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THEMA: Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie

Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 17 Jul 2017 11:56 #17375

Ist es nicht Interessant, dass sich das Leben in etwa zwischen den kleinsten- und grössten Dimensionen entwickelt hat oder gibt es da einen Zusammenhang?

Wenn man das Leben als komplexes System betrachtet, gibt es viele Selbstähnlichkeiten welche auch in Fraktalen zu finden sind. Nach meinem Wissenstand sind Fraktale in den Übergangsgebieten zwischen linearen- und nichtlinearen Systemen zu finden.

Beispiel Eisförmig, flüssiges Wasser, gasförmig:
Eis hat starke Wechselwirkung zu den Molekülen aber wenig Freiheitsgrade (als eher ein lineares System mit wenig Informationsinhalt).
Gasförmiges Wasser hat zu geringe Wechselwirkung aber zu viele Freiheitsgrade (also eher ein nichtlineares System).
Nur die flüssige Form liegt die Balance zwischen Wechselwirkung und Freiheitsgrade für komplexe Systeme wie das Leben optimal.
Nach meinem Wissenstand findet man ähnliches zwischen Quantentheorie und Relativitätstheorie:
Ich nehme an die Quantentheorie bildet da das lineare System und die Relativitätstheorie das nichtlineares System.
Leben wir da auch in einem Übergangsbereich zwischen Ordnung und Chaos?

Wenn meine Vermutung richtig ist, dass man immer komplexe Systeme zwischen linearen und nicht linearen Systemen finden kann und meine obige Überlegung zwischen Quanten und Relativitätstheorie auch stimmt, müsste es doch noch eine weiter Übergangszone zwischen Relativität und Quanten geben.

Müsste es nicht auch auf der Dimension von den Planckeinheiten auch so eine Übergangszone existieren? Könnten auch in dieser Ebene theoretisch komplexe Systeme existieren? Die währen sich nicht wie unser Leben auf Atome und Moleküle aufgebaut, das müsste aber auch nicht unbedingt sein oder?
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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 31 Jul 2017 08:54 #18063

Hallo ...,

Leben entwickelt sich durch das Wirken von Gegensatzpaaren und nicht dazwischen. Nord- und Südpol zum Beispiel: Der eine ist ohne den anderen nicht denkbar, vielmehr noch: der Nordpol macht ohne den Südpol keinen Sinn. Es gibt viele Gegensatzpaare im Universum: Evolution-Revolution, Zufall und Notwendigkeit, Ordnung und Chaos. Schon möglich, dass lineare und nichtlineare Systeme dazugehören und sich durch deren Wirken Fraktale bilden. Da ich mich in diesem Gebiet nicht auskenne, müsstest du das bei Interesse überprüfen.

Natürlich entwickelt sich unsere Gesellschaft durch Gegensatzpaare wie Evolution und Revolution, Ordnung und Chaos, wobei Ordnung der stabile Faktor ist und Chaos die "Krisen" sind. Jeder Mensch gerät in Krisen, wobei in einer Krise das Chaos das beherrschende Moment ist ...

Französische Revolution: Hier wurde der politische Apparat umgewälzt, weil die wirtschaftliche Entwicklung durch die politischen Kräfte gehemmt wurde. Große Teile wirtschaftlicher Bereiche wurden beibehalten, der Adel kam unters Messer. Es kam zu einem Zusammenwirken ordnungsmäßiger und chaotischer Momente.

Ähnliches gilt zum Beispiel für einen Menschen, der eine Krebserkrankung hat ....

Weitere Überlegungen zu einem anderen Zeitpunkt ...


Viele Grüße

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 31 Jul 2017 11:16 #18067

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Begriffschaos ist wohl der richtigere Titel dieses Beitrags, etwas anderes ist nur schwer erkennbar.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 31 Jul 2017 17:53 #18078

Rene1obrist schrieb: Ist es nicht Interessant, dass sich das Leben in etwa zwischen den kleinsten- und grössten Dimensionen entwickelt hat oder gibt es da einen Zusammenhang?


Aus meiner Sicht ist es logisch, dass sich Leben im "mittleren Bereich" entwickelt hat. Im Ultrakleinen fehlt die nötige Komplexität und im Ultragroßen sind aufgrund der Größe die Wechselwirkungen zu verteilt.


Rene1obrist schrieb: Nach meinem Wissenstand findet man ähnliches zwischen Quantentheorie und Relativitätstheorie:
Ich nehme an die Quantentheorie bildet da das lineare System und die Relativitätstheorie das nichtlineares System.


Wieso assoziierst Du die deterministische Relativitätstheorie mit Chaos und die nicht-deterministische Quantenmechanik mit Ordnung?


Rene1obrist schrieb: Wenn meine Vermutung richtig ist, dass man immer komplexe Systeme zwischen linearen und nicht linearen Systemen finden kann und meine obige Überlegung zwischen Quanten und Relativitätstheorie auch stimmt, müsste es doch noch eine weiter Übergangszone zwischen Relativität und Quanten geben.

Müsste es nicht auch auf der Dimension von den Planckeinheiten auch so eine Übergangszone existieren? Könnten auch in dieser Ebene theoretisch komplexe Systeme existieren? Die währen sich nicht wie unser Leben auf Atome und Moleküle aufgebaut, das müsste aber auch nicht unbedingt sein oder?


Es ist richtig, dass in der Dimension der Planckeinheiten sowohl Relativitätstheorie als auch Quantenmechanik eine Rolle spielen und wir deshalb dort an die Grenzen unserer Vorhersagekraft stoßen. Solange wir aber keine Hinweise auf irgendeine Komplexität finden, ist deren Annahme rein spekulativ.

Vor allem - wir Menschen leben nicht an einer Übergangszone zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik. Der Mensch und seine Umgebung ist quantenmechanisch geprägt. Die Effekte der Relativitätstheorie spielen hier eine eher untergeordnete Rolle.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 05 Aug 2017 09:16 #18206

Ist die Quantenmechanik nicht durch lineare Formeln beschrieben, darum eher auf Ordnung ausgerichtet oder vorhersehbar und ist die Relativitätstheorie nicht mit unlinearen Formel beschrieben, da eher chaotisch? Da kann mir sicher jemand Auskunft geben, der das Formelwerk beider Theorien kennt.
Ich werte chaotisch nicht als negativ sondern als nichtvorsehbar.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 07 Aug 2017 11:46 #18304

Ich werde zukünftig von „komplexen Systeme“ sprechen und sehe „das Leben“ als Teilmenge davon. Das Leben ist ja als unterste Einheit auf Zellen beschränkt (welche ja noch nicht quantenmechanisch bestimmt sind) Beispiel Virus oder Dessen Zyklus (eben nicht Lebenszyklus) ist ja so einen Grenzfall.
Ich wollte aber eine Brücke zum Thema „Leben“ bauen und wollte etwas provokativ sein (denke es geht auch in das Forenkapitel).

ClausS schreibt:
Aus meiner Sicht ist es logisch, dass sich Leben im "mittleren Bereich" entwickelt hat. Im Ultrakleinen fehlt die nötige Komplexität und im Ultragroßen sind aufgrund der Größe die Wechselwirkungen zu verteilt.

Anmerkung Rene1Obrist:
Das mag gelten wenn man komplexe Systeme auf Ebene Moleküle oder Atome betrachtet. Wie kann man aber sicher sein, dass zum Beispiel im Inneren eines Neutronensterns nicht ein mögliches „Quark-Gluon Plasma“ mit „komplexe Systeme“ existieren könnten? Jedenfalls wären die Wechselwirkungen wesentlich vielfältiger, weil drei Grundkräfte vorhanden sind und dieses Plasma auch vielleicht ein Lösungsmittel wäre (ist scheinbar eine sehr gute Flüssigkeit). Wieso die Sicht nur auf Ebene Atome?

ClausS schreibt:

Wieso assoziierst Du die deterministische Relativitätstheorie mit Chaos und die nicht-deterministische Quantenmechanik mit Ordnung?

Anmerkung Rene1Obrist:
Wieso ist die Quantenmechanik „nicht-deterministisch“. Es ist doch festgelegt wie und wann ein Kilo Uran Isotop zerfällt. Es gibt ja feste Halbwertszeiten und Zerfallsreihen Wahrscheinlichkeiten. Vielleicht geht es nicht auf Ebene eines einzelnen Atoms aber ich denke auch nicht, dass das einzelne Atom ein „freier Wille“ hat und bestimmen kann wann es zerfällt. Vielleicht könnte ein „höheres Wesen“ ein Atom zerfallen lassen und an einem anderen Ort oder Zeit ein Atom den Zerfall verhindern (damit die Statistik stimmt) aber das wäre ein anderes Thema.

Auf die andere Seite finde ich eher ein nichtlineares System „nicht-deterministisch“. Weil da die Festlegung entfällt schon durch die Hierzenberger Unschärferelation. Es gibt auch hier kein „freier Wille“ aber das Doppelpendel oder das Dreikörper Problem sind erwähnenswert.

Aus diesem Grund fragte ich mich, welche der der Theorien, Relativitätstheorie oder Quantenmechanik im Formelwerk als linear bzw. nichtlinear gelten?

ClausS schreibt:
Es ist richtig, dass in der Dimension der Planckeinheiten sowohl Relativitätstheorie als auch Quantenmechanik eine Rolle spielen und wir deshalb dort an die Grenzen unserer Vorhersagekraft stoßen. Solange wir aber keine Hinweise auf irgendeine Komplexität finden, ist deren Annahme rein spekulativ.

Anmerkung Rene1Obrist:
Natürlich ist es spekulativ. Ich denke das darf es auch sein sonst hätte ich ein anderes Forum Thema gewählt. Ich denke aber auch, dass es auf Ebene Planckeinheiten zur Zeit alles spekulativ ist. Ich versuche nur diese einen Vergleich zwischen unserer Dimension (welche zwischen Quantenmechanik ist und Relativität liegt) zu approximieren auf die Planckeinheit, welche ja auch dazwischen liegt.

ClausS schreibt:
Vor allem - wir Menschen leben nicht an einer Übergangszone zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik. Der Mensch und seine Umgebung ist quantenmechanisch geprägt. Die Effekte der Relativitätstheorie spielen hier eine eher untergeordnete Rolle.
Anmerkung Rene1Obrist:
In einem schnell fliegenden Flugzeug kann man schon einen Zeitunterschied feststellen. Ebenfalls kann man anhand der Merkurbahn schon die Relativistische-Effekte der Sonne messen bzw. in „Gravity Probe B“ den Lense-Thirring Effek im Bereich der Erde.
Auf der anderen Seite habe ich noch nicht gehört das jemand eine Zelle oder ein Tier schon beamen konnte.
Darum spreche ich von einer Uebgangszone welche nicht scharf begrenzt ist. Nach meinem Wissenstand gehört die Relativitätstheorie noch zur klassischen Theorien in welcher ich jedenfalls auch meine Umgebung wahrnehme.
Wieso endet die Quantenmechanik unter der Zellengrösse oder gerade im Bereich von grossen Atome? Reichen Quanteneffekte fern von grosser Gravitation weiter als hier auf der Erde?

Uebrigens: Fraktale hat etwas mit Selbstähnlichkeiten zu tun und in der belebten wie auch unbelebten Natur sehe ich viel Selbstähnlichkeiten.
Ich kenne keine reine „lineare Funktion“ welche Fraktale bilden kann. Kennt Jemand Eine?

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 08 Aug 2017 17:28 #18330

Rene1obrist schrieb: Wieso ist die Quantenmechanik „nicht-deterministisch“. Es ist doch festgelegt wie und wann ein Kilo Uran Isotop zerfällt. Es gibt ja feste Halbwertszeiten und Zerfallsreihen Wahrscheinlichkeiten. Vielleicht geht es nicht auf Ebene eines einzelnen Atoms aber ich denke auch nicht, dass das einzelne Atom ein „freier Wille“ hat und bestimmen kann wann es zerfällt. Vielleicht könnte ein „höheres Wesen“ ein Atom zerfallen lassen und an einem anderen Ort oder Zeit ein Atom den Zerfall verhindern (damit die Statistik stimmt) aber das wäre ein anderes Thema.


Deterministisch bedeutet, dass man das Verhalten eines Systems genau vorhersagen kann, wenn man die Anfangsbedingungen beliebig genau kennt. Dies ist in der Quantenmechanik eben nicht der Fall, da man dort eben nicht wissen kann, wann genau ein bestimmtes Atom zerfällt oder wie genau ein Elektron durch den Spalt fliegt.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 09 Aug 2017 10:19 #18372

ClausS schreibt:
Dies ist in der Quantenmechanik eben nicht der Fall, da man dort eben nicht wissen kann, wann genau ein bestimmtes Atom zerfällt oder wie genau ein Elektron durch den Spalt fliegt.

Antwort von rene1obrist:
Vielleicht geht das Elektron durch einen Spalt, weil ein „komplexes System“ mit einem Bewusstsein es misst. Sonst verhält es eben wie eine Welle und bildet sein Interferenzmuster.
Dasselbe gilt für den Atomzerfall „Schröders Katze“.
Vielleicht verlangt einfach nur unser Bewusstsein, dass es ein „Hier“ ein „Jetzt“ und ein „Sein“ geben muss.

Wie schon vorher beschrieben würde aber so oder so nur ein nichtlineares System erfordern, dass eine Unschärfe in den Makrobereich eine Wirkung haben kann (kleine Ursachen können grosse Wirkungen haben bei einem Atomzerfall in einem Komet könnten auf der Erde wahrhaftig Berge versetzt werden).

Vielleicht müsste man fragen, ob ein „komplexes System“ wie wir Menschen „nicht deterministisch“ sein kann (Beispiel freier Wille). Vielleicht gibt es auch da eine duale Sichtweise.
„Es“ Sicht: wie die Wissenschaft betrachtet (auch unser Gehirn) welche dann durchaus deterministisch sein kann.
„Ich“ Sicht: wie jeder von uns sich selbst betrachtet „nicht deterministisch“.
Beispiel wäre auch was ich als „Rot“ empfinde. Ich kann es ja nicht beweisen, dass Ihr nicht darin die Farbe Blau seht.

Ich denke Gödels Unvollständigkeitssatz, dass ein System sich nicht selbst beweisen kann gilt auch für die Logik. Auch die Logik ist begrenzt und kann kein „höheres Wesen“ beweisen oder ausschliessen, sonst würde es ja der Logik unterstehen und wäre nicht mehr so „gross“ (auch der Begriff „gross“ gebe es nicht mehr).

Zurück zu meinem Thema: Diese Inseln müssten auch nicht nur im kleinen liegen sondern können ganz gross sein. Wenn ich mich richtig erinnere hatte Einstein einmal eher spöttisch zur Quantentheorie gesagt (nicht gerade wörtlich) „Existiert der Mond, wenn man nicht hinsieht“. Der Mond wird ja dauernd von Photonen und Teilchen beschossen und kann ja nie so isoliert dastehen. Ich denke es gibt aber Bereiche im Weltall, welche noch nie ein Photon erreichen konnte (von uns aus gesehen). Mit einem beschleunigten Universum wird es dann auch kein Photon geben. Da könnte doch dann die Quantenmechanik wieder eine Rolle spielen.
Jedenfalls meine Überlegung bietet ja die Möglichkeit eines falsifizierten Beweises. Irgend ein Physiker unter Euch könnte mir vielleicht sagen, ob Quantenmechanik und Relativität auf lineare oder nichtlineare Formeln aufgebaut sind.
Falls „beide“ linear oder nichtlinear sind, wäre ich geschlagen, falls Die Eine anders als die Andere ist, geht’s in die nächste Runde.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 13 Nov 2017 21:42 #22298

Wieso wird zum Thema Leben in Urknall Weltall Leben sowenig behandelt (in Film)? Eine Betrachtung mit komplexen Systemen wäre doch eine Betrachtung (wo, wann und der Grad der Komplexität) wert.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 14 Nov 2017 06:53 #22317

Rene1obrist schrieb: Jedenfalls meine Überlegung bietet ja die Möglichkeit eines falsifizierten Beweises. Irgend ein Physiker unter Euch könnte mir vielleicht sagen, ob Quantenmechanik und Relativität auf lineare oder nichtlineare Formeln aufgebaut sind.
Falls „beide“ linear oder nichtlinear sind, wäre ich geschlagen, falls Die Eine anders als die Andere ist, geht’s in die nächste Runde.


Laut wikipedia bedeutet linear eine Formel wie y = m * x + b .

Bei der Definition sind beide nicht linear. Bei der Relativität ist der Gammafaktor nicht linear, in der Quantenmechanik die Schrödinger Gleichung.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 14 Nov 2017 06:55 #22318

Rene1obrist schrieb: Wieso wird zum Thema Leben in Urknall Weltall Leben sowenig behandelt (in Film)? Eine Betrachtung mit komplexen Systemen wäre doch eine Betrachtung (wo, wann und der Grad der Komplexität) wert.


Ich kann mir vorstellen, dass derzeit der Haupt-Fokus auf die Reihe Von Aristoteles zur Stringtheorie liegt. Leben ist das Komplexeste, um das zu verstehen, benötigt man erst sehr viele Grundlagen, die derzeit aufgebaut werden.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 16 Nov 2017 17:22 #22476

Linear heißt einfach gesagt f(a+b) = f(a)+f(b) und f(t a) = t f(a) für eine Zahl t.

Die Schrödingergleichung als zentrale Gleichung der Quantenmechanik ist eine lineare Differentialgleichung -> Superpositionsprinzip, die Einsteinschen Feldgleichungen hingegen sind nicht linear.
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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 13:08 #23494

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Rene1obrist schrieb: Ist es nicht Interessant, dass sich das Leben in etwa zwischen den kleinsten- und grössten Dimensionen entwickelt hat oder gibt es da einen Zusammenhang?


Naja, es muss ihn einfach geben. :)

Sagen wir als Ähnlichkeitsvergleich so wie eben in der Mitte des Periodensystems die Bindungsenergie am größten ist.

Zwischenfrage: Kann mir jemand von den Physikern hier (wenn es geht einfach) erklären warum das so ist?

Auch scheint ja die Kausalität (und damit die Determiniertheit), zumindest die des naiven Realisten, was wir im Alltag ja alle sind, in unserem Mesokosmos am deutlichsten zu sein.
Zumindest nimmt sie 'irgendwie' nach unten ab, siehe Halbwertszeit (eine Art nur noch statistischer Kausalität -> Popper prägte den Begriff Propensität), und geht sogar in Akausalität über?

Rene1obrist schrieb: Wenn man das Leben als komplexes System betrachtet, gibt es viele Selbstähnlichkeiten welche auch in Fraktalen zu finden sind. Nach meinem Wissenstand sind Fraktale in den Übergangsgebieten zwischen linearen- und nichtlinearen Systemen zu finden.

Beispiel Eisförmig, flüssiges Wasser, gasförmig:
Eis hat starke Wechselwirkung .....
..... Wenn meine Vermutung richtig ist, dass man immer komplexe Systeme zwischen linearen und nicht linearen Systemen finden kann und meine obige Überlegung zwischen Quanten und Relativitätstheorie auch stimmt, müsste es doch noch eine weiter Übergangszone zwischen Relativität und Quanten geben.


Sehr schöne Überlegungen.


mvg Philzer

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 13:26 #23496

Ist es nicht Interessant, dass sich das Leben in etwa zwischen den kleinsten- und grössten Dimensionen entwickelt hat


Wo denn sonst?

Der Bereich zwischen "dem Kleinsten" und "dem Größten" ist per Definition: Alles!

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 14:09 #23500

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Madouc99 schrieb:

Ist es nicht Interessant, dass sich das Leben in etwa zwischen den kleinsten- und grössten Dimensionen entwickelt hat


Wo denn sonst?

Der Bereich zwischen "dem Kleinsten" und "dem Größten" ist per Definition: Alles!


Ich denke Du hast ihn hier missverstanden, es geht um das, was mit Mesokosmos als Bereich unscharf umrissen wird.


mvg Philzer

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 14:24 #23502

Nein, ich habe das nicht falsch verstanden, ich finde nur die Formulierung der Frage unglücklich, bestenfalls merkwürdig. Leben existiert für mich auch im Mikrokosmos: Eukaryonten, Prokaryonten und in der Grauzone die Viren und Phagen. Hier wird über etwas gestaunt was meiner Meinung nach nicht bestaunenswert ist, eine elephantisierte Mücke sozusagen.

Natürlich sehen Planetensysteme aus wie das Bohr'sche Atommodel, und holla die Filamente sehen ja aus wie neurale Netzwerke - na und? Wir erkennen auch an Autovorderseiten und in Wolken Gesichter...

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 15:28 #23509

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Madouc99 schrieb: ... ich finde nur die Formulierung der Frage unglücklich, bestenfalls merkwürdig. Leben existiert für mich auch im Mikrokosmos: Eukaryonten, Prokaryonten und in der Grauzone die Viren und Phagen. ...


Ja, das Problem liegt hier in der Begrifflichkeit (Begriffe, zumindest solche die Komplexes beschreiben, sind immer unscharf), also in der falschen Gleichsetzung von biologischem und physikalischem Mikrokosmos.

Madouc99 schrieb: Natürlich sehen Planetensysteme aus wie das Bohr'sche Atommodel, und holla die Filamente sehen ja aus wie neurale Netzwerke - na und? Wir erkennen auch an Autovorderseiten und in Wolken Gesichter...


Tja, man kann an der Komplexität der Welt scheitern, das passiert wohl den meisten - weshalb sie eben nur kämpfend im Sein sind, oder kann versuchen über Archetypen zu systematisieren. ( ich empfehle Hoyningen-Huene: Was ist Wissenschaft - findest Du bei YT, oder auch hier im Forum die Vorträge von Ernst Peter Fischer, ergänzt sich gut)


mvg Philzer

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 15:36 #23512

Ich empfehle Konkretes zu diskutieren und sich nicht in verbaler Diarrhö zu verlieren.

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 16:14 #23521

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Madouc99 schrieb: Ich empfehle Konkretes zu diskutieren und sich nicht in verbaler Diarrhö zu verlieren.


Ja, da haben wir Konsens.
Ich hätte nur Meinungsnihilismus als Krankheitsbild gewählt. :)

Warum also bist Du nicht auf das Problem 'Mikrokosmos' (biologisch versus physikalisch) eingegangen?


mvg Philzer

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 19:54 #23526

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Philzer schrieb:
Warum also bist Du nicht auf das Problem 'Mikrokosmos' (biologisch versus physikalisch) eingegangen?

mal schauen wer so alles drauf eingeht, außer mir jetzt, was hat das versus hier zu bedeuten? von was du da schreibst ist dir hoffe ich klar, ansonsten empfehle ich mal diese 3 Begriffe erstmal zu verstehen. Wir können uns somit über (Rad gegen Kreis) nun hier ebenfalls unterhalten, definiert genau so ein Gegenteil. Also bitte mache was Normales hier, oder die Aufmerksamkeit wo noch bekommst wird schnell nachlassen und das wiederum ist sehr Konsens unproduktiv...

So wie ich es raus gelesen hab geht es dir um die Wellen Eigenschaft der Materie, nun Jegliche Form Materie besitzt diese Wellen Eigenschaft egal in welchen Kosmos.

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 20:19 #23527

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Hi Chris,

Ich kann Deine Fragen leider nicht verstehen.
Es ging zunächst darum, dass der Begriff Mikrokosmos 'unscharf' ist, also in mehreren Bereichen verwendet wird. Also bspw. in Biologie und Physik und dort verschiedenes bezeichnet.


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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 01 Dez 2017 21:38 #23530

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möchtest du mich nun tatsächlich verarschen?..... machst du es auch bei anderen so, kommt bald Walze....

also ich versuche es genauer zu beschreiben: Titel zu ändern ist nicht ausreichend, wenn bei Quanten und Relativitätstheorie etwas mit unscharf bezeichnet wird, dann hat es mit Wellen Eigenschaften zu tun. Und zu deinem letzten Dreck sag ich auch nur das was zutrifft: Da es in der Physik und Biologie benutzt wird, kann das Wort nix dafür da es kleine dinge da und dort gibt, und das Wort ein Gegenteil von Makro ist, ich frage mich grad wenn da Tiefer einsteigst was wirst du dann über das Wort Photon sagen... aber naja Lassen wir das mal. Ich empfehle dir Bedeutung von begriffen etwas anders zu erfragen, sonst wird es sehr unscharf und das nicht nur Optisch. Hoffe sehr dir geholfen zu haben.

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 01 Dez 2017 22:01 #23531

Ist ja jetzt auch nicht die größte Entdeckung der Welt, dass das Leben an sich weder der Entropie folgt noch dazu neigt mit der Umwelt ins Gleichgewicht zu streben, also ja es ist tatsächlich zumindest eine Variante von Negentropie. Ich sehe jedoch immer noch keinen akuten Diskussionsbedarf oder überhaupt irgendeine Problemstellung.

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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 02 Dez 2017 12:28 #23542

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@ Moderation:

Chris schrieb: möchtest du mich nun tatsächlich verarschen?..... Und zu deinem letzten Dreck sag ich auch nur das was zutrifft:


??

Das geht doch deutlich sogar unter Stammtischniveau.


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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 02 Dez 2017 13:27 #23544

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Hallo Philzer
Musst dir nix bei denken. Ich vermute ein Tourett Syndrom, deswegen wird er nie ermahnt, wenn er mal wieder ausfallend wird.
MfG
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Leben als höchste bekannte Negentropiestrebung der Energie ... 02 Dez 2017 14:29 #23545

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 02 Dez 2017 14:51 #23548

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Ja genau mame und ich hab noch amputierte Hände und Beine, und dennoch halte ich mich da nicht zurück bei so Fragenstellern die erstmal durcheinander die begriffe da würfeln, und ich hab auch schon abgewartet, dem drauf hingewiesen, und dann kommt nochmal selbe,.... klar kann ich mir sagen "joooo... schmeiß drauf ich bin doch nicht wie der andere, um auf so verwirrten zeug zur antworten" jedoch stellt sich dann auch noch die Frage, macht der das mit Absicht? ..... ich bin sehr extravertiert, meine Zivilcourage ragt oft über das Ziel hinaus. Als eine Neurale Krankheit es zu bezeichnen, nur weil ich auf direkte Art und weise diese Missverständnisse zu klären versuche ist traurig.

@Philzer mache halt weiter so, bist mir dann auch nun egal.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Leben auf Komplexitätsinseln 03 Dez 2017 14:01 #23608

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Hi Madouc99,

Madouc99 schrieb: Ist ja jetzt auch nicht die größte Entdeckung der Welt, dass das Leben an sich weder der Entropie folgt noch dazu neigt mit der Umwelt ins Gleichgewicht zu streben, also ja es ist tatsächlich zumindest eine Variante von Negentropie.


Sehe ich absolut überhaupt nicht so.
Schroedingers 'Was ist Leben' ist schon eine interessante Arbeit.
Auch wenn ich mit seiner Konklusion 'Leben ist Entropieexport' absolut unzufrieden bin.
Denn damit hat er m.E.n. nur eine notwendige Erhaltungsbedingung desselben beschrieben (und absolut richtig erkannt) nicht aber 'das Wesen' des Lebens an sich.

Das 'Wesen des Lebens an sich' dagegen ist m.E.n. vielmehr eine Komplexitätsstrebung der Materie/Energie, und zwar die allerhöchste bekannte.
Schließlich hat ja das Leben selbst erst diesen Planeten zu dem gestaltet was er heute ist, und damit meine ich jetzt nicht die Kultur, sondern , Atmosphäre, Flora, Fauna etc.

Obwohl es natürlich die philosophische These gibt, dass die Kultur quasi als künstliche (vom Mensch gemachte Evolution) die natürliche Evolution komplett ablösen wird.
Komplett abgehängt ist sie ja schon.... wie Prof. Lesch in einem seiner Videos sagt, vernichten wir heute Arten genauso schnell wie ein großer Meteoriteneinschlag ....

Nochmal auf den Punkt, mein Fehler, bzw. meine Ungenauigkeit - und meine Unklarheit im Moment - liegt darin, dass ich Komplexitätsstrebung mit Negentropiestrebung bezeichnet habe, ja und um das vielleicht besser zu machen, bin ich nun hier. :)

Madouc99 schrieb: Ich sehe jedoch immer noch keinen akuten Diskussionsbedarf oder überhaupt irgendeine Problemstellung.


Tja, wenn Dich das philosophisch nicht interessiert, dann musst Du ja da auch nix zu sagen? Wo ist das Problem?


mvg Philzer

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 03 Dez 2017 15:49 #23611

  • Chris
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ClausS hat geschrieben "hört auf, Titel zu ändern" was machst du, du änderst Titel.... Provoziere weiter, und ich verspräche dir, dich und deine unmittelbaren vorfahren durch bunte Blümchen dermaßen zu beleidigen das es hier, dir überhaupt kein Spaß mehr machen wird, ich frage mich nun ist das unter anderem auch deine Absicht hier für Unruhe zu sorgen, indem du dich an einfache Moderator hinweise nicht halten kannst?

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Leben auf Insel“n“ zwischen Quanten- und Relativitätstheorie 29 Dez 2017 12:22 #25363

Ferragus schrieb: Linear heißt einfach gesagt f(a+b) = f(a)+f(b) und f(t a) = t f(a) für eine Zahl t.

Die Schrödingergleichung als zentrale Gleichung der Quantenmechanik ist eine lineare Differentialgleichung -> Superpositionsprinzip, die Einsteinschen Feldgleichungen hingegen sind nicht linear.


Ich sehe das auch so. Vielleicht wird das mit der Nichtlinearität "Einstein'schen Feldgleichungen" einmal in einem Faktencheck erwähnt. Falls in einem Faktencheck ebenfalls eingegangen wird, ob die Quantenmechanik linear ist wäre das natürlich begrüssenswert.

In der "Mitte" meine ich den Bereich welcher zwischen Quantenmechanik und Relativitätstheorie steht. Da vermute ich die belebte Natur (also von Zellen bis mehrzelligen Lebewesen) bzw. dem Zusammentreffen zwischen linearer und nichtlinearer Welt. Plancklänge ist 1,616 · 10−35 m und de Radius des sichtbaren Universum > 45 Mrd. LJ (gemäss Wiki) da liegt doch die belebte Natur in der Mitte (Bakterium eingeschlossen).

Möglicherweise gibt es ja im ganz Kleinen bzw. ganz Grossen ebenfalls solche Übergänge (Beispiel Planckwelt oder Teile des Universum die durch die grosse Entfernung getrennt sind "nicht via Licht erreichbar war").

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