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THEMA: Kein anderes Leben in Sicht

Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 13:17 #19037

  • Ralf
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Duirch verbesserte Beobachtungsmöglichkeiten ist eine Vorhersage auf Leben auf anderen Planeten immer wahrscheinlicher geworden. Es wurden viele Planeten entdecke, welche sich durchaus für extraterestrisches Leben eigenen könnten.
Auch in unserem Sonnensystem gibt es immer mehr Anzeichen für Möglichkeiten von Leben.
Das steht zum Widerspruch früherer Meinungen.
Welche Konsequenzen würde es geben, wenn man trotz alledem auch in fernerer Zukunft keinerlei Anzeichen von Leben außerhalb der Erde findet?
Die Bausteine für Leben gibt es im Universum genug. Aber Leben?
Ist die Entstehung von Leben extrem selten oder ist es wirklich nur auf unserer Erde passiert? Und werden wir es je herausfinden, wegen der immens großen Entfernungen?
Alle Bedingungen sind erfüllt auf dem Planeten XYZ, aber es hat nicht gefunkt.
Warum haben wir noch keine Signale empfangen?
1x Leben in 100 000 Galaxien? Oder noch weniger?
Leben ja, aber hochentwickeltes, welches Atomwaffen hat nicht? Nur Bakterien, welche es nicht höher geschafft haben?
Oder bis hin zu Tieren, aber menschenähnlich nicht?
Ist die Entwicklung des Lebens, einmal angefangen und möglichst nicht gestört durch alleszerstörende Umwelteinflüsse unabdingbar nach oben in der Entwicklung?
Hat das Leben es erst einmal geschafft einen bestimmte Hürde zu überspringen dann kommt es zu intelligenten Wesen wie uns?
Ich gehe davon aus, dass wir intelligent sind, was zum Teil auch noch zu beweisen wäre.

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Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 13:49 #19039

Wir fangen erst an mit der Erforschung , eine Schätzung die ich für wahrscheinlich halte geht von 8 -12 Technischen Zivilisationen die zur selben zeit existieren aus . Und unsere Galaxie ist groß , also werden wir noch etwas suchen müssen .

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Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 16:15 #19045

Soweit ich weiß untersucht beispielsweise SETI ein Gebiet mit einem Radius von etwa 100 Lichtjahren. Alleine unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren. Alleine hieran sieht man, wie wenig wir anderes Leben in unserer Milchstraße derzeit ausschließen können.

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Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 18:13 #19050

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Vorausgesetzt, dass die Entwicklung von intelligentem Leben gleichzeitig in der Abfolge in einer Galaxie erfolgt (relativ unwahrscheinlich), dann sollten wir doch irgendwann irgendwelche Radiosignale auffangen können. Gesetzt der Fall in einer Entfernung von vielleicht 20.000 LJ hat es eine Zivilisation schon einige Tausend Jahre vor uns geschafft, eine Technik zu entwickeln, dann sollten wir sie doch schon hören. Und 20.000 LJ ist schon ein recht ordentlicher Radius. Aber wir hören nichts.
Oder gibt es Zivilisationen, welche zwar technisch entwickelt sind, aber bewußt den Mund halten.
Oder besteht die Möglichkeit, dass es weiterentwickelte Zivil. gibt, die keine Radiosignale kennen? Andere Kommunikationswege?
Ich finde es merkwürdig, dass wir nichts hören.

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Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 18:30 #19051

Ich zitiere mal aus einem Blog von Florian Freistetter ( scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/20...amm-empfangen/?all=1 ) und beschränke mich dabei auf sein Fazit:

"Das sind natürlich keine guten Nachrichten, wenn es um unsere Bemühungen geht, die Signale außerirdischer Lebewesen aufzufangen. Denn umgekehrt gilt das ganze natürlich genau so. Wir haben keine Chance, ein außerirdisches Radioprogramm zu hören. Wir müssen auf gezielte Kontaktaufnahmen warten und hoffen, dass irgendwer absichtlich ein starkes, fokussiertes Signal zur Erde schickt. Andererseits hat das Ganze aber auch seine guten Seiten: Wir müssen keine Angst haben, dass unser Fernsehprogramm im Rest des Universums bekannt wird…"

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Kein anderes Leben in Sicht 28 Aug 2017 19:19 #19054

Unsere Erde könnte schon längst unter Dauerbeobachtung eines fortschrittlichen Teleskops stehen und das wird ihnen mehr verraten als unsere Radiowellen . Die würden fortschrittliche Spektralteleskope haben die ihnen verraten das wir da sind und was wir tun . Die Rußpartikel der industriellen Revolution , die Abnahme der Ozonschicht , die Anreicherung mit CO2 , Isotope die auf Atomwaffeneinsätze hinweisen und vieles mehr . Wen diese Alien intelligent sind haben sie schon längst Antimateriesprengköpfe auf den weg gebracht die sich uns mit 25% LG nähern .

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Kein anderes Leben in Sicht 29 Aug 2017 12:36 #19062

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Sind wir wirklich so tolle Waffen wert? Und das Herschicken über so weite Entfernungen dieser Waffen kostet doch ein Haufen Geld, auch für ET.
Dann wenn die Dinger ankommen sollten, können wir uns noch für einen kurzen Moment stolz fühlen.

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Kein anderes Leben in Sicht 29 Aug 2017 14:16 #19063

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Ich finde es toll was SETI da macht, jedoch bleiben wir mal realistisch. Ich darf nicht böses schreiben daher leicht ist es nicht das zu beschreiben was ich fühle ohne in gewisser weise obszön zu wirken. Jedoch diese Vorstellung Aliens empfangen unser Sendungen in paar 1000 Jahren ist sehr übertrieben. Wie schaut nach Paar Lichtjahren so ein Radiosignal aus welches von einem Planeten bereits voller Interferenzen abgestrahlt wird? also ich gehe so gesehen davon aus SETI empfängt ununterbrochen E.T. TV Aber lokalisieren kann es diesem nicht auf diese Art und weise. Wir sind da nicht alleine, keine sorgen. Ein Protostern muss schon sehr viel Pech haben wenn der sein GESAMTES Gas in der Umgebung verschluckt, also Planeten sind nicht weg zu denken, der Passende ist eine Zeitlang immer dabei, anderes Leben, ist so sicher wie dieses hier. Das wir bereits angegriffen werden ist jedoch ein Thema welches mit Flacherde Hirndiarrhoe gut vergleichbar ist.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Kein anderes Leben in Sicht 29 Aug 2017 20:53 #19066

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In einem UWL Lesch Video wurde per Wahrscheinlichkeitsrechnung nach eine gigantisch hohe Zahl an Planeten genannt, die ebenfalls „Leben“ hervorgebracht haben, nur sind sie alle sämtlich zu weit voneinander entfernt um in Kontakt treten zu können. Was mich dabei wundert, nach aller Wahrscheinlichkeit müssten „diese Planeten mit Leben“ unterschiedlich technisch entwickelt sein. Wenn ein solcher Planet „in der Nähe“ vor 1 Mrd. Lichtjahre hypothetisch Signale abgesandt hätte, würden wir sie erkennen, wie könnten sie aussehen?

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Kein anderes Leben in Sicht 29 Aug 2017 20:55 #19067

Chris schrieb: Flacherde Hirndiarrhoe gut vergleichbar ist.

Eine seltsame Wortschöpfung , Sarkasmus wird eben nicht immer erkannt . Für dich hab ich da einen Link www.grenzwissenschaft-aktuell.de/kernwaf...ruehen-mars20160919/

Du beobachtest einen Planeten der genauso optimal für leben ist wie dein eigener und er ist im Umkreis von 40 LJ das einzige Juwel , alle anderen haben kein oder ein zu schwaches Magnetfeld oder sind Rotationsgebunden . Auf vielen hast du primitives leben entdeckt aber keiner ist perfekt für deine Spezies . Sie sind zu kalt oder warm , haben Zuviel oder zu wenig Wasser oder die Biosphäre ist gekippt wie die bei den Nachbarplaneten dieses Juwels .
Du überlegst schon ob du das recht hast ihn zu erforschen oder gar zu besiedeln aber dann ändert sich alles . Du stellst fest das immer mehr fossiler Kohlenstoff verbrennt und Isotope nuklearer Explosionen in der Atmosphäre vorhanden sind man findet chemische Substanzen die die Ozonschicht vernichten und Anzeichen einer sich rasend schnell entwickelten Technik .

Wie würden Aliens uns bewerten , würden sie uns grüße senden ?

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Kein anderes Leben in Sicht 30 Aug 2017 14:02 #19074

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@heinzendres: so sehe ich eine Pflanze in der Wachstumsphase auch, saugt alle Nährstoffe die es braucht auf, Schaft sich so viel platz wie nur geht. Also wenn die Außerirdische uns Objektiv bewerten auf dein vorgelegtes ausbeuten, gehe ich davon aus das es nicht schlimm ausfallen wird.
Wir sind eine und dasselbe und dennoch grenzen wir uns ab, nur da liegt der kern unser Problematik begraben. Ich bin fest davon überzeugt auf der Erde gibt es uns, und wir verändern diese, es sind nicht die Anderen. Wie soll das funktionieren zu überdauern wenn Gruppen zu Völkern werden und auf diese unheimlich bescheuerte, dumme, unnötige Idee kommen zu horten wissend das es materiellen wert besitzt, also die Gier muss weg. Dann werden wir auch anders drüber denken, was die anderen so über uns denken, jedoch spielt es eine rolle wenn wir auf der Kardaschow Skala noch Lange nicht stufe 1 überlebt haben, was bringt es da uns sorgen über andere zu machen? Entweder der Mensch hört mit diesen Sandkasten spielen auf, oder es wiederholt sich wieder und wieder, jedoch werde ich Politik hier nicht weiter vertiefen, keine Lust auf Bann nur weil ich ehrlich bin, diese dreckigen, verlogenen-schwei.. ßtreibende Seelen. Wie kann man sich ein Beruf wünschen in diesem Lögen als Arbeitsgrundlage definiert ist?... das möchte ich verstehen. Leider kann man so etwas nicht als Neuralen schaden definieren.

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Kein anderes Leben in Sicht 30 Aug 2017 17:02 #19078

Hallo com-ty,

Kontakt mit Ausserirdischen wird erst zustatten kommen wenn die Menschheit alle politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, ökologischen und religiösen Probleme selber gelöst haben, denn jede Hilfe von technologisch fortgeschritteneren Zivilisationen würden die Menschen eh nur zur Selbstbekämpfung benutzen.
Aber keine Bange die Menschheit wird es schaffen all diese Probleme alleine zu lösen, dafür wird Mutter Erde schon sorgen.

"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."

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Kein anderes Leben in Sicht 12 Sep 2017 15:28 #19332

Ralf schrieb: Vorausgesetzt, dass die Entwicklung von intelligentem Leben gleichzeitig in der Abfolge in einer Galaxie erfolgt (relativ unwahrscheinlich), dann sollten wir doch irgendwann irgendwelche Radiosignale auffangen können. Gesetzt der Fall in einer Entfernung von vielleicht 20.000 LJ hat es eine Zivilisation schon einige Tausend Jahre vor uns geschafft, eine Technik zu entwickeln, dann sollten wir sie doch schon hören. Und 20.000 LJ ist schon ein recht ordentlicher Radius. Aber wir hören nichts.
Oder gibt es Zivilisationen, welche zwar technisch entwickelt sind, aber bewußt den Mund halten.
Oder besteht die Möglichkeit, dass es weiterentwickelte Zivil. gibt, die keine Radiosignale kennen? Andere Kommunikationswege?
Ich finde es merkwürdig, dass wir nichts hören.


Merkwürdig würde ich das nicht nennen, eher als ein Indiz dafür sehen, dass intelligentes Leben anscheinend doch nicht sooo furchtbar weit verbreitet ist, wie einige Forscher dachten.

Dass alle Bausteine des Lebens vorhanden sind, muss ja nicht auch zwangsläufig bedeuten, dass es auch überall mit dem Leben geklappt hat, wir müssen ja dazu auch mal Revue passieren lassen, WAS denn alles bei uns dafür erforderlich war:

- Abstand unseres Planeten genau richtig zur Sonne,
- Sonne nicht zu heiß und nicht zu klein,
- großer Mond, der die Bahnneigung der Erdachse stabilisiert hat,
- Bausteine des Lebens mussten vorhanden sein,
- Die Bedingungen zur Entstehung der ersten lebenden Zelle mussten gegeben sein, und das über einen sehr langen Zeitraum,
- Es musste dazu genügend Wasser vorhanden sein, das erst später, lange nach der Formung der Erde nur durch Meteoriteneinschläge von Außen kam,
- Die ersten Lebensformen haben sich durch die Produktion von Sauerstoff als Nebenprodukt ihres Stoffwechsels selbst ausgelöscht und erst dadurch die Entstehung der heute bekannten sauerstoffbasierten Lebensformen ermöglicht,
- Es gab mehrere Massenaussterben, also lebensfeindliche Ereignisse, die jeweils einen Großteil der existierenden Lebensformen ausgerottet hatten, nur so war jeweils ein Neuanfang möglich und hat letztlich uns ermöglicht,
- Dass es uns als heute so erfolgreiche Rasse auf diesem Planeten gibt, ist letztlich eine unglaubliche Folge noch unglaublicherer Zufälle, an Gott glaubende Menschen werden behaupten, dieser habe da nachgeholfen.

Es mag auf zahlreichen anderen Planeten so etwas wie Leben geben, gegeben haben oder noch geben, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort nicht irgendwann ein großer Meteorit eingeschlagen ist, der das Leben der vorherrschenden Dinosaurier mit einem Schlag beendete?

Es kann auch sein, dass wir als intelligente Spezies im gesamten Universum einzigartig sind, dass so etwas wie "intelligentes Leben" im Universum nicht vorgesehen ist, dass wir nur ein Treppenwitz der Geschichte sind, es kann aber auch sein, dass wir schon morgen ein Signal anderer Intelligenzwesen empfangen oder gar direkt einen Hausbesuch bekommen, wer weiß?

Ich weiß jetzt nicht, welche der oben beschriebenen Möglichkeiten wir uns wünschen sollten ........... alles ist irgendwie "schräg".


Grüße
Udo

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Kein anderes Leben in Sicht 12 Sep 2017 19:32 #19337

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Die Entstehung einfachster Lebensformen scheint kein größeres Problem darzustellen. Die Bausteine sind im Universum zu Hauf vorhanden. Dann eben die genannten Voraussetzungen (richtiger Sonnenabstand, Wasser usw) und viele viele Versuche und dann zündet das Leben. Und es zündet nicht nur einmal sondern viele Male. Bis es zu einem stabilen System gelangt. Die Frage ist dann: Ist eine unabdingbare Weiterentwicklung aus diesen einfachsten Formen gegeben? Oder kann die Entwicklung schon da halt machen?
Machen wir mal einen großen Sprung: Die Dinos verhinderten eine Weiterentwicklung des Lebens zu intelligenten Formen wie uns. Der Meteor hats erledigt, und dann war der Weg frei für uns.
Wäre es nicht möglich gewesen, dass die Dinos irgendwann Atombomben bauen hätte können? War auch da in in dieser Richtung Schluß?
Kämpft sich das Leben, einmal angefangen, immer zwangsläufig in Richtung Intelligenz?
Oder gibt es unendlich viele Fehlwege oder Sackgassen?

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Kein anderes Leben in Sicht 12 Sep 2017 20:02 #19339

Ralf schrieb: Die Entstehung einfachster Lebensformen scheint kein größeres Problem darzustellen. Die Bausteine sind im Universum zu Hauf vorhanden. Dann eben die genannten Voraussetzungen (richtiger Sonnenabstand, Wasser usw) und viele viele Versuche und dann zündet das Leben. Und es zündet nicht nur einmal sondern viele Male.


Das ist bis zum Beweis des Gegenteils nur eine Annahme, eine bloße Vermutung, weiter nichts. Ich erinnere nur daran, dass niemand bis heute schlüssig erklären kann, wieso, weshalb, warum sich denn irgendwann in grauer Vorzeit auf unserer Erde die erste lebendige Zelle, die sich fortpflanzen konnte, entwickelt hatte.

Gewiss, die Bausteine waren da, wie aber haben sie sich so zusammen gefunden, dass sie die erste lebende Zelle bilden konnten? Man beachte: Die Forscher sind sich ziemlich sicher, dass es diesen "Lebensentstehungsprozess" nur ein einziges Mal gegeben hatte, weil alles heutige irdische Leben darauf zurückzuführen ist, also ist die Wahrscheinlichkeit dafür gar nicht sooo groß, sondern wohl eher ein außerordentlicher Zufall.

Bis heute ist es auch keinem Forscher gelungen, aus toter Materie lebendige Zellen zu "machen", obwohl man diesen Versuch sicherlich oft genug unter idealsten Bedingungen gemacht hat.

Die Frage ist dann: Ist eine unabdingbare Weiterentwicklung aus diesen einfachsten Formen gegeben? Oder kann die Entwicklung schon da halt machen?


Eben das ist die Frage. Die stellt sich aber erst, nachdem es Leben gibt.

Wäre es nicht möglich gewesen, dass die Dinos irgendwann Atombomben bauen hätte können? War auch da in in dieser Richtung Schluß?
Kämpft sich das Leben, einmal angefangen, immer zwangsläufig in Richtung Intelligenz?
Oder gibt es unendlich viele Fehlwege oder Sackgassen?


Interessante Fragen, die man unmöglich schlüssig beantworten kann, aber Spekulationen sind erlaubt.

Ich betrachte das menschliche Leben als etwas wunderbar seltenes im Universum und schon gar nicht als "logische Folge der Entwicklung von Leben". Da gab es so viele Hindernisse und es gibt sie ja noch. Heute ist die größte Gefahr für den Menschen der Mensch selbst mit seiner überaus erfolgreichen Fruchtbarkeit und Vermehrung, aus der sich der Anspruch auf Ausbeutung der Ressourcen des Planeten ergibt. Wird der Mensch und damit die Intelligenz, an seinem eigenen Erfolg zugrunde gehen?


Grüße
Udo

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Kein anderes Leben in Sicht 13 Sep 2017 16:06 #19346

Das Thema ist extrem komplex und vielschichtig. Ich unterstütze alles was Udo oben schreibt, möchte aber hinzufügen, dass man folgendes bedenken muss: Selbst wenn die Chance darauf dass Leben entsteht nur marginal klein ist, so gibt es dem gegenüber im Universum wiederum nahezu unendlich viele Orte an denen es versucht werden kann. Sicher die meisten dieser "Versuche" scheitern aber ganz bestimmt ist unsere Erde nicht der einzige Planet im Universum auf dem es Leben gibt.

Eine völlig andere Frage wiederum ist, warum wir keine anderen entdecken, dazu muss man sich wiederum klar machen wie winzig wir sind, schon in unserem Sonnensystem verkümmert unsere kleine blaue Kugel zu einem winzigen Winzling verglichen mit den anderen Himmelskörpern, und erst recht verglichen mit dem Platz (Raum) der um uns ist.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass z.B. die ersten Fernsehsignale die von der Erde in den 1930ern abgestrahlt wurden gerade mal ~80LY weit gekommen sind; Antworten darauf können wir gar erst von Sternen die ~40LY weit weg sind erwarten. Die Anzahl der Systeme innerhalb dieser 40LY ist sehr klein (nur ~350!), verglichen mit den geschätzen 200 Milliarden Systemen alleine in der Milchstraße (Durchmesser 100.000LY).

So gesehen ist es eigentlich überhaupt nicht verwunderlich, dass wir keinen Kontakt zu anderen haben, und wir müssen uns wahrscheinlich auch damit abfinden, dass wir das vor der Kolonialisierung der Milchstraße durch unsere Spezies - falls das jemals geschehen wird - auch niemals haben werden.

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Kein anderes Leben in Sicht 13 Sep 2017 17:10 #19347

Madouc99 schrieb: Eine völlig andere Frage wiederum ist, warum wir keine anderen entdecken, dazu muss man sich wiederum klar machen wie winzig wir sind, schon in unserem Sonnensystem verkümmert unsere kleine blaue Kugel zu einem winzigen Winzling verglichen mit den anderen Himmelskörpern, und erst recht verglichen mit dem Platz (Raum) der um uns ist.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass z.B. die ersten Fernsehsignale die von der Erde in den 1930ern abgestrahlt wurden gerade mal ~80LY weit gekommen sind; Antworten darauf können wir gar erst von Sternen die ~40LY weit weg sind erwarten. Die Anzahl der Systeme innerhalb dieser 40LY ist sehr klein (nur ~350!), verglichen mit den geschätzen 200 Milliarden Systemen alleine in der Milchstraße (Durchmesser 100.000LY).

So gesehen ist es eigentlich überhaupt nicht verwunderlich, dass wir keinen Kontakt zu anderen haben, und wir müssen uns wahrscheinlich auch damit abfinden, dass wir das vor der Kolonialisierung der Milchstraße durch unsere Spezies - falls das jemals geschehen wird - auch niemals haben werden.



Das sehe ich doch etwas differenzierter, wenn die Chancen für intelligentes Leben auf anderen Planeten wirklich so gut sein sollten, wie du hier annimmst, sei die Frage erlaubt, warum wir dennoch nicht einen Piep auf allen Frequenzen von denen hören können, es sei daran erinnert, dass die Milchstraße viel älter ist als unser kleines, schnuckeliges Sonnensystem, es müssten sich also irgendwo und irgendwann in grauer Vorzeit auch auf entlegenen Planeten Zivilisationen gebildet haben, die fleißig den Funkäther gefüllt haben ......... sofern sie es denn wirklich gibt/gab.

Diese Zivilisationen mögen inzwischen längst wieder untergegangen sein, aber deren Signale müssten doch noch umherschwirren?

Wenn die Chance auf Leben wirklich so unendlich groß wäre, dann müssten wir schon von Anbeginn der Funktechnik an merkwürdige, nicht erklärbare Funksignale aus allen Richtungen, vorzugsweise aus Richtung Milchstraße, zu hören (oder gar sehen?) bekommen haben.

Dem ist aber nicht so ............

Ich tippe also eher in die Richtung, dass wir ein absoluter Ausnahmefall sind. Deshalb brauchen wir uns aber darauf nichts einzubilden, denn wir scheinen damit (mit unserer Intelligenz) nicht wirklich etwa sinnvolles anzustellen, als Gesamtheit betrachtet.


Grüße
Udo

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Kein anderes Leben in Sicht 13 Sep 2017 18:12 #19349

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Das sehe ich genauso wie Udo.
Wenn es nur ein Dutzend mal in unserer Galaxie zur Entstehung intelligenten Lebens gekommen sein sollte, dann müssten wir doch etwas hören.
Nach den heutigen Erkenntnissen haben viel mehr solare Systeme Planeten. Damit erhöht sich die Chance auf erdähnliche Himmelkörper.
Man muss annehmen, dass wir wirklich vielleicht nicht der kosmische Einzelfall sind, aber vielleicht pro Galaxie einmal?
Denn dass wir von Leben aus anderen Galaxien erfahren, ist recht unwahrscheinlich wegen der immensen Entfernungen.
Auch kann es sein, dass wir die ersten sind und intelligentes Leben schon woanders in unserer Galaxie am Entstehen ist aber noch nicht so fortgeschritten.
Viele Möglichkeiten.
Wie stark müssen Funkwellen sein, welche aus einer ganz anderen Ecke unserer Galaxie abgestrahlt werden, um sie hier hören zu können?
Einfacher Funkverkehr von anderen, welcher nicht darauf abzielt jemanden anderen zu erreichen wird wohl nicht sehr weit dringen.
Gezielte Sendungen erreichen nur den angepeilten Bereich. So kann es sein, dass ET sich einen Bereich aussucht, den er anfunkt, wir sind es wohl nicht. Und dann natürlich c und die langen Laufzeiten.
Wir sind ja selber gerade erst auf der Weltbühne aufgetaucht, vielleicht brauchen wir nur noch ein wenig Geduld.

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Kein anderes Leben in Sicht 13 Sep 2017 20:21 #19354

Mal angenommen, nach 2 Milliarden Jahren, seit der Entstehung unserer Galaxie gab es die ersten intelligenten Lebensformen. Jede von ihnen schafft es im Schnitt 100.000 Jahre zu überleben, es gab bisher ein paar Tausend davon und jede hat auch so lange empfangbares versandt, dann können wir aber trotzdem nur das empfangen, was maximal 100.000 Jahre her ist, denn so groß ist unsere Milchstrasse. Erweitern wir den Radius um unsere begleitenden Zwerggalaxien, kommen wir vielleicht auf 200.000 Jahre. Alles was vorher gesendet wurde, ist im intergalaktischen Raum unterwegs und für uns verloren, weil's ja nicht wie die Hintergrundstrahlung von überall her noch umeinander schwirrt.

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Kein anderes Leben in Sicht 14 Sep 2017 11:29 #19371

udogigahertz schrieb: Das sehe ich doch etwas differenzierter, wenn die Chancen für intelligentes Leben auf anderen Planeten wirklich so gut sein sollten, wie du hier annimmst, sei die Frage erlaubt, warum wir dennoch nicht einen Piep auf allen Frequenzen von denen hören können, es sei daran erinnert, dass die Milchstraße viel älter ist als unser kleines, schnuckeliges Sonnensystem, es müssten sich also irgendwo und irgendwann in grauer Vorzeit auch auf entlegenen Planeten Zivilisationen gebildet haben, die fleißig den Funkäther gefüllt haben ......... sofern sie es denn wirklich gibt/gab.


Da hast du mich missverstanden mein lieber Udo. Ich sage genau wie du, dass die Chance auf Leben vermutlich extrem niedrig ist, und die Chance auf höheres oder gar intelligentes Leben noch mal eine Größenordnung unwahrscheinlicher.

Ich bringe lediglich die Größe des Universums ins Spiel, denn auch bei minimalen Chancen gibt es einen Jackpot-Gewinner, wenn es nur genug Versuche gibt.

Udo schrieb: Diese Zivilisationen mögen inzwischen längst wieder untergegangen sein, aber deren Signale müssten doch noch umherschwirren?

Wenn die Chance auf Leben wirklich so unendlich groß wäre, dann müssten wir schon von Anbeginn der Funktechnik an merkwürdige, nicht erklärbare Funksignale aus allen Richtungen, vorzugsweise aus Richtung Milchstraße, zu hören (oder gar sehen?) bekommen haben.



Dem ist aber nicht so ............


Das ist korrekt, man geht sogar soweit zu sagen, dass die Tatsache, dass noch keine Spezies versucht hat die Erde zu kolonisieren ein Indiz dafür ist, dass wir in der Milchstraße alleine sind. Enrico Fermi, ein Physiker der mit Feynmann und Oppenheimer am Manhattenprojekt arbeitete, formulierte dazu ein Paradoxon: das Fermi-Paradoxon . Im Prinzip geht es darum, dass selbst wenn sich eine raumfahrende Zivilisation nur mit 0,01c fortbewegen könnte, sie trotzdem innerhalb von 10 Millionen Jahren die gesamte Milchstraße bereist/kolonisiert haben müsste.

Es kann also sehr gut sein, dass wir die einzigen sind, die ersten oder dass alle die es vor uns gab schon nicht mehr existieren, oder dass alle auf unserem technischen Niveau sind und eine Kolonialisierung der Galaxie überhaupt nicht möglich ist.


Ich tippe also eher in die Richtung, dass wir ein absoluter Ausnahmefall sind. Deshalb brauchen wir uns aber darauf nichts einzubilden, denn wir scheinen damit (mit unserer Intelligenz) nicht wirklich etwa sinnvolles anzustellen, als Gesamtheit betrachtet.


Grüße
Udo


Ich bin da ganz bei dir, wie ich oben geschrieben habe, und trotzdem halte ich es für noch viel unwahrscheinlicher, dass es nirgendwo als auf der Erde Leben gibt.

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Kein anderes Leben in Sicht 14 Sep 2017 11:38 #19372

Ralf schrieb: Das sehe ich genauso wie Udo.
Wenn es nur ein Dutzend mal in unserer Galaxie zur Entstehung intelligenten Lebens gekommen sein sollte, dann müssten wir doch etwas hören.

Wie kommst du denn darauf? Selbst wenn, kann es gut sein, dass deren "Blase" von Radiosignalen genau wie die unsrige erst irgendwas zwischen 50 und meinetwegen 1.000 Lichtjahren groß ist. C ist numal der limitierende Faktor, und man braucht schon eine technologische Zivilisation die schon seit ~100.000 Jahren besteht und immer noch Radiowellen aussendet damit man sie in der gesamten Milchstraße wahrnehmen könnte. Und in den Milliarden von Jahren die unsere Milchstraße existiert ist die Chance dass es solche Zivilisationen einmal gab und jetzt nicht mehr ebenfalls relativ hoch. Sicher scheint nur eins zu sein: es gibt in ~80 Lichtjahren um uns herum (1) zur Zeit (2) keine intelligente Spezies (3) die Radiowellen ins Weltall abstrahlt (4). Alles andere ist Spekulation - auch von mir.

Nach den heutigen Erkenntnissen haben viel mehr solare Systeme Planeten. Damit erhöht sich die Chance auf erdähnliche Himmelkörper.
Man muss annehmen, dass wir wirklich vielleicht nicht der kosmische Einzelfall sind, aber vielleicht pro Galaxie einmal?
Denn dass wir von Leben aus anderen Galaxien erfahren, ist recht unwahrscheinlich wegen der immensen Entfernungen.
Auch kann es sein, dass wir die ersten sind und intelligentes Leben schon woanders in unserer Galaxie am Entstehen ist aber noch nicht so fortgeschritten.
Viele Möglichkeiten.
Wie stark müssen Funkwellen sein, welche aus einer ganz anderen Ecke unserer Galaxie abgestrahlt werden, um sie hier hören zu können?
Einfacher Funkverkehr von anderen, welcher nicht darauf abzielt jemanden anderen zu erreichen wird wohl nicht sehr weit dringen.
Gezielte Sendungen erreichen nur den angepeilten Bereich. So kann es sein, dass ET sich einen Bereich aussucht, den er anfunkt, wir sind es wohl nicht. Und dann natürlich c und die langen Laufzeiten.
Wir sind ja selber gerade erst auf der Weltbühne aufgetaucht, vielleicht brauchen wir nur noch ein wenig Geduld.


Das klingt jetzt alles sehr vernünftig. Mich interessiert übrigens auch sehr die Frage nach dem "Wie hört sich eine Radiosendung an die vor 10.000 Jahren in 10.000 Lichtjahren Entfernung hier auf der Erde heute an?" Mir fehlen da die technischen Fakten um das beurteilen zu können, kommen die unverändert an oder gibt es nur noch Interferenzsalat?

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Kein anderes Leben in Sicht 14 Sep 2017 12:15 #19374

  • Rupert
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Die Signalstärke nimmt immer mehr ab, je mehr Weg das Signal zurückgelegt hat, quadratisch mit dem Abstand eben.
Von daher glaube ich, dass es in 1000 Lichtjahren Entfernung nicht mehr so dolle aussieht mit den von der Erde abgestrahlten Wellen, meinetwegen durch Funk und Fernsehen.
Das Signal ist schon noch da aber eben extrem schwach; fraglich, ob das jemand aus dem ganzen "Hintergrundrauschen" rauslesen kann.

Kann ja jemand mal ausrechnen :)

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Kein anderes Leben in Sicht 15 Sep 2017 10:45 #19405

Das heißt also jede technologische Zivilisation hat eine begrenzte Blase um ihren Planeten herum von maximal ein paar tausend Lichtjahren, ab da kann eine andere technologische Zivilisation ihre Signale nicht mehr als solche identifizieren.

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Kein anderes Leben in Sicht 15 Sep 2017 13:15 #19409

  • Ralf
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Dann ist natürlich das Zusammentreffen von Zivil. sehr sehr unwahrscheinlich und wird wahrscheinlich so gut wie nie passieren.
Aber es gibt ja noch das Raumschiff Enterprise. Mit 9 facher Lichtgeschwindigkeit ist es der Übermittler.

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