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THEMA: Galaxien und DM -Verteilung

Galaxien und DM -Verteilung 01 Apr 2017 22:57 #13165

Hallo Zusammen,

Mustafa hat im neuesten Newsbeitrag ein hochaktuelles Thema aufgegriffen. Bitte lesen!
Hier wird beschrieben, dass es einer Forschergruppe am astrophysikalischen Institut Garching gelungen ist, Rotationskurven von 6 sehr jungen Scheibengalaxien aufzunehmen.
Ergebnis: die zeigen einen ganz anderen Verlauf, als Scheibengalaxien in den späteren Zeiten.
Er hat dazu auch eine Abbildung in den Beitrag gestellt.
Diese zwei Bilder unterscheiden sich nicht nur in den Rotationsverläufen, sondern weisen in ihrer Farbdarstellung auf eine mögliche Verteilung der DM hin. In der Darstellung der alten Galaxie, also der uns näheren, sieht es so aus, als ob hier ein DM -Materieanteil torusartig sich im Inneren der Galaxie befindet und damit zu einer höheren Rotationsgeschwindigkeit der Aussenteile der Galaxie führt. Nach Kepler eigentlich logisch. Wenn innen mehr Masse vorhanden ist als beobachtbar, dann müssen die Aussenteile schneller rotieren, um durch die Zentrifugalkraft der erhöhten Zentripetalkraft paroli bieten zu können.
Andererseits gibt es aber auch die Vorstellung, dass sich die DM vornehmlich außerhalb der Galaxie befinden müsse, um die beschleunigte Rotation in den Aussenbereichen zu erklären.
Ich bin selber auf der Suche, was denn jetzt richtig sein kann.
Ich möchte die Frage aber hier mal zur Diskussion stellen, da ihr ja fleißig im Net recherchiert, mehr als ich das kann.
Also hier die Frage, wie muss die DM tatsächlich verteilt sein, um die Rotationskurven unserer Nachbargalaxien zu erklären und wie muss sie verteilt gewesen sein, um die Rotationskurven der sehr jungen Galaxien zu erklären.
Grüße
Thomas
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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 10:43 #13170

Ich kann mir das ganze nur so vorstellen (immer unter der Voraussetzung, dass DM tatsächlich existiert):

- Zum Zeitpunkt der Entkopplung der Hintergrundstrahlung war die sichtbare Materie gleichmäßig verteilt. Die Dunkle Materie hat auf größeren Skalen bereits leichte Gravitationszentren ausgeprägt (keine Wechselwirkung mit den elektromagnetischen Photonen).
- In diese leichten Gravitationszentren ist dann erstmal weitgehend die sichtbare Materie hineingeflogen, da sie durch elektromagnetische Wechselwirkung Impuls und Drehimpuls auf andere Teilchen übertragen kann. --> Bildung erster Galaxien mit durch sichtbare Materie dominierten Rotationskurven, Ausbildung stärkerer Gravitationszentren..
- Mit der Zeit konnte sich dann doch immer mehr DM in diesen Galaxien ansammeln, aber im Schnitt weiter vom Galaxienkern entfernt als die sichtbare Materie. --> Ausprägung der heutigen Rotationskurven.

Auch heute ist es ja so, dass die Rotationskurven im Galaxiezentrum durch das zentrale SL und die dort vorhandene sichtbare Materie dominiert werden und der Einfluss der DM erst etwas weiter außen beginnt zu dominieren.


Die Alternative, dass die DM in früheren Galaxien näher am Galaxien-Kern war als heute, kann man denke ich ausschließen. Ein Mechanismus, durch den DM in den Galaxien entgegen des Gravitationspotentials weitert nach außen gewandert ist, erscheint mir nicht vorstellbar.

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 12:10 #13171

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Ich finde es Toll, darf ich bald meine Scheinkraft bestätigt haben. Aber das hat man glaub schon mehrmals beobachtet das Massendichte pro Volumen unterschiedliche Sachen mit Raum anstellen kann, und da bitte ich nun mit Astronomischen Einheiten dran zu gehen. Ich gehe mal Party machen :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 14:55 #13175

ClausS schrieb: Die Alternative, dass die DM in früheren Galaxien näher am Galaxien-Kern war als heute, kann man denke ich ausschließen. Ein Mechanismus, durch den DM in den Galaxien entgegen des Gravitationspotentials weitert nach außen gewandert ist, erscheint mir nicht vorstellbar.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Außerdem ließe sich dann auch nicht die Bewegung des Bullet Cluster erklären.

ClausS schrieb: Auch heute ist es ja so, dass die Rotationskurven im Galaxiezentrum durch das zentrale SL und die dort vorhandene sichtbare Materie dominiert werden und der Einfluss der DM erst etwas weiter außen beginnt zu dominieren.

Ja, das legt meiner Meinung nach 2 Gedanken nahe:

a) Wenn ich mir die Raumkrümmung in einer Galaxie anschaue wird sie nach aussen hin "flacher". Wenn wir annehmen das die Gravitation die wir kennen früher und heute gleich wirkt, dann könnte eine Wechselwirkung der DM mit der Materie auf eine andere Art stattfinden als über die Gravitation.

b) Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung der baryonischen Materie selber, im Anfang gab es nur Wasserstoff und Helium, d.h. nur sehr wenige Neutronen innerhalb der Materie. Diese entwickelten sich erst im Laufe der Zeit. D.h. eigentlich sehen wir im Laufe der Zeit eine Änderung der Anteile von Up-Quarks zu Down-Quarks. Und etwas mehr Bindungsenergie innerhalb des Atomkernes.

Wäre es dann nicht ein naheliegender Gedanke zu schauen ob es eine Korrelation zwischen der Metallizität der Sterne und den Rotationskurven gibt?

Würde man eine finden läge doch die Vermutung nahe das die DM mit den Down-Quarks wechselwirkt und mit den Up-Quarks nicht. (Oder anderen Bindungsteilchen die sich entsprechend des Mischungsverhältnisses anders verhalten und dort die Wechselwirkung stattfindet.)

Hmmm, wenn ich meine Intuition dazu befrage ist es das erste Mal das sie nicht meckert das die DM ein Teilchen sein könnte. Diese Idee fand ich sonst immer irgendwie störend.

Andreas.

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 16:55 #13179

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ClausS schrieb: Ein Mechanismus, durch den DM in den Galaxien entgegen des Gravitationspotentials weiter nach außen gewandert ist, erscheint mir nicht vorstellbar.


Wie kannst Du die „Expansion des Universums“, als Ursache für die „Marschrichtung“ der DM nach außen, wirkungsvoll ausschließen?

Thomas schrieb: Also hier die Frage, wie muss die DM tatsächlich verteilt sein, um die Rotationskurven unserer Nachbargalaxien zu erklären und wie muss sie verteilt gewesen sein, um die Rotationskurven der sehr jungen Galaxien zu erklären.


Darf man an dieser Stelle das Beispiel mit der Pirouette einer Eiskunstläuferin zur Veranschaulichung heran ziehen, oder ist das auf großen Skalen nicht mehr gültig? Im Planetarium war man heute der Meinung, dass dies auch für Galaxien gilt.

Grüße EXCEL

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 22:36 #13183

@Excel

Da müssen wir vorsichtig sein.
Die DM scheint ja gravitativ zu wirken. Stellen wir uns vor, die sichtbare Materie hat inzwischen tiefe Potentialtäpfe in Form der Galaxien gebildet, wodurch verursacht, ist jetzt erst einmal egal.
Die DM strömt jetzt langsam nach.
Wenn sie in den Einflussbereich einer Galaxie gerät, dann sollte sie sich auch dem Drehimpuls der Galaxie anpassen. Soll heißen, dass sich die DM auch einer Abflachung oder einer diskussförmigen geometrischen Anordnung fügen sollte. Und gleichzeitig sollte sie der Geometrie der Raumzeitkrümmung folgen, also zum Zentrum der Galaxie hinströmen sollte.
Sie sollte sich also zu drehen beginnen und gleichzeitig nach innen strömen.
Zu welcher Ausprägung der Verteilung der DM das führen sollte, muss man simulieren.
Solche Simulationsversuche gibt es bestimmt schon. Ich kenne i.A. Leider keine.
Das ist ja mein Anliegen. Schaut doch mal im Net, ob es da mehr gibt.
Grüße
Thomas

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 22:50 #13184

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Hallo Thomas ich lese mich da noch rein es wird aber auch hier ein "dark halo" beschrieben der mir sehr zu sagt arxiv.org/pdf/1703.06282.pdf also ich suche mal weiter.

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Galaxien und DM -Verteilung 02 Apr 2017 23:18 #13186

Hallo Chris,
das ist schon einmal ein Ansatz. Danke für deine Mühe.
Man sieht aber schon in diesem Artikel, wie heikel das Thema ist. Widersprüchliche Ergebnisse, kein eindeutiges Bild. Da man das Wesen der DM nicht kennt, sind natürlich auch Simulationsbemühungen schwierig . Die Theorie sollte da mehr Anstrengungen zeigen und mögliche Szenarien aufzeigen.
Aber super, schau mal, was du noch weiter finden kannst. Ich schau auch, was ich dazu finde.
Grüße
Thomas

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Galaxien und DM -Verteilung 03 Apr 2017 00:07 #13187

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Ja aber sicher doch, also ich kann dich schon damit versorgen, die frage ist jetzt nur wie weit soll es zurück gehen:
2017:
arxiv.org/pdf/1607.03127.pdf
arxiv.org/pdf/1701.01840.pdf
2016:
arxiv.org/pdf/1610.01543.pdf
arxiv.org/pdf/1608.08350.pdf
arxiv.org/pdf/1607.08050.pdf
arxiv.org/pdf/1609.05917.pdf

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Galaxien und DM -Verteilung 03 Apr 2017 00:31 #13188

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Galaxien und DM -Verteilung 03 Apr 2017 06:50 #13193

EXCEL schrieb:

ClausS schrieb: Ein Mechanismus, durch den DM in den Galaxien entgegen des Gravitationspotentials weiter nach außen gewandert ist, erscheint mir nicht vorstellbar.


Wie kannst Du die „Expansion des Universums“, als Ursache für die „Marschrichtung“ der DM nach außen, wirkungsvoll ausschließen?


Weil diese Expansion für sichtbare Materie innerhalb einer Galaxie keine Rolle spielt und für DM das selbe Gravitationsgesetz gelten muss wie für sichtbare Materie.

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Galaxien und DM -Verteilung 03 Apr 2017 16:01 #13205

ClausS schrieb: Weil diese Expansion für sichtbare Materie innerhalb einer Galaxie keine Rolle spielt


Warum eigentlich? Weiß man das?

S = k log W

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S = k log W

Galaxien und DM -Verteilung 03 Apr 2017 19:25 #13215

Schau dir beispielsweise die Größenordnung der Hubble Konstante an: 70 km/(sMPc) = 70 m/(skPc)

Die Ausdehnung der Milchstraße beträgt etwa 100.000 Lichtjahre. Dies entspricht etwa 30.000 Pc = 30 kPc.

Somit kommt man auf eine rechnerische Raumausdehnung von etwa 70 m/(skPc) * 30 kPc = 2100 m/s = 2,1 km/s und dies für die ganze Galaxis.

Verglichen etwa mit der Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne von 30 km/s ist das sehr wenig.


Unabhängig von dieser Abschätzung: Astronomische Beobachtungen zeigen, dass die Raumausdehnung nur in den Leerräumen passiert. Innerhalb einer Galaxie oder eine Galaxiengruppe hat sie keine meßbare Auswirkung.

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Galaxien und DM -Verteilung 04 Apr 2017 15:36 #13228

ClausS schrieb: Unabhängig von dieser Abschätzung: Astronomische Beobachtungen zeigen, dass die Raumausdehnung nur in den Leerräumen passiert. Innerhalb einer Galaxie oder eine Galaxiengruppe hat sie keine meßbare Auswirkung.

Interessant, das passt wiederum wunderbar zu der Theorie, dass Raumausdehnung im Prinzip nur Antigravitation ist.

Ich stelle mir seit einigen Tagen folgende Fragen:
  • Warum sich der Raum überhaupt ausdehnt?
  • An welchen Stellen genau im Universum expandiert der Raum, und wo nicht?
  • Ist Masse ein Hemmfaktor für die Ausdehnung?
  • Ist die Raumkrümmung die wir als Gravitation wahrnehmen in Wahrheit nur gehemmte Ausdehnung?
  • Oder ist es mehr wie eine Funktion, und die Nullstelle ist wenn Ausdehnung und Krümmung sich aufheben?
  • Warum sonst bleiben gravitativ gebundene Systeme wie Galaxieen, Sonnensysteme oder Lebewesen zusammen ohne die Ausdehnung zu bemerken?
  • Was treibt die Expansion an? Warum?
  • Woher kommt Raum eigentlich? Was genau ist Raum?

S = k log W

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S = k log W

Galaxien und DM -Verteilung 04 Apr 2017 19:17 #13234

Wir wissen nicht, was die Raumausdehnung hervorruft. Daher kann derzeit niemand Detailfragen beantworten. Man kann sich zwar Szenarien ausdenken und diese durchspielen. Aber echte Antworten gibt es frühestens, wenn die wahre Natur der "Dunklen Energie" durchschaut wurde.

Nur zur folgenden Frage kann ich eine Antwort versuchen:
Warum sonst bleiben gravitativ gebundene Systeme wie Galaxien, Sonnensysteme oder Lebewesen zusammen ohne die Ausdehnung zu bemerken?

Für mich ist der Grund, dass "im Kleinen" die Ausdehnung vernachlässigbar klein ist und von anderen Kräften dominiert wird. Die "natürliche Ausdehnungsgeschwindigkeit" der beiden Enden der Milchstraße ist eine Größenordnung kleiner als etwa die Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne.

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Galaxien und DM -Verteilung 04 Apr 2017 22:17 #13238

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Hallo zusammen,

* Warum sich der Raum überhaupt ausdehnt?

Ich erinnere mich an deine Theorie zur Dunklen Materie, im Zuge derer du ein paar schicke Sätze zur Kosmosausdehnung ("da entstehen dann so Dodekaeder":-) losgeworden bist. Energiebedarf? Es gibt doch Dodekaeder!
Und das ist im Grunde eine charmante Herangehensweise!

* An welchen Stellen genau im Universum expandiert der Raum, und wo nicht?

Das werden anstehende Projekte wie Euclid und das E-ELT zeigen.

* Ist die Raumkrümmung die wir als Gravitation wahrnehmen in Wahrheit nur gehemmte Ausdehnung?

Backreactions sind hier das Stichwort. Aus Sicht der Allgemeinen Relativitätstheorie gibt es gravitative Zeitdilatation, sprich im Void sollte die Zeit schneller vergehen und somit auch die Expansion schneller voranschreiten als in einem galaktischen Zentrum in Nachbarschaft eines Quasars.
Allerdings setzt die Überlegung voraus dass die Expansion selbst auch ansich homogenen Charakter hat und eben nur durch die Massenstrukturen, die seit Aussendung der Hintergrundstrahlung gewachsen sind, gestört wird.

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Galaxien und DM -Verteilung 04 Apr 2017 22:32 #13240

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Backreactions sind hier das Stichwort. Aus Sicht der Allgemeinen Relativitätstheorie gibt es gravitative Zeitdilatation, sprich im Void sollte die Zeit schneller vergehen und somit auch die Expansion schneller voranschreiten als in einem galaktischen Zentrum in Nachbarschaft eines Quasars.

Hier ein Paper von David Wiltshire zum Thema:

arxiv.org/pdf/gr-qc/0702082.pdf

Und noch ein Artikel der Nachrichten der Olbers-Gesellschaft in Deutscher Sprache:

www2.phys.canterbury.ac.nz/%7Edlw24/universe/Olbers_N.pdf
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Galaxien und DM -Verteilung 04 Apr 2017 23:02 #13241

Hallo Ropp,
Danke für die Links. Die Einlassung des Professors aus Canterbury habe ich gelesen. Das, was er da zum Ausdruck bringt, deckt sich mit meinen Vorstellungen erstaunlich gut. Denn je mehr Erkenntnisse zutage treten, desto mehr entsteht der Eindruck, dass unsere Beobachtungen Zeit- und ortsabhängig sind. Es scheint nicht egal zu sein, ob wir uns in einem Void befinden würden oder zu einer früheren Zeit beobachten würden. Kosmologische Beobachtungen und Messungen scheinen demnach also relativ zu sein, abhängig vom Ort im Universum und von der Zeit in der man schaut.
Grüße
Thomas

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Galaxien und DM -Verteilung 05 Apr 2017 09:36 #13242

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Mustafa schrieb:

Hat alles seine Richtigkeit, so zeigen die Messungen, dass insbesondere in den Scheibengalaxien des frühen Universums Dunkle und baryonische Materie anders verteilt waren. Während die Galaxien heute von Dunkler Materie dominiert werden, war es damals die baryonische Materie.

Ich kann mir bei einem Verhältnis von dunkler zu baryonischer Materie, wie es der Stand der Theorie vorgibt, bei aller Phantasie nicht vorstellen, dass die Baryonen jemals irgendwas dominiert haben könnten.
Vielmehr laden diese Ergebnisse doch dazu ein, zu spekulieren, dass die Rotationskurven äußerer Bereiche in älteren Galaxien wie der Milchstraße mit der Hubble-Fluß-Dynamik zu tun haben.

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Galaxien und DM -Verteilung 05 Apr 2017 11:52 #13244

Ropp schrieb:

Backreactions sind hier das Stichwort. Aus Sicht der Allgemeinen Relativitätstheorie gibt es gravitative Zeitdilatation, sprich im Void sollte die Zeit schneller vergehen und somit auch die Expansion schneller voranschreiten als in einem galaktischen Zentrum in Nachbarschaft eines Quasars.

Hier ein Paper von David Wiltshire zum Thema:

arxiv.org/pdf/gr-qc/0702082.pdf

Und noch ein Artikel der Nachrichten der Olbers-Gesellschaft in Deutscher Sprache:

www2.phys.canterbury.ac.nz/%7Edlw24/universe/Olbers_N.pdf


Heißt das - grob vereinfacht - dass die Rotation unserer Milchstraße ist wie sie ist, weil die Uhren innen deutlich langsamer gehen als außen?

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Galaxien und DM -Verteilung 05 Apr 2017 12:43 #13247

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Heißt das - grob vereinfacht - dass die Rotation unserer Milchstraße ist wie sie ist, weil die Uhren innen deutlich langsamer gehen als außen?

Die Papers zum Thema Backreactions von Wiltshire kreisen um das Thema Dunkle Energie. Es gibt neben dem verlinkten ein weiteres namens "Dark Energy without Dark Energy". Er hat dazu eine Alternative zum kosmologischen Standardmodell konstruiert, in der das Universum etwas älter ist als im Standardmodell, in dem die Dunkle Materie allerdings erhalten bleibt. Es geht wohl vordergründig darum, die beobachtete Beschleunigung der Kosmosexpansion wegzuargumentieren. Mit welchem Ziel, ist mir allerdings nicht klar.
Mir ist die Geschichte hier eingefallen, weil ich weiß, dass du dir die Gravitation als Expansionsstörung vorstellst.
Vielleicht nochmal kurz zur Expansion als Antigravitation:
Das Ding ist, Gravitation hängt mit Ruhemassen, also viel Energie zusammmen.
Nimmt man Kosmosexpansion als Gegenpart zur Gravitation wahr, quasi als Gegenpotenzial, dann muss man sich auch auf die Suche nach einer Art dunkler Gegenenergie machen.

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Galaxien und DM -Verteilung 05 Apr 2017 22:51 #13262

@Ropp

wir haben, glaube ich, das Problem, dass wir uns etwas vorstellen wollen über eine Galaxie, von außen betrachtet, über Galaxienstrukturen, also Galaxienhaufen und Superhaufen, generell die Verteilung der Baryonischen Materie im Universum, so , als ob wir von draußen draufschauen könnten.
Das können wir leider nicht. Ich erwische mich ja selber immer wieder bei diesem gedanklichen Versuch.
Ich muss mich richtig zwingen, die Aussagen der SRT und der ART zu berücksichtigen.
Und da bin ich an einer Stelle stecken geblieben, die da heißt, Newtonsche Gravitationsphysik versus Einsteins ART bezogen auf eine Galaxie.
Die Newtonschen Folgerungen der Bewegungsverhältnisse der Galaxienmassen leuchtet eigentlich leicht ein (zentripetalkraft = zentrifugalkraft).
Die ART macht die Sache ungleich schwieriger, denn jetzt haben wir mit der Zeitdilatation und Längenkontraktion in einem von R abhängigen Gradienten eigentlich ganz andere
Verhältnisse.
Das hat bestimmt schon für viele Promotionsarbeiten gesorgt. Ich muss aber zu meinem Leidwesen zugeben, dass ich dazu keine Publikationen kenne. Ich weiß nur, dass man erst dann relativistisch rechnen sollte, wenn man mit sehr dichten Massenkonzentrationen zu tun hat oder mit Geschwindigkeiten Nähe der LG.
Vielleicht noch eine Anmerkung zu unserer Milchstraße: Die Raumzeitbeeinflussung unseres zentralen SL, Sagittarius A*, ist sehr eng um dieses Zentrum begrenzt. Und doch beeinflusst dieses Zentrum offensichtlich die ganze Galaxie.
So richtig verstanden hab ich das selber noch nicht.
Grüße
Thomas

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Galaxien und DM -Verteilung 06 Apr 2017 11:53 #13268

...das man erst dann relativistisch rechnen sollte wenn...


Das ist doch das was ums immer wieder auf Irrwege führt. Wir denken immer noch wie Newton, dabei wissen wir doch ganz genau, dass nicht zwei Köper aufeinander eine Gravitation ausüben, sondern dass Massen den Raum verändern und Massen diesen Veränderungen in ihren Bewegungen folgen müssen. Sicher sind die Auswirkungen minimal - auf menschliche Maßstäbe gesehen - aber wir reden hier vom Universum und das ist riesig.

Selbst wenn die Zeitdilatation nur Millionstel pro Lichtjahr beträgt, ist das angesichts der Größe des Kosmos absolut relevant.

Weil wir immer wie Newton denken brauchen wir Dunkle Energien und Dunkle Materie um uns bildhafte Vorstellungen zu machen.

Heute morgen in der Bahn kam mir folgender Gedanke: Ich las gerade "Unweaving the Rainbow" von Richard Dawkins und dort war die Rede von Diamanten, und wie schwer wir uns damit tun, uns vorzustellen dass selbst dieses härteste aller Dinge die wir kennen doch eigentlich zum Großteil nur aus leerem Raum besteht. Was ist wenn Raum und Masse ein und das selbe sind? Was ist wenn Masse eine "Konvergenz des Raums" ist, quasi sehr viel Raum auf sehr wenig Raum? Ähnlich einem zusammengerafften Bettlaken und der Knödel ist das Atom. über E=mc² könnte man dann errechnen wie viel Raum ein Kohlenstoffatom einnähme würde man es wieder vollständig "entknödeln" und in Raum (Energie) zurückverwandeln.

Das ist natürlich Unsinn, und man muss nicht weiter darauf eingehen, aber ich bin überzeugt davon, dass das Universum auf eine Weise funktioniert die wir (momentan) nicht zu erkennen vermögen. Ich wette es hat etwas damit zu tun, dass Teilchen spontan aus dem Vakuum entstehen können (> Hawking) und Materie sich wieder zu "nichts" annihilieren kann.

Das alles lässt mich nicht los, es scheint als wäre alles ein und das selbe Zeug nur in anderen Erscheinungsformen, und Gravitation gehört da auch mit rein, irgendwie. Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mir wünschen würde genug Geld zu haben und mich auf meine alten Tage für den Rest meines Lebens an einer Uni einzuschreiben und Physik zu studieren und zu erforschen.

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Galaxien und DM -Verteilung 06 Apr 2017 20:19 #13287

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Thomas:

Und da bin ich an einer Stelle stecken geblieben, die da heißt, Newtonsche Gravitationsphysik versus Einsteins ART bezogen auf eine Galaxie.

...

Die ART macht die Sache ungleich schwieriger, denn jetzt haben wir mit der Zeitdilatation und Längenkontraktion in einem von R abhängigen Gradienten eigentlich ganz andere
Verhältnisse.

Ja, mit der Relativitätstheorie wirds schnell unübersichtlich, wenn man es genau nimmt.
Während man mit Newtonscher Herangehensweise mehrere Potenziale linear zusammennehmen darf, die dann beispielsweise eine entfernte kleinere Masse gemeinsam anziehen, gibt es für eine Addition von Raumzeit-Krümmungen kein allgemeingültiges Verfahren.
Zu Sagittarius a* hab ich bei Durchsicht des entsprechenden Wiki-Artikels gesehen, dass es vermutlich im Radius von 70 Lichtjahren von 10.000 bis 20.000 kleineren schwarzen Löchern umkreist wird. Da hat man einen Eindruck, was für ein Gefitzel und Gefutzel es sein wird, so eine Situation mit einer Simulation der Nichtlinearität der Allgemeinen Relativitätstheorie entsprechend angemessen darzustellen.
Meinen höchsten Respekt an die Leute, die solche Dinge erarbeiten!
Von Zeitdilatation, die mit zunehmendem Strukturwachstum immer mehr zum Faktor wird, ist noch gar nicht gesprochen.
Madouc:

Wir denken immer noch wie Newton, dabei wissen wir doch ganz genau, dass nicht zwei Köper aufeinander eine Gravitation ausüben, sondern dass Massen den Raum verändern und Massen diesen Veränderungen in ihren Bewegungen folgen müssen.

Ich meine, für ein handelsübliches Menschenhirn ist es bestimmt keine Schande, wie Newton zu denken! :-)
Alles andere geht auch ohne Computerunterstützung schlecht.
Selbst die Illustris-Simulation zur Strukturbildung als neueres Beispiel, neben vielen möglichen anderen, beschränkt sich auf eine lineare Herangehensweise.
Ich kann mir bei der Anzahl an Galaxien am Himmel bei aller dilettantischer Unbekümmertheit auch nicht vorstellen, wie man es anders machen könnte. Wie geschrieben, ist das alles wohl nicht so leicht.
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Galaxien und DM -Verteilung 08 Apr 2017 13:35 #13313

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Ja nicht leicht in der tat, jedoch schwer?. Beste Beispiel ist Feuer, Wasser, Luft, Gestein das Leicht? das können wir unmittelbar Wahrnehmen, alles weitere ist nur noch komplex aber so gesehen ist es genau so schwer nachhinein. Ich bin schon lange der Ansicht das diese Binärbasierte Maschinen es nicht schaffen werden uns eine Exakte Ansicht des Allgegenwärtigen zu vermitteln, naja ok wenn die Kapazität auch diesem Kosmos entspricht kann ich es nicht ausschließen, aber so große Rechner bauen wir nicht. Daher warten nun alle sehnsüchtig auf diese Quantenrechner die wie dafür geschaffen sind.
Das andere ist die Entwicklung der Software welche nun nicht mehr Räumlich gebunden ist, denn es besteht immer noch die Tatsache auch bei Quantenrechner: Der Computer ist nur so Intelligent wie der wo diesem bedient, also müssen diese Schöpfer einfach alles berücksichtigen unter anderem auch das unbekannte und genau da ist so viel Abstraktionsvermögen nötig das es noch viele Menschen geben muss bis das mal fertig ist, was uns später da eigentlich Simulieren wird, auch möglich ist das dieses Programm von einem Menschen nicht mehr zu ende geschrieben wird, sondern es auch Maschine übernimmt, man hat erkannt das diese Vorgehensweise möglich ist, jedoch diese Vergleichs Daten die wir dann liefern würden sind ja mit Unbekannten bereits durchnässt und verdammt unsicher, daher kann das Ergebnis später ein falsches sein, obwohl es deckungsgleich mit Beobachtungen ist, also nicht Falsch nur ungenau, ich hoffe das berücksichtigen die Schöpfer, der weg zur Erkanntnis trägt wohl sehr viel Energie mit sich,.... hmmm....schwere Masse.... :D Was ich als das schlimmste und schwerste empfinde ist der Start jeglicher Simulation.
Eines ist sicher sobald die Rechenleistung vorhanden ist, wird es um vieles einfacher sein klare und vor allem detailreiche Simulation zu erhalten, ja es wird toll in jeder Hinsicht, ich wünsche stets allen beteiligten erheblichen Erfolg bei ihren taten.

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arxiv.org/pdf/1608.00802v2.pdf

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Galaxien und DM -Verteilung 08 Apr 2017 22:29 #13325

Hallo Chris,
Danke für die Weichenstellung zurück zum Thema.
Habe den Artikel gelesen. Interessanter Ansatz. Bin gespannt, ob in Zukunft dabei etwas Beobachtbares heraus kommt. So wie das aussieht, wird das aber noch dauern. Aber Naturwissenschaft ist oftmals ein langwieriges Bemühen.
Grüße
Thomas

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Galaxien und DM -Verteilung 09 Apr 2017 17:30 #13342

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Huhu Thomas. Dein Sarkasmus ist aber nun bis hier hin zu riechen, jedoch ehre ich auch Satire, drum in der Tat mit so Langweiligen Sachen wie Doppler geht es wohl auch: arxiv.org/pdf/1611.02714.pdf vor allem die Simulation Methode.... wie langweilig :D
Grüße dich,
Chris

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Galaxien und DM -Verteilung 10 Apr 2017 23:31 #13366

Hallo Chris,
du verlierst dich mit deinem Quwerverweis im Dopplerniergendwo!
Der Ausgangspunkt der Diskussion war eine Beobachtung von sehr jungen Galaxien, die Rotationskurven zeigen, so, als ob sie nicht von DM beeinflusst wären. Lies dir doch noch mal die News -Nachricht von Mustafa durch.
Vielleicht können wir da erneut ansetzen.
Sarkasmus, was ist das?
Grüße
Thomas

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