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THEMA: besser spät als nie

besser spät als nie 20 Feb 2018 17:04 #28279

Ich habe ein Berufsleben als Jurist hinter mir, bin aber schon seit langem von der Verbindung von Philosophie und Physik fasziniert. Für mich ist das eine untrennbare Einheit. Natürlich habe ich meine Schwachstelle in der Mathematik. Bin gerade dabei, mir mittels youtube Differenzialgleichungen und Integrieren wieder beizubringen. Deshalb eine vielleicht dumme Frage:
In der Reihe Aristot. zur Stringth. frage ich mich immer, wenn Dr. Gassner eine Naturkonstante, wie zuletzt die Boltzmannkonstante (hat wohl was mit Entropie zu tun?), in seine Gleichungen einsetzt, kann man in eine Gleichung einfach eine Konstante einstellen? Hat das keine Auswirkung auf die andere Seite der Gleichung?

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besser spät als nie 20 Feb 2018 18:37 #28286

Wenn man feststellt, dass zwei Größen zueinander proportional sind, dann muss man eine Konstante einfügen, um aus dieser Proportionalität eine Gleichung zu machen.

Der Wert einer solchen Konstante muss dann experimentell bestimmt werden.

Macht man viele Versuche, dann kann man ermitteln, ob es sich um eine universelle Konstante handelt oder ob die Konstante vom jeweiligen System abhängt.

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besser spät als nie 20 Feb 2018 18:44 #28287

Mir geht es wie Einzylinder (Schwachstelle in der Mathematik) - Auch für mich wäre die Antwort auf die Frage interessant. Ich vermute, eine feste Konstante führt bei einer Berechnung lediglich nur zu einer Verschiebung auf der jeweiligen Achse aber dann über die gesamte Funktion hinweg, was schlussendlich nur eine Art "Nullpunktverschiebung" bewirkt, die im Endergebnis auch wieder herausrechenbar ist - letztlich die Berechnung (Graph etc.) selbst aber nicht weiter verändert. (da sieht man mal wieder, wie auch ich in Mathe loose!)

-> Ahh Clauss war schneller als ich. Logisch hilft mir seine Antwort trotzdem nicht weiter ... (sorry hat nix mit Clauss zu tun) - mir fehlt die Anschauung.

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besser spät als nie 20 Feb 2018 19:20 #28297

Machen wir ein Beispiel:

Man nehme Feder A.
Man hänge 1 kg darunter und die Feder dehnt sich um 1 cm aus.
Man hänge 2 kg darunter und die Feder dehnt sich um 2 cm aus.
Man hänge 3 kg darunter und die Feder dehnt sich um 3 cm aus.

Somit kann man eine Formel aufstellen: Auslenkung l, Masse m und Konstante k: l = k * m
Experimentell haben wir die Konstante bestimmt: k = 1 cm/kg

Eine andere Feder hat eine andere Konstante, somit ist dieses k keine allgemeine Naturkonstante.

Das ganze funktioniert natürlich nur, wenn die Masse zu groß wird und die Feder nicht überdehnt wird.

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besser spät als nie 22 Feb 2018 09:16 #28387

Danke, ich ahne langsam, um was es geht. Erst durch die Konstante wird z.B. aus einem Bruch die gesuchte Gleichung. Eine Naturkonstante definiert die gesuchte Gleichung in der Weise, wie es eben der physikalischen Realität entspricht.

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