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THEMA: Wie denken Sie über das Universum nach?

Wie denken Sie über das Universum nach? 14 Feb 2018 17:59 #27911

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Philosophisches Radio übermorgen zum Thema Astrophysik und Philosophie mit Sibylle Anderl:

www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/philoso...l-universum-100.html
www.hanser-literaturverlage.de/autor/sibylle-anderl/

Gruß,
Lulu
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Wie denken Sie über das Universum nach? 14 Feb 2018 19:14 #27917

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Lulu,
danke, klingt interessant.
Der Artikel passt da auch dazu:
Der dreifache Nutzen der Geisteswissenschaften in einer technisch dominierten Welt

Fakten für sich allein sind sinnfrei, sie können weder aufklären noch überzeugen. Erst die ihnen zugewiesene Bedeutung macht sie relevant. Die Einordnung und Bewertung von Fakten ist die unerlässliche Aufgabe der Geisteswissenschaften.

www.nzz.ch/meinung/geisteswissenschaften...rten-welt-ld.1352513

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Wie denken Sie über das Universum nach? 15 Feb 2018 10:02 #27956

Cyborg schrieb: Die Einordnung und Bewertung von Fakten ist die unerlässliche Aufgabe der Geisteswissenschaften.

Das Lechzen nach Daseinsberechtigung.

S = k log W

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Wie denken Sie über das Universum nach? 15 Feb 2018 17:42 #27968

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Madouc schrieb:
Cyborg schrieb: Die Einordnung und Bewertung von Fakten ist die unerlässliche Aufgabe der Geisteswissenschaften.
Das Lechzen nach Daseinsberechtigung


Kennst du jemand, der ganz frei ist von Streben nach Daseinsberechtigung?
Klar, es gibt genügend Geistes- und übrigens auch Naturwissenschaftler, auf die deine Bemerkung passt und auf die der Begriff des Lechzens zutrifft.
Aber generell gilt m.E. doch für die Geisteswissenschaften ganz allgemein:
Sie interpretieren bezüglich der Sinnfrage oft auch naturwissenschaftliche Fakten, bemühen sich um einen interdisziplinären Dialog der Naturwissenschaften und schaffen so ein temporäres Weltbild, das im Laufe der Geschichte nie in Stein gemeißelt sein wird. Das war Naturwissenschaftlern wie Heisenberg, Planck, Einstein oder Schrödinger ein Leben lang sehr wichtig. Nicht umsonst mussten zu deren Zeiten noch Physiker auch Philosophievorlesungen während des Studium belegen.
Schon alleine, ob du in einer Situation eher deontologisch oder mehr utilitaristisch dein Handeln leiten lässt, werden dir nackte naturwissenschaftliche Daten in den wenigsten Fällen genügen. Nimm nur den Fall des autonomen Fahrens, wenn es darum geht, einer künstlichen Intelligenz vermeintlich richtiges Handeln in Grenzsituationen beizubringen, dann helfen IT-Wissen und die Kenntnis des Aufbaus der Hardware alleine nicht weiter. Das Ganze ergibt immer erst in der Gesamtschau ein Bild, eine vernünftige Struktur, mit der wir uns in der Welt orientieren können. Dazu braucht es Geisteswissenschaften.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass wir da soweit in der Einschätzung auseinander liegen. Oder wie war deine Anmerkung sonst gemeint, denn sie zielte in meiner Leseart eher auf die Geisteswissenschaft insgesamt als auf viele ihrer zugegeben anerkennungsbedürftigen Vertreter?

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Wie denken Sie über das Universum nach? 15 Feb 2018 20:54 #27976

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Cyborg schrieb: Die Einordnung und Bewertung von Fakten ist die unerlässliche Aufgabe der Geisteswissenschaften.

Madouc99 schrieb: Das Lechzen nach Daseinsberechtigung.

Wie Naturwissenschaft funktioniert, welche Mittel und Methoden zu verwenden sind, wie theoretische Entwürfe und empirische Untersuchungen ineinandergreifen: darüber kann man sich in der Regel verständigen. Weit schwieriger scheint mir das Verständnis dessen, was Geisteswissenschaft ausmacht. Hat sie überhaupt einen Nutzen?
Hardcore-Naturalisten erledigen das geisteswissenschaftliche Geschäft gewissermaßen en passant - es ist ja weiter nichts dabei, die zäh errungenen Fakten in einer gefälligen Interpretation zu verpacken. Entsprechend naiv fällt dann das Ergebnis aus. So kann man auch das ethische Problem beim autonomen Fahren auf eine billige Kosten-Nutzen-Rechnung herunterbrechen. In diese Rechnung gehen ein paar Parameter wie Opferzahl, erwartbare Gesamtlebensdauer, Verwandtschaftsgrad mit ein, man könnte auch noch den Gesundheitszustand, die Steuerkraft, das Geschlecht und die Hautfarbe der möglichen Opfer mit einrechnen - alles nur eine Frage der Kalkulation. Dieses technokratische Denken findet seinen entschiedensten Widerspruch in den Kultur- und Geisteswissenschaften - und auch in den großen naturwissenschaftlichen Köpfen.

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Wie denken Sie über das Universum nach? 15 Feb 2018 23:18 #27978

Cyborg schrieb: Dazu braucht es Geisteswissenschaften.

Ich will die GW nicht schmälern, sie haben alle ihre Daseinsberechtigung mal abgesehen von der Theologie, die wie die Alchemie und Magie einfach nicht mehr ernst genommen werden sollte. Aber mal unter uns: reicht nicht auch einfach in den allermeisten Fällen ein gesunder Menschenverstand? Brauche ich wirklich einen Philosophen der mir erklärt was richtig oder falsch ist?

Wir können sowieso seltenst die volle Tragweite unserer Handlungen abschätzen, und nur weil man es in akademische Sprache verpackt wird's nicht besser.

Wir brauchen ganz bestimmt die Verhaltenspsychologie, die Anthropologie, Archäologie und natürlich auch die Gesellschaftswissenschaften, um soziale und politische Mechanismen zu begreifen, jedoch ob wir zwingend Philosophie brauchen wage ich zu bezweifeln. Philosphen lösen eigentlich nur Probleme die man ohne sie gar nicht erst hätte.

S = k log W

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S = k log W

Wie denken Sie über das Universum nach? 16 Feb 2018 20:25 #28013

.

Madouc99 schrieb: Philosphen lösen eigentlich nur Probleme die man ohne sie gar nicht erst hätte.

Welche Probleme hätten wir ohne den Philosophen nicht?
Das größte selbstgemachte Problem der Menschheit ist, dass wir unseren Planeten schneller verleben, als er sich selbst regenerieren kann.
Hätten wir dieses Problem ohne den Philosophen nicht?

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