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THEMA: Schwerpunkt Erde

Schwerpunkt Erde 24 Sep 2017 15:07 #19646

GHallo Leser,

Mich treibt schon lange eine Frage um.
Um die ein bisschen genauer zu beschreiben, möchte ich ein wenig ausholen. Der Ungeduldige kann ja schnell nach unten scrollen.
Ich wende mich an dieses Forum da ich wirklich eine Antwort erhalten möchte. These –Antithese – Synthese.
Dabei möchte ich allerdings einige Antithesen schon von vorneherein ausschliessen. Ich bin zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber ich möchte solche, die behaupten wir würden im Inneren der Erde leben oder andere, die tatsächlich behaupten die Erde sei flach, doch darum bitten Ihre Meinung woanders zu posten. Allerdings hoffe ich, in diesem Forum diese Vertreter erst gar nicht anzutreffen.
Es geht um den Schwerpunkt der Erde.
Den könnte man sich ausrechnen. Allerdings kommt auch hier Heissenberg ins Spiel. Wenn man die Plattentektonik, den Mond, die Gezeiten, Atmosphärenzustand und so weiter berücksichtigt kann man wohl nur einen Raum annehmen in dem sich der Schwerpunkt sich momentan höchstwahrscheinlich befindet.
Die Erde dreht sich ja sogar messbar langsamer wenn das Laub im Sommer an den Zweigen ist als im Winter wenn das meiste am Boden liegt. So gesehen, verändert sich der Schwerpunkt sogar wenn irgend ein Floh herumhüpft, aber für die Frage reicht diese Sphäre.

Die Erde besteht aus verschiedenen Schichten. Z.B. www.planet-wissen.de/technik/energie/erd...ufbaudererde100.html
Egal wo man schaut überall dasselbe. Ist ja auch glaubwürdig, wegen Magnetfeld und so.

Irgendwann einmal sind grosse Sterne explodiert, bildeten Staubwolken, die sich wiederum durch Kollisionen abbremsten und akkumulierten, unser Sonnensystem „sammelte“ sich an. Immer der Gleichung m1*m2 / r^2 = F/G gehorchend. Ist die Masse gross genug kommt es zur Kugelform … alles klar.

Nun denn, wenn wir uns aber ein Teilchen vorstellen, dass sich im Schwerpunkt befindet, so wird dieses doch nach Aussen gezogen. Eigentlich von Anfang an.

Darum meine Fragen:
Befindet sich mitten in der Erde ein Vakuum? Wo herrscht der höchste Druck?

Grüsse
Martin

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Letzte Änderung: von Maulwürfe. Begründung: Rechtschreibfehler (Notfallmeldung) an den Administrator

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Schwerpunkt Erde 24 Sep 2017 20:56 #19651

Maulwürfe schrieb: Nun denn, wenn wir uns aber ein Teilchen vorstellen, dass sich im Schwerpunkt befindet, so wird dieses doch nach Aussen gezogen. Eigentlich von Anfang an.

Darum meine Fragen:
Befindet sich mitten in der Erde ein Vakuum? Wo herrscht der höchste Druck?


Also im Mittelpunkt eines Kugelsymmetrischen Körpers wirken von allen Seiten die gleichen Gravitationskräfte was aber nicht bedeutet das es ein Ort ohne Gravitationskräfte ist . Sonder die Masse des Mittelpunkts übt die stärkste Gravitation aus da dort die schwerste und dichteste Materie konzentriert ist . Der Mittelpunkt hat den höchsten druck .

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Schwerpunkt Erde 25 Sep 2017 16:36 #19668

  • Chalawan2000
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Der Druck nimmt "Richtung" Erdmittelpunkt immer mehr zu und ist beim selben am höchsten.
Hallo heinzendres, die Gravitationsfeldstärke dürfte aber NAHE 0 am Erdmittelpunkt liegen, vielleicht nicht im geometrischen, sondern 100km „daneben“ oder so… (Hintergrund ist, dass innerhalb einer Massenverteilung die Gravitationsfeldstärke linear zum Mittelpunkt abnimmt.)
Chalawan

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Schwerpunkt Erde 26 Sep 2017 02:34 #19689

Danke fürs Antworten.

Stellen wir uns eine grosse Kugel aus Helium vor. Sie steht vollkommen still und befindet sich irgendwo wo keine Schwerkraft von aussen irgendwie wirkt.
Stellen wir uns zusätzlich vor wir wären ein Heliumatom das wie ein U-Boot tauchen kann. Wir tauchen also irgendwo ein und fahren genau auf die Mitte zu. Die Heliumsäule über uns drückt und wird grösser und grösser, je näher wir der Mitte kommen.
Dann, in der Mitte angekommen ändert sich schlagartig alles, da jetzt alle möglichen Säulen auf uns draufdrücken. Das schlagartige .stört mich dabei.
Ok, vielleicht hat man uns in der Schule was von Wassersäule beigebracht, da man 6000km vom Mittelpunkt das so annähern kann. Vielleicht ist das ja auch ein Kegel, dessen Winkel immer grösser wird je näher wir uns der Mitte nähern. Dann würde kurz vor der Mitte nahezu die Hälfte der Masse über uns drücken. Trotzdem gäbe es dann in der Mitte ein etwas kleineren Drucksprung (Verdoppelung), da ja dann alles drückt.
Wir befinden uns also in der Mitte. Rund um uns ist die Masse der anderen Heliums.
Also stellen wir uns die Sphäre wie eine Zwiebel vor die aus lauter Sphären besteht die eine Dicke eines Heliumatomes haben. Die Oberste ist die grösste und in der Mitte befinden wir uns. Wir sind ja nur ein Heliumatom auf das alle anderen drücken. Ihr sagt das ist so, weil es zu jeder Säule / Kegel auf der gegenüberliegenden Seite ein Pendant gibt.
Aber irgendwas kann da ja nicht stimmen, wegen diesem Drucksprung. Das wäre ja wie Tangens 0.
Ihr meint der Druck steigt, weil die Masse obendrüber eine Kraft nach unten bewirkt und je tiefer wir tauchen, desto grösser wird diese Masse.
Nun ist es aber doch so, dass man die oben angenommen Spären sicher so aufteilen kann, dass die Summe oberen genau so viel wiegen wie die inneren. Und wenn Massen sich gegenseitig anziehen, sollte doch genau da der höchste Druck sein?
Aber wahrscheinlich muss ich erst noch ein bisschen über Eure Antworten nachdenken, Vor allem muss ich mich mal schlau machen über die Gravitationsfeldstärke.
Nun denn, danke nochmals,ich befürchtete schon diese Frage ist zu profan und niemand schreibt was.
Grüsse
Martin

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Schwerpunkt Erde 26 Sep 2017 04:36 #19691

Hmm wenn alles in sich wiegt/liegt in nem Voluminösen Volumen (Im Kubik).Ist es quasi wörtlich gesagt wie Fix-Gestellt bzw Fest Fixiert in nem Zentrallem Zentrum (Der Punktuelle Mittelpunkt). Bzw Im wiegen von Lagen Heben sich Gewichte im Gleichgewicht des gleichem Gegengewichtes gegenseitig selbst auf.Um das Sogenannte Bennante Gleichgewicht jeder Mathematischen Methode zu Ergeben.

Bzw das (---> = <---) Zeichen ist diesem Verfahren Vereinfacht bezeichnet worden.

Oder Träumerisch Menschlich eben, ist es wie dem Schmusen wo es sich an sich selbst wiegen/liegen mag.(Dem Nahe seien)

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Schwerpunkt Erde 26 Sep 2017 15:45 #19701

Maulwürfe schrieb: Die Heliumsäule über uns drückt und wird grösser und grösser, je näher wir der Mitte kommen.
Dann, in der Mitte angekommen ändert sich schlagartig alles, da jetzt alle möglichen Säulen auf uns draufdrücken. Das schlagartige .stört mich dabei.

Das Schlagartig stört dich zurecht , weil es nicht der Fall ist .

( M1----M2
M3----M4----M5 )

Wen du dir die verschiedenen Massen anschaust ( M3 Erde Mittelpunkt ) und du dir jetzt vorstellst das sich alle Massen gegenseitig anziehen wirst du feststellen das Richtung Zentrum mehr Kräfte wirken als vom Zentrum Richtung Oberfläche .
Und der druck steigt Richtung Zentrum an und im Mittelpunkt gibt es keine schlagartige Erhöhung da dort zwar alle Wassersäulen auf einen Punkt treffen aber die darf man nicht addieren . Also wen die eine Wassersäule 20 Bar hat haben die aus den anderen Richtungen auch 20 Bar . Der druck wird also bei 20 bar bleiben .

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Schwerpunkt Erde 28 Sep 2017 14:57 #19771

Innerhalb einer homogenen Kugel konstanter Dichte wirkt nur die Masse der Teilkugel unter einem Testteilchen
Sämtliche Massen der Holkugel über dem Testteilchen heben sich in ihrer gavitativen Wirkung auf das Testteilchen gegenseitig auf.

Mit anderen Worten: In einer Kugel mit 6000 km Radius wirkt auf eine Testmasse in 2000 km Tiefe nur die Gravitation der Kugel mit Radius 4000 km.
Da das Volumen (und damit die Masse) mit dem Radius^3 geht, die Gravitationskraft aber quadratisch abnimmt bleibt ein linearer Verlauf zum Zentrum hin.
(Innere Lösung)

Für die Erde ergibt sich jedoch ein etwas anderer Verlauf da die Dichte nicht konstant ist sondern in verschiedenen Tiefen zum Teil sprunghaft ändert.

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assume good faith

Schwerpunkt Erde 28 Sep 2017 17:08 #19780

Hallo Zusammen,

danke, jetzt habe sogar ich das kapiert. Vor allem das mit den 20 bar und der Beitrag von Merilix habe mir die Augen geöffnet.
Nun, jetzt habe ich noch eine andere Frage:
Es wird gesagt schwarze Löcher entstehen wenn ein riessiger Stern kollabiert. Zuerst fusioniert er Wasserstoff zu Helium und dann fusioniert er weiter bis er Eisen erreicht. Dann stürzt er in sich zusammen usw.
Das ist nicht das Thema. Aber nehmen wir mal so einen Stern, der noch ganz jung ist und noch Wasserstoff verschmilzt. Man kann die daraus frei werdende Energie berechnen und schliesst damit auf die Wärme die er ausstrahlt. Jetzt ist diese Hitze schlussendlich mit der Bewegung von Teilchen begründet. Auf so einem grossen Stern herrscht aber auch eine hohe Schwerkraft. Und nach Einstein vergeht dann die Zeit langsamer. Wenn die Zeit langsamer ist, schwingen die Teilchen auch langsamer. Ist es dann vor Ort weniger warm als angenommen?
Grüsse
Martin

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Schwerpunkt Erde 28 Sep 2017 17:57 #19786

Das ist eine sehr schöne Frage, Ich will das so beantworten:
Vor Ort, also im "Zeitrahmen" der Teilchen haben sie die Temperatur die sie aufgrund der physikalischen Vorgänge eben haben müssen. Von außen betrachtet, also in unserem "Zeitrahmen" sehen wir die Prozesse jedoch etwas langsamer ablaufen. Die abgegebene Strahlung erscheint uns deshalb etwas "kälter", sie erscheint ins Rote verschoben. Die gravitative Rotverschiebung ist bei aktiven Sternen (auch bei Großen) messbar aber doch sehr gering.
Erst wenn ein Stern von über 1-2 Mio km Radius auf einen Radius von wenigen Kilometern kollabiert ist kann uns überhaupt Strahlung aus einer Entfernung vom Gravitationszentrum erreichen wo die Zeitdilatation (Rotverschiebung) eine nennenswerte Größenordnung erreicht.

assume good faith
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Schwerpunkt Erde 28 Sep 2017 19:22 #19797

Hi

Das Eine führt zum Anderen. Nun denn Du sagst die Differenz des Energiepotentials von Helium und zwei Wasserstoffen wird ausgestrahlt. Das es sich gerade um so eine Fusion handelt zeigt uns die Frequenz. Wiederum die Abweichung des theoretischen Wertes zu den Messergebnissen lässt dann Rückschlüsse zu wie gross der Stern ist. Deine Argumente überzeugen, Nun, wir befinden uns ja auf der Erde. Die dreht sich um sich selbst, um die Sonne, um das Zentrum unserer Galaxie und die schwirrt sicherlich auch irgendwie rum. Da schleichen sich doch enorme Messfehler ein, gerade wenn das Resultat sehr klein ist. Wie sieht es denn aus, wenn wir uns gerade von dem beobachteten Objekt entfernen? Wie kann man dann unterscheiden, welchen Anteil an der Rotverschiebung die Schwerkraft des beobacgteten Objektes, und welchen von der relativen Bewegung zwischen Beobachter und Objekt hat? Dann müsste es ja mehrere Lösungen ergeben. Besser gesagt wie sicher ist die Aussage, das unser Universum expandiert?

Grüsse
Martin

Grüsse
Martin

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