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THEMA: winzig kleiner Symetriebruch am Beginn des Universums

winzig kleiner Symetriebruch am Beginn des Universums 29 Jul 2017 15:07 #18023

im Folgenden einige Gedanken:

1. Gedanke

In seinem Youtube-Video Higgsfeld, Higgsteilchen ... argumentiert Herr Dr. Gaßner voller skeptischer Leidenschaft einmal mehr zum Thema Symetriebruch am Beginn des Universums, der genau dann eingetreten sein könnte, wenn das Higgsfeld seinen Dienst angetreten habe und auch nur einmal. In diesem Zusammenhang beschreibt er die Entdeckung Marie Curies über die Curie-Temperatur. Marie Curie hat erkannt, dass oberhalb einer bestimmten Temperatur der Magnetismus zum Erliegen kommt. Der Dialektische Materialismus bezeichnet eine solche Situation als ein Umschlagen von Quantität in eine neue Qualität und vice versa. Dieses Umschlagen ist der stetige Begleiter der im Periodensystem der Elemente verankerten Elemente. Ob beim Wasserkochen oder beim Überlaufen kleiner Flüsse durch immense Regenmassen: Wir erleben ein Umschlagen von Quantität in eine neue Qualität. Auch bei der Entstehung von Schwarzen Löchern: In diesen Fällen ist es die Masse, die das nötige Quantum liefert, der Gravitation zu neuen Höhenflügen zu verhelfen und damit andere Bewegungsformen ausgehebelt werden. Was aber in allen diesen Fällen des Umschlagens von Quantität in Qualität nicht passiert, ist ein Symetriebruch in puncto Energieerhaltungssatz.

2. Gedanke

Die Kräfte, die die Physik beschreibt und berechnet, sind im Dialektischen Materialismus "Bewegungsformen der Materie". Ob Gravitation, Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft: Die Materie ist in Bewegung. Der Energieerhaltungssatz der Physik entspricht einem "Bewegungserhaltungssatz."

3. Gedanke

Was hätte nun gedanklich ein derartiger Symetriebruch zur Folge: Was einmal passiert, passiert auch zweimal - salopp gesprochen. In Wirklichkeit wird mit einer solchen Annahme unterstellt, dass die zufällige universelle Entwicklung tatsächlich einen solchen Symetriebruch nur einmalig durchführe und dann nie wieder. Die Quanten, hätten sie Ohren, wären in hellster Aufregung, weil ihre Ordnung, die aus dem Gegensatzpaar Zufall und Notwendigkeit besteht, völlig durcheinandergeräte. Energieimput = Energieoutput (oder in den Variationen mit Materie) erhält die Bewegung im Universum. Eine Abweichung von diesem Grundsatz würde in der Folge die Bewegung lahmlegen können. Ich bin sehr sicher, dass die zufälligen Quantenbegegnungen und die daraus resultierenden Entwicklungen mit Notwendigkeit nur solche Wechselwirkungen zulassen, die die Bewegung im gleichen Quantum weitergeben können.

4. Gedanke
Der dialektische Materialismus kennt weitere universelle Entwicklungsgesetze, nicht nur das Gesetz des Umschlagens von Quantität in Qualität.
Entwicklung verläuft in einer Spirale von unten nach oben. Ein weiteres ist das Gegensatzpaar von Evolution und Revolution, wobei Revolutionen immer dann auftreten, wenn weitere Entwicklungen derart gehemmt werden, dass ein Stillstand droht.

Und genau das wird vor dem Anfang unserer historischen universellen Phase passiert sein. Eine Revolution! Beobachtet man die Revolutionen auf unserem Planeten, können trotz aller Unterschiedlichkeit Gemeinsamkeiten festgestellt werden. Unter anderen: Es wird nie mit Allem aufgeräumt, das eine Gesellschaft ausgemacht hat. Es werden immer taugliche Strukturen in die neue Situation mitgenommen.
Auf der Gaßnerschen Webseite gibt es einen Artikel (Doppelnatur des Neutrinos), indem über einen 0vßß-Zerfall geredet wird, der 5x10^25 Jahre dauert, also weitaus älter ist als 13 Milliarden Jahre, unsere historische Zeitspanne im Universum. Unsere Phase hat einen Anfang, aber dieser Anfang war nicht der Anfang des Universums. Die vorherige revolutionäre Phase hat alles mitgenommen, kein einziges Bewegungsquäntchen zurückgelassen. Die Strukturen müssen derart instabil gewesen sein, dass die weitere Entwicklung der Materie kolossal gehemmt wurde, dabei war nicht jedes Teilchen, nicht jede Bewegungsform, nicht jeder Prozess untauglich. Die muss man in der Forschung finden und der winzig kleine Symetriebruch löst sich wie von selbst.

5. Gedanke

Dieser Denkansatz unterstützt im Wesentlichen das Standardmodell. Gleichzeitig lässt dieser Denkansatz auch ein vorheriges Universum mit 27 Dimensionen zu, wenn auch niemand weiß, wie das aussehen soll - vielleicht der Grund für die Revolution stabiler Teilchen und Prozesse - salopp gesprochen.

Ich bin keine Mathematikerin und keine Physikerin, aber eines weiß ich mit Sicherheit: Das Universum hat keine 27 Dimensionen irgendwo im Wickel - es hat vielleicht die 3te Wurzel aus 27 gezogen und ein instabiles entwicklungsfeindliches Universum vom Kopf auf die Füße gestellt.
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winzig kleiner Symetriebruch am Beginn des Universums 29 Jul 2017 16:46 #18026

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Ein herzliches Hallo!

Die Gedanken gefallen mir recht gut.
Ewige Entwicklung. Hin und wieder mal eine Revolution.
Und der zweite Gedanke bringt gut auf den Punkt, was für ein Trauma für das physikalische Weltbild die Beobachtung der Expansion des Raumes war und noch bis heute ist. Energie ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, Arbeit das Skalarprodukt aus Kraft und Weg. Die Beobachtung von wachsenden Wegen haut sehr hart in die Grundbegriffe, die man sich gemacht hat und mit denen man fraglos sehr erfolgreich ist.
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