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THEMA: Universelle Logik im Kosmos (1)

Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 13:51 #28398

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Nach meiner Vorstellungsrunde mache ich einmal an dieser Stelle weiter mit meinem Thema, das ich hier im Forum ein wenig vorstellen
möchte. (Ich hoffe, das ist in Ordnung, sonst sagt mir das bitte.) Da manches doch weit über den buchstäblichen "Tellerrand" hinausgeht,
scheint mir das unter dieser Rubrik doch ganz gut aufgehoben.

Vielleicht zuerst ein paar Sätze zur Vorgeschichte: Ich bin vor Jahren einmal zufällig über einen Satz von Galileo Galilei
gestolpert: "Die Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat." -
Das hat meine bis dahin vorherrschende Weltsicht auf den Kopf gestellt, bis heute.
Dabei ging es mir sicher weniger um den Gottesbeweis, sondern ich hatte mir unvermittelt gesagt, Moment mal, da scheint
etwas dran. Nach einigen mühsamen Recherchen darüber, was aus dem Satz bis heute in der Forschung geworden ist, hatte ich
das allerdings wieder aufgegeben. Losgelassen hat es mich nicht, denn schon immer hatte ich mich gefragt, wie kommt die
Mathematik in die Physik? (In einem gewissen Alter darf man das fragen) Logisch war es für mich, dass die Mathematik
bereits direkter Bestandteil des physikalischen Seins sein müsste, denn wie sollte sie in Erscheinung treten, wenn sie
nicht an Ort und Stelle bereits vorläge. So zumindest meine Folgerung. Sonst hätte das Universum eigentlich das Problem,
zumindest ein Kompendium seiner Gesetze für jede erdenkliche physikalische Situation abgleichen zu müssen. Und das müsste
schließlich auch wieder irgendwo präsent sein - vermutlich plus Rechenwerk.

Bei der Logik denkt man eigentlich ganz automatisch an IT und ans Programmieren. Und Logik ist ein wissenschaftliches
Teilgebiet der Mathematik. Meine Frage war dann, wie genau sich Logik und Mathematik speziell selbst definieren. Aber auch
dort bin ich in meiner Recherche zunächst vor einigen Aussagen gestanden, die keine tatsächliche Antwort lieferte, die ich
persönlich erwartet hätte. Vor allem Wikipedia hatte zumindest derzeit (ca. 2009) keine klare Antwort darüber gegeben, was
genau Mathematik eigentlich ist, vielleicht aus physikalischer Perspektive gesehen oder dergleichen. Nur soweit, dass der
Begriff von den "Wandelsternen" abgeleitet wurde und Mathematik ihren Ursprung in der Astrologie nahm. Für mich war Mathematik
damals einfach ein hoch komplexes Regelwerk, irgendwie bestehend aus Zahlen, kryptischen Zeichen und Operatoren. Weiter hatte
ich mich mit Sinn und Hintergrund nicht befasst. Allerdings war mir aufgefallen, dass Mathematik eine komplett logische
Struktur ist und die Logik eigentlich nichts weiter als ein Geflecht von Aussagen - das der Mathematik eigentlich vorausgehen
müsste, wenn sie daraus zusammengesetzt ist. Auch Operatoren und Verhältnisse, praktisch jede erdenkliche Situation definiert
sich offenbar über logische Aussagen, wenn man genau hinsieht. Zumindest an einem bestimmten Punkt gesehen, denn es scheint
im Kosmos nicht viel still zu stehen, vielleicht so gar nichts dem völligen Stillstand unterworfen. Und Wandel bedeutete offenbar
Mathematik.

Soweit konnte ich mir irgendwie einen kleinen Reim daraus machen. Mir blieb aber so etwas wie eine Gewissheit: irgendetwas hat Mathematik
und Logik ja für die kosmische oder physikalische Natur zu bedeuten, andernfalls wäre es unerheblich, diese in unbestechlicher Weise
als Bestandteil zu führen. Kann natürlich nur zufällig so sein, einfach weil es so ist. Wäre auch möglich, aber wenn es tatsächlich einen "Urgrund"
von Mathematik und/ oder Logik gibt, dann sollte er auch zu finden sein. Wer seine Regeln so unnachgiebig einsetzt, der verschweigt darüber
auch nichts, dachte ich mir und am besten schlägt man dieses System vermutlich mit seinen eigenen Mitteln.

Im nächsten Abschnitt geht es weiter mit der "Realität der Mathematik".
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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 14:35 #28399

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Archetypisches

Hi Jori,

Jori schrieb: Ich bin vor Jahren einmal zufällig über einen Satz von Galileo Galilei
gestolpert: "Die Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat." -


Ja, ich sehe das ähnlich.
Im Prinzip habe ich zwei Denker zusammen genommen, bzw. war durch sie inspiriert:
Erstens Plato mit seinem 'Ideenhimmel', den ich natürlich in seiner rein idealistischen Form als Materialist nie akzeptiert habe, und C.G.Jungs Archetypen.

Nun meint Jungs Archetypenbegriff ja ein kollektives Unterbewusstes, quasi kulturelle Archetypen.
Die möchte ich nicht in Abrede stellen, sind aber für mich erst einmal nicht weiter interessant.
Sondern ich meine den Begriff Archetyp noch viel umfassender, grundsätzlicher als Jung.

Ich meine physikalistische Archetypen, nehmen wir den goldenen Schnitt, oder Harmonie in der Musik.
Reinste Mathematik.

Meine Kurzthese: Unser Bewusstsein ist seit 100erten von Jahrmillionen eben auf physikalistische Grundmuster, die quasi immer und überall wieder vorkommen, evolutionär 'getrimmt' (exakt nach der evolutionären Erkenntnistheorie).

Man kann also m.E.n. so Platos Ideenwelt, mit einem erweiterten mathematischen Archetypenbegriff, gut in einen modernen Physikalismus bringen. :)


mvg Philzer

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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 15:08 #28401

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Hallo Philzer,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Philzer schrieb: Meine Kurzthese: Unser Bewusstsein ist seit 100erten von Jahrmillionen eben auf physikalistische Grundmuster, die quasi immer und überall wieder vorkommen, evolutionär 'getrimmt' (exakt nach der evolutionären Erkenntnistheorie).


Diese Ansicht kann ich teilen. Als Lebewesen sind wir ja einmal auch direkt auf die physikalische Realität angewiesen und das Leben passt sich im Wesen seiner Ausprägung daran an, macht auch Sinn. Dieses Unterbewusste könnte man dem System durchaus in irgendeiner Weise unterstellen, zumal physikalische und chemische Prozesse dafür sorgen, dass es die DNA gibt und diese selbst ein klares Interesse zu haben scheint sich selbst gegen wechselnde und widrige Bedingungen zu realisieren. Dabei scheint mir die Logik des reinen "physikalischen Seins" eher so ausgelegt, in ihren Aussagen nach dem Minimalprinzip zu arbeiten.

Was die alten Philosophen und Gelehrten angeht, stellt man immer wieder mit Erstaunen fest, welch herausragende Köpfe das waren.

Gruß, Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 17:49 #28404

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Willkommen, Jori, im Forum.
Da empfehle ich das Buch von Max Tegmark "Unser mathematisches Universum"
www.amazon.de/Unser-mathematisches-Unive...chkeit/dp/3548376509

Der renommierte Astrophysiker vertritt darin die These: Das Universum selbst IST reine Mathematik im wahrsten Sinne des Wortes. Logik, Mathematik und Information sind das basale Fundament des Kosmos.
Er hält es deshalb für sehr wahrscheinlich, dass es schier unendlich viele Paralleluniversen (Multiversen) mit allen nur möglichen Naturgesetzen und -konstanten gibt.
Stimmt diese These, dann wiederholt sich natürlich jeder denkbare physikalische, sprich mathematische Prozess auch unendliche Male in alle Ewigkeit.
Während du diese Zeilen liest, werden sie auch unendliche Male von deinen Doppelgängern in diesem Moment gelesen. Tegmark rechnet sogar aus, wie weit rein statistisch gesehen auch in unserem Universum, falls es groß genug ist oder gar unendlich in seiner Ausdehnung, das nächste Sonnensystem entfernt sein müsste, das sich bis aufs Detail genau so entwickelt hat wie unseres. Diese Gedanken sind atemberaubend und fast schon abgründig.

Andererseits ist Vorsicht geboten in Bezug auf das Vertrauen in Mathematik und Logik. Seit Kurt Gödels Unvollständigkeitstheorem wissen wir ja, dass Logik und Mathematik nicht widerspruchsfrei in letzter Konsequenz sind. Inwieweit diese Schlussfolgerungen dieser Metalogik oder Methamathematik in Bezug auf Spekulationen im Stile Tegmarks oder auch in Bezug auf theoretische astrophysikalische und subatomare Aussagen zutreffen, vermag ich nicht abzuschätzen. Letztlich wird man immer ein Fragezeichen setzen müssen, wenn Thesen ohnehin nicht experimentell bzw. empirisch überprüft bzw. falsifiziert werden können.
Andererseits legen vorsichtige logische Überlegungen schon auch immer die Existenz von etwas mit gewisser Wahrscheinlichkeit nahe, auch wenn es nicht direkt überprüft werden kann. So zweifelt wohl niemand daran, dass es auch jenseits der im Moment vorhandenen beobachtbaren Grenze von ca. 45 Milliarden Lichtjahren noch Sterne und Galaxien gibt, obwohl es völlig unmöglich ist, von ihnen Signale, sprich elektromagnetische Wellen zu erhalten.
Die Gretchenfrage ist hier: Wie weit können wir dem, was wir Logik und Mathematik nennen, überhaupt auch trauen? Das muss nicht in Konstruktivismus oder gar Nihilismus enden, aber die Frage ist nicht von der Hand zu weisen, wenn es um die großen Fragen geht, die wir hier in Bezug auf Anfang und Ende des Kosmos erörtern. Von den sich daran anschließenden ontologischen und philosophischen Implikationen will ich gar nicht erst anfangen. Das wäre wieder ein Thema für sich oder mit T. Fontanes Worten: Ein weites Feld.

de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Un...t%C3%A4ndigkeitssatz

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 19:14 #28409

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Hi Cyborg,

Cyborg schrieb: Andererseits ist Vorsicht geboten in Bezug auf das Vertrauen in Mathematik und Logik. Seit Kurt Gödels Unvollständigkeitstheorem wissen wir ja, dass Logik und Mathematik nicht widerspruchsfrei in letzter Konsequenz sind.


Ja, das ist wohl richtig.
Welchen 'erlaubten Schummel' man so alles anwenden kann hat ja nicht zuletzt Einstein selbst mit seiner kosmologischen Konstante ausgezeichnet vorgeführt.

Darum geht es mir aber nicht, sondern vielmehr prinzipiell um evolutionäre Erkenntnistheorie an sich.
Mal sehen was der TO noch so Interessantes zu bieten hat.


mvg Philzer

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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 20:36 #28414

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Hallo Cyborg,

auch an Sie ein Dankeschön für den Kommentar. Das Buch schaue ich mir gern einmal an, klingt interessant. Allerdings stoße ich mich
ein wenig an der Vorstellung von Multiversen oder Paralleluniversen, aber das muss nichts heißen. In der Tat könnte es aber sein, dass
dieser Augenblick schon etliche Male passiert ist. Meine Perspektive ist eher die, dass das Universum keine Begrenzung besitzt, wie oft
der Urknall stattfinden kann und das Universum zumindest phasenweise existiert. Demnach könnte es durchaus schon unzählige Erden gegeben haben, auf denen wir Könige oder auch Bettler waren. Das kann man sich gut vorstellen und regt die Fantasie an.
Was das Unvollständigkeitstheorem betrifft, soweit ich es nachvollziehen kann, :) eine rein argumentative "Beweisführung" scheint mir keine
zu sein. Auch der Satz "ego cogito, ergo sum" von Descartes scheint ja kein unerschütterlicher Beweis für die eigene Existenz, auch wenn das sein
Ziel war, das damit unwiderlegbar zu untermauern. Es wird daher vermutlich immer Fragen geben, auf denen wir sitzen bleiben.

Schöne Grüße

Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 21:11 #28417

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Philzer,
was meinst du mit TO?
grüße Cyborg

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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 21:26 #28419

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Universelle Logik im Kosmos (2)

Die nächsten zwei Abschnitte kann ich einmal anfügen. Weiter geht es mit der universellen Logik im Kosmos:

Wenn man sich mit Logik und Mathematik in ihren Eigenschaften etwas beschäftigt, taucht vermutlich früher oder später auch die Frage auf,
ob es dort, also im kosmischen System, etwas wie eine Realität gibt. Etwas wie die "Realität der Mathematik" etwa, bzw. die der Logik. Wie
gesagt, setzt sich Mathematik für meine Begriffe ganz offensichtlich aus Logik zusammen und die Logik müsste sich, wenn man es genau nimmt,
sogar selbst definieren. Wie sie das macht, müsste man aus den Regeln rekonstruieren, die ihr zur Verfügung stehen. Auch diese müssten immer
dort vorliegen, wo sie in Erscheinung treten. Anfangen zu suchen würde ich dort, wo es nichts gibt, außer die logische Isolation und vor allem kein Kompendium, in dem ein Universum nachschlagen könnte, was es tun muss. Keine Information darf dort unbegründet einfließen. Und diese logische Basis, so nenne ich das einmal, sollte mit dem absoluten Minimum an Aufwand für die Selbstdefinition auskommen müssen. Die Fähigkeit zur Definition über diese Basis hinaus, scheinen dann rein operative Fähigkeiten, die nicht dem Zwang der aktiven Ordnung für stehende Aussagen unterliegen dürften,
sondern als "Entwickler" dienen, die einen Energiefluss auf logischer Basis ermöglichen. Die logische Basis selbst ist ewig unveränderlich,
daher würde ein Universum als logische Peripherie erscheinen müssen. Aber dazu komme ich noch.

Allerdings betone ich an dieser Stelle, den Begriff "Logik" hier nicht im Sinne der in der IT angewandten Logik zu verwenden, auch wenn
ihre Art, wie ich sie definieren möchte, im Grunde nicht sehr verschieden ist. Ich kenne die Logik der IT durchaus, daher laufe ich kaum Gefahr,
das Rad neu erfinden zu wollen, vor allem nicht, wenn der Mensch längst fliegen kann. ;) Es geht vielmehr um die Aussagenlogik in der Logik selbst.
Eine konkrete Definition, was Mathematik und Logik eigentlich ist, habe ich in meinem Aufsatz klar formuliert. Das Ergebnis meiner Arbeit
klingt mir schlüssig und ich konnte überraschenderweise einige Ansätze zu Antworten über Fragen ableiten, die heute noch unklar sind. Ob
meine Ideen stimmig sind, nun, das wird sich entweder zeigen oder eben nicht. Die erhaltenen Antworten aus meinen Gedankenexperimenten weisen
jedoch insgesamt in eine Richtung, die ich im folgenden Abschnitt ein wenig skizziere. Details der Argumentation dazu führe ich in einem späteren Abschnitt an.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 22 Feb 2018 22:23 #28425

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Universelle Logik im Kosmos (3)

Hier schiebe ich einmal, wie angedeutet, einige Skizzen dessen ein, was mich eigentlich bis zum Schluss an meiner
Arbeit an den Gedankenexperimenten gehalten hat. Als ein Einschub in meiner Vorstellung, bevor ich dann mit der
Aussagenlogik weitermache:

Bei meiner Arbeit geht es ein bisschen quer durch die physikalischen Rubriken, Schwerpunkte sind die Astrophysik
und quantenphysikalische Erscheinungen. Ich habe den Ansatz einer "mathematisch-mechanischen" Konstruktion ent-
worfen, die in der tatsächlichen Ausprägung durchaus Ähnlichkeit mit der Eigenschaft der Schwerkraft aufweisen dürfte:
Beschleunigung von Masse durch "Verbeulen" der Raumzeit. Aber nicht nur das. Exakt dieselbe mathematisch-
mechanische Konstruktion lässt sich auch direkt auf die Wirkungsweise und Entstehung von Fliehkräften anwenden.
Sogar die Explosionsweise von Supernovae ließe sich damit aufzeigen und auch warum. Es scheint ein klarer Zusam-
menhang zu bestehen, die Darstellung dessen lasse ich hier natürlich folgen. Mit dieser besagten Logik, die ich dem
kosmischen System in meinem Aufsatz unterschiebe, lassen sich weiter aber auch Quantenverschränkungen begrün-
den, oder beispielsweise, warum ein Elektron, wenn es seine Bahn wechselt, keinen Übergang für die Distanz benötigt,
sondern direkt und ohne Zeitverlust dort ankommt. Natürlich habe ich es mir nicht zum Ehrgeiz gesetzt, alle Fragen der
Wissenschaft zu beantworten, ich fasse meine Ideen dazu allenfalls als Ansätze, rein als Richtungsdeut zu verstehen.
Alles darüber hinaus sehe ich außerhalb meiner Fähigkeiten und ich weiß selbstverständlich, wo der Boden meiner
eigenen Realität ist.

Es gibt allerdings einen Haken an meiner mathematisch-mechanischen Konstruktion. Ich kann es natürlich nicht genau
berechnen, aber im Fall einer Stimmigkeit meiner Idee, könnten sich die Konzepte von dunkler Energie und Materie er-
übrigen: Es scheint auch Beschleunigungsquellen im All zu geben, die nicht durch Gravitation verursacht werden, sich
aber ähnlich verhalten sollten, was sich aus meinem Konzept leicht ableiten lässt. Auch über Raum und Zeit habe ich
ein wenig etwas abgeleitet, was mein Bild darüber jedoch völlig verändert hat: Meine Vermutung ist, dass Raumzeit nicht
einfach nur ein zähes Band ist, das sich eben verbeulen lässt, sondern sich aus einer ungeheuren Anzahl logischer Ord-
nungsebenenen wie in einer gigantischen Hierarchie zusammensetzt. Dort, so meine Folgerung aus der Aussagenstruktur,
nimmt die Mathematik selbst allmählich Gestalt an und fügt sich mit der aktiven Fortführung der Ordnungshierarchie zu einer
Art kosmischen Quellcode, der wirklich Seinesgleichen sucht. Und irgendwo darin, sowie in Verästelungen, etc., liegt das
physikalische System eingebettet mit all seinen Eigenschaften, einzig bestehend aus einem hoch komplexen Netzwerk
logischer Aussagen.

Ein weiterer Haken an der Sache wäre allerdings, dass die logische Struktur auch für das kosmische System nicht ohne ein
Element auskommt, das Physiker eher ignorieren: die mathematische Wahrheit. Allerdings mit anderer Funktion als in der ge-
läufigen Logik, bzw. kommt ihr eine wesentlich aktivere Rolle zu. Für meine Arbeit sollte sie ursprünglich nur als Hilfestellung
dienen, als ein reiner Kunstgriff, aber die Argumentation, warum ich das gemacht habe, erwies sich als tiefgreifender als ich
dachte. Dass ich den Wahrheitsbegriff in meinem Aufsatz entsprechend rein für die Darstellung mathematischer Aussagen nutze,
sollte selbstredend sein.

Selbstverständlich thematisiere ich auch den Urknall, der mir vor allem auf logischer Basis sehr viel mehr Sinn macht, als eine
augenscheinliche Explosion. Mir ist bei Recherchen hin und wieder aufgefallen, dass der Akt des Urknalls als eine Schwingung
gesehen wird, was sicher auch im Grundsatz nicht von der Hand zu weisen ist. Ich persönlich bin nur sehr aufmerksam geworden,
wenn es darum ging, komplexe Berechnungen durch den Punkt vor dem Urknall hindurchzuführen. Und da bin ich mir sehr un-
sicher, ob man da nicht seiner eigenen Denkweise auf den Leim geht, wenn man Dinge für zu selbstverständlich hält. Die kom-
plexe Mathematik sollte dem Urknall völlig unbekannt sein. Einfach aus der Perspektive meiner Idee heraus gesprochen,
ich möchte niemanden kritisieren. Für meine Ansicht sollte der Punkt Null, also den hypothetischen "Zeitpunkt" vor dem
Urknall, eine simple logische Konstruktion sein ohne jede bekannte physikalische Eigenschaft. Deswegen habe ich mich auch
daran gewagt und schreibe jetzt darüber. Den Vorgang des Urknalls konstruiere ich jedoch wie ein Schneeballsystem, oder besser
gesagt, wie ein unvorstellbarer selbstentpackender Quellcode, in dem sich die Mathematik selbst praktisch aufrollt und immer
komplexer wird, inklusive ihrer Ausprägung als physikalische Erscheinung. Das sollte bis heute in Bewegung sein und mit jeder
Änderung im All wird der Code der Ordnung ebenfalls verändert. Logischerweise sollte dort vollkommener Stillstand nicht möglich sein.

Was Geschwindigkeiten und Bewegung angeht, gehe ich in meinem Aufsatz sogar soweit, dass ich C0 für die einzig logisch direkt
definierte Geschwindigkeit im Universum halte. Alles Weitere sei eine Frage der Symmetrie der mathematischen Ausprägung, wie
sie sich in Teilchen oder Materie insgesamt äußert.
Würde sich das Universum dafür entscheiden, verschiedene Geschwindigkeiten gesondert in seiner primären Logik auszuweisen,
müsste es sie auch verwalten und bereits zu Beginn in ihrer Art differenzieren. Vielleicht an einem Punkt, wo diese noch gar keine
Rolle spielen - das würde ich ausschließen. Die spätere Entwicklung, also die sekundäre Logik, die sich irgendwann auch einmal
anfassen lässt, könnte sich durchaus Felder anlegen, die tatsächlich Geschwindigkeitsarten differenzieren.

Das ganze System scheint, in der gesamten Darstellung meiner Arbeit, einfach nur eine logische Projektion, eine Konstruktion, die
sich logisch vollständig zwischen Null und Unendlich positioniert. Auch wenn diese Aussage an diesem Punkt noch sehr unpräzise
ist, aber genau dort sollte auch sinngemäß der Bereich liegen, der sich der logischen Definierbarkeit zuordnen lässt. Darüber hinaus
wäre eine logische Definition unzulässig und das Universum läge nach außen hin gesehen in kompletter logischer Isolation. Vor allem
die logische Isolation trägt eine Schlüsselposition, auf die ich hin und wieder zurückkomme.

Soweit einmal für diesen Abschnitt. Im nächsten Abschnitt gehe ich weiter zur Aussagenlogik, einer Analyse und zu den Fähigkeiten
von logischen Aussagen. Der nächste Abschnitt dauert noch ein wenig.
Letzte Änderung: von Jori. Begründung: Formatierungsgründe (Notfallmeldung) an den Administrator
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Universelle Logik im Kosmos (1) 23 Feb 2018 00:52 #28436

Jori schrieb: Nach meiner Vorstellungsrunde mache ich einmal an dieser Stelle weiter mit meinem Thema, das ich hier im Forum ein wenig vorstellen
möchte. (Ich hoffe, das ist in Ordnung, sonst sagt mir das bitte.) Da manches doch weit über den buchstäblichen "Tellerrand" hinausgeht,
scheint mir das unter dieser Rubrik doch ganz gut aufgehoben.

Vielleicht zuerst ein paar Sätze zur Vorgeschichte: Ich bin vor Jahren einmal zufällig über einen Satz von Galileo Galilei
gestolpert: "Die Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat." -
Das hat meine bis dahin vorherrschende Weltsicht auf den Kopf gestellt, bis heute.
Dabei ging es mir sicher weniger um den Gottesbeweis, sondern ich hatte mir unvermittelt gesagt, Moment mal, da scheint
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das allerdings wieder aufgegeben. Losgelassen hat es mich nicht, denn schon immer hatte ich mich gefragt, wie kommt die
Mathematik in die Physik? (In einem gewissen Alter darf man das fragen) Logisch war es für mich, dass die Mathematik
bereits direkter Bestandteil des physikalischen Seins sein müsste, denn wie sollte sie in Erscheinung treten, wenn sie
nicht an Ort und Stelle bereits vorläge. So zumindest meine Folgerung. Sonst hätte das Universum eigentlich das Problem,
zumindest ein Kompendium seiner Gesetze für jede erdenkliche physikalische Situation abgleichen zu müssen. Und das müsste
schließlich auch wieder irgendwo präsent sein - vermutlich plus Rechenwerk.

Bei der Logik denkt man eigentlich ganz automatisch an IT und ans Programmieren. Und Logik ist ein wissenschaftliches
Teilgebiet der Mathematik. Meine Frage war dann, wie genau sich Logik und Mathematik speziell selbst definieren. Aber auch
dort bin ich in meiner Recherche zunächst vor einigen Aussagen gestanden, die keine tatsächliche Antwort lieferte, die ich
persönlich erwartet hätte. Vor allem Wikipedia hatte zumindest derzeit (ca. 2009) keine klare Antwort darüber gegeben, was
genau Mathematik eigentlich ist, vielleicht aus physikalischer Perspektive gesehen oder dergleichen. Nur soweit, dass der
Begriff von den "Wandelsternen" abgeleitet wurde und Mathematik ihren Ursprung in der Astrologie nahm. Für mich war Mathematik
damals einfach ein hoch komplexes Regelwerk, irgendwie bestehend aus Zahlen, kryptischen Zeichen und Operatoren. Weiter hatte
ich mich mit Sinn und Hintergrund nicht befasst. Allerdings war mir aufgefallen, dass Mathematik eine komplett logische
Struktur ist und die Logik eigentlich nichts weiter als ein Geflecht von Aussagen - das der Mathematik eigentlich vorausgehen
müsste, wenn sie daraus zusammengesetzt ist. Auch Operatoren und Verhältnisse, praktisch jede erdenkliche Situation definiert
sich offenbar über logische Aussagen, wenn man genau hinsieht. Zumindest an einem bestimmten Punkt gesehen, denn es scheint
im Kosmos nicht viel still zu stehen, vielleicht so gar nichts dem völligen Stillstand unterworfen. Und Wandel bedeutete offenbar
Mathematik.

Soweit konnte ich mir irgendwie einen kleinen Reim daraus machen. Mir blieb aber so etwas wie eine Gewissheit: irgendetwas hat Mathematik
und Logik ja für die kosmische oder physikalische Natur zu bedeuten, andernfalls wäre es unerheblich, diese in unbestechlicher Weise
als Bestandteil zu führen. Kann natürlich nur zufällig so sein, einfach weil es so ist. Wäre auch möglich, aber wenn es tatsächlich einen "Urgrund"
von Mathematik und/ oder Logik gibt, dann sollte er auch zu finden sein. Wer seine Regeln so unnachgiebig einsetzt, der verschweigt darüber
auch nichts, dachte ich mir und am besten schlägt man dieses System vermutlich mit seinen eigenen Mitteln.

Im nächsten Abschnitt geht es weiter mit der "Realität der Mathematik".

Es gab Versuche, die Mathematik auf der Logik aufzubauen: Logizismus

Und zudem weiß ich von Hegel, dass er die Natur aus der Logik heraus zu erklären versucht hat (kann dazu aber nichts näheres sagen). Da könntest Du noch weiter recherchieren, wenn Dich das interessiert.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 23 Feb 2018 20:28 #28466

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Hallo username,

danke für den Hinweis auf den Logizismus. Es scheint durchaus viele Ansätze zu geben, die Welt mit Mathematik
und Logik in Einklang zu bringen oder die Welt sogar daraus abzuleiten. Gerade in der lebenden Natur finden sich
viele Merkmale von Logik- und Zahlenstrukturen, das ist schon erstaunlich und inspiriert mich immer wieder. Ich
vertrete auch die Meinung, dass sich der Kosmos aus logischen Strukturen zusammensetzt und es einen Zusammen-
hang gibt, der sich irgendwann auch klar darlegen lässt.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 23 Feb 2018 20:45 #28468

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Universelle Logik im Kosmos (4) - (Fortsetzung zu Universelle Logik im Kosmos (3))

Über die Fragestellung, welche Möglichkeiten das System insgesamt besitzt, seine eigene Definiertheit zu begründen,
habe ich, wie gesagt, einmal dort angefangen zu suchen, wo es zunächst nichts gibt als die logische Isolation. Und
natürlich eine angenommene logische Basis, in welcher vor allem eines enthalten sein muss: die logische Definition,
etwa als Grundbaustein dessen, was das System überhaupt definieren kann.
Das müsste für alles Weitere als Grundlage für die Definition dienen, denn es können nur Definitionen weiterverwendet
werden, die bekannt sind. Darüber hinaus gäbe es vielleicht auch etwas wie Notwendigkeiten, ohne die gar nichts ginge.
Wie etwa ein Operator, der die logische Basis über seine logische Fähigkeit zusammenfügen muss, damit sie überhaupt
bestehen kann. Wichtig ist, dass man aufpasst, keine Begrifflichkeit an den buchstäblichen Haaren herbeizuziehen. Das
ist natürlich nicht einfach, wenn man schon ein ganzes Büschel Haare beim Namen nennen könnte.

Mein Gedanke war auch, wenn ich herausfinde, wie eine logische Definition zustandekommt, könnte ich vielleicht eine Idee
ableiten, wie das System "denkt" um so dessen "Realität" besser zu ergründen. Eines war mir ohnehin ein Rätsel, denn wie
definiert die physikalische Natur ihre Regeln für sich selbst, wenn sie z.B. auf das metrische System keinen Zugriff hat?
Bzw. vor dem Menschen hatte, wenn man bedenkt, dass das metrische System, ganz grob gesagt, erst wenige Jahrzehnte
für die Allgemeinheit gilt. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Systeme, auch im Hochenergiebereich, etc., welche das kos-
mische System aber bereits definiert und der Mensch dadurch in der Lage war oder ist, die Regeln aus dem System zu ab-
strahieren und für sich zu verallgemeinern. Dass das System Begriffe wie Meter, Kilogramm oder Sekunde kennt, nur als
Beispiel genannt, kann man sich kaum vorstellen, auch wenn diese Größen in die Regeln passen, zumindest bei der klas-
sischen "mechanischen" Physik. Aber Größen stehen zumindest für einen logischen Ausdruck, wie Meter für Entfernung,
Sekunde etwa für Zeitmaß, Kilogramm für Beschleunigungskraft. Allerdings mutmaße ich ein wenig, dass das physikalische
System für sich ganz präzise logische Ausdrücke besitzt und dem etwas näher zu kommen, schien mir durchaus interessant.
Alles in allem schien mir aber der Versuch die logischen Fähigkeiten des Systems in seiner Basis zu definieren als den bes-
seren Ansatz, anstatt zu versuchen, die Aussagen im hoch komplexen System zu zerlegen, wo die Informationsflut kaum
überschaubar ist und das Risiko für Fehlinterpretationen schon beinahe die 100%-Marke für sich vereinnahmt.

Aber was ist eine Definition, bzw. logische Definition? Es geht ja um die Logik und speziell um die Aussagenlogik, meinem
Kernthema. Im Grunde scheint die Antwort nicht schwer, aber man muss sehr abstrakt denken können. Eine Definition ist
zunächst einmal nichts weiter als etwas, das eine Aussage macht. Der genaue Inhalt wäre erst relevant, wenn mehrere De-
finitionen aufeinandertreffen, um eine Gewichtung und Lokalitätsbestimmung zueinander herzustellen, daher könnte der In-
halt einer Definition A, B, oder 1, 2 sein, ist also unerheblich. Wenn diese Definition singulär und logisch isoliert steht, besitzt
sie nicht einmal eine Lokalität, sondern schlicht nur ihre Aussage. Das sollte ihre einzige logische Fähigkeit sein und diese
sieht sich selbst als absolut. Man könnte das als Selbstwahrheit bezeichnen, eine der Kernaussagen meiner Idee. Der Wert
einer solchen Aussage ist generell unendlich, denn es gibt keine Begrenzung: die Begrenzung selbst wäre bereits etwas, das
sich von der singulären Aussage unterscheiden ließe und damit nicht mehr die identische logische Position betrifft und bei-
des möglicherweise eine Wertung gegeneinander erfordert. Eigentlich tendieren absolut alle Aussagen in ihrer Selbstwahr-
heit gegen unendlich, also in logischer Isolation, mit der einzigen Ausnahme der logischen Aussage von "begrenzt", ent-
sprechend der Wertigkeit null, wie ich das später für mich so festgelegt habe. Auch diese Aussage sähe sich als absolut in
ihrer logischen Ausrichtung als vollkommene Aussage von "begrenzt". Entsprechend kann sie eigentlich nicht zur Fähigkeit
einer davon abweichenden Aussage gehören. Zudem würde damit eine logische Aussage vermischt und besäße keine Selbst-
wahrheit mehr, wäre nicht mehr logisch absolut eindeutig. Ich denke, dass das für die logische Definition wichtig ist, dass sie
beim Auftauchen ihrer Aussage höchste Präzision besitzt. Selbst die mathematische Wahrheit, als isolierte logische Position
gesehen, könnte sich nur selbst bewahrheiten, ohne jede Begrenzung tendiert sie gegen unendlich. Aber auch unendlich
oder "unbegrenzt" wäre eine Aussage, die man unterscheiden könnte, denn "unbegrenzt" scheint ein klares logisches Prinzip,
bzw. Aussage auszudrücken. Nur wäre es nicht möglich, logisch eine Abgrenzung zwischen "unbegrenzt" und einer davon
abweichenden Aussage zu positionieren, da die Aussage "begrenzt" daran nicht ohne Weiteres einfach einen Beitrag leisten kann.

Eine logische Basis müsste zunächst eine Lösung dafür besitzen, wie sie andere Aussagen von "unbegrenzt" abgrenzt. Eine
Lösung dafür beinhaltet bereits einen begrifflichen Hinweis auf operatives Vorgehen. Und das operative Vorgehen selbst sehe ich
als das Herstellen einer Ordnung, speziell ginge es um eine Ordnung zwischen den Aussagen "begrenzt" und "unbegrenzt". Beide
Definitionen tragen aus ihrer jeweiligen Bedeutung heraus eine vollkommene Unvereinbarkeit. Aber zur Feststellung einer Unver-
einbarkeit, die wiederum eine Definition ist, wären die Aussagen "begrenzt" und "unbegrenzt" selbst nicht fähig. Selbst das Be-
rühren zwischen logischen Positionen, wäre wieder eine Definition, die sich klar positionieren lässt, und aus diesem Grund halte ich
sie nicht ohne Bedingung für selbstverständlich. Wenn aber von außerhalb der logischen Aussagen die Wertung veranlasst würde,
dann wäre das nur möglich, wenn der Zugriff darauf erfolgen kann und zwar auf beides in selbiger Ordnung. Dieser Zugriff trägt,
wenn man so will, die Handschrift operativer Fähigkeiten. Die einzige logische Position, die mir dazu eingefallen ist, die diese
Fähigkeit haben könnte, war die mathematische Wahrheit oder in diesem Fall logische Wahrheit. Die mathematische Stimmigkeit
scheint im kosmischen System offenbar ein höchstes Anliegen zu sein, daher habe ich mich entschieden, die mathematische Wahr-
heit als logische Position in meinen Gedankenexperimenten zuzulassen. Ihre Fähigkeit besteht einmal darin, dass sie auf alle
Positionen zugreifen kann und sie gegeneinander wertet, also zentral ordnet. Das hatte mir am meisten Sinn gemacht. Und im
Fall der ersten Ordnungsebene sollten es in der Tat die Begriffe "begrenzt" und "unbegrenzt" sein, weil sie die logische Definition
in der Herstellung erstmals beträfen und deren Ordnung Priorität besäße, selbst wenn es noch weitere Aussagen gäbe. Zudem
wären diese logischen Aussagen für die Konstruktion einer logischen Basis mehr als verlässlich, aus ihrer Unvereinbarkeit heraus
auch eine mathematische Unverletzlichkeit besitzen und als "Ewigkeitsgarantie" für die Formel durchaus dienen könnten.
Wenn die Position der mathematischen Wahrheit alle Entscheidungsgewalt für die Ordnung besitzt, dann wäre sie zumindest keine
absolut singuläre Aussage mehr, und darüber hinaus bereits sehr komplex in ihren Fähigkeiten. Wenn andere Positionen für ihre
Fähigkeiten nicht infrage kommen, bleibt eigentlich nur diese Wahl. Nur eines stach mir dabei immer wieder hervor: die Fähigkeit
zur Unterscheidung. Ich denke, sie ist das, was Logik überhaupt ausmacht, das sei eine meiner Kernaussagen in meinem Aufsatz.
Denn ohne etwas unterscheiden zu können, wäre die Wertung einer Aussage hinfällig, weil auch der Inhalt nicht in seiner Bedeutung
erschlossen werden könnte. Daher bin ich auch zur Ansicht gekommen, dass eine Grundordnung, also die besagte logische Basis,
die Aussage "begrenzt" benötigt, um sich zu definieren und um diese Definition auch für eine weitere Konstruktion verwenden zu können.

Wie könnte eine solche erste Ordnung aussehen? Auf der einen Seite platziert man die Aussage "unbegrenzt" und auf der an-
deren die Aussage "begrenzt". Dazwischen die mathematische Wahrheit, einfach als logische Position gewertet. Um die Gleich-
wertigkeit aller Positionen hervorzuheben, kann man sich jede Position als einen kleinen Kreis vorstellen mit jeweils gleichem
Durchmesser. Die mathematische Wahrheit besitzt nun die Fähigkeit, in die anderen Positionen einzudringen, stellt dabei jeweils
operativ eine Verhältnismäßigkeit zwischen sich und der Aussage her, indem sie sie logisch "bewahrheitet". Erst dann sollten sie
eine logische Wertigkeit nach außen hin erhalten, die bemessungsfähig sein dürfte. Allerdings hat diese Art von Bewahrheitung
eine spezielle Eigenheit: es gibt, zumindest für diese Ordnungsebene, nur eine mathematische Wahrheit, aber diese teilt sich
praktisch auf alle Aussagen gleichermaßen auf. Jede Position in der Ordnungsebene für sich genommen sei demnach nur eine
logische Teilwahrheit. Kommt es zu weiteren Ordnungsebenen in einer möglichen Fortentwicklung der logischen Situation, dann
würden die Aussagen dort in einer separaten, untergeordneten Wahrheit geordnet werden müssen, weil sich der Anspruch auf
Ordnung von Seiten der mathematischen Wahrheit, die das nach meiner Darstellung mutmaßlich aktiv macht, auf eine Ordnungs-
ebene begrenzt und sich mit deren Abschluss "verbraucht", auch wenn sie weiteres Potential zur Bewahrheitung hätte. Auch ord-
nungsübergreifend sollten sich Aussagen bilden können, die zur Gestaltung von Unterordnungen geeignet sind. Die Möglichkeiten
wären immens, wenn die mathematische Wahrheit darüber hinaus die Fähigkeit besitzt, ihre Fähigkeiten für neue Ordnungsebenen
komplett zu "vererben". Einfach indem sie einen neuen "Wahrheitspunkt" setzt, der die weitere Ordnung für dessen Ebene realisiert.
Das klingt nach vielen Griffen in die Trickkiste, aber die Aussagenlogik lässt nicht viel Spielraum und wenn ich den Sinn dahinter
betrachte, halte ich es gar nicht für sehr abwegig, daher beschreibe ich auch diesen Part in meinem Aufsatz.

Die Situation zwischen "begrenzt" und "unbegrenzt" verhält sich nach der Bewahrheitung so, dass beides eine logische Teilwahrheit
erhält. Jedoch sei diese Teilwahrheit zunächst eine Aussage, die noch offensteht, und sie kann aus verschiedenen Perspektiven be-
trachtet werden. Die inhaltliche Wertung der Aussagen von "begrenzt" und "unbegrenzt" würden, wie gesagt ergeben, dass sie unver-
einbar sind, als Aussage entsprechend dem Gegensatz, der sich aus den Begriffen abzeichnet. In der Bedeutung zeigt sich aber weiter,
dass "unbegrenzt" seine Aussage gar nicht realisieren kann, solange "begrenzt" mit seiner Aussage in derselben Ordnungsebene ent-
gegensteht, denn an diesem "Bereich" kann "unbegrenzt" keinen Beitrag erfüllen sondern erfährt selbst eigentlich eine Begrenzung.
Durch die Teilwahrheit könnte man die Situation insgesamt so deuten, dass beide Positionen sich damit begnügen ihre jeweilige Aus-
sage dort zu entfalten, wo die andere nicht wirksam ist.

Wenn man das Universum betrachtet, könnte an dem Sachverhalt durchaus etwas dran sein, denn für meine Auffassung prägt sich das
kosmische System exakt nach seiner mathematischen Beschaffenheit aus. Allerdings dürfte es auch eine konkrete Grenze gegen un-
endlich geben, die für physikalische Objekte, auch für Quanten und Neutrinos, aus logischen Gründen unüberwindlich sein sollte. Mehr
dazu aber später.

Dann wäre noch diese offenstehende Aussage der Wertung aus der Teilwahrheit. Eine Teilwahrheit könnte man als Rubrik für eine neue
Ordnungsebene eröffnen, indem man diese logisch als Einheit sieht und über einen kurzen operativen Eingriff feststellt, dass es zwei
Einheiten sind und beide nicht am identischen logischen Ort. In diesem Fall könnte die mathematische Wahrheit feststellen, dass sie
noch ein weit höheres Potenzial besitzt, derartige Einheiten zu bewahrheiten. Und wenn sie die Realisierbarkeit positiv sieht, könnte sie
eine Rubrik für einen neuen Wahrheitspunkt setzen, der genau die Aufgabe erhält, das zu realisieren unter den kompletten und festen Rahmenbedingungen aus der Rubrik. Ein bisschen wie programmieren, nur eben dass alles auf logische Haltbarkeit der Aussage geprüft
wird und wenn genügend Potenzial vorhanden ist und kein Widerspruch entgegensteht, wird die Ordnungsebene freigegeben. Je höher
das numerische Potenzial der mathematischen Wahrheit, umso größer sei später die Komplexität.
Allerdings wäre der Sprung in weitere Ordnungsebenen nur dann erlaubt, wenn sie sich gegen null wieder auflösen lassen, denn diese
wären in ihrer Form insgesamt eine kausale Projektion, die sich aus der logischen Basis ableiten ließe, und dieser damit die logische
Priorität zukommt. Könnte die kausale Projektion ewig existieren, wäre einerseits die Kausalität logisch unerheblich, also verletzt, aber
weiter wäre auch die Tatsache gegeben, dass die Aussagen "unbegrenzt" und "begrenzt" vereinbar wären. Daher tendiere ich eher dazu
anzunehmen, dass ein Universum seine Zulässigkeit zeitlich begrenzt erhält. Im späteren Verlauf meiner Gedankenexperimente habe ich
"begrenzt" mit der geläufigen Wertigkeit null gleichgesetzt und "unbegrenzt" mit unendlich. Das liegt einfach ganz intuitiv sehr nahe.
Sollte meine Idee in irgendeiner Weise Tatsache sein, dann würde das kosmische System die Werte null und unendlich kennen und sie
in einer Halbwahrheit definiert realisieren, sofern nicht noch eine andere Aussage dazwischen eine Rolle in dieser speziellen Ordnungs-
ebene spielt.

Im nächsten Abschnitt geht es vermutlich weiter mit den logischen Ansätzen über Raum, Zeit, Energie und die Lichtgeschwindigkeit.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Universelle Logik im Kosmos (1) 25 Feb 2018 00:34 #28566

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Wenn ich einmal die Schilderung der logischen Basis im vorigen Abschnitt zusammenfasse, dann habe ich sie bis jetzt als einzelne
Ordnungsebene formuliert. Entsprechend sei dieser Satz auch schon logisch geschlossen, daran wird keine logische Veränderung
mehr stattfinden: Die Aussagen "begrenzt" und "unbegrenzt" stehen in gegenseitiger Wertung durch die aktive Bewahrheitung über
die logische Position der mathematischen Wahrheit. Für die Logik selbst und entsprechend die Definition sei das ein entscheidender
Schritt, denn nur so scheint generell eine logische Abgrenzung möglich zu sein, sofern man die Aussage von "begrenzt" als absolute
und autarke Aussage voraussetzen darf. Das ist eben Teil meiner Idee und ebenfalls einer der Kernsätze. Und wie gesagt, die mathe-
matische Wahrheit als singuläre Position könnte sich nur selbst bewahrheiten und da sie in dieser isolierte Form keine Lokalität be-
säße, tendiert ihre Aussage gegen "unbegrenzt", denn eine Unterscheidung und somit Abgrenzung, sei daran nicht möglich. Sie be-
nötigt demnach auch die Aussage "begrenzt", um sich selbst von "unbegrenzt" unterscheiden zu können, entsprechend auch um
eine Äußerlichkeit dazu zu positionieren.

Das Gedankenexperiment hat durchaus Haken, speziell bezogen auf das "Voraussetzen", möglicherweise einer Prämisse. Die darf es
eigentlich nicht geben, denn sonst stünden unweigerlich auch die Aussagen von "Veränderlichkeit", deren "Zulässigkeit" und auch die
"Ausführung" einer "bezweckten" "Änderung", etc., im Feld, die sich zwar in kausaler Hierarchie ein wenig sortieren ließen, aber die
geschlossene Ordnungsebene einer logischen Basis damit sehr komplex würde. Die Zulässigkeit dürfte sich aus der mathematischen
Wahrheit heraus formulieren, die Ausführung liegt bereits in der aktiven Ordnungsebene manifestiert, aktiv eben durch die Bewahrheitung.
Die Aussagen, die die Veränderung betreffen, bzw. auch die Veränderlichkeit als Voraussetzung dafür, betreffen mehr den operativen
Part, also die Fähigkeiten, die sich bereits aus der mathematischen Wahrheit ableiten lassen müssen, als meine besagten "gewissen
Notwendigkeiten", ohne die es nicht funktioniert. Würden diese Dinge, die den operativen Part betreffen, hingegen bereits als stehende
Aussagen mit in den ersten Ordnungssatz einfließen, wäre ihr Einsatz in der aktiven Ordnung zwangsläufig, ein unweigerliches logisches
"Muss" als logisch feste Gegenständlichkeit, weil sie so als Rahmenbedingung für das entsprechend untergeordnete Feld gelten und in
der Ausführung entsprechend des Vorgangs der Bewahrheitung auch berücksichtigt würden.

Im Rahmen einer Fähigkeit bleibt der operative Part hingegen so etwas wie ein logisches "Kann", ein potenzielles Vermögen, das die Ent-
scheidungsfähigkeit als Prozessinitiator entweder bereits beinhaltet oder eben für die Situation fordert. Ist die Entscheidung einmal lo-
gisch aktiv, ist sie jedoch verbindlich. Ein logischer Widerspruch oder eine willkürliche Umkehr, die eine aktivierte Entscheidung direkt
überlagert, wäre unzulässig, u. a. weil das das Kausalitätsprinzip verletzt. Wichtig ist, dass nach meinen dargestellten Regeln die mathe-
matische Wahrheit in ihrer logischen Position für jede Unterscheidung und Definition die logische Hoheit besitzt in Form der logischen
Priorität, einer Art Referenz für jede Zulässigkeit der Bewahrheitung. Als Authorisierung der logischen Gegenständlichkeit könnte man
das sehen, diese gründet die Bemessungsfähigkeit von Aussagen im logischen System, indem diese eine präzise Lokalität und auch ihr
logisches Gewicht bekommen, das im ganzen System dann einen theoretischen Geltungsbereich erfährt.

Wenn man es genau nimmt, wäre die mathematische Wahrheit in dieser gesamten Ausprägung schon etwas wie ein Rechner, der ganze
mathematische Prozesse steuern kann. Ganz unabhängig davon, ob meine Idee richtig ist oder nicht, scheint es für die logische Ordnung
im kosmischen System
insgesamt eine Notwendigkeit, dass irgendetwas darin Prozesse koordinieren und steuern kann. Vielleicht ist es auch nur ein Zufall, aber
das wäre verwunderlich, wenn sich mathematische Muster zu Gesetzmäßigkeiten etablieren, von welchen das System, das insgesamt auch
nur ein mathematisches Muster zu sein scheint, komplett abhängt. Unerheblich scheint es jedenfalls nicht, dass die Regeln eingehalten
werden. Und die Fähigkeiten des operativen Parts weisen mit größter Gewissheit auf die mathematische Wahrheit als deren "Gefäß". Ent-
sprechend habe ich das Gedankenexperiment weiter vertieft und diese Perspektive als Standpunkt akzeptiert. Für die logische Basis als
solche, spielt der Akt der Gründung über den Akt der Bewahrheitung nur dann eine Rolle, wenn irgendein Bestandteil tatsächlich eine Ver-
änderung erfahren würde und somit über das Kausalprinzip zwei verschiedene Ordnungsebenen gegeneinander zu werten wären. Keine
der singulären Aussagen wird jedoch durch das Bewahrheiten logisch verletzt oder verändert, sondern eine Ordnungsebene geschaffen
als ein Feld der Bewertung, das man durchaus als reine Projektion sehen kann unter der Rubrik des Entscheidungsvermögens der mathe-
matischen Wahrheit, das für seine Entscheidungen gegebenenfalls auch logische Kopien der Aussagen verwenden könnte, um das Ord-
nungsfeld daraus herzustellen, wenn man auf das Substanzielle an der Aussage besteht. Die mathematische Wahrheit scheint mit ihrer
Wahl aber hingegen sehr unwillkürlich, denn sie scheint jeden logisch gangbaren Weg nach Möglichkeit und eigener Fähigkeit auszurei-
zen, sofern sie nicht irgendwie bei dieser Entwicklungsarbeit auf Hindernisse oder Widersprüche trifft und sie behandelt Aussagen zu-
nächst prinzipiell mit demselben Maß, sofern die Rahmenbedingungen nichts anderes durch Vorbelastungen vorgeben. Man sehe das
einfach wie eine Programmierung, dann ist man weniger geneigt, etwas Physikalisches hinein zu interpretieren um es sich
vorstellen zu können.

An dieser Stelle komme ich zurück zur logischen Basis, um deren weitere Möglichkeiten zu beschreiben. Wären die operativen Möglich-
keiten der logischen Basis mit der Bildung ihrer Gesamtaussage ausgeschöpft, dann würde es vermutlich auch niemals einen Urknall
geben, denn sie könnte keine weitere Aussage bewahrheiten. Das ist es aber, was sie zu einer fortlaufenden Definition benötigen würde.
Lägen die Fähigkeiten quantitativ ein bisschen darüber, könnte es vielleicht einen ganz kleinen Urknall geben und ein recht kurzlebiges
Universum in einer projizierten logischen Umgebung. Wie schon angedeutet, sollte die Detailauflösung eines Universums größer werden,
je ergiebiger das operative Potenzial der mathematischen Wahrheit ist. Um eine weitere Bewahrheitung vorzunehmen, müsste sie logisch
weitere offene Aussagen in der Ordnungsebene suchen, die sich nach den Regeln der Definition mit einem logischen Gewicht belegen
ließen, um dann über einen Vergleich in ein eigenes Feld der Bewahrheitung und Ordnung zu münden und dort zur logischen Gegen-
ständlichkeit zu werden. Den Hinweis auf die Quantität als Rubrik für eine solche Möglichkeit habe ich bereits gegeben: Es wurden zwei
singuläre Einheiten der Bewahrheitung erzeugt, wenn auch jeweils unter gegensätzlichen Aussagen stehend.
Diese Gegensätzlichkeit wäre eine Aussage, die ebenfalls berücksichtigt werden muss, weil sie unmittelbar mit der jeweiligen Wertaus-
sage in Berührung steht und sie ihr als logische Dimension attribuiert. Aber sie bedeutet auch, dass im Falle einer Abweichung aus der
logischen Basis für jede entstehende Aussage auch das präzise Gegengewicht entgegensteht und somit kein Paradoxon aus dem Kau-
salprinzip heraus entstehen kann, welches die logische Priorität der logischen Basis und auch der mathematischen Wahrheit möglicher-
weise direkt infrage stellt:
Das Entstehen eines solchen Paradoxons würde vermutlich die Position der mathematischen Wahrheit dazu herausfordern, unmittelbar
auf die Bewahrheitung der Aussagen "begrenzt" und "unbegrenzt" zu verzichten und die Auflösung jeglicher logischen Struktur im Uni-
versum wäre die Folge, weil z. B. keine logische Definition mehr gegeben wäre, auf die das System für die Autorisierung von Definitionen
referenzieren könnte und weiter besäßen die Ordnungsebenen darunter keinen Auftrag mehr zur logischen Ordnung. Ich denke, dass das
logische System, das ich in meinem Aufsatz beschreibe, keinesfalls einen Automatismus kennt, sondern seine Aussagen insgesamt stän-
dig neu autorisiert und aktualisiert, entsprechend seiner mathematischen Ausprägung bis in das kleinste Detail und bis an seine Grenzen
gegen unendlich, die ich dem System ebenfalls konkret, im Rahmen meiner Idee natürlich, unterstellen möchte.
Für eine mögliche Abweichung in quantitativer Form, was intuitiv ziemlich naheliegt, und sich auch aus dem Bild der logischen Gesamtaus-
sage abzeichnet, wäre das Vermögen der mathematischen Wahrheit, bewahrheiten zu können, um solche Einheiten dabei zu reproduzieren.
Paarweise, zu je einer Ausrichtung, wie die logisch attribuierte Dimension es verlangt, um auch diesen Weg in einer Definiertheit auszureizen.
Mit jedem Paar der Definition muss zwar ein neuer Wahrheitspunkt gesetzt werden, der die entsprechende Ordnungsebene in der Gegen-
ständlichkeit realisiert, jedoch dessen Fähigkeiten und die bereits verwendeten Fähigkeiten bilden immer ein und dieselbe Gesamtsumme.
Liegt die Gesamtsumme nur für das Beispiel bei 10 und ist die Ordnung bis einschließlich 5 realisiert, liegt die neue Fähigkeit nur noch bei 5.
Und die Gesamtsumme rücke ich schon einmal ein bisschen in Richtung der Begrifflichkeiten von Energie und auch in Richtung C0, der un-
gebeugten Lichtgeschwindigkeit, was ich kurz einmal so stehen lassen möchte.
Es geht noch immer um das Vermögen der mathematischen Wahrheit. Im Prinzip ist es gleich, welchen Wert sie als Vermögen zur Bewahr-
heitung nennt, jedoch wird es für das folgende logische System von Anfang bis zu seinem Ende kennzeichnend. Er muss auch nicht exakt
ihrer Fähigkeit nach bemessen sein, sofern sie darüber hinaus die Fähigkeit zur Willkür besitzt und einfach eine Zahl nennt, die sie einsetzen
möchte. Prinzipiell könnte selbst die mathematische Wahrheit nur eine Konstruktion aus einem schlauen Kind und einem Computer sein, das
sich in einer angenommenen "Überdimension" einen Spaß erlaubt und ein Programm schreibt, das schließlich ein physikalisches Ordnungs-
system darstellen soll und es muss für einen Urknall nur noch einen konkreten Wert für dessen Vermögen zu zählen eingeben. Da bereits
"begrenzt" und "unbegrenzt" bewahrheitet sind, können diese Positionen nicht mehr zum Vermögen gezählt werden, also wären null oder
unendlich als Angabe nicht mehr zulässig, sondern "irgendetwas dazwischen" - eins würde bereits ausreichen, wäre aber recht "grobkörnig"
in der späteren Auflösung. Wenn man eine etwas realistischere Zahl nimmt, die mit dem ganzen Kosmos in ihrer Dimension ordentlich in
Zusammenhang steht, vielleicht die vermutete Anzahl der Nukleonen im Weltraum, (die etwa bei 10 hoch 80 liegen soll), dann hätte man
durchaus eine Grundlage, die sich sehen lassen könnte. Diese Anzahl, als Vermögensangabe der mathematischen Wahrheit, würde dann
zunächst als Gesamtaussage gefasst, sinngemäß als ein Vielfaches des bereits realisierten Wertes, und stünde dann, in einer Freigabe zur
logischen Ordnung der Aussage, dem bereits realisierten Wertes gegenüber als ein Verhältnis und wird entsprechend dieser logischen Prä-
gung weiter auch Gestalt annehmen. Es ensteht nicht nur eine ungeheuer große aber ansonsten "schlaffe" Zahl, sondern direkt eine logische
Spannung, eine Art Kraftverhältnis.
Nicht nur, dass darüber zwei Zahlenstränge erzeugt werden, jeweils in der logischen Ausrichtung gegen null und unendlich ausgeprägt, sondern
für jede Unterordnung, die sich zunächst in Zahl für Zahl aufbauen sollte, werden wiederum Aussagen gefunden, die parallel logische Stränge
ausbilden könnten. Man denke dabei allein an die vielen Zahlensysteme, an Potenzierungen von Werten und Aussagen, etc., also vieles, das
sich im logischen und mathematischen Ausdruck manifestieren könnte und dabei insgesamt ein komplexes System herausbilden.

Man könnte durchaus hingehen und sagen, dass das Universum mehrere verschiedene Zahlen festlegen könnte und je nach Logik-Strang aus-
formen. Das würde sich aber nur aus einem zwingenden Anlass heraus ergeben. Andernfalls könnte der Verwaltungsaufwand vervielfacht wer-
den, wo er nicht gebraucht wird. Weiter würden einmal ausgeformte Aussagen bestehen als mathematische Gegenständlichkeit und treffen im
Geflecht des Systems dann auf andere Aussagen, was in das Gewicht einer Gesamtaussage fassen würde und einen mathematischen Abgleich
fordern. In der Tatsache scheint es durchaus gegeben, dass es etliche Aussagen gibt, die erst nach hunderten Unterordnungen aufkommen und
für deren weitere Entwicklungsfähigkeiten die Energie der vorangegangenen Ordnung ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht und daher von
Grund auf reduziert erscheinen, also erheblich schwächer auftreten sollten oder vielleicht nur gänzlich sekundärer Natur sind, die sich durch ein
schwaches Prinzip abzeichnen. Entsprechend leite ich mir die Ansicht ab, auch als eine der Kernaussagen meiner Ideen, dass das System des
Kosmos von nur einer einzigen höchsten Zahl geprägt ist, die unmittelbar an jedem Punkt im Universum kennzeichnend sein müsste und eine un-
verkennbare Charakteristik aufzeigt. Diese Zahl würde in diesem Fall direkt gegen die Position "unbegrenzt" bzw. unendlich angrenzen, und wäre
in dieser Eigenschaft unbestechlich. Als ich auf diese Idee stieß, musste ich ganz von selbst an die Lichtgeschwindigkeit denken, auch wenn ich es
vermeide, eine direkte Behauptung dahin aufzustellen, weil das Licht zunächst, als Teilchen und Welle, auch eine komplexere mathematische Ge-
stalt besitzt. Dass sich der Zusammenhang für das Gedankenexperiment förmlich aufdrängte, muss zwar nichts heißen, aber es grundsätzlich aus-
zuschließen hielt ich auch nicht für zwingend.

Meine Beschreibung ist insgesamt natürlich auch sehr straff gefasst, so dass man dem hier vorliegenden Gedankenexperiment auch weit mehr Details
abgewinnen kann, wenn man ein bisschen mitdenkt und das System meiner Logik verstanden hat. So findet beispielsweise in dem ganzen Vorgang eine
Abweichung statt, die im Befehl zur Abweichung das gesamte Spannungsmaß des Verhältnisses in einem Ordnungsstrang umzusetzen hat. Genau das
sollte der Urknall ausführen, der diese Abweichung in der Ausführung verkörpert. Aus logischer Beschreibung kommt das Spektakuläre daran vermutlich
viel zu kurz, aber wesentlich spektakulärer wäre es, wenn die Beschreibung den Tatsachen entspräche.
Entsprechend verfügt die Abweichung anfangs in ihrer logischen Gegenständlichkeit über entsprechend immense Kräfte, die sie präzise bis zur Vollendung
des Auftrags abbauen wird, bis an die Grenze zu "unbegrenzt", dort, in weiter Entfernung und nach Schritt für Schritt im Gleichschritt erledigter Arbeit, der
Befehl am Ende in seiner Wertigkeit aufgebraucht ist. Da sich ein Befehl nicht einfach umkehrt oder auch umkehren kann, bleibt er stehen. Er darf aber
nicht einfach stehenbleiben und in dieser Form bis in Ewigkeit so verharren, sonst tritt vermutlich das oben beschriebene Paradoxon ein, das die logische
Priorität der Basis infrage stellt. Wenn sich über die Fortsetzung des Aktes der Herstellung dieses besagten Ordnungsstranges eine Möglichkeit ergibt,
die gesamte Konstruktion mittels der in ihr herrschenden Aussagen gegen null aufzulösen, kann diese legitimiert sein.

Das bedeutet, auch dieser gesamte ungeheure Ordnungsstrang könnte logisch als Schwingung erfasst werden und diese Schwingung erneut den Befehl
erhalten, sich nach der Bemessungsgrenze auszuprägen und über die jeweilige Bewahrheitung eine immense Anzahl Kopien herzustellen, die schließlich
genügend Druck und andere Mechanismen über ihre Gegenständlichkeit aufbauen können, um die Auflösung gegen Null irgendwann einmal zu realisieren.
Andernfalls würde das komplette System nicht autorisiert. Wie gesagt, das ist nur eine Idee, aber bis jetzt kann ich auch keinen Anhalt erkennen, diese
direkt verwerfen zu müssen. Zwischen den Zeilen liest man einige klare Aussagen heraus, z. B. die anfangs erwähnte "Entfernung", als mögliche
Definitionsgrundlage der physikalischen Natur. Mit der entsprechend genannten Detailauflösung würde sich die Einteilung in Nanometer, Meter,
Kilometer oder Lichtjahre ohnehin nur zu Zwecken der menschlichen Übersichtlichkeit ergeben, die das System hingegen vermutlich selbst nicht
bräuchte. Schritt für Schritt im Gleichschritt bedeutet sinngemäß etwa, dass der Befehl, der eigentlich nichts Weiteres ist als das "run" im Com-
puter, also die Executive, nur eine einzige primäre Geschwindigkeit der Umsetzung kennen sollte. Dort würde ich allerdings den direkten Bezug zu
C0, als reale Größe wagen, denn das bedeutet nicht, dass das Licht den Befehl ausführt, sondern die gegenständliche mathematische Substanz, die
sich primär dem fügt, was auch in der primären Definition als Geschwindigkeit angeführt ist: einmal in einer stehenden Aussage definiert erscheint
sie als Gesetzmäßigkeit, so wie in vorangegangenen Erklärungen angeführt. Angesichts der realen verallgemeinerten Angaben zu Teilchen und
Wellen im physikalischen System neige ich zur Ansicht, dass vor allem schwere Materie mit kleiner relativer Geschwindigkeit dazu neigt, seine
mathematische Struktur symmetrisch auszuprägen, wobei die vollkommene Symmetrie nicht erreichbar ist und daher auch kein vollkommener
Stillstand. Flüchtige Teilchen, vor allem die, die sich tendenziell mit genau C fortbewegen, vermute ich in einer Asymmetrie ihrer mathematischen
Struktur. Sicher gibt es auch verschiedene Geschwindigkeitsarten, nicht nur der Flug geradeaus oder im Bogen, sondern auch die Rotation und
eben auch die Schwingung in der Fortbewegung und alles kann sich auch überlagern. Die Komplexität ist immens und über den hohen Detailgrad
im kosmischen System auch schnell nicht mehr überschaubar.

Was allerdings bis jetzt noch fehlt, ist die Darstellung von Raumzeit und Bewegung. Was mir immer schon aufgestoßen ist, war eine Reise durch
das Vakuum, das nach gegebenen Untersuchungen keine Substanz in Form eines Mediums besitzt - wohl aber gleichzeitig von Raumzeit durchdrungen
wird, welche sogar in messbaren Bereichen krümmbar ist. Es gab in der Geschichte der Physik immer wieder die Vermutung, es gäbe eine Art
"Weltäther", relativ zur Erde ruhend, oder vollständig mitgeführten Äther, von Lorentz bis Stokes gab es Theorien darüber, aber das Michelson-
Morley-Experiment schien alles zu widerlegen, weil sonst Reibungsverluste messbar wären, diese aber nicht auftreten. Wenn der Kosmos aber eine
Logik besitzt, etwa in der Art, wie ich sie hier im Ansatz beschrieben habe, dann darf das Vakuum vor allem eines nicht sein: nämlich mathema-
tisch gesehen leer. Weder die Aussage null noch unendlich können einen hypothetischen Bereich ihrer Wertigkeit definieren, um nicht Vorhandenes
zu ersetzen. Wenn man noch weiter geht, um auf meine Beschreibung der mathematischen Ausprägung von Teilchen zu kommen, gleich welcher Art -
sie sind definiert und vermutlich in den meisten Eigenschaften gut in einen Katalog einsortiert, das Standardmodell der Teilchenphysik sei ein
Beispiel dafür. Auch wenn man vielleicht nicht mit Sicherheit präzise sagen kann, man kenne alle Eigenschaften, weil manches noch nicht messbar
sein könnte, etc., dann kann man sie anhand der Logik zumindest in ein Feld packen, das zwischen null und unendlich liegt, ganz gleich wie genau
das genau aussieht. Vielleicht oszilliert manches auch, aber das spielt keine Rolle, solange es das kosmische System noch für sich in seiner Aussage
auswerten kann, macht es das. Das Teilchen definiert sich für die eigene Realität und für seine Vorgaben zur Definition nach Möglichkeit präzise. Dort
wo andere Teilchen derselben Art sind, definieren sie sich vermutlich ebenfalls getreu ihrer Art und Vorgaben. Möglicherweise stehen sie relativ ge-
sehen weit verstreut, oder sind in einer Unzahl von anderen Teilchen in einem bestimmten System gefangen. Abseits der Gesetze, die das relative
System macht, und in welchem wir leben, könnten sich die Teilchen dennoch dort berühren, wo sie ihre Grenzen gegen null oder unendlich definieren.
Mit der Voraussetzung, dass sie sich in einem nahezu identischen Zustand befinden, aber die Natur scheint dabei sogar eine Art Fanghilfe zu haben,
in gewissen Grenzen versteht sich. Was die Quantenverschränkungen angeht, vermute ich, dass die Lösung dafür in dieser grob beschriebenen Regel
liegt. Relativ gesehen, liegen die Teilchen wirr verstreut, aber logisch gesehen beginnt ihre Definition bei null und endet an unendlich, wobei ihre eigene
Ausprägung bestimmt, wo das genau ist. Nach dieser Auffassung überschneiden sich ihre logischen Orte, sofern sie auch dieselbe Struktur besitzen,
und zwar unabhängig davon, wo sie sich im Universum gerade aufhalten, denn überall grenzt alles irgendwie an null und unendlich, das eine Definition
besitzt. Relativ gesehen ist das aber nicht möglich und unvorstellbar, wie sich zwei Teilchen berühren oder gar überschneiden, wenn sie Lichtjahre aus-
einander liegen. Das ist natürlich nur der Ansatz einer Beschreibung über den Verhalt, wie ich ihn mir tatsächlich vorstelle, aber er trägt das Wesentliche
der Aussage klar verständlich.

Andererseits, wenn es um relative Vorstellungen geht, wie würde eine Reise durch einen wirklich leeren Bereich beschaffen sein? Wenn ein
Teilchen versucht, einen angenommenen Bereich von logischer Isolation zu durchqueren? Das relative System, wie es Einstein in seinen Darstellungen
beschreibt, scheint aus der Perspektive der Mathematik des Systems eigentlich zwingend, denn jede logische Aussage, wie auch immer beschaffen,
trägt das mathematische Gewicht ihrer Gegenständlichkeit im Grundsatz berührungsfähig, so dass immer irgendeine logische Interaktion damit statt-
finden sollte. In der Umgebung der logischen Isolation ist das nicht gegeben. Die Aussage von relativer Bewegung in einer logischen Isolation
scheint unzulässig, damit scheint es auch weder möglich in einen derartigen Bereich einzudringen oder ggf. auch von dort jemals wieder herauszukom-
men, denn die Überwindung der nicht vorhandenen Distanz wäre undefinierbar. Das andere ist, und das halte ich durchaus für ein reales Phänomen in
der Quantenphysik: wenn es wirklich Abschnitte im logischen System gibt, die aus irgendeinem Grund keine Werte von raumzeitlichen Eigenschaften
attribuiert bekommen, dann sollte auch tatsächlich der Effekt von Raum, Zeit und Bewegung für diese Bereiche nicht anwendbar sein. Im Falle, dass
ein Objekt mit relativer Geschwindigkeit in die Lage kommt, einen solchen Bereich überwinden zu müssen, der nach relativen Berechnungen eine
dimensionale Bemessung haben müsste, so sollte er für die physikalische Definition dennoch keinerlei Relevanz besitzen und das Teilchen sollte
wie spukhaft eine Strecke überwinden, die eigentlich gar nicht existiert. Der Anfang eines solchen Bereichs wäre identisch mit dem Ende eines solchen
Bereichs und insofern kein Distanzwert darin bewahrheitet.

Im nächsten Abschnitt komme ich nochmals zum Thema Raumzeit, auch Gravitation, Fliehkräfte und Sternenexplosionen versuche ich anhand
der bisher beschriebenen Regeln der Logik zu charakterisieren und deren mögliche logische Lösung wie gehabt in einer verständlichen Form dar-
zulegen.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Universelle Logik im Kosmos (1) 26 Feb 2018 22:48 #28676

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Universelle Logik im Kosmos (6) - (Fortsetzung zu Universelle Logik im Kosmos (5))

Die Abweichung der Aussagen aus der logischen Basis habe ich im letzten Abschnitt thematisiert. Und dass diese im
Grunde nichts anderes darstellt, als den Urknall selbst, wenn auch von einer recht ungewöhnlichen Perspektive her-
aus.

Die Raumzeit von Seiten der Aussagenlogik, wie ich sie beschreibe, würde es zunächst erfordern diese Begrifflichkeiten
wieder aufzutrennen, so dass Raum und Zeit eine logisch getrennte Rolle spielen. Entsprechend unterschiedlich defi-
niert sollten beide Ordnungsprinzipien, so möchte ich das einmal ausdrücken, in der Definition des physikalischen
Systems vorliegen. Ein wenig könnte man durchaus einen gedanklichen Brückenschlag in Richtung Heisenberg'sche Unschärfe-
relation machen. Denn wenn die physikalische Natur nichts anderes sei als die vorliegenden mathematische Struktur,
und diese besagt, die Begrifflichkeiten von Raum und Zeit seien nicht am identischen logischen Ort, dann wäre es durch-
aus die Folge, dass zwei Impulse auftreten könnten, aber insgesamt ein Teilchen betreffen, das in einem bestimmten
Feld befindlich ist, das Raum und Zeit gemeinsam ausfüllen. Rein als Überlegung gesehen.

Der geläufige Stand der Raum- und Zeitbetrachtung ist der, dass man sich zur mathematischen Beschreibung Dimensionen
angelegt hat, also 3 Raumdimensionen, die mit der Zeit, als ein logischer Strang gesehen, um eine vierte erweitert wird,
aber selbst das scheint noch nicht genug und die mathematische Herleitung soll noch mehr erlauben.
Persönlich halte ich die drei Raumdimensionen, wie sie verallgemeinert sind, eher für eine perspektivische Anordnung
als für wirkliche Dimensionen. Die Dimension selbst halte ich für das logische Prinzip, das die Rubrik der Ausprägung
führt: die Entfernung als offene, aber stehende Aussage unabhängig von Richtungsaussagen. Und Zeit, als die, die wir
so wahrnehmen, scheint nicht mit nur einem logischen Strang auszukommen. Für die Entfernungsaussage sollte es aber
ebenfalls zwei Stränge geben, wenn nicht noch mehr: Einmal in der reinen quantitativen Anreihung unveränderlicher Ein-
heiten der Aussage, was sich direkt an die logische Ordnungsstruktur knüpft, zweitens aber auch der quantitativen Anreih-
ung veränderlicher Einheiten der Aussage. Das sollte mit der unterschiedlichen Richtungsausprägung des Befehlsmusters
zusammenhängen. Die erste Darstellung würde etwa wie eine gerade Messlatte mit gleichförmiger Eichung erscheinen, die
andere wie ein Trichter, etwa wie die bekannte Geodäte der durch die in der Gravitationswirkung gekrümmten Raumzeit.
Diese besagte Eichung wäre dann das andere Problem. Prinzipiell wird über diesen Gedankengang gemutmaßt, dass Raumzeit
zu einer Art Grundeinheit gequantelt ist und sich aus vielen kleinen Einheiten zu einem großen Feld zusammensetzt, das
vielleicht etwas wie Gitterlininen besitzt. Meine Ansicht ist, dass die Raumzeit ein mehr als hoch komplexes Gebilde
ist, das sich zwar aus unzähligen Bestandteilen zusammensetzt, aber diese Art Quantelung nur dann in Erscheinung tritt,
wenn sie als solche zwingend wird. Das sollte einfach daran liegen, dass der Befehl zwar eine immense Zahl beinhaltet,
wie beschrieben, aber im Grunde nur eine Verhältnismäßigkeit darstellt, was dem System auch bestens bekannt sein sollte.
Die Verhältnismäßigkeit ist einfach wie ein langgezogenes Band, das für das System nicht immer zwingend ein eingezeich-
netes Maß benötigt, um seine eigenen Definitionen auslesen zu können. Nur dann, wenn es eine Angabe durch eine physikal-
ische Situation erfordert, das Maß nach Grundeinheit präzise "auszuzählen", dann würde das Maß auch sichtbar werden und
auch werden können - prinzipiell jederzeit durchführbar. Damit bin ich auch wieder beim Minimalprinzip, wenn es um die
Definition in der kosmischen Logik geht. Die Zusammenfassung von Raum und Zeit für unsere Begrifflichkeiten dient aber
vermutlich mehr dazu, die Mechanik zwischen den logischen Bestandteilen hervorzuheben und die Abhängigkeit in der
gemeinsamen Wertigkeit in der Aussage zu unterstreichen. Gerade in der etwas zurückliegenden Vergangenheit gab es
durchaus Diskussionen darüber, ob es den absoluten Raum und die absolute Zeit gibt. In der Erscheinung, wird man es
eher kaum trennen können, dafür scheint der Mechanismus zu komplex, aber die logische Definition kennt den klaren
Unterschied.
Wenn man die Begrifflichkeit des Raumes auf seine Grundaussage reduziert, dann bleibt der Entfernungswert übrig. Und
zwar unabhängig von einer Richtung. Das Problem am 3D-Modell ist hingegen, dass die Richtungsangaben keine Zufälligkeit
wären und eigentlich selbst eine klare Definition benötigen, nach welchen Kriterien und Rahmenbedingungen sie einge-
richtet sind. Die Komplexität einer 3D-Ausrichtung sei dabei ein Hinweis, dass sie kaum in der primären Ordnung ihren
Ursprung findet, sondern ein Stück darunter, gemäß der benötigten Entwicklung für ihre Definiertheit. Wie gesagt, be-
nötigt der Entfernungswert auch zunächst eine komplexere Richtungsangabe. Er ist nicht einfach dort, wo jede Menge
Platz ist, entsprechend meiner Aussage bezüglich der logischen Isolation. In der logischen Isolation gibt es Ort A
und B nur dann, wenn beide dort definiert sind. Sie müssen dabei eine logische Gegenständlichkeit zueinander bilden und
können daher auch nicht wahrheitlich unabhängig voneinander definert sein. Sofern es überhaupt möglich wäre, im hypo-
thetischen Bereich der logischen Isolation unabhängig zu definieren, wären diese Aussagen jeweils über einen endlichen
Beitrag niemals in der Lage, sich zu begegnen und eine Gegenständlichkeit zueinander zu bilden. Daher macht der Ur-
knall noch einmal umso mehr Sinn aus logischer Sicht, denn dort beginnt der gesamte Definitionsstrang des kompletten
Systems zentral.
Für die Definition eines Entfernungswertes zwischen A und B läge es selbstverständlich anzunehmen, dass dieser exakt
dazwischen liegt. Aber so einfach ist es für das System in seinen grundlegenden Anfängen nicht. Ein Dazwischen gibt
es nur dann, wenn es definiert ist. Zwischen zwei Ordnungsebenen liegt ein operativer Prozess, der eine präzise De-
finition seiner Struktur in die Rubrik der nachfolgenden Ordnung "einbrennt", damit das dort unmissverständlich als
Rahmenbedingung der Ordnung eingeschrieben ist und weiter auch als Autorisierung gilt. Die Kausalität ist eigentlich
nichts weiter, als ein äußerst penibler Programmschreiber, die mathematische Wahrheit führt das Geschriebene über den
operativen Prozess aus. Für die Darstellung eines Entfernungswertes benötigt das System zumindest eine Angabe, was ge-
nau entfernt ist. Oder was voneinander entfernt ist. Wenn ich meine mutmaßliche logische Basis ansehe, müsste ich genau
aus diesen Angaben etwas wie eine Entfernung konstruieren. Die Lokalität der Entfernung liegt im Ansatz zwischen den
Aussagen "begrenzt" und "unbegrenzt" und diese bemisst in der logischen Basis zunächst die Aussage "unvereinbar", also
nicht direkt berührungsfähig. Die Wertigkeit der Gegenständlichkeit, die mindestens vorliegen muss, um logisch entfernt
sein zu können, muss zwei betragen; Anfang und Ende darf nicht die identische logische Position betreffen, denn sonst
wäre beides nicht unterscheidbar.

Die Unterscheidungsfähigkeit habe ich bereits als den Grundbedarf der Logik definiert, ohne den die Logik nicht logisch
sein könnte. Die einzige Wertigkeit, die in der Definition der logischen Basis direkt steckt beträgt zwei, entsprechend
der Anzahl der bewahrheiteten Aussagen. Die mathematische Wahrheit tritt selbst nie als singuläre Gegenständlichkeit in
Erscheinung, daher werte ich sie nicht als logischen Gegenstand, sondern rein als logische Position. Inhaltlich gezählt
ist die jeweils bewahrheitete Aussage, und zwar zum selben Anteil, absolut "ebenbürtig" in der Wertigkeit, diese kann
abstrakt als jeweilige Einheit wahrheitlicher Akzeptanz betrachtet werden. Der Lokalität der gemeinsamen Gegenständlich-
keit ist einmal die Ordnungsebene als solche und zwar ausschließlich, darin befindet sich die hergestellte logische Po-
sition "begrenzt" (mal eins) und "unbegrenzt" (mal eins), wobei eins das neutrale Gewicht der Aussage bedeutet. Rein
von perspektivischer Sicht bildet sich demnach auch ein logisches Verhältnis zwischen dem neutralen Gewicht dem betref-
fenden Inhalt der Aussage - in sich. Das kann man als operatives Attribut sehen, zunächst für das System selbst nur als
Idee erkennbar, aber als Basis für einen operativen Prozess geprüft werden könnte. Es steht aber keine Aussage in einem
Zusammenhang, für die eine Ausführung des Prozesses relevant wäre. Aber das Attribut wäre trotz allem gegeben, daher
bleibt die jeweilige Wertigkeit auch absolut unterscheidbar, selbst wenn das Gewicht ihrer Ordnung identisch ist.

(Fortsetzung folgt...)
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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 18:59 #28711

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Jori #28468 schrieb: Eine Definition ist zunächst einmal nichts weiter als etwas, das eine Aussage macht.

Das scheint mir eine recht originelle Auffassung von der Definition zu sein. Kannst du das genauer erläutern?

Gemeinhin gibt es unterschiedliche Auffassungen von der Definition:
die Bestimmung des Wesens einer zu erklärenden Sache,
die Bestimmung eines Begriffs,
die Feststellung eines tatsächlich geübten Sprachgebrauchs oder
die Festsetzung des Gebrauchs eines kategorematischen Zeichens
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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 19:36 #28717

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Definitives

Hi,

stm schrieb:

Jori schrieb: Eine Definition ist zunächst einmal nichts weiter als etwas, das eine Aussage macht.

Das scheint mir eine recht originelle Auffassung von der Definition zu sein. Kannst du das genauer erläutern?


Da ich in meiner Phil quasi an 'Definitionssucht' leide (weil das Gegenteil, was ich vermeiden möchte, ist Meinungsnihilismus), weiß ich, dass dies nicht so einfach ist.

Nichtdialektiker tun sich da meist schwer.
Wittgenstein bspw. versagte m.E.n. völlig, weil er nur ostensive Definitionen akzeptiert hat.
Deshalb ist es ihm nicht gelungen 'Spiel' zu definieren, und er hat stattdessen den Begriff der 'Familienähnlichkeiten' kreiert. :)
(was ich ziemlich lustig finde, mit einer expliziten Definition ist das überhaupt kein Problem)

Definitionen

Aber immer her mit neuen Ideen.


mvg Philzer

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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 19:45 #28718

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Nun haben sich unsere Beiträge überschnitten. (Es ist ärgerlich, dass dann nichts mehr geändert werden kann :S).
Ich spare mir die weitere Aufzählung dessen, was noch alles als Definition gelten kann.

Wie könnte eine Definition der Definition in der Aussagenlogik aussehen? Sie müsste wohl als Äquivalenzbeziehung formuliert sein. Denkbar wäre etwas in der Art wie \(a\equiv b\wedge c\).

@Philzer - Was Wittgenstein betrifft: da sehe ich kein Scheitern sondern eine fundamentale Einsicht in die Grenzen der Definition. Definitionen funktionieren wunderbar in formalen Systemen, seltener in der bunten Wirklichkeit. Sollte es dir möglich sein, den Begriff Spiel explizit so zu definieren, dass mir kein Beispiel mehr einfällt, das deine Definition sprengt - dann her damit.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 21:03 #28721

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Das Spiel

Hi stm,

stm schrieb: Nun haben sich unsere Beiträge überschnitten. (Es ist ärgerlich, dass dann nichts mehr geändert werden kann :S).


Ja, ärgert mich auch - kannst ja Dein Statement hier mit reingeben , weil ich auch gern seriös ändere.
... Es muss aber eben auch andere Fälle gegeben haben, keine Ahnung...

.

stm schrieb: Ich spare mir die weitere Aufzählung, was noch alles als Definition gelten kann.


Ja, da gibts wohl jede Menge Kategorisierungsmöglichkeiten hatte auch grad noch etwas gefunden ....
.

stm schrieb: Was nun Wittgenstein betrifft: da sehe ich kein Scheitern sondern eine fundamentale Einsicht in die Grenzen der Definition. Definitionen funktionieren wunderbar in formalen Systemen, seltener in der bunten Wirklichkeit. Sollte es dir möglich sein, den Begriff Spiel explizit so zu definieren, dass mir kein Beispiel mehr einfällt, das deine Definition sprengt - dann her damit.


Naja, ostensiv gehts logischerweise nicht. Aber mit einer Beschreibung im allgemeinsten Sinne, was Spiel ist, könnte es gehen:


Spiel entlehnt und bildet in verdichteter Form * willkürlich** Elemente *** aus dem Reproduktionsprozess des Lebens nach, ohne dabei dieser selbst zu sein. - Philzer


* quasi Archetypenverdichtung wie in der Kunst -> Spannungserhöhung -> Spielwert
** spezielles Regelwerk
*** Leistungen (Fähigkeiten), Zufall (nicht berechenbares)


Hoyningen-Huene hier über Fußball


mvg Philzer

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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 21:47 #28724

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Philzer schrieb: Spiel entlehnt und bildet in verdichteter Form * willkürlich** Elemente *** aus dem Reproduktionsprozess des Lebens nach, ohne dabei dieser selbst zu sein. - Philzer * quasi Archetypenverdichtung wie in der Kunst -> Spannungserhöhung -> Spielwert, ** spezielles Regelwerk, *** Leistungen (Fähigkeiten), Zufall (nicht berechenbares)


Alle Achtung! So gut sie auch durchdacht ist, kann diese Definition aber doch nicht genügen. Einerseits ist sie zu weit, denn sie umgreift vieles, das gemeinhin nicht als Spiel bezeichnet wird - z.B. die von dir erwähnte Kunst oder allgemein jede symbolische Darstellung von Wirklichkeit, insbesondere die Sprache. Andererseit ist sie zu eng, denn das Spiel junger Tiere ist z.B. wesentlicher Bestandteil des Reproduktionsprozesses selbst, ein unverzichtbares Training im Überlebenskampf. Der Versuch, Alltagsbegriffe durch ausgefeilte Definitionen einzuhegen, muss (fast) immer scheitern. (Das Hoyningen-Huene-Video kannte ich noch nicht, obwohl ich viel von ihm kenne).
Folgende Benutzer bedankten sich: Philzer
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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 22:17 #28725

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Hi stm,

Naja, muss mir Deine Argumente erstmal durch den Kopf gehen lassen,
...vielleicht gibts ja noch paar Statements ...

Das mit den Tieren würde ich anders nennen, es ist Training für den Reproduktionsprozess.
Und diese Funktion kann ja Spiel bei uns auch haben...


mvg Philzer

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Universelle Logik im Kosmos (1) 27 Feb 2018 23:00 #28728

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Hallo stm,

die Thematik dreht sich, gemäß der Überschrift um eine universelle Logik im Kosmos. Diese kann ich auch nur
mutmaßen, wie viele andere auch. Wie gesagt, verstehe ich meine Ideen auch nur als Ansatz. In meinem Fall geht
es in der Definition um jene, wie sie das kosmische System selbst zu einer Art Sprache und auch zur eigenen Realität
seiner Definitionen zusammenfügen kann. Daher habe ich, ganz in abstrakter Form, eine logische Basis gesucht, wie das
kosmische System überhaupt auch eine Definition für sich als Vorlage definiert, um darauf aufzubauen und zwar
komplett. Ich habe auch ausdrücklich den Hinweis gegeben, dass das nicht direkt mit der geläufigen Logik zu tun
hat, wie sie in Büchern steht, sondern vielmehr eine ganz andere Perspektive der Draufsicht gegeben ist. Obwohl
sich die Konstruktion nicht sehr unterscheidet. Ich beleuchte einige Facetten an der Logik, die man viel zu selbst-
verständlich verwendet, einfach weil man sie kennt. Die mathematische Darstellung, wie etwa über die Boolesche
Algebra, geht über mein Thema hinaus, weil ich die Themen hier einfach nur jeweils kurz anreiße, aber soweit, dass
mein System und Denkweise dabei erkennbar ist. Schlussendlich geht es darum, Möglichkeiten über die Logik auf-
zuzeigen, die Dinge wie z.B. die Gravitation, ordentlich in Ursache und Wirkung erklärt. Über meine Vorgehensweise
bin ich zumindest auf klare Antworten darüber gekommen, die komischerweise auch andere Dinge erklären, die mit
derselben logischen Mechanik zusammenhängen. Daher mache ich mir die Mühe, das Wesentliche herauszufiltern
und in einigermaßen komprimierten Form wiederzugeben, weil mir allein aus beruflichen Gründen die Zeit fehlt, ein
ordentliches Buch daraus zu machen. Aber die Fortsetzung folgt.

Beste Grüße, Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 08:46 #28739

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Hallo Jori,

an der Fortsetzung deiner Ausführungen bin ich ehrlich gesagt weniger interessiert als an der Präzisierung der Grundlagen. Vielleicht verstehst du ja unter Aussagenlogik etwas ganz anderes? Wo genau würdest du deine universelle Logik verorten? Du schreibst:

Daher habe ich, ganz in abstrakter Form, eine logische Basis gesucht, wie das kosmische System überhaupt auch eine Definition für sich als Vorlage definiert, um darauf aufzubauen und zwar komplett.

Die Zirkularität dieser Formulierung ist dir bewusst? Kannst du das ein wenig konkreter ausführen?
Der nächste Punkt klingt sehr interessant und auch hier wäre ich für eine Präzisierung sehr dankbar:

Ich beleuchte einige Facetten an der Logik, die man viel zu selbstverständlich verwendet, einfach weil man sie kennt.

Um welche Facetten handelt es sich dabei genau? Und wie erscheinen sie im Licht deiner universellen Logik?

Die mathematische Darstellung, wie etwa über die Boolesche Algebra, geht über mein Thema hinaus, weil ich die Themen hier einfach nur jeweils kurz anreiße, aber soweit, dass mein System und Denkweise dabei erkennbar ist.

Wenn ich ehrlich sein soll, muss ich gestehen, für mich sind dein System und deine Denkweise noch nicht so recht erkennbar. Mir ist schleierhaft, wie es auf dieser Basis gelingen kann, die

Möglichkeiten über die Logik aufzuzeigen, die Dinge wie z.B. die Gravitation, ordentlich in Ursache und Wirkung erklärt

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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 09:54 #28740

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Hallo stm,

ich versuche deine Frage zu beantworten. Meine Aussagenlogik ist vermutlich etwas anderes, als man es gemein
deuten würde. Vorab ging es mir darum, dem System eine Art Realität abzugewinnen, wie es seine eigenen Struk-
turen aufbaut und verwaltet. Der Satz von Galileo Galilei "Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt ge-
schrieben hat", war mir ein entscheidender Hinweis darauf. Da Mathematik aber nichts weiter ist, als aus Logikbau-
steinen zusammengesetzt, bedeutet das auch nichts weiter, als dass die Basisdefinitionen des kosmischen möglicher-
weise in der Logik zu suchen sind. Und Logik, wenn man sie sich einmal wie aus der Vogelperspektive anschaut, setzt
sich aus einem Geflecht von Aussagen ab. Einfach nur aus Aussagen. Die Sprache ist dabei egal, es geht um die Struk-
tur des Inhalts. Im Wesentlichen kann man zwei Gruppen von Aussagen lokalisieren: stehende Aussagen und solche
mit operativen Fähigkeiten, die für den komplexeren Aufbau sowie Satzbildung verantwortlich scheinen. Die Fähigkeiten
der Aussagen hatte ich für mich einmal in den Fokus von Überlegungen genommen. Vor allem die stehenden Aussagen,
die einzig und allein die Fähigkeit zu ihrer eigenen Aussage besitzen, vorrangig dann, wenn sie axiomatischer Art sind.
Jede Form von operativen Fähigkeiten müsste man ihnen zuerst attribuieren. Das bedeutet weiter, dass sie so nicht ein-
mal zur Begrenzung der eigenen Aussage fähig sind, weil die Begrenzung bereits eine sich davon logisch unterscheiden-
de und stehende Aussage ist, also nicht-operativer Art. Wenn keine Begrenzung an der Aussage stattfindet, neigt ihre
Wertigkeit abstrakt gegen unendlich. Ganz gleich welcher Aussageinhalt es ist mit Ausnahme der Begrenzung als stehen-
de Aussage. Unbegrenzt wäre aber eine Aussage, die sich ebenfalls als stehend ableiten ließe, beides bildet zwar inhaltlich
eine vollkommene Opposition, also ohne jede Schnittmenge der Aussagen, aber die Opposition setzt eine Wertung der
beiden Aussagen gegeneinander voraus. Darüber habe ich ebenfalls lange nachgedacht und war der Meinung, dass das
nicht zu lösen wäre, ohne irgendetwas, das die Wertung veranlasst, an den buchstäblichen Haaren herbeizuziehen. Das
einzige, das eine Lösung versprach, war das Hinzuziehen der mathematischen Wahrheit als logische Position, welche die
operativen Fähigkeiten mitbringt. Dagegen würde nichts sprechen. Die mathematische Wahrheit kann sich nicht selbst be-
wahrheiten und sie könnte nur dann als logisch definierte Position mitwirken, wenn ihre Rolle erheblich ist. Nicht nur in
der Sortierung von Aussagen nach wahr und falsch, sondern überhaupt in der Bewahrheitung von Aussagen, damit sie im
Feld ihrer Ordnung zueinander eine Gegenständlichkeit bilden können, also eine logische Gegebenheit sind. Eine Definition
ist damit, ganz abstrakt und neutral gesehen, eine logische Gegebenheit, die in ihrer Gegenständlichkeit bewahrheitet vor-
liegt. Ganz unabhängig des Inhalts. Das müsste die universelle Logik im Kosmos in ihrer Basis für die eigene Realität ganz
eindeutig klären, um auf dieser Basis eine komplexere Konstruktion zu bilden, die an jedem Punkt für sie unmissverständlich
ist. Gerade die operativen Fähigkeiten verwendet man viel zu selbstverständlich und neigt dazu, Dinge heranzuziehen, die man
schon kennt, aber die für das System an sich keine Selbstverständlichkeit sein dürften. Soweit einmal zu meiner Präzisierung.

Gruß, Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 11:47 #28741

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Hallo Jori,

ich bin leider immer noch überfordert. Vielleicht wären ein paar Beispiele hilfreich. Bitte jeweils ein Beispiel für:
- stehende Aussage:
- Aussage mit operativer Fähigkeit:
- die Struktur eines Inhalts ohne einen Bezug auf Sprache:
- Aussage mit unendlicher Wertigkeit:
- Aussage mit endlicher Wertigkeit:
- die Begrenzung einer Aussage:
- Mathematische Wahrheit (in Abgrenzung zu logischer Wertigkeit):

Nicht einverstanden bin ich hiermit:

Logik, wenn man sie sich einmal wie aus der Vogelperspektive anschaut, setzt sich aus einem Geflecht von Aussagen ab. Einfach nur aus Aussagen.

Bis dato habe ich Aussagen für vergleichsweise komplexe Gebilde gehalten, gebildet aus Begriffen und Beziehungen. Schon Aristoteles kannte die Einteilung in Begriff, Urteil und Schluss. Wobei die beiden letzteren wohl in einen Topf geworfen werden können. Beispiele für einfache Aussagen wären "Sokrates ist ein Mensch", "Alle Menschen sind sterblich" ect. pp. (Frege analysiert das "ist" als bloße Kopula. Ich bin da anderer Meinung).

Diese beiden Sätze habe ich überhaupt nicht verstanden:

Die mathematische Wahrheit kann sich nicht selbst bewahrheiten und sie könnte nur dann als logisch definierte Position mitwirken, wenn ihre Rolle erheblich ist. Nicht nur in der Sortierung von Aussagen nach wahr und falsch, sondern überhaupt in der Bewahrheitung von Aussagen, damit sie im Feld ihrer Ordnung zueinander eine Gegenständlichkeit bilden können, also eine logische Gegebenheit sind.

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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 14:47 #28754

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stm schrieb: Hallo Jori,

ich bin leider immer noch überfordert. Vielleicht wären ein paar Beispiele hilfreich. Bitte jeweils ein Beispiel für:
- stehende Aussage:
- Aussage mit operativer Fähigkeit:
- die Struktur eines Inhalts ohne einen Bezug auf Sprache:
- Aussage mit unendlicher Wertigkeit:
- Aussage mit endlicher Wertigkeit:
- die Begrenzung einer Aussage:
- Mathematische Wahrheit (in Abgrenzung zu logischer Wertigkeit):

[/quote]

Hallo stm, ich probiere es nochmals auch wenn ich der Ansicht bin, wenn ich meine Antworten nochmals durchlese, bereits präzise geantwortet zu haben.
- stehende Aussage = Aussage ohne operative Fähigkeit, also ohne UND, ODER bzw wahr, falsch, etc. einfach als vollkommen stehende Aussage ohne
Wertigkeit, bzw ihr Wert tendiert gegen unendlich, weil sie keine Begrenzung besitzt. (also Aussage mit unendlicher Wertigkeit) mit einziger Ausnahme der
Aussage "begrenzt", die die Bedeutung der ausschließlichen Begrenzung macht, wenn dieser Aussage nichts weiter attribuiert ist.
- operative Aussage = die reine operative Fähigkeit, also UND, ODER, wahr, falsch, etc. aber ebenfalls ohne Wertigkeit
- Struktur eines Inhalts ohne Bezug auf Sprache = eine Aussage, die allein für das System verständlich ist. Die Aussage "unbegrenzt" als Beispiel kann man
vermutlich in über 200 verschiedenen Wortlauten der menschlichen Sprache ausdrücken und es ist logisch jeweils dasselbe damit gemeint. Wie genau das kosmische System für sich das Wort "unbegrenzt" ausdrückt, entzieht sich vermutlich unserer Kenntnis und Prüfbarkeit, aber es ist in der Lage, die logische Struktur der Aussage eindeutig zu erfassen, also den Inhalt der Bedeutung präzise zu bestimmen.
- Aussage mit endlicher Wertigkeit = Aussage mit Wahrheitswert. Wenn der gesamte Satz einer Ordnungsebene die volle Wertigkeit der Wahrheit erfordert, dann ist
jede darin geordnete Aussage nur zu einem Teil bewahrheitet. Sind es zwei Aussagen für die volle Ordnungsebene, kann die Wertigkeit der Wahrheit zwar immer nur 1 betragen, aber der Anteil der jeweiligen Aussage im Verhältnis der Wahrheit zur Anzahl, also jeweils zu 1/2 des Anteils an der Gesamtwahrheit entsprechen. Bei vier Aussagen entfiele auf die Wertigkeit einer Aussage 1/4. Wertigkeit und Wahrheitsanteil in der Ordnungsebene seien dasselbe.
- die Begrenzung einer Aussage = die stehende (axiomatische) Aussage "begrenzt", die sich als logischer Gegenspieler zu "unbegrenzt" gibt, filtert sich selbst aus den
komplexen Aussagen im System heraus. Gemäß des logischen Inhalts, ist diese Aussage ausschließlich begrenzt. Die Bewahrheitung dieser Aussage über eine operative Wertung, also in ein direktes Verhältnis zur mathematischen Wahrheit gesetzt, bedeutet, dieser Aussage, die eigentlich gegen den Wert null tendiert, den neutralen Wert von 1/2 beizumessen, während in derselben Ordnungsebene auch "unbegrenzt" bewahrheitet steht und den identischen Wert erhält.
- die mathematische Wahrheit = eine logische Position, sehr ähnlich einer stehenden Aussage, jedoch mit operativen Fähigkeiten. Einfach aus dem Ausschlusskriterium heraus gemutmaßt, dass die anderen Aussagen keine erkennbare operative Fähigkeit besitzen können. Wahrheit selbst tritt gegenständlich nicht
in Erscheinung, sondern besitzt rein operative Fähigkeiten, wie UND, ODER, Bewertung nach wahr und falsch, =, etc. Die Aussage von Begrenzung ist nicht Bestand-
teil der mathematischen Wahrheit, also als logische Position gesehen. Daher kann sich die mathematische Wahrheit ohne die Aussage von "begrenzt" nicht einmal selbst von "unbegrenzt" unterscheiden und beträfe damit dann die identische logische Position in welcher Wahrheit und "unbegrenzt" nicht unterscheidbar wären. Logische Wertigkeit ist die Teilbewahrheitung mehrerer beteiligter Aussagen. Das ist der Unterschied. Gruß Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 15:50 #28758

Cyborg schrieb: Da empfehle ich das Buch von Max Tegmark "Unser mathematisches Universum"

Tegmark ist immer gut, zu dem Buch gibt es auf Youtube auch einen kleinen und einen großen Vorgeschmack.

Mich der Empfehlung anschließend,

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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 16:16 #28761

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Aussage mit endlicher Wertigkeit = Aussage mit Wahrheitswert. Wenn der gesamte Satz einer Ordnungsebene die volle Wertigkeit der Wahrheit erfordert, dann ist jede darin geordnete Aussage nur zu einem Teil bewahrheitet. Sind es zwei Aussagen für die volle Ordnungsebene, kann die Wertigkeit der Wahrheit zwar immer nur 1 betragen, aber der Anteil der jeweiligen Aussage im Verhältnis der Wahrheit zur Anzahl, also jeweils zu 1/2 des Anteils an der Gesamtwahrheit entsprechen. Bei vier Aussagen entfiele auf die Wertigkeit einer Aussage 1/4. Wertigkeit und Wahrheitsanteil in der Ordnungsebene seien dasselbe.

Habe ich das richtig verstanden? Ich hab zwei Aussagen: "1+1=2" und "1+2=3". Beide Aussagen seien zu einem Gesamtsatz verknüpft, der wahr ist. Dann ist jede der beiden Aussagen nur zur Hälfte wahr?

Im übrigen hatte ich um konkrete Beispiele gebeten, nicht um weitere Umschreibungen.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 28 Feb 2018 17:14 #28766

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Aussagenwertung:
(½ x ∞ + ½ x 0) = 1
∞ = stehende Aussage „unbegrenzt“ (absolut)
0 = stehende Aussage „begrenzt“ (absolut)
(…) = Ordnungsebene
½ = Wahrheitswertigkeit je Aussage in der gemeinsamen Ordnungsebene
+ = angenommene oder mögliche Konjunktion der Wertigkeiten, (die jedoch in der Realisierung in eine eigene Ordnungsebene mündet)
1 = voller Wahrheitswert für die Ordnungsebene (…)
x = operative Bewahrheitung, bzw. Wechselwirkung mit der logischen Position der mathematischen Wahrheit

Das ist die konkrete Darstellung meiner Aussage, die ich aus der Grundlage ableite, was das kosmische System überhaupt als Definition
für sich formulieren kann. Wenn diese Aussage mathematisch (ab-)geschlossen wäre, dann wäre sie als Basis für einen Urknall ungeeignet.
Die Möglichkeit der Konjunktion als offene Feststellung wäre etwas wie eine Anfrage an die Position der mathematischen Wahrheit, ob sie
die operative Fähigkeit besitzt, dies als Gegenständlichkeit zu realisieren, so dass die Konjunktion der Wertigkeiten mit anderen Aussagen
wechselwirken kann. Dafür wäre dann die Bildung einer untergeordneten Ordnungsebene erforderlich, weil die Anwendung der Konjunktion
in der ersten Ordnungsebene als operativer Eingriff in die Gesamtaussage nicht zulässig ist, sofern ihr voller Wahrheitssatz bereits 1 beträgt.

Gruß, Jori
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Universelle Logik im Kosmos (1) 01 Mär 2018 14:05 #28786

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\(0\) ist für mich erstmal keine Aussage. Aber es steht natürlich jedem frei, beliebige Symbole zur Bezeichnung von Aussagen zu verwenden. Üblich sind kleine oder große Buchstaben.
Beispiele für Aussagen wären "Fritz schnarcht", "Diese Katze ist schwarz oder sie ist nicht schwarz", "Ich lüge immer". So eine Aussage kann ich dann mit einem beliebigen Symbol abkürzend darstellen, was vor allem dann praktisch ist, wenn es allein auf den Wahrheitswert und nicht auf den Inhalt ankommt.

Mir scheint, dass du unter einer Aussage ganz was anderes verstehst? Kannst du kein Beispiel anführen? Die bloßen Symbole \(0\) und \(\infty\) sind ja keine Beispiele, mit denen man was anfangen könnte.
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Universelle Logik im Kosmos (1) 01 Mär 2018 15:33 #28789

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Hi Jori,

Jori schrieb: ... Vorab ging es mir darum, dem System eine Art Realität abzugewinnen, wie es seine eigenen Struk-
turen aufbaut und verwaltet. ...


Mir geht es leider wie stm, ich kann eben gerade den Bezug Deines Theoriegebäudes zur Realität nicht finden.

Vielleicht fügst Du immer mal ein Beispiel aus der Realität ein?


mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Außerinstrumentelle Denker sind die liebenswerten Verrückten - Philzer
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