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THEMA: Lichtäther

Lichtäther 31 Jul 2017 20:46 #18083

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Hallo,

was wäre, wenn Licht durch einen Äther fliesst. Nehmen wir an der Äther besteht aus Photonen. Diese stehen still im Feld. Wir nehmen normalerweise an, das sich das Photon durch den Raum bewegt. Ich sage, das sich das Photon im Feld befindet und nur der Übertragungsimpuls weitergeleitet wird, bis der Übertragungspuls an Materie kommt. Da bricht er im Kollaps ein und manifestiert sich als Photon. Der Übertragungsimpuls kommt also von allen Seiten. Und da wo die Impulse sich überlagern kommt es zur Quantenfluktuation. Vakuumfluktuation.
Wenn wir ein Photon einer Galaxie sehen und sagen, das Photon hat 3 Milliarden Jahre gebraucht, so wäre es falsch. Richtig wäre demnach, das der Übertragungspuls sich durch den Äther bis in unser Auge fortgepflanzt hat. Und wir sehen in dann als Photon. So erklärt sich auch der Welle Teilchen Dualismus. Die Art, wie sich die Welle anordnet unterliegt hier dem Äther, also der Anordnung der Photonen im Feld. Diese Photonen stehen ja still. Somit kann das Doppelspaltexperiment gelöst werden. Die Photonenwelle breitet sich wie die Wasserwelle aus. Jedoch zielgerichteter. Wir können ja ferne Sonnen genau lokalisieren. Wobei die Wasserwelle breiter wird.
Wenn dem so ist, das Photonen einen Äther ergeben, dessen Photonen sich noch nie bewegt haben, so ergibt sich eine Lösung für die Expansion des Raumes. Die Materie stößt immer mehr Photonen aus und der Raum expandiert. Damit wäre die Raumzeit der Äther. Wir hätten ein Beispiel für die dunkle Energie.

Wenn Materie aus Photonen besteht, so wäre eine Überlagerung vieler Photonen an einem Ort der Grund, warum sich der Raum krümmt.

Bitte zereisst mich nicht, es ist eine alternative Theorie. Ich wollte das mal gesagt haben.

Gruß 1234
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Lichtäther 31 Jul 2017 22:06 #18087

Ich verfolge einen ähnlichen Ansatz.
Ich hab noch eine Fragen.
Was ist in deiner Theorie die Gravitation?
Die überlagernden der Photonen zu Materie, reicht, glaube ich, nicht aus.
(Aber das überlasse ich den Experten)
Der Rest macht sogar die "Spuckhafte Fernwirkung" erklärbar.
Und was wäre deiner Meinung nach DM?

Verzeiht mir bitte die Autokorrektur des Handys.
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Lichtäther 31 Jul 2017 22:42 #18088

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er hat sogar Wellen-Teilchen Dualismus dir erklärt. Ich hab aufgehört schlecht über andere zu schreiben, daher sag ich dazu nix, könnte ja beleidigend wirken wenn ich da Messungen jetzt offenbare, jedoch ist ein jegliches Äther schon lange Vergangenheit, und es existiert Äther nur in form einer Geistigen-Allergie.

Egal wie sehr ich es drehe und wende, es ist einfach ________, so ähnlich wie bei der Flachen-Erde. Ich frage mich wann die ersten hier damit ankommen, die bekommen von mir Sachen Projiziert da ist der Mond, harmlos im vergleich.
OK mal sachlich:
Am Anfang fließen diese durch Äther schreibt er, und dann ergeben diese besagten Photonen dem Äther, also was jetzt. Wenn ich hier etwas falsch verstehe dann ist es: Das alles.
Herr, Frau 1234 möchte doch bitte eher fragen als behaupten. Den Plan hat die Person eindeutig keinem. Ich hoffe nur sehr nicht wieder jemand zu sehr auf die Füße getreten zu haben. Jedoch säubern ist auch bei solchen Theorien wichtig, in einem Forum welches sich in erster Linie um belegte Tatsachen sorgt.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Lichtäther 31 Jul 2017 22:50 #18089

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Lichtäther 31 Jul 2017 22:56 #18090

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Lichtäther 31 Jul 2017 22:59 #18091

Hallo Chris,
jetzt mach dir mal keine Sorgen. Das Ganze firmiert ja unter Alternative Weltbilder.
Trotzdem muss man zugestehen, dass die Äthervorstellung lange Bestand hatte.
Der Einstein und die Michelson Morley Experimente haben sie gründlich aus unserer Vorstellungswelt hinaus gefegt.
Also lass mal gut sein.
Wird sich schon richten.
Grüße
Thomas
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Lichtäther 01 Aug 2017 01:06 #18094

Ich glaube er/sie hat sich mit dem Begriff Äther nur vergriffen.
Aber könnte er/sie nicht zum Teil recht haben?
Ich glaube es wird von einem Feld geredet.
Mit dem alten Äther, der sich ja eher wie ein Gas verhalten sollte , nichts zu tun.

Verzeiht mir bitte die Autokorrektur des Handys.
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Lichtäther 01 Aug 2017 05:17 #18096

Also, sich über den "Ätherbegriff" lustig machen bringt nix. Besser ist das inhaltlich auseinanderzupflücken.

1234 schrieb: Diese Photonen stehen ja still.
...
Wenn dem so ist, das Photonen einen Äther ergeben, dessen Photonen sich noch nie bewegt haben, so ergibt sich eine Lösung für die Expansion des Raumes. Die Materie stößt immer mehr Photonen aus und der Raum expandiert.

Sie stehen still... in Bezug auf was?
Mit einem Gas aus ruhenden Photonen bist du doch wieder beim alten Äther. Wie verhalten sich diese stehenden Photonen wenn sich ein Sender/Empfänger der Impulse relativ zu ihm bewegt? Thomas hat das Michelson Morley Experiment erwähnt. Sobald man irgend ein Medium ins Spiel bringt das den Impuls überträgt hat man das Problem das eine Relativgeschwindigkeit dieses Mediums bei der Messung der Impulsübertragungsgeschwindigkeit zum tragen kommt.

Gruß
Merilix

assume good faith
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Lichtäther 01 Aug 2017 18:10 #18108

1234 schrieb: Wenn dem so ist, das Photonen einen Äther ergeben, dessen Photonen sich noch nie bewegt haben, so ergibt sich eine Lösung für die Expansion des Raumes. Die Materie stößt immer mehr Photonen aus und der Raum expandiert. Damit wäre die Raumzeit der Äther. Wir hätten ein Beispiel für die dunkle Energie.


Neben vielem anderen widerspricht auch diese Hypothese den physikalischen Beobachtungen. Zu Beginn des Universums wurden die meisten und die energiereichsten Photonen ausgesandt. Die Photonendichte war noch nie so niedrig wie jetzt - und denoch expandiert das Universum gerade jetzt beschleunigt.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Lichtäther 01 Aug 2017 21:24 #18115

Ganz interessant in diesem Zusammenhang ist folgende historisch belegte Tatsache:
Einstein erhielt eine Gastprofessur an der Universität Leiden. Sein Freund Paul Ehrenfest bat ihn, in seiner Antrittsvorlesung doch auf den Unterschied zwischen der alten Äthervorstellung und den diesbezüglichen Aussagen in seiner ART einzugehen.
Einstein argumentierte etwa so:
Die Äthervorstellung vergangener Jahre kam daher, dass man sich ein Medium vorstellte, das in der Lage sein sollte, elektromagnetischen Schwingungen als Trägermedium zu dienen.
Dass dem nicht so ist, haben die Interferometerexperimente gezeigt.
Nach seiner ART jedoch gäbe es einen Feldäther, also eine Raumzeit, die an jedem Ort eine Feldstärke vorweisen kann. Nirgendwo im Universum gibt es einen Ort, der frei wäre von Feldern. Gemeint hat er hier wahrscheinlich Gravitationsfelder, da sie die am reichweitigsten und durch nichts abschirmbaren Felder darstellen.
Grüße
Thomas
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Lichtäther 01 Aug 2017 21:52 #18116

Ich glaube er bezog es nicht nur auf die Gravitation.
Einstein konnte es vielleicht nur noch nicht fassen/greifen.
Sich eine konkrete Vorstellung machen.
Außerdem möchte er die QM nicht.
Warum sollte es nicht ein Feld geben, dass die EMS überträgt?
Ich denke diesen Grundgedanken sollte man nicht verwerfen.

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Lichtäther 01 Aug 2017 22:07 #18118

Die Diskussion darüber ist 100 Jahre alt. Heute wissen wir, dass es den EM Äther nicht gibt.
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Lichtäther 02 Aug 2017 08:46 #18128

Thomas schrieb: Die Diskussion darüber ist 100 Jahre alt. Heute wissen wir, dass es den EM Äther nicht gibt.

... und ich fürchte, auch in 100 Jahren noch werden wir diese These hier immer wieder vorfinden und den Teilnehmern die Köpfe geraderücken müssen.

Wenn es das Forum dann noch gibt, versteht sich.

Seufz.
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Lichtäther 02 Aug 2017 21:32 #18138

An der Stelle ist eine Bemerkung zur Steifheit der Raumzeit angebracht:
Einstein hat schon erkannt, Materie krümmt den Raum und die Schwerkraft lässt sich als diese Krümmung beschreiben.
Schönes Beschreibungsmodell ist unser Gummituch, das durch das Vorhandensein von Massen verbeult wird.
In der Realität ist der Raum jedoch 10 hoch 43 mal steifer wie ein Gummituch oder 10 hoch 32 mal steifer als Stahl.
Elastizitätsmodul von Gummi: 0,03 Gigapascal, Stahl 200 und die Raumzeit 10 hoch 24 Gigapascal
Wir haben Glück, denn diese Steifheit verhindert, dass die ungeheueren Energien, die bei der Verschmelzung von SL freigesetzt werden, uns ungedämpft treffen.
Die Steifheit macht die Energie der dadurch freigesetzten Gravitationswellen für uns unschädlich .
Aber trotzdem stellt sich natürlich die Frage, was macht unsere Raumzeit so steif?
Grüße
Thomas
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Lichtäther 03 Aug 2017 08:38 #18143

Thomas schrieb: Aber trotzdem stellt sich natürlich die Frage, was macht unsere Raumzeit so steif?

Wenn etwas so steif ist, dann muss es ein Medium sein. Zumindest für die Gravitationswellen. Also haben wir gewissermassen einen "Gravitationsäther".

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Lichtäther 03 Aug 2017 09:02 #18144

Michael D. schrieb:

Thomas schrieb: Aber trotzdem stellt sich natürlich die Frage, was macht unsere Raumzeit so steif?

Wenn etwas so steif ist, dann muss es ein Medium sein. Zumindest für die Gravitationswellen. Also haben wir gewissermassen einen "Gravitationsäther".


Völlig unerklärt bleibt leider, was ein Medium bzw. ein Gravitationsäther eigentlich sind, und welche zwingenden Gründe einen zu solch einer Schlussfolgerungen verleiten.

Please explain.
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Lichtäther 03 Aug 2017 10:42 #18145

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Thomas? ?......? jetzt verstehe ich die Außenwelt gleich nicht mehr. Gravitation wellen Tsunami kann da über uns rollen.... das hat nur ein Potential, viel passiert nicht.... ich vergleiche das mal mit dem Spatz auf der Spannungsleitung, der gibt auch keine funken aus sämtlichen löchern von sich wehrend er diese 380 kV dann ist, solange er drauf sitzt.
Oder betrachte ich bei Gravitation kein Monopol? Helfe mir da bitte, gibt es da ein Gegenstück zur Gravitation?

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Lichtäther 03 Aug 2017 11:40 #18148

Reisender schrieb: Völlig unerklärt bleibt leider, was ein Medium bzw. ein Gravitationsäther eigentlich sind, und welche zwingenden Gründe einen zu solch einer Schlussfolgerungen verleiten.

Ein Medium ist für mich etwas, dass sich im Raum nicht isotrop verhält und Relativbewegungen ausführen kann. Neben der Eigenschaft eines hohen Elastizitiätskoeffizienten kann die Raumzeit relativ zu sich selbst rotieren (Lense-Thirring-Effekt). Das sind doch alles Eigenschaften, die eher für ein Medium sprechen (zähes Fluid).

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Lichtäther 03 Aug 2017 22:42 #18161

Zwei Kommentare hierzu;
- zum Lense-Thirring-Effekt: Der Effekt lässt sich bereits aus der speziellen Relativitätstheorie ableiten: Berechne das Inertialsystem zweier Massen, die sich schnell aufeinander zu bewegen, aber auf einer Trajektorie, auf der sie knapp aneinander vorbei rasen.

Das System hat einen Drehimpuls, der lässt sich aber in einem Inertialsystem nicht darstellen. Daher ist das Intertialsystem zweckmäßigerweise zu jedem Zeitpunkt an einer Gerade zwischen den beiden Körpern auszurichten.

Diese Gerade dreht sich beim Vorbeiflug gemäß einer Arcustangens-Funktion.

Und die Relativgeschwindigkeit der beiden Körper ist anfangs beinahe Lichtgeschwindigkeit aufeinander zu (großer Lorentzfaktor), dann sinkt sie ab (kleiner Lorentzaktor), und nach dem Passieren des nächsten Punktes steigt der Lorentzfaktor wieder steil an.

Je schneller sich also das Bezugssystem dreht, desto kleiner ist die relativistische Masse der beiden Körper. Je kleiner allerdings deren Masse ist, desto geringer ist die gegenseitige Schwerkraftwirkung. Auch passt diese Tatsache nicht zu der Energieerhaltung. Um die wieder klarzukriegen, bleibt rechnerisch nur eine Möglichkeit; Und zwar muss man die fehlende Energie in der Rotation des Bezugssystems sehen. Somit ist der Vorbeiflug zweier Körper aneinander also nur noch ein Energietransfer - zunächst von der relativistischen Masse hin zur Rotationsenergie, und nach dem Vorbeiflug wieder zurück in den Lorentzfaktor der beiden Massen.

Nach Einsteins Grundhypothese übt jedoch *jede* Energieform eine gravitative Wirkung aus. Die "Preisfrage" bei der Analyse des Vorbeiflug-Experiments war: Wo ist die Rotationsenergie des Bezugssystems eigentlich lokalisiert? Und wie bewegt sich das Zentrum dieser Energieverdichtung?
Mit der Antwort auf diese Fragen ließe sich beantworten, wie stark znd in welche Richung die beiden Körper durch den gravitativen Effekt der Impuls- und Drehimpuls-Komponenten der im System vorhandenen Energie beschleunigt würden.

Resultat der ganzen Rechnerei war, dass die leichtere Masse in Richtung der schwereren Masse beschleunigt wird, also quasi "mitgerissen" wird, wie bei einem zähen Fluid.

Allerdings mit einem eklatanten Unterschied zum zähen Fluid: Und zwar ist die Viskosität extrem gering.

- zur Interpretation des Raums als "zähes Fluid":
Der Raum ist geradezu das Gegenteil eines zähen Fluid, die Zähigkeit (Viskosität) ist ein Maß für die Menge an Energie, die bei der Bewegung von Objekten durch das Fluid in Wärme umgesetzt wird. So gesehen hat der Raum einige Eigenschaften, die eher einem extrem dünnflüssigen Fluid entsprechen. Es gibt aber noch einen weiteren, mathematisch sehr bedeutsamen Unterschied: Und zwar sind Relativbewegungen von Körpern durch den Raum Lorentz-invariant. D.h. Körper, die in die gleiche Richtung fliegen, üben weniger Gravitation aufeinander aus als Körper, die sich entgegengesetzt bewegen. Bei einem flüssigen Medium würde hingegen jedes Objekt eine Art "Bugwelle" hinter sich herziehen, die entgegenkommenden Objekten einen Widerstand entgegen setzen würde und den Widerstand für mitbewegte Objekte verringern würde. Das ist bei der Beschreibung der Raumzeit nach Einstein jedoch nicht der Fall.


Da ist also schon ein entscheidender Unterschied zur Fluiddynami. Das Relativitätsprinzip und dessen Konsequenzen für die Dynamik bewegter Massen ist letztlich auch der Schlüssel zum Verständnis der Bedeutung von Druck und auch des "negativen Drucks" für die Kosmologie.
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Lichtäther 03 Aug 2017 23:31 #18162

@Reisender
Der Lense Thirring Effekt, 1918 aus der ART abgeleitet, ist ein Effekt, der bei rotierenden schweren Körpern eine Rolle spielt. Man kann ihn so veranschaulichen, dass in der Nähe dieser Körper die Raumzeit quasi mit herum gerissen wird und diese sich wie eine Spirale vom rotierenden Objekt über die Pole entfernt. Naja, also eher umgangssprachlich ausgedrückt. Entfernen tut sich da nix.
Die Verdrillung setzt sich in den Raum hinaus fort.
Das Ganze ist nicht Kräftefrei, da rotierend!. Insofern eine Folge der ART. Denn die SRT kennt keine Kräfte. Deshalb erscheint mir der Versuch, den Lense Thirring Effekt aus der SRT herleiten zu wollen eher zweifelhaft.
Die Kräftefreiheit wäre hier entscheidend.
Vielleicht kannst du das nochmal verdeutlichen, wie man von einer kräftefreien Theorie zu einer Beschreibung eines Effekts kommt, der Kräfte beinhaltet.
Grüße
Thomas
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Lichtäther 04 Aug 2017 00:13 #18163

Lieber Thomas,

Danke für den Hinweis. Da habe ich mich vielleicht ein wenig missverständlich ausgedrückt.

Deine Erklärung fügt auch noch ein wertvolles Puzzleteil ein, nämlich die historische Einordnung.

Und es bleiben Fragen offen. Gehen wir die mal an.

Physikalische Grundlage des Lense-Thirring-Effekts ist ja der gravitomagnetische Effekt. Damit versuchte Michael D. schon einmal die Antigravitation zu erklären, hier sind wir jetzt bei einer Äthertheorie.

Vielleicht kannst du diesen Effekt ja besser erklären als ich, ohne dabei für DIESE Diskussion wichtige Details unter den Tisch fallen zu lassen?

Zu deinem anderen Kritikpunkt, meine Erklärung erscheine "zweifelhaft":
Einstein selbst hat ja die allgemeine Relativitätstheorie aus der speziellen entwickelt. Die ART ist ebenso kräftefrei, sie formuliert lediglich Gründe und Auswirkung von Beschleunigung, die aber gemäß dem Aquivalenzprinzip von schwerer und träger Masse auf Kräfte komplett verzichten kann.

Ich habe hier lediglich versucht eine Schlussfolgerung, die sich aus einem Kerngedanken, aus dem die ART entwicklet wurde (nicht jedoch aus der ART selbst) ergibt, für Michael D. zu veranschaulichen.

Ich meine, dass man nicht umhin kommt den gravitomagnetischen Effekt zu erklären, bevor man mit dem Lense-Thirring-Effekt, 1918 abgeleitet aus der ART, in die Argumentation abdriftet, die Raumzeit sei ein zähes Fluid. Oder wie siehst du das?

Jedenfalls versuche ich das Thema jetzt auch fürs Erste wieder in konstruktive Bahnen zu lenken. Bitte deshalb diesen Beitrag nicht löschen. Danke sehr.

Zunächst einmal wird man ja wohl zustimmen,, dass ein System zweier Körper, die sich aus einer sehr großen Entfernung mit relativistischer Geschwindigkeit, sagen wir 0,999998c, einander nähern, aber auf einem Kurs sind, bei dem sie der Kollision knapp entgehen müssten, zunächst einmal auch kräftefrei ist.

Da sich aber die so errechnete relativistische Gesamtenergie des Systems über die Zeit ändert, muss es neben Impuls und Ruhemasse noch eine weitere Energieform geben..Klar, oder?

Diese Energieform ist also nun gerade der Drehimpuls. Wenn man versucht den Drehimpuls als Energieform mit Massenäquivalent zu beschreiben, muss Drehimpuls ja folglich auch die Raumzeit krümmen. Rechnerisch kommt beim Versuch diese These in die Gleichungen einer Gravitationstheorie einzufügen gerade dieser seltsam anmutende gravitomagnetische Effekt, resultierend im Lense-Thirring-Effekt, 1918 abgeleitet aus der ART, heraus.

Der Effekt lässt sich auch ohne schwere rotierende Körper einfach aus dem von mir angeführten Beispiel herleiten. Grund ist, dass ein schnell bewegter Körper aus Sicht eines ruhenden Beobachters schwerer ist als ein langsam sich bewegender.

Wenn sich nun ein Massepunkt *immer wieder* besonders schnell an einem ruhenden Beobachter vorbei bewegt, was gerade auf die Randbezirke eines, rotierenden kompakten Objekts in besonderem Maße zutrifft, dann üben diese Massepunkte beim nahen Vorbeiflug immer wieder eine höhere Anziehung aus als beim weiter entfernten Vorbeiflug auf der Rückseite des kompakten Objekts. Einfach nur deshalb, weil sie in der Nähe im Durchschnitt eine höhere Relativgeschwindigkeit zum Beobachter haben.

Somit übt jeder rotierende Massepunkt im zeitlichen Mittel auf den ruhenden Beobachter eine höhere Gravitation aus als er es tun würde, wenn er nicht rotieren würde. Trotzdem erhöht sich durch eine schneller werdende Rotation ja nicht die Gesamtmasse des Objekts.

Das ist der eine Grund für diesen Effekt. Ein anderer ist die Tatsache, dass sich die Wirkung der Gravitation ja nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann.

Somit befindet sich der Massepunkt in dem Moment, wo er am Beobachter seine übermäßig starke Anziehungskraft entfaltet, schon längst wieder woanders. Andererseits ist ein kompaktes Objekt aber kein Objekt mit nichtverschwindendem Multipolmoment mindestens 4. Ordnung, so dass das statische Gravitationsfeld grundsätzlich erstmal als konstant anzusehen ist.

Das wirft noch einige weitere Fragen auf, die sich mathematisch am elegantesten lösen lassen, wenn man die Gravitation analog zu den Maxwell-Gleichungen formuliert, in denen es ja auch zwei gekoppelte Felder gibt. Und der Vergleich passt gut; schließlich ist das gravitomagnetische Feld ebenso wie das klassische Magnetfeld ein quellenloses Wirbelfeld, das von beschleunigten (hier:) Massen erzeugt wird.
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Lichtäther 04 Aug 2017 10:12 #18167

@Reisender
Zuviele Worte. Bringt mir gar nichts, sorry. Ich kann mich nur in mathematischen Gleichungen unterhalten. Leite mal was her. Widerlege mal was mathematisch, dann reden wir weiter.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Lichtäther 04 Aug 2017 12:59 #18173

Michael D. schrieb: @Reisender
Zuviele Worte. Bringt mir gar nichts, sorry. Ich kann mich nur in mathematischen Gleichungen unterhalten.


Nicht einmal das kannst du, sorry.
Deine Gleichungen sind meistens falsch, und ansonsten trivial.

Außerdem stellst du öfter mal wilde "Arbeitshypothesen" auf, die du keineswegs mathematisch irgendwo herleitest. Du kündigst das zwar immer vollmundig an, lieferst aber nichts. Ich beobachte das seit Monaten.

Also hör gefälligst auf Dinge von mir zu fordern, die du selbst nicht leisten willst oder kannst.
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Lichtäther 04 Aug 2017 13:06 #18175

Reisender schrieb: Nicht einmal das kannst du, sorry.
Deine Gleichungen sind meistens falsch, und ansonsten trivial.

Stimmt nicht.

Reisender schrieb: Außerdem stellst du öfter mal wilde "Arbeitshypothesen" auf, die du keineswegs mathematisch irgendwo herleitest.

Stimmt nicht. Meine Arbeitshypothese gründet sich auf ein tiefgehendes naturwissenschaftliches Fundament.

Reisender schrieb: Du kündigst dad zwar an, lieferst aber nicht. Ich beobachte das seit Monaten.

Dass Du keine Geduld hast, ist ja hinlänglich bekannt. Was solls.

Reisender schrieb: Also hör gefälligst auf Dinge von mir zu fordern, die du selbst nicht leisten willst oder kannst.

Klar kann ich das von Dir fordern. Mathematik ist der kleinste gemeinsame Nenner in der Physik. Ich bemühe mich wenigstens darum, im Gegensatz zu Dir.

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Lichtäther 04 Aug 2017 14:03 #18176

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Naja, ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen aber speziell Deine Herleitungen und Versuche einer mathematischen Begründung bei Themen der Quantenphysik und Relativitätstheorie sind schon auch "dünnest"; mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt das auch schlicht daran, dass dafür recht fortgeschrittene Mathematik notwendig ist - die ich beispielsweise mal gar nicht beherrsche - und da fragt man sich dann schon, was Du mit den aus wikipedia abgepinselten Formeln willst; zumindest macht es auf mich den Eindruck, dass sie rein abgeschrieben sind.
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Lichtäther 04 Aug 2017 14:27 #18178

Da gebe ich Dir recht. Die mathematischen Ansätze sind zwar noch "dünnest", aber stimmig und fundiert. Darauf kann man aufbauen. Da meine Arbeitshypothese noch in der Entwicklung ist und ich für mich und Andere Schritt für Schritt nachvollziehbar vorgehen möchte, dauert das Ganze eben etwas länger. Sieh es positiv: alle können ganz in Ruhe alles nachvollziehen und ihre Kritik üben. Ist doch wunderbar.

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Lichtäther 04 Aug 2017 14:36 #18180

Michael D. schrieb: Dass Du keine Geduld hast, ist ja hinlänglich bekannt. Was solls.


Sorry, aber damit gehst du zu weit.

Ungeduld ist keine grundsätzliche Eigenschaft meiner Person, sondern du hast sie mit deinen hahnebüchenen Thesen und deinen vollmundigen Ankündigungen bei mir hervorgerufen.

D.h. nicht ich allein bin für die kommunikativ verfahrene Situation verantwortlich, sondern auch du.

Bisher kostet die mich nur Zeit und Nerven, während du dich prächtig darüber zu amüsieren scheinst.

Ich frage mich nur, ob das außer dir noch irgendjemand unterhaltsam findet.

Daher bitte ich dich: Nimm deinen Teil der Verantwortung wahr. Sonst wird (bzw. bleibt) das hier ein endloser Hick-Hack.
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Lichtäther 04 Aug 2017 15:00 #18183

Reisender schrieb: Sorry, aber damit gehst du zu weit.

Damit gehe ich zu weit? Und die ganzen Provokationen, die ich mir von Dir anhören muss gehen nicht zu weit? Ich bitte Dich.

Reisender schrieb: Ungeduld ist keine grundsätzliche Eigenschaft meiner Person, sondern du hast sie mit deinen hahnebüchenen Thesen und deinen vollmundigen Ankündigungen bei mir hervorgerufen.

Dass du meine Thesen hahnebüchen findest, dafür kann ich doch nichts.

Reisender schrieb: D.h. nicht ich allein bin für die kommunikativ verfahrene Situation verantwortlich, sondern auch du.

Die Situation ist überhaupt nicht kommunikativ verfahren. Hör einfach auf, auf meine Beiträge zu posten und alles ist gut für Dich.

Reisender schrieb: Bisher kostet die mich nur Zeit und Nerven, während du dich prächtig darüber zu amüsieren scheinst.

Glaub mir, es nervt schon, dass du Dich nicht über Mathematik unterhalten willst. Dass stimmt mich eher traurig.

Reisender schrieb: Ich frage mich nur, ob das außer dir noch irgendjemand unterhaltsam findet.

Habe bis jetzt noch nichts Anderes gehört.

Reisender schrieb: Daher bitte ich dich: Nimm deinen Teil der Verantwortung wahr. Sonst wird (bzw. bleibt) das hier ein endloser Hick-Hack.

Hör einfach auf, auf meine Beiträge zu posten. Du kannst nicht erwarten, dass ich aufhöre, in diesem Forum Beiträge zu verfassen.

Liebe Grüsse

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Lichtäther 04 Aug 2017 15:22 #18185

Wenn ich deinen letzten Beitrag jetzt richtig verstehe, dann nimmst du dir das Recht heraus, das Forum weiterhin mit geistigem Dünnpfiff vollzumüllen.

Michael D. schrieb: Du kannst nicht erwarten, dass ich aufhöre, in diesem Forum Beiträge zu verfassen.

Da hast du beinahe Recht: Ich kann es kaum erwarten, dass du aufhörst solche Beiträge zu verfassen.
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Lichtäther 04 Aug 2017 15:36 #18187

Du kannst mich nicht mehr provozieren. Und meine Beiträge wirst Du auch nicht verhindern.

Liebe Grüsse

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