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THEMA: Frage zur Vielweltentheorie

Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 14:39 #43504

Bei der Vielweltentheorie umgeht man ja das Problem des Kollaps der Wellenfunktion, indem sich jede Möglichkeit in einem eigenen Universum realisiert.

Bei einer Spinmessung kann ich mir das vorstellen (auch wenn ich es nicht für plausibel halte). Es gäbe dann ein Universum mit Spin up und ein Universum mit Spin down.

Wie sieht das ganze aber bei einem radioaktiven Zerfall aus? Hier habe ich ja eine kontinuierlich exponentiell abfallende Wahrscheinlichkeit, dass das Teilchen unverändert ist. Wie kann man das mit vielen Welten abbilden?

Geht dies mit endlich vielen Welten nur, wenn sich die Zeit als diskret (z.B. ganzzahlige Vielfache der Planckzeit) herausstellen würde? Sollte die Zeit kontinuierlich ablaufen, fehlt mir jedes Vorstellungsvermögen, wie man das auf diese Weise abbilden könnte.

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 14:52 #43505

ClausS schrieb: Wie sieht das ganze aber bei einem radioaktiven Zerfall aus? Hier habe ich ja eine kontinuierlich exponentiell abfallende Wahrscheinlichkeit, dass das Teilchen unverändert ist. Wie kann man das mit vielen Welten abbilden?

Ich schätze das beim Urknall schon 1010 *1010 *1010 Welten entstehen hätten müssen .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 15:34 #43507

Ich denke, die Viele-Welten-Theorie ala Stringtheorie können wir auch vergessen. Zeitverschwendung.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 15:38 #43510

Beim Zerfall gibt es doch auch nur 0 und 1. Solange nicht zerfallen gibt es keinen Grund für eine Abspaltung.

Die Zerfallwahrscheinlichkeit pro Zeitpunkt ist konstant.

Bei allen Wechselwirkungen ist das Ergebnis doch immer diskret.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 16:20 #43514

Nein die Wellenfunktion ist ein Wahrscheinlichkeitsraum und die Theorie sagt das JEDER Raumpunkt real ist aber jeder Punkt in einer eigenen Welt . Etwas Falsch ausgedrückt aber erklärt was diese Theorie aussagt .

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 17:09 #43517

Wenn wir eine Messung Spin up oder Spin down machen, dann müssten zwei Welten entstehen, eine mit Spin up und eine mit Spin down.

Wenn wir eine Messung haben mit 75% Zustand A und 25% Zustand B, was passiert dann? Entstehen dann 4 Welten, 3 mit Zustand A und 1 mit Zustand B?

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 19:52 #43522

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Die Frage läuft daraus hinaus, ob die Anzahl der Paralleluniversen abzählbar oder überabzählbar ist. Wenn man sich mit dem Gedanken überhaupt anfreunden kann, kann man gleich Nägel mir Köpfen machen und überabzählbar viele Paralleluniversen annehmen.

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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 20:40 #43524


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Frage zur Vielweltentheorie 13 Okt 2018 20:48 #43525

ClausS schrieb: Wenn wir eine Messung Spin up oder Spin down machen, dann müssten zwei Welten entstehen, eine mit Spin up und eine mit Spin down.

Wenn wir eine Messung haben mit 75% Zustand A und 25% Zustand B, was passiert dann? Entstehen dann 4 Welten, 3 mit Zustand A und 1 mit Zustand B?


Ich würde sagen es gibt zwei Welten. In einer Welt geht es mit den 25 % weiter und in der anderen mit den 75 %, die werden jeweils dort zu 100%.

Nimm eine Ortsmessung als Beispiel:

Auf einer 1m Strecke wird ein Elektron gesucht, jeder cm hat die gleiche Wahrscheinlichkeit von 1%. Eine Messung untersucht 25 cm der Strecke.
Universum1: Das Elektron wird gemessen, nun weiß man, es ist innerhalb der 25 cm, hier kann ich nun weiter messen, um es weiter einzugrenzen. Es stehen aber nur 25 cm zur Verfügung.
Universum2: Das Elektron wird nicht gemessen, nun weiß man, es ist innerhalb der restlichen 75 cm, hier kann ich nun auch weiter messen, um es weiter einzugrenzen. Es stehen aber dort 75 cm zur Verfügung.

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Frage zur Vielweltentheorie 14 Okt 2018 12:02 #43542

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Grundsätzlich spricht die VWI von Quasirealitäten und keinen Wahrscheinlichkeiten, die irgendwann zusammenbrechen. D.H. Jedes Ereignis ist real, aber unter Umständen in einer anderen Realität.
Ich habe da in einem anderen Thread eine Analogie zu den heutigen Computermodellen hergestellt:

Wenn man die Situation jedoch mit modernen Computern vergleicht, gibt es dort die Funktion der Parallelverarbeitung.
Das bedeutet, dass der Computer aufgrund der bisherigen Abläufe eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Weiterverarbeitung berechnet und den jeweiligen Kernen einen möglichen (daraus folgenden) Rechenvorgang zuordnet, der jedoch noch gar nicht abgeschlossen wurde. Das bedeutet, dass im Besten Fall das Ergebnis der prognostizierten Falles bereits vor dem tatsächlichen Ergebnis vorliegt und einfach drangehängt werden kann, was natürlich massig Zeit einspart. Im schlechtesten Fall, dass das falsche Ergebnis gelöscht und aufgrund des Ergebisses des vorherigen Rechenvorganges neu berechnet werden muss. Ich habe in meiner Programmierarbeit aber schon einige Fälle feststellen müssen, dass das falsche Ergebnis nicht gelöscht wurde und dann falsch weitergerechnet wurde.


In allen Fällen geht man also von Ereignissen aus, von denen wir jedoch nur einen Teil beobachten können (bzw., die in "unserem" Universum real werden.) Ob diese Beobachtungen jetzt aber durch ein anderes Universum, einer anderen zusätzlichen Dimension, oder durch für unsere Physik nicht beobachtbare "Teilchen" oder einem nicht bekannten Anfangszustand "getrübt" werden, ist eben die Hauptfrage in allen Modellen.

MfG
WL01

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MfG
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Frage zur Vielweltentheorie 14 Okt 2018 15:46 #43546

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Da teile ich komplett die Ansicht des Herrn, den Heinz Jürgen da verlinkte, sinngemäß:
"Es ist Spekulation, ob es die unendlich vielen Parallelwelten der Multiversum-Theorie gibt; es ist keine Spekulation, dass die "klassische" Quantenmechanik hervorragende Prognosen macht, die sich dann in Beobachtungen und Messungen niederschlagen."

Oder um einen anderen Experten auf dem Gebiet der Quantenphysik, Prof. Rainer Blatt, zu zitieren: "Als Experimentalphysiker bin ich mit beiden Füssen auf dem Boden und kann genau sagen was ich messe, wie ich es messe und wie ich den Ausgang der Messung zu interpretieren habe."

Finde ich hervorragend.

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Frage zur Vielweltentheorie 14 Okt 2018 19:44 #43556

Die Mathematik der QM ist Physik, die Interpretationen (inkl. Kopenhagener) solange Metaphysik, bis sie Aussagen machen, die falsifizierbar sind.

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Frage zur Vielweltentheorie 15 Okt 2018 17:57 #43583

Keine der von Josef Gaßner vorgestellten Interpretationen der Quantenmechanik konnte bisher falsifiziert werden. Das Problem ist, dass sich ihre Vorhersagen nicht unterscheiden.

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Frage zur Vielweltentheorie 15 Okt 2018 19:22 #43586

Die "Multiversen" - Theorie ist von Leuten, die mit Heisenberg und Schrödinger nicht klar kommen, für Leute, die mit Heisenberg und Schrödinger nicht klar kommen.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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