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THEMA: sende Dunkle Grüße!

sende Dunkle Grüße! 16 Feb 2018 11:05 #27993

Resonanz Nachtrag, zur ZDFinfo Sendereihe Leschs Kosmos.

Entgegen der von Harald Lesch getätigten Äußerung, ist die Langeweile noch längst kein Garant für Geistige Höchstleistungen, sondern sie schafft nur Platz und bietet dem nötigen Freiraum um sich Kreativ zu betätigen. Doch was weitaus Entscheidender sei, sei die Not in der Notwendigkeit in jener Intension im Bedürfnis nach Veränderung. Denn das Bedürfnis in der Potenz des Geistigen Potenzials stehe über allem, da das Leben hat nicht leicht und bequem zu sein.
Philosophierst du noch, oder weist du schon!

Wer ich sei, ..

Ich bin ein Pragmatisch Rationaler Realist, in des Logischen Sachverständnis über nach.

.. als was ich will.

Ich lebe in dem ich Funktioniere, lebe ich. Es kommt weniger auf mich und der meinen Person an, als vielmehr darauf auf das was ich zu sagen habe. Denn wenn ein jeder sich so nur auf dem anderen verließe, dann ist man auch verlassen. Es gebe keinen verlass auf die Verlässlichkeit somit gehe es auch nicht darum zu gefallen sondern Recht zu behalten, da dies verleihe einem somit auch das Recht so zu sein wie man sei. Da etwas Neues ergibt sich so nur, in dem jemand sich aus der Deckung vorwage, im beschreiten anderer Denkrichtungen.
End Trasmission.

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Langeweile 16 Feb 2018 13:01 #28000

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Hi,

NightBlood-Hunter schrieb: Resonanz Nachtrag, zur ZDFinfo Sendereihe Leschs Kosmos.

Entgegen der von Harald Lesch getätigten Äußerung, ist die Langeweile noch längst kein Garant für Geistige Höchstleistungen, sondern sie schafft nur Platz und bietet dem nötigen Freiraum um sich Kreativ zu betätigen.


Ja das ist wohl richtig. Etwas unglücklich ausgedrückt vermutlich ...
Ich selbst habe das von Lesch gebrachte Beispiel (Patentamt) an mir wunderbar nachvollziehen können.
Ich hatte über mehr als 10 Jahre einen Job, der zwar einerseits relativ 'unmögliche', teils chaotische Schichtdienste erforderte, andererseits aber eine gute bezahlte 40-Stundenwoche mit nur real knapp über 30 Stunden zu leistender Arbeit, noch dazu auf einem Gebiet mich wirklich interessierender Technikwelt...

... oft war der Schichtdienst chaotisch, Doppeldienste am Tag, etc, aber in der Nähe war ein See, der war nur 5 Minuten weg, anders: 5 mal näher als das 'Zu Hause'.

Erst bin ich nur Schwimmen gewesen, zuerst 800 Meter (einmal über den See und zurück), dann das doppelte, manchmal mehr, ca 150 km im Sommer hab ich dort abgeschrubbt.
Und dann das Genießen der Sonne .... stundenlang, tagelang, wochenlang, gefühlt: jahrelang

Und so kam ich zur Philosophie.
Und nach langen Irrwegen durch die verschiedensten existierenden Philosophien, ich hab Bücher verschlungen, fast nah am verzweifeln über das Chaos im Kopf, durch eine 'Initialzündung' zu meiner eigenen.
Das hat viele tausend Stunden 'gekostet', und war wohl im Nachhinein betrachtet, die kreativste Zeit in meinem Leben, von der ich jetzt noch zehre ...

(... mein damaliger Chef hat mehrfach zu mir gesagt: Du kannst mir die Welt ruhig erklären, nur schnell muss es gehen, also 5 Minuten oder so .... )

NightBlood-Hunter schrieb: Doch was weitaus Entscheidender sei, sei die Not in der Notwendigkeit in jener Intension im Bedürfnis nach Veränderung. Denn das Bedürfnis in der Potenz des Geistigen Potenzials stehe über allem, da das Leben hat nicht leicht und bequem zu sein.


Ja klar, es muss ein Bedürfnis im Individuum dazu geben, bei meinem damaligen Chef war es bspw. das Bedürfnis sich ca. 4 Stunden (oder mehr) am Tag mit Fußball zu beschäftigen, passiv als Konsument, wie aktiv als Dorfvereinschef ....

NightBlood-Hunter schrieb:

Philosophierst du noch, oder weist du schon!


Guter Spruch.
Man muss glaube ich verstehen, dass die Masse, das Normalindividuum, der außerinstrumentelle Nichtdenker, einfach nur im Sein ist, selbiges zu verstehen interessiert ihn nicht.
Nichts interessiert sie, was über die Anwendung instrumenteller Vernunft hinausgeht, oder ihr gar widerspricht.
Sie werden dann sofort aggressiv.
Sie leben einfach ihre Sozialisation ab, wie eine KI aus einem ROM ... o.s.ä.

Nichts aus ihrer Sozialisation wird je analysiert, bspw. 'Was ist Demokratie', geschweige denn kritisiert .... das ist übrigens beim westlichen Demokrat in seiner individualisierten Religiosität, die Aufklärung ist also bei Lichte besehen nichts anderes als der Übergang vom kollektiven zum individualisierten Mythos (besser bekannt als Meinung), nicht anders als beim strengen Gläubigen des kollektiven Mythos X oder Y ....

Das kognitive Defizit


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Langeweile 24 Feb 2018 15:38 #28517

Ich bin mehr Sporadisch dann und wann, hin und wieder mal in solchen Foren unterwegs, als Passiver Leser und weniger als Aktiver Schreiber. In solchen Foren kann man einem Gedanken aufgreifen und Skizzieren, lösen lässt es sich jedoch nur, wenn man sich diesem selbst annimmt.
Eines Denkers bedürfe es nicht mehr als einem Zettel und Stift, und wenn der Denker ein Denker ist dann bringe dieser schon etwas zustande. - Carl Friedrich Gauß

Es werde nach meiner Ansicht des dafür halten, alt so oft nur über Fragen herum Philosophiert anstelle dem Anspruch im eigenen Begären in jener Intension des Verlangens über nach die Frage welch sich einem stelle auch lösen zu wollen. Ob man es dann auch vermag, sei mal an diesem Punkt dahin gestellt, doch zumindest jenem Willen zu verspüren es zu probieren sollte soweit vorhanden sein.
Weiter seist Befremdlich das eigene Unvermögen, wenn es darum gehe sich eigenständige Gedanken zu machen, werde anstelle dessen vorwiegend nur Rezitiert dem Wiederholen des einst Gelernten in dessen Wiedergabe wie von einem Tonbandgerät alles darauf abgespult wird, doch lernen kann man nur als was auch bekannt sei, und bekannt ist weil mal jemand sich die mühe machte so dies zu Papier zu bringen.

Wie aus einem Glaubenssatz, ein Wissenschaftlicher Lehrsatz wird.

Das Dogma vom Urknall beruhe auf eine Annahme, eine Annahme einer Vermutung und keineswegs um eine Theorie, da eine Theorie ist schon etwas Handfestes. Doch anstelle sich mit der Grundlage dieser Annahme zu befassen, beließ man es hierbei wobei die Frage an und für sich wohl begründet und Gerechtfertigt sei, nur die Vermeintliche Antwort lasse zu wünschen übrig. Spätestens ab dem Moment wo Festgestellt wurde in dem das Universum über nach stetig weiter Expandiere in der Zunahme der Beschleunigung Rot / Blau Verschiebung, hätten erste Zweifel bei dem ein oder anderen aufkommen müssen, dennoch werde weiter beharrlich daran festgehalten an dieser Obskuren These vom Big Bang.
Der Glaube solle nicht jener Vernunft überwiegen, da sonst käme die Wissenschaft der Religion gleich.
Wissenschaftler haben nicht zu Glauben, denn sonst sei der Glaube ihre Religion.
Was diesem Spruch von mir anbelangt Philosophierst du noch, .. so nun ist dieser von IKEA geklaut oder besser abgekupfert. Das Original Zitat laute: Wohnst du noch, oder lebst du schon.

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Langeweile 25 Feb 2018 11:59 #28586

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Philosophie und Dialektik

Hi NightBlood-Hunter,

NightBlood-Hunter schrieb:

Eines Denkers bedürfe es nicht mehr als einem Zettel und Stift, und wenn der Denker ein Denker ist dann bringe dieser schon etwas zustande. - Carl Friedrich Gauß


Naja, das mag schon sein. Nur was ist es dann, was er herausbringt?
Ist es Wissenschaft, ist es fabulierte Esoterik? Da gibt es viele Möglichkeiten.

Bestenfalls kann es also Wissenschaft, im Sinne Metzingers sein:

Philosophie ist die Synthese des Wissens der Zeit.

Dazu muss der Denker aber eine gute wissenschaftliche Allgemeinbildung haben, also schon etwas mehr als Zettel und Stift. :)

NightBlood-Hunter schrieb: Es werde nach meiner Ansicht des dafür halten, alt so oft nur über Fragen herum Philosophiert anstelle dem Anspruch im eigenen Begären in jener Intension des Verlangens über nach die Frage welch sich einem stelle auch lösen zu wollen.


Tja, die Mehrzahl der Individuen ist mit einem Verständnis der Welt komplett überfordert.
Sie sind einfach nur im Sein. Also ähnlich den niederen Lebensformen.

Deshalb sind ja religiöse Weltbilder so beliebt. Simple Märchenerklärungen.
Einfacher kann man die Welt nicht erklären.

Für die wissenschaftliche Erklärung ist also 1. sehr viel Wissen, und 2. die Fähigkeit zur Synthese notwendig.

Also eine geeignete Systematizität (nach Hoyningen-Huene) zu finden, als Ausgangspunkt für die eigene Philosophie.
Ich habe bspw. die Entwicklung des Bewusstseins als solche gewählt.
Siehe Schaubild im Anhang.

Der Normalmensch kommt niemals soweit, für ihn endet die Betrachtung der Welt in Einzelbeschreibungen von Phänomenologien, die er dann subjektiv bewertet, aus der Sicht seines eigenen Nutzenkalküles heraus, jeweils mit Ja und Nein, Gut und Böse.
So navigiert und 'giert' er sich durchs Leben.

Alle Betrachtungen darüber hinaus lassen ihn sofort aggressiv werden.

Das wusste schon Friedrich Engels, und hat das so formuliert:

"Für den Metaphysiker sind die Dinge und ihre Gedankenabbilder, die Begriffe, vereinzelte, eins nach dem andern und ohne das andre zu betrachtende, feste, starre, ein für allemal gegebne Gegenstände der Untersuchung. Er denkt in lauter unvermittelten Gegensätzen; seine Rede ist ja, ja, nein, nein, was darüber ist, das ist vom Übel.

Für ihn existiert ein Ding entweder, oder es existiert nicht: Ein Ding kann ebenso wenig zugleich es selbst und ein andres sein. Positiv und negativ schließen einander absolut aus; Ursache und Wirkung stehen ebenso in starrem Gegensatz zueinander. Diese Denkweise erscheint uns auf den ersten Blick deswegen äußerst einleuchtend, weil sie diejenige des sogenannten gesunden Menschenverstands ist.

Allein der gesunde Menschenverstand, ein so respektabler Geselle er auch in dem hausbacknen Gebiet seiner vier Wände ist, erlebt ganz wunderbare Abenteuer, sobald er sich in die weite Welt der Forschung wagt; und die metaphysische Anschauungsweise, auf so weiten, je nach der Natur des Gegenstands ausgedehnten Gebieten sie auch berechtigt und sogar notwendig ist, stößt doch jedes Mal früher oder später auf eine Schranke, jenseits welcher sie einseitig, borniert, abstrakt wird und sich in unlösliche Widersprüche verirrt, weil sie über den einzelnen Dingen deren Zusammenhang, über ihrem Sein ihr Werden und Vergehn, über ihrer Ruhe ihre Bewegung vergißt, weil sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht."


(Hinweis: statt Metaphysiker würde ich Nichtdialektiker sagen ... )

.
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Langeweile 28 Feb 2018 19:34 #28768

Nun Gauß bezog diesem Satz wohl zuallererst auf sich, so wie ich darauf hin dann diesem Satz auf / für mich adaptierte bzw. vereinnahmte quasi wie eine Projektion von ihn auf mich übertragen. Doch wer sei ich, als das ich mich mit Gauß vergleichen könne. Ob Gauß, Einstein, Newton, oder auch Tesla eins haben alle samt gemeinsam, ...

Marionetten an Unsichtbaren Bindfäden und der Puppenspieler sein wir, ein jeder für sich und alle samt zugleich in dem Schauspiel das sich Leben nennt dem jedem darin eine eigene Rolle zugedacht und zuerkannt sei weil ihn diese zu Eigen ist, da man begibt sich in die Rolle die einem Obliegt, ..

Ich bin hier um
das Geheimnis zu Enthüllen!

Wenn nicht ich wer sonst, und wenn nicht Jetzt wann denn.

Ist es Wissenschaft oder ist es Esoterik - Ein guter Einwand, finde es doch einfach heraus und mach die Probe aufs Exempel.

Siehe unter Private Plauderei nach eine simple Postkarte genüge, benötige ich doch nur die Absender Adresse für die Zustellung dieser Paar Seiten von mir. Und Obgleich es auch nur wenige Seiten sein, wie viele Seiten waren es noch gleich bei A. Einstein.
Als Abschluss in der Zusammenfassung kurz und knapp in aller Präzision auf dem Punkt gebracht, da in aller kürze liege bekanntlich die Würze, eines Technischen Schreibstils zu dank. Nebenbei sei da auch noch erwähnt, das es auch Politikern zugesandt wird ob diese es auch wollen oder nicht stehe außer Frage denn sie haben in ihrer Funktion eine gewisse Verantwortung in dem diese wenige, Entscheidungen treffen für viele.

Etwas zu Kritisieren ist immer leicht so wie ich gegenüber jenem Urknall, nur komme die Kritik nicht von ungefähr.

Die Rote oder die Blaue Kapsel was ist euch lieber - weiter Blind herum stolpern, oder wissen wie der Hase so läuft.

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Langeweile 01 Mär 2018 11:47 #28783

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Perspektivisches

Hi NightBlood-Hunter,

NightBlood-Hunter schrieb: Nun Gauß bezog diesem Satz wohl zuallererst auf sich,


Ja, das glaub ich gern.
Und diese 'automatische Auto-Perspektive' teilt er wohl auch mit den meisten Philosophen, die auch nicht begreifen, dass 99,9% der Menschen nichts von all dem interessiert was sie sich da ausdenken, zumal es ja auch niemals fehlerfrei sein kann, sondern sich bestenfalls immer nur Teile herauspicken als Apologie für ihren gelebten Opportunismus ... o.s.ä.


mvg Philzer

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