir könnten Neutrinos sehen, die sich hochrelativistisch bewegen, also nahe der Lichtgeschwindigkeit und solche, die eher langsam daher kommen, die aus der Zeit der primordialen Nukleosynthese stammen und mit der Raumzeitdehnung ihre kinetische Energie weitestgehend eingebüßt haben. Immer wieder mal könnten wir einen regelrechten Neutrinoschauer erkennen, der z.B. von einer Supernova stammt und die Erde erreicht und durch sie hindurchrauscht, so geschehen 1987 bei der Supernova 1987 A . Diese Neutrinos waren 170000 Jahre unterwegs, bevor sie die Erde erreichten. Um so eine Supernova breitet sich also eine Neutrinoblase aus. Es würde für unsere Neutrinoaugen so aussehen, als wären all diese Neutrinos als Abgaswolken von Sternen unterwegs und wenn diese explodieren, also ihr ruhiges Brennen beenden, dann sind diese Neutrinoschauer gewaltig. Und trotzdem sind diese Neutrinos heute prozentual kaum an der dunklen Materie beteiligt. Ihr Anteil war zu früheren Epochen durchaus höher, aber mit der Ausdehnung der Raumzeit nahm ihre Bedeutung als Bestandteil der dunklen Materie ab. Die obere Massengrenze für das Elektronneutrino liegt bei < 2,2 eV. Das ist wirklich wenig im Vergleich zu einem Elektron dessen Masse mit etwa 1 MeV angegeben wird. Trotzdem unterliegen auch die Neutrinos den Gravitationseinflüssen. Kommen sie z.B. einem schwarzen Loch zu nahe, dann sollten sie in dieses Loch hineinstürzen und zwar unmittelbar, ohne an der Rotation einer Akkretionsscheibe, die aus der uns bekannten Materie besteht, teilzunehmen. Warum ist das so? Naja, weil sie keine Ladung haben und deshalb an den Magnetfeldern, die um so ein schwarzes Loch herumrotieren kein Interesse haben. Warum haben diese Akkretionsscheiben so starke Magnetfelder? Weil die Teilchen (Protonen und Elektronen) Ladungen tragen und weil eine bewegte Ladung ein Magnetfeld erzeugt. Diese ladungtragenden Teilchen führen im Übrigen auch zu Jets, die aus den Rotations - Polen eines schwarzen Lochs heraus schießen und sich Lichtjahre in den Weltraum hinaus bewegen. Diese Jets entstehen beispielsweise in einer Entfernung von ca. 8 Lichtminuten vom Zentrum eines Schwarzen Lochs entfernt. Man konnte das erst kürzlich direkt in einem Fall sehen. Den Neutrinos ist dieser Feuerzauber so ziemlich egal, sie spüren aber die ungeheure gravitative Kraft des Lochs. Wie sich Neutrinos im leeren Weltraum verhalten, kann ich jetzt auch nicht sagen. Ich kann mir aber vorstellen, daß sie genauso an der Strukturbildung der großskaligen Strukturen beteiligt waren und sind.

viele Grüße
Thomas

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