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THEMA: 28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! !

28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! ! 30 Jun 2016 15:55 #6951

Das mit dem Methan wußte ich bereits. Aber das der Hai (Der eigentlich keine natürlichen Feinde hat und an der Spitze der Nahrung steht) absolut wichtig ist für die Ozeane. Das wußte ich nicht. Ohne den Hai sterben die Ozeane.Unbedingt anschauen wers versäumt hat. UNBEDINGT !
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www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/...endung/Leschs-Kosmos

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28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! ! 30 Jun 2016 19:50 #6958

gravitationistalles schrieb: Das mit dem Methan wußte ich bereits. Aber das der Hai (Der eigentlich keine natürlichen Feinde hat und an der Spitze der Nahrung steht) absolut wichtig ist für die Ozeane. Das wußte ich nicht. Ohne den Hai sterben die Ozeane.Unbedingt anschauen wers versäumt hat. UNBEDINGT !
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Danke für den Link, sehr interessant. Allerdings war es in der Natur schon immer so: Eine funktionierende Lebensgemeinschaft, die sich, also ihre Population stabil hält, braucht eine intakte Natur, die genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stellt. Gewöhnlich steht an der Spitze der Nahrungskette IMMER ein Raubtier, das die Population der Pflanzenfresser niedrig hält, so dass diese ihre Umwelt nicht total leerfressen können, was unweigerlich zu deren Aussterben führen würde.
Hierbei handelt es sich um ein sich selbst regulierendes System: Fressen die Raubtiere zu viel der Pflanzenfresser weg, werden diese bald nur noch wenig Nahrung vorfinden, sie können ja nicht einfach auf Pflanzennahrung umstellen, so dass die Population der Räuber zwangsläufig abnehmen wird, was zur Vermehrung der Pflanzenfresser führen wird, da sie dann weniger bejagt werden. Sind wieder ausreichend Beutetiere vorhanden, wird sich der Bestand an Raubtieren wieder erholen und immer so weiter.

Die riesigen pflanzenfressenden Sauropoden in der Kreidezeit konnten sich doch auch nur deshalb so entwickeln und Bestand haben über Millionen von Jahren, weil es jede Menge Raubsaurier gab, die den Bestand auf einem für die Pflanzenwelt erträglichen Niveau hielten.

Man stelle sich doch mal vor, diese Ungetüme, die bis zu 30 Meter lang werden konnten und ohne Unterbrechung fressen mussten, eine Herde von denen macht doch alles platt, frisst nen ganzen Wald einfach auf, es braucht doch Jahre, bis an der Stelle erneut Bäume gewachsen sind, ohne Herden von T-Rexen und anderen Räubern hätten diese Sauropoden nicht überleben können.

Das war also schon vor Urzeiten so und gilt noch immer. Daher bin ich einigermaßen erstaunt, dass jemand das als Sensation ansieht, wenn Harald Lesch genau dieses an Hand der Haie erklärt, ist doch sonnenklar, dass der Hai eine wichtige Regulatorfunktion ausübt, wie JEDES Tierchen auf der Erde irgendeine Funktion hat, zu irgendwas nütze ist, obwohl mir der Grund bei Ratten und Mäusen jetzt nicht sooo klar ist.


Grüße
Udo

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28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! ! 30 Jun 2016 20:11 #6959

Wenn man vom Menschen als "neue Entwicklung" mal absieht, sieht in Afrika das Bild für mich anders aus. Die größten Pflanzenfresser, die Elefanten haben keine natürlichen Feinde. Nur als Jungtiere können sie von Raubtieren wie Löwen erbeutet werden. Da Elefanten Herdentiere sind, dürften nur ein kleiner Teil der Jungtiere erbeutet werden. Daher denke ich, dass Raubtiere nicht die Population der Löwen kontrollieren.

Bei den Riesensaurier war es auch so, dass sie ab einem gewissen Alter so groß waren, dass sie für alle T-Rex unangreifbar waren. Soweit ich weiß, waren sie auch Herdentiere, so dass möglicherweise auch hier Jungtiere von den Herden beschützt wurden und somit die T-Rex nicht der limitierende Faktor für die Riesensaurier waren.

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28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! ! 30 Jun 2016 20:40 #6960

Das mit den Elefanten stimmt. Kann man auch auf die Saurier übertragen. Die Raubtiere, bzw. Fleischfresser (T-Rex und co) schnappen sich im Angriffsakt immer die langsamen, verletzten oder Jungen Tiere. Ab einer bestimmten größe haben die keine Chance.
Aber wie konnten die Saurier dann 170 Millionen Jahre überleben. Irgendwie muß doch ein Gleichgewicht und Regulator gewesen sein, sonst hätte eine Herde Brachiosaurier wirklich den Wald leer gefressen und an diese Monster kommt kein Fleischfresser ran. Man muß sich mal die Zahl vorstellen: 170 Millionen Jahre. Die wären Heute noch da wenn dieser Komet nicht vorbeigeschaut hätte im Golf von Mexiko.

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28.6.Sendung Leschs Kosmos im ZDFmit Methan + Haifischen !! ! 30 Jun 2016 23:25 #6963

ClausS schrieb: Wenn man vom Menschen als "neue Entwicklung" mal absieht, sieht in Afrika das Bild für mich anders aus. Die größten Pflanzenfresser, die Elefanten haben keine natürlichen Feinde. Nur als Jungtiere können sie von Raubtieren wie Löwen erbeutet werden. Da Elefanten Herdentiere sind, dürften nur ein kleiner Teil der Jungtiere erbeutet werden.


Aber genau DAS reicht doch aus, um die Population einer Elefantenherde zu kontrollieren, Elefanten bekommen nur EIN Junges als Nachwuchs, außerdem ist die Tragzeit sehr lang, die Vermehrungsrate ist demnach schon von Natur aus nicht sehr hoch, hinzu kommt die Gefahr für die Jungen durch Löwen.

Heute, wo die Zahl der Löwen außerhalb der Schutzparks aus verschiedenen Gründen nur noch sehr klein ist, vermehren sich dort die Elefantenherden trotz mancher Tötungen durch Elfenbeinjäger dennoch mancherorts so rasch, dass diese immer wieder große Schäden in Plantagen anrichten, weil sie in freier Wildbahn einfach nicht mehr genug Futter finden. Es reicht also aus, nur EIN Regulativ, in dem Fall den natürlichen Feind der Jungtiere, den Löwen zu dezimieren und schon nimmt die Anzahl der dann nicht mehr durch Raubtiere gejagten Tierpopulation dramatisch zu.

Daher denke ich, dass Raubtiere nicht die Population der Löwen kontrollieren.


Du meintest sicherlich "Elefanten" und nicht "Löwen". Natürlich sind die Raubtiere nur EIN Faktor von vielen anderen, der Einfluss auf eine Population hat, es kommen hinzu die anderen Umstände, wie Klima, Wetter, geologische Veränderungen, menschliche Einflüsse usw. Aber eben ein sehr wichtiger Faktor.

Bei den Riesensaurier war es auch so, dass sie ab einem gewissen Alter so groß waren, dass sie für alle T-Rex unangreifbar waren. Soweit ich weiß, waren sie auch Herdentiere, so dass möglicherweise auch hier Jungtiere von den Herden beschützt wurden und somit die T-Rex nicht der limitierende Faktor für die Riesensaurier waren.


Auch hier hatten die Raubsaurier nur Chancen bei den Jungtieren, das ist klar. Übrigens legten die pflanzenfressenden Sauropoden zwar viele Eier, die sie dann aber vollkommen sich selbst überließen, eine Art Brutpflege wurde nicht betrieben. Das Gelege war also gegenüber Eierdieben vollkommen schutzlos und die geschlüpften Jungsauropoden waren auf sich allein gestellt, sie mussten sich möglichst im Unterholz verstecken und selbständig fressen, fressen, fressen was das Zeug hielt und darauf hoffen, nicht selbst gefressen zu werden. Wahrscheinlich überlebte nur ein Bruchteil diese Phase. Erst, wenn so ein Jungsauropode groß genug war, um bei den "Großen" Artgenossen mitzumarschieren, konnte dieser den Schutz der Herde bekommen.

Dieser "Schutz" war jedoch so eine Sache, denn die Riesensauropoden hatten nur ein äußerst kleines Gehirn, auf die Größe eines Menschen heruntergerechnet hätten wir demnach nur ein Gehirn von Erbsengröße. Das reichte nichtmal, um den riesigen Körper in seiner Gesamtheit zu kontrollieren, die Dinger besaßen hinten über den Hinterbeinen im Rückenmark ein "Zweithirn", mehr ein Nervenknoten, das nur den Bewegungsapparat der hinteren Gliedmaßen steuerte, ansonsten hätten die nichtmal laufen können, geschweige denn war es leistungsfähig genug, um irgendwas planvoll angehen zu können, also hatten die Raubsaurier, die über ein relativ dazu größeres Gehirn verfügten, einen "taktischen Vorteil", sie konnten so eine Herde sehr wohl konfus machen, so dass irgendein Jungtier irgendwann vom Schutz der Herde entblößt war und gerissen werden konnte.

Also auch hier: Kontrolle der Population durch Raubtiere.


Grüße
Udo

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