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THEMA: Der Urknall als Quantenfluktuation

Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 15:51 #24086

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Dieser Thread ist hochgradig spekulativ, die Frage die ich gerne aufwerfen möchte is diese:

Wenn das Universum aus einer Quantenfluktutuation entstanden ist, kann man dann vielleicht Parallelen zu einer Quantenfluktuation innerhalb des Universums selbst ziehen?
Wenn ich das mit der Vakuumenergie richtig verstanden habe, entstehen im Vakuum ständig virtuelle Teilchenpaare die sich sofort wieder annihilieren. Das nennt man dann Quantenfluktuation.

Könnte es sein dass das Universum selbst aus einer solchen Fluktuation in einem übergeordneten Vakuum/Raum entstanden ist?
Wenn dem so wäre könnte dann doch eventuell auch der große Attraktor mit dem dabei entstandenen Anti-Universum als Gravitationsquelle von ausserhalb unseres Universums erklärt werden.

mfG
Marco
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 16:05 #24089

Ob das Universum durch eine Quantenfluktuation entstanden ist, wissen wir nicht.

Bislang gibt es keine Anhaltspunkte für eine Einflussnahme von außerhalb des Universums für dieses Universum.

Der große Attraktor ist eine besonders große Ansammlung von Masse und daher ist es nicht unplausibel, dass er Galaxien und Galaxienhaufen in seiner Umgebung anzieht. Eine kompliziertere Erklärung scheint nicht benötigt zu werden.

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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 17:21 #24092

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Ja, es ist nicht leicht eine Fluktuation als Energieniveau zu erkennen, welches sich derzeit entladet.
Anti Universum?.... naja wird wohl erst im Jahre 3456 existieren.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 17:37 #24095

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Wie ich schon sagte, Alles hochgradig spekulativ was ich hier anführe. Finde aber das Gedankenexperiment ganz interresant.

Mal angenommen das Universum ist durch eine Quantenfluktuation in übergeordnetem Raum/Vakuum entstanden, und unser Universum ist eines der dabei entstandenen virtuellen Teilchen. Dann gäbe es logischerweise auch das passende Anti-Universum.
Ich stelle mir das ganze quasi rekursiv vor, unser Universum könnte dann ein subatomares virtuelles Teilchen in einem Universum gleicher Bauart aber mit größerem Maßstab sein. Das ganze würde dann auch in die andere Richtung funktionieren, sprich eine Quantenfluktuation in unserem Universum wäre das entstehen 2er gespiegelter Universen in einem Maßstab unterhalb unseres Universums.

Das der große Attraktor eine große Masseansammlung ist, ist mir klar.
Ich frage mich nur, was und wo ist diese Masse? Ein "gespiegeltes" Universum ausserhalb der Grenzen unseres Universums wäre ja auch eine große Ansammlung von Masse die gravitativ wirken müsste. Nachweisen liese sich das ganze natürlich nicht, aus unserem Universum rausgucken ist zumindest mit unserem Stand unmöglich und bleibt es vermutlich auch.

Grüße Marco
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 17:37 #24096

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Wenn man die Anzahl der QF in unserem gesamten Universum innerhalb einer Sekunde zählen könnte, welche Zahl würde da wohl dabei herauskommen?
Was ist ein übergeordneter Vakuum Raum?
Darüber hinaus denke ich ebenso: Eine "Störung" im Gesamtablauf der Dimension in dem die von uns genannten Quanten ihren Dienst tun.
Es gibt dazu viele verschiedene Theorien.
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 17:56 #24101

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Ralf sagte:

Was ist ein übergeordneter Vakuum Raum?

Ich stelle mir damit ein Universum vor in dem die Maßstäbe so verschoben sind das ein subatomares Teilchen in diesem übergeordneten Raum mit unserem Maßstab betrachtet als Universum gelten könnte.

Chris sagte:

Ja, es ist nicht leicht eine Fluktuation als Energieniveau zu erkennen, welches sich derzeit entladet.
Anti Universum?.... naja wird wohl erst im Jahre 3456 existieren.

Wie genau meinst du das?

Grüße Marco
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 18:31 #24110

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HCSOB schrieb: Mal angenommen das Universum ist durch eine Quantenfluktuation in übergeordnetem Raum/Vakuum entstanden... Ich stelle mir das ganze quasi rekursiv vor, unser Universum könnte dann ein subatomares virtuelles Teilchen in einem Universum gleicher Bauart aber mit größerem Maßstab sein.

Diese Idee ist nicht neu. Der Gedanke findet sich im Kern schon bei Aristoteles, dort bezogen auf das Prinzip Ursache-Wirkung. Entweder landet man in einem unendlichen Regress (jede Ursache muss ihrerseits verursacht sein, rekursives Urknallmodell) oder man macht irgendwo einen Anfang (unbewegter Erstbeweger, Urknall). Das Eine ist so wenig vorstellbar wie das Andere. Zwar gibt es mittlerweile zahlreiche empirische Belege für einen Urknall, aber eben auch ungezählte Spekulationen, die hinter den Urknall zurückgehen wollen, und das unendliche Universum auf diesem Schleichweg wieder aufleben lassen. (Einen Zusammenhang mit dem großen Attraktor kann ich nicht erkennen).
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 20:23 #24118

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stm schrieb: (Einen Zusammenhang mit dem großen Attraktor kann ich nicht erkennen).

Ist logisch wenn ich eigentlich den Dark Flow meine. :3
Ist zwar an sich auch unbestätigt, aber das ganze Konstrukt ist ja eh nur ein Hirnfurz.

ralf schrieb: Wenn man die Anzahl der QF in unserem gesamten Universum innerhalb einer Sekunde zählen könnte, welche Zahl würde da wohl dabei herauskommen?

Uff... wenn das in jedem freien Raum und zu jeder Zeit passiert. Die größte Zahl die ich kenne ist ein Googolplex, und ich bin mir nicht sicher ob das reicht.
Wenn man sich jetzt vorstellt jede Fluktuation ist ein kleines Universum, für dessen Bewohner es vielleicht Billionen Jahre existiert, und für uns ist es in einer Femtosekunde wieder verschwunden :lol:
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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 21:44 #24123

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...jetzt aber.
Also innerhalb unseres Universum geht das nicht mehr, wir haben bereits Temperatur.
Und die Fluktuation welche dieses Universum Formt naja entladet sich derzeit sonst gebe es dieses Universum nicht, so sehe ich die Teile der dinge, bitte nicht immer folgen, ich lehne mich da weit aus dem Fenster, denn es ist auch möglich diesen Urknall gab es nie, naja so das diese eine Art Pulsieren zeigt, größer, kleiner, größer kleiner wird, was machen wir dann? :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Der Urknall als Quantenfluktuation 10 Dez 2017 22:09 #24126

@ Chris
naja so das diese eine Art Pulsieren zeigt, größer, kleiner, größer kleiner wird, was machen wir dann? :D


naja, weiterleben :D

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
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Der Urknall als Quantenfluktuation 11 Dez 2017 01:06 #24139

  • Chalawan2000
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@hcsob

Abgesehen davon, dass wir es nicht wissen, ist es eine Hypothese für die Entstehung des Universums, ohne auf das "NICHTS" zurückgreifen zu müssen. Aber (dies hieße, es gab die QM vor allem Anderen, wie Aristoteles „Erstbeweger“ – macht das Sinn? ***)
Ein „Quanten-Urknall“.
Und auf der Makroebene (ART)?

Wie erklärst du dir die Existenz von Galaxien und supermassiven Schwarzen Löchern nach einer Million Jahren (750.000) nach dem Urknall?

„Der große Attraktor, was und wo ist diese Masse?“ – Siehe UWL Video „Fehlende baryonische Masse gefunden“ Prof. Gaßner. Also baryonische Masse, die von dem „Universum Gerüst/Skelett DM“ angezogen wird.
Chalawan

*** Statt Erstbeweger: Gott, Software, Evolution, QM ...
Erster "von-Allein-Beweger"?
Letzte Änderung: von Chalawan2000. (Notfallmeldung) an den Administrator
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Der Urknall als Quantenfluktuation 12 Dez 2017 00:38 #24239

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Chalawan2000 schrieb: @hcsob

Abgesehen davon, dass wir es nicht wissen, ist es eine Hypothese für die Entstehung des Universums, ohne auf das "NICHTS" zurückgreifen zu müssen. Aber (dies hieße, es gab die QM vor allem Anderen, wie Aristoteles „Erstbeweger“ – macht das Sinn? ***)
Ein „Quanten-Urknall“.
Und auf der Makroebene (ART)?

Wie erklärst du dir die Existenz von Galaxien und supermassiven Schwarzen Löchern nach einer Million Jahren (750.000) nach dem Urknall?

„Der große Attraktor, was und wo ist diese Masse?“ – Siehe UWL Video „Fehlende baryonische Masse gefunden“ Prof. Gaßner. Also baryonische Masse, die von dem „Universum Gerüst/Skelett DM“ angezogen wird.
Chalawan

*** Statt Erstbeweger: Gott, Software, Evolution, QM ...
Erster "von-Allein-Beweger"?


Wenn es nie "Nichts" gab braucht es auch keinen Erstbeweger, Gott oder was auch immer.
Mag kontraintuitiv sein aber das ist bei Quantenphysik ja öfter so ;D

Zur ART hab ich mir in dem Konstrukt noch keine großartigen Gedanken gemacht. Gravitation und Raumkrümmung gelten wohl als bestätigt also muss das in meiner Hypothese auch gegeben sein damit sie zumindest logisch wirkt.
Über Denkanregungen in der Richtung wäre ich dankbar.


Ich denke das mit den frühen Galaxien und schwarzen Löchern dürfte wohl auf die Gravitation und die zu Anfang noch relativ hohe Materie/Energiedichte im Universum zurückzuführen sein, was zu riesigen Ansamlungen von Wasserstoff und Helium geführt hat. Und was mit großen Mengen Wasserstoff und Helium unter Gravitationsdruck passiert brauche ich wohl nicht zu erklären :)
In meiner Hypothese könnte so etwas die Entladung der Urknall-Fluktuation bewirken. Die Materie/Energiedichte nimmt immer weiter ab und wird irgendwann gegen Null gehen. Aus dem Bezugsrahmen innerhalb der Fluktuation könnte die Dauer dieser Entladung die Lebenszeit des Universums wiederspiegeln. Wäre dann natürlich interessant ein Zeit/Energiedichte Diagramm des Universums mit einem einer Quantenfluktuation zu vergleichen. Das schafft unsere Messtechnik denke ich aber eh nicht.



Thx für den Programmtipp ;)

Marco
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