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THEMA: Der ultimative Informationsspeicher

Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 19:05 #17509

  • Ralf
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Um das Speichern von Informationen haben sich die Menschen schon lange bemüht. Von allerersten Höhlenzeichnungen unserer fernen Vorfahren über den Buchdruck bis hin zu digitalen Speichermedien.
Wobei Bücher noch die sichersten Speicher darstellen.
Neue digitale Speichermedien sind zeitlich begrenzt.
Meine Frage:
Welche Speicherform wäre möglich auch über Millionen von Jahren?
Eine Anwendung wäre, unser Wissen auch über unsere Existenz möglicherweise für andere Zivilisationen, ETs etc zu überbringen.

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Letzte Änderung: von Ralf. (Notfallmeldung) an den Administrator

Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 19:51 #17511

Steintafeln, in die tief eingeritzt wird und die vor allen Witterungseinflüssen geschützt werden.
Nur bin ich davon überzeugt, dass hier auf diesem Planeten in einer Million Jahren Entitäten exisitieren werden, die unser Wissen schlicht und ergreifend nicht mehr brauchen werden.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 20:13 #17514

Interessante Frage. Welche menschliche Hinterlassenschaft kann Millionen Jahre überstehen (wenn die Menschen jetzt aussterben würden)? Die Häuser und Bauwerke werden verschwinden, Bücher und andere Hinterlassenschaften auch. Was würde übrig bleiben? Eine Häufung bestimmter radioaktiven Stoffe und von bestimmten langlebigen Kunststoffen. Was sonst?

Eine Botschaft würde ich daher nicht auf der Erde hinterlassen, sondern auf dem Mond und auf dem Mars.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 20:31 #17517

ClausS,
Radioaktive Stoffe, Kunststoffe? Warum soll das stabiler sein als tote anorganische Materie, eben eine Steintafel, die man vor Wind und Wetter schützt, meinetwegen in einer Höhle im Gebirge oder auch auf dem Mond oder Mars. Dort würde ich sie aber mit Inschrift nach unten hinlegen, um sie vor Mikrometeoriten und Strahlung zu schützen.
Grüße Cyborg

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 20:40 #17518

  • Chris
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Ja ein sehr interessantes Thema, und wenn ich es auf die Probe stelle dann scheitert es an der Übersetzung oder Wiedergabe, wenn es längere zeit bestehen soll.
Also wird es der artiges medium nicht geben, schon jetzt haben wir solche Probleme erlebt, auf eigenem leibe mit Lochkarten angefangen mit Magnetbändern es fortgesetzt, dazwischen noch Optisches medium benutzt, jetzt sorgen Halbleiter zustände für das hinterlegen von Daten, was jedoch lange zeit nicht überdauern kann, für so etwas brauchen wir diese Holografischer Speicher und ein wiedergäbe gerät an diesem Ort wo wir es hinterlegen, welcher wiederum auch lange nicht bestehen wird, aufgrund von schmutz Partikel. Also scheitert jeder versuch etwas über unser Zeit hinweg zu speichern.

Und jetzt mischen wir mal Cyborg mit eine Prise ClausS: also Steintafel mit Bildern auf Mond,... ja hat was, muss jetzt nur dann einer diese finden.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 20:48 #17519

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Hallo,

die meisten Speichermedien sollen am Ort bleiben. Was ist den mit mobilen Speichern.

Z.B. Gravitationswellen. Die sind halt mobil. Erreichen uns nach Milliarden von Jahren.
Oder Photonen. Wir können ja 13 Milliarden Jahre zurückschauen.

Gruß 1234

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 20:53 #17520

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@1234:
Schon mal probiert nach zu denken? das liegt dir nämlich fern.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 21:00 #17521

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@Chris

warum, was habe ich falsch gemacht.

denke dir doch einfach zwei Teleskope die sich ständig diesselbe Information senden.
Nichts ist so beständig wie der Wechsel.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 21:06 #17523

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das gewisse Energie Problem, und wenn da was hin und her arbeiten muss, dann ist es mit verschließ verbunden, und somit unbrauchbar. Also mit Wellen wird es nix, da diese sehr mit Interferenzen verbunden sind und bei nur minimalen Änderungen irgendwann es zu kompletten Änderung der Information führt.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 21:10 #17524

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@chris

wenn Du meinst, wie sieht es mit Cryptographie aus, die zwischen Satellit und Bodenstation laufen. Über Laserstrahlen.

Wobei nur 10% Laserstrahlung ankommt.

Bitte erkläre mir das.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 21:29 #17529

Cyborg schrieb: ClausS,
Radioaktive Stoffe, Kunststoffe? Warum soll das stabiler sein als tote anorganische Materie, eben eine Steintafel, die man vor Wind und Wetter schützt, meinetwegen in einer Höhle im Gebirge oder auch auf dem Mond oder Mars. Dort würde ich sie aber mit Inschrift nach unten hinlegen, um sie vor Mikrometeoriten und Strahlung zu schützen.
Grüße Cyborg


Radioaktive Isotope, die künstlich erzeugt wurden und eine entsprechend große Halbwertszeit haben, werden sich in der obersten Erdschicht ablagern. Wer immer die nach Millionen von Jahren findet, wird wissen, dass sie künstlich erzeugt worden sein müssen. Mehr als einen Hinweis auf unsere Existenz würden sie aber nicht geben können. Eine aktive Information kann man damit natürlich nicht übertragen.

Auf der Erde kenne ich keinen natürlichen Ort, an dem eine Steintafel über 1 Million Jahre stabil bleibt. Kennt jemend einen?

Auf dem Mond und dem Mars gibt es keine Erosion und keine Plattentektonik. Hier müsste man denke ich "nur" vor Meteroiten schützen.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 22:35 #17542

  • Ralf
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Die ultimative Form der Informationsspeicherung ist für mich:
Das Leben selber.
Wenn man bedenkt, wieviel Informationen in einer einzigen Zelle gespeichert ist, dann hat unsere Technik noch viel nachzuholen. Aber ich meine eigentlich etwas anderes:
Wie funktioniert ein dynamischer Speicher in der Rechentechnik?
Es werden in ganz kurzen Zeitabständen L und H Signale refreshed. Dadurch erhält sich die Information.
Das Leben macht es anders: Durch die Vererbung der DNA werden bislang erworbene Informationen weitergegeben. So übermittelt das Leben seine Informationen schon seit Jahrmilliarden.
Aber natürlich: Wird das Leben auf der Erde ausgelöscht, wie auch immer, dann ist auch diese Information weg.
Wie lange fliegt Voyager noch durchs Universum? Wie lange hält seine goldene Schallplatte?
Steintafeln auf dem Mars oder auf dem Mond. Ist eine gute Idee- aber auch begrenzt. Wie alt sind die ältesten Infomationen, über die wir verfügen? Sicher sind es die, welche wir im Universum in 13 Mrd Jahren sehen können.
Aber die Frage war: Wie können wir unser Wissen über Millionen Jahre speichern?


Noch eine kurze Bemerkung über die letzten Beiträge hier: Es gibt Informationen, welche sich nicht lohnen zu erhalten.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 22:45 #17544

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Ralf schrieb: Aber die Frage war: Wie können wir unser Wissen über Millionen Jahre speichern?

Stein und steril hinterlegen, ansonsten sieht es schlecht aus, also mit jetzigen Möglichkeiten bleibt nur Stein, aber wir sind noch lange nicht fertig mit Technischem fortschritt. Hoffen wir mal das, irgendwann uns sich bessere Möglichkeiten offenbaren werden.

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 22:48 #17545

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Die Technik. Meinst Du Lasertechnik und Kryptographie?

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Der ultimative Informationsspeicher 20 Jul 2017 22:54 #17547

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1234 schrieb: Die Technik. Meinst Du Lasertechnik und Kryptographie?

Nein die meine ich nicht, es muss eine Technik sein die nicht mehr beeinflusst werden kann, sonst funktioniert es nicht was Ralf möchte.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 06:47 #17558

Moderatoren Beitrag

Eine Reihe von Beiträgen, die nichts zum Thema beitragen sondern persönliche Differenzen austragen, lösche ich jetzt.

Das Thema finde ich spannend, bitte das weiter diskutieren.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 09:56 #17559

Auf der Erde ist kein unüberwachtes Speichern von Informationen über Jahrmillionen möglich. Durch die Tektonik wird jeder noch so gut gemeinte Bunker in tiefen Bergen irgendwann eingestürzt oder unter der Erdkruste im Magma verschwunden sein. Außerdem kennen wir das Schicksal unserer Kugel, in ein paar Milliarden Jahren wird's hier sehr heiß, und dann wird's richtig super.... nova.

Man muss also ins All, am besten weg von Sternen in den Interstellaren Raum, noch besser in den intergalaktischen Raum um möglichst jede Störung auszuschließen.

Cyborgs Ansatz mit den Steintafeln ist schon ganz nett, aber ich würde das ganze weiter miniaturisieren. Ich denke, wenn es explizit um Langlebigkeit geht, wäre ein gezüchteter Speicherkristall bestens geeignet. Es lässt sich bestimmt bewerkstelligen, stabilen Kristallen die Information 0 und 1 auf molekularer Ebene aufzuprägen. Oder eben anorganische lange Molekülketten zu bauen die solche Informationen ähnlich unserer DNS speichern können.

Jetzt könnte man diese Langlebigkeit noch einmal exponenziell steigern indem man ein autarkes Gerät konstruiert, welches in regelmäßigen Abständen Kopien dieses Datenträgers anfertigen kann, oder noch besser ein Netz aus mehreren redundanten Geräten dieser Art, die sich gegenseitig überprüfen und die Kopien qualitativ auf dem selben Niveau halten.

Das Ganze noch eine Stufe weiter gedacht, wären das sich selbst reproduzierende auf Nanotechnologie basierende Maschinen die solche Speichermoleküle bauen.

S = k log W

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 11:25 #17561

Wo und wie sind die Naturgesetze gespeichert?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 11:55 #17562

badhofer schrieb: Wo und wie sind die Naturgesetze gespeichert?


Im Archiv der "Nature" natürlich! ;-)

Spaß beiseite. Es ist natürlich immer eine Frage des Aufwands, den man bei der Hinterlegung treiben möchte und was man den späteren findern zutraut.

Passive DNA-Fragmente im Genom der Bevölkerung könnten daher ein guter Kandidat sein; ansonsten einfach einen Geologen fragen, welche Tiefebene suf einer Kontinentalplatze besonders stabilf liegt. Dort eine Gruft bauen und die Informationen in eine Goldplatte gravieren. Die Goldplatten in Harz ausgießen und das ganze in die Gruft einlagern. Alles mit Kalk+Sand auffüllen.

Das müsste ne Weile halten.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 13:53 #17563

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Zunächst müsste man sich überlegen, welche Art von Informationen es wert sind über so lange Zeiten zu erhalten.
Goethes Faust, Mozart oder gesellschaftliche Erfahrungen, technische Erkenntnisse oder Kunst und Kultur im Allgemeinen.
Botschaften für andere Zivilisationen. Was könnten wir jetzt in unserer Zeit als Quintessenz mitteilen?
Lohnt es sich überhaupt jetzt schon ein Archiv anzulegen?
Gibt es ein Bedürfnis: He, schaut mal was wir schon erfahren haben, das könnte wichtig für euch sein!
Sicher ist ein Radiosignal, welches stark genug ist auch ein Informationsspeicher, der je nach dem sehr lange halten kann.
Atomare, oder quantentechnische Speicher bleiben vor Ort, man muss sie finden.
Das Universum eine einziger großer Speicher?

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 14:39 #17564

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Für eine nicht-irdische Zivilisation, die in der Lage ist Nachrichten auf der Erde zu lesen, die wir hier deponiert haben, sind die technischen oder naturwissenschaftlichen Erkenntnisse hier dann kein großer Gewinn, meine ich, denn das beherrschen die auf alle Fälle dann auch, wahrscheinlich sogar deutlich besser.

Deswegen würde ich da mehr Geschichtliches, Gesellschaftliches, Kulturelles und Künstlerisches dokumentieren.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 14:49 #17565

Rupert schrieb: Für eine nicht-irdische Zivilisation, die in der Lage ist Nachrichten auf der Erde zu lesen, die wir hier deponiert haben, sind die technischen oder naturwissenschaftlichen Erkenntnisse hier dann kein großer Gewinn, meine ich, denn das beherrschen die auf alle Fälle dann auch, wahrscheinlich sogar deutlich besser.

Deswegen würde ich da mehr Geschichtliches, Gesellschaftliches, Kulturelles und Künstlerisches dokumentieren.


Das ist sicher völlig richtig, aber was wenn es durch Klimawandel und andere Andropastrophen (Meine Wortschöpfung für Mensch gemachte Katastrophen) zu einer gesellschaftlichen Rückentwicklung in anarchistische, prätechnologische Gesellschaften kommt? Was sollten Menschen, die dies erahnen und voraussehen, den Menschen an Wissen überlassen und in welcher Form? Man kann in etwa abschätzen wie lange Menschen noch unsere Gegenstände benutzen können wenn keine mehr nachproduziert werden und wann sie dann wieder im Holz/Stein-Zeitalter angekommen wären.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 16:18 #17570

Reisender,
ob nicht eine Goldplatte besser ist als eine Steinplatte, habe ich auch schon überlegt. Wenn es einfach nur um lange Haltbarkeit geht, ganz egal, ob es jemand findet oder jemand nützt, und rein theoretisch mit menschlichen Ressourcen möglich wäre, dann sind die Hinweise von Madouc und Reisender noch mal eine Steigerung. Gold- oder Steinplatte in Harz gießen und vergraben, und zwar außerdem noch so weit wie möglich draußen im Sonnensystem auf einem Mond, der keine Atmosphäre hat (keine Erosionen, Verwitterung etc) und möglichst wenig Gezeitenkräfte durch seinen Planeten erfährt, also relativ weit weg von ihm ist. Je weiter draußen im Sonnensystem deshalb, weil dann auch die Entwicklung der Sonne zum roten Riesen unser schmuckes Täfelchen nicht einäschert. Was meint ihr, welcher Mond käme da infrage?

@Madouc, deine Idee mit den sich duplizierenden Maschinen ist natürlich schon vom Feinsten. Dazu dürfte die Menschheit noch nicht in der Lage sein. Die Idee ist nicht neu. Das Genie John von Neumann (bekannt durch die Architektur, auf der unsere Computer beruhen) hat sie entwickelt und man nennt so was eine Von-Neumann-Sonde .
Damit wird Information nicht nur über schier endlose Zeiten gespeichert, sondern auch rein theoretisch in der ganzen Galaxis verbreitet. Dageben schaut unsere irgendwo auf Pluto oder Charon vergrabene Steinplatte echt alt aus. :unsure:
Ich lehne mich mal wieder arg aus dem Fenster, aber ich glaube ernsthaft (ihr kennt ja meine Meinung zu kommender harter Künstlicher Intelligenz), dass hier von der Erde aus mit großer Wahrscheinlichkeit so ein Aufbruch und "Erobergung" der Galaxis stattfinden wird. Zwar habe ich nie im Leben Perry Rhodan gelesen, aber ich stellte neulich mit Erstaunen fest, als ein Freund mir davon erzählte, der in seiner Jugend ein Fan dieser Geschichten war, dass in diesen Geschichten bereits viel von diesen Ideen in den ersten Heften der 1960iger Jahren vorweggenommen wurde.
Spannend wird es werden, wenn sich dann draußen in den Weiten der Galaxis in einst ferner Zukunft solche postbiologischen Sekundärzivilisationen (sprich unterschiedliche KIs aus unterschiedlichen Sonnensystemen) begegnen werden. Symbiose, Kooperation oder gnadenlose Bekämpfung? Außer wir sind die einzigen in der Galaxis, dann können unsere kybernetischen "Nachfahren" ganz gemütlich die Kolonisation der Galaxis angehen.
Interessant war ein Interview neulich mit Prof Schetsche aus Freiburg. Er befasst sich mit der Frage, wie sich die Ankunft von Außerirdischen auf die Menschheit auswirken würde. Seine These: Wir wären uns so fremd, dass kaum ein Informationsaustausch bzw. Kommunikation möglich wäre. Er geht sogar soweit und meint, dass selbst ihre Handlungen noch keine eindeutigen Rückschlüsse auf ihre Motive zuließen.....und er hält es für viel wahrscheinlicher, dass - wenn überhaupt - eine postbiologische Sekundärzivilisation auftaucht statt biologischer Wesen. Das halte ich auch für äußerst plausibel. Insgesamt aber glaubt er, dass es hier um einen Fall von "low probability - high impact" handelt, dass dies in den nächsten Jahrzehnten geschieht (auch weil die Räume zwischen den Sternen gewaltig sind).
Aber wir denken ja in Jahrmillionen und wissen, dass alles, was die Naturgesetze nicht verbieten, auch mal geschehen wird.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 16:26 #17571

Im Anhang eine ganze Abhandlung über das Thema. Habe es selber noch nicht gelesen, kommt auf die Liste. Klingt interessant.

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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 18:10 #17576

Einritzen in Stein funktioniert! Der ultimative Beweis.


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Der ultimative Informationsspeicher 21 Jul 2017 20:58 #17578

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Madouc schrieb:
Cyborgs Ansatz mit den Steintafeln ist schon ganz nett, aber ich würde das ganze weiter miniaturisieren. Ich denke, wenn es explizit um Langlebigkeit geht, wäre ein gezüchteter Speicherkristall bestens geeignet. Es lässt sich bestimmt bewerkstelligen, stabilen Kristallen die Information 0 und 1 auf molekularer Ebene aufzuprägen. Oder eben anorganische lange Molekülketten zu bauen die solche Informationen ähnlich unserer DNS speichern können.

Robert Laughlin schrieb: In der Flammenhölle eines Hochofens mag Metall spritzen und wabern, doch in unserer Welt verhält es sich gesittet und vernünftig. Die Phasen der Materie –darunter die vertrauten wie flüssig, dampfförmig und fest –sind Ordnungsphänomene. Viele sind überrascht, wenn sie das hören, weil diese Aggregatzustände scheinbar so grundlegend und vertraut sind, doch es ist wahr. Unser Vertrauen in das Eis entspricht weniger dem Kauf von Gold als vielmehr dem Erwerb von Aktien einer Versicherungsgesellschaft. Wenn die Organisationsstruktur der Firma aus irgendeinem Grund zusammenbräche, würde das angelegte Geld verschwinden, weil dahinter kein gegenständlicher Wert steht. Wenn in ähnlicher Weise die Organisation eines kristallinen Festkörpers –das ordentliche Arrangement der Atome in einem Kristallgitter –zusammenbricht, so verschwindet die Festigkeit, weil auch hinter ihr kein physikalisch greifbarer Wert steht.

(...)

Ein im Sinne der Emergenz exaktes Phänomen wie Festigkeit kann überhaupt nicht von Details abhängen. Außerdem sind manche Aspekte der Phasen zwar allgemeingültig und deshalb leicht zu antizipieren, doch bei anderen –etwa, welche Phase man unter welchen Bedingungen erhält –ist das nicht der Fall. So ist Wasser in dieser Hinsicht ein besonders beschämendes Beispiel. Normales Wassereis weist nach letzter Zählung (die Zahl wird aufgrund neuer Entdeckungen ständig größer) elf unterscheidbare kristalline Phasen auf, von denen keine einzige aus grundlegenden Prinzipien heraus vorhergesagt worden ist. 3 Diese als Eis-I, Eis-II und so weiter bekannten Phasen sind nicht zu verwechseln mit Eis-9, der fiktiven, in Kurt Vonneguts Roman Katzenwiege satirisch dargestellten Massenvernichtungswaffe. Phasen sind ein ursprünglicher und gut erforschter Fall von Emergenz, der zudem schlüssig vor Augen führt, dass in der Natur Mauern existieren, die durch Größenordnungen definiert sind: Regeln aus dem mikroskopischen Bereich können vollkommen richtig und dennoch für makroskopische Phänomene unerheblich sein –entweder weil das, was wir messen, für sie unempfindlich ist oder weil das, was wir messen, für sie zu empfindlich ist. Seltsamerweise können beide Möglichkeiten zugleich zutreffen. Demzufolge ist es zurzeit zu schwierig, theoretisch vorherzusagen, welche kristalline Phase von Eis sich bei bestimmter Temperatur und bestimmtem Druck bilden wird, doch ist es nicht nötig, die makroskopischen Eigenschaften einer gegebenen Phase zu berechnen, weil sie vollkommen denen der anderen entsprechen. Wie ernst dieses Problem ist, lässt sich daran ermessen, wie schwer man eindeutig erklären kann, woran Phasen als Ordnungsphänomene zu erkennen sind. Der Nachweis gerät immer kompliziert, indirekt und auf ärgerliche Weise mit Theorien vermengt –ähnlich wie bei den Demonstrationen einer Produktüberlegenheit in der Werbung für Seife oder Autos. Der tiefere Grund dafür liegt in beiden Fällen darin, dass die logische Verknüpfung von den Grundlagen zur Schlussfolgerung nicht besonders stichhaltig ist. Sicher wissen wir unter anderem, dass kristalline Feststoffe als geordnete Atomgitter aufgebaut sind –diese Tatsache zeigt sich in ihrer Tendenz, Röntgenstrahlen in bestimmten Winkeln zu brechen –, während das bei Flüssigkeiten und Gasen nicht der Fall ist. Außerdem wissen wir, dass die Bewegungen von Systemen mit einer kleinen Zahl von Atomen durch einfache, deterministische Bewegungsgesetze und sonst nichts erklärt werden. 4 Außerdem sind Ansätze, jene Größenordnung zu entdecken, von der an diese Gesetze nicht mehr greifen oder durch andere ersetzt werden, bekanntlich erfolglos geblieben. Und schließlich wissen wir noch, dass grundlegende Gesetze im Prinzip dazu imstande sind, Phasen und Phasenübergänge als Phänomene von Organisation hervorzubringen. 5 Wenn man also die wenig hilfreichen Komplexitäten abzieht, bleibt der folgende einfache Gedankengang übrig: Gesetze mikroskopischer Größenordnung sind wahr und könnten in nachvollziehbarer Weise Phasen verursachen. Deshalb sind wir sicher, dass sie diese tatsächlich verursachen, auch wenn wir das nicht deduktiv beweisen können.


Zur Strukturanalyse von Proteinen mittels Röntgenstrahlung schreibt er noch:

Robert Laughlin schrieb: Die Proteinkristallografie ist eine schwarze Kunst, die von den meisten Physikern kaum verstanden wird.


:-)

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Der ultimative Informationsspeicher 22 Jul 2017 02:05 #17579

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Madouc99 schrieb:

Rupert schrieb: Für eine nicht-irdische Zivilisation, die in der Lage ist Nachrichten auf der Erde zu lesen, die wir hier deponiert haben, sind die technischen oder naturwissenschaftlichen Erkenntnisse hier dann kein großer Gewinn, meine ich, denn das beherrschen die auf alle Fälle dann auch, wahrscheinlich sogar deutlich besser.

Deswegen würde ich da mehr Geschichtliches, Gesellschaftliches, Kulturelles und Künstlerisches dokumentieren.


Das ist sicher völlig richtig, aber was wenn es durch Klimawandel und andere Andropastrophen (Meine Wortschöpfung für Mensch gemachte Katastrophen) zu einer gesellschaftlichen Rückentwicklung in anarchistische, prätechnologische Gesellschaften kommt? Was sollten Menschen, die dies erahnen und voraussehen, den Menschen an Wissen überlassen und in welcher Form? Man kann in etwa abschätzen wie lange Menschen noch unsere Gegenstände benutzen können wenn keine mehr nachproduziert werden und wann sie dann wieder im Holz/Stein-Zeitalter angekommen wären.


Wie ich ja sagte, ich bezog meine Antwort darauf, dass eine ausserirdische Lebensform irgendwann mal die Inforamtionen auf der Erde liest.
Die Deziemierung des Menschen durch Naturkatastrophen oder durch sich selbst liess ich außen vor. Im letzteren Fall, so denke ich: Ein Fliegenschiss gewissermaßen auf dem Kalender. Seit wieviel Jahren betreibt die Menschheit Wissenschaft und seit wieviel Jahren hat sich sich das Wissen sozusagen exponentiell vervielfacht bzgl. der Wissenschaften? Seit 200, 300, 400, 500 Jahren? Das holen die schon wieder auf in 10.000 Jahren :) It's a start again - unbelastet.

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Der ultimative Informationsspeicher 22 Jul 2017 08:16 #17582

Madouc99 schrieb: Das ist sicher völlig richtig, aber was wenn es durch Klimawandel und andere Andropastrophen (Meine Wortschöpfung für Mensch gemachte Katastrophen) zu einer gesellschaftlichen Rückentwicklung in anarchistische, prätechnologische Gesellschaften kommt?


In diesem Fall dürfen wir kein wissen hinterlassen , den es würde zur nächsten Andropastrophe ;) führen .

Wir haben so viele Kulturen und Zivilisationen grundlegend zerstört und sollten dies nicht auch noch nach dem ende der unseren fortsetzen .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Der ultimative Informationsspeicher 22 Jul 2017 10:18 #17585

  • Chris
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Was ist mit hinterlegen genau dieser Information, dass es dazu führt. Und die Entscheidung der anderen Form zu überlassen?... machen die es genau so wie wir?.... Angenommen der Australopithecus würde Atomkraftwerke haben, dann müssten wir noch heute sein Abfall Lagern sowie verwalten, und uns sorgen über diesen machen.

Ich weiß nicht so recht ob der Mensch überhaupt sich in klaren ist, wie er seine nachkommenden Generationen ins Hirn gefickt hat mit den taten der letzten 150 Jahre, und es nicht beabsichtigt sofort zu Stoppen...."selber schuld" Aber was sind schon unser Kinder, und Enkel und Urenkel, wert?.... wie es scheint "nicht viel". Aber eines sollte uns wohl klar sein, es ist bald soweit das es vollkommen verantwortungslos sein wird nachkommen zu haben, da die Welt Lebensfeindlich wird..... wozu das Thema noch führt. Also auch solche Informationen sind wohl wichtig zu hinterlassen.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Der ultimative Informationsspeicher 22 Jul 2017 10:46 #17586

Chris,
die Forscher der Universität in Lund, Schweden, geben dir absolut Recht. 20 BMW belasten die Umwelt weniger als ein neugeborenes Baby.
www.stern.de/panorama/wissen/umweltstudi...page&utm_medium=link

iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aa7541

Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft, die es zu hinterlegen gilt. :)

Die Lösung des ganzen Problems ist so einfach wie (noch) utopisch. Der Übergang hin zu einer postbiologischen Sekundärzivilisation, einer KI.
Sie brauchen im Grunde nur wenige Ressourcen zur Herstellung ihrer "Hardware", müssen keinen aufwendigen biologischen Stoffwechsel aufrechterhalten mit all seinen negativen Folgen, die eine hoch industrialisierte biologische intelligente Zivilisation wie die Menschheit mit sich bringt (Ressourcenausbeutung, Umweltverschmutzung und die daraus folgenden Verteilungskämpfe, von Massentierhaltung (Holocaust an Tieren) ganz zu schweigen). Sie brauchen schlicht und ergreifend einfach nur Strom, genauer das Licht der Sterne, und haben gemäß ihrer zu erwartenden Konsistenz, Robustheit und schier unendlich langen "Lebenserwartung" die besten Voraussetzungen zur Kolonisierung und Erschließung des Sonnensystems und ganz utopischer Zukunft auch weiter Teile der Galaxis, wo alle erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stehen.
Sie WERDEN die ultimativen Informationsspeicher sein.
Wer in ganz großen Maßstäben denkt, der kann eigentlich nur optimistisch sein für die Zukunft und die Aussichten des Bewusstseins, das im Grunde eine Form der geordneten und strukturierten Information ist.
Selbst wenn es in den nächsten Jahrzehnten oder gar noch Jahrhunderten noch mal kräftig nach unten gehen sollte mit unvorstellbaren Katastrophen, dann wird der Durchbruch nur dadurch verzögert werden. Die Menschheit ist über die ganze Erde verbreitet in hoher Anzahl und genetisch auch gut differenziert. Sie wird den Übergang hin zur postbiologischen Sekundärzivilisation auf kurz oder lang bewerkstelligen. Noch ist sie ein bedeutender Term in der "Gleichung", die die kommende Entwicklung beschreibt. Diese Gleichung wird ihre Gültigkeit behalten, aber ab einer gewissen Zeit in der Zukunft wird die Menschheit "heraus gekürzt" werden. Sie ist - wie jetzt alles noch um uns herum - ein Übergang und damit langfristig auch zum Untergang (verurteilt). Verurteilt in Klammern, denn es trifft das Ganze nicht, da es sich um einen ganz natürlichen Vorgang der Evolution und Entwicklung im Kosmos zu handeln scheint.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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